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	<title>Howto &#8211; Linux und Ich</title>
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	<description>Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT</description>
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	<title>Howto &#8211; Linux und Ich</title>
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		<title>Eigene Orte in GNOME Weather hinzufügen</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/eigene-orte-in-gnome-weather-hinzufuegen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Mar 2025 07:13:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Gnome]]></category>
		<category><![CDATA[Howto]]></category>
		<category><![CDATA[Wetter]]></category>
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					<description><![CDATA[GNOME Weather zeigt viele kleinere Orte nicht an. Ein Skript ermöglicht es, fehlende Städte hinzuzufügen, ohne auf eine offizielle Aktualisierung zu warten.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wer in einer größeren Stadt wie Berlin, München, London oder New York wohnt, findet seinen Wohnort in GNOME Weather ohne Probleme. Einfach das Programm öffnen, die gewünschte Stadt in der Ortsauswahl eingeben – fertig. Schwieriger wird es, wenn man in einem kleineren Ort lebt. GNOME Weather erlaubt es nicht, Orte manuell hinzuzufügen. Stattdessen bleibt nur die nächstgelegene größere Stadt. Doch mit einem kleinen Skript könnt ihr auch eure Stadt in GNOME Weather eintragen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Warum fehlen viele Orte in GNOME Weather?</h3>



<p>Für die Wetterabfrage nutzt GNOME die Bibliothek <a href="https://gitlab.gnome.org/GNOME/libgweather" target="_blank" rel="noopener">libgweather</a>. Die Ortsdatenbank wird nicht dynamisch erzeugt, sondern ist fest in der Datei <a href="https://gitlab.gnome.org/GNOME/libgweather/-/blob/main/data/Locations.xml" target="_blank" rel="noopener">Locations.xml</a> hinterlegt. Wer seinen Ort dort vermisst, müsste diese Datei ändern und die Anpassung idealerweise upstream einreichen. Der Prozess dazu ist <a href="https://gnome.pages.gitlab.gnome.org/libgweather/adding-locations.html" target="_blank" rel="noopener">hier beschrieben</a>.</p>



<p>Doch nicht jeder kleine Ort wird aufgenommen: Wer etwa in Kleindüdelsau lebt, wird es schwer haben, eine Änderung durchzubekommen. Die Vorgabe sind Orte mit mindestens 100000 Einwohnern und/oder einem Flughafen in der Nähe. Hier kommt das Skript <a href="https://gitlab.com/julianfairfax/scripts/-/blob/main/add-location-to-gnome-weather.sh" target="_blank" rel="noopener">add-location-to-gnome-weather.sh</a> von <a href="https://gitlab.com/julianfairfax" target="_blank" rel="noopener">Julian</a> ins Spiel. Damit könnt ihr euren Wohnort unkompliziert hinzufügen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Eigene Orte in GNOME Weather eintragen</h3>



<p>Das Skript muss nicht installiert werden, da es meist nur einmal benötigt wird. Ladet es einfach von GitLab herunter und macht es ausführbar:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>wget https://gitlab.com/julianfairfax/scripts/-/raw/main/add-location-to-gnome-weather.sh</strong>
$ <strong>chmod +x add-location-to-gnome-weather.sh</strong></code></pre>



<p>Dann könnt ihr es starten und den gewünschten Ort eingeben:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>./add-location-to-gnome-weather.sh</strong></code></pre>



<p>Daraufhin fragt das Skript nach der gewünschten Stadt und schlägt eine passende Auswahl vor:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>./add-location-to-gnome-weather.sh</strong>
Type the name of the location you want to add to GNOME Weather: Ravensburg
If this is not the location you wanted, consider adding search terms
Are you sure you want to add Ravensburg, Verwaltungsverband Mittleres Schussental, Landkreis Ravensburg, Baden-Württemberg, Deutschland? &#91;y/n] : y
Adding location</code></pre>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1280" height="735" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/gnome-wetter-ravensburg-1280x735.webp" alt="Ort erfolgreich in GNOME Weather hinzugefügt.
" class="wp-image-44248" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/gnome-wetter-ravensburg-1280x735.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/gnome-wetter-ravensburg-640x368.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/gnome-wetter-ravensburg-1536x882.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/gnome-wetter-ravensburg-731x420.webp 731w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/gnome-wetter-ravensburg-681x391.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/gnome-wetter-ravensburg.webp 1706w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ort erfolgreich in GNOME Weather hinzugefügt.</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Wie speichert GNOME Weather die Orte?</h3>



<p>Das Skript legt die Ortsdaten in der dconf-Datenbank unter dem Schlüssel <code>org.gnome.Weather</code> ab. Falls ihr einen hinzugefügten Ort wieder entfernen möchtet, müsst ihr den <em>dconf-Editor</em> nutzen und den entsprechenden Eintrag manuell löschen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="1218" height="944" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/gnome-weather-dconf.webp" alt="Ortsdaten in dconf bearbeiten." class="wp-image-44247" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/gnome-weather-dconf.webp 1218w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/gnome-weather-dconf-640x496.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/gnome-weather-dconf-542x420.webp 542w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/gnome-weather-dconf-681x528.webp 681w" sizes="(max-width: 1218px) 100vw, 1218px"><figcaption class="wp-element-caption">Ortsdaten in dconf bearbeiten.</figcaption></figure>



<p>Die derzeitige Lösung von GNOME Weather ist nicht ideal. Zwar sind bereits viele Orte in der libgweather-Datenbank enthalten, doch eine komfortable Möglichkeit zur manuellen Eingabe fehlt. Bis GNOME hier nachbessert – beispielsweise mit einer Online-Suche – bleibt das Skript eine praktische Hilfe. Zum Glück muss man es nicht oft ausführen, denn so oft zieht man hoffentlich nicht um.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Eigene Skripte für Nautilus: Bilder zu WebP konvertieren</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/eigene-skripte-fuer-nautilus-bilder-zu-webp-konvertieren/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnu-linux/eigene-skripte-fuer-nautilus-bilder-zu-webp-konvertieren/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Mar 2025 09:02:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Gnome]]></category>
		<category><![CDATA[Howto]]></category>
		<category><![CDATA[Nautilus]]></category>
		<category><![CDATA[Shell-Skripte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://linuxundich.de/?p=44190</guid>

					<description><![CDATA[So gestaltest du deinen GNOME-Desktop mit Nautilus-Skripten effizienter. Mit diesem Beispiel kannst du Bilder direkt im Dateimanager ins WebP-Format konvertieren, ohne eine separate Bildbearbeitungssoftware öffnen zu müssen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ich nutze den GNOME-Desktop täglich und schätze seine minimalistische Gestaltung. Dennoch fehlen manchmal Funktionen, die meinen Workflow effizienter gestalten könnten, wie die Möglichkeit, bestimmte Aufgaben direkt aus dem Dateimanager mit nur einem Klick auszuführen. Mit Nautilus-Skripten lässt sich dies jedoch ganz einfach umsetzen.</p>



<p>In diesem Beitrag zeige ich euch, wie ihr ein solches Skript erstellt. Als Beispiel möchte ich demonstrieren, wie man Bilder in das WebP-Format umwandelt, ohne eine Bildbearbeitungssoftware öffnen zu müssen. Dazu verwende ich <code>cwebp</code>, ein leistungsstarkes Tool zur Konvertierung von Bildern in das WebP-Format, sowie Zenity um eine grafische Benutzeroberfläche für die Eingabe von Bildgrößen bereitzustellen.</p>



<figure class="wp-block-video"><video height="905" style="aspect-ratio: 1456 / 905;" width="1456" controls src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/ConvertToWebP.webm"></video></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="warum-webp">Warum WebP?</h3>



<p>WebP ist ein modernes Bildformat, das eine bessere Komprimierung als JPG oder PNG ermöglicht, ohne die Bildqualität merklich zu beeinträchtigen. Es ist besonders für Webentwickler und Blogger von Vorteil, da es die Ladezeiten von Webseiten reduziert und somit die Performance verbessert.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="vorbereitung-benötigte-pakete-installieren">Vorbereitung: Benötigte Pakete installieren</h3>



<p>Bevor ihr mit dem Skript beginnt, stellt sicher, dass die erforderlichen Programme installiert sind. Falls nicht, könnt ihr diese unter Debian-basierten Distributionen wie Ubuntu oder TUXEDO OS mit dem folgenden Befehl installieren:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>### Unter Arch Linux, Manjaro und Co.
$ <strong>sudo pacman -S libwebp zenity</strong>
### Unter Ubuntu, Debian und Co.
$ <strong>sudo apt install webp zenity</strong></code></pre>



<h3 class="wp-block-heading" id="erstellung-des-skripts-zur-webp-konvertierung">Erstellung des Skripts zur WebP-Konvertierung</h3>



<p>Legt ein neues Skript im Nautilus-Skripte-Ordner an:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>mkdir -p ~/.local/share/nautilus/scripts</strong>
$ <strong>gedit ~/.local/share/nautilus/scripts/ConvertToWebP</strong></code></pre>



<p>Fügt nun den folgenden Code in die Datei ein und speichert sie:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>#!/bin/bash

# Überprüfen, ob cwebp und zenity installiert sind
if ! command -v cwebp &amp;> /dev/null; then
    zenity --error --text="cwebp ist nicht installiert."
    exit 1
fi

# Benutzer nach Breite und Höhe fragen
input=$(zenity --forms --title="Bildkonvertierung nach WebP" \
    --text="Gebt die gewünschte Breite und Höhe ein (0 für Originalgröße):" \
    --add-entry="Breite" \
    --add-entry="Höhe")

# Falls der Benutzer abbricht, das Skript beenden
if &#91; -z "$input" ]; then
    exit 1
fi

width=$(echo "$input" | cut -d '|' -f1)
height=$(echo "$input" | cut -d '|' -f2)

# Falls keine Werte eingegeben wurden, Standardwerte setzen
width=${width:-0}
height=${height:-0}

# Alle ausgewählten Dateien verarbeiten
for file in "$@"; do
    if &#91; -f "$file" ]; then
        output="${file%.*}.webp"
        
        if &#91;&#91; "$width" -eq 0 &amp;&amp; "$height" -eq 0 ]]; then
            # Keine Skalierung, direkt konvertieren
            cwebp "$file" -o "${file%.*}.webp" >/dev/null 2>&amp;1
        else
            cwebp -resize "$width" "$height" "$file" -o "${file%.*}.webp" >/dev/null 2>&amp;1
        fi
    fi
done</code></pre>



<h3 class="wp-block-heading" id="rechte-setzen">Rechte setzen</h3>



<p>Damit das Skript ausgeführt werden kann, muss es als ausführbar markiert werden. Das geht mit:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>chmod +x ~/.local/share/nautilus/scripts/ConvertToWebP</strong></code></pre>



<h3 class="wp-block-heading" id="skript-in-nautilus-einbinden">Skript in Nautilus einbinden</h3>



<p>Nachdem das Skript erstellt wurde, ist es direkt über den Dateimanager Nautilus verfügbar. Wählt eine oder mehrere Bilder aus, klickt mit der rechten Maustaste darauf, navigiert zu <em>Skripte</em> und wählt <em>ConvertToWebP</em> aus.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="1149" height="759" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/nautilus-skripte-ConvertToWebP1.webp" alt="Das Skript erscheint direkt nach dem Abspeichern im Skripte-Menü des Nautilus-Dateimanagers." class="wp-image-44192" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/nautilus-skripte-ConvertToWebP1.webp 1149w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/nautilus-skripte-ConvertToWebP1-640x423.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/nautilus-skripte-ConvertToWebP1-636x420.webp 636w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/nautilus-skripte-ConvertToWebP1-681x450.webp 681w" sizes="(max-width: 1149px) 100vw, 1149px"><figcaption class="wp-element-caption">Das Skript erscheint direkt nach dem Abspeichern im Skripte-Menü des Nautilus-Dateimanagers.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1149" height="759" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/nautilus-skripte-ConvertToWebP2.webp" alt="Über Zenity wird die zu skalierenden Bildgröße abgefragt. Soll die Größe beibehalten werden, lasst ihr die Felder leer oder tragt 0 ein." class="wp-image-44193" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/nautilus-skripte-ConvertToWebP2.webp 1149w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/nautilus-skripte-ConvertToWebP2-640x423.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/nautilus-skripte-ConvertToWebP2-636x420.webp 636w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/nautilus-skripte-ConvertToWebP2-681x450.webp 681w" sizes="auto, (max-width: 1149px) 100vw, 1149px"><figcaption class="wp-element-caption">Über Zenity wird die zu skalierenden Bildgröße abgefragt. Soll die Größe beibehalten werden, lasst ihr die Felder leer oder tragt 0 ein.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1160" height="762" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/nautilus-skripte-ConvertToWebP3.webp" alt="In das WebP-Format konvertiert sind die Bilder, bei gleicher Größe nur noch 1/10 bis 1/20 so groß." class="wp-image-44194" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/nautilus-skripte-ConvertToWebP3.webp 1160w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/nautilus-skripte-ConvertToWebP3-640x420.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/nautilus-skripte-ConvertToWebP3-639x420.webp 639w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/nautilus-skripte-ConvertToWebP3-681x447.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/03/nautilus-skripte-ConvertToWebP3-741x486.webp 741w" sizes="auto, (max-width: 1160px) 100vw, 1160px"><figcaption class="wp-element-caption">In das WebP-Format konvertiert sind die Bilder, bei gleicher Größe nur noch 1/10 bis 1/20 so groß.</figcaption></figure>



<p>Das Skript konvertiert nun alle markierten Bilddateien in gängigen Formaten in das WebP-Format und reduziert deren Größe, während es das Seitenverhältnis beibehält. Falls <code>cwebp</code> nicht installiert ist, wird eine Fehlermeldung ausgegeben. Alternativ könnt ihr die gewünschten Zielgrößen für Breite und Höhe in Pixeln angeben.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Upgrade von Raspberry Pi OS auf Bullseye</title>
		<link>https://linuxundich.de/raspberry-pi/raspberry-pi-os-auf-bullseye-aktualisieren/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/raspberry-pi/raspberry-pi-os-auf-bullseye-aktualisieren/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Nov 2021 11:04:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raspberry Pi]]></category>
		<category><![CDATA[Howto]]></category>
		<category><![CDATA[Raspberry Pi OS]]></category>
		<category><![CDATA[Raspbian]]></category>
		<category><![CDATA[Systemverwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Upgrade]]></category>
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					<description><![CDATA[Beim offiziellen Betriebssystem für den Raspberry Pi, dem inzwischen Raspberry Pi OS getauftem Raspbian, haben die Entwickler der Raspberry Pi Foundation das Rad nicht neu erfunden. Anstatt extra eine eigene Distribution aus dem Boden zu stampfen, setzen sie lieber auf Debian als Grundsystem und passen die Software an die eigenen Bedürfnisse und Vorstellungen an. Mit [&#8230;]]]></description>
			<br>
<b>Warning</b>:  Undefined array key "snippetVars" in <b>/hosts/linuxundich.de/wp-content/plugins/post-snippets/src/PostSnippets/PSallSnippets.php</b> on line <b>723</b><br>
							<content:encoded><![CDATA[
<p>Beim offiziellen Betriebssystem für den Raspberry Pi, dem inzwischen Raspberry Pi OS getauftem Raspbian, haben die Entwickler der Raspberry Pi Foundation das Rad nicht neu erfunden. Anstatt extra eine eigene Distribution aus dem Boden zu stampfen, setzen sie lieber auf Debian als Grundsystem und passen die Software an die eigenen Bedürfnisse und Vorstellungen an. Mit dem Erscheinen einer neuen Debian-Version gibt es somit aber auch immer eine neue Ausgabe des Raspberry Pi OS. So geschehen <a href="https://www.raspberrypi.com/news/raspberry-pi-os-debian-bullseye/" target="_blank" rel="noopener">Anfang November</a> dieses Jahres: Das Raspberry Pi OS &#8222;Bullseye&#8220; ersetzt &#8222;Buster&#8220;, genauso wie beim Vorbild Debian, das den Sprung auf Bullseye bereits im August gemacht hat.</p>



<p>Nutzer bekommen das Upgrade nun nicht automatisch auf den RasPi gespielt. Das Upgrade muss man von Hand einleiten. Dabei spielt das System nicht nur einen neuen Linux Kernel auf die Speicherkarte, sondern alle bis dahin aufgelaufenen Neuerungen aus dem Open-Source-Universum rund um GNU/Linux. Für Nutzer des Raspberry Pi 4 oder des Compute Module 4 mit dem aktuellen Chipsatz (zu erkennen an der auf dem Chipsatz aufgedruckten Endung C0T) bedeutet das sogar ein wenig mehr Geschwindigkeit, da das System damit ganz offiziell mit 1,8 GHz laufen darf. Wie bei Distributions-Upgrade allerdings üblich sollte man vor der Aktion ein Backup starten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">System- und Firmware-Upgrade</h2>



<p>In meinem kleinen Heimnetz läuft ein Raspberry Pi 3 als kleine eierlegende Wollmilchsau. Der Mini-Rechner filtert mittels PiHole Anzeigen aus dem Datenstrom. Er tunnelt via WireGuard einen sicheren Zugang via VPN durch das Internet ins eigene LAN. Zudem macht mein Raspberry Pi einen steinalten Canon-Scanner netzwerkfähig. Von daher sind bei diesem System einige Dienste eingerichtet und das System an mehr als einer Stelle individuell konfiguriert. Ich war daher skeptisch, ob das Upgrade ohne Komplikationen durchläuft und habe erst einmal ein paar Wochen abgewartet, bis etwaige Schwierigkeiten im Upgrade-Prozess ausgebügelt werden konnten.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>### Bestehende Installation auf aktuellen Stand bringen:
$ <strong>sudo apt update</strong>
$ <strong>sudo apt full-upgrade</strong>
$ <strong>sudo rpi-update</strong>
 *** Raspberry Pi firmware updater by Hexxeh, enhanced by AndrewS and Dom
 *** Performing self-update
&#91;...]
 *** Backing up modules 5.10.63-v7+
#############################################################
WARNING: This update bumps to rpi-5.10.y linux tree
See: https://www.raspberrypi.org/forums/viewtopic.php?f=29&amp;t=288234
'rpi-update' should only be used if there is a specific
reason to do so - for example, a request by a Raspberry Pi
engineer or if you want to help the testing effort
and are comfortable with restoring if there are regressions.

DO NOT use 'rpi-update' as part of a regular update process.

##############################################################
Would you like to proceed? (y/N)</code></pre>



<p>Im oben aufgeführten ersten Schritt solltet ihr die bestehende Installation des Raspberry Pi OS auf einen aktuellen Stand bringen. Ich selbst arbeite auf meinen RasPi ohne grafische Oberfläche, logge mich daher via SSH auf dem System ein. Alternativ könnt ihr das Upgrade natürlich aber auch unter der grafischen Oberfläche des Systems ausführen. Der letzte Schritt <code>sudo rpi-update</code> ist optional: Er bringt die direkt auf dem Raspberry Pi installierte Firmware auf den neusten Stand. Wie immer bei solchen Firmware-Updates ist hier Vorsicht angebracht. Theoretisch könnt ihr damit das System in das Nirvana schicken, auf der anderen Seite bügelt solch ein Update aber auch Schwächen aus oder schaltet neue Funktionen frei.</p>


<table class="empfehlung" style="height: 252px;">
<tbody>
<tr style="height: 18px;">
<th style="height: 18px; width: 603.844px;" colspan="3">Raspberry Pi und Zubehör kaufen (Anzeige)</th>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<th style="height: 18px; width: 219.562px;">Komponente</th>
<th style="height: 18px; width: 238.594px;">Bemerkung</th>
<th style="height: 18px; width: 133.688px;">Preise</th>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="height: 18px; width: 219.562px;">Raspberry Pi 4 (bis zu 8GByte)</td>
<td style="height: 18px; width: 238.594px;">Inkl. WLAN und Bluetooth</td>
<td style="height: 18px; width: 133.688px;"><a href="https://amzn.to/3EaqLJQ" target="_blank" rel="noopener">Ab ca. 40 Euro</a></td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="height: 18px; width: 219.562px;">Raspberry Pi 400</td>
<td style="height: 18px; width: 238.594px;">Rapberry in Tastatur integriert</td>
<td style="height: 18px; width: 133.688px;"><a href="https://amzn.to/3D71MG0" target="_blank" rel="noopener">Ab ca. 77 Euro</a></td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="height: 18px; width: 219.562px;">Raspberry Pi Zero 2 W</td>
<td style="height: 18px; width: 238.594px;">Inkl. Gehäuse</td>
<td style="height: 18px; width: 133.688px;"><a href="https://amzn.to/3G11NgM" target="_blank" rel="noopener">Ab ca. 26 Euro</a></td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="height: 18px; width: 219.562px;">Gehäuse für RPi4</td>
<td style="height: 18px; width: 238.594px;">Diverse Modelle zur Wahl</td>
<td style="height: 18px; width: 133.688px;"><a href="https://amzn.to/3o6Ny3W" target="_blank" rel="noopener">Ab ca. 7 Euro</a></td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="height: 18px; width: 219.562px;">Netzteil</td>
<td style="height: 18px; width: 238.594px;">Ideal mit mind. 2500 mA</td>
<td style="height: 18px; width: 133.688px;"><a href="https://amzn.to/3phcghr" target="_blank" rel="noopener">Ab ca. 10 Euro</a></td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="height: 18px; width: 219.562px;">MicroSD-Speicherkarte</td>
<td style="height: 18px; width: 238.594px;">Mind. 16 GByte, Class 10</td>
<td style="height: 18px; width: 133.688px;"><a href="https://amzn.to/3Ea96SD" target="_blank" rel="noopener">Ab ca. 8,90 Euro</a></td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="height: 18px; width: 219.562px;">Micro-HDMI-Kabel</td>
<td style="height: 18px; width: 238.594px;">CEC-fähig</td>
<td style="height: 18px; width: 133.688px;"><a href="https://amzn.to/31jUS3i" target="_blank" rel="noopener">Ab ca. 5 Euro</a></td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<th style="height: 18px; width: 603.844px;" colspan="3">Optional</th>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="height: 18px; width: 219.562px;">Raspberry Pi-Touchscreen</td>
<td style="height: 18px; width: 238.594px;">7 Zoll mit 800 x 480 Pixeln</td>
<td style="height: 18px; width: 133.688px;"><a href="http://amzn.to/1NkdAdF" target="_blank" rel="noopener">Ab ca. 85 Euro</a></td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="height: 18px; width: 219.562px;">Raspberry Pi-Frame für Display</td>
<td style="height: 18px; width: 238.594px;">Fünf verschiedene Farben</td>
<td style="height: 18px; width: 133.688px;"><a href="http://amzn.to/1WJsI5W" target="_blank" rel="noopener">Ab ca. 20 Euro</a></td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="height: 18px; width: 219.562px;">Logitech K400 Plus Touch</td>
<td style="height: 18px; width: 238.594px;">Schnurlose Tastatur mit Touchpad</td>
<td style="height: 18px; width: 133.688px;"><a href="http://amzn.to/1Nkdum8" target="_blank" rel="noopener">Ab ca. 35 Euro</a></td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="height: 18px; width: 219.562px;">USB-WLAN-Stick</td>
<td style="height: 18px; width: 238.594px;">150 Mbit/s, IEEE802.11b/g/n</td>
<td style="height: 18px; width: 133.688px;"><a href="http://amzn.to/1NkdtyQ" target="_blank" rel="noopener">Ab ca. 7 Euro</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>


<h2 class="wp-block-heading">Upgrade auf Buster auf Bullseye</h2>



<p>Zur Sicherheit startet ihr das System nach diesem Upgrade einmal durch und kontrolliert, ob der Raspberry Pi auch sicher mit Strom versorgt wird. Das komplette Upgrade hat bei mir in etwa zwei Stunden gedauert, während dieser Zeit sollte der Strom auf keinen Fall ausfallen. Loggt euch nun wieder in das System ein und erstellt zunächst eine Sicherheitskopie der für die Paketverwaltung zuständigen Konfigurationsdatei <code>/etc/apt/sources.list</code>. Das nächste Kommando im folgenden Listing tauscht dann jede Erwähnung von <code>buster</code> gegen <code>bullseye</code>innerhalb der Datei. Alternativ könnt ihr diesen Schritt natürlich auch mit einem Texteditor erledigen.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>### Upgrade auf Raspberry Pi OS Bullseye einspielen:
$ <strong>sudo cp /etc/apt/sources.list /etc/apt/sources.list.bak</strong>
$ <strong>sudo sed -i 's/buster/bullseye/g' /etc/apt/sources.list</strong>
$ <strong>sudo apt update</strong>
&#91;...]
Reading state information... Done
429 packages can be upgraded. Run 'apt list --upgradable' to see them.
$ <strong>sudo apt full-upgrade</strong></code></pre>



<p>Danach lasst ihr mit <code>sudo apt update</code> die Paketquellen neu einlesen und startet abschließend mit dem <code>sudo apt full-upgrade</code> den eigentlichen Upgrade-Prozess, der auf meinem System über 300 MByte an neuen Paketen in das System spült. Das Upgrade läuft mehr oder minder automatisch durch, allerdings informiert die Paketverwaltung zwischendurch über eine Reihe von Neuerungen, die ihr mit <kbd>[Q]</kbd> quittieren müsst. Sind wie bei mir Dienste installiert, fragt das Upgrade zudem im weiteren Verlauf ab, ob ihr die Dienste während des Upgrade-Prozesses ohne Nachfrage neu starten möchtet &#8212; in der Regel könnt ihr das erlauben. </p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="898" height="800" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/raspios-bullseye-upgrade.png" alt="" class="wp-image-41859" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/raspios-bullseye-upgrade.png 898w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/raspios-bullseye-upgrade-640x570.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/raspios-bullseye-upgrade-471x420.png 471w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/raspios-bullseye-upgrade-681x607.png 681w" sizes="auto, (max-width: 898px) 100vw, 898px"><figcaption class="wp-element-caption">Das Upgrade von Raspberry Pi OS &#8222;Buster&#8220; auf &#8222;Bullseye&#8220; lädt über 300 MByte an Daten aus dem Netz.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="893" height="791" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/after-bullseye-upgrade.png" alt="" class="wp-image-41862" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/after-bullseye-upgrade.png 893w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/after-bullseye-upgrade-640x567.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/after-bullseye-upgrade-474x420.png 474w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/after-bullseye-upgrade-681x603.png 681w" sizes="auto, (max-width: 893px) 100vw, 893px"><figcaption class="wp-element-caption">Vor dem Einspielen der Upgrades zeigt das System ein paar Informationen über wichtigsten Neuerungen an.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="892" height="791" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bullseye-upgrade-dienste.png" alt="" class="wp-image-41865" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bullseye-upgrade-dienste.png 892w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bullseye-upgrade-dienste-640x568.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bullseye-upgrade-dienste-474x420.png 474w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bullseye-upgrade-dienste-681x604.png 681w" sizes="auto, (max-width: 892px) 100vw, 892px"><figcaption class="wp-element-caption">Während des Upgrades müssen zwischendurch ein paar Dienste des Systems neu gestartet werden.</figcaption></figure>



<p>Kritisch wird es bei Nachfragen wie hier im nachfolgenden Bild. In diesem Fall registriert die Paketverwaltung eine Änderung an der Konfigurationsdatei <code>/etc/default/useradd</code>. Ihr habt nun die Wahl: Mit <kbd>[Y]</kbd> das unveränderte Original des Entwicklers zu übernehmen und somit eure eigenen Änderungen zurückzusetzen oder mit <kbd>[N]</kbd> eure Version der Konfiguration zu behalten und somit eventuell Neuerungen des Dienstes zu verpassen. Am besten schaut ihr euch mit <kbd>[D]</kbd> den Unterschied zwischen beiden Versionen an und entscheidet dann von Fall zu Fall, was zu tun ist. Ganz ohne Wissen über die betroffenen Dienste kann es hier allerdings zu ein paar kniffligen Situationen kommen. Ich für meinen Teil übernehme gerne die Version der Paketentwickler und passe meine Konfiguration danach wieder von Hand an.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="795" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bullseye-upgrade-useradd.png" alt="" class="wp-image-41869" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bullseye-upgrade-useradd.png 900w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bullseye-upgrade-useradd-640x565.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bullseye-upgrade-useradd-475x420.png 475w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/bullseye-upgrade-useradd-681x602.png 681w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px"><figcaption class="wp-element-caption">Entdeckt das Upgrade veränderte Konfigurationsdateien, müsst ihr entscheiden, was das System machen soll.</figcaption></figure>



<p>Auf meinen Raspberry Pi 3 mit einer Reihe von Diensten hat das System in etwa zwei Stunden an dem Upgrade gearbeitet &#8212; allerdings war ich zwischendurch immer wieder mal nicht am Platz, das Upgrade hat dadurch immer mal wieder auf meine Eingaben gewartet. Nach der erfolgreichen Installation von Raspberry Pi OS Bullseye meldet das System am Ende den Wunsch nach einem Neustart an. Startet daher den Raspberry mit dem Kommando <code>sudo reboot</code> einmal neu und meldet euch wieder am System an. Als letzten Schritt kontrolliert ihr, ob das System nun wirklich mit Bullseye läuft und entfernt nicht mehr benötigte Pakete aus dem System. Danach ist euer Raspberry Pi auf dem neusten Stand und wieder bereit für seine Aufgaben im Netz.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>cat /etc/os-release</strong> 
PRETTY_NAME="Raspbian GNU/Linux 11 (bullseye)"
NAME="Raspbian GNU/Linux"
VERSION_ID="11"
VERSION="11 (bullseye)"
&#91;...]
$ <strong>sudo apt autoremove</strong>
&#91;...]
0 upgraded, 0 newly installed, 40 to remove and 0 not upgraded.
After this operation, 173 MB disk space will be freed.</code></pre>



<p>Kleiner Tipp am Ende: Wie eingangs angesprochen dürfen die aktuell gefertigten Raspberry Pi 4 und Compute Model 4-Platinen (mit der Kennung C0T am Ende der aufgedruckten CPU-Kennzeichnung) nun ganz offiziellem mit einer Taktrate von 1,8 GHz arbeiten. Damit die CPU jedoch überhaupt so hoch taktet, müsst ihr in der Datei <code>/boot/config.txt</code> die Zeile <code>arm_freq=1800</code> eintragen. Ansonsten habt ihr bis zur nächsten großen Änderung am System wieder ein wenig Zeit. Das nächste große Update steht analog zum Release-Zyklus von Debian in etwa zwei Jahren an, die Basis bildet dann Debian 12 &#8222;Bookworm&#8220;.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://linuxundich.de/raspberry-pi/raspberry-pi-os-auf-bullseye-aktualisieren/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>4</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>GTK-Theme Flat-Plat mit Munix und Paper für Gnome oder Unity</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/gtk-theme-flat-plat-mit-munix-und-paper-fuer-gnome-oder-unity/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnu-linux/gtk-theme-flat-plat-mit-munix-und-paper-fuer-gnome-oder-unity/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Dec 2016 15:26:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Desktopumgebung]]></category>
		<category><![CDATA[Gnome]]></category>
		<category><![CDATA[GTK]]></category>
		<category><![CDATA[Howto]]></category>
		<category><![CDATA[Themes]]></category>
		<category><![CDATA[Tutorial]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://linuxundich.de/?p=39547</guid>

					<description><![CDATA[In der letzten Zeit haben mich immer wieder Leser mit der Frage angeschrieben, was für ein Desktop-Theme auf meinen Screenshots zu sehen ist, beziehungsweise welches Wallpaper im Hintergrund durchschimmert: Von daher will ich kurz auf auf das GTK-Theme Flat-Plat mitsamt passenden Iconsets eingehen. Flat-Plat gehört zu den Material-Design-Themes, die sich am aktuellen Android-Design orientieren. Das Theme [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In der letzten Zeit haben mich immer wieder Leser mit der Frage angeschrieben, was für ein Desktop-Theme auf meinen Screenshots zu sehen ist, beziehungsweise welches Wallpaper im Hintergrund durchschimmert: Von daher will ich kurz auf auf das <a href="https://github.com/nana-4/Flat-Plat" target="_blank" rel="noopener">GTK-Theme Flat-Plat</a> mitsamt passenden Iconsets eingehen. Flat-Plat gehört zu den Material-Design-Themes, die sich am aktuellen Android-Design orientieren. Das Theme wird derzeit sehr aktiv entwickelt, sodass in der Regel nach einem GTK-Update schnell in eine passende Version zur Verfügung steht.</p>
<p><span id="more-39547"></span></p>
<p>Aktuell gibt es das Flat-Plat in fünf Varianten von GTK 3.14 bis 3.22. Das Theme lässt sich also mit allen halbwegs aktuellen Linux-Distributionen verwenden. Ich nutze das Flat-Plat auf meinen Systemen mit Arch-Linux und damit auch unter Gnome 3.22 &#8212; also der aktuellen Gnome-Version. Das Theme und dazu passende Icon-Sets befinden sich im AUR, sodass man es sehr leicht installieren und aktuell halten kann. Da mit Chrome/Chromium und Firefox zwei populäre Anwendungen ihre eigenen Toolkits mitbringen, gibt es auch für diese zwei Programme entsprechende Themes.</p>
<p>
                <style type="text/css">
                    
                    #tdi_1  .td-doubleSlider-2 .td-item1 {
                        background: url(https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/lui-gnome-desktop1-80x60.jpg) 0 0 no-repeat;
                    }
                    #tdi_1  .td-doubleSlider-2 .td-item2 {
                        background: url(https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/lui-gnome-desktop2-80x60.jpg) 0 0 no-repeat;
                    }
                    #tdi_1  .td-doubleSlider-2 .td-item3 {
                        background: url(https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/lui-gnome-desktop3-80x60.jpg) 0 0 no-repeat;
                    }
                </style>

                <div id="tdi_1" class="td-gallery td-slide-on-2-columns">
                    <div class="post_td_gallery">
                        <div class="td-gallery-slide-top">
                           <div class="td-gallery-title">Gnome mit Flat-Plat</div>

                            <div class="td-gallery-controls-wrapper">
                                <div class="td-gallery-slide-count"><span class="td-gallery-slide-item-focus">1</span> von 3</div>
                                <div class="td-gallery-slide-prev-next-but">
                                    <i class = "td-icon-left doubleSliderPrevButton"></i>
                                    <i class = "td-icon-right doubleSliderNextButton"></i>
                                </div>
                            </div>
                        </div>

                        <div class = "td-doubleSlider-1 ">
                            <div class = "td-slider">
                                
                    <div class = "td-slide-item td-item1">
                        <figure class="td-slide-galery-figure td-slide-popup-gallery">
                            <a class="slide-gallery-image-link" href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/lui-gnome-desktop1.jpg" title="lui-gnome-desktop1" data-caption="" data-description="">
                                <img decoding="async" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/lui-gnome-desktop1-747x420.jpg" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/lui-gnome-desktop1-747x420.jpg 747w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/lui-gnome-desktop1-640x360.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/lui-gnome-desktop1.jpg 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/lui-gnome-desktop1-681x383.jpg 681w" sizes="(max-width: 747px) 100vw, 747px" alt="">
                            </a>
                            
                        </figure>
                    </div>
                    <div class = "td-slide-item td-item2">
                        <figure class="td-slide-galery-figure td-slide-popup-gallery">
                            <a class="slide-gallery-image-link" href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/lui-gnome-desktop2.jpg" title="lui-gnome-desktop2" data-caption="" data-description="">
                                <img decoding="async" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/lui-gnome-desktop2-747x420.jpg" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/lui-gnome-desktop2-747x420.jpg 747w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/lui-gnome-desktop2-640x360.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/lui-gnome-desktop2.jpg 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/lui-gnome-desktop2-681x383.jpg 681w" sizes="(max-width: 747px) 100vw, 747px" alt="">
                            </a>
                            
                        </figure>
                    </div>
                    <div class = "td-slide-item td-item3">
                        <figure class="td-slide-galery-figure td-slide-popup-gallery">
                            <a class="slide-gallery-image-link" href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/lui-gnome-desktop3.jpg" title="lui-gnome-desktop3" data-caption="" data-description="">
                                <img decoding="async" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/lui-gnome-desktop3-747x420.jpg" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/lui-gnome-desktop3-747x420.jpg 747w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/lui-gnome-desktop3-640x360.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/lui-gnome-desktop3.jpg 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/lui-gnome-desktop3-681x383.jpg 681w" sizes="(max-width: 747px) 100vw, 747px" alt="">
                            </a>
                            
                        </figure>
                    </div>
                            </div>
                        </div>

                        <div class = "td-doubleSlider-2">
                            <div class = "td-slider">
                                
                    <div class = "td-button td-item1">
                        <div class = "td-border"></div>
                    </div>
                    <div class = "td-button td-item2">
                        <div class = "td-border"></div>
                    </div>
                    <div class = "td-button td-item3">
                        <div class = "td-border"></div>
                    </div>
                            </div>
                        </div>

                    </div>

                </div>
<p>In der Regel braucht es nur das erste Paket <em>flatplat-theme</em>, dieses enthält sämtliche benötigte Daten &#8212; Ich nutze unter Arch <code>pacaur</code> als AUR-Helper, ich könnt das Paket natürlich auch über ein anderes Hilfswerkzeug einspielen. Die Laptop-Variante <em>flatplat-theme-laptop</em> gibt es (wenn ich mir recht erinnere) noch nicht sonderlich lange. Sie reduziert die Höhe des Fensterrahmens, sodass auf Displays mit 1080 oder gar nur 720 Pixel Höhe mehr Platz für den eigentlichen Fensterinhalt bleibt. Unter Arch kann man diese Version des Themes getrennt von der &#8222;normalen&#8220; Variante installieren, sodass man die beiden Versionen auch gleichzeitig installiert haben kann.</p>
<pre>$ <strong>pacaur -Ss flatplat</strong>
aur/flatplat-theme 1:3.22.20161109-3 (41, 3,19)
    A Material Design-like flat theme for GTK3, GTK2, Metacity, and
   GNOME-Shell. This package does not contain chrome skin extension.
aur/flatplat-theme-git r228.44c7c3a-1 (16, 2,32)
    upstream git package for the Material Design-like flat theme for
    GTK3, GTK2, Metacity, and GNOME-Shell.
aur/flatplat-theme-laptop 3.22.20161109-1 (1, 0,81)
    Laptop variation of Flat-Plat, a Material Design-like flat theme
    for GTK3, GTK2, Metacity, and GNOME-Shell. This package does not
    contain chrome skin extension.
aur/flatplat-mod 0.1-1 (4, 0,04)
    Edited version of the Flat-Plat Gnome Shell theme
$ <strong>pacaur -S flatplat-theme</strong></pre>
<h2>Flat-Plat-Theme für den Gnome-Desktop</h2>
<p>Flat-Plat bietet aktuell noch kein eigenes Icon-Theme an. Mit <a href="https://snwh.org/paper" target="_blank" rel="noopener">Paper</a> und <a href="https://github.com/numixproject/numix-icon-theme" target="_blank" rel="noopener">Numix</a> (Numix steht für das Icon-Theme innerhalb von Anwendungen, Numix Circles enthält die Icons für den Programmstarter) gibt es jedoch bereits zwei Icon-Projekte, die sehr gut mit dem Theme harmonieren. Für Numix gibt es zudem ein <a href="https://github.com/uloco/numix-cursor" target="_blank" rel="noopener">X-Cursor-Theme</a>, das sich auch gut zusammen mit Flat-Plat und Paper nutzen lässt. Unter Arch Linux lassen sich all diese Pakete bequem aus dem AUR installieren.</p>
<pre><strong>$ pacaur -Ss numix circle</strong>
[...]
aur/numix-icon-theme-git 0.r1864.27ddab5-1 (338, 18,88)
    Base icon theme from the Numix project
aur/numix-circle-icon-theme-git 0.r3.3773866-1 (289, 18,52)
    Circle icon theme from the Numix project
[...]
<strong>$ pacaur -Ss numix xcursor</strong>
aur/xcursor-numix 0.9.1-2 (56, 2,44)
    An X-cursor-theme for use along with the numixproject products.
<strong>$ pacaur -S flatplat-theme numix-icon-theme-git numix-circle-icon-theme-git xcursor-numix</strong></pre>
<p>Mit Gnome als Desktopumgebung startet man danach das <em>Gnome-Tweak-Tool</em> und stellt im Reiter <em>Erscheinungsbild</em> das <em>GTK+-Theme</em> auf <em>Flat-Plat</em>, die <em>Symbole</em> auf <em>Paper</em>, den <em>Mauszeiger</em> auf <em>Numix-Cursor</em> sowie das <em>Shell-Thema</em> auf <em>Flat-Plat</em> um. Sämtliche Änderungen sollten sofort aktiv werden. Eventuell muss man die Gnome-Shell allerdings doch einmal neu starten lassen. Ruft dazu mit [Alt]+[F2] die in die Shell integrierte Eingabeaufforderung auf und lasst mit einem einfachen <code>R</code> als Kommando die Shell sich neu laden.</p>
<p><figure id="attachment_40056" aria-describedby="caption-attachment-40056" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/gnome-flat-plat-paper.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-40056" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/gnome-flat-plat-paper-640x468.png" alt="Flat-Plat als GTK-Theme für Gnome mit Paper als Icon-Theme." width="640" height="468" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/gnome-flat-plat-paper-640x468.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/gnome-flat-plat-paper-575x420.png 575w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/gnome-flat-plat-paper-80x60.png 80w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/gnome-flat-plat-paper-681x498.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/gnome-flat-plat-paper.png 913w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-40056" class="wp-caption-text">Flat-Plat als GTK-Theme für Gnome mit Paper als Icon-Theme.</figcaption></figure></p>
<p>Damit auch der GDM-Loginmanager von Gnome das neue Theme nutzt, muss man zusätzlich noch ein bisschen hand anlegen. Sichert die ursprüngliche Konfiguration und spielt dann die GDM-Konfiguration aus dem Flat-Plat-Ordner nach <code>/usr/share/gnome-shell</code>. Startet danach die Gnome-Shell mit [Alt]+[F2] und [R] abermals einmal neu. Danach sollten der Login-Screen sowie der Sperrbildschirm ebenfalls im Material-Look von Flat-Plat erscheinen. Bei Bedarf lässt sich diese Änderung dann über das Backup wieder rückgängig machen.</p>
<pre>### Backup des Originals erstellen (nur bei der ersten Installation)
$ <strong>sudo cp /usr/share/gnome-shell/gnome-shell-theme.gresource /usr/share/gnome-shell/gnome-shell-theme.gresource~</strong>
### Flat-Plat-Theme für GDM installieren sowie aktualisieren
$ <strong>sudo cp /usr/share/themes/Flat-Plat/gnome-shell/gnome-shell-theme.gresource /usr/share/gnome-shell</strong>
### GDM-Theme wieder deinstallieren und Original aktivieren
$ <strong>sudo mv -iv /usr/share/gnome-shell/gnome-shell-theme.gresource~ /usr/share/gnome-shell/gnome-shell-theme.gresource</strong>

</pre>
<p>Fehlt noch das Wallpaper: Dieses nennt sich <a href="https://www.behance.net/gallery/12984019/What-Space-Really-Looks-Like" target="_blank" rel="noopener">What Space Really Looks Like</a> und stammt von Nina Geometrieva. Sie hat das Wallpaper in unterschiedlichen Formaten (bis hoch zu 2880&#215;1800 Pixel) auf einem <a href="http://imgur.com/gallery/KcVXh" target="_blank" rel="noopener">Imgur zum Herunterladen</a> zur Verfügung gestellt. Es gibt neben dem Desktop-Wallpaper Hochkant-Formate für Smartphones sowie kleine Bilder für die Applewatch &#8212; die sich vermutlich auch für andere Smartwatches nutzen lassen. Die Bilder gibt es allerdings bisher nur als JPEG-Dateien. Eine PNG-Variante ohne Kompressionverluste und Artefakte wurde von einigen Nutzern schon angefragt, bislang konnte ich jedoch keine PNG-Version der Bilder entdecken.</p>
<h2>Flat-Plat für Chrome/Chromium</h2>
<p>Die PKGBUILD-Datei schmeißt bei der Installation von Flat-Plat die Chrome/Chromium-Erweiterung mit dem Flat-Plat-Theme für den Google-Browser aus dem Paket. Daher muss man sich diese Dateien (zumindest unter Arch) einmal von Hand holen und dann im Browser installieren. Dieses fällt allerdings nicht weiter schwer: Holt euch das Theme in einer <a href="https://github.com/nana-4/Flat-Plat#installation" target="_blank" rel="noopener">beliebigen Version von Github</a> und entpackt das TAR.GZ-Archiv mit einem Werkzeug eurer Wahl. Alternativ holt ihr euch über <code>git clone https://github.com/nana-4/Flat-Plat</code> die aktuellen Daten aus dem Github des Projekts und schaut dann direkt nach <code>src/chrome</code> nach den Chrome-Themes.</p>
<p>Öffnet dann in Chrome (beziehungsweise Chromium) den Erweiterungsmanager (bspw. über die URL <code>chrome://extensions</code> oder aus dem Menü heraus unter <em>Einstellungen</em> | <em>Erweiterungen</em>) und geht mit einem Dateimanager in das Verzeichnis <code>Flat-Plat/chrome</code> des zuvor entpackten Flat-Plat-Themes. Von dort zieht ihr dann die zwei CRX-Dateien in das Fenster des Browsers. Die eine Datei enthält das Theme, die andere die für Flat-Plat typischen Scrollbalken als Chrome-Erweiterung. Chrome sollte beide Änderungen sofort umsetzen und sich nun besser in Flat-Plat einpassen.</p>
<p><figure id="attachment_40058" aria-describedby="caption-attachment-40058" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/flat-plat-chrome.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-40058" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/flat-plat-chrome-640x456.png" alt="Das Flat-Plat-Theme für Chrome muss man manuell installieren." width="640" height="456" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/flat-plat-chrome-640x456.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/flat-plat-chrome-590x420.png 590w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/flat-plat-chrome-681x485.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/flat-plat-chrome.png 1223w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-40058" class="wp-caption-text">Das Flat-Plat-Theme für Chrome muss man manuell installieren.</figcaption></figure></p>
<p>Für den Firefox-Browser ist ebenfalls ein <a href="https://github.com/nana-4/Flat-Plat/issues/78" target="_blank" rel="noopener">Flat-Plat-Theme in Entwicklung</a>, allerdings habe ich dieses noch nicht persönlich ausprobiert. Die XPI-Datei lässt sich vom Owncloud-Server des Entwicklers <a href="https://own.arrakiz.org/index.php/s/t4NWodBqeyWIXmu" target="_blank" rel="noopener">herunterladen</a> und dann wie bei Chrome manuell in den Browser einspielen. Das Theme benötigt zusätzlich das <a href="https://addons.mozilla.org/en-US/firefox/addon/htitle/?src=userprofile" target="_blank" rel="noopener">HTitle-Addon für Firefox</a>, welches jedoch nicht mehr weiterentwickelt wird und entsprechend in der Add-On-Datenbank von Mozilla als veraltet markiert ist. Von daher bin ich mir nicht sicher, wie die Zukunft des Firefox-Theme von Flat-Plat aussieht.</p>
<h2>Flat-Plat für andere Distributionen wie Ubuntu</h2>
<p>Als Arch-User habe ich den Vorteil, dass ich so gut wie alles im Arch User Repositorty aka AUR finde und die Software über diese von der Arch-Community gepflegte Rezepte-Sammlung auch aktuell halten kann. Bei Ubuntu ist das nicht ganz so einfach, hier muss man das Theme komplett von Hand installieren &#8212; ein offizielles PPA zur Installation über die Paketverwaltung gibt es nicht. Allerdings lässt sich das Theme auch recht leicht aus dem Git auschecken und ins System kopieren.</p>
<p>Das folgende Listing lädt die Daten aus dem Code-Repository und schiebt sie dann nach <code>/usr/share/themes</code> ins Dateisystem. Die Zeilen funktionieren auch mit älteren Ubuntu-Versionen als Ubuntu &#8222;Yakkety Yak&#8220; 16.10, allerdings müsst ihr dann die Version der Shell im entsprechenden Kommando anpassen. Im nächsten Schritt bindet ihr das PPA des Paper-Entwicklers ein und installiert das Paper-Icon-Theme (plus gleich das Numix-Theme aus den normalen Paketquellen von Ubuntu).</p>
<pre>### Flat-Plat unter Ubuntu Gnome 16.10 installieren:
$ <strong>sudo apt install git</strong>
$ <strong>cd /tmp</strong>
$ <strong>gnome-shell --version</strong>
GNOME Shell 3.20.4
$ <strong>git clone -b 3.20 https://github.com/nana-4/Flat-Plat.git</strong>
$ <strong>sudo cp -R Flat-Plat/* /usr/share/themes</strong>
### Paper-Icon-Theme aus PPA installieren:
$ <strong>sudo add-apt-repository ppa:snwh/pulp</strong>
$ <strong>sudo apt-get update</strong>
$ <strong>sudo apt install paper-icon-theme numix-icon-theme 
</strong></pre>
<p>Wer nur das Numix-Theme möchte, kann auch auf das Hinzufügen des PPAs verzichten und dann eben nur Numix einspielen. Zum Aktivieren des Themes müsst ihr nun das <em>Gnome Tweak Tool</em> öffnen und dort in den <em>Erweiterungen</em> die <em>User Themes</em> aktivieren. Diese Erweiterung braucht es, damit man für die Gnome Shell andere Themes laden darf. Damit diese Erweiterung aktiv wird, müsst ihr anschließend einmal das Gnome Tweak Tool neu starten. Danach lassen sich dann im <em>Erscheinungsbild</em> die zuvor installierten Themes auswählen. Das letzte Bild zeigt die Paper- und Numix-Icons im Vergleich.</p>
<p><figure id="attachment_40076" aria-describedby="caption-attachment-40076" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/ubuntu-gnome-shell-flat-plat.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-40076" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/ubuntu-gnome-shell-flat-plat-640x400.png" alt="Bei Ubuntu-Gnome muss man die User-Themes-Extensions für die Shell aktivieren." width="640" height="400" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/ubuntu-gnome-shell-flat-plat-640x400.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/ubuntu-gnome-shell-flat-plat-1280x800.png 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/ubuntu-gnome-shell-flat-plat-672x420.png 672w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/ubuntu-gnome-shell-flat-plat-681x426.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/ubuntu-gnome-shell-flat-plat.png 1440w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-40076" class="wp-caption-text">Bei Ubuntu-Gnome muss man die User-Themes-Extensions für die Shell aktivieren.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_40077" aria-describedby="caption-attachment-40077" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/ubuntu-gnome-shell-user-themes-aktivieren.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-40077" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/ubuntu-gnome-shell-user-themes-aktivieren-640x400.png" alt="Danach lassen sich auch für die Gnome Shell andere Themes auswählen." width="640" height="400" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/ubuntu-gnome-shell-user-themes-aktivieren-640x400.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/ubuntu-gnome-shell-user-themes-aktivieren-1280x800.png 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/ubuntu-gnome-shell-user-themes-aktivieren-672x420.png 672w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/ubuntu-gnome-shell-user-themes-aktivieren-681x426.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/ubuntu-gnome-shell-user-themes-aktivieren.png 1440w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-40077" class="wp-caption-text">Danach lassen sich auch für die Gnome Shell andere Themes auswählen.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_40081" aria-describedby="caption-attachment-40081" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/ubuntu-gnome-shell-flatplat-activities.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-40081" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/ubuntu-gnome-shell-flatplat-activities-640x400.png" alt="Die Aktivitätenübersicht der Gnome Shell von Ubuntu 16.10 mit Flat-Plat als Theme und den Paper-Icons." width="640" height="400" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/ubuntu-gnome-shell-flatplat-activities-640x400.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/ubuntu-gnome-shell-flatplat-activities-1280x800.png 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/ubuntu-gnome-shell-flatplat-activities-672x420.png 672w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/ubuntu-gnome-shell-flatplat-activities-681x426.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/ubuntu-gnome-shell-flatplat-activities.png 1440w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-40081" class="wp-caption-text">Die Aktivitätenübersicht der Gnome Shell von Ubuntu 16.10 mit Flat-Plat als Theme und den Paper-Icons.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_40078" aria-describedby="caption-attachment-40078" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/ubuntu-gnome-flatplat-paper-numix.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-40078" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/ubuntu-gnome-flatplat-paper-numix-640x400.png" alt="Hier Ubuntu Gnome mit Flat-Plat und Paper beziehungsweise Numix-Icons." width="640" height="400" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/ubuntu-gnome-flatplat-paper-numix-640x400.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/ubuntu-gnome-flatplat-paper-numix-1280x800.png 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/ubuntu-gnome-flatplat-paper-numix-672x420.png 672w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/ubuntu-gnome-flatplat-paper-numix-681x426.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/12/ubuntu-gnome-flatplat-paper-numix.png 1440w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-40078" class="wp-caption-text">Hier Ubuntu Gnome mit Flat-Plat und Paper beziehungsweise Numix-Icons.</figcaption></figure></p>
<p>Im Gegensatz zu zahlreichen anderen GTK-Theme-Entwicklern hat das Flat-Plat-Team bisher immer tolle Arbeit geleistet. Das Theme steht in der Regel unmittelbar nach einem neuen GTK-Release in einer passenden Version bereit, sodass man es gut mit einer so aktuellen Rolling-Release Distribution wie Arch nutzen kann, ohne dass es zu einer kaputten Darstellung aufgrund von Konflikten kommt. Als ebenso interessante Alternative bietet sich <a href="https://snwh.org/paper/gallery/theme" target="_blank" rel="noopener">Paper als GTK-Theme</a> an, allerdings konnte ich (zumindest in der Vergangenheit) immer wieder Probleme mit diesem Theme feststellen.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Mit s Internetsuchen bei Google, Wikipedia und Co. aus dem Terminal starten</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/mit-s-internetsuche-aus-terminal-starten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Mar 2016 15:05:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Howto]]></category>
		<category><![CDATA[Suchmaschinen]]></category>
		<category><![CDATA[Terminal]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer schon länger mit Linux unterwegs ist, der hat üblicherweise ein Terminalfenster offen. Nicht etwa weil viele Aufgaben die Eingabe von Befehlen zwingen erfordern würden, in der Regel gibt es für jede administrative Aufgabe oder andere Vorhaben grafische Werkzeuge, sondern weil sich die Aufgabe im Terminal einfach schneller erledigen lässt &#8212; wenn man den weiß, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer schon länger mit Linux unterwegs ist, der hat üblicherweise ein Terminalfenster offen. Nicht etwa weil viele Aufgaben die Eingabe von Befehlen zwingen erfordern würden, in der Regel gibt es für jede administrative Aufgabe oder andere Vorhaben grafische Werkzeuge, sondern weil sich die Aufgabe im Terminal einfach schneller erledigen lässt &#8212; wenn man den weiß, was genug zu tun ist. Von daher finde ich das kleine <a href="https://github.com/zquestz/s" target="_blank" rel="noopener">Progrämmchen s</a> recht praktisch. Mit ihm könnt ihr Suchanfragen an Suchmaschinen wie Google oder DuckDuckGo senden, die Suche der Wikipedia, der Arch Wiki und zahlreicher anderer Webseiten anwerfen oder auch im Angebot von Amazon stöbern. S selbst dient dabei nur als Initiator der Suchanfrage, das Ergebnis erscheint wie gewohnt im Browser.</p>
<p><span id="more-34792"></span></p>
<p>Aktuell findet sich das Programm noch nicht in den Paketquellen der gängigen Distributionen. Für den Beitrag habe ich die Installation unter Ubuntu 15.10 und Arch Linux getestet &#8212; wobei diese unter Arch via <code>pacaur -S s</code> sehr leicht gelingt, da das Programm <a href="https://aur.archlinux.org/packages/s/" target="_blank" rel="noopener">im AUR vertreten</a> ist (alternativ gebt ihr den AUR-Helper eurer Wahl an). Mit anderen Distributionen auf dem Rechner müsst ihr s hingegen manuell installieren. Legt dazu in der <code>~/.bashrc</code> eures Users den <code>GOPATH</code> fest (erstes Listing) und führt dann die Kommandos aus dem zweiten Listing aus. Diese installieren die benötigten Abhängigkeiten zum Kompilieren und Herunterladen des Codes und bauen danach das Programm.</p>
<pre>### Folgende Zeilen an ~/.bashrc anfügen
export GOPATH=$HOME/go
export PATH=$PATH:$GOROOT/bin:$GOPATH/bin
</pre>
<pre>### s auf einem Ubuntu- oder Debian-System installieren
$ sudo apt install golang-go git
$ go get -v github.com/zquestz/s
$ cd $GOPATH/src/github.com/zquestz/s
$ make
$ make install</pre>
<p>Danach sollte s umgehend startklar sein: Mit der Eingabe von <code>s -l</code> beziehungsweise <code>s --list-providers</code> in einem Terminal bekommt ihr eine Liste mit allen unterstützen Webangeboten auf den Schirm. Alternativ findet ihr diese Liste aber auch ohne Installation des Programms auf der <a href="https://github.com/zquestz/s#supported-providers" target="_blank" rel="noopener">Homepage des Projekts</a>. Interessant sind hier neben den klassischen Suchmaschinen (<code>google</code>, <code>duckduckgo</code>, <code>bing</code>, <code>yahoo</code>) und der Wikipedia die Suche durch die Paketquellen verschiedener Distributionen (<code>archpkg</code>, <code>debianpkg</code>), das Arch-Wiki (<code>archwiki</code>) sowie etwa <code>github</code>, <code>hackernews</code> oder <code>reddit</code>.</p>
<pre>### Liste aller unterstützten Suchmaschinen ausgeben.
$ s -l
500px
8tracks
amazon
archpkg
archwiki
[...]
github
gmail
[...]
google
googleplus
hackernews
[...]
yahoo
yandex
youtube
</pre>
<p>Zum Start der Suche gebt ihr lediglich <code>s</code> gefolgt von den gewünschten Suchbegriffen ein. Ohne weitere Option ruft s Google als Suchmaschine auf und zeigt die Ergebnisse in einem neuen Tab des im System definierten Standardbrowsers an &#8212; so spart ihr bei einer Websuche ein paar Aktionen mit Maus oder Tastatur. Optional übergebt ihr s mit dem Schalter <code>-p</code> einen anderen Suchmaschinenanbieter, wie hier im Beispiel Amazon oder die Wikipedia. Den Bezeichner könnt ihr dabei auch abkürzen, solange die Referenz eindeutig bleibt.</p>
<pre>### Suche mit Standardsuchmaschine
$ s linux kernel
### Suche unter Angabe der Webseite
$ s -p amazon linux laptop
$ s -p wikipedia linus torvalds
### Anbieterkennung abkürzen
$ s -p am ubuntu buch
$ s -p wi arch linux
</pre>
<p>Möchtet ihr einen anderen Suchmaschinenanbieter als Standard oder gar eigene Einträge anlegen, dann müsst ihr mit der <code>~/.s/config</code> eine Konfigurationsdatei für das Programm anlegen (erstes Listing) und dann den Inhalt aus dem Zweiten übertragen &#8212; selbstverständlich an eure Wünsche angepasst. In meinem Beispiel nutze ich <a href="https://duckduckgo.com/" target="_blank" rel="noopener">DuckDuckGo</a> als Standardsuchmaschine und füge Linux und Ich unter dem String <code>linuxundich</code> sowie die zu <a href="https://ixquick.com/deu/?" target="_blank" rel="noopener">ixquick</a> ausgelagerte Suche von <a href="https://ubuntuusers.de/" target="_blank" rel="noopener">Ubuntuusers</a> über die gleichnamige Option <code>ubuntuusers</code> als weitere Suchanbieter hinzu. Das Ganze funktioniert selbstverständlich mit zahlreichen weiteren Angeboten im Netz.</p>
<pre>### Konfigurationsdatei ~/.s/config erstellen
$ mkdir ~/.s
$ nano ~/.s/config
</pre>
<pre>provider: duckduckgo
customProviders [
  {
    name: linuxundich
    url: "https://linuxundich.de/?s=%s"
  }
  {
    name: ubuntuusers
    url: "https://ixquick.com/do/search?q=%s+site:ubuntuusers.de&amp;l=deutsch"
  }
]

</pre>
<pre>$ s -p linuxundich arch linux</pre>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Drei Wege das WLAN auf einem Raspberry Pi einzurichten</title>
		<link>https://linuxundich.de/raspberry-pi/drei-wege-das-wlan-auf-einem-raspberry-pi-einzurichten/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/raspberry-pi/drei-wege-das-wlan-auf-einem-raspberry-pi-einzurichten/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Mar 2016 09:07:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raspberry Pi]]></category>
		<category><![CDATA[Einsteiger]]></category>
		<category><![CDATA[Howto]]></category>
		<category><![CDATA[Internetzugang]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://linuxundich.de/?p=38863</guid>

					<description><![CDATA[Der Raspberry Pi 3 besitzt bekanntlich inzwischen einen integrierten Funkchip mit WLAN und Bluetooth inklusive den entsprechenden Antennen. So spart man sich mit der Investition in einen RasPi3 einen zusätzlichen USB-WLAN-Adapter. Aktuelle Ausgaben von Raspbian unterstützen den WLAN-Chip des Raspberry 3 ohne weitere Basteleien, doch der RasPi muss ja auch den Weg ins heimische WLAN [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Raspberry Pi 3 besitzt bekanntlich inzwischen einen integrierten Funkchip mit WLAN und Bluetooth inklusive den entsprechenden Antennen. So spart man sich mit der Investition in einen RasPi3 einen zusätzlichen USB-WLAN-Adapter. Aktuelle Ausgaben von Raspbian unterstützen den WLAN-Chip des Raspberry 3 ohne weitere Basteleien, doch der RasPi muss ja auch den Weg ins heimische WLAN finden. Über eine GUI funktioniert dies ohne weitere Probleme, doch wer bei seinem RasPi-Projekt auf eine grafische Oberfläche verzichtet, der muss die WLAN-Verbindung über das Terminal einrichten. Dies kann man komplett zu Fuß machen oder sich mit einem kleinen Tool die Aufgabe etwas erleichtern. Ich stelle hier die drei Wege im Detail vor &#8212; diese funktionieren selbstverständlich auch auf RasPis der zwei vorigen Generationen, denen ihr mit einem geeigneten USB-Adapter WLAN beigebracht habt.</p>



<span id="more-38863"></span>



<p>Installiert ihr die aktuelle Ausgabe vom RasPi-Betriebssystem&nbsp;<a href="https://www.raspberrypi.org/downloads/raspbian/" target="_blank" rel="noopener">Raspbian Jessie</a>&nbsp;in der &#8222;Vollversion&#8220;, also mit einer grafischer Oberfläche, auf eurem Raspberry Pi 3, dann findet ihr euch nach dem Start direkt auf&nbsp;LXDE-Desktopumgebung wieder. Diese bringt von Haus aus ein grafisches Werkzeug zum Verwalten der Netzwerkverbindungen mit, das selbstverständlich auch mit dem WLAN-Chip auf dem RasPi3 umgehen kann &#8212; sowie natürlich&nbsp;auch mit älteren RasPis, die ihr mit einem geeigneten USB-WLAN-Adapter aufgerüstet habt. Im Idealfall müsst ihr also einfach euren RasPi booten, das WLAN auswählen, die Zugangsdaten eingeben und schon seid ihr &#8222;drinnen&#8220;. Der Netzwerkmanager speichert die Zugangsdaten, sodass sich das System in&nbsp;Zukunft automatisch&nbsp;ins WLAN einloggt.</p>


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<figure class="aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-3.jpg" rel="attachment wp-att-38931"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="427" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-3-640x427.jpg" alt="Der Raspberry Pi 3 verfügt über integriertes Bluetooth und WLAN." class="wp-image-38931" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-3-640x427.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-3-1280x853.jpg 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-3-630x420.jpg 630w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-3-681x454.jpg 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-3.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Raspberry Pi 3 verfügt über integriertes Bluetooth und WLAN.</figcaption></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">RasPi-WLAN über die LXDE-GUI einrichten</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-3-raspbian-wlan.png" rel="attachment wp-att-38925"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="384" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-3-raspbian-wlan-640x384.png" alt="Raspbian Jessie unterstützt den WLAN-Chip des Raspberry Pi 3 out-of-the-box." class="wp-image-38925" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-3-raspbian-wlan-640x384.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-3-raspbian-wlan-700x420.png 700w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-3-raspbian-wlan-681x409.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-3-raspbian-wlan.png 800w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Raspbian Jessie unterstützt den WLAN-Chip des Raspberry Pi 3 out-of-the-box.</figcaption></figure>
</div>


<p>Nutzt ihr hingegen die Lite-Version, dann müsst ihr den Aufbau der Netzwerkverbindung via WLAN über das&nbsp;Terminal regeln. Die Installation einer kompletten GUI würde ja dem Vorhaben, einen möglichst schlanken RasPi aufzubauen, komplett widersprechen. Ich gehe nun mal davon aus, dass ihr Raspian Jessie Lite auf eurem RasPi3 zum Laufen gebracht habt. Hängt an&nbsp;eurem RasPi Tastatur und Monitor, könnt ihr direkt loslegen. Verzichtet ihr auf jegliche Peripherie, verbindet ihr euren RasPi vorübergehend mit dem LAN und sucht euch dann mit <code>arp-scan</code> die IP-Adresse des kopflosen RasPis raus. Details dazu erfahrt ihr in einem Artikel, den ich vor ein paar Wochen verfasst habe:&nbsp;<a href="https://linuxundich.de/gnu-linux/headless-server-wie-einen-raspberry-pi-im-netz-finden-ohne-die-ip-adresse-zu-kennen/">Headless Server wie einen Raspberry Pi im Netz finden ohne die IP-Adresse zu kennen</a>. Alternativ sucht ihr euch die IP-Adresse über das Webfrontend eures Routers heraus, dieses bietet in der Regel eine Übersicht mit allen aktuell im Netzwerk aktiven Geräten.</p>



<pre class="wp-block-preformatted">$ <strong>sudo arp-scan --interface=net0 --localnet | grep Raspberry</strong><br>192.168.178.33	b8:27:eb:e4:e1:30	Raspberry Pi Foundation<br>192.168.178.35	b8:27:eb:f3:c6:25	Raspberry Pi Foundation<br></pre>



<h2 class="wp-block-heading">RasPi-WLAN manuell einrichten</h2>



<p>Auf dem zukünftigen WLAN-RasPi eingeloggt, sorgt ihr erstmal für die Installation aller anstehenden Updates. Die im Listing genannten Befehle sind übrigens korrekt: Seit Jessie, also Debian 8, gibt es mit <code>apt</code> ein Kommando, das <code>apt-get</code>, <code>apt-cache</code> und Co. in einem Programm zusammenfasst. Dazu hatte ich erst gestern bereits&nbsp;einen längeren Beitrag im Blog: <a href="https://linuxundich.de/gnu-linux/apt-get-apt-cache-laesst-sich-schon-lange-mit-apt-abkuerzen/">apt-get, apt-cache lässt sich schon lange mit apt abkürzen</a>. Installiert also zur Sicherheit sämtliche Updates und startet dann einmal den Raspberry Pi neu durch. Anschließend loggt ihr euch wieder neu im Terminal oder via SSH ein und macht euch ans Einrichten der WLAN-Verbindung. Als ersten Schritt&nbsp;schaut ihr mittels&nbsp;<code>iwlist scan</code>&nbsp;kurz nach, ob das System auch wirklich den WLAN-Adapter findet. Der Name der Netzwerkkarte lautet im Fall des Raspberry Pi 3&nbsp;<code>wlan0</code>, nutzt ihr einen älteren RasPi mit USB-WLAN-Adapter erscheinen je nach für die Karte verantwortlichem Kernel-Modul andere Namen.</p>



<pre class="wp-block-preformatted">$ <strong>sudo apt update</strong><br>$ <strong>sudo apt full-upgrade</strong><br>$ <strong>sudo reboot</strong></pre>



<pre class="wp-block-preformatted">$ <strong>iwlist scan</strong><br>wlan0     No scan results<br>lo        Interface doesn't support scanning.<br>eth0      Interface doesn't support scanning.</pre>



<p>Anschließend gilt es zu prüfen, ob der RasPi das gewünschte WLAN überhaupt findet. Lasst die Netzwerkkarte dazu mit <code>iwlist scan</code> die Umgebung nach aktiven WLANs abgrasen. Das per Pipe angehängte Kommando <code>egrep</code> filtert aus der Ausgabe von <code>iwlist</code>&nbsp;dann die SSIDs der gefundenen WLANs sowie&nbsp;deren Verschlüsselung heraus. Ansonsten ist die Ausgabe des Kommandos ein wenig unübersichtlich. In meiner Gegend sieht es noch ein wenig weihnachtlich aus, im folgenden soll sich der RasPi in meinem WLAN &#8222;Santa&#8220; einloggen.</p>



<pre class="wp-block-preformatted">$ <strong>sudo iwlist wlan0 scan | egrep "(ESSID|IEEE)"</strong><br>                    ESSID:"Santa"<br>                    IE: IEEE 802.11i/WPA2 Version 1<br>                    ESSID:"Littlehelper"<br>                    IE: IEEE 802.11i/WPA2 Version 1</pre>



<p>Dazu öffnet ihr die Datei&nbsp;<code>wpa_supplicant.conf</code> aus dem Verzeichnis <code>/etc/wpa_supplicant</code>&nbsp;mit Root-Rechten in einen Editor. Einsteiger werden hier in der Regel zu <code>nano</code> greifen. Dort fügt ihr den Inhalt des Code-Blocks ein, ändert die SSID und das Passwort entsprechend ab, und schreibt&nbsp;die Änderungen dann mittels der Tastenkombinationen&nbsp;[Strg]+[O], [Eingabe] auf die Speicherkarte. Mit&nbsp;[Strg]+[X] beendet ihr den Editor und kehrt ins Terminal zurück.</p>



<pre class="wp-block-preformatted">$ <strong>sudo nano /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf</strong></pre>



<pre class="wp-block-preformatted">network={<br>    ssid="Santa"<br>    psk="ganzgeheimespasswort"<br>}</pre>



<p>Anschließend sollte das System eigentlich die Änderung and der&nbsp;<code>wpa_supplicant.conf</code> erkennen und die Verbindung automatisch initialisieren. Sollte dies nicht der Fall sein, schaltet ihr einfach die WLAN-Karte einmal ab und wieder an &#8212; dazu dienen die ersten zwei Kommandos aus dem folgenden Listing. Anschließend sollte sich der WLAN-Adapter des Raspberry Pi 3 in das angegebene drahtlose Netzwerk einloggen und sich via DHCP eine IP-Adresse vom Router holen. Der Ping bestätigt dann, dass die Netzwerkverbindung funktioniert.</p>



<pre class="wp-block-preformatted">$ <strong>sudo ifdown wlan0</strong><br>$ <strong>sudo ifup wlan0</strong><br>$ <strong>sudo ifconfig wlan0 | grep inet</strong><br>          inet addr:192.168.178.83  Bcast:192.168.178.255  Mask:255.255.255.0<br>          inet6 addr: fe80::ba27:ebff:fe23:4b43/64 Scope:Link<br>$ <strong>ping -c 3 linuxundich.de</strong><br>PING linuxundich.de (89.238.77.73) 56(84) bytes of data.<br>64 bytes from ... (89.238.77.73): icmp_seq=1 ttl=48 time=33.7 ms<br>64 bytes from ... (89.238.77.73): icmp_seq=2 ttl=48 time=25.8 ms<br>64 bytes from ... (89.238.77.73): icmp_seq=3 ttl=48 time=26.4 ms<br><br>--- linuxundich.de ping statistics ---<br>3 packets transmitted, 3 received, 0% packet loss, time 2002ms<br>rtt min/avg/max/mdev = 25.834/28.685/33.770/3.606 ms</pre>



<h2 class="wp-block-heading">RasPi-WLAN mit Wicd-curses&nbsp;einrichten</h2>



<p>Der vorherige Abschnitt beschreibt die graue Theorie, wie man die WLAN-Verbindung des Raspberry Pi ohne eine grafische Oberfläche zu Fuß einrichten könnte; was allerdings nicht heißt, dass man es so machen muss. Es gibt in den Paketquellen ein kleines Werkzeug mit einer auf Text basierten Oberfläche, das einem das Einrichten des Netzwerkzugangs erleichtert. Dieses lässt sich direkt aus den Paketquellen installieren und dann ohne Root-Rechte aufrufen &#8212; ihr braucht daher aber zunächst mal eine Kabel-Netzwerk-Verbindung. Arbeitet ihr via SSH auf dem RasPi, dann gilt es zu beachten, dass Wicd später die laufende Netzwerkverbindung gnadenlos unterbricht, sobald ihr eine andere aktiviert. Seid ihr also via Kabel-Ethernet verbunden, dann fliegt ihr vom RasPi, sobald ihr das drahtlose Netzwerk aktiviert.</p>



<pre class="wp-block-preformatted">$ <strong>sudo apt install wicd-curses</strong><br>$ <strong>wicd-curses</strong></pre>



<p>Bevor wicd-curses nun aber überhaupt funktioniert, müsst ihr in den Einstellungen des Programms den Dhcp-Client anpassen, sonst scheitert das Programm am Versuch&nbsp;eine IP-Adresse vom Router zu bekommen. Öffnet dazu mit [Shift]+[P]&nbsp;die <em>Einstellungen</em> und wechselt mit&nbsp;[Pfeil-rechts] in den &#8222;Reiter&#8220;&nbsp;<em>Externe Programme</em> &#8212; dieser ist recht leicht zu übersehen<em>.</em>&nbsp;In diesem wählt ihr dann die Option <em>dhclient</em> an und speichert die Einstellung mit [F10]. Arbeitet ihr via SSH mit dem RasPi, dann wird die Funktionstaste etwas in der Terminal-App auslösen und die Eingabe nicht zum entfernten Rechner übertragen. Bei Bedarf könnt ihr aber die blauen Flächen quasi wie Buttons einer GUI auch einfach mit der Maus anklicken und so eure Konfiguration abspeichern (im Gnome-Terminal könntet ihr allerdings auch die Einstellung <em>Menütastenkombination aktivieren (Vorgabe: F10)</em> deaktivieren).</p>



<p class="has-luminous-vivid-amber-background-color has-background">Arbeitet ihr mit einem Raspberry Pi der ersten oder zweiten Generation und einem USB-WLAN-Stick, dann nennt sich die Netzwerkkarte eventuell nicht <code>wlan0</code>. Passt in den <em>Allgemeinen Einstellungen</em> der Wicd Text-Oberfläche daher bei Bedarf den Namen, der zu steuernden Karte an.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/wicd-curses-raspberry-pi_1.png" rel="attachment wp-att-38937"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="432" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/wicd-curses-raspberry-pi_1-640x432.png" alt="In den Einstellungen von wicd-curses müsst ihr den DHCP-Client anpassen." class="wp-image-38937" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/wicd-curses-raspberry-pi_1-640x432.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/wicd-curses-raspberry-pi_1-622x420.png 622w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/wicd-curses-raspberry-pi_1-681x460.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/wicd-curses-raspberry-pi_1.png 769w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">In den Einstellungen von wicd-curses müsst ihr den DHCP-Client anpassen.</figcaption></figure>
</div>


<p>Damit ist die wichtigste Einstellung getroffen und ihr könnt euch das gewünschte drahtlose Netzwerk aus der Liste heraussuchen. Mit [Pfeil-rechts] öffnet ihr im Netzwerkmanager dann die Einstellung zu diesem. Soll euer RasPi die WLAN-Verbindung in Zukunft automatisch aufbauen, dann aktiviert hier die Option <em>Automatisch mit diesem Netzwerk verbinden</em> und tragt letztendlich im Feld <em>Schlüssel</em> das WLAN-Passwort ein. Mit [F10] speichert ihr die Zugangsdaten ab und kehrt zurück zur Übersicht der gefundenen WLANs. Mit [Shift]+[C] beziehungsweise einfach [Eingabe] baut ihr dann abschließend die Netzwerkverbindung auf. Am unteren Rand des Terminalfensters erhaltet ihr Informationen zum aktuellen Geschehen. Habt ihr die Option zum automatischen Verbindungsaufbau korrekt gesetzt, dann klinkt&nbsp;sich euer RasPi in Zukunft automatisch &#8212; und ohne, dass sich ein User in das System einloggen müsste &#8212; ins WLAN ein.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/wicd-curses-raspberry-pi_2.png" rel="attachment wp-att-38938"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="429" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/wicd-curses-raspberry-pi_2-640x429.png" alt="Wicd-curses ist ein Netzwerkmanager für das Terminal." class="wp-image-38938" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/wicd-curses-raspberry-pi_2-640x429.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/wicd-curses-raspberry-pi_2-627x420.png 627w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/wicd-curses-raspberry-pi_2-537x360.png 537w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/wicd-curses-raspberry-pi_2-681x456.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/wicd-curses-raspberry-pi_2.png 773w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Wicd-curses ist ein Netzwerkmanager für das Terminal.</figcaption></figure>
</div>

<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/wicd-curses-raspberry-pi_3.png" rel="attachment wp-att-38939"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="429" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/wicd-curses-raspberry-pi_3-640x429.png" alt="" class="wp-image-38939" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/wicd-curses-raspberry-pi_3-640x429.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/wicd-curses-raspberry-pi_3-627x420.png 627w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/wicd-curses-raspberry-pi_3-537x360.png 537w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/wicd-curses-raspberry-pi_3-681x456.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/wicd-curses-raspberry-pi_3.png 773w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">In den Einstellungen tragt ihr die Zugangsdaten ein und aktiviert die automatische Einwahl.</figcaption></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">Wi-fi-Country des Raspberry Pi einstellen</h2>



<p>Letztendlich sollte ihr noch einmal mit <code>sudo raspi-config</code> die Raspberry-Pi-Konfiguration öffnen und unter&nbsp;<em>Internationalisation Options</em> |&nbsp;<em>Change Wi-fi Country</em> die länderspezifischen Einstellungen anpassen. Konfiguriert ihr hier etwa korrekt&nbsp;<em>DE Germany</em>, dann funkt euer Raspberry Pi in Zukunft auch auf Kanal 12 und 13. Diese Kanäle sind in der Grundeinstellung ausgeklammert, da sie beispielsweise in den USA nicht zugelassen sind. Damit die Einstellung aktiv wird, müsst ihr nach Abschluss der Konfiguration einmal noch das System neu starten.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-wifi-contry_1.png" rel="attachment wp-att-39214"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="456" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-wifi-contry_1-640x456.png" alt="In den landesspezifischen Einstellungen könnt ihr WLAN-Konfiguration anpassen." class="wp-image-39214" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-wifi-contry_1-640x456.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-wifi-contry_1-589x420.png 589w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-wifi-contry_1-681x486.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-wifi-contry_1.png 770w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">In den landesspezifischen Einstellungen könnt ihr WLAN-Konfiguration anpassen.</figcaption></figure>
</div>

<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-wifi-contry_2.png" rel="attachment wp-att-39216"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="456" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-wifi-contry_2-640x456.png" alt="In Deutschland darf euer RasPi dann auch auf Channel 12 und 13 funken." class="wp-image-39216" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-wifi-contry_2-640x456.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-wifi-contry_2-589x420.png 589w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-wifi-contry_2-681x486.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-wifi-contry_2.png 770w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">In Deutschland darf euer RasPi dann auch auf Channel 12 und 13 funken.</figcaption></figure>
</div>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://linuxundich.de/raspberry-pi/drei-wege-das-wlan-auf-einem-raspberry-pi-einzurichten/feed/</wfw:commentRss>
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			</item>
		<item>
		<title>Netzwerk-Performance mit in Fritzbox integriertem Iperf testen</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/netzwerk-performance-mit-in-fritzbox-integriertem-iperf-testen/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnu-linux/netzwerk-performance-mit-in-fritzbox-integriertem-iperf-testen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Mar 2016 17:15:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[AVM]]></category>
		<category><![CDATA[Fritz!Box]]></category>
		<category><![CDATA[Howto]]></category>
		<category><![CDATA[Iperf]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Beitrag zur lokal installierbaren Version von Speedtest.net kam der Hinweis, dass die Fritzbox selbst einen integrierten Iperf-Server enthält, den man für Perfomancetests im eigenen Netzwerk verwenden kann. So ließe sich die Netzwerkgeschwindigkeit im LAN ausmessen, ohne dass man einen zweiten Rechner mit dem Iperf-Server aufsetzen muss. Aufgrund meiner Erfahrungen mit der Fritzbox als &#8222;Einfach-NAS&#8220; bin [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Beitrag zur <a href="https://linuxundich.de/gnu-linux/speedtest-mini-fuer-das-lokale-netzwerk/">lokal installierbaren Version von Speedtest.net</a> kam der Hinweis, dass die Fritzbox selbst einen integrierten Iperf-Server enthält, den man für Perfomancetests im eigenen Netzwerk verwenden kann. So ließe sich die Netzwerkgeschwindigkeit im LAN ausmessen, ohne dass man einen zweiten Rechner mit dem Iperf-Server aufsetzen muss. Aufgrund meiner Erfahrungen mit der Fritzbox als &#8222;Einfach-NAS&#8220; bin ich allerdings ein wenig skeptisch, dass die Fritzbox hier halbwegs brauchbare Ergebnisse erzielt. Im NAS-Betrieb ist die Fritzbox mit Samba beispielsweise nicht wirklich schnell. Von daher habe ich der Funktion ein wenig auf die Finger gefühlt.</p>
<p><span id="more-38888"></span></p>
<p>Erstmal gilt es die in meinem Netzwerk maximal erzielbare Datenrate auszumessen. Diese Werte sollen später als Referenz dienen, ob die mit der Fritzbox ermitteln Werte auch die Realität abbilden. Dazu hänge ich zwei ausgewachsene Rechner (einen mit Arch und einen mit Ubuntu 15.10) mit Gigabit-Ethernet an die Fritzbox (in meinem Fall eine Fritzbox 7490) und installiere auf beiden Rechner Iperf. Das Programm findet sich bei eigentlich allen Distributionen in den Paketquellen von Linux. Arch Listet neben der Version 2.x bereits auch Iperf3 in den Quellen auf. Achtet darauf, dass die neue Version nicht zu der alten abwärtskompatibel ist und installiert am besten die ältere Ausgabe des Programms. Bei Bedarf gibt es das Programm auch für <a href="https://iperf.fr/iperf-download.php" target="_blank" rel="noopener">MacOS X und Windows</a>.</p>
<h2>Datenrate im Netz mit Iperf ermitteln</h2>
<pre>### Iperf unter Ubuntu/Debian installieren...
$ sudo apt install iperf
### Iperf unter Arch Linux installieren...
$ pacman -Ss iperf
community/iperf 2.0.5-9
    A tool to measure maximum TCP bandwidth
community/iperf3 3.1.2-1
    Internet Protocol bandwidth measuring tool
$ pacman -S iperf
</pre>
<p>Anschließend starte ich Iperf auf einem der Rechner im Server-Modus und auf dem zweiten Computer als Client. Nach wenigen Sekunden spuckt die Client-Seite das Ergebnis aus, dieses erscheint ebenfalls im Log des Iperf-Servers. In meinem Fall erreichen die zwei mit Gigabit-Netzwerkkarten ausgestatteten Rechner an der Fritzbox fast die theoretisch maximale Datenrate. Die 940 MBit/s können sich auf jeden Fall sehen lassen und zeigen, dass mit der Verkabelung alles passt. Nun muss die Fritzbox beweisen, was sie als Iperf-Server zu leisten imstande ist.</p>
<pre>$ iperf -s 
------------------------------------------------------------
Server listening on TCP port 5001
TCP window size: 85.3 KByte (default)
------------------------------------------------------------
[  4] local 192.168.178.80 port 5001 connected with 192.168.178.57 port 36672
[ ID] Interval       Transfer     Bandwidth
[  4]  0.0-10.0 sec  1.10 GBytes   941 Mbits/sec
</pre>
<pre>### Iperf-Test via Fritzbox und UDP
$ iperf -c 192.168.178.80
------------------------------------------------------------
Client connecting to 192.168.178.80, TCP port 5001
TCP window size: 85.0 KByte (default)
------------------------------------------------------------
[  3] local 192.168.178.57 port 36672 connected with 192.168.178.80 port 5001
[ ID] Interval       Transfer     Bandwidth
[  3]  0.0-10.0 sec  1.10 GBytes   943 Mbits/sec
</pre>
<h2>Iperf-Server auf der Fritzbox aktivieren</h2>
<p>Der Iperf-Server ist nun auf der Fritzbox nicht von Haus aus aktiv. Für den Leistungstest müsst ihr die versteckte Konfigurationsseite der Fritzbox unter <a href="http://fritz.box/support.lua" target="_blank" rel="noopener">http://fritz.box/support.lua</a> aufrufen und dort den Haken bei der Option <em>Messpunkt für einen Iperf-Client im Heimnetz aktivieren, Port 4711 für TCP und UDP</em> setzen und weiter unten auf <em>Einstellungen übernehmen</em> klicken. Auf den zweiten Schalter <em>Messpunkt für einen bidirektionalen Iperf-UDP-Test im Heimnetz aktivieren, Port 4712 für UDP </em>gehe ich später noch ein, erst einmal reicht es lediglich die erste Option zu aktivieren.</p>
<p><figure id="attachment_38890" aria-describedby="caption-attachment-38890" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/fritzbox-iperf.png" rel="attachment wp-att-38890"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-38890" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/fritzbox-iperf-640x418.png" alt="Iperf-Server auf der Fritzbox aktivieren." width="640" height="418" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/fritzbox-iperf-640x418.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/fritzbox-iperf-643x420.png 643w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/fritzbox-iperf-681x445.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/fritzbox-iperf.png 1152w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-38890" class="wp-caption-text">Iperf-Server auf der Fritzbox aktivieren.</figcaption></figure></p>
<p>Im Gegensatz zum &#8222;Standard-Iperf&#8220; lauscht der Fritzbox-Iperf-Server nun nicht auf Port 5001 auf eingehende Verbindungsanfragen sondern auf Port 4711. Von eurem Testrechner müsst ihr als Iperf daher mit der Portangabe <code>-p 4711</code> starten. Fast schon wie erwartet, zeigt sich bei diesem Test wieder, dass die CPU der Fritzbox (selbst die des aktuellen Top-Modells 7490) für die Verarbeitung von Netzwerkpaketen nicht wirklich geeignet ist. Iperf meldet gerade mal einen Datendurchsatz von 173 MBit/s. Zur Erinnerung: Leitet die Fritzbox die Datenpakete als Switch nur von Rechner zu Rechner weiter, erzielt eine Iperf-Konfiguration bestehend aus zwei Gigabit-Rechnern eine Datenrate von über 940 MBit/s.</p>
<pre>### Iperf-Test via Fritzbox und TCP
$ iperf -c 192.168.178.1 -p 4711
------------------------------------------------------------
Client connecting to 192.168.178.1, TCP port 4711
TCP window size: 85.0 KByte (default)
------------------------------------------------------------
[  3] local 192.168.178.57 port 57234 connected with 192.168.178.1 port 4711
[ ID] Interval       Transfer     Bandwidth
[  3]  0.0-10.0 sec   206 MBytes   173 Mbits/sec
</pre>
<h2>Iperf im UDP-Modus zeigt realistisches Ergebnis</h2>
<p>Zur Rettung der Ehre der Fritzbox aktiviert ihr nun den zweiten Punkt <em>Messpunkt für einen bidirektionalen Iperf-UDP-Test im Heimnetz aktivieren, Port 4712 für UDP</em> und übernehmt die Einstellung wieder. Damit habt ihr die Möglichkeit die Netzwerkgeschwindigkeit mittels des schlanken <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/User_Datagram_Protocol" target="_blank" rel="noopener">User Datagram Protocol</a> kurz UDP zu testen. Bei diesem wird im Gegensatz zu TCP aka <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Transmission_Control_Protocol" target="_blank" rel="noopener">Transmission Control Protocol</a> unter anderem keine Bestätigung beim Empfang eines Datenpakets zurück zum Sender geschickt, was unter anderem den Overhead des Protokolls reduziert und die Prozessorlast bei der Übertragung senkt. Schmeißt ihr nun auf eurem Rechner Iperf an, fügt ihr dem Aufruf die Optionen <code>-u</code> für UDP und <code>-b 1000M</code> für die Zielbandbreite von 1 GBit/s an.</p>
<pre>$ iperf -c 192.168.178.1 -p 4712 -u -b 1000M
------------------------------------------------------------
Client connecting to 192.168.178.1, UDP port 4712
Sending 1470 byte datagrams
UDP buffer size:  208 KByte (default)
------------------------------------------------------------
[  3] local 192.168.178.57 port 42387 connected with 192.168.178.1 port 4712
[ ID] Interval       Transfer     Bandwidth
[  3]  0.0-10.0 sec   969 MBytes   813 Mbits/sec
[  3] Sent 691514 datagrams
[  3] WARNING: did not receive ack of last datagram after 10 tries.
</pre>
<p>In diesem Modus entspricht die von Iperf auf der Fritzbox ermittelte Datenrate von 813 MBit/s deutlich eher der Realität, der Wert liegt aber trotzdem noch rund 14 Prozent unter dem, den ich mit zwei &#8222;ausgewachsenen&#8220; Rechnern ermittelt habe. Der in der Fritzbox integrierte Iperf-Server eignet sich daher nicht wirklich für Leistungstests mit Gigabit-Ethernet oder WLAN nach IEEE 802.11ac, das zumindest in der Theorie ähnlich schnelle Datenraten erzielen sollte. In der Praxis liegen die Datenraten von Smartphones und Notebooks trotz WLAN-AC deutlich unter der von Gigabit-Ethernet, sodass hier der Fritzbox-Iperf zumindest vergleichbare Aussagen liefern sollte.</p>
<h2>Iperf auf Android-Smartphones und -Tablets</h2>
<p>Der in der Fritzbox integrierte Iperf-Server eignet sich daher im Prinzip hauptsächlich dafür den Durchsatz von per WLAN angebundenen Geräten wie Notebooks, Smartphones oder Tablets zu messen. Für Android gibt es daher eine ganze Reihe von Apps, die als Iperf-Client dienen können. Die <a href="https://iperf.fr/iperf-download.php#android" target="_blank" rel="noopener">Homepage des Iperf-Projekts</a> listet dafür eine ganze Reihe von Apps für Android (sowie eines für iOS) auf, doch nicht jede dieser Apps eignet sich für den Fritzbox-Iperf-Server, da dieser nicht auf dem Standard-Port des Protokolls (Port 5001) lauscht und sich der Port in der App anpassen lässt.</p>
<p>
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                           <div class="td-gallery-title">FRITZ!App WLAN mit Iperf-Test</div>

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                                <div class="td-gallery-slide-count"><span class="td-gallery-slide-item-focus">1</span> von 3</div>
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                            <a class="slide-gallery-image-link" href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/fritzapp-wlan-iperf_1.png" title="fritzapp-wlan-iperf_1" data-caption="In der FRITZ!App WLAN  starten Sie den Iperf-Test unter WLAN messen." data-description="">
                                <img decoding="async" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/fritzapp-wlan-iperf_1-236x420.png" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/fritzapp-wlan-iperf_1-236x420.png 236w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/fritzapp-wlan-iperf_1.png 450w" sizes="(max-width: 236px) 100vw, 236px" alt="">
                            </a>
                            <figcaption class = "td-slide-caption td-gallery-slide-content"><div class = "td-gallery-slide-copywrite">In der FRITZ!App WLAN  starten Sie den Iperf-Test unter WLAN messen.</div></figcaption>
                        </figure>
                    </div>
                    <div class = "td-slide-item td-item2">
                        <figure class="td-slide-galery-figure td-slide-popup-gallery">
                            <a class="slide-gallery-image-link" href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/fritzapp-wlan-iperf_2.png" title="fritzapp-wlan-iperf_2" data-caption="Der Testmodus führt neben Iperf weitere Tests aus." data-description="">
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                            <figcaption class = "td-slide-caption td-gallery-slide-content"><div class = "td-gallery-slide-copywrite">Der Testmodus führt neben Iperf weitere Tests aus.</div></figcaption>
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                            <a class="slide-gallery-image-link" href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/fritzapp-wlan-iperf_3.png" title="fritzapp-wlan-iperf_3" data-caption="Der Iperf-Test beschränkt sich allerdings auf TCP." data-description="">
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                            <figcaption class = "td-slide-caption td-gallery-slide-content"><div class = "td-gallery-slide-copywrite">Der Iperf-Test beschränkt sich allerdings auf TCP.</div></figcaption>
                        </figure>
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                    </div>

                </div>
<p>In der Praxis bei mir hat sich die <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=de.avm.android.wlanapp" target="_blank" rel="noopener">FRITZ!App WLAN</a> bewährt. In dieser lässt sich aus der Seitenleiste heraus die Option <em>WLAN messen</em> aufrufen. Die Funktion führt eine ganze Reihe von Tests durch, darunter eben (wenn die Iperf-Option, wie oben im Artikel beschrieben, zuvor in den Fritzbox-Einstellungen aktiviert wurde) auch einen Iperf-Test. Diesen allerdings nur mit der TCP-Option, die generell geringere Datenraten anzeigt. Alternativ könnt ihr zu den kostenlosen Apps <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.arubanetworks.arubautilities" target="_blank" rel="noopener">Aruba Utilities</a> oder <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.magicandroidapps.iperf" target="_blank" rel="noopener">iPerf for Android</a> greifen. In diesen Apps könnt ihr vom PC gewohnten Iperf-Optionen eins zu eins übertragen, was allerdings ein wenig Tipparbeitet auf der virtuellen Smartphone-Tastatur bedeutet.</p>
<p>
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                           <div class="td-gallery-title">Aruba Utilities und Iperf for Android</div>

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                            <figcaption class = "td-slide-caption td-gallery-slide-content"><div class = "td-gallery-slide-copywrite">Über die Kommandozeile lässt sich der Test konfigurieren.</div></figcaption>
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                            <a class="slide-gallery-image-link" href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/aruba-utilities-iperf_3.png" title="aruba-utilities-iperf_3" data-caption="Der UDP-Test lässt sich bei Bedarf gezielt ausführen." data-description="">
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                            <figcaption class = "td-slide-caption td-gallery-slide-content"><div class = "td-gallery-slide-copywrite">Der UDP-Test lässt sich bei Bedarf gezielt ausführen.</div></figcaption>
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		<title>Synology Diskstation auf neue Version migrieren</title>
		<link>https://linuxundich.de/hardware/synology-diskstation-auf-neue-version-migrieren/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/hardware/synology-diskstation-auf-neue-version-migrieren/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Mar 2016 21:43:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[DiskStation]]></category>
		<category><![CDATA[Howto]]></category>
		<category><![CDATA[Synology]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit der Diskstation DS216+ hat der Netzwerkspeicher-Spezialist Synology vor kurzem ein NAS-Gerät auf den Markt gebracht, das in mir den Wunsch geweckt hat, mal wieder ein wenig meine EDV-Ausstattung zu verändern. Entsprechend dem Synology-Wiki basiert das Gerät auf einem Intel Celeron N3050 mit 1,6 GHz und 1 GByte Arbeitsspeicher, somit liegt die DS216+ in Sachen Prozessorleistung etwa gleichauf [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der <a href="https://www.synology.com/de-de/products/DS216+" target="_blank" rel="noopener">Diskstation DS216+</a> hat der Netzwerkspeicher-Spezialist Synology vor kurzem ein NAS-Gerät auf den Markt gebracht, das in mir den Wunsch geweckt hat, mal wieder ein wenig meine EDV-Ausstattung zu verändern. Entsprechend dem <a href="http://www.synology-wiki.de/index.php/Welchen_Prozessortyp_besitzt_mein_System%3F" target="_blank" rel="noopener">Synology-Wiki</a> basiert das Gerät auf einem <a href="http://ark.intel.com/de/products/87257/Intel-Celeron-Processor-N3050-2M-Cache-up-to-2_16-GHz" target="_blank" rel="noopener">Intel Celeron N3050</a> mit 1,6 GHz und 1 GByte Arbeitsspeicher, somit liegt die DS216+ in Sachen Prozessorleistung etwa gleichauf mit der DS412+, die bei mir zuvor zum Einsatz kam. Was mir persönlich jedoch wichtiger ist, steckt in der DSM-Software der neuen Diskstation: Als günstiges <a href="https://www.synology.com/de-de/dsm/Btrfs" target="_blank" rel="noopener">NAS von Synology</a> unterstützt die DS216+ mit Btrfs ein (für Synology) neues Dateisystem, das mit Snapshots eine tolle Backup-Funktion bietet.</p>
<p><span id="more-34833"></span></p>
<p>Die Snapshot-Funktion mittels Btrfs kommt <a href="https://www.synology.com/de-de/dsm/Btrfs" target="_blank" rel="noopener">zusammen mit DSM 6.0</a>, das aktuell &#8222;nur&#8220; als Release Candidate zur Verfügung steht. Beim Einrichten des Systems gilt es also die aktuelle Testversion zu installieren und nicht die vom Einrichtungsassistenten vorgeschlagene Version DSM 5.2. Beim Umstieg auf eine neue Diskstation müsst ihr lediglich die Festplatten aus dem alten Gerät nehmen, diese in das neue Gerät packen und es anschalten. Die Diskstation startet mit der &#8222;fremden&#8220; Platte nicht komplett durch, sondern muss nochmal frisch installiert werden. Dabei gehen jedoch keine Daten und Einstellungen verloren, lediglich das Betriebssystem wird auf der von euren Daten getrennten Partition neu installiert.</p>
<h2>Migration auf neue Diskstation</h2>
<p>Dazu ermittelt ihr über euren Router die IP der neuen Diskstation und ruft diese in einem Browser von eurem Rechner aus auf. Alternativ installiert ihr auf eurem System den Synology Assistant und nutzt diesen, um die noch unkonfigurierte Diskstation aufzuspüren. Synology stellt den Assistent für Linux-User als DEB- und RPM-Paket zur Verfügung, Anwender mit Arch auf dem Computer <a href="https://aur.archlinux.org/packages/dsassistant/" target="_blank" rel="noopener">finden das Programm</a> im AUR. Der Eintrag funktioniert (Stand März 2016) jedoch nicht, in den Kommentaren findet sich allerdings ein Paket, das sich ohne weiteres bei Bedarf installieren lässt.</p>
<pre>### Synology Assistant unter Arch installieren...
$ wget http://insolita.se/dsassistant-5566-1-x86_64.pkg.tar.xz
$ sudo pacman -U dsassistant-5566-1-x86_64.pkg.tar.xz</pre>
<p><figure id="attachment_34936" aria-describedby="caption-attachment-34936" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/synology-assistant.png" rel="attachment wp-att-34936"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-34936 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/synology-assistant-640x382.png" alt="Der Synology Assistant meldet die frisch umgebaute Diskstation im Netz." width="640" height="382" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/synology-assistant-640x382.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/synology-assistant-704x420.png 704w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/synology-assistant-681x406.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/synology-assistant-250x149.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/synology-assistant-550x328.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/synology-assistant-800x477.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/synology-assistant-302x180.png 302w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/synology-assistant-503x300.png 503w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/synology-assistant-838x500.png 838w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/synology-assistant.png 1038w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-34936" class="wp-caption-text">Der Synology Assistant meldet die frisch umgebaute Diskstation im Netz.</figcaption></figure></p>
<p>Im Web Assistant findet ihr nun die Option das System auf eine neue Disktation zu migrieren. Im zweiten Schritt bietet euch der Assistant an die bestehenden Einstellungen zu erhalten (<em>Migration</em>) oder das System neu aufzusetzen (<em>Clean installation</em>). Bei dieser überschreibt das Setup lediglich eure Einstellungen und Konfigurationen, eure auf dem NAS gespeicherten Daten bleiben hingegen erhalten. Mit <em>Manual install</em> habt ihr im darauffolgenden Schritt die Möglichkeit die zuvor als PAT-Datei heruntergeladene <a href="https://www.synology.com/de-de/dsm/6.0beta/ReleaseNote" target="_blank" rel="noopener">Testversion von DSM 6.0</a> einzuspielen. Wählt ihr direkt den Button Install Now an, spielt das Setup die offizielle Firmware (aktuell also DSM 5.2 ohne Btrfs-Unterstützung) ein.</p>
<h2>Einspielen von DSM 6.0 mit Btrfs-Unterstützung</h2>
<p><figure id="attachment_34937" aria-describedby="caption-attachment-34937" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/synology-migrieren_1.png" rel="attachment wp-att-34937"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-34937 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/synology-migrieren_1-640x533.png" alt="Alternativ könnt ihr die Diskstation auch direkt über das Webfrontend aktualisieren." width="640" height="533" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/synology-migrieren_1-640x533.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/synology-migrieren_1-504x420.png 504w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/synology-migrieren_1-681x568.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/synology-migrieren_1-250x208.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/synology-migrieren_1-550x458.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/synology-migrieren_1-800x667.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/synology-migrieren_1-216x180.png 216w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/synology-migrieren_1-360x300.png 360w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/synology-migrieren_1-600x500.png 600w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/synology-migrieren_1.png 1122w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-34937" class="wp-caption-text">Alternativ könnt ihr die Diskstation auch direkt über das Webfrontend aktualisieren.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_34938" aria-describedby="caption-attachment-34938" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/synology-migrieren_2.png" rel="attachment wp-att-34938"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-34938 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/synology-migrieren_2-640x533.png" alt="Bei der Migration bleiben sämtliche auf dem Gerät gespeicherten Daten erhalten -- falls ihr es so möchtet." width="640" height="533" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/synology-migrieren_2-640x533.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/synology-migrieren_2-504x420.png 504w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/synology-migrieren_2-681x568.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/synology-migrieren_2-250x208.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/synology-migrieren_2-550x458.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/synology-migrieren_2-800x667.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/synology-migrieren_2-216x180.png 216w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/synology-migrieren_2-360x300.png 360w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/synology-migrieren_2-600x500.png 600w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/synology-migrieren_2.png 1122w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-34938" class="wp-caption-text">Bei der Migration bleiben sämtliche auf dem Gerät gespeicherten Daten erhalten &#8212; falls ihr es so möchtet.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_34939" aria-describedby="caption-attachment-34939" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/synology-migrieren_4.png" rel="attachment wp-att-34939"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-34939 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/synology-migrieren_4-640x533.png" alt="In der Standardeinstellung zieht sich der Assistent die neuste Firmware automatisch aus dem Netz." width="640" height="533" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/synology-migrieren_4-640x533.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/synology-migrieren_4-504x420.png 504w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/synology-migrieren_4-681x568.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/synology-migrieren_4-250x208.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/synology-migrieren_4-550x458.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/synology-migrieren_4-800x667.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/synology-migrieren_4-216x180.png 216w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/synology-migrieren_4-360x300.png 360w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/synology-migrieren_4-600x500.png 600w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/synology-migrieren_4.png 1122w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-34939" class="wp-caption-text">In der Standardeinstellung zieht sich der Assistent die neuste Firmware automatisch aus dem Netz.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_34940" aria-describedby="caption-attachment-34940" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/synology-migrieren_5.png" rel="attachment wp-att-34940"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-34940 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/synology-migrieren_5-640x533.png" alt="Die Installation der neuen Firmware nimmt etwa 15 Minuten in Anspruch." width="640" height="533" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/synology-migrieren_5-640x533.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/synology-migrieren_5-504x420.png 504w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/synology-migrieren_5-681x568.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/synology-migrieren_5-250x208.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/synology-migrieren_5-550x458.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/synology-migrieren_5-800x667.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/synology-migrieren_5-216x180.png 216w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/synology-migrieren_5-360x300.png 360w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/synology-migrieren_5-600x500.png 600w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/synology-migrieren_5.png 1122w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-34940" class="wp-caption-text">Die Installation der neuen Firmware nimmt etwa 15 Minuten in Anspruch.</figcaption></figure></p>
<p>Der Umstieg auf eine neue Diskstation hat bei mir etwa 15 Minuten gebraucht, danach stand das System umgehend mit allen Daten und Einstellungen wieder zur Verfügung. Das gilt allerdings nur für das System: Wer für die Snapshot-Funktion auf Btrfs umsteigen möchte, der muss die für die Sicherung gewünschten Datenpartitionen löschen und mit Btrfs neu formatieren. Es gilt also sämtliche Daten der betroffenen Partition zu sichern. Bei mir brauchte das Sichern von gut 1 TByte an Daten auf einer externen USB3.0-Festplatte knapp 6 Stunden. Das Formatieren nur Minuten, doch das Rückspielen der Daten wieder ein paar Stunden. Für den Umstieg auf Btrfs sollte man daher &#8212; je nach Datenmenge &#8212; schon einen Tag oder mehr Auszeit einplanen.</p>
<p><figure id="attachment_34941" aria-describedby="caption-attachment-34941" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/synology-migrieren_8.png" rel="attachment wp-att-34941"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-34941 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/synology-migrieren_8-640x533.png" alt="Am Ende erscheint die DSM-Software mit den Daten der alten Installation." width="640" height="533" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/synology-migrieren_8-640x533.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/synology-migrieren_8-504x420.png 504w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/synology-migrieren_8-681x568.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/synology-migrieren_8-250x208.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/synology-migrieren_8-550x458.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/synology-migrieren_8-800x667.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/synology-migrieren_8-216x180.png 216w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/synology-migrieren_8-360x300.png 360w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/synology-migrieren_8-600x500.png 600w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/synology-migrieren_8.png 1122w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-34941" class="wp-caption-text">Am Ende erscheint die DSM-Software mit den Daten der alten Installation.</figcaption></figure></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Zur Situation von Adobe Flash unter Linux (Stand: Ende Januar 2016)</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/zur-situation-von-adbobe-flash-unter-linux/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnu-linux/zur-situation-von-adbobe-flash-unter-linux/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2016 07:38:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Adobe Flash]]></category>
		<category><![CDATA[Browser]]></category>
		<category><![CDATA[Chrome]]></category>
		<category><![CDATA[Chromium]]></category>
		<category><![CDATA[Firefox]]></category>
		<category><![CDATA[Flash]]></category>
		<category><![CDATA[Howto]]></category>
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					<description><![CDATA[Jeden Tag schlagen hier auf dem Blog ein paar hundert Leser auf, die sich zum Thema Flash und Linux informieren möchten. Auch wenn aufgrund moderner Entwicklungen in HTML5 für interaktive und multimediale Inhalte in Webseiten Flash immer seltener nötig wird&#160;und immer mehr Webseitenbetreiber Flash von ihren Seiten verbannen, scheint die Thematik jedoch nach wie vor [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Jeden Tag schlagen hier auf dem Blog ein paar hundert Leser auf, die sich zum Thema Flash und Linux informieren möchten. Auch wenn aufgrund moderner Entwicklungen in HTML5 für interaktive und multimediale Inhalte in Webseiten Flash immer seltener nötig wird&nbsp;und immer mehr Webseitenbetreiber Flash von ihren Seiten verbannen, scheint die Thematik jedoch nach wie vor nicht gegessen zu sein. Daher möchte ich Flash noch einmal aufgreifen und die aktuelle Situation rund um Flash unter Linux beleuchten. Dabei behandle ich konkret Arch Linux und Ubuntu, wobei sich viele der genannten Informationen auch auf andere Distributionen übertragen lassen.</p>



<span id="more-34855"></span>



<p>Erst einmal ein paar Worte zum aktuellen Status von Flash: Adobe hat die Entwicklung des eigenständigen Flash-Plugins für Linux&nbsp;<a href="https://blogs.adobe.com/flashplayer/2012/02/adobe-and-google-partnering-for-flash-player-on-linux.html" target="_blank" rel="noopener">Anfang 2012 eingestellt</a>. Seit knapp vier Jahren dümpelt das Plugin somit schon bei der Versionsnummer 11.2 vor sich hin, Adobe pflegt an und an nur noch essentielle Sicherheitsupdates ein. Adobe Flash für Linux lebt offiziell nur noch in Kombination mit Googles Chrome-Browser weiter. Dieser enthält von Haus aus ein nach wie vor weiter entwickeltes Flash-Plugin. Dieses lässt sich jedoch nicht ohne weiteres auf andere Browser übertragen, da es mit <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/NPAPI#PPAPI" target="_blank" rel="noopener">NPAPI und PPAPI</a>&nbsp;zwei Plugin-Schnittstellen für Browser-Plugins gibt. Mozilla setzt bei Firefox nach wie vor noch auf die alten NPAPI-Plugins, Chrome und Chromium hingegen arbeiten mit PPAPI-Plugins (das PPAPI-Flash-Plugin wird somit auch gerne als Pepper-Flash bezeichnet).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Chrome, der offizielle &#8222;Flash-Browser&#8220;</h2>



<p>Wer also ein sauber in den Browser integriertes Flash-Plugin unter Linux sucht, der muss wohl oder übel auf Googles Chrome-Browser zurückgreifen. Diesen gibt es direkt von <a href="https://www.google.de/chrome/browser/desktop/" target="_blank" rel="noopener">Google zum herunterladen</a>, wobei Google die Paketverwaltungen mehrerer Distributionen unterstützt. In Arch Linux lässt sich Chrome somit über das AUR sehr einfach installieren. Unter Ubuntu muss man einfach nur die entsprechenden DEB-Pakete einspielen und die nötigen Abhängigkeiten auflösen lassen. Beachtet bitte jedoch, dass Google zum März dieses Jahres plant die 32-Bit-Version <a href="http://www.pro-linux.de/news/1/23027/chrome-fuer-linux-32-bit-versionen-vor-dem-aus.html" target="_blank" rel="noopener">einzustellen</a>.&nbsp;Somit wird dann auch das Flash-Plugin für 32-Bit-Installationen vermutlich ein Ende finden.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>### Chrome unter Arch Linux installieren...
$ <strong>pacaur -S google-chrome</strong></code></pre>



<pre class="wp-block-code"><code>### Chrome unter Ubuntu/Debian installieren...
# Für 64-Bit-Systeme:
$ <strong>wget https://dl.google.com/linux/direct/google-chrome-stable_current_amd64.deb</strong>
# Für 32-Bit-Systeme:
$ <strong>wget https://dl.google.com/linux/direct/google-chrome-stable_current_i386.deb</strong>
# Jetzt die Installation:
$ <strong>sudo dpkg -i google-chrome*.deb</strong>
$ <strong>sudo apt-get install -f</strong></code></pre>



<p>Öffnet ihr nach der Installation&nbsp;in Chrome die Seite <em>chrome://plugins</em>, findet ihr am Ende der Liste euer Flash-Plugin &#8212; ohne dass ihr noch weitere Pakete installieren müsstet. Die Versionsnummer liegt aktuell bei Flash 20.0.0.286, sie&nbsp;erhöht sich jedoch in der Regel automatisch mit einem Update des Browsers. Das in Chrome enthaltene Flash-Plugin funktioniert nun aber nur mit Chrome, selbst die Open-Source-Version des Browsers Chromium und natürlich andere Browser wie Firefox oder Gnome Internet können&nbsp;nicht direkt auf dieses Modul zurückgreifen. Ist Chrome nicht &#8222;euer&#8220; Browser, müsst ihr also noch ein wenig tricksen, um Flash in anderen Browsern nutzbar zu machen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/linux-flash-chrome.png" rel="attachment wp-att-34861"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="449" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/linux-flash-chrome-640x449.png" alt="linux-flash-chrome" class="wp-image-34861" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/linux-flash-chrome-640x449.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/linux-flash-chrome-599x420.png 599w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/linux-flash-chrome-681x478.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/linux-flash-chrome-250x175.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/linux-flash-chrome-550x386.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/linux-flash-chrome-800x561.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/linux-flash-chrome-257x180.png 257w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/linux-flash-chrome-428x300.png 428w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/linux-flash-chrome-713x500.png 713w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/linux-flash-chrome.png 1012w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Adobe und Google kooperieren in Sachen Flash: Das Flash-Plugin gibt es offiziell nur noch in Kombination mit Chrome.</figcaption></figure>
</div>

<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/linux-flash-npapi-browser.png" rel="attachment wp-att-34860"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="426" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/linux-flash-npapi-browser-640x426.png" alt="linux-flash-npapi-browser" class="wp-image-34860" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/linux-flash-npapi-browser-640x426.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/linux-flash-npapi-browser-1280x852.png 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/linux-flash-npapi-browser-631x420.png 631w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/linux-flash-npapi-browser-681x453.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/linux-flash-npapi-browser-250x166.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/linux-flash-npapi-browser-550x366.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/linux-flash-npapi-browser-800x532.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/linux-flash-npapi-browser-270x180.png 270w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/linux-flash-npapi-browser-451x300.png 451w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/linux-flash-npapi-browser-751x500.png 751w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/linux-flash-npapi-browser.png 1731w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Firefox, Chromium und Gnome Internet kommen in der Standardinstallation ohne Flash auf die Festplatte.</figcaption></figure>
</div>


<p class="has-cyan-bluish-gray-background-color has-background"><strong>Sonderfall Raspberry Pi:</strong> Die CPU des Raspberry Pi ist nach der ARM-Architektur gefertigt. Linux und viele Open-Source-Anwendungen können auf diese übertragen werden, doch proprietäre Anwendungen wie Chrome oder Adobe Flash gibt es nicht für ARM-Systeme wie eben den RasPi. Wer den RasPi oder andere ARM-Systeme als Desktopersatz nutzen möchte, muss wohl oder über auf Flash im Browser verzichten &#8212; vielleicht ist das ja auch besser so.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Chromium mit Pepper-Flash aufrüsten</h2>



<p>Google hat weite Teile des dem Chrome-Browser zugrunde liegenden Quellcodes unter einer freien Lizenz geöffnet.&nbsp;<a href="https://www.chromium.org" target="_blank" rel="noopener">Chromium</a>&nbsp;ist praktisch Chrome, allerdings ohne die Integration von zahlreichen Google-Diensten. Aufgrund der schnellen Engine, ist dieser Browser daher bei vielen Anwendern sehr beliebt. Wie Chrome unterstützt auch&nbsp;Chromium PPAPI-Plugins, allerdings binden die Entwickler das Pepper-Flash-Plugin nicht direkt in den Browser ein. Das hindert uns allerdings nicht, das&nbsp;Pepper-Flash-Plugin aus Chrome zu extrahieren und im System zu verankern. Dies geschieht in der Regel über Pakete, die sich recht einfach über die Paketverwaltung installieren lassen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/linux-flash-chromium.png" rel="attachment wp-att-34859"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="486" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/linux-flash-chromium-640x486.png" alt="linux-flash-chromium" class="wp-image-34859" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/linux-flash-chromium-640x486.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/linux-flash-chromium-553x420.png 553w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/linux-flash-chromium-80x60.png 80w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/linux-flash-chromium-100x75.png 100w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/linux-flash-chromium-681x517.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/linux-flash-chromium-250x190.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/linux-flash-chromium-550x418.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/linux-flash-chromium-800x608.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/linux-flash-chromium-237x180.png 237w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/linux-flash-chromium-395x300.png 395w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/linux-flash-chromium-658x500.png 658w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/linux-flash-chromium.png 923w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Open-Source-Version des Chrome-Browsers kann leicht mit Pepper-Flash aufgerüstet werden.</figcaption></figure>
</div>


<p>In Arch findet sich dafür das Paket&nbsp;<a href="https://aur.archlinux.org/packages/chromium-pepper-flash/" target="_blank" rel="noopener">chromium-pepper-flash</a>&nbsp;als Kochrezept im Arch User Repository aka AUR. Es lädt Chrome als RPM-Paket von Google herunter, schnappt sich das Plugin, installiert es im System und wirft den Rest des Browsers dann wieder weg. Somit könnt ihr Chromium inklusive dem Pepper-Flash-Plugin ohne große Komplikationen nutzen. Ubuntu macht es hier nun ähnlich: Dort gibt es seit Ubuntu 14.04 LTS das Paket&nbsp;<a href="http://packages.ubuntu.com/search?keywords=pepperflashplugin-nonfree&amp;searchon=names&amp;suite=all&amp;section=all" target="_blank" rel="noopener">pepperflashplugin-nonfree</a>. Habt ihr es auf der Platte, lädt Chromium ebenfalls automatisch das Pepper-Flash-Plugin aus dem System. Auf älteren Ubuntu-Versionen müsst ihr allerdings auf diese Option verzichten.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>### Pepper-Flash für Chromium unter Arch...
$ <strong>pacaur -S chromium-pepper-flash</strong>
### Pepper-Flash für Chromium unter Ubuntu...
$ <strong>sudo apt-get install pepperflashplugin-nonfree</strong></code></pre>



<p>Kleiner Tipp am Rande: Aktuelle Versionen des <a href="http://www.opera.com/de" target="_blank" rel="noopener">Opera-Browsers</a> bauen inzwischen auch auf dem Quellcode von Chromium auf. Den komplett eigenständigen Opera-Browser mit einer selbst entwickelten Engine gibt es nur noch als &#8222;historische&#8220; Version. Was für den Chrome-Grundstock Chromium bedeutet, gilt daher auch für den aktuellen Opera-Browser. Dieser sollte ebenfalls automatisch nach der Installation von Pepper-Flash im System Flash als Browser-Plugin nutzen können und somit eine sinnvolle&nbsp;Alternative zu Chrome oder Chromium für euch sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Firefox, Epiphany und andere NPAPI-Browser</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Adobes altes NPAPI-Flash-Plugin</h3>



<p>Sind weder Chrome noch&nbsp;Chromium brauchbare Browser für euch, müsst ihr einen anderen Weg wählen Flash unter Linux zu installieren. Einer wäre es&nbsp;das alte&nbsp;NPAPI-Flash-Plugin einzuspielen: So können dann auch Flash oder andere NPAPI-Browser wie der in Gnome enthalte Epiphany-Browser (inzwischen &#8222;Internet&#8220; genannt) Flash laden. Die meisten Linux-Distributionen führen es noch in ihren Paketquellen, da machen Ubuntu und Arch Linux keine Ausnahme. Beachtet jedoch, dass dieses Plugin eben seit vier Jahren nur noch mit sehr eingeschränktem Einsatz gepflegt wird. Sicherheitslücken werden, wenn man den Track-Record von Adobe im Kopf hat, mehr schlecht als recht behoben, doch weitere Entwicklung findet gar nicht mehr statt. Die Browser melden das alte Flash-Plugin daher auch mit der Versionsnummer 11.2.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>### Adobes altes NPAPI-Flash-Plugin für Firefox in Arch...
$ <strong>sudo pacman -S flashplugin</strong>
### Adobes altes NPAPI-Flash-Plugin für Firefox in Ubuntu...
$ <strong>sudo apt-get install flashplugin-installer</strong></code></pre>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/linux-flash-npapi-adobe-flash-veraltet.png" rel="attachment wp-att-34857"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="542" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/linux-flash-npapi-adobe-flash-veraltet-640x542.png" alt="linux-flash-npapi-adobe-flash-veraltet" class="wp-image-34857" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/linux-flash-npapi-adobe-flash-veraltet-640x542.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/linux-flash-npapi-adobe-flash-veraltet-1210x1024.png 1210w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/linux-flash-npapi-adobe-flash-veraltet-496x420.png 496w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/linux-flash-npapi-adobe-flash-veraltet-681x576.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/linux-flash-npapi-adobe-flash-veraltet-250x212.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/linux-flash-npapi-adobe-flash-veraltet-550x465.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/linux-flash-npapi-adobe-flash-veraltet-800x677.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/linux-flash-npapi-adobe-flash-veraltet-213x180.png 213w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/linux-flash-npapi-adobe-flash-veraltet-355x300.png 355w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/linux-flash-npapi-adobe-flash-veraltet-591x500.png 591w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/linux-flash-npapi-adobe-flash-veraltet.png 1229w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Firefox und Epiphany melden die Verfügbarkeit des alten NPAPI-Flash-Plugins von Adobe in der Version 11.2.</figcaption></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading">Pepper-Flash mit NPAPI-Browsern</h3>



<p>Die vielleicht bessere Alternative bekommt ihr mit dem&nbsp;<a href="https://github.com/i-rinat/freshplayerplugin" target="_blank" rel="noopener">Fresh Player Plugin</a>. Es ist quasi ein Adapter für PPAPI auf NPAPI, sodass Firefox und andere&nbsp;NPAPI-Browser die moderneren PPAPI-Plugins benutzen können. Das Ganze befindet sich noch im Beta-Stadium, funktioniert in der Regel jedoch bereits sehr gut &#8212; in vielen Fällen besser, als mit dem alten NPAPI-Plugin von Adobe. Für das&nbsp;Fresh Player Plugin müsst ihr eben den Adapter mitsamt dem bereits angesprochenen Pepper-Flash-Plugin installieren. Beides bekommt ihr in den Paketquellen, das Paket&nbsp;<a href="http://packages.ubuntu.com/search?keywords=freshplayer-pepperflash&amp;searchon=names&amp;suite=all&amp;section=all" target="_blank" rel="noopener">freshplayer-pepperflash</a>&nbsp;kennt&nbsp;Ubuntu jedoch erst seit&nbsp;der Version 15.10.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>### Pepper-Flash für NPAPI-Browser in Arch...
$ <strong>pacaur -S freshplayerplugin-git chromium-pepper-flash</strong>
### Pepper-Flash für NPAPI-Browser in Ubuntu...
$ <strong>sudo apt-get install browser-plugin-freshplayer-pepperflash</strong></code></pre>



<p>In&nbsp;älteren Ubuntu-Ausgaben gibt es dieses Paket noch nicht, ihr könnt es allerdings über eine <a href="https://launchpad.net/~skunk/+archive/ubuntu/pepper-flash" target="_blank" rel="noopener">PPA-Paketquelle recht leicht einspielen</a>. Beachtet jedoch, dass es nicht ausreicht&nbsp;einfach das Paket&nbsp;<em>pepflashplugin-installer</em> aus dem PPA zu installieren. Ihr müsst nach der Installation des Pakets noch die Konfigurationsdatei&nbsp;<code>/etc/chromium-browser/default</code> mit Root-Rechten in einen Editor laden und ans Ende der Datei, nach der Zeile <code>CHROMIUM_FLAGS=""</code>, die im zweiten Listing hinterlegte Zeile einfügen und das Ergebnis dann wieder abspeichern. Im Firefox und Co. meldet sich Flash dann in der Version 20.0 (oder neuer).</p>



<pre class="wp-block-code"><code>### Pepper-Flash-Plugin unter älteren Ubuntu-Versionen...
$ <strong>sudo add-apt-repository ppa:skunk/pepper-flash</strong>
$ <strong>sudo apt-get update</strong>
$ <strong>sudo apt-get install pepflashplugin-installer</strong>
$ <strong>sudo gedit /etc/chromium-browser/default</strong></code></pre>



<pre class="wp-block-code"><code>. /usr/lib/pepflashplugin-installer/pepflashplayer.sh</code></pre>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/linux-flash-npapi-freshplayer.png" rel="attachment wp-att-34858"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="542" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/linux-flash-npapi-freshplayer-640x542.png" alt="linux-flash-npapi-freshplayer" class="wp-image-34858" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/linux-flash-npapi-freshplayer-640x542.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/linux-flash-npapi-freshplayer-1210x1024.png 1210w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/linux-flash-npapi-freshplayer-496x420.png 496w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/linux-flash-npapi-freshplayer-681x576.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/linux-flash-npapi-freshplayer-250x212.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/linux-flash-npapi-freshplayer-550x465.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/linux-flash-npapi-freshplayer-800x677.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/linux-flash-npapi-freshplayer-213x180.png 213w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/linux-flash-npapi-freshplayer-355x300.png 355w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/linux-flash-npapi-freshplayer-591x500.png 591w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/linux-flash-npapi-freshplayer.png 1229w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Firefox und Gnome Internet melden nach der Installation des Fresh Player Plugins das aktuelle Pepper-Flash.</figcaption></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">Troubleshooting: Flash und Linux</h2>



<p>Generell solltet ihr darauf achten, dass nie zwei Flash-Varianten zur selben Zeit installiert sind. Möchtet ihr also vom &#8222;alten&#8220; Adobe-NPAPI-Plugin auf das&nbsp;Fresh Player Plugin umschwenken, dann entfernt zuvor bitte alle alten Flash-Versionen über die Paketverwaltung. Prüft bei weiteren Problemen, welche&nbsp;Flash-Version euer Browser lädt, die Info findet ihr in der Regel immer in den Übersichtsseiten des Browsers zu den installierten und aktivierten Plugins. Je nach Browser erreicht ihr diese über Pseudo-URLs wie etwa:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Firefox:</strong> about:plugins</li>



<li><strong>Chrome:</strong> chrome://plugins</li>



<li><strong>Chromium:</strong> chromium://plugins (es funktioniert aber auch chrome://plugins)</li>



<li><strong>Gnome Internet (Epiphany):</strong> about:plugins</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://linuxundich.de/gnu-linux/zur-situation-von-adbobe-flash-unter-linux/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>21</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Shell-Addon Powerline in Arch Linux und Ubuntu installieren</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/shell-addon-powerline-arch-linux-ubuntu-installieren/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnu-linux/shell-addon-powerline-arch-linux-ubuntu-installieren/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Jan 2016 11:36:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Howto]]></category>
		<category><![CDATA[Powerline]]></category>
		<category><![CDATA[Terminal]]></category>
		<category><![CDATA[Tmux]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://linuxundich.de/?p=34835</guid>

					<description><![CDATA[Linux und das liebe Terminal: Einsteiger haben Angst vor ihm, fortgeschrittene Linux-User wollen es überhaupt nicht mehr missen. Der Start in ein jedes Terminalfenster ist nun immer der Prompt: also die blinkende Eingabeaufforderung mit dem Namen eures Benutzers davor. Dieses lässt sich nun unter Linux jedoch auf tausenden von unterschiedlichen Wegen anpassen. Es gibt unzählige [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Linux und das liebe Terminal: Einsteiger haben Angst vor ihm, fortgeschrittene Linux-User wollen es überhaupt nicht mehr missen. Der Start in ein jedes Terminalfenster ist nun immer der Prompt: also die blinkende Eingabeaufforderung mit dem Namen eures Benutzers davor. Dieses lässt sich nun unter Linux jedoch auf tausenden von unterschiedlichen Wegen anpassen. Es gibt unzählige <a href="https://www.google.de/webhp?sourceid=chrome-instant&amp;ion=1&amp;espv=2&amp;ie=UTF-8#q=bash%20prompt%20howto" target="_blank" rel="noopener">Howtos</a>, zahlreiche <a href="https://wiki.archlinux.org/index.php/Color_Bash_Prompt" target="_blank" rel="noopener">Wikis</a> und sogar <a href="http://bashrcgenerator.com" target="_blank" rel="noopener">webbasierte Prompt-Generatoren</a> im Netz. Mit Powerline lässt sich nun das Linux-Prompt jedoch noch deutlich umfangreicher gestalten. Mit Tmux als Zusatzprogramm, zeigt es sogar dynamische Informationen wie die Zeit oder die Systemlast im Terminal als Statusleiste an.</p>
<p><span id="more-34835"></span></p>
<p>Powerline ist ein in Python geschriebenes Programm, das den Prompt dynamisch gestaltet. So zeigt Powerline beispielsweise den Pfad zum aktuellen Verzeichnis als Breadcrumbs an, das Programm kümmert sich um den Git-Status und symbolisiert Änderungen oder es klinkt sich via Plugin in Programme wie den Editor Vim, in den Terminal-Multiplexer Tmux oder in Fenstermanager wie Awesome ein. Ich beschränke mich hier in diesem Beitrag lediglich auf die Bash und Tmux. Wer &#8222;mehr&#8220; möchte, der muss einfach mal die <a href="https://powerline.readthedocs.org/en/latest/index.html" target="_blank" rel="noopener">sehr ausführliche Dokumentation</a> der Entwickler studieren. Bei der Installation von Powerline konzentriere ich mich auf zudem die systemweite Installation des Programms unter Ubuntu und Arch Linux. Weitere Hinweise zur Installation findet ihr auch wieder in der <a href="https://powerline.readthedocs.org/en/latest/installation/linux.html" target="_blank" rel="noopener">Powerline-Doku</a>.</p>
<h2>Powerline unter Arch einrichten</h2>
<p>Unter Arch Linux lässt sich Powerline sehr leicht installieren, da das Programm mitsamt der dafür nötigen Fonts im AUR vorhanden ist. Für die Installation greift ihr zu eurem Lieblings-AUR-Helper, in meinem Fall wäre das eben <code>pacaur</code>, und braut euch mit den PKGBUILDs <a href="https://aur.archlinux.org/packages/python-powerline-git" target="_blank" rel="noopener">python-powerline-git</a> und <a href="https://aur.archlinux.org/packages/powerline-fonts-git/" target="_blank" rel="noopener">powerline-fonts-git</a> die von den Powerline-Entwicklern offiziell unterstützten Pakete. Beachtet dabei, dass es im AUR noch PKGBUILDs für Python2 gibt, zudem schwirren dort auch noch veraltete Einträge rum. Lasst euch daher von den unterschiedlichen Treffern nicht verwirren und installiert am besten die offiziellen Pakete.</p>
<pre>$ pacaur -S python-powerline-git powerline-fonts-git tmux</pre>
<p>Nach der Installation der Software, müsst ihr euer System nun noch ein wenig anpassen. Die <a href="https://powerline.readthedocs.org/en/latest/usage.html" target="_blank" rel="noopener">Anleitung für Powerline</a> gibt dazu Hilfestellungen für Shells (bspw. Bash, Zsh oder Fish), Fenstermanager (bspw. Awesom oder lemonbar) und andere von Powerline unterstützte Anwendungen wie Vim oder Tmux. Ich setze an dieser Stelle die Unterstützung für die Bash und Tmux um, da die Bash in den meisten Distributionen Standard ist und sich mit Tmux leicht das Terminal noch weiter aufbohren lässt. Öffnet dazu nun also die entsprechenden Konfigurationsdateien in einen Editor (etwa <code>nano ~/.bashrc</code> sowie <code>nano ~/.tmux.conf</code>) und fügt den Inhalt der beiden Listings ein. Die Konfigurationsdatei von Tmux gibt es üblicherweise nicht, der Editor legt sie automatisch an.</p>
<h3>~/.bashrc</h3>
<pre>[...]
# Powerline
if [ -f `which powerline-daemon` ]; then
powerline-daemon -q
POWERLINE_BASH_CONTINUATION=1
POWERLINE_BASH_SELECT=1
. /usr/lib/python3.5/site-packages/powerline/bindings/bash/powerline.sh
fi</pre>
<h3>~/.tmux.conf</h3>
<pre>source /usr/lib/python3.5/site-packages/powerline/bindings/tmux/powerline.conf
set-option -g default-terminal "screen-256color"</pre>
<p>Öffnet ihr jetzt ein neues Terminalfenster, dann erscheint nun automatisch das Powerline-Prompt. Ruft ihr danach noch zusätzlich <code>tmux</code> auf, dann kommt die Leiste am unteren Rand des Terminalfensters hinzu &#8212; Tmux kann man auch automatisch laden lassen, darauf gehe ich am Ende des Artikels ein. Bei mir musste ich zusätzlich noch die Einstellungen des von Gnome mitgelieferten Terminals öffnen und dort einen der Powerline-Fonts auswählen, erst dann stimmen die Sonderzeichen wie die Uhr in der unteren Leiste oder die Pfeile im Prompt. Ihr erkennt einen nicht angepassten Font an Spalten zwischen den Ordnernamen und den Pfeilen.</p>
<p><figure id="attachment_34840" aria-describedby="caption-attachment-34840" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-arch.png" rel="attachment wp-att-34840"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-34840 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-arch-640x397.png" alt="Unter Arch Linux fällt die Installation von Powerline nicht weiter schwer." width="640" height="397" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-arch-640x397.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-arch-677x420.png 677w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-arch-681x422.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-arch-250x155.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-arch-550x341.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-arch-800x496.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-arch-290x180.png 290w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-arch-484x300.png 484w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-arch-806x500.png 806w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-arch.png 885w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-34840" class="wp-caption-text">Unter Arch Linux fällt die Installation von Powerline nicht weiter schwer.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_34841" aria-describedby="caption-attachment-34841" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-arch-fonts.png" rel="attachment wp-att-34841"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-34841 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-arch-fonts-640x378.png" alt="Im Terminal müsst ihr eventuell noch einen Powerline-Font gezielt auswählen." width="640" height="378" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-arch-fonts-640x378.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-arch-fonts-712x420.png 712w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-arch-fonts-681x402.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-arch-fonts-250x148.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-arch-fonts-550x325.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-arch-fonts-800x472.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-arch-fonts-305x180.png 305w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-arch-fonts-508x300.png 508w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-arch-fonts-847x500.png 847w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-arch-fonts.png 1030w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-34841" class="wp-caption-text">Im Terminal müsst ihr eventuell noch einen Powerline-Font gezielt auswählen.</figcaption></figure></p>
<h2>Powerline unter Ubuntu einrichten</h2>
<p>Ubuntu führt Powerline noch nicht in den Paketquellen, es gibt meinen Recherchen nach auch noch kein PPA, aus dem man das Programm direkt installieren könnte. Ihr müsst Powerline daher aus dem Git auschecken und selber bauen, was dank der Paketverwaltung für Python-Module Pip nicht sonderlich schwer fällt. Anschließend holt ihr euch noch die Fonts und installiert diese im System. Die Anleitung für die Installation stammt von <a href="http://askubuntu.com/questions/283908/how-can-i-install-and-use-powerline-plugin" target="_blank" rel="noopener">Ask Ubuntu</a>, ich habe sie auf einem Ubuntu 15.10 erfolgreich nachvollziehen können. Alternativ wird dort die Installation im Benutzeraccount beschrieben, so müsstet ihr Powerline auch ohne Root-Rechte zum Laufen bekommen.</p>
<pre>$ sudo apt-get install python-pip git tmux
$ sudo pip install git+git://github.com/Lokaltog/powerline
$ wget https://github.com/Lokaltog/powerline/raw/develop/font/PowerlineSymbols.otf https://github.com/Lokaltog/powerline/raw/develop/font/10-powerline-symbols.conf
$ sudo mv PowerlineSymbols.otf /usr/share/fonts/
$ sudo fc-cache -vf
$ sudo mv 10-powerline-symbols.conf /etc/fonts/conf.d/</pre>
<p>Anschließend müsst ihr auch unter Ubuntu wieder die Konfigurationsdateien der Bash und von Tmux anpassen (wieder als Beispiel: <code>nano ~/.bashrc</code> und <code>nano ~/.tmux.conf</code>). Unter Ubuntu sind die Pfade ein wenig anders als bei Arch, zudem unterscheidet sich bei älteren Ubuntu-Versionen eventuell die Python-Version. Prüft daher am besten vor dem Speichern der Dateien nach, ob der Pfad auf eurem System stimmt, und sucht euch mit <code>locate powerline.sh</code> bei Bedarf den korrekten Pfad heraus. Anschließend speichert ihr die Dateien wieder ab und öffnet ein neues Terminalfenster. Auch unter Ubuntu sollte nun das Powerline-Prompt automatisch starten und sich die Fußzeile mit <code>tmux</code> nachladen lassen.</p>
<h3>~/.bashrc</h3>
<pre>[...]
# Powerline
if [ -f /usr/local/lib/python2.7/dist-packages/powerline/bindings/bash/powerline.sh ]; then
source /usr/local/lib/python2.7/dist-packages/powerline/bindings/bash/powerline.sh
fi</pre>
<h3>~/.tmux.conf</h3>
<pre>source /usr/local/lib/python2.7/dist-packages/powerline/bindings/tmux/powerline.conf
set-option -g default-terminal "screen-256color"</pre>
<p><figure id="attachment_34839" aria-describedby="caption-attachment-34839" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-ubuntu.png" rel="attachment wp-att-34839"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-34839 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-ubuntu-640x415.png" alt="Unter Ubuntu muss man bei der Installation von Powerline ein wenig mehr Aufwand treiben." width="640" height="415" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-ubuntu-640x415.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-ubuntu-648x420.png 648w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-ubuntu-300x194.png 300w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-ubuntu-341x220.png 341w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-ubuntu-681x442.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-ubuntu-250x162.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-ubuntu-550x357.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-ubuntu-278x180.png 278w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-ubuntu-463x300.png 463w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-ubuntu-771x500.png 771w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/powerline-ubuntu.png 788w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-34839" class="wp-caption-text">Unter Ubuntu muss man bei der Installation von Powerline ein wenig mehr Aufwand treiben.</figcaption></figure></p>
<h2>Tmux automatisch starten</h2>
<p>Wer öfters mal länger dauernde Aufgaben auf einem Server erledigt, der wird mit Sicherheit das Kommando <code>screen</code> kennen. Mit ihm kann man Programme starten, sich aus der Sitzung ausklinken und später zurückkehren &#8212; ohne dass das Programm zwischendurch beendet wird. Tmux ist nun ein noch leistungsfähiger Terminal-Multiplexer, der noch diverse andere Funktionen kennt. Auf dieses Programm greift Powerline wie schon beschrieben zurück, um am unteren Rand des Terminalfensters ein paar Statusinformationen anzeigen zu lassen, allerdings müsst ihr Tmux eben bewusst aufrufen.</p>
<p>Ihr könnt Tmux nun aber auch automatisch beim Öffnen der Shell starten lassen. Bearbeitet dazu wieder mit <code>nano ~/.bashrc</code> die Konfigurationsdatei der Bash und fügt den Inhalt aus dem folgenden Listing ein. Die Kommandos prüfen ob Tmux überhaupt installiert ist und ob das Programm eventuell aus einer bestehenden Screen- oder Tmux-Sitzung aufgerufen werden soll. Passt alles, lädt die Bash dann automatisch Tmux und die Fußleiste von Powerline erscheint am unteren Rand. Beachtet jedoch, dass sich dadurch der Aufbau des Terminalfenster einen deutlich spürbaren Tick verlangsamt.</p>
<h3>~/.bashrc</h3>
<pre>[...]
# Start Tmux by default
# If not running interactively, do not do anything
if command -v tmux&gt;/dev/null; then
[[ ! $TERM =~ screen ]] &amp;&amp; [ -z $TMUX ] &amp;&amp; exec tmux
fi</pre>
<p>Mit dem von mir vor ein paar Tagen beschriebenen Gnome-Terminal <a href="http://linuxundich.de/gnu-linux/terminix-gtk3-terminal-mit-tiling-funktion-dragdrop-und-transparenz/">Terminix</a>, Powerline und Tmux ergibt sich dann am Ende zum Beispiel dieses Bild &#8212; was ich allerdings nur für diesen Screenshot eingerichtet habe. Ich persönlich nutze in der Regel nur die Breadcrumb-Funktion von Powerline, da mir sonst der Aufbau des Terminalfensters ein wenig zu lange dauert. Die Tmux-Fußleiste ist eher etwas für Situationen, in denen das Linux-Terminal in all seiner Pracht glänzen soll <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;"></p>
<p><figure id="attachment_34849" aria-describedby="caption-attachment-34849" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/terminix-powerline.png" rel="attachment wp-att-34849"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-34849 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/terminix-powerline-640x368.png" alt="Die Kombination aus Terminix, Powerline und Tmux ergibt dann dieses Bild." width="640" height="368" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/terminix-powerline-640x368.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/terminix-powerline-1280x736.png 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/terminix-powerline-730x420.png 730w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/terminix-powerline-681x392.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/terminix-powerline-250x144.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/terminix-powerline-550x316.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/terminix-powerline-800x460.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/terminix-powerline-313x180.png 313w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/terminix-powerline-522x300.png 522w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/terminix-powerline-869x500.png 869w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/01/terminix-powerline.png 1608w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-34849" class="wp-caption-text">Die Kombination aus Terminix, Powerline und Tmux ergibt dann dieses Bild.</figcaption></figure></p>
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