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	<title>Test &#8211; Linux und Ich</title>
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	<description>Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT</description>
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	<title>Test &#8211; Linux und Ich</title>
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		<title>Ubuntu 25.04 Plucky Puffin im Test: Viel Neues, aber nicht alles rund</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Apr 2025 05:31:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Test]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>
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					<description><![CDATA[Ubuntu 25.04 „Plucky Puffin“ bringt frischen Wind: neuer Installer, GNOME 48 mit HDR-Vorschau, moderne Tools und ein Fokus auf ARM. Doch nicht alles läuft rund – besonders beim Upgrade. Ein erster Blick aufs neue Zwischenrelease zeigt Licht und Schatten.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Kurz vor Ostern hat Canonical <a href="https://ubuntu.com/download/desktop" target="_blank" rel="noopener">Ubuntu 25.04</a> alias Plucky Puffin veröffentlicht – und wie es sich für ein Zwischen-Release gehört, gibt’s neun Monate Unterstützung und dafür eine Portion Experimentierfreude obendrauf. Ich habe mir die finale Version kurz nach Veröffentlichung auf einem meiner Testsysteme installiert, um einen ersten Blick auf die wichtigsten Neuerungen zu werfen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Neuer Installer: BitLocker? Kein Problem. Meistens.</h3>



<p>Der frisch überarbeitete Installer sticht beim Setup direkt ins Auge – oder besser gesagt: Er versucht es. Canonical hat die Benutzerführung überarbeitet und will vor allem Dual-Boot-Nutzern das Leben erleichtern. Bei mir erkannte der Installer zuverlässig die vorhandene Windows-Partition und bot mir direkt eine passende Auswahl an Installationsszenarien an. Auch mit BitLocker-verschlüsselten Partitionen kommt Ubuntu 25.04 nun deutlich besser zurecht – sofern alles so läuft, wie es soll.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1280" height="846" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/ubuntu-2504-dualboot-1280x846.webp" alt="Der neue Ubuntu-Installer erkennt Windows-Installationen inklusive BitLocker automatisch und bietet passende Installationsoptionen – wenn alles glatt läuft." class="wp-image-44439" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/ubuntu-2504-dualboot-1280x846.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/ubuntu-2504-dualboot-640x423.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/ubuntu-2504-dualboot-635x420.webp 635w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/ubuntu-2504-dualboot-681x450.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/ubuntu-2504-dualboot.webp 1497w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Der neue Ubuntu-Installer erkennt Windows-Installationen inklusive BitLocker automatisch und bietet passende Installationsoptionen – wenn alles glatt läuft.</figcaption></figure>



<p>Die neue Verschlüsselungsoption funktioniert ebenfalls gut, allerdings ist die angekündigte TPM-gestützte Full-Disk-Encryption noch nicht einsatzbereit. Canonical selbst erwähnt dazu nichts Offizielles, aber auch im System selbst findet sich kein Hinweis darauf. Wer also auf moderne Sicherheitstechnologien setzt, muss sich weiterhin gedulden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">GNOME 48 und HDR – aber bitte mit Vorsicht</h3>



<p>Als Desktop kommt GNOME 48 zum Einsatz, das erstmals HDR unterstützt – theoretisch. Die Funktion ist standardmäßig deaktiviert und taucht nur auf, wenn ein entsprechender Monitor erkannt wird. Bei meinem Testgerät blieb der Punkt in den Anzeigeeinstellungen jedenfalls ausgegraut.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1280" height="846" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/ubuntu-2504-willkommen-1280x846.webp" alt="GNOME 48 begrüßt Nutzer mit überarbeitetem Look und neuen Features wie HDR – in der Praxis jedoch noch mit vielen Wenns und Abers." class="wp-image-44443" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/ubuntu-2504-willkommen-1280x846.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/ubuntu-2504-willkommen-640x423.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/ubuntu-2504-willkommen-635x420.webp 635w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/ubuntu-2504-willkommen-681x450.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/ubuntu-2504-willkommen.webp 1497w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">GNOME 48 begrüßt Nutzer mit überarbeitetem Look und neuen Features wie HDR – in der Praxis jedoch noch mit vielen Wenns und Abers.</figcaption></figure>



<p>Auch die neuen Animationen durch Triple Buffering wirkten sich zwar sichtbar auf die Optik aus, allerdings nicht immer im positiven Sinne: Die eine oder andere UI-Aktion fühlte sich träger an als gewohnt. Das kann sich mit kommenden Updates natürlich noch verbessern.</p>



<p>Wichtig für Notebook-Nutzer ist der neue &#8222;Preserve Battery Health&#8220;-Modus. Früher mal als <a href="https://linuxundich.de/gnu-linux/battery-health-charging-batterielebensdauer-unter-gnome-optimieren/">Erweiterung für GNOME</a> nachrüstbar und inzwischen fest in GNOME integriert, ist die Funktion jetzt auch bei Ubuntu angekommen. Der Modus sorgt dafür, dass Akkus nicht dauerhaft bis 100 Prozent geladen werden, was die Lebensdauer deutlich erhöhen kann.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Neues unter der Haube – Kernel 6.14, neue Toolchain</h3>



<p>Mit Linux 6.14 bringt Ubuntu nicht nur das neue Scheduling-System <code>sched_ext</code>, das künftig flexiblere Planung von Prozessen im Userspace erlaubt, sondern auch optimierte Unterstützung für aktuelle Hardware. Besonders spannend ist das für Nutzer mit neuen Intel Core Ultra 200V Prozessoren oder einer dedizierten Intel Arc &#8222;Battlemage&#8220;-GPU. Laut Canonical soll Raytracing nun bis zu 30 Prozent schneller laufen. Ob das der Praxis standhält, wird sich zeigen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1280" height="846" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/ubuntu-2504-overview-1280x846.webp" alt="Frisch installiert präsentiert sich Ubuntu 25.04 optisch zurückhaltend, aber mit vielen Neuerungen im Unterbau – etwa Linux 6.14 und aktualisierte Toolchains." class="wp-image-44440" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/ubuntu-2504-overview-1280x846.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/ubuntu-2504-overview-640x423.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/ubuntu-2504-overview-635x420.webp 635w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/ubuntu-2504-overview-681x450.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/ubuntu-2504-overview.webp 1497w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Frisch installiert präsentiert sich Ubuntu 25.04 optisch zurückhaltend, aber mit vielen Neuerungen im Unterbau – etwa Linux 6.14 und aktualisierte Toolchains.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="846" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/ubuntu-2504-startmenu-1280x846.webp" alt="Das Startmenü bleibt unverändert. Auffällig sind vor allem neue Icons und subtilere Animationen dank Triple Buffering – manchmal aber etwas zu subtil." class="wp-image-44442" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/ubuntu-2504-startmenu-1280x846.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/ubuntu-2504-startmenu-640x423.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/ubuntu-2504-startmenu-635x420.webp 635w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/ubuntu-2504-startmenu-681x450.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/ubuntu-2504-startmenu.webp 1497w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Das Startmenü bleibt unverändert. Auffällig sind vor allem neue Icons und subtilere Animationen dank Triple Buffering – manchmal aber etwas zu subtil.</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">ARM, ARM, ARM – Canonical meint es ernst</h3>



<p>Was mir positiv auffiel: Canonical investiert spürbar in die ARM-Plattform. Die neue generische ARM64-ISO lässt sich auf einer breiten Palette an Geräten installieren, darunter auch auf Snapdragon-basierten Windows-on-ARM-Laptops. Ich selbst konnte das nicht direkt testen, aber der Ausbau der ARM-Unterstützung ist ohne Frage ein notwendiger Schritt – nicht zuletzt mit Blick auf zukünftige Hardware-Trends.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Softwareausstattung: Solide, mit kleinen Überraschungen</h3>



<p>An Bord ist wie gewohnt LibreOffice (in Version 24.2.2), Thunderbird 128.0, Blender 4.3.2 und sogar GIMP 3.0 – ein kleiner Meilenstein für alle, die schon ewig auf das große Versionsupdate gewartet haben. Als Standard-PDF-Reader kommt jetzt Papers zum Einsatz – ein neues, modernes Tool mit GTK4-Design, das Evince ablöst.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="846" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/ubuntu-2504-papers-1280x846.webp" alt="Mit Papers ersetzt ein moderner PDF-Reader das in die Jahre gekommene Evince – leichter, flotter und im typischen GTK4-Gewand." class="wp-image-44441" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/ubuntu-2504-papers-1280x846.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/ubuntu-2504-papers-640x423.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/ubuntu-2504-papers-635x420.webp 635w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/ubuntu-2504-papers-681x450.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/ubuntu-2504-papers.webp 1497w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Mit Papers ersetzt ein moderner PDF-Reader das in die Jahre gekommene Evince – leichter, flotter und im typischen GTK4-Gewand.</figcaption></figure>



<p>Für Standortdienste nutzt Ubuntu nun BeaconDB statt Mozillas kürzlich eingestelltem Location-Service. Die automatische Zeitzonen-Erkennung klappte bei mir prompt – auch wenn ich mich schon gefragt habe, ob das nicht auch weiterhin einfach über das WLAN-Profil funktioniert hätte.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Nicht ganz ohne Stolperfallen: Upgrade-Desaster bei Kubuntu</h3>



<p>So erfreulich viele Neuerungen in Ubuntu 25.04 auch sind – nicht alle Derivate hatten einen gelungenen Start. Besonders Kubuntu-Nutzer, die am Karfreitag das Upgrade von 24.10 auf 25.04 angestoßen hatten, standen schnell im Regen. Der <a href="https://linuxnews.de/upgrade-von-ubuntu-24-10-auf-25-04-gestoppt/" target="_blank" rel="noopener">fehlerhafte Installer</a> führte in einigen Fällen zum Verschwinden des kompletten Desktops – inklusive Apps, die mit Kubuntu ursprünglich gar nichts zu tun hatten. Die Ursache? Ein Umbau auf PyQt6, bei dem schlicht vergessen wurde, PyQt6 mitzuliefern.</p>



<p>Immerhin gab’s eine schnelle und öffentliche Stellungnahme vom verantwortlichen Release-Manager Simon Quigley, der seinen Fehler auf Reddit transparent erklärte. Dass Canonical den Upgrade-Pfad so kurz nach Veröffentlichung freigeschaltet hatte, lässt dennoch Zweifel am internen Qualitätsmanagement aufkommen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Spannend, aber mit Vorsicht zu genießen</h3>



<p>Ubuntu 25.04 bringt viele sinnvolle Neuerungen, vor allem für Nutzer aktueller Hardware und Entwickler. GNOME 48 macht optisch was her, HDR steht in den Startlöchern, und auch der Installer ist jetzt deutlich benutzerfreundlicher. Gleichzeitig zeigen Pannen wie bei Kubuntu oder fehlende Features wie die TPM-FDE, dass nicht alles rund läuft.</p>



<p>Wer Ubuntu neu installieren möchte oder mit der Hauptausgabe unterwegs ist, kann sich das Release in jedem Fall mal anschauen – besonders, wenn Dual-Boot oder ARM-Hardware ein Thema ist. Für produktive Systeme oder ein direktes Upgrade von 24.10? Lieber noch ein bisschen abwarten – oder auf das nächste LTS-Release hoffen.</p>
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		<title>Das Chuwi VI10 Plus mit Remix OS 2.0 im Test</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Sep 2016 20:10:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[Remix OS]]></category>
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					<description><![CDATA[Googles Android-Betriebssystem gibt es in der Regel nur für &#8222;Rechner&#8220; aka Smartphones und Tablets, die auf der schlanken ARM-Architektur basieren. Auf normalen PCs, so man das denn wollte, lässt sich Android daher nicht betreiben. Dennoch versuchen Entwickler das Android-System auf die PC-Architektur x86 zu portieren. Das Android-x86-Projekt ist dabei recht erfolgreich: Aktuell gibt es bereits den ersten Release-Candidate [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Googles Android-Betriebssystem gibt es in der Regel nur für &#8222;Rechner&#8220; aka Smartphones und Tablets, die auf der schlanken ARM-Architektur basieren. Auf normalen PCs, so man das denn wollte, lässt sich Android daher nicht betreiben. Dennoch versuchen Entwickler das Android-System auf die PC-Architektur x86 zu portieren. Das <a href="http://www.android-x86.org" target="_blank" rel="noopener">Android-x86-Projekt</a> ist dabei recht erfolgreich: Aktuell gibt es bereits den ersten <a href="http://www.android-x86.org/releases/releasenote-6-0-r1" target="_blank" rel="noopener">Release-Candidate für Android x86 6.0</a> auf Basis von Android 6.0 aka Marshmallow. An einen Nougat-Zweig für Android 7.0 wird bereits seit der Öffnung des Quellcodes bereits gearbeitet. Hinter dem Projekt steht das offensichtlich eine aktive Entwickler-Community.</p>
<p>Das Projekt ist nun aber nicht nur eine interessante Fingerübung für Entwickler, sondern hat auch ganze konkrete Vorteile: Mit Android-x86 lassen sich nicht nur herkömmliche PCs mit Android betreiben, sondern auch Smartphones und Tablets auf x86-Basis, die eigentlich für Windows entwickelt wurden. Inzwischen gibt es mit <a href="http://www.jide.com/remixos-for-pc" target="_blank" rel="noopener">Remix OS ein Derivat</a> von Android-x86, das sich auf einigen kommerziellen Geräten befindet, die sich ganz regulär im Laden kaufen lassen. Remix OS und Android-x86 sind eng miteinander verdrahtet, so ist Chih-Wei Huang (der Gründer des Android-Projekts für PCs) inzwischen <a href="http://www.golem.de/news/android-auf-dem-desktop-android-x86-gruender-wird-technikchef-von-remix-os-1606-121614.htm" target="_blank" rel="noopener">Technikchef bei Jide</a>, dem Unternehmen hinter Remix OS. Anders wie das &#8222;Mutterprojekt&#8220; liegt der Quellcode, bis auf die sowieso freien Parts, jedoch nicht offen.</p>
<h3>Das Chuwi VI10 Plus mit Remix OS 2.0</h3>
<p>So hat nun ein <a href="http://en.chuwi.com/product/items/Chuwi-Vi10-Plus.html" target="_blank" rel="noopener">Chuwi VI10 Plus mit Remix OS 2.0</a> den Weg zu mir als Testgerät gefunden. Das Tablet basiert auf einem <a href="http://ark.intel.com/de/products/87383/Intel-Atom-x5-Z8300-Processor-2M-Cache-up-to-1_84-GHz" target="_blank" rel="noopener">Atom x5-Z8300</a> von Intel, den 64-Bit-Quad-Core-SoC findet man bei einer Reihe von günstigen Tablets &#8212; üblicherweise sind diese jedoch mit einem Windows-System ausgestattet. Der Chipsatz taktet mit 1,44 GHz beziehungsweise bis 1,84 GHz im Burst-Modus und gehört der Cherry-Trail-Plattform an. Im Vergleich zu konkurrierenden ARM-SoCs müsste die Rechenleistung in etwa auf Augenhöhe mit einem Snapdragon 801 liegen. Dieser findet sich in ehemaligen Top-Handys wie etwa dem Sony Xperia Z3 Plus. Im Alltag müssten von daher genügend Leistung für sämtliche Android-Apps bleiben.</p>
<p><figure id="attachment_39906" aria-describedby="caption-attachment-39906" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/chuwi-vi10-remix-os_front.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-39906" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/chuwi-vi10-remix-os_front-640x427.jpg" alt="Trotz Windows-Logo läuft auf dem Chuwi VI10 Android in Form von Remix OS." width="640" height="427" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/chuwi-vi10-remix-os_front-640x427.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/chuwi-vi10-remix-os_front.jpg 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/chuwi-vi10-remix-os_front-630x420.jpg 630w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/chuwi-vi10-remix-os_front-681x454.jpg 681w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-39906" class="wp-caption-text">Trotz Windows-Logo läuft auf dem Chuwi VI10 Android in Form von Remix OS.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_39905" aria-describedby="caption-attachment-39905" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/chuwi-vi10-remix-os_back.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-39905" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/chuwi-vi10-remix-os_back-640x427.jpg" alt="Die Rückseite des Tablets besteht aus einer schlichten Aluminium-Schale." width="640" height="427" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/chuwi-vi10-remix-os_back-640x427.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/chuwi-vi10-remix-os_back.jpg 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/chuwi-vi10-remix-os_back-630x420.jpg 630w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/chuwi-vi10-remix-os_back-681x454.jpg 681w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-39905" class="wp-caption-text">Die Rückseite des Tablets besteht aus einer schlichten Aluminium-Schale.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_39907" aria-describedby="caption-attachment-39907" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/chuwi-vi10-remix-os_side.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-39907" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/chuwi-vi10-remix-os_side-640x427.jpg" alt="MicroSD, USB Type-C, Micro-USB, Audioausgang und theoretisch ein Dockingport für eine physische Tastatur." width="640" height="427" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/chuwi-vi10-remix-os_side-640x427.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/chuwi-vi10-remix-os_side.jpg 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/chuwi-vi10-remix-os_side-630x420.jpg 630w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/chuwi-vi10-remix-os_side-681x454.jpg 681w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-39907" class="wp-caption-text">MicroSD, USB Type-C, Micro-USB, Audioausgang und theoretisch ein Dockingport für eine physische Tastatur.</figcaption></figure></p>
<p>Mit einem Displayformat von 10,8 Zoll ist das Chuwi VI10 Plus natürlich ein ordentlicher Brummer: Das Tablet misst 27,8 x 17,1 x 0,80 cm und wiegt mit 524 Gramm über ein halbes Kilo &#8212; Wer sich ein 10-Zoll-Tablet kauft, wird sich in der Regel jedoch daran nicht stören, da er wohl kaum plant das Gerät auf jedem Weg mit sich herumzutragen. Die gebotene Auflösung von 1920 x 1280 Pixel (WUXGA) ergibt auf 10,8 Zoll verteilt eine Pixeldichte von knapp 214 PPI. Es gibt Tablets die diesen Wert locker schlagen, die Darstellungsqualität des Chuwi-Tablets ist aber gut genug. Die Helligkeit lässt sich so hoch drehen, dass man den Bildschirm auch an sonnigen Tagen im Freien gut ablesen kann. Allerdings spiegel der Bildschirm kräftig, daran kranken jedoch die meisten Smartphones und Tablets, matte Displays findet man in der Regel nur an Notebooks.</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<th colspan="2">Technische Daten: Chuwi VI10 Plus</th>
</tr>
<tr>
<td>Prozessor</td>
<td>Atom x5-Z8300, Quad Core, 1.44 GHz (1,84 GHz Burst)</td>
</tr>
<tr>
<td>Arbeitsspeicher</td>
<td>2 GByte</td>
</tr>
<tr>
<td>Interner Speicher</td>
<td>32 GByte (Für Anwendungen frei: ###)</td>
</tr>
<tr>
<td>Display</td>
<td>10,8 Zoll IPS (1920 x 1280 Pixel, 213,66 PPI)</td>
</tr>
<tr>
<td>Wifi</td>
<td>802.11b/g/n</td>
</tr>
<tr>
<td>Bluetooth</td>
<td>Support für Bluetooth LE</td>
</tr>
<tr>
<td>GPS</td>
<td>Nicht vorhanden</td>
</tr>
<tr>
<td>Frontkamera</td>
<td>1,9 Megapixel (1600 x 1200 Pixel), Videoauflösung: 0,9 Megapixel (1280 x 720 Pixel)</td>
</tr>
<tr>
<td>Hauptkamera</td>
<td>1,9 Megapixel (1600 x 1200 Pixel), Videoauflösung: 0,9 Megapixel (1280 x 720 Pixel)</td>
</tr>
<tr>
<td>Schnittstellen</td>
<td>USB Type-C, Micro-USB, Micro-HDMI, Audio, Docking-Station</td>
</tr>
<tr>
<td>Batterie</td>
<td>8400 mAh</td>
</tr>
<tr>
<td>Betriebssystem</td>
<td>Remix OS 2.0 (auf Basis von Android 5.1.1)</td>
</tr>
<tr>
<td>Benchmarks</td>
<td>Antutu: 64030 (3D: 16772, UX: 21277, CPU: 19830: RAM: 6151)</td>
</tr>
<tr>
<td>Preis</td>
<td>Bei <a href="http://www.gearbest.com/tablet-pcs/pp_413825.html" target="_blank" rel="noopener">Gearbest</a> aktuell (mit 24 Prozent Rabatt) 131,98 USD (etwa 117,50 Euro)</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>In der Praxis erweist sich die Leistung des Tablets als durchaus ordentlich. Die üblichen Apps lassen sich gut verwenden. Auch anspruchsvollere Anwendungen wie etwa Maps oder Google Earth laufen flüssig auf dem Tablet &#8212; Spiele klammere ich bewusst aus, hier liegen nicht wirklich meine Kompetenzen. Ab und an lassen sich jedoch ein paar Fehler in der Grafik ausmachen: So zieht etwa Chrome bei der Darstellung der Tabs leichte Schlieren über das Display. Ob das an dem im Tablet verbauten Intel-Chipsatz oder an Remix OS liegt, konnte ich bisher nicht klären. Bei anderen Anwendungen konnte ich ähnliche Effekte bisher nicht finden.</p>
<h2>Beschränktes Fensterln mit Remix OS</h2>
<p>Remix OS wirbt gegenüber einem klassischen Android-System mit einer Reihe von Funktionen, die Android selbst nicht bietet: So lassen sich mehrere Apps gleichzeitig in Fenstern darstellen und auf dem Desktop anordnen, so wie man es vom PC kennt. Es gibt zudem eine Taskbar, auch diese kennt man vom Desktop-Rechner. Schließt man eine Maus per Bluetooth an, gibt es wie beim PC ein Kontextmenü per Rechtsklick. Kein Wunder also, dass es <a href="http://www.jide.com/remixos-for-pc#downloadNow" target="_blank" rel="noopener">Remix OS auch für klassische PCs</a> gibt. Zudem bringt das System von Haus aus einen Dateimanager und eine verbesserte Screenshot-Funktion mit. Updates lassen sich bei Remix OS direkt über das Netzwerk einspielen: Auf meinem Testgerät funktionierte dies zuverlässig und ohne Komplikationen.</p>
<p>In der Praxis erinnert Remix OS dann in der Tat an einen klassischen PC mit Windows oder beispielsweise einen Linux-PC mit einer Desktopumgebung wie LXDE oder KDE. Links unten befindet sich ein Start-Button, über den sich ein Startmenü öffnen lässt. Rechts neben dem Start-Knopf haben die Entwickler eine Taskleiste integriert. In diese lassen sich Apps per Drag&amp;Drop aus dem Startmenü ablegen, sodass man diese jederzeit mit einem Fingerzeig öffnen kann. Zudem zeigt die Leiste laufende Apps an. Die gerade aktive App wird unterstrichen, im Hintergrund Speicher schluckende Anwendungen sind mit einem Punkt markt. Tippt man so eine App an und zieht sie nach oben in den Anwendungsbereich, kann man diese gezielt beenden.</p>
<p><figure id="attachment_39920" aria-describedby="caption-attachment-39920" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/remix-os-20-tablet_01.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-39920" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/remix-os-20-tablet_01-640x427.jpg" alt="Der Desktop von Remix OS mit dem Startbutton und Taskleiste." width="640" height="427" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/remix-os-20-tablet_01-640x427.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/remix-os-20-tablet_01.jpg 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/remix-os-20-tablet_01-630x420.jpg 630w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/remix-os-20-tablet_01-681x454.jpg 681w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-39920" class="wp-caption-text">Der Desktop von Remix OS mit dem Startbutton und Taskleiste.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_39925" aria-describedby="caption-attachment-39925" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/remix-os-20-tablet_06.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-39925" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/remix-os-20-tablet_06-640x427.jpg" alt="Remix OS organisiert die Apps in einem klassischen Startmenü. Andere Launcher wie Nova funktionieren nicht." width="640" height="427" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/remix-os-20-tablet_06-640x427.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/remix-os-20-tablet_06.jpg 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/remix-os-20-tablet_06-630x420.jpg 630w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/remix-os-20-tablet_06-681x454.jpg 681w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-39925" class="wp-caption-text">Remix OS organisiert die Apps in einem klassischen Startmenü. Andere Launcher wie Nova funktionieren nicht.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_39926" aria-describedby="caption-attachment-39926" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/remix-os-20-tablet_07.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-39926 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/remix-os-20-tablet_07-640x427.jpg" width="640" height="427" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/remix-os-20-tablet_07-640x427.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/remix-os-20-tablet_07.jpg 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/remix-os-20-tablet_07-630x420.jpg 630w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/remix-os-20-tablet_07-681x454.jpg 681w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-39926" class="wp-caption-text">Die von Android bekannten Benachrichtigungen verfrachtet Remix OS in eine übersichtliche Seitenleiste.</figcaption></figure></p>
<p>Am rechten Rand des Displays finden sich dann diverse Statusinformationen wie Ladezustand, Helligkeit, WLAN und Lautstärke. Mit einem Tipp auf die Icons, lassen sich die entsprechenden Dialoge öffnen. Der Button ganz rechts in der Ecke öffnet eine Seitenleiste, in die Apps ihre Benachrichtigungen ablegen. Das Ganze Set an Anpassungen muss man mögen, wenn man ein System mit Remix OS wählt. Andere Launcher wie etwa <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.google.android.launcher" target="_blank" rel="noopener">der von Google</a> oder der beliebte <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.teslacoilsw.launcher" target="_blank" rel="noopener">Nova Launcher</a> lassen sich zwar aus dem Play Store installieren, allerdings passiert beim Starten: Nichts. Das System meldet beim Aufruf des Nova Launchers &#8222;No support for third party launcher&#8220;. Der hauseigene Launcher ist bei Remix OS so fest verdrahtet, dass man ihn nicht austauschen kann.</p>
<p>Im Gegensatz zu vielen anderen China-Tablets, findet sich bei Remix OS &#8212; wie bereits durch die Installation weiterer Apps angedeutet &#8212; der Google Play Store mitsamt dem gesamten Google Framework. Das macht das Chuwi-Gerät (fast) zu einem vollwertigen Android-Tablet &#8212; auf den gewohnten Launcher muss man jedoch verzichten. Dafür kann man nach dem Einrichten des eigenen Google-Kontos wie gewohnt Google Maps (über ein GPS-Modul verfügt das Gerät allerdings nicht), Gmail, Fotos und Co. sowie all seine Wunsch-Apps aus dem Play Store auf dem Tablet einspielen. Ich konnte keine relevante App finden, die meinten nicht mit dem Tablet kompatibel zu sein. Allerdings gibt es durchaus Einschränkungen: Nicht jede App funktioniert reibungslos auf dem Tablet, manch eine Anwendung will rein gar nicht, dazu am Ende mehr.</p>
<p><figure id="attachment_39922" aria-describedby="caption-attachment-39922" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/remix-os-20-tablet_03.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-39922" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/remix-os-20-tablet_03-640x427.jpg" alt="Anwendungen wie hier der Dateimanager und die Einstellungen öffnen sich in Fenstern." width="640" height="427" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/remix-os-20-tablet_03-640x427.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/remix-os-20-tablet_03.jpg 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/remix-os-20-tablet_03-630x420.jpg 630w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/remix-os-20-tablet_03-681x454.jpg 681w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-39922" class="wp-caption-text">Anwendungen wie hier der Dateimanager und die Einstellungen öffnen sich in Fenstern.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_39924" aria-describedby="caption-attachment-39924" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/remix-os-20-tablet_05.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-39924" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/remix-os-20-tablet_05-640x427.jpg" alt="Die meisten Apps wie hier Chrome wollen allerdings nichts vom Fenstermodus von Remix OS wissen." width="640" height="427" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/remix-os-20-tablet_05-640x427.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/remix-os-20-tablet_05.jpg 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/remix-os-20-tablet_05-630x420.jpg 630w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/remix-os-20-tablet_05-681x454.jpg 681w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-39924" class="wp-caption-text">Die meisten Apps wie hier Chrome wollen allerdings nichts vom Fenstermodus von Remix OS wissen.</figcaption></figure></p>
<p>Ein weiteres Feature, das Remix OS als Alleinstellungsmerkmal bewirbt, ist seine Multitasking-Funktion. Das System erlaubt, wie vom klassischen PC bekannt, Apps in Fenstern frei arrangieren zu können. Dies funktioniert allerdings hauptsächlich nur mit den von Remix OS beigesteuerten Apps, wie etwa dem Dateimanager, der Uhr oder dem Taschenrechner. Auch manche Apps wie beispielsweise der <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=acr.browser.barebones" target="_blank" rel="noopener">Lightning Web Browser</a>, der <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=org.videolan.vlc&amp;hl=de" target="_blank" rel="noopener">VLC Media Player</a> oder auch Dropbox lassen sich in ein Fenster bannen &#8212; dazu kann man bei einer minimieren App vom Kopf des Displays eine Art Fensterleiste herunterziehen und von da auf die vom Computerdesktop bekannten Fensterbuttons tippen. Auch das Verschieben und Skalieren von Fenstern ist möglich, allerdings muss die App dies unterstützen.</p>
<h2>Remix OS, da ist noch viel Luft nach oben</h2>
<p>Alles in allem wirkt Remix OS durchaus durchdacht: Auf einem Tablet muss ein simpler Taschenrechner muss nicht zwingend den gesamten Bildschirm ausfüllen. Als kleine App im Fenster stört dieser nicht, zur Not ist er nur einen Fingerzeig weg &#8212; das haben aber auch andere Hersteller von Android-Geräten erkannt. Deutlich nützlicher wäre die Funktion allerdings, wenn man Anwendungsfenster wie bei aktuellen Desktopumgebungen an den rechten oder linken Bildschirmrand ziehen können, sodass diese dann die jeweiligen Bildschirmhälfte füllen. So muss man das Fenster mühsam mit dem Finger ausrichten, was unnötig viel Aufwand verursacht. Auch müssten sich generell alle Apps in ein Fenster bannen lassen.</p>
<p>Die größte Baustelle liegt allerdings in der Stabilität des Geräts. Im Test brachte beispielsweise die App zu Ebay Kleinanzeigen das komplette System während des Scrollens des öfteren zum Abstürzen, sodass das Tablet rein gar nicht mehr reagiert &#8212; Man muss das Tablet durch längeres Drücken des An/Aus-Tasters hart abschalten und dann neu starten. Noch schlimmer die Sonos-App: Diese verursacht absolut reproduzierbar einen Totalabsturz beim Starten der Anwendung. Ob das Problem nun bei den entsprechenden App-Entwicklern, bei Remix OS oder am Intel-Chipsatz zu suchen ist, lässt sich nun schwer herausfinden. Auf jeden Fall bleibt als Fazit ein bitterer Nachgeschmack, wenn ausgerechnet die persönliche &#8222;Muss-installiert-sein-App&#8220; nicht funktioniert.</p>
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		<title>Vivaldi-Browser in Version 1.0 für Linux, MacOS X und Windows</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/vivaldi-browser-in-version-1-0-fuer-linux-macos-x-und-windows/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Apr 2016 11:23:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Adblock]]></category>
		<category><![CDATA[Browser]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Test]]></category>
		<category><![CDATA[Vivaldi]]></category>
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					<description><![CDATA[Obwohl sich Chrome, Firefox sowie Edge/Internet Explorer und Safari über 95 Prozent Marktanteil einverleibt haben, tut sich nach wie vor immer wieder etwas auf dem Browsermarkt. So hat 2013 der Mitbegründer und ehemalige Leiter von Opera Software Jon Stephenson von Tetzchner mit Vivaldi Technologies ein Unternehmen aus der Taufe gehoben, das einen neuen Browser an den Start [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Obwohl sich Chrome, Firefox sowie Edge/Internet Explorer und Safari über <a href="http://gs.statcounter.com/#browser-ww-monthly-201603-201603-bar" target="_blank" rel="noopener">95 Prozent Marktanteil</a> einverleibt haben, tut sich nach wie vor immer wieder etwas auf dem Browsermarkt. So hat 2013 der Mitbegründer und ehemalige Leiter von Opera Software Jon Stephenson von Tetzchner mit <a href="https://vivaldi.com/" target="_blank" rel="noopener">Vivaldi Technologies</a> ein Unternehmen aus der Taufe gehoben, das einen neuen Browser an den Start bringen möchte. Das Ergebnis steht jetzt erstmals als <a href="https://vivaldi.net/en-US/teamblog/102-vivaldi-finale-1-0" target="_blank" rel="noopener">stabile Version 1.0</a> für Linux, MacOS X und Linux zur Verfügung. Der Browser basiert wie Opera auf der Chromium-Engine Blink, bringt aber eine Reihe von praktischen Verbesserungen mit.</p>
<p><span id="more-39288"></span></p>
<p>Unter Linux lässt sich der Browser recht einfach installieren: Vivaldi bietet dazu auf seiner Homepage <a href="https://vivaldi.com/download/" target="_blank" rel="noopener">DEB- und RPM-Pakete</a> in 32- und 64-Bit-Versionen an, die sich bequem über die Paketverwaltung installieren lassen. Dazu muss man lediglich die passende Datei herunterladen und diese beispielsweise bei Ubuntu aus dem Dateimanager heraus in das Software Center öffnen und dann das Paket einspielen lassen. Alternativ funktioniert die Installation unter sämtlichen Debian-Derivaten über das Terminal mittels des Kommandos <code>dpkg -i vivaldi*.deb</code>, das ihr aus dem Verzeichnis der DEB-Datei ausführt. Unter Arch lässt sich der Browser <a href="https://aur.archlinux.org/packages/vivaldi/" target="_blank" rel="noopener">über das AUR installieren</a> und aktuell halten.</p>
<h2>Vivaldi unter Linux installieren</h2>
<pre>### Vivaldi unter Arch installieren
$ pacaur -S vivaldi
</pre>
<pre>### Vivaldi unter Debian/Ubuntu installieren
$ sudo dpkg -i vivaldi*.deb
$ sudo apt install -f</pre>
<p>Beim ersten Aufruf blendet Vivaldi einen Einrichtungsassistenten ein, über den sich der Browser ein wenig an die eigenen Wünsche anpassen lässt. So kann man zum Beispiel die Kopfleiste anpassen oder die die Tableiste an den unteren Bildschirmrand beziehungsweise als Vorschauleiste an die Seite verschieben. Die Farbe der Tabs passt sich &#8222;adaptiv&#8220; an die gerade geöffnete Webseite an &#8212; die Funktion lässt sich jedoch auch abstellen. Die links eigeblendete schmale Seitenleiste bietet direkten Zugriff auf die Bookmarks, Downloads oder eine Notizfunktion, das Zahnrad-Symbol öffnet die Einstellungen des Browsers.</p>
<p><figure id="attachment_39290" aria-describedby="caption-attachment-39290" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/vivaldi-browser-linux_1.png" rel="attachment wp-att-39290"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-39290" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/vivaldi-browser-linux_1-640x452.png" alt="Vivaldi erlaubt unterschiedliche Layouts für das Browserfenster." width="640" height="452" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/vivaldi-browser-linux_1-640x452.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/vivaldi-browser-linux_1-595x420.png 595w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/vivaldi-browser-linux_1-681x481.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/vivaldi-browser-linux_1.png 1024w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-39290" class="wp-caption-text">Vivaldi erlaubt unterschiedliche Layouts für das Browserfenster.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_39291" aria-describedby="caption-attachment-39291" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/vivaldi-browser-linux_2.png" rel="attachment wp-att-39291"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-39291" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/vivaldi-browser-linux_2-640x452.png" alt="Auch für die Tableiste kann man in Vivaldi nach den eigenen Wünschen gestalten." width="640" height="452" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/vivaldi-browser-linux_2-640x452.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/vivaldi-browser-linux_2-595x420.png 595w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/vivaldi-browser-linux_2-681x481.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/vivaldi-browser-linux_2.png 1024w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-39291" class="wp-caption-text">Auch für die Tableiste kann man in Vivaldi nach den eigenen Wünschen gestalten.</figcaption></figure></p>
<p>In der Praxis schlägt sich Vivaldi unter Linux gar nicht mal so schlecht. Die Geschwindigkeit entspricht in meinen Augen im Endeffekt der von Chrome, Chromium oder Opera &#8212; kein Wunder: Schließlich steckt in all diesen Browsern Googles Browser-Engine Blink. Allzu große Unterschiede sollten sich daher generell nicht ergeben. Daher lässt sich Vivaldi auch mit den Addons aus dem Chrome Web Store erweitern. Adblocker wie uBlock Origin, RSS-Reader und Co. finden so wie gewohnt den Weg in den Browser. Im Gegensatz zu Chromium ist aber Vivaldi proprietäre Software, der Quellcode liegt nicht offen.</p>
<h2>Addons aus dem Google Web Store</h2>
<p>Was Vivaldi in meinen Augen definitiv besser als Chrome und Chromium macht, ist die Organisation der Bookmarks in der Seitenleiste. Diese lassen sich dort sehr leicht einsehen, sortieren und ausmisten. Bei Google Chrome muss man hingegen immer den eigenständigen Bookmark Manager aufrufen. Auch die Einstellungen sind bei Vivaldi übersichtlicher angeordnet, zudem sind die Privacy-Funktionen wie Do-not-Track von Haus aus aktiv. Praktisch sind auch die Kurzbefehle, die sich per [F2] aufrufen lassen. Wer mit Gnome Do oder der Gnome-Shell vertraut ist, der dürfe das Funktionsprinzip zu schätzen wissen.</p>
<p><figure id="attachment_39292" aria-describedby="caption-attachment-39292" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/vivaldi-browser-linux_3.png" rel="attachment wp-att-39292"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-39292" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/vivaldi-browser-linux_3-640x452.png" alt="Bookmarks und Downloads zeigt Vivaldi in der Seitenleiste an." width="640" height="452" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/vivaldi-browser-linux_3-640x452.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/vivaldi-browser-linux_3-595x420.png 595w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/vivaldi-browser-linux_3-681x481.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/vivaldi-browser-linux_3.png 1024w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-39292" class="wp-caption-text">Bookmarks und Downloads zeigt Vivaldi in der Seitenleiste an.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_39293" aria-describedby="caption-attachment-39293" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/vivaldi-browser-linux_4.png" rel="attachment wp-att-39293"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-39293" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/vivaldi-browser-linux_4-640x452.png" alt="Auch in den Einstellungen enthält Vivaldi deutlich mehr Optionen als Chrome." width="640" height="452" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/vivaldi-browser-linux_4-640x452.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/vivaldi-browser-linux_4-595x420.png 595w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/vivaldi-browser-linux_4-681x481.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/vivaldi-browser-linux_4.png 1024w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-39293" class="wp-caption-text">Auch in den Einstellungen enthält Vivaldi deutlich mehr Optionen als Chrome.</figcaption></figure></p>
<p>Eine weitere Neuerungen gegenüber Chrome/Chromium findet sich im Browserfenster selber: Über die Seitenleiste lassen sich sogenannte Web-Paneele öffnen, die etwa eine News-Seite parallel zur aktuellen Webseite als Subfenster öffnen. So kann man beispielsweise einen Sport- oder Nachrichtenticker konstant offen lassen, ohne dass man zwischen den Browser-Tabs wechseln müsste. Die Funktion macht natürlich auf Breitbild-Displays besonders Sinn, da hier oft in der Horizontalen viel Platz auf dem Bildschirm verschwendet wird.</p>
<p><figure id="attachment_39298" aria-describedby="caption-attachment-39298" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/vivaldi-browser-linux_5.png" rel="attachment wp-att-39298"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-39298" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/vivaldi-browser-linux_5-640x450.png" alt="Mit Web-Paneelen lassen sich etwa News-Seiten in der Seitenleiste öffnen." width="640" height="450" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/vivaldi-browser-linux_5-640x450.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/vivaldi-browser-linux_5-597x420.png 597w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/vivaldi-browser-linux_5-681x479.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/vivaldi-browser-linux_5.png 1022w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-39298" class="wp-caption-text">Mit Web-Paneelen lassen sich etwa News-Seiten in der Seitenleiste öffnen.</figcaption></figure></p>
<p>Ebenfalls gegenüber der Vorlage neu implementiert ist die Tab-Leiste, die nun kleine Vorschaubilder in den Tabs zur jeweiligen Webseite anzeigt. Hier lassen sich nun auch mehrere Webseiten zu Tab-Gruppen zusammenfassen &#8212; das ist in Chrome nur mit Addons möglich. Dazu zieht man einfach die gewünschten Tabs übereinander. Die als Gruppe zusammengefassten Tabs kann man dann zum Beispiel auch in einem Raster oder als Spalten auf einer Seite anzeigen lassen, was wieder die Nutzer mit einem Breitbilddisplay interessieren sollte.</p>
<p>Im Vergleich zu Chrome/Chromium stört mich an der neu gestalteten Tab-Leiste nun aber, dass sich Tabs nicht mehr per Drag&amp;Drop aus einem Browserfenster lösen beziehungsweise zu einem anderen Fenster hinzufügen lassen. Bei Vivaldi muss man immer das Kontextmenü bemühen. Weiterhin lädt der Browser beim Herauslösen eines Tabs in ein neues Fenster dieses komplett neu, sodass beispielsweise in ein Formular eingetippte Daten (oder ein in den Webeditor eines Blogssystems eingegebene Artikel) verloren gehen.</p>
<p><figure id="attachment_39299" aria-describedby="caption-attachment-39299" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/vivaldi-browser-linux_6.png" rel="attachment wp-att-39299"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-39299" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/vivaldi-browser-linux_6-640x450.png" alt="Mehrere Tabs lassen sich in Vivaldi per Drag&amp;Drop als Tab-Gruppen zusammenfassen." width="640" height="450" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/vivaldi-browser-linux_6-640x450.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/vivaldi-browser-linux_6-597x420.png 597w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/vivaldi-browser-linux_6-681x479.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/vivaldi-browser-linux_6.png 1022w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-39299" class="wp-caption-text">Mehrere Tabs lassen sich in Vivaldi per Drag&amp;Drop als Tab-Gruppen zusammenfassen.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_39300" aria-describedby="caption-attachment-39300" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/vivaldi-browser-linux_7.png" rel="attachment wp-att-39300"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-39300" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/vivaldi-browser-linux_7-640x450.png" alt="Die in Tab-Gruppen zusammengefassten Seiten lassen sich in einem Fenster anzeigen." width="640" height="450" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/vivaldi-browser-linux_7-640x450.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/vivaldi-browser-linux_7-597x420.png 597w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/vivaldi-browser-linux_7-681x479.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/vivaldi-browser-linux_7.png 1022w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-39300" class="wp-caption-text">Die in Tab-Gruppen zusammengefassten Seiten lassen sich in einem Fenster anzeigen.</figcaption></figure></p>
<p>Was im Vergleich zu Chrome, Firefox oder anderen &#8222;ausgewachsenen&#8220; Browser noch dringend fehlt, ist eine Möglichkeit ausgewählte Browserdaten (wie beispielsweise Bookmarks, Einstellungen oder Addons) über verschiedene Rechner hinweg zu synchronisieren. Ein &#8222;Vivaldi Sync&#8220; soll jedoch zusammen mit einer mobilen Variante des Browsers <a href="https://www.techwibe.com/vivaldi-browser-download" target="_blank" rel="noopener">noch kommen</a>. Aktuell müsste man für einen Abgleich der Daten des Browsers über mehrere Rechner hinweg das Konfigurationsverzeichnis <code>~/.config/vivaldi/</code> per Hand oder per Skript umkopieren</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://linuxundich.de/gnu-linux/vivaldi-browser-in-version-1-0-fuer-linux-macos-x-und-windows/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>15</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lautlos-Rechner mit Linux im Test: Der Solo Nanum SE22</title>
		<link>https://linuxundich.de/hardware/lautlos-rechner-mit-linux-im-test-der-solo-nanum-se22/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/hardware/lautlos-rechner-mit-linux-im-test-der-solo-nanum-se22/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Mar 2016 15:19:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[Nanum]]></category>
		<category><![CDATA[Solo]]></category>
		<category><![CDATA[Test]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit ewigen Jahren halten sich bei mir zwei Paradigmen für Computer beständig: Meine Laptops müssen möglichst mobil sein und ein Display von 13 oder 13,3 Zoll besitzen, zudem sollen Desktop-Computer am besten komplett lautlos arbeiten. Das klappt natürlich nicht mit hochgezüchteten Monster-PCs mit den neusten Grafikkarten. Da ich aber sowieso nicht mehr zu den Zockern gehöre, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit ewigen Jahren halten sich bei mir zwei Paradigmen für Computer beständig: Meine Laptops müssen möglichst mobil sein und ein Display von 13 oder 13,3 Zoll besitzen, zudem sollen Desktop-Computer am besten komplett lautlos arbeiten. Das klappt natürlich nicht mit hochgezüchteten Monster-PCs mit den neusten Grafikkarten. Da ich aber sowieso nicht mehr zu den Zockern gehöre, reichen mit in der Regel die Fähigkeiten der in den Chipsatz eingebauten GPUs locker aus. In der Vergangenheit hatte ich schon <a href="https://linuxundich.de/tag/cirrus7/">mehrfach Rechner</a> vom Esslinger Computerhersteller <a href="https://www.cirrus7.com/" target="_blank" rel="noopener">Cirrus7</a> im Test, die dieses Kriterium erfüllen. Mit dem <a href="https://www.solo-entertainment.de/PC-SYSTEME/Lautlos-Silent/Mini-PC-Mini-ITX-Nanum-SE22-passiv-lautlos::823.html" target="_blank" rel="noopener">Solo Nanum SE22</a> hat mir nun ein weiterer Produzent einen lautlosen Kompaktrechner für einen Test zur Verfügung gestellt, der sein System zudem auch von Haus aus mit Linux ausstattet. Im folgenden muss das System zeigen, ob es auch im Alltag bestehen kann.</p>
<p><span id="more-38849"></span></p>
<h2>Der Solo Nanum SE22 im Test</h2>
<p>Der Nanum SE22 wird von Solo Entertainment in einem selbst gefertigten passiven Gehäuse untergebracht. Das <a href="http://www.nanum.de/gehaeuse/se-tc5/" target="_blank" rel="noopener">Nanum SE-TC5</a> leitet die Abwärme mit Heatpipes von der CPU zu seitlich angebrachten Kühlkörpern aus massivem Aluminum ab. Laut Hersteller eignet sich das Gehäuse für CPUs mit bis zu 85 W max. TDP, für den längeren Einsatz unter Vollast empfiehlt Nanum jedoch CPUs mit maximal 65 W TDP. Der von Solo eingebaute Intel Core i5-6400T erfüllt diese Vorgabe mit 35 W TDP deutlich. Das System komplett machen eine 128 GByte große SSD von Adata, 8 GByte Arbeitsspeicher (2 x 4 GByte für Dual Channel), sowie ein WLAN-Modul von Intel mit schnellen AC-WLAN und ein DVD-Brenner als Slot-In-Slim-Laufwerk. Solo ruft für das komplett montierte Gerät einen Preis von 739,99 Euro auf. Vergleich man die Einzelpreise (Amazon-Preise zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Beitrags), ergibt sich ein recht moderater Aufpreis von knapp 60 Euro.</p>
<table border="0" cellspacing="0">
<colgroup span="4" width="85"></colgroup>
<tbody>
<tr>
<td align="left" height="17"></td>
<td align="left">Modell</td>
<td align="left">Eigenschaften</td>
<td align="left">Preis</td>
</tr>
<tr>
<td align="left" height="17">Mainboard</td>
<td align="left"><a href="http://www.gigabyte.de/products/product-page.aspx?pid=5552#ov" target="_blank" rel="noopener">Gigabyte H170N-WIFI-CF</a></td>
<td align="left"></td>
<td align="left"><a href="http://amzn.to/1nDoZc1" target="_blank" rel="noopener">130 Euro</a></td>
</tr>
<tr>
<td align="left" height="17">CPU</td>
<td align="left"><a href="http://ark.intel.com/de/products/88187/Intel-Core-i5-6400T-Processor-6M-Cache-up-to-2_80-GHz" target="_blank" rel="noopener">Intel Core i5-6400T</a></td>
<td align="left">Quad-Core (2,2 Ghz, 2,8 Ghz im Turbo-Modus)</td>
<td align="left"><a href="http://amzn.to/1nDp4MG" target="_blank" rel="noopener">210 Euro</a></td>
</tr>
<tr>
<td align="left" height="17">SSD</td>
<td align="left"><a href="http://www.adata.com/en/ssd/feature/286" target="_blank" rel="noopener">Adata SP920SS</a></td>
<td align="left">Sata  III</td>
<td align="left"><a href="http://amzn.to/1LhapCq" target="_blank" rel="noopener">60 Euro</a></td>
</tr>
<tr>
<td align="left" height="17">WLAN</td>
<td align="left"><a href="http://ark.intel.com/de/products/86068/Intel-Dual-Band-Wireless-AC-8260" target="_blank" rel="noopener">Intel Wireless 8260</a></td>
<td align="left">Wi-Fi 802.11 a/b/g/n/ac (theoretisch bis zu 867 Mbit/s), Bluetooth 4.2, 4.1, BLE, etc.</td>
<td align="left"><del><a href="http://amzn.to/1Lhaqq6" target="_blank" rel="noopener">24 Euro</a></del><sup>1</sup></td>
</tr>
<tr>
<td align="left" height="17">Speicher</td>
<td align="left"><a href="http://www.kingston.com/datasheets/HX421C14FBK2_8.pdf" target="_blank" rel="noopener">Kingston HX421C14FBK2/8</a></td>
<td align="left">2 x 4 GByte DDR4</td>
<td align="left"><a href="http://amzn.to/1LhaxSr" target="_blank" rel="noopener">44 Euro</a></td>
</tr>
<tr>
<td align="left" height="17">DVD-Brenner</td>
<td align="left"><a href="https://www.solo-entertainment.de/Optische-Laufwerke/DVD-Brenner/Nanum-SE-DVD-Slot-In-Slim-DVD-Brenner::1072.html" target="_blank" rel="noopener">Nanum SE-DVD</a></td>
<td align="left"></td>
<td align="left"><a href="http://amzn.to/1LhaBBP" target="_blank" rel="noopener">72 Euro</a></td>
</tr>
<tr>
<td align="left" height="17">Gehäuse</td>
<td align="left"><a href="http://www.nanum.de/gehaeuse/se-tc5/" target="_blank" rel="noopener">Nanum SE-TC5</a></td>
<td align="left"></td>
<td align="left"><a href="http://amzn.to/1nDpvqv" target="_blank" rel="noopener">143 Euro</a></td>
</tr>
<tr>
<td align="left" height="17">Netzteil</td>
<td align="left"><a href="http://www.leicke.eu/de/products/NT03015" target="_blank" rel="noopener">Leicke 120 Watt</a></td>
<td align="left"></td>
<td align="left"><a href="http://amzn.to/1Za9YfB" target="_blank" rel="noopener">30 Euro</a></td>
</tr>
<tr>
<td align="left" height="17"><strong>Summe</strong></td>
<td align="left"></td>
<td align="left"></td>
<td align="left"><strong>689 Euro</strong></td>
</tr>
<tr>
<td colspan="4" align="left" height="17"><sup>1</sup> WLAN-Karte ist im Lieferumfang des Boards enthalten</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Auf der Rückseite des Gehäuses bietet das Board des Nanum SE22 vier USB3.0-Schnittstellen, sowie einmal eine noch recht frische Buchse mit USB3.0 Type-C. Dazu kommen zwei Gigabit-Ethernet-Schnittstellen, die üblichen Buchsen für Ton und Mikro (Heimkino-Fans werden sich über den SPDIF-Ausgang freuen) sowie zwei HDMI-Buchsen und einen DVI-Ausgang. Somit lassen sich dann bis zu drei Monitore an den Rechner anschließen. Recht außergewöhnlich für die heutige Zeit is die PS/2-Buchse für den Anschluss von entsprechenden Tastaturen oder Mäusen. Die per Kabel angeschlossene WLAN-Antenne liefert Gigabyte zusammen mit dem Mainboard mit, sie lässt sich somit für optimalen Empfang frei ausrichten.</p>
<h2>Ubuntu, Debian oder Linux Mint an Bord</h2>
<p>Solo liefert das System kostenlos mit einem Linux-System aus. Im Bestellformular stehen Linux Mint 17.3, Ubuntu 15.10 oder Debian 8.3 jeweils in der 64-Bit-Version zur Wahl, wer möchte kann sich auch ein Windows-System hinzuinstallieren lassen. In diesem Fall könnt ihr euch zwischen Windows 7 Pro und Windows 10 Home/Pro entscheiden. Mein Testgerät ist mit Linux Mint und Ubuntu als Dual-Boot-System aufgesetzt, da beide Systeme unterschiedliche Kernels (Mint 17.3: Kernel 3.19, Ubuntu 15.10: Kernel 4.2) nutzen, sodass man gut die Fortschritte beim Support der von Solo verbauten WLAN-Karte vergleichen kann. Der Treiber für diese ist erst ab Kernel 4.0 von Haus aus im Linux-Kern enthalten. Beide Systeme zeigen im Alltag jedoch &#8212; rein von der Technik her &#8212; kaum Unterschiede.</p>
<p>
                <style type="text/css">
                    
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                           <div class="td-gallery-title">Solo Nanum SE22</div>

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                                <div class="td-gallery-slide-count"><span class="td-gallery-slide-item-focus">1</span> von 4</div>
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                            <a class="slide-gallery-image-link" href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/solo-namnum-se22_front.jpg" title="Solo Nanum SE22 Frontansicht" data-caption="Der Solo Nanum SE22 kommt mit Linux aber ohne Lüfter." data-description="">
                                <img decoding="async" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/solo-namnum-se22_front-630x420.jpg" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/solo-namnum-se22_front-630x420.jpg 630w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/solo-namnum-se22_front-640x427.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/solo-namnum-se22_front-1280x853.jpg 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/solo-namnum-se22_front-681x454.jpg 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/solo-namnum-se22_front.jpg 2048w" sizes="(max-width: 630px) 100vw, 630px" alt="">
                            </a>
                            <figcaption class = "td-slide-caption td-gallery-slide-content"><div class = "td-gallery-slide-copywrite">Der Solo Nanum SE22 kommt mit Linux aber ohne Lüfter.</div></figcaption>
                        </figure>
                    </div>
                    <div class = "td-slide-item td-item2">
                        <figure class="td-slide-galery-figure td-slide-popup-gallery">
                            <a class="slide-gallery-image-link" href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/solo-namnum-se22_back.jpg" title="Solo Nanum SE22 Rückseite" data-caption="Auf der Rückseite finden sich zahlreiche Anschlussmöglichkeiten, darunter sogar USB3.1 Type C." data-description="">
                                <img decoding="async" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/solo-namnum-se22_back-630x420.jpg" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/solo-namnum-se22_back-630x420.jpg 630w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/solo-namnum-se22_back-640x427.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/solo-namnum-se22_back-1280x853.jpg 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/solo-namnum-se22_back-681x454.jpg 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/solo-namnum-se22_back.jpg 2048w" sizes="(max-width: 630px) 100vw, 630px" alt="">
                            </a>
                            <figcaption class = "td-slide-caption td-gallery-slide-content"><div class = "td-gallery-slide-copywrite">Auf der Rückseite finden sich zahlreiche Anschlussmöglichkeiten, darunter sogar USB3.1 Type C.</div></figcaption>
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                            <a class="slide-gallery-image-link" href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/solo-namnum-se22_magnete.jpg" title="Solo Nanum SE22 Magnethalterung" data-caption="Der Deckel wird lediglich von Magneten auf dem Gehäuse gehalten." data-description="">
                                <img decoding="async" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/solo-namnum-se22_magnete-630x420.jpg" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/solo-namnum-se22_magnete-630x420.jpg 630w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/solo-namnum-se22_magnete-640x427.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/solo-namnum-se22_magnete-1280x853.jpg 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/solo-namnum-se22_magnete-681x454.jpg 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/solo-namnum-se22_magnete.jpg 2048w" sizes="(max-width: 630px) 100vw, 630px" alt="">
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                            <figcaption class = "td-slide-caption td-gallery-slide-content"><div class = "td-gallery-slide-copywrite">Der Deckel wird lediglich von Magneten auf dem Gehäuse gehalten.</div></figcaption>
                        </figure>
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                            <a class="slide-gallery-image-link" href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/solo-namnum-se22_innen.jpg" title="Solo Nanum SE22 Innenansicht" data-caption="Unter dem Deckel finden zwei 2,5-Zoll-Massenspeicher Platz." data-description="">
                                <img decoding="async" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/solo-namnum-se22_innen-630x420.jpg" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/solo-namnum-se22_innen-630x420.jpg 630w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/solo-namnum-se22_innen-640x427.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/solo-namnum-se22_innen-1280x853.jpg 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/solo-namnum-se22_innen-681x454.jpg 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/solo-namnum-se22_innen.jpg 2048w" sizes="(max-width: 630px) 100vw, 630px" alt="">
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                            <figcaption class = "td-slide-caption td-gallery-slide-content"><div class = "td-gallery-slide-copywrite">Unter dem Deckel finden zwei 2,5-Zoll-Massenspeicher Platz.</div></figcaption>
                        </figure>
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                    </div>

                </div>
<p>Die von Solo vorinstallierte Linux-Systeme entsprechen der unveränderten Standard-Konfiguration. Bei Ubuntu 15.10 bekommt ihr also den aktuellen Unity-Desktop, Linux Mint 17.3 kommt hingegen mit der etwas schlichteren und an klassische Desktops angelegte <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Cinnamon_(Desktop-Umgebung)" target="_blank" rel="noopener">Cinammon-Umgebung</a>. Alles in allem also &#8222;normale&#8220; Kost. Solo führt die Installation jeweils im OEM-Modus aus, sodass ihr beim ersten Start des Systems den Rechnernamen, sowie den Namen und die wichtigsten Einstellungen eures Accounts selber festlegen könnt. Zum Test habe ich das Ubuntu-System auf die demnächst anstehende Version 16.04 aka &#8222;Xenial Xerus&#8220; aktualisiert, dabei konnte ich keine Probleme feststellen. Ganz im Gegenteil, seit Kernel 4.3 (Ubuntu 16.04 kommt mit Kernel 4.4) sollte Linux <a href="http://www.linux-magazin.de/Ausgaben/2015/11/Kernel-News" target="_blank" rel="noopener">deutlich besser</a> mit dem im Gerät verbauten Skylake-Chipsatz zurechtkommen. In der Praxis spürt man davon allerdings nicht viel.</p>
<p>
                <style type="text/css">
                    
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                           <div class="td-gallery-title">Linux auf dem Nanum SE22</div>

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                            <figcaption class = "td-slide-caption td-gallery-slide-content"><div class = "td-gallery-slide-copywrite">Solo installiert Ubuntu in der aktuellen Version 15.10 mit dem typischen Unity-Desktop.</div></figcaption>
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                    </div>

                </div>
<h2>Komplett lautlos mit passiver Kühlung</h2>
<p>Die Kühlung realisiert Solo mit einem passiven Kühlkörper, der die Abwärme über Heatpipes an die massiv gebauten Seitenteile des Gehäuses weiterleitetet. Diese geben die Wärme dann über Kühlrippen an die Umgebung ab. Nervige Lüfter auf der CPU oder der Rückseite des Gehäuses gibt es im Nanum SE22 keine, einzig das DVD-Laufwerk macht im Betrieb &#8212; aber natürlich auch nur dann &#8212; ein wenig Lärm. Der im System verbaute Intel Core i5-6400T gibt mit maximal 35 W TDP deutlich weniger Wärme ab, als die 65 W TDP, die Solo als zulässig für den Dauerbetrieb erachtet. Das Gehäuse verträgt daher auch wesentlich schnellere, und somit mehr Hitze produzierende CPUs.</p>
<p>
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                            <a class="slide-gallery-image-link" href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/solo-namnum-se22_offen.jpg" title="Solo Nanum SE22 Innenansicht" data-caption="Aufgrund der kompakten Abmasse herrscht im Inneren des SE22 natürlich Enge." data-description="">
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                            <figcaption class = "td-slide-caption td-gallery-slide-content"><div class = "td-gallery-slide-copywrite">Aufgrund der kompakten Abmasse herrscht im Inneren des SE22 natürlich Enge.</div></figcaption>
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                            <a class="slide-gallery-image-link" href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/solo-namnum-se22_ram.jpg" title="Solo Nanum SE22 Arbeitsspeicher" data-caption="Im Testgerät waren zwei mal 2 GByte Arbeitsspeicher als Dual Channel verbaut." data-description="">
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                            <a class="slide-gallery-image-link" href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/solo-namnum-se22_wlan.jpg" title="Solo Nanum SE22 WLAN-Modul" data-caption="Das mitgelieferte WLAN-Modul lässt sich bei Bedarf gegen ein neueres austauschen." data-description="">
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<p>Im Praxistest funktionierte die passive Kühlung bei mir ohne Probleme: Gestresst durch die <a href="http://www.mersenne.org/" target="_blank" rel="noopener">Great Internet Mersenne Prime Search</a> erreicht die CPU nach 2 Stunden knechten eine stabile Temperatur von etwa 50 bis 52 Grad. Die Außenseite des Gehäuses wird dabei nur wenig mehr als handwarm &#8212; ein im Winter aktiver Heizkörper fühlt sich deutlich heißer an. Nach Abschalten der Last fällt die Temperatur im Leerlaufen innerhalb von etwa 20 Minuten auf etwa die Raumtemperatur (aktuell etwa 21 Grad) ab. Wer das System mit einem <a href="http://ark.intel.com/de/products/88095/Intel-Core-i5-5675C-Processor-4M-Cache-up-to-3_60-GHz" target="_blank" rel="noopener">Intel Core i5-5675C</a> ordert, der mit 65 W max. TDP knapp doppelt so viel Wärme erzeugt, sollte das System allerdings nicht unbedingt in einer schlecht belüfteten Ecke seines Schreibtisches unter einem Stapel Papier begraben.</p>
<p><figure id="attachment_38884" aria-describedby="caption-attachment-38884" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/nanum-se22-temperatur.png" rel="attachment wp-att-38884"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-38884" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/nanum-se22-temperatur-640x373.png" alt="Im Volllastbetrieb pendelt sich die CPU-Temperatur des Nanum SE22 bei etwa 50 Grad ein." width="640" height="373" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/nanum-se22-temperatur-640x373.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/nanum-se22-temperatur-721x420.png 721w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/nanum-se22-temperatur-681x397.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/nanum-se22-temperatur.png 1098w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-38884" class="wp-caption-text">Im Volllastbetrieb pendelt sich die CPU-Temperatur des Nanum SE22 bei etwa 50 Grad ein.</figcaption></figure></p>
<p>Die nach Wi-Fi 802.11 a/b/g/n/ac und somit theoretisch mit bis zu 867 Mbit/s funkende WLAN-Karte muss sich im Praxistest ebenso nicht verstecken. Im Zusammenspiel mit einer <a href="http://amzn.to/1REwCXV" target="_blank" rel="noopener">Fritzbox 7490</a> als Access Point und einem Synology-NAS als Datenspeicher überträgt der Nanum im Schnitt etwa 349 Mbit/s (Download) beziehungsweise 262 Mbit/s (Upload). Dabei stand der Rechner bei freier Bahn etwa 3 Meter Luftlinie vom Router entfernt. In der Praxis variieren die Werte selbstverständlich entsprechend dem Gedränge der in der Nachbarschaft aktiven WLANs. Das kabelgebundene Ethernet kommt auf eine Geschwindikeit von etwa 800 MBit/s down und 357,43 down. Mit AC-WLAN lassen sich somit in der Tat recht respektable Datenraten erzielen &#8212; so lange die Geräte nicht zu weit auseinander stehen, keine Wände die Übertragung stören und die Nachbarschaft ihre Router nicht gehen 5-GHz-Modelle austauscht.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Solo liefert seinen Nanum SE22 zu einem ordentlichen Preis aus. Wer sich die einzelnen Komponenten beim jeweils günstigsten Anbieter zusammensucht, kann sparen, muss aber den Rechner dann natürlich auch selbst montieren &#8212; was aufgrund der Heatpipes und der Enge im Gehäuse nicht ganz so leicht fällt. Die von Solo ausgewählte Hardware ist komplett Linux-tauglich und erfüllt die Aufgabe eines leistungsstarken Büro-PCs voll und ganz. Hardcore-Computer-Spieler werden hingegen eine dedizierte Grafikkarte vermissen, wenn auch der Skylake-Chipsatz eine ordentliche Aufgabe macht. Der Hersteller gibt im Gespräch an, dass die Intel-GPU ausreicht um drei Full-HD-Monitore (angeschlossen per 2xHDMI und 1xDVI) flüssig mit Pixeln zu füllen. Alles in allem also ein solides Gerät für Linux-User, die es gerne ruhig im Arbeitszimmer haben.</p>
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		<title>Elementary OS Freya im Kurztest</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/elementary-os-freya-im-kurztest/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Apr 2015 18:54:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Distributionen]]></category>
		<category><![CDATA[Elementary]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Test]]></category>
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					<description><![CDATA[In der Welt der Desktopumgebungen haben sich Gnome, KDE, Xfce oder auch LXDE schon lange zu bekannten Marken entwickelt. Doch das im Rahmen der auf Ubuntu aufbauenden Linux-Distribution elementary OS entwickelte Pantheon gehört noch eher zu den unbekannteren Newcomern. Eigentlich unverdient, denn die Desktopumgebung glänzt mit guter Optik und gewohnter Bedienung, ähnlich wie man sich auch bei Macs [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In der Welt der Desktopumgebungen haben sich Gnome, KDE, Xfce oder auch LXDE schon lange zu bekannten Marken entwickelt. Doch das im Rahmen der auf Ubuntu aufbauenden Linux-Distribution <a href="http://elementary.io" target="_blank" rel="noopener">elementary OS</a> entwickelte Pantheon gehört noch eher zu den unbekannteren Newcomern. Eigentlich unverdient, denn die Desktopumgebung glänzt mit guter Optik und gewohnter Bedienung, ähnlich wie man sich auch bei Macs auffindet. Wer mit Ubuntus Unity oder Gnome 3 nicht zufrieden ist, der findet vielleicht bei dem <a href="http://blog.elementary.io/post/116134677986/freya-is-here" target="_blank" rel="noopener">gerade veröffentlichten</a> Elementary OS Freya ein neues Zuhause.</p>
<p><span id="more-28740"></span></p>
<h2>Elementary OS Freya im Test</h2>
<p>Das heute veröffentlichte Elementary OS Freya basiert im Kern auf Ubuntu 14.04 &#8222;Trusty&#8220;. Ein Blick in die <code>/etc/apt/sources.list</code> zeigt, dass Elementary den Großteil seiner Software direkt von Ubuntu bezieht, dazu gehören auch Bugfixes und Sicherheitsupdates. Nur die Desktopumgebung Pantheon, die in eigener Regie entwickelten Programme wie das E-Mail-Programm Geary, der Musikplayer Noise oder der Editor Scratch, sowie eine Reihe von gepatchten Pakete stammen aus von Elementary betriebenen Packetquellen in Form von <a href="https://launchpad.net/~elementary-os/+archive/ubuntu/stable" target="_blank" rel="noopener">zwei</a> <a href="https://launchpad.net/~elementary-os/+archive/ubuntu/os-patches" target="_blank" rel="noopener">PPAs</a>. Dadurch stehen Nutzern von elementary OS die selben Programme zur Verfügung, die man auch unter Ubuntu 14.04 installieren könnte inklusive Programmen und Updates aus den schier unzähligen Ubuntu-PPAs</p>
<p>Beim Blick durch Pantheon fällt auf, dass die Inspiration durch MacOS X durchaus spürbar ist. Klick man etwa rechts oben auf den Fenster-Button, dann maximiert Pantheon das aktuelle Fenster auf die volle Bildschirmgröße. Zum Schließen klickt man links oben auf das Fenster-Icon mit dem X. Zum Minimieren eines Fensters gibt es gar keine Icons, stattdessen muss man auf das entsprechende Icon im Dock am unteren Bildschirmrand antippen. Zum Wiederherstellen klickt man einfach das Icon nochmal an. Mac-User werden mit dieser Bedienweise mit Sicherheit ganz ordentlich zurecht kommen. Beim Browser verzichtet Freya auf die üblichen Verdächtigen wie Chromium oder Firefox, sondern installiert mit Midori einen eher unbekannten Browser, der allerdings flink zu Werke geht.</p>
<p>
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                    <div class = "td-slide-item td-item3">
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                            <a class="slide-gallery-image-link" href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/elementary-os-freya6.png" title="elementary-os-freya6" data-caption="Der Übersichtsmodus wurde in Freya komplett überarbeitet." data-description="">
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<p>Insgesamt macht Elementary OS Freya einen ordentlichen Eindruck. Wer die Optik mag, der bekommt mit Freya einen schicken Desktop mit modernen und schlicht gehaltenen Programmen. Aufgrund der Ubuntu-Basis bleibt man bei Elementary mit Problemen nicht alleine, da sich Tipps aus Foren, Wikis und Blogs zu Ubuntu eben auch mit Elementary umsetzen lassen. Das nächste Elementary OS 0.4 &#8222;Loki&#8220; wird auf Ubuntu 16.04 basieren und Anfang 2017 erscheinen. Damit springt Elementary von LTS-Version zu LTS-Version, sodass man sich als Freya-Nutzer für die nächsten zwei Jahre nicht mit Distributions-Updates plagen muss.</p>
<h2>Versteckter Download</h2>
<p>Wie Canonical versuchen auch die Elementary-OS-Entwickler beim Download des ISO-Images ein wenig Geld aus den Taschen der Anwender zu kitzeln. Elementary geht dabei noch einen Schritt weiter und bietet erst gar keinen direkten Download-Button an. Klickt man auf der Homepage auf den Button <em>Download Freya</em>, dann kommt man zu einem Formular, in dem man seine Kreditkartendaten eingeben soll. Wer Freya kostenlos herunterladen möchte, der muss erst auf <em>Anderer</em> tippen, also einen individuellen Beitrag spenden, und in das Spendenfeld eine Null für 0 Dollar eingeben. Dann lässt sich Elementary OS Freya auch eine Spende herunterladen.</p>
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		<title>Sophos Antivirus Basic kostenlos für Linux</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/sophos-antivirus-basic-fur-linux-kostenlos/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Apr 2015 22:10:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Sophos]]></category>
		<category><![CDATA[Test]]></category>
		<category><![CDATA[Virenscanner]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn ein Thema Linux-Einsteiger besonders intensiv beschäftigt, dann sind das meist Fragen rund um die Sicherheit des Systems. Seitdem der Hype um Personal Firewalls wie ZoneAlarm, Kerio (inzwischen Sunbelt) und Co. abgeflacht ist, beschränken sich die Fragen auf das Thema Virenscanner: Kann man unter Linux wirklich auf einen Virenscanner verzichten? Wirklich, ganz wirklich? Steigt mir [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ein Thema Linux-Einsteiger besonders intensiv beschäftigt, dann sind das meist Fragen rund um die Sicherheit des Systems. Seitdem der Hype um Personal Firewalls wie ZoneAlarm, Kerio (inzwischen Sunbelt) und Co. abgeflacht ist, beschränken sich die Fragen auf das Thema Virenscanner: Kann man unter Linux wirklich auf einen Virenscanner verzichten? Wirklich, ganz wirklich? Steigt mir nicht meine Bank auf die Füße, weil ich Onlinebanking ohne Virenscanner mache? Meine Antwort auf solche Fragen lautet: Ja. Ja, wirklich! Und ja, du darfst auch Online-Banking ohne Virenscanner betreiben! Damit Umsteiger nun aber wieder ruhig schlafen können, nimmt sich der britische Antivirus-Spezialist Sophos der Thematik an. Wer möchte, kann sich seit heute Sophos Anti-Virus for Linux Basic kostenlos installieren.</p>
<p><span id="more-28723"></span></p>
<p>Virenscanner für Linux sind in der Regel für Server-Systeme gedacht, die auf Mail- und Fileservern nach infizierten Dateien und Attachments suchen sollen. Sie verrichten ihre Arbeit daher in der Regel im Hintergrund, ohne dass permanent ein Fensterchen mit bunt blinkenden Lichtern den Bedrohungsstatus signalisiert. Auch <a href="https://www.sophos.com/de-DE/products/free-tools/sophos-antivirus-for-linux.aspx" target="_blank" rel="noopener">Sophos Anti-Virus for Linux Basic</a> verzichtet auf großes Tohuwabohu. Die Anwendung besteht aus einem Dienst und einem Satz Werkzeugen für das Terminal. Optisches Feedback gibt es nur, wenn Sophos etwas auf der Festplatte findet oder ihr im Begriff seid, eine mit einem Virus infizierte auf die Festplatte zu schreiben.</p>
<h2>Sophos Anti-Virus for Linux Basic installieren</h2>
<p>Sophos Anti-Virus for Linux bekommt ihr von der Sophos-Homepage kostenlos im Austausch gegen eure E-Mail-Adresse zum Herunterladen angeboten. Der Download des Installationspakets <em>sav-linux-free-9.9.tgz</em> schlägt mit über stolzen 400 MByte zu Buche &#8212; schlank sind Antiviren-Apps auch unter Linux nicht. Zur Installation der Anwendung müsst ihr das Archiv lediglich entpacken und dann die text-basierte Installationsroutine mit Root-Rechten ausführen. Ein DEB- oder RPM-Paket für eine saubere Installation über die Paketverwaltung eures Linux-Systems gibt es bisher noch nicht, dafür müsste das Programm aber auch so gut wie mit jedem Linux funktionieren.</p>
<pre>$ tar -xzf sav-linux-free-9.9.tgz
$ sudo sophos-av/install.sh
</pre>
<p>Der Installationsassistent möchte von euch wissen, ob Sophos im Hintergrund nach Schadprogrammen suchen soll, wohin er die Dateien installieren soll und ob ihr die &#8222;Free-Version&#8220; ohne Support möchtet. Im Normalfall könnt ihr einfach mit [Eingabe] jede Frage mit der Vorgabe beantworten. Am Ende generiert der Installer bei Bedarf noch ein zu eurem Kernel passendes Kernelmodul, das als Schnittstelle zwischen Antivirenscanner und Linux-System dient. Im Normalfall sollte die Installation ohne Probleme durchlaufen, ich habe sie unter Ubuntu 14.04, Ubuntu 14.10 und Arch in einer virtuellen Maschine getestet.</p>
<p><figure id="attachment_28726" aria-describedby="caption-attachment-28726" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/sophos-antivirus-linux-installer.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-28726 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/sophos-antivirus-linux-installer-640x419.png" alt="Der Virenscanner Sophos Anti-Virus for Linux wird über das Terminal installiert." width="640" height="419" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/sophos-antivirus-linux-installer-640x419.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/sophos-antivirus-linux-installer-642x420.png 642w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/sophos-antivirus-linux-installer-681x446.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/sophos-antivirus-linux-installer-250x164.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/sophos-antivirus-linux-installer-550x360.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/sophos-antivirus-linux-installer-275x180.png 275w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/sophos-antivirus-linux-installer-459x300.png 459w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/sophos-antivirus-linux-installer.png 755w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-28726" class="wp-caption-text">Der Virenscanner Sophos Anti-Virus for Linux wird über das Terminal installiert.</figcaption></figure></p>
<p>Nach der Installation von Sophos Anti-Virus for Linux ist der Antivirenscanner gleich im Hintergrund aktiv. Den Status könnt ihr mit <em>savdstatus</em> oder mit den üblichen Init-Skripten auf Aktivität überprüfen und auch stoppen und bei Bedarf wieder starten. Dass Sophos für Linux auch wirklich funktioniert, könnt ihr zum Beispiel mit der <a href="http://www.eicar.org/86-0-Intended-use.html" target="_blank" rel="noopener">Eicar-Test-Datei</a> prüfen. Schreibt den auf der Seite genannten String einfach mit einem beliebigen Editor auf die Festplatte, Sophos wird den Schreibzugriff stoppen und euch auf die infizierte Datei hinweisen.</p>
<pre>### Status abfragen
$ /opt/sophos-av/bin/savdstatus
Sophos Anti-Virus is active
$ service sav-protect status
sav-protect start/running, process 5370
### Sophos On-access scanning stoppen
$ sudo service sav-protect stop
### Sophos On-access scanning starten
$ sudo service sav-protect start
</pre>
<p><figure id="attachment_28727" aria-describedby="caption-attachment-28727" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/sophos-eicar-test-datei.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-28727 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/sophos-eicar-test-datei-640x477.png" alt="Sophos Anti-Virus for Linux meldet den Versuch die Eicar-Testdatei abzuspeichern." width="640" height="477" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/sophos-eicar-test-datei-640x477.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/sophos-eicar-test-datei-564x420.png 564w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/sophos-eicar-test-datei-80x60.png 80w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/sophos-eicar-test-datei-100x75.png 100w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/sophos-eicar-test-datei-180x135.png 180w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/sophos-eicar-test-datei-238x178.png 238w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/sophos-eicar-test-datei-250x186.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/sophos-eicar-test-datei-550x410.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/sophos-eicar-test-datei-242x180.png 242w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/sophos-eicar-test-datei-403x300.png 403w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/sophos-eicar-test-datei.png 663w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-28727" class="wp-caption-text">Sophos Anti-Virus for Linux meldet den Versuch die Eicar-Testdatei abzuspeichern.</figcaption></figure></p>
<p>Eine grafische Oberfläche bietet Sophos Anti-Virus for Linux ansonsten nicht. Habt ihr den den On-access-Scanner aktiviert, dann arbeitet Sophos unauffällig im Hintergrund. Möchtet ihr gezielt Dateien oder Ordner scannen, dann müsst ihr dafür ein Terminal öffnen und den Befehl <em>savscan</em> aufrufen. Als Parameter gebt ihr dem Kommando entweder eine Datei oder ein Verzeichnis mit, das Sophos dann rekursiv nach mit Schadsoftware infizierten Programmen und Dateien durchsucht. Eine ausführliche Hilfe bekommt ihr über die Man-Page des Programms, allerdings nur in englischer Sprache.</p>
<pre>### Hilfe zum Virenscanner
$ man savscan
### Homeverzeichnis bei Bedarf scannen
$ savscan /home
SAVScan Virenerkennungsdienstprogramm
Version 5.12.0 [Linux/AMD64]
Version Virendaten 5.13, März 2015
Enthält die Erkennung von 8899461 Viren, Trojanern und Würmern
Copyright (c) 1989-2015 Sophos Limited. Alle Rechte vorbehalten.

Systemzeit 22:30:55, Systemdatum 11. April 2015

Normale Überprüfung

2243 Dateien überprüft in 40 Sekunden.
Es wurden keine Viren gefunden.
Ende von Scan.
</pre>
<p>Auf der einen Seite macht Sophos in meinen Augen einiges richtig: Sophos Antivirus Basic für Linux arbeitet unauffällig im Hintergrund und warnt den Anwender nur bei Bedarf. Den üblichen Snakeoil-Firlefanz spart sich Sophos unter Linux. Das Programm belegt allerdings mehr als 600 MByte auf der Festplatte und nimmt sich auch einen kräftigen Schluck aus dem Arbeitspeicher. Gleich zwei Prozesse genehmigen sich mehr als 300 MByte RAM. Nur bei der Last konnte ich keine große Veränderung spüren, im Leerlauf hält sich Sophos angenehm zurück und beim Schreiben von Dateien steigt die Last nicht spürbar an.</p>
<p><figure id="attachment_28736" aria-describedby="caption-attachment-28736" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/savscand-antivirus-linux-speicherverbrauch.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-28736 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/savscand-antivirus-linux-speicherverbrauch-640x428.png" alt="Sophos Anti-Virus for Linux schnappt sich 300 MByte Arbeitsspeicher." width="640" height="428" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/savscand-antivirus-linux-speicherverbrauch-640x428.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/savscand-antivirus-linux-speicherverbrauch-628x420.png 628w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/savscand-antivirus-linux-speicherverbrauch-537x360.png 537w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/savscand-antivirus-linux-speicherverbrauch-681x455.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/savscand-antivirus-linux-speicherverbrauch-250x167.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/savscand-antivirus-linux-speicherverbrauch-550x368.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/savscand-antivirus-linux-speicherverbrauch-800x535.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/savscand-antivirus-linux-speicherverbrauch-269x180.png 269w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/savscand-antivirus-linux-speicherverbrauch-449x300.png 449w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/savscand-antivirus-linux-speicherverbrauch-748x500.png 748w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/savscand-antivirus-linux-speicherverbrauch.png 839w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-28736" class="wp-caption-text">Sophos Anti-Virus for Linux schnappt sich 300 MByte Arbeitsspeicher.</figcaption></figure></p>
<p>Nun bleibt eigentlich nur noch die Frage, ob man sich denn Sophos Antivirus Basic für Linux installieren sollte &#8212; Linux-Einsteigern kribbelt es mit Sicherheit schon in ihren Fingern. Sophos macht auf der Homepage des Produkts zum Glück keine großen Versprechungen: Das Programm sucht lediglich nach Schadprogrammen, die es auf Windows-Rechner, Macs und Android-Smartphones und Tablets abgesehen hat.</p>
<h2>Weiterhin keine Linux-Viren in Sicht</h2>
<p>Über Malware für Linux verliert Sophos kein Wort &#8212; Nach wie vor warte ich noch auf jederzeit losbrechende Virenwelle für Linux. Der Virenscanner richtet sich also weiterhin eher an diejenigen, die einen File-Server absichern möchten und nicht für Linux-Anwender, die Angst um ihr System haben oder Nutzer, die viel mit Malware-Schleudern wie MS-Office-Dokumenten zu tun haben.</p>
<blockquote class="td_quote_box td_box_center"><p>The Sophos Antivirus engine effectively detects and cleans viruses, Trojans, and other malware. In addition to sophisticated detection-based on advanced heuristics, Sophos Antivirus for Linux uses Live Protection to look up suspicious files in real time via SophosLabs. To prevent the Linux machine from becoming a distribution point, Sophos Antivirus for Linux also detects, blocks, and removes Windows, Mac, and Android malware.</p></blockquote>
<p>Wer mehr Informationen zu Sophos Antivirus Basic für Linux sucht, der schaut entweder auf der <a href="https://www.sophos.com/de-DE/products/free-tools/sophos-antivirus-for-linux.aspx" target="_blank" rel="noopener">Homepage des Anbieterss</a> vorbei oder besucht das eigens für die Linux-Version eingerichtet <a href="http://openforum.sophos.com/t5/Sophos-Anti-Virus-for-Linux/ct-p/LinuxBasic" target="_blank" rel="noopener">Forum der Linux-Version</a> &#8212; ihr wärt allerdings die ersten, die dort etwas schreiben. Es gibt auch einen etwas ausführlicheren <a href="https://www.sophos.com/en-us/medialibrary/PDFs/documentation/savl_9_sgeng.pdf" target="_blank" rel="noopener">Startup-Guide im PDF-Format</a>, in dem mehr zu den Kommandos und Optionen von Sophos-Antivirus zu finden ist. Die <a href="https://www.sophos.com/en-us/support/knowledgebase/121880.aspx" target="_blank" rel="noopener">FAQ</a> zu Sophos Antivirus Basic für Linux ist allerdings noch sehr spärlich bestückt.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Das Jolla-Smartphone und Sailfish OS nach einem Jahr im Praxistest</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/das-jolla-smartphone-und-sailfish-os-nach-einem-jahr-im-praxistest/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnu-linux/das-jolla-smartphone-und-sailfish-os-nach-einem-jahr-im-praxistest/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Dec 2014 16:51:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Jolla]]></category>
		<category><![CDATA[Sailfish OS]]></category>
		<category><![CDATA[Smartphone]]></category>
		<category><![CDATA[Test]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer heute Linux am PC verwendet, hat sich in der Regel bewusst dafür entschieden. Gründe dafür sind für viele gegenüber proprietären Betriebssystemen die Offenheit des Systems und die Community, die hinter der jeweiligen Distribution steckt. Im mobilen Bereich entwickelte sich allerdings über die letzten Jahre ein Quasi-Monopol von Android, das zwar im Inneren auf einem&#160;Linux-Kernel [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wer heute Linux am PC verwendet, hat sich in der Regel bewusst dafür entschieden. Gründe dafür sind für viele gegenüber proprietären Betriebssystemen die Offenheit des Systems und die Community, die hinter der jeweiligen Distribution steckt. Im mobilen Bereich entwickelte sich allerdings über die letzten Jahre <a href="http://de.statista.com/statistik/daten/studie/182363/umfrage/prognostizierte-marktanteile-bei-smartphone-betriebssystemen/" target="_blank" rel="noopener">ein Quasi-Monopol von Android</a>, das zwar im Inneren auf einem&nbsp;Linux-Kernel basiert, sich jedoch immer weiter vom Open-Source-Gedanken entfernt. Dass es Alternativen gibt, ist vielleicht nicht allen bekannt. Aus diesem Grund möchte ich hier meine Erfahrungen des letzten Jahres mit Sailfish OS auf dem Handy darlegen, das angetreten ist, um anders zu sein als andere, eben &#8222;unlike&#8220;.</p>



<span id="more-27260"></span>



<p class="has-pale-cyan-blue-background-color has-background"><strong>HINWEIS:</strong> Dieser Gastartikel stammt von Boris Pohler. Er hatte mich gebeten mal ein bisschen etwas zu anderen mobilen Betriebssystemen zu schreiben. Da ich allerdings nur ein Android-Gerät besitze, hat er sich kurzerhand an den Schreibtisch gesetzt und sein Jahr mit Sailfish OS zusammengefasst. Vielen Dank!</p>



<p>Neben den Platzhirschen Apple und Google gibt es auf dem Markt der Smartphone-Betriebssysteme mittlerweile viele kleinere Hersteller, die sich um den Rest vom&nbsp;Kuchen streiten, das Google und Apple übrig lassen. Eine Firma, die seit fast genau einem Jahr ein Gerät am Markt hat, ist <a href="http://jolla.com" target="_blank" rel="noopener">Jolla</a> mit ihrem, auf Linux basierendem, <a href="https://sailfishos.org" target="_blank" rel="noopener">Sailfish OS</a>. Die Firma wurde im Jahre 2011 von ehemaligen Nokia-Mitarbeitern gegründet, die dort die Linux-basierten Betriebssystem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Maemo" target="_blank" rel="noopener">Maemo</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/MeeGo" target="_blank" rel="noopener">Meego</a> mitentwickelt hatten. Nokia produzierte mit dem <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Nokia_N900" target="_blank" rel="noopener">N900 (Maemo)</a> und dem <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Nokia_N9" target="_blank" rel="noopener">N9 (Meego Harmattan)</a>&nbsp;zwei Smartphones, die mit neuen Ideen und einer durchdachten Oberfläche viel positive Rückmeldung erhielten.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/jolla-smartphone-frontside.jpg"><img decoding="async" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/jolla-smartphone-frontside-590x434.jpg" alt="Das Jolla-Phone mit Sailfish OS gibt es seit etwa einem Jahr auf dem Markt." class="wp-image-27292"></a><figcaption class="wp-element-caption">Das Jolla-Phone mit Sailfish OS gibt es seit etwa einem Jahr auf dem Markt.</figcaption></figure>
</div>


<p>Unter Linux-Anwendern machte sich das Smartphone viele Freunde, da das zugrunde liegende Betriebssystem der Handys ein auf Debian basierendes pures&nbsp;Linux war. Nachdem aber die Ausrichtung von Nokia auf Windows Phone beschlossene Sache war, tat sich für die damaligen Nokia-Mitarbeiter Jussi Hurmola und Marc Dillon durch ein Unterstützungsprogramm seitens Nokia die Möglichkeit auf, ein eigenes Unternehmen zu gründen: Jolla war geboren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Von Maemo und&nbsp;Meego zu Sailfish OS und Jolla</h2>



<p>Ihnen war klar, dass sie die Arbeit von Meego weiterführen wollten. Im Oktober 2011 wurde zu diesem Zweck das <a href="http://merproject.org" target="_blank" rel="noopener">Open Source Projekt Mer</a> gegründet, dass auf Meego basierte. Im wesentlichen handelt es sich dabei um ein Linux-Grundsystem, dessen Anwendungen entweder über das Qt-Framework oder HTML5 programmiert werden. Die Bedienung sollte dabei wie bei Meego ohne Knöpfe auskommen und über Wischgesten funktionierten&nbsp;&#8212;&nbsp;darauf gehen ich später noch ein wenig ausführlicher ein.</p>



<p>Im November 2013, 18 Monate nach Gründung des Projekts, wurde dann auf der <a href="http://www.slush.org/2013/11/jolla/" target="_blank" rel="noopener">Slush-Konferenz</a> die allererste Version von Sailfish OS vorgestellt, das damals noch auf einem Nokia N950 lief. Ab Mai 2013 konnten Interessierte dann aber auch &nbsp;das erste eigene produzierte Jolla-Smartphone vorbestellen und bekamen damit als die&nbsp;ersten im November 2013 das Gerät aus Finnland geliefert. Der Preis lag ursprünglich bei&nbsp;399 Euro, wurde aber inzwischen auf&nbsp;349 Euro gesenkt. Aktuell lässt sich das Gerät während&nbsp;der &#8222;Cyber-Week&#8220; <a href="https://shop.jolla.com" target="_blank" rel="noopener">sogar für&nbsp;249 Euro bestellen</a>.</p>



<p>Die Bedienung von Sailfish OS unterscheidet sich insofern grundlegend von iOS und Android, dass Wischgesten nicht nur innerhalb der Anwendungen vorgesehen sind, sondern auch die gesamte Oberfläche steuern. So benötigt ihr&nbsp;keine Knöpfe, die euch&nbsp;vor oder zurück navigieren lassen, ihr&nbsp;wischt mit dem Finger die Anwendung einfach zur Seite und landet wieder in der Anwendungsübersicht. Wer sich einen Überblick verschaffen will, wie die Bedienung grundsätzlich aussieht, kann sich die kurzen Howtos auf dem <a href="https://www.youtube.com/playlist?list=PLQgR2jhO_J0y8YSSvVd-Mg9LM88W0aIpD" target="_blank" rel="noopener">Jolla-Youtube-Account</a> angucken oder einen der vielen Reviews auf youtube verfolgen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="video-wrapped video-wrapped-video video-wrapped-yt" style="width: 640px; min-height: 360px; background-image: url('https://linuxundich.de/wp-content/plugins/wp-video-embed-privacy/preview/yt/U1ZSYVlbz28.jpg?s=f7dadd2c3b53e23007d9194f10f32260b35344a0b155e9b6e7a44380a508480a')" data-embed-frame="&lt;div class=&quot;youtube-embed&quot; data-video_id=&quot;U1ZSYVlbz28&quot;&gt;&lt;iframe title=&quot;Jolla Sailfish OS - Tell me about the basics&quot; width=&quot;640&quot; height=&quot;360&quot; src=&quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/U1ZSYVlbz28?feature=oembed&amp;enablejsapi=1&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/div&gt;" data-embed-play="&lt;span&gt;Video abspielen&lt;/span&gt;&lt;div class=&quot;small&quot;&gt;&lt;span&gt;Das Video wird von Youtube eingebettet.&lt;br&gt;Es gelten die &lt;a href=&quot;https://www.google.com/intl/de/policies/privacy/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Datenschutzerklärungen von Google&lt;/&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;"><div class="video-wrapped-nojs"><span>Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.<br>Video-Link: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=U1ZSYVlbz28" target="_blank" rel="noopener">https://www.youtube.com/watch?v=U1ZSYVlbz28</a></span></div></div>
</div></figure>



<p>Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase fällt die Bedienung im Alltag mit Sailfish OS wirklich leicht. Das merkt man vor allem daran, wenn man später einmal wieder ein Gerät mit Android oder iOS in die Hand nimmt und die im Vergleich umständliche Bedienung verwenden muss. Durch die Wischgesten könnt ihr Sailfish OS in der Regel&nbsp;mit einer Hand bedienen und müsst aufgrund haptischer Rückmeldungen oft&nbsp;nicht einmal zwingend aufs Display schauen.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-3 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/ambience_auswahl.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="338" height="600" data-id="27263" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/ambience_auswahl.jpg" alt="" class="wp-image-27263" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/ambience_auswahl.jpg 338w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/ambience_auswahl-237x420.jpg 237w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/ambience_auswahl-250x444.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/ambience_auswahl-101x180.jpg 101w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/ambience_auswahl-169x300.jpg 169w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/ambience_auswahl-282x500.jpg 282w" sizes="auto, (max-width: 338px) 100vw, 338px"></a></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/anwendung_schließen_2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="338" height="600" data-id="27264" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/anwendung_schließen_2.jpg" alt="" class="wp-image-27264" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/anwendung_schließen_2.jpg 338w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/anwendung_schließen_2-237x420.jpg 237w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/anwendung_schließen_2-250x444.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/anwendung_schließen_2-101x180.jpg 101w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/anwendung_schließen_2-169x300.jpg 169w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/anwendung_schließen_2-282x500.jpg 282w" sizes="auto, (max-width: 338px) 100vw, 338px"></a></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/anwendungen_schließen.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="338" height="600" data-id="27265" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/anwendungen_schließen.jpg" alt="" class="wp-image-27265" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/anwendungen_schließen.jpg 338w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/anwendungen_schließen-237x420.jpg 237w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/anwendungen_schließen-250x444.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/anwendungen_schließen-101x180.jpg 101w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/anwendungen_schließen-169x300.jpg 169w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/anwendungen_schließen-282x500.jpg 282w" sizes="auto, (max-width: 338px) 100vw, 338px"></a></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/anwendungen_übersicht.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="338" height="600" data-id="27266" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/anwendungen_übersicht.jpg" alt="" class="wp-image-27266" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/anwendungen_übersicht.jpg 338w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/anwendungen_übersicht-237x420.jpg 237w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/anwendungen_übersicht-250x444.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/anwendungen_übersicht-101x180.jpg 101w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/anwendungen_übersicht-169x300.jpg 169w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/anwendungen_übersicht-282x500.jpg 282w" sizes="auto, (max-width: 338px) 100vw, 338px"></a></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/einstellungen.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="338" height="600" data-id="27267" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/einstellungen.jpg" alt="" class="wp-image-27267" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/einstellungen.jpg 338w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/einstellungen-237x420.jpg 237w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/einstellungen-250x444.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/einstellungen-101x180.jpg 101w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/einstellungen-169x300.jpg 169w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/einstellungen-282x500.jpg 282w" sizes="auto, (max-width: 338px) 100vw, 338px"></a></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/lock_screen.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="338" height="600" data-id="27268" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/lock_screen.jpg" alt="" class="wp-image-27268" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/lock_screen.jpg 338w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/lock_screen-237x420.jpg 237w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/lock_screen-250x444.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/lock_screen-101x180.jpg 101w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/lock_screen-169x300.jpg 169w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/lock_screen-282x500.jpg 282w" sizes="auto, (max-width: 338px) 100vw, 338px"></a></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/starter.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="338" height="600" data-id="27269" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/starter.jpg" alt="" class="wp-image-27269" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/starter.jpg 338w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/starter-237x420.jpg 237w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/starter-250x444.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/starter-101x180.jpg 101w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/starter-169x300.jpg 169w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/starter-282x500.jpg 282w" sizes="auto, (max-width: 338px) 100vw, 338px"></a></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/starter_folder.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="338" height="600" data-id="27270" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/starter_folder.jpg" alt="" class="wp-image-27270" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/starter_folder.jpg 338w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/starter_folder-237x420.jpg 237w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/starter_folder-250x444.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/starter_folder-101x180.jpg 101w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/starter_folder-169x300.jpg 169w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/starter_folder-282x500.jpg 282w" sizes="auto, (max-width: 338px) 100vw, 338px"></a></figure>
</figure>



<p>Zusätzlich zur innovativen Bedienung lässt sich die komplette Farbgebung des Betriebssystem durch sogenannte Ambiences festlegen. Dazu werden aus dem gewählten Hintergrundbild die Hauptfarben bestimmt und die Farben des Anwendungstext dahingehend angepasst. Dadurch könnt ihr zum Beispiel durch selbst geschossene Fotos ganz schnell und bequem das Look&amp;Feel des gesammten Jolla-Smartphones ändern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Android-Apps laufen auf auch unter Sailfish OS</h2>



<p>Was ist mit Apps? Android und iOS &nbsp;punktet ja unter anderem besonders mit der großen Auswahl von Anwendungen. Hier hat Jolla mitgedacht und bietet in Sailfish OS die Möglichkeit, Android-Apps starten zu können. Auf dem Gerät selbst ist der Android-Store von <a href="http://store.yandex.com/" target="_blank" rel="noopener">Yandex</a> vorinstalliert, es lassen sich aber ohne Probleme alternative Stores wie <a href="http://www.aptoide.com/" target="_blank" rel="noopener">Aptoide</a>&nbsp;oder <a href="https://f-droid.org/" target="_blank" rel="noopener">F-Droid</a> installieren, selbst der <a href="http://www.jollatides.com/2014/04/03/updated-installing-google-play-on-jolla" target="_blank" rel="noopener">Google-Play-Store kann installiert werden</a>. Ich persönlich lade mir aber lieber die apk z.B. mit <a href="http://linuxundich.de/tag/raccoon/">Racoon auf den PC</a> und schiebe sie dann per SSH&nbsp;auf das Jolla. Dort lassen sie sich dann bequem über den Jolla eigenen Filemanager installieren.</p>



<p>Die häufigsten Anwendungsfälle (Mail, Kalender, Browser, Bilder, Wetter, Dokumente, Medienplayer) lassen sich aber durch Anwendungen abdecken, die extra für Sailfish OS programmiert worden sind. Neben dem offiziellen Jolla-Store gibt es auch mit <a href="https://openrepos.net" target="_blank" rel="noopener">Openrepos eine Alternative</a>, die auch schon für das N9 genutzt werden konnte. Dort findet ihr unter anderem einen Whatsapp-Client für Sailfish OS sowie alternative Browser oder Medienplayer. Über die Sailfish-App Warehouse lassen sich die Anwendungen bequem über die einzelnen Repositories installieren und aktuell halten.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-3 is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/jolla_screenshot_05-12-2014_20-59-43.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="338" height="600" data-id="27274" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/jolla_screenshot_05-12-2014_20-59-43.jpg" alt="" class="wp-image-27274" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/jolla_screenshot_05-12-2014_20-59-43.jpg 338w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/jolla_screenshot_05-12-2014_20-59-43-237x420.jpg 237w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/jolla_screenshot_05-12-2014_20-59-43-250x444.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/jolla_screenshot_05-12-2014_20-59-43-101x180.jpg 101w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/jolla_screenshot_05-12-2014_20-59-43-169x300.jpg 169w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/jolla_screenshot_05-12-2014_20-59-43-282x500.jpg 282w" sizes="auto, (max-width: 338px) 100vw, 338px"></a></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/jolla_screenshot_05-12-2014_20-56-30.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="338" height="600" data-id="27273" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/jolla_screenshot_05-12-2014_20-56-30.jpg" alt="" class="wp-image-27273" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/jolla_screenshot_05-12-2014_20-56-30.jpg 338w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/jolla_screenshot_05-12-2014_20-56-30-237x420.jpg 237w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/jolla_screenshot_05-12-2014_20-56-30-250x444.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/jolla_screenshot_05-12-2014_20-56-30-101x180.jpg 101w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/jolla_screenshot_05-12-2014_20-56-30-169x300.jpg 169w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/jolla_screenshot_05-12-2014_20-56-30-282x500.jpg 282w" sizes="auto, (max-width: 338px) 100vw, 338px"></a></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/Bildschirmfoto-von-»2014-12-05-210136«.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="528" data-id="27272" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/Bildschirmfoto-von-»2014-12-05-210136«.jpg" alt="" class="wp-image-27272" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/Bildschirmfoto-von-»2014-12-05-210136«.jpg 600w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/Bildschirmfoto-von-»2014-12-05-210136«-477x420.jpg 477w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/Bildschirmfoto-von-»2014-12-05-210136«-250x220.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/Bildschirmfoto-von-»2014-12-05-210136«-550x484.jpg 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/Bildschirmfoto-von-»2014-12-05-210136«-205x180.jpg 205w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/Bildschirmfoto-von-»2014-12-05-210136«-341x300.jpg 341w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/Bildschirmfoto-von-»2014-12-05-210136«-568x500.jpg 568w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px"></a></figure>
</figure>



<p>Zusätzlich hat Jolla eine sehr einfache Möglichkeit geschaffen, dem User Root-Rechte zu geben. Dazu muss nur der&nbsp;Entwicklermodus aktiviert werden. Dieser liefert euch dann&nbsp;neben einer Terminalanwendung auf dem Gerät auch einen SSH-Zugang, so dass ihr euch&nbsp;über einen Desktop-PC einloggen könnt&nbsp;und sich Linux-Anwender direkt heimisch fühlen. Wer des Programmierens mächtig ist, kann so auch über das auf dem PC installierte SDK-Anwendungen direkt auf dem Gerät testen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Jolla-Phone über die &#8222;Other Half&#8220; aufrüsten</h2>



<p>Neben der Softwareseite setzt Jolla aber auch neue Ideen für die Hardware um. So ist etwa der abnehmbare Deckel auf der Rückseite des Smartphones nicht dumm. Die sogenannte &#8222;The other half&#8220; (kurz TOH), kann über NFC mit dem Gerät kommunizieren. So lassen sich alternative Rückseiten mit zusätzlicher Funktionalität herstellen, die von einer simplen Änderung des Ambience beim Wechsel einer TOH, bis zu größeren Hardware-Erweiterungen reichen können.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/the-other-half-keyboard.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/the-other-half-keyboard-640x480.jpg" alt="Das &quot;The Other Half Keyboard for your Jolla&quot; rüstet eine Hardwaretastatur nach." class="wp-image-27285" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/the-other-half-keyboard-640x480.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/the-other-half-keyboard-560x420.jpg 560w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/the-other-half-keyboard-80x60.jpg 80w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/the-other-half-keyboard-100x75.jpg 100w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/the-other-half-keyboard-180x135.jpg 180w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/the-other-half-keyboard-238x178.jpg 238w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/the-other-half-keyboard-681x511.jpg 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/the-other-half-keyboard-250x188.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/the-other-half-keyboard-550x413.jpg 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/the-other-half-keyboard-800x600.jpg 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/the-other-half-keyboard-240x180.jpg 240w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/the-other-half-keyboard-400x300.jpg 400w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/the-other-half-keyboard-667x500.jpg 667w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/12/the-other-half-keyboard.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Das &#8222;The Other Half Keyboard for your Jolla&#8220; rüstet eine Hardwaretastatur nach.</figcaption></figure>
</div>


<p>Jolla bietet dafür ein professionelles&nbsp;<a href="http://jolla.com/the-other-half-developer-kit" target="_blank" rel="noopener">TOH Developer Kit</a>&nbsp;an, mit dem sich eigene Kreationen entwickeln lassen. Auf Kickstarter ist gerade eben erst eine <a href="https://www.kickstarter.com/projects/2028347278/tohkbd-the-other-half-keyboard-for-your-jolla" target="_blank" rel="noopener">Erweiterung mit Hardware-Tastatur</a> zu Ende gegangen, die ihr Crowd-Funding-Ziel locker erreicht hat. Auf der Seite der Betreiber findet ihr&nbsp;noch diverse weitere Projekte &#8212; wie zum Beispiel&nbsp;<a href="http://funkyotherhalf.com/?page_id=9" target="_blank" rel="noopener">eine Solar-TOH</a>, die das Jolla-Handy&nbsp;über eine Reihe von integrierten Solarzellen aufladen kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Quellcode lässt sehr lange auf sich warten</h2>



<p>Natürlich gibt es wie bei jedem großen Projekt auch Probleme. Jolla suggeriert auf der&nbsp;Internetseite, dass sie eine offene Plattform sind und Open-Source-Software verwenden. Das ist soweit auch richtig, es wird aber verschwiegen, dass Teile des Systems (hauptsächlich das UI und Jolla-Anwendungen) noch geschlossen sind. Jolla hat zwar angekündigt, dass sie überlegen, wann und in welcher Form der restliche Quellcode offen gelegt wird, eine definitive Antwort gibt es aber nicht. Dies wird zurecht von vielen Usern kritisiert. Ein Anfang wurde gemacht, indem Jolla vor ein paar Wochen den <a href="https://github.com/sailfishos/sailfish-browser" target="_blank" rel="noopener">Quelltext des Internetbrowsers offengelegt</a> hat. Ich hoffe, dass weitere Programme folgen.</p>



<p>Zu Beginn des Projekts gab es zudem eine paar Probleme mit der Hardware. So taten der Akku und auch der SIM-Kartenslot nicht zuverlässig &#8212; die Probleme sind aber inzwischen behoben. Von der Qualität würde ich das Jolla Smartphone als gehobenen Durchschnitt bezeichnen.</p>



<p>Ebenfalls zu bemängeln ist die im Vergleich zu anderen Plattformen geringe Auswahl an Anwendungen, was aber in der Natur der Sache liegt, da Jolla eben noch jung und das OS noch nicht weit verbreitet ist. So fehlt mir etwa eine Navigationssoftware oder eine brauchbare Anwendung für <a href="http://owncloud.org/" target="_blank" rel="noopener">ownCloud</a> (es ist aber eine in der Entwicklung). Zur Not behelfe ich mir im Moment mit den Android-Apps (zum Beispiel funktioniert&nbsp;Nokia Here wunderbar) &#8212; vom vom Look&amp;Feel unterscheiden sich die Android-Anwendungen unter Sailfish OS doch aber deutlich. Ich hoffe, dass mit der Zeit noch mehr native Sailfish-Programme erscheinen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum sollte man dem Jolla eine Chance geben?</h2>



<p>Von den vorhandenen Plattformen ist man bei Jolla und Sailfish OS&nbsp;am ehesten an einem offenen System, wie man es vom Desktop-Linux gewöhnt ist. Auch wenn die Plattform nicht vollständig&nbsp;offen liegt, ist das schon ein Weg in die richtige Richtung, den man unterstützen sollte. Das Smartphone funktioniert problemlos im Alltag und verrichtet seinen Dienst. Jolla liefert fast monatlich Updates, die Bugs beheben und zusätzliche Funktionalitäten bringen &#8212; welcher Android-Besitzer kann das schon von seinem OS behaupten? Die Firma sitzt in Europa und ist somit nicht in den USA beheimatet, was nach Snowden ein nicht zu unterschätzender Faktor sein sollte.</p>



<p>Daneben arbeitet Jolla sehr stark mit der Community zusammen und hat nach ihrem Motto DIT (Do it together) eine <a href="https://together.jolla.com/questions/" target="_blank" rel="noopener">eigene Seite ins Netz gestellt</a>, wo mit Jolla-Mitarbeiten diskutiert werden kann. Hat man ein Problem, findet man dort in der Regel eine Lösung. Hat man einen Vorschlag zur Verbesserung, kann er dort mitgeteilt werden. Die Community-Mitglieder können über Vorschläge abstimmen und Jolla so das allgemeine Interesse bekunden. Daneben gibt es mit <a href="http://talk.maemo.org" target="_blank" rel="noopener">dem &#8222;alten&#8220; Nokia-Forum </a>eine alternative Anlaufadresse, wenn einmal Fragen und Probleme auftreten. Wer es lieber auf Deutsch mag, findet etwa auf <a href="http://opensmartpad.org" target="_blank" rel="noopener">opensmartpad.org</a> eine deutschsprachige Anlaufstelle. Die Community ist vielleicht nicht so groß wie bei Android, aber dafür hilfsbereit und kompetent.</p>



<p>Last but not least: Wer wie ich gerne ein wenig selbst programmiert, ist mit C++/QML beziehungsweise Python/QML bei Sailfish OS gut aufgehoben und kann eigentlich sofort loslegen &#8212; ohne dass dafür große Registrierungsformalitäten vonnöten wären.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Sailfish OS und das Jolla-Phone im Test</h2>



<p>Insgesamt ist Jolla auf einem guten Weg. Das&nbsp;Ziel des Unternehmens ist nicht die Weltherrschaft in Sachen Mobile-OS. Die Firma will&nbsp;mit ihrer 130 Mann/Frau-Besatzung&nbsp;ein kleines Stück des Smartphones-Kuchens abhaben, um davon leben zu können und ihren Traum von einem freien, linux-basierten mobilen Betriebssystem weiterleben zu können. Ich persönlich werde sie dabei weiter unterstützen!</p>



<p>Wer ein Android-Gerät der Nexus-Reihe besitzt und nicht davor zurückschreckt auch einmal alternative ROMs zu installieren, kann Sailfish OS auch direkt auf seinem Gerät ausprobieren. Auf folgender Seite findet man eine Auflistung über die bisher unterstützen Geräte mit <a href="https://wiki.merproject.org/wiki/Adaptations/libhybris" target="_blank" rel="noopener">Links zu den Installationsanleitungen</a>. Die Installation von Sailfish OS ist zum Beispiel auf einem Galaxy Nexus und seinen Nachfolgern Nexus 4 und Nexus 5 möglich. Probleme gibt es bei diesen Geräten meist mit dem GPS-Modul und der Kamera, die restliche Hardware wird jedoch unterstützt.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="video-wrapped video-wrapped-video video-wrapped-yt" style="width: 640px; min-height: 360px; background-image: url('https://linuxundich.de/wp-content/plugins/wp-video-embed-privacy/preview/yt/jBQdfcLhts8.jpg?s=3cfec396eef0bf7befe8a802380ef5050a96a00a42d8ea380ffa5af063d9609d')" data-embed-frame="&lt;div class=&quot;youtube-embed&quot; data-video_id=&quot;jBQdfcLhts8&quot;&gt;&lt;iframe title=&quot;Jolla Tablet. We make it. You make it yours.&quot; width=&quot;640&quot; height=&quot;360&quot; src=&quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/jBQdfcLhts8?feature=oembed&amp;enablejsapi=1&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/div&gt;" data-embed-play="&lt;span&gt;Video abspielen&lt;/span&gt;&lt;div class=&quot;small&quot;&gt;&lt;span&gt;Das Video wird von Youtube eingebettet.&lt;br&gt;Es gelten die &lt;a href=&quot;https://www.google.com/intl/de/policies/privacy/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Datenschutzerklärungen von Google&lt;/&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;"><div class="video-wrapped-nojs"><span>Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.<br>Video-Link: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=jBQdfcLhts8" target="_blank" rel="noopener">https://www.youtube.com/watch?v=jBQdfcLhts8</a></span></div></div>
</div></figure>



<p>Zum Abschluss möchte ich euch darauf hinweisen, dass es nicht beim Jolla-Phone bleiben wird. Gerade eben erst im November hat Jolla <a href="https://www.slush.org/2014/11/sailing-bigger-people-powered-jolla-announcing-sailfish-tablet/" target="_blank" rel="noopener">auf der Slush 2014 angekündigt</a>, dass es in Zukunft neben dem Smartphone auch ein Tablet mit Sailfish IS geben wird. Das Tablet wird über eine&nbsp;<a href="https://www.indiegogo.com/projects/jolla-tablet-world-s-first-crowdsourced-tablet" target="_blank" rel="noopener">Indiegogo-Crowdfunding-Aktion</a> finanziert. Wer die Aktion noch innerhalb der nächsten 4 Tage &nbsp;unterstützt, der bekommt das Jolla-Tablet für 209 US-Dollar. Später wird das Gerät einmal 249 Dollar kosten. Die ursprünglich anvisierten 380.000 US-Dollar hat Jolla dabei schon locker geschafft, inzwischen steht die Kampagne bei 1,5 Millionen Dollar &#8212; Da soll noch mal einer sagen, dass sich keiner für Sailfish OS interessieren würde.</p>
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		<title>Der lüfterlose und kompakte Silent-PC Nimbus von Cirrus 7 im Test</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Aug 2013 11:47:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[cirrus7]]></category>
		<category><![CDATA[nimbus]]></category>
		<category><![CDATA[Test]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn über stromsparende, kompakte und leise Rechner gesprochen wird, dann geht es meist um leistungsarme Mini-PCs oder Mac Minis, selten aber um wirklich ausgewachsene Computer mit ordentlich Dampf unter dem Hintern. Mit dem Nimbus setzt Cirrus7 seinen Ansatz fort, wirklich leistungsfähige PCs in ein schickes Gehäuse zu packen und mit Linux-Systemen zu versehen. Der Cirrus7 [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn über stromsparende, kompakte und leise Rechner gesprochen wird, dann geht es meist um leistungsarme Mini-PCs oder Mac Minis, selten aber um wirklich ausgewachsene Computer mit ordentlich Dampf unter dem Hintern. Mit dem Nimbus setzt Cirrus7 seinen Ansatz fort, wirklich leistungsfähige PCs in ein schickes Gehäuse zu packen und mit Linux-Systemen zu versehen. Der Cirrus7 Nimbus lässt sich mit Intel-Prozessoren bis hin zu einem Core i7 und 3,7 Ghz ausstatten, genügend Leistung für so gut wie alles. Ich habe einen Nimbus hier bei mir im Test, Ubuntu ist von Haus aus bei Cirrus7 immer mit an Bord.</p>
<p><span id="more-22434"></span></p>
<p>Der <a href="http://www.cirrus7.com/produkte/cirrus7-nimbus/overview" target="_blank" rel="noopener">Nimbus</a> ist nicht der erste kompakte Computer von <a href="http://www.cirrus7.com" target="_blank" rel="noopener">Cirrus7</a>, den ich genauer unter die Lupe nehme, schon vor über zwei Jahren habe ich den <a title="Lautloser Design-PC mit guter Leistung und vorinstalliertem Ubuntu: Der One von Cirrus7" href="http://linuxundich.de/hardware/lautloser-design-pc-hohe-leistung-ubuntu-cirrus7-one/">Cirrus7 One getestet</a>. Das Fazit von damals könnte man als &#8222;teuer, aber lohnenswert&#8220; zusammenfassen. Der One erwies sich als leistungsstarker, sehr leiser und kompakter Computer, der mit einem schicken Gehäuse und Extras wie einer regelbaren LED-Beleuchtung glänzen konnte. Nur beim Preis musste man damals schlucken, der Spaß ging erst bei knapp 940 Euro los, inzwischen ist der Basispreis jedoch auf 699 Euro gesunken.</p>
<h2>Cirrus7 Nimbus ohne Lüfter</h2>
<p>Der neue Cirrus7 Nimbus ist nach wie vor noch äußerst kompakt und leise. Dank eines durchdachten Gehäuses ist der Nimbus jedoch nicht nur leise, sondern komplett lautlaus! Kein einziger Lüfter dreht im Inneren des Computers seine Runden. Die Abwärme der CPU &#8212; verbaut werden Prozessoren bis hin zu <a href="http://ark.intel.com/de/products/65525/Intel-Core-i7-3770T-Processor-8M-Cache-up-to-3_70-GHz" target="_blank" rel="noopener">Intel Core i7-3770T</a> mit bis zu 3,7 GHz &#8212; wird über ein aus elf verschiedenen Bauteilen zusammengesetzten Gehäuse aus massiven Aluminium-Platten an die Umgebungsluft abgegeben, die Nachfolgende Animation zeigt wie das Gehäuse aufgebaut ist. Ohne Speichermedium mit einem Core i3 als CPU ist der Nimbus ab 449 Euro zu haben.</p>
<p><figure id="attachment_22492" aria-describedby="caption-attachment-22492" style="width: 475px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-zeichnung.gif"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-22492 size-full" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-zeichnung.gif" alt="Der Aufbau des Cirrus7 Nimbus als Animation." width="475" height="379"></a><figcaption id="caption-attachment-22492" class="wp-caption-text">Der Aufbau des Cirrus7 Nimbus als Animation.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_22461" aria-describedby="caption-attachment-22461" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-22461 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich1-640x480.jpg" alt="Cirrus7 One und Nimbus zusammen mit einem Mac Mini im Vergleich." width="640" height="480" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich1-640x480.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich1-1280x960.jpg 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich1-560x420.jpg 560w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich1-80x60.jpg 80w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich1-100x75.jpg 100w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich1-180x135.jpg 180w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich1-238x178.jpg 238w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich1-681x511.jpg 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich1-250x188.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich1-550x413.jpg 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich1-800x600.jpg 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich1-240x180.jpg 240w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich1-400x300.jpg 400w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich1-667x500.jpg 667w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-22461" class="wp-caption-text">Cirrus7 One und Nimbus zusammen mit einem Mac Mini im Vergleich.</figcaption></figure></p>
<p>Die Abmasse des Nimbus (220 x 220 x 51 mm) sind gegenüber dem Cirrus7 One (218 x 218 x 108 mm) ähnlich, der Nimbus baut jedoch deutlich niedriger. An einen noch kleineren <a href="http://amzn.to/1alzl7U" target="_blank" rel="noopener">Mac Mini von Apple</a> mit nur 196 x 196 x 36 mm kommt aber auch der sehr kompakte Nimbus nicht heran. Dennoch kann man beim Nimbus aber auch nicht gerade von einem großen Klotz auf dem Schreibtisch sprechen, ein Plätzchen sollte sich für den Alu-Block eigentlich immer finden lassen.</p>
<h2>Kaum größer als ein Mac Mini</h2>
<p>Der kompakten Bauform geschuldet, bleiben optische Laufwerke und USB-Ports auf der Frontseite auf der Strecke. Auf ein CD/DVD/Bluray-Laufwerk kann man in meinen Augen inzwischen problemlos verzichten, ich persönlich hab schon ewig keine CD mehr in meine Computer eingelegt. Front-USB hätte ich persönlich jedoch schon recht gerne, doch dafür müsste das Gehäuse aufwändiger gearbeitet werden, was es teurer und vielleicht auch nicht mehr so schick machen würde. So weit weg sind die hinteren USB-Ports (4x USB 2.0 und 4x USB 3.o) bei einem Schreibtisch-Rechner ja nun auch wieder nicht.</p>
<p><figure id="attachment_22462" aria-describedby="caption-attachment-22462" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-22462 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich2-640x480.jpg" alt="Der Cirrus7 Nimbus kommt trotz flotter CPUs komplett ohne Lüfter aus." width="640" height="480" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich2-640x480.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich2-1280x960.jpg 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich2-560x420.jpg 560w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich2-80x60.jpg 80w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich2-100x75.jpg 100w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich2-180x135.jpg 180w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich2-238x178.jpg 238w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich2-681x511.jpg 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich2-250x188.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich2-550x413.jpg 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich2-800x600.jpg 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich2-240x180.jpg 240w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich2-400x300.jpg 400w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich2-667x500.jpg 667w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-22462" class="wp-caption-text">Der Cirrus7 Nimbus kommt trotz flotter CPUs komplett ohne Lüfter aus.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_22463" aria-describedby="caption-attachment-22463" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich3.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-22463 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich3-640x480.jpg" alt="Das lüfterlose Gehäuse nimmt bis zu einem Core i7 mit über 3 GHz auf." width="640" height="480" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich3-640x480.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich3-1280x960.jpg 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich3-560x420.jpg 560w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich3-80x60.jpg 80w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich3-100x75.jpg 100w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich3-180x135.jpg 180w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich3-238x178.jpg 238w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich3-681x511.jpg 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich3-250x188.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich3-550x413.jpg 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich3-800x600.jpg 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich3-240x180.jpg 240w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich3-400x300.jpg 400w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich3-667x500.jpg 667w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-22463" class="wp-caption-text">Das lüfterlose Gehäuse nimmt bis zu einem Core i7 mit über 3 GHz auf.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_22468" aria-describedby="caption-attachment-22468" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich61.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-22468 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich61-640x480.jpg" alt="Die Heatpipe nimmt die Abwärme auf und leitet Sie über das Gehäuse nach außen." width="640" height="480" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich61-640x480.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich61-1280x960.jpg 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich61-560x420.jpg 560w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich61-80x60.jpg 80w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich61-100x75.jpg 100w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich61-180x135.jpg 180w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich61-238x178.jpg 238w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich61-681x511.jpg 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich61-250x188.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich61-550x413.jpg 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich61-800x600.jpg 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich61-240x180.jpg 240w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich61-400x300.jpg 400w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich61-667x500.jpg 667w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-22468" class="wp-caption-text">Die Heatpipe nimmt die Abwärme auf und leitet Sie über das Gehäuse nach außen.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_22464" aria-describedby="caption-attachment-22464" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich4.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-22464 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich4-640x480.jpg" alt="Platz für Peripherie ist reichlich vorhanden, vier mal USB 2.0 und vier mal USB 3.0." width="640" height="480" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich4-640x480.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich4-1280x960.jpg 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich4-560x420.jpg 560w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich4-80x60.jpg 80w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich4-100x75.jpg 100w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich4-180x135.jpg 180w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich4-238x178.jpg 238w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich4-681x511.jpg 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich4-250x188.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich4-550x413.jpg 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich4-800x600.jpg 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich4-240x180.jpg 240w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich4-400x300.jpg 400w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich4-667x500.jpg 667w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-22464" class="wp-caption-text">Platz für Peripherie ist reichlich vorhanden, vier mal USB 2.0 und vier mal USB 3.0.</figcaption></figure></p>
<p>Das von mir getestete Nimbus-Modell besitzt ein <a href="http://amzn.to/14vwi5C" target="_blank" rel="noopener">Intel DQ77KB</a> als Mainboard, eine <a href="http://amzn.to/170LdJg" target="_blank" rel="noopener">Intel Core i5-3570T</a> als CPU, acht GByte RAM, WLAN und Bluetooth via <a href="http://amzn.to/14eohpt" target="_blank" rel="noopener">Centrino Advanced-N 6235</a> und als Datenträger eine <a href="http://amzn.to/1alDbOe" target="_blank" rel="noopener">Samsung SSD 840</a> mit 250 GByte Speicherplatz. In dieser Konfiguration würde der Nimbus 865 Euro kosten. Je nach Wunsch kann man im Nimbus bis zu einem Intel Core i7-3770T mit bis zu 3,7 Ghz verbauen. Eine dedizierte Grafikkarte lässt sich im Nimbus nicht einbauen, dafür wäre der Platz zu knapp und auch die Wärme der Grafikkarte auch zu viel.</p>
<p>Die Wahl auf den Core i5 3570T mit vier bis zu 3,3 GHz schnellen Kernen fiel aufgrund dessen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Thermal_Design_Power" target="_blank" rel="noopener">Thermal_Design_Power</a> (TDP) von maximal 45 Watt. Dieser Wert ist identisch zur Core-i7-Variante, selbst die schnellste für das Gerät verfügbare CPU generiert also bei typischer Höchstbeanspruchung im realen Einsatz nicht mehr Abwärme, als der in meinem Testgerät verbaute Prozessor, darauf gehe ich später etwas genauer ein.</p>
<h2>Ubuntu auf dem Cirrus7 Nimbus</h2>
<p>Wie bei allen Rechnern von Cirrus7 wird auch der Nimbus von Haus aus mit Linux ausgeliefert. Ihr habt die Wahl zwischen Ubuntu 12.04 LTS und dem  aktuellen Ubuntu 13.04, aber auch andere Linux-Distributionen sind natürlich lauffähig und werden von Cirrus7 auch auf Wunsch vorinstalliert. Windows gibt es in Form von Windows 8 nur gegen Aufpreis, aber auch hier bietet Cirrus7 als Option an Linux und Windows parallel als Dual-Boot-System zu betreiben.</p>
<p>Das auf meinem Test-Nimbus vorinstallierte Ubuntu ist unverändert, dank der OEM-Installation habt ihr die Möglichkeit Benutzer- und Rechnernamen selber zu vergeben. Ansonsten muss man zum Ubuntu-System nicht viel sagen: Dank der Intel-Chipsätze, müssen keine proprietären Treiber installiert werden. Grafik, Sound, Bluetooth, WLAN, Standby funktionieren auf dem Test-Nimbus ohne weiteres Zutun.</p>
<p><figure id="attachment_22469" aria-describedby="caption-attachment-22469" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-desktop1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-22469 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-desktop1-640x400.jpg" alt="Der Cirrus7 Nimbus wird von Haus aus mit Ubuntu ausgeliefert, Windows 8 ist optional verfügbar." width="640" height="400" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-desktop1-640x400.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-desktop1-1280x800.jpg 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-desktop1-672x420.jpg 672w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-desktop1-681x426.jpg 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-desktop1-250x156.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-desktop1-550x344.jpg 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-desktop1-800x500.jpg 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-desktop1-288x180.jpg 288w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-desktop1-480x300.jpg 480w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-desktop1.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-22469" class="wp-caption-text">Der Cirrus7 Nimbus wird von Haus aus mit Ubuntu ausgeliefert, Windows 8 ist optional verfügbar.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_22470" aria-describedby="caption-attachment-22470" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-desktop2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-22470 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-desktop2-640x400.jpg" alt="Andere Linux-Distributionen werden auf Wunsch auf dem Gerät installiert." width="640" height="400" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-desktop2-640x400.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-desktop2-1280x800.jpg 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-desktop2-672x420.jpg 672w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-desktop2-681x426.jpg 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-desktop2-250x156.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-desktop2-550x344.jpg 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-desktop2-800x500.jpg 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-desktop2-288x180.jpg 288w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-desktop2-480x300.jpg 480w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-desktop2.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-22470" class="wp-caption-text">Andere Linux-Distributionen werden auf Wunsch auf dem Gerät installiert.</figcaption></figure></p>
<p>Es gab mal Zeiten, da konnte das Gehäuse eines Computers nicht groß und das Netzteil nicht stark genug sein, Big-Tower-Gehäuse und 500 Watt Netzteile waren die logische Konsequenz. Heute gilt das vielleicht noch für Hardcore-Games, die leistungsstarke und &#8222;heiße&#8220; Grafikkarten benötigen. Ich für meinen Fall möchte einen möglichst leisen, stromsparenden und kompakten Rechner, der aber auch genügend Umpf für virtuelle Maschinen mitbringt. Das Tempo bei Datenträgerzugriffen ist ja dank moderner SSDs zum Glück kein Thema mehr.</p>
<h2>Stromverbrauch und Wärmeentwicklung</h2>
<p>Für mich besonders interessant sind daher nun die Punkte Stromverbrauch und Wärmeentwicklung beim Cirrus7 Nimbus. Ein lautloser Rechner läuft tendenziell länger, als ein lärmender Fön in der Ecke. Und natürlich stellt sich auch die Frage: Was passiert eigentlich, wenn man den lüfterlosen Rechner einmal richtig stresst? Was passiert, wenn der Nimbus zu warm wird? Droht der Schreibtisch in Flammen aufzugehen?</p>
<p><figure id="attachment_22520" aria-describedby="caption-attachment-22520" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-highres6.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-22520 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-highres6-640x480.jpg" alt="Das aus Kühlrippen zusammengesetzte Gehäuse von der Seite." width="640" height="480" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-highres6-640x480.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-highres6-1280x960.jpg 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-highres6-560x420.jpg 560w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-highres6-80x60.jpg 80w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-highres6-100x75.jpg 100w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-highres6-180x135.jpg 180w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-highres6-238x178.jpg 238w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-highres6-681x511.jpg 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-highres6-250x188.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-highres6-550x413.jpg 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-highres6-800x600.jpg 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-highres6-240x180.jpg 240w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-highres6-400x300.jpg 400w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-highres6-667x500.jpg 667w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-22520" class="wp-caption-text">Das aus Kühlrippen zusammengesetzte Gehäuse von der Seite.</figcaption></figure></p>
<p>Mein Test-Nimbus mit seiner Intel Core i5-3470T verbraucht den Daten eines <a href="http://amzn.to/1cYMCAl" target="_blank" rel="noopener">FRITZ!DECT 200</a> Adapters von AVM entsprechend im Leerlauf etwa 16,5 und unter Vollast etwa über 32 Watt. Im Standby zieht der Nimbus dann nur noch etwa 1,8 Watt aus der Steckdose. Bei 28 Cent/kWh teurem Ökostrom, acht Stunden Laufzeit bei im Schnitt 20 Watt, kostet der Betrieb eines Nimbus also etwa 2,70 Euro im Monat. Ein Raspberry Pi lacht sich bei diesem Stromverbrauch natürlich schlapp, dafür ist der Nimbus aber auch ein ausgewachsener Rechner mit allem drum und dran.</p>
<p><figure id="attachment_22486" aria-describedby="caption-attachment-22486" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/stromverbrauch-cirrus7-nimbus.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-22486 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/stromverbrauch-cirrus7-nimbus-640x400.jpg" alt="Im Leerlauf zieht der Cirrus7 Nimbus etwa 16,5 Watt." width="640" height="400" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/stromverbrauch-cirrus7-nimbus-640x400.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/stromverbrauch-cirrus7-nimbus-1280x800.jpg 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/stromverbrauch-cirrus7-nimbus-672x420.jpg 672w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/stromverbrauch-cirrus7-nimbus-681x426.jpg 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/stromverbrauch-cirrus7-nimbus-250x156.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/stromverbrauch-cirrus7-nimbus-550x344.jpg 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/stromverbrauch-cirrus7-nimbus-800x500.jpg 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/stromverbrauch-cirrus7-nimbus-288x180.jpg 288w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/stromverbrauch-cirrus7-nimbus-480x300.jpg 480w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/stromverbrauch-cirrus7-nimbus.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-22486" class="wp-caption-text">Im Leerlauf zieht der Cirrus7 Nimbus etwa 16,5 Watt.</figcaption></figure></p>
<p>Um die Wärmeentwicklung zu testen, habe ich meinem Nimbus auf die Stresstest-Folterbank gespannt. Mitten im Hochsommer, bei annähernd 30 Grad im Büro, habe ich den Nimbus erst einmal im Leerlauf locker vor sich hin arbeiten lassen. Nach einer Einlaufphase von etwa einer Stunde, pendelte sich die Temperatur der CPU bei etwa 50 Grad ein. Das Gehäuse des Nimbus wird dabei warm, aber bei weitem nicht zu warm.</p>
<p><figure id="attachment_22500" aria-describedby="caption-attachment-22500" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-temp-leerlauf.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-22500 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-temp-leerlauf-640x384.png" alt="Im Leerlauf und bei über 30 Grad Zimmertemperatur pendelt sich die CPU bei etwa 50 Grad ein." width="640" height="384" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-temp-leerlauf-640x384.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-temp-leerlauf-700x420.png 700w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-temp-leerlauf-681x409.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-temp-leerlauf-250x150.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-temp-leerlauf-550x330.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-temp-leerlauf.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-temp-leerlauf-300x180.png 300w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-temp-leerlauf-500x300.png 500w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-22500" class="wp-caption-text">Im Leerlauf und bei über 30 Grad Zimmertemperatur pendelt sich die CPU bei etwa 50 Grad ein.</figcaption></figure></p>
<p>Interessant wird es jetzt natürlich, wenn man Gas gibt und die CPU schuften lässt. Dazu habe ich nach der anfänglichen Einlaufphase mit <em>stress</em> für Volllast auf dem Nimbus gesorgt. In der MHZ-/Temperaturkurve sieht man das Hochtakten der CPU um etwa 23:30 recht deutlich. In Folge dessen steigt über die nächsten 1,5 Stunden die CPU-Temperatur kontinuierlich an, bis sie bei etwa 85 Grad an ein Maximum kommt. Überschreitet die CPU dieses, greifen automatisch die in der CPU eingebauten Schutzmechanismen ein.</p>
<p>Die Taktrate und damit die Energieaufnahme wird deutlich abgesenkt, demzufolge fällt auch die Temperatur der Prozessorkerne schnell ab. Letztendlich pendelte sie sich bei mir bei etwas über 75 Grad ein. Das Gehäuse wird während dessen natürlich gut heiß, irgendwo muss die Hitze ja hin &#8212; Das Braten eines Spiegeleis habe ich mir verkniffen, es könnte aber möglich sein. Ab und an lässt sich im Volllast-Betrieb aber auch ein Sägezahnverlauf beobachten, bei dem die CPU nach einer Erholungsphase von etwa 15 Minuten wieder hochläuft.</p>
<p><figure id="attachment_22501" aria-describedby="caption-attachment-22501" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-temp-verlauf.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-22501 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-temp-verlauf-640x384.png" alt="Temperatur-Entwicklung und CPU-Speed bei Leerlauf und Volllast." width="640" height="384" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-temp-verlauf-640x384.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-temp-verlauf-700x420.png 700w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-temp-verlauf-681x409.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-temp-verlauf-250x150.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-temp-verlauf-550x330.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-temp-verlauf.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-temp-verlauf-300x180.png 300w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-temp-verlauf-500x300.png 500w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-22501" class="wp-caption-text">Temperatur-Entwicklung und CPU-Speed bei Leerlauf und Volllast.</figcaption></figure></p>
<p>Im Alltag dürfte es praktisch unmöglich sein an die thermischen Grenzen der CPU kommen. Erst nach über eineinhalb Stunden sinnloser Volllast ist die CPU so heiß, dass sie automatisch runtergeregelt werden muss. Würdet ihr zu einer der angebotenen CPUs mit 35W TDP greifen, also zum Beispiel der Core i3 3220T, dann wird das Temperaturmanagement des Nimbus nie an seine Grenzen stoßen.</p>
<p>Wer also nicht gerade stundenlang Raytracing-Bilder berechnet oder gierig nach Bitcoins buddelt, wird mit dem lüfterlosen Nimbus gut auskommen, selbst wenn man eine Core i7 einbauen lässt. Nur als Dokumentenablage sollte man den Rechner nicht unbedingt verwenden, sonst kann das Gehäuse die Wärme nicht mehr ordentlich ableiten.</p>
<h2>Fazit: Ubuntu, Power, lautlos!</h2>
<p>Der Cirrus7 Nimbus ist kein &#8222;Möglichst-Günstig-PC&#8220;, soll er auch nicht sein. Kompakte Boards mit stromsparenden, aber dennoch schnellen CPUs sind generell nicht billig zu bekommen. Viele Alternativen zum Nimbus gibt es sowieso kaum. Man könnte auf Basis eines ebenfalls lüfterlosen <a href="http://amzn.to/Op8KxK" target="_blank" rel="noopener">Akasa-Euler-Gehäuses</a> vielleicht selber ein ähnliches Gerät aufziehen, doch mit der vorhin genannten Ausstattung spart man sich gegenüber dem Nimbus nicht viel Geld.</p>
<p><figure id="attachment_22465" aria-describedby="caption-attachment-22465" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich5.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-22465 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich5-640x480.jpg" alt="Der Cirrus7 Nimbus ist ohne Speichermedium ab 449 Euro zu haben." width="640" height="480" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich5-640x480.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich5-1280x960.jpg 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich5-560x420.jpg 560w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich5-80x60.jpg 80w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich5-100x75.jpg 100w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich5-180x135.jpg 180w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich5-238x178.jpg 238w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich5-681x511.jpg 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich5-250x188.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich5-550x413.jpg 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich5-800x600.jpg 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich5-240x180.jpg 240w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich5-400x300.jpg 400w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2013/08/cirrus7-nimbus-linuxundich5-667x500.jpg 667w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-22465" class="wp-caption-text">Der Cirrus7 Nimbus ist ohne Speichermedium ab 449 Euro zu haben.</figcaption></figure></p>
<p>Rechne ich die aktuellen Amazon-Preise der in meinem Testgerät verbauten Hardware (<a href="http://amzn.to/14vwi5C" target="_blank" rel="noopener">Board</a>, <a href="http://amzn.to/170LdJg" target="_blank" rel="noopener">CPU</a>, <a href="http://amzn.to/1bNTukK" target="_blank" rel="noopener">RAM</a>, <a href="http://amzn.to/1bNTqBv" target="_blank" rel="noopener">Centrino-WLAN</a>, <a href="http://amzn.to/1alDbOe" target="_blank" rel="noopener">SSD</a>) zusammen, komme ich inklusive dem Euler-Case auf über 810 Euro gegen einem identisch ausgestatteten Nimbus für 865 Euro. Der Eigenbau-Silent-PC lohnt sich gegenüber dem Nimbus also kaum, zudem dürfte die Wärmeabfuhr des aus massivem Alu gebauten Nimbus-Gehäuses deutlich besser sein.</p>
<p>Die Ironie an einem komplett lautlosen Rechner: Ganz lautlos ist mein Arbeitsplatz immer nicht nicht, ich kann jetzt deutlich das Brummen meiner 2.1-Boxen und ein Surren des Bildschirms bei heruntergeregelter Helligkeit hören. Oh, und aus der Küche höre ich das leise Rattern des Klima-Kompressors aus dem Kühlschranks, irgendwas ist ja immer <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;"></p>
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		<title>Sonys hochwertiger MDR-1R Kopfhörer am Android-Handy</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Dec 2012 22:03:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[Kopfhörer]]></category>
		<category><![CDATA[MDR-1R]]></category>
		<category><![CDATA[Sony]]></category>
		<category><![CDATA[Test]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich gehöre zwar nicht zur Generation Hipster, die mit bunten Kopfhörer (oder besser: Muschelkopfhörern) auf den Ohren durch die Strassen rennt, doch die immer schlechter werdenden Ohrhörer die aktuellen Handy beiliegen, verleiden mir doch kräftig das Musikhören mit dem Handy. Google hat mittlerweile erkannt, dass die Handy-Knopfhörer keinen Húnd mehr hinter dem Ofen hervorholen und liefert etwa [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich gehöre zwar nicht zur Generation Hipster, die mit bunten Kopfhörer (oder besser: Muschelkopfhörern) auf den Ohren durch die Strassen rennt, doch die immer schlechter werdenden Ohrhörer die aktuellen Handy beiliegen, verleiden mir doch kräftig das Musikhören mit dem Handy. Google hat mittlerweile erkannt, dass die Handy-Knopfhörer keinen Húnd mehr hinter dem Ofen hervorholen und liefert etwa beim Nexus 4 erst gar keine Kopfhörer mehr mit. Bei mir kommen daher meist ältere Sonys zum Einsatz, die ich mir vor einigen Jahren beim Kauf eines &#8211; damals schweineteuren &#8211; MP3-Spielers geleistet habe. Von daher war ich sehr glücklich von Sony einmal wirklich ordentliche Kopfhörer vom Typ Sony MDR-1R gestellt bekommen zu haben, so dass ich den Vergleich ziehen kann. Audiophile werden mit Sicherheit glücklich, Android-User werden allerdings mal wieder links liegen gelassen. <span id="more-20864"></span> Der <a href="http://www.sony.de/product/hps-prestige-headband/mdr-1r" target="_blank" rel="noopener">Sony MDR-1R</a> stammt aus Sonys neuer Kopfhörer-Reihe, er ist quasi das Einsteigermodell, wenn man den einen 249 Euro teuren Kopfhörer als solchen bezeichnen möchte. Ergänzt wird die Reihe durch den kabellosen <a href="http://www.sony.de/product/hps-prestige-headband/mdr-1rbt" target="_blank" rel="noopener">MDR-1RBT</a> mit Bluetooth und NFC für einen Listenpreis von 349 Euro und den <a href="http://www.sony.de/product/hps-prestige-headband/mdr-1rnc" target="_blank" rel="noopener">MDR-1RNC</a> mit aktiver Rausunterdrückung für 399 Euro. Der Straßenpreis des MDR-1R liegt allerdings deutlich unter dem von Sony empfohlenen Preis, auf <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/B004BF95HY/christophlang-21" target="_blank" rel="noopener">Amazon</a> bekommt man ihn aktuell für 209 Euro, es gibt sogar gerade einen Warehouse-Deal für ein &#8222;gebrauchtes&#8220; Modell für knapp über 196 Euro.</p>
<h2>Der MDR-1R und Audio</h2>
<p>Die Audio-Qualität der Treiber des Sony MDR-1R ist erste Güte! Ich habe hier natürlich keinen Messraum, so dass ich mit objektiven Zahlen glänzen könnte. Aber gegenüber herkömmlichen Ohrhöreren &#8211; auch im Vergleich zu ordentlichen Ausgaben von Markenherstellern &#8211; sind geschlossene Kopfhörer dieser Preisklasse Haus hoch überlegen.</p>
<p><figure id="attachment_20869" aria-describedby="caption-attachment-20869" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/12/Sony_MDR-1R_1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-20869 size-medium" title="Der MDR-1R wird in einer sehr aufwändigen Umverpackung ausgeliefert." src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/12/Sony_MDR-1R_1-640x480.jpg" alt="" width="640" height="480" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/12/Sony_MDR-1R_1-640x480.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/12/Sony_MDR-1R_1-560x420.jpg 560w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/12/Sony_MDR-1R_1-80x60.jpg 80w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/12/Sony_MDR-1R_1-100x75.jpg 100w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/12/Sony_MDR-1R_1-180x135.jpg 180w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/12/Sony_MDR-1R_1-238x178.jpg 238w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/12/Sony_MDR-1R_1-681x511.jpg 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/12/Sony_MDR-1R_1-250x188.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/12/Sony_MDR-1R_1-550x413.jpg 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/12/Sony_MDR-1R_1-800x600.jpg 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/12/Sony_MDR-1R_1-240x180.jpg 240w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/12/Sony_MDR-1R_1-400x300.jpg 400w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/12/Sony_MDR-1R_1-667x500.jpg 667w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/12/Sony_MDR-1R_1.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-20869" class="wp-caption-text">Der MDR-1R wird in einer sehr aufwändigen Umverpackung ausgeliefert.</figcaption></figure></p>
<p>Der Sound ist sehr ausgewogen, die Höhen sind klar, die Tiefen satt. Besonders beim Bass merkt man in meinen Augen (oder besser Ohren) einen deutlichen Unterschied. Während viele In-Ear-Kopfhörer einen zwar massiven, aber fast unangenehm starken Bass erzeugen, kommt dieser beim MDR-1R deutlich subtiler rüber. Er ist kräftig und kickt ordentlich fast in die Magengrube runter, allerdings ist er bei weitem nicht so spitz.</p>
<h2>Der MDR-1R und Komfort</h2>
<p>Mit 232 Gramm ist der MDR-1R angenehm leicht zu tragen, selbst nach einiger Zeit merkt man ihn auf dem Kopf praktisch nicht. Dazu trägt natürlich auch das wirklich samtweiche Material der Polsterung an den Ohren und dem Kopfband bei. Wer den Kopfhörer auch gerne im Winter über einer Mütze tragen möchte, kann den Kopfbügel ausreichend weit verstellen. Die mitgelieferten Kabel sind mit etwa 1,20 Meter lang genug um das Handy während des Musikhörens in der Hosentasche lassen zu können, die Kabel sind so gestaltet, dass sie sich nicht verdrillen, so dass man nie ein Kabelgewirr entknoten muss.</p>
<p><figure id="attachment_20870" aria-describedby="caption-attachment-20870" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/12/Sony_MDR-1R_2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-20870 size-medium" title="Die Hörer lassen sich zur Seite klappen, so dass man den MDR-1R in einem mitgelieferten Beutel verstauen kann." src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/12/Sony_MDR-1R_2-640x480.jpg" alt="" width="640" height="480" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/12/Sony_MDR-1R_2-640x480.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/12/Sony_MDR-1R_2-560x420.jpg 560w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/12/Sony_MDR-1R_2-80x60.jpg 80w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/12/Sony_MDR-1R_2-100x75.jpg 100w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/12/Sony_MDR-1R_2-180x135.jpg 180w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/12/Sony_MDR-1R_2-238x178.jpg 238w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/12/Sony_MDR-1R_2-681x511.jpg 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/12/Sony_MDR-1R_2-250x188.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/12/Sony_MDR-1R_2-550x413.jpg 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/12/Sony_MDR-1R_2-800x600.jpg 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/12/Sony_MDR-1R_2-240x180.jpg 240w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/12/Sony_MDR-1R_2-400x300.jpg 400w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/12/Sony_MDR-1R_2-667x500.jpg 667w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/12/Sony_MDR-1R_2.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-20870" class="wp-caption-text">Die Hörer lassen sich zur Seite klappen, so dass man den MDR-1R in einem mitgelieferten Beutel verstauen kann.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_20871" aria-describedby="caption-attachment-20871" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/12/Sony_MDR-1R_3.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-20871 size-medium" title="Das Obermaterial der Ohrmuschel ist seidenweich und ein wirklicher Ohrschmeichler." src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/12/Sony_MDR-1R_3-640x480.jpg" alt="" width="640" height="480" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/12/Sony_MDR-1R_3-640x480.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/12/Sony_MDR-1R_3-560x420.jpg 560w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/12/Sony_MDR-1R_3-80x60.jpg 80w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/12/Sony_MDR-1R_3-100x75.jpg 100w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/12/Sony_MDR-1R_3-180x135.jpg 180w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/12/Sony_MDR-1R_3-238x178.jpg 238w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/12/Sony_MDR-1R_3-681x511.jpg 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/12/Sony_MDR-1R_3-250x188.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/12/Sony_MDR-1R_3-550x413.jpg 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/12/Sony_MDR-1R_3-800x600.jpg 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/12/Sony_MDR-1R_3-240x180.jpg 240w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/12/Sony_MDR-1R_3-400x300.jpg 400w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/12/Sony_MDR-1R_3-667x500.jpg 667w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/12/Sony_MDR-1R_3.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-20871" class="wp-caption-text">Das Obermaterial der Ohrmuschel ist seidenweich und ein wirklicher Ohrschmeichler.</figcaption></figure></p>
<p>Um zwischen dem &#8222;normalen&#8220; Audiokabel und einem iPhone/iPod/iAlles-Kabel wechseln zu können, hat Sony dem linken Hörer eine 3,5mm Klinkenbuchse spendiert, in die ihr das jeweilige Kabel einstecken könnt. Hier hat Sony allerdings in meinen Augen einen Faux-Pas begangen, denn diese Verbindung induziert deutlich hörbare Klacker-Geräusche in das Ohr, so dass man beim Musikhören mit geringer Lautstärke oder bei leiser klassischer Musik deutliche Störgeräusche hört, wenn man den Kopf dreht oder sich etwas bewegt.</p>
<h2>Der MDR-1R und Android</h2>
<p>Der Kopfhörer wird mit iPhone-Kompatibilität beworben, von daher darf ich eigentlich nicht in Bezug auf Android meckern. Allerdings frage ich mich, warum man Kopfhörer für fast 250 Euro produziert und diese nur für ein Eco-System hin anpasst. Ein drittes &#8222;Android-Kabel&#8220; beizulegen wäre mir einen Aufpreis von ein paar Euro wert, ob ich nun 250 oder 260 Euro für einen exclusiven Kopfhörer zahle, wäre mir persönlich egal.</p>
<p><figure id="attachment_20874" aria-describedby="caption-attachment-20874" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/12/Sony_MDR-1R_4.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-20874 size-medium" title="Das mitgelieferte Zubehör des MDR-1R, das iPhone-Kabel eignet sich leider nur bedingt für Androiden." src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/12/Sony_MDR-1R_4-640x480.jpg" alt="" width="640" height="480" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/12/Sony_MDR-1R_4-640x480.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/12/Sony_MDR-1R_4-560x420.jpg 560w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/12/Sony_MDR-1R_4-80x60.jpg 80w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/12/Sony_MDR-1R_4-100x75.jpg 100w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/12/Sony_MDR-1R_4-180x135.jpg 180w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/12/Sony_MDR-1R_4-238x178.jpg 238w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/12/Sony_MDR-1R_4-681x511.jpg 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/12/Sony_MDR-1R_4-250x188.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/12/Sony_MDR-1R_4-550x413.jpg 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/12/Sony_MDR-1R_4-800x600.jpg 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/12/Sony_MDR-1R_4-240x180.jpg 240w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/12/Sony_MDR-1R_4-400x300.jpg 400w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/12/Sony_MDR-1R_4-667x500.jpg 667w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/12/Sony_MDR-1R_4.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-20874" class="wp-caption-text">Das mitgelieferte Zubehör des MDR-1R, das iPhone-Kabel eignet sich leider nur bedingt für Androiden.</figcaption></figure></p>
<p>Daher gilt es für Android-User festzuhalten, dass ihr mit dem MDR-1R natürlich Musik hören könnt, auch das Mirko des &#8222;iPhone-Kabels&#8220; funktioniert, so dass der Kopfhörer auch unter Android zum Freisprechen taugt. von den im Kabel integrierten Buttons funktioniert auf meinen Test-Androiden HTC Desire und und Galaxy Nexus allerdings nur der mittlere Mute- bzw. Start/Stop-Button. Leiser/Lauter bleiben allerdings tot, so dass ihr euren Androiden zum Steuern der Musik aus der Tasche holen müsst.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Alles in allem bin ich mit dem MDR-1R sehr zufrieden, wenn auch der Android-Support besser sein. Für den Preis möchte ich mich eigentlich nicht nur mit iOS-Tauglichkeit zufrieden geben müssen. Lässt man den Punkt weg, dann bekommt man einen wirklich hochwertigen Kopfhörer, der einem mit Sicherheit lange Spaß machen wird.</p>
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		<title>Das Rockiger Satchbook 13 im Test</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 16:51:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[Rockiger]]></category>
		<category><![CDATA[Satchbook]]></category>
		<category><![CDATA[Test]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit aktueller Technik ausgestattet und passend konfiguriert, ist das Satchbook eines der wenigen Laptops &#8211; vielleicht sogar das Einzige &#8211; der gehobenen Preisklasse, das mit einem vorinstallierten Ubuntu als Betriebssystem ausgeliefert wird. Für einen Grundpreis von 849 Euro bekommt Ihr reichlich Leistung im Paket, doch im Alltag zeigt leider auch das kleine Satchbook einige Schwächen. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit aktueller Technik ausgestattet und passend konfiguriert, ist das <a href="http://rockiger.com/de/shop/product/satchbook" target="_blank" rel="noopener">Satchbook</a> eines der wenigen Laptops &#8211; vielleicht sogar das Einzige &#8211; der gehobenen Preisklasse, das mit einem vorinstallierten Ubuntu als Betriebssystem ausgeliefert wird. Für einen Grundpreis von 849 Euro bekommt Ihr reichlich Leistung im Paket, doch im Alltag zeigt leider auch das kleine Satchbook einige Schwächen. Wie beim 15 Zöller werden wieder leistungsstarke Komponenten verbaut, verschiedene Optionen stehen hier zur Wahl, doch Leistung ist bei einem Laptop um die 1000 Euro eben nicht alles.</p>
<p><span id="more-18520"></span></p>
<p>Neben den großen Marken Dell, Asus oder Lenovo versuchen in Deutschland auch zahlreiche kleine Distributoren Ihre Rechner an die Frau bzw. den Mann zu bringen. Um gegen die große Konkurrenz bestehen zu können, suchen sich viele dieser kleineren Händler ein eigene Nische. So bieten sehr diverse Händler im Netz günstige Notebooks ohne Betriebssystem oder mit einem vorinstallierten Linux an. Ein Angebot, das sich bei der prominenten Konkurrenz nur sehr selten finden lässt.</p>
<p>Leider sind diese günstigen Rechner oft enttäuschend. Die Rechner sind nicht günstig, sondern billig. Schlechte Verarbeitung, kurze Akkulaufzeiten, lieblos vorinstallierte &#8222;Alibi-Linuxe&#8220; unbekannter Distributionen. Wer meint durch den Verzicht auf Windows ein paar Euros sparen zu können wird oft enttäuscht.</p>
<h2>Rockiger</h2>
<p>Der deutsche Vertrieb <a href="http://rockiger.com/" target="_blank" rel="noopener">Rockiger</a> hat sich auf die Fahne geschrieben diesen Misstand zu beenden. Rockiger möchte euch &#8222;eine neue Art von Laptop&#8220; verkaufen. &#8222;Modernste Hardware&#8220;, &#8222;extra für Ubuntu entwickelte Geräte&#8220; mit &#8222;funktionalem Design&#8220; sollen den den Großen das fürchten lehren &#8211; oder zumindest ein kleines Stückchen vom Kuchen auch an Linux-Laptops verteilen.</p>
<p><figure id="attachment_18543" aria-describedby="caption-attachment-18543" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/rockiger_homepage.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-18543 size-medium" title="Rockiger vertreibt zwei Satchbooks und mittlerweile auch ein Thinkpad mit Ubuntu." src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/rockiger_homepage-640x305.png" alt="" width="640" height="305" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/rockiger_homepage-640x305.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/rockiger_homepage-1280x610.png 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/rockiger_homepage-881x420.png 881w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/rockiger_homepage-681x325.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/rockiger_homepage-250x119.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/rockiger_homepage-550x262.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/rockiger_homepage-800x381.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/rockiger_homepage-378x180.png 378w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/rockiger_homepage-629x300.png 629w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/rockiger_homepage-1049x500.png 1049w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/rockiger_homepage.png 1366w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-18543" class="wp-caption-text">Rockiger vertreibt zwei Satchbooks und mittlerweile auch ein Thinkpad mit Ubuntu.</figcaption></figure></p>
<p>Zur Auswahl bei Rockiger stehen zwei Notebooks aus der Satchbook-Reihe, die mit einem vorinstallierten Ubuntu zu euch nach Hause kommen. Das große Modell Rockiger Satchbook 15&#8243; hatte ich bereits vor einigen Monaten <a title="Das Ubuntu-Notebook “Satchbook” von Rockiger im Test" href="http://linuxundich.de/de/hardware/das-ubuntu-notebook-satchbook-von-rockiger-im-test/">zwischen den Fingern</a> und war nicht wirklich begeistert. Mittlerweile ist auch ein <a href="http://rockiger.com/de/thinkpad/" target="_blank" rel="noopener">Thinkpad</a> zur Sammlung dazugekommen.</p>
<p>Größer Kritikpunkt war damals die zu geringe Wertigkeit des Notebooks. Bei einem Preis von mindestens 789 Euro sind die Erwartungen hoch, es müssen nicht nur die inneren, sondern eben auch die äußeren Werte stimmen. Zudem störte die Tastatur des großen Satchbooks, die Tasten gingen nahtlos ineinander über, so dass blindes Tippen für mich praktisch unmöglich war.</p>
<h2>Satchbook 13&#8243;</h2>
<p>Mit dem <a href="http://rockiger.com/de/shop/product/satchbook13" target="_blank" rel="noopener">Satchbook 13&#8243;</a> hat die Satchbook-Familien nun Zuwachs bekommen. Die Ansprüche an das Gerät haben sich nach wie vor nicht geändert. Das Satchbook ist kein Schnäppchen, dafür soll der Käufer ein leistungsfähiges Gerät mit aktueller Technik und 100%ige Linux-Kompatibilität bekommen. Ich war sehr gespannt, ob das kleine nun seinen Anforderungen gerecht wird.</p>
<p><figure id="attachment_18538" aria-describedby="caption-attachment-18538" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_13_test_aufsicht.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-18538 size-medium" title="Das &quot;kleine&quot; Rockiger Satchbook in der 13-Zoll Version." src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_13_test_aufsicht-640x427.jpg" alt="" width="640" height="427" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_13_test_aufsicht-640x427.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_13_test_aufsicht-630x420.jpg 630w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_13_test_aufsicht-681x454.jpg 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_13_test_aufsicht-250x167.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_13_test_aufsicht-550x367.jpg 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_13_test_aufsicht-800x534.jpg 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_13_test_aufsicht-270x180.jpg 270w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_13_test_aufsicht-450x300.jpg 450w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_13_test_aufsicht-750x500.jpg 750w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_13_test_aufsicht.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-18538" class="wp-caption-text">Das &#8222;kleine&#8220; Rockiger Satchbook in der 13-Zoll Version.</figcaption></figure></p>
<p>Mein Testgerät ist mit einer 2,50 GHz schnellen Intel Core i5-2520 CPU ausgestattet. Zudem sind vier Gbyte RAM und eine 500 GByte Platte S-ATA Platte mit 7200 RPM verbaut. Das blendfreie Display mit einer Auflösung von 1366&#215;768 Pixeln kostet 150 Euro extra, so dass sich mit einem Grundpreis von 849 Euro eine Endsumme von 999 Euro ergibt. Viel Geld für ein Notebook, das Ihr mit ähnlicher Ausstattung schon für deutlich weniger bekommt.</p>
<h2>Ubuntu 11.10</h2>
<p>Das Satchbook landet mit einem vorinstallierten Ubuntu 11.10 auf Eurem Schreibtisch. Wie es sich gehört wurde das System per OEM-Installation auf die Festplatte gebannt. Benutzername des ersten Accounts und Rechnernamen lassen sich von daher frei beim ersten Start des Systems von Euch festlegen. Am System selber von von Rockiger nicht viel verändert.</p>
<p>Wie bei dieser Ubuntu-Version üblich empfängt Euch Unity als Desktop-Umgebung. Die Eigenentwicklung von Canonical stößt nicht bei allen Anwender auf positive Resonanz, vor allen Dingen schimpfen Linux-Haudegen über Ubuntus Ansatz einer benutzerfreundlichen Oberfläche, doch nach einer kurzen Eingewöhnungszeit kommt Ihr auch mit Unity gut zurecht. Und wer Unity nicht mag, der kann immer noch auf KDE, GNOME oder wasauchimmer umsteigen.</p>
<p><figure id="attachment_18530" aria-describedby="caption-attachment-18530" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_ubuntu_desktop_windows.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-18530 size-medium" title="Der Desktop des Satchbooks wurde nur leicht von Rockiger geändert." src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_ubuntu_desktop_windows-640x360.png" alt="" width="640" height="360" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_ubuntu_desktop_windows-640x360.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_ubuntu_desktop_windows-1280x720.png 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_ubuntu_desktop_windows-747x420.png 747w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_ubuntu_desktop_windows-681x383.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_ubuntu_desktop_windows-250x141.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_ubuntu_desktop_windows-550x309.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_ubuntu_desktop_windows-800x450.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_ubuntu_desktop_windows-320x180.png 320w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_ubuntu_desktop_windows-534x300.png 534w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_ubuntu_desktop_windows-889x500.png 889w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_ubuntu_desktop_windows.png 1366w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-18530" class="wp-caption-text">Der Desktop des Satchbooks wurde nur leicht von Rockiger geändert.</figcaption></figure></p>
<p>Leichte Änderungen wurden von Rockiger an der Optik vorgenommen. Anstatt Orange dominiert bei Rockiger ein leichtes Pink den Desktop. Der Fensterbutton zum Schließen von Anwendungen, oder selektierte Menüleiste, sowie das Hintergrundbild übernehmen alle diesen Farbton. Auch hier gilt: Wer Pink nicht mag muss nicht unter der Farbe leiden, die Desktopumgebung lässt sich in ihrer Farbe leicht anpassen.</p>
<p>Mit dem Ziel die Akkulaufzeit des Laptops zu verlängern, wurde von Rockiger unter der Haub an zwei Stellen gedreht. Zum Einen wurde die so genannte CPU-Policy im Akkubetrieb von der Standardeinstellung &#8222;On Demand&#8220; auf &#8222;Powersave&#8220; gestellt, zum Anderen spezielle Kernel-Parameter eingefügt, die die Stromsparfunktionen von Intels Sandy-Bridge Chipsatz besser ausnutzen.</p>
<p><figure id="attachment_18536" aria-describedby="caption-attachment-18536" style="width: 594px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_ubuntu_ubuntu_powersave.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-18536 size-full" title="Eine CPU verbraucht in der Powersave-Taktung letztendlich mehr Energie." src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_ubuntu_ubuntu_powersave.png" alt="" width="594" height="366" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_ubuntu_ubuntu_powersave.png 594w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_ubuntu_ubuntu_powersave-250x154.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_ubuntu_ubuntu_powersave-550x339.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_ubuntu_ubuntu_powersave-292x180.png 292w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_ubuntu_ubuntu_powersave-487x300.png 487w" sizes="auto, (max-width: 594px) 100vw, 594px"></a><figcaption id="caption-attachment-18536" class="wp-caption-text">Eine CPU verbraucht in der Powersave-Taktung letztendlich mehr Energie.</figcaption></figure></p>
<p>Die erste Änderung folgt dem Mythos, dass der &#8222;Powersave-Governor&#8220; in der Tat Strom sparen würde. Der Glaube ist, dass die CPU durch den Dauerbetrieb in der niedrigsten Taktfrequenz Energie sparen würde. Dem ist jedoch <a title="Powersave heißt nicht Energie sparen" href="http://linuxundich.de/de/ubuntu/powersave-heist-nicht-energie-sparen/">nicht so</a>, eine höhere Taktung kostet zwar auch mehr Energie, dafür ist die CPU jedoch mit ihrer Aufgabe schneller fertig und kann so viel früher wieder in einen deutlich mehr Energie sparenden Schlafmodus absinken, was letztendlich mehr Energie einspart.</p>
<p>In Bezug auf die Kernel-Parameter hat Rockiger gut aufgepasst. Die Kernel-Option i915.i915_enable_rc6=1 sorgt in der Tat für eine deutliche <a title="Stromverbrauch von Geräten mit Sandy-Bridge Chipsatz unter Ubuntu Oneiric 11.10 reduzieren" href="http://linuxundich.de/de/ubuntu/stromverbrauch-laptop-sandy-bridge-ubuntu-oneiric-11-10-reduzieren/">Reduzierung des Stromverbrauchs</a>. Anstatt ~1600 mW zieht das System im Betrieb nur noch etwa 1200 mW, was im Endeffekt für eine Laufzeit von etwa 4,5 Stunden im Bürobetrieb sorgt. Die von Rockiger angegeben acht Stunden kann ich jedoch in keinem Fall bestätigen.</p>
<p><figure id="attachment_18537" aria-describedby="caption-attachment-18537" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_ubuntu_shutdown_trotz_akku.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-18537 size-medium" title="Mein Testrechner möchte sich beim Ziehen des Netzstecker immer abschalten." src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_ubuntu_shutdown_trotz_akku-640x392.png" alt="" width="640" height="392" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_ubuntu_shutdown_trotz_akku-640x392.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_ubuntu_shutdown_trotz_akku-685x420.png 685w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_ubuntu_shutdown_trotz_akku-681x417.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_ubuntu_shutdown_trotz_akku-250x153.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_ubuntu_shutdown_trotz_akku-550x337.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_ubuntu_shutdown_trotz_akku-800x490.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_ubuntu_shutdown_trotz_akku-294x180.png 294w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_ubuntu_shutdown_trotz_akku-490x300.png 490w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_ubuntu_shutdown_trotz_akku-816x500.png 816w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_ubuntu_shutdown_trotz_akku.png 953w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-18537" class="wp-caption-text">Mein Testrechner möchte sich beim Ziehen des Netzstecker immer abschalten.</figcaption></figure></p>
<p>Störend ist jedoch die mangelnde Kalibration des Akkus. Selbst bei ausreichender Kapazität des Akkus meldet das Laptop beim Abziehen des Netzsteckers eine kritische Ladekapazität und fährt das Satchbook kommentarlos herunter. Ob sich das System nach einer Reihe von Ladezyklen besser abstimmt, konnte ich während meiner Test leider nicht feststellen.</p>
<h2>Hardware</h2>
<p>Die von Rockiger für das Satchbook 13&#8243; ausgesuchte Hardware braucht unter Ubuntu keine proprietären Treiber. WLAN, Webcam und Grafik funktionieren dank der Open-Source Politik von Intel unter jeder aktuellen Linux-Distribution ohne größere Probleme, das nachträgliche Installieren weiterer Treiber ist beim Satchbook nicht nötig. Auch kritische Funktionen wie der Anschluss eines zweiten Monitors über den VGA- bzw. den HDMI-Ausgang funktionieren bei mir ohne Komplikationen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><figure id="attachment_18528" aria-describedby="caption-attachment-18528" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_13_test_keyboard.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-18528 size-medium" title="Die Tastatur des Satchbook 13 ist deutlich besser als die seines großen Bruders." src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_13_test_keyboard-640x426.jpg" alt="" width="640" height="426" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_13_test_keyboard-640x426.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_13_test_keyboard-631x420.jpg 631w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_13_test_keyboard-681x454.jpg 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_13_test_keyboard-250x167.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_13_test_keyboard-550x366.jpg 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_13_test_keyboard-800x533.jpg 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_13_test_keyboard-270x180.jpg 270w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_13_test_keyboard-450x300.jpg 450w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_13_test_keyboard-751x500.jpg 751w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_13_test_keyboard.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-18528" class="wp-caption-text">Die Tastatur des Satchbook 13 ist deutlich besser als die seines großen Bruders.</figcaption></figure></p>
<p>Im Gegensatz zum 15-Zoll-Modell hat sich die Tastatur des Satchbooks deutlich verbessert. Die Tasten sind nun an ihren Kanten abgeflacht, so dass man nun auch wieder besser blind schreiben kann. Und auch der Anschlag macht nicht mehr einen so schwammigen Eindruck wie zuvor. Das matte Display ist ausreichend hell und erlaubt auch das Arbeiten im Freien an den ersten sonnigen Frühlingstagen dieses Jahres. Das Ubuntu-Zeichen auf dem Windows-/Super-Key ist jedoch leider nach wie vor nur aufgeklebt.</p>
<p>Was an der Tastatur verbessert wurde, zehrt aber das Touchpad wieder auf. Es ist zwar Multitouch-fähig (Im Bildbetrachter Eye of GNOME lassen sich etwa Pinch&amp;Zoom-Gesten benutzen oder im Browser mit zwei Fingern auf dem Touchpad scrollen), doch es hebt sich nur durch eine minimal geänderte Textturierung vom Rest des Gehäuses ab. Es ist daher nicht möglich die Augen auf dem Display zu lassen und blind mit dem Finger den Rand des Touchpads zum Scrollen zu treffen.</p>
<p><figure id="attachment_18529" aria-describedby="caption-attachment-18529" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_13_test_touchpad.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-18529 size-medium" title="Das Touchpad müsste sich spürbar vom Rest der Handballenablage abheben." src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_13_test_touchpad-640x427.jpg" alt="" width="640" height="427" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_13_test_touchpad-640x427.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_13_test_touchpad-630x420.jpg 630w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_13_test_touchpad-681x454.jpg 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_13_test_touchpad-250x167.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_13_test_touchpad-550x367.jpg 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_13_test_touchpad-800x534.jpg 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_13_test_touchpad-270x180.jpg 270w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_13_test_touchpad-450x300.jpg 450w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_13_test_touchpad-750x500.jpg 750w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_13_test_touchpad.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-18529" class="wp-caption-text">Das Touchpad müsste sich spürbar vom Rest der Handballenablage abheben.</figcaption></figure></p>
<p>Unangenehm fällt daher insgesamt auch hier wieder die nicht zur inneren Hardware passende Wertigkeit des Gehäuses auf. Display-Deckel und selbst der Unterbau lassen sich ohne viel Kraft verwinden. Dünner Kunststoff an allen Ecken und Kanten bestimmt das äußere Bild. Und auch das Ohr muss leiden, der verbaute Lüfter ist selbst im Leerlauf deutlich zu hören.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>So sehr ich mir es wünschen würde, dass es endlich in Deutschland gute, leistungsfähige und ordentlich mit Linux vorinstallierte Laptops geben würde, so muss ich leider zugeben, dass auch das Satchbook 13&#8243; seinem Anspruch nach wie vor nicht gerecht wird.</p>
<p>Die im Gerät verbaute Hardware ist ohne Frage leistungsfähig, die CPU kommt mit jeder Aufgabe zurecht, die Festplatte ist äußerst schnell und bootet den Rechner von Grub aus in etwas mehr als 20 Sekunden, doch Wertigkeit und Usability müssen auch zum Preis und den inneren Werten passen.</p>
<p><figure id="attachment_18545" aria-describedby="caption-attachment-18545" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_13_test_luefter.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-18545 size-medium" title="Der Lüfter des Satchbooks läuft leider permanent und hörbar durch." src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_13_test_luefter-640x426.jpg" alt="" width="640" height="426" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_13_test_luefter-640x426.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_13_test_luefter-631x420.jpg 631w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_13_test_luefter-681x454.jpg 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_13_test_luefter-250x167.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_13_test_luefter-550x366.jpg 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_13_test_luefter-800x533.jpg 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_13_test_luefter-270x180.jpg 270w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_13_test_luefter-450x300.jpg 450w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_13_test_luefter-751x500.jpg 751w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2012/04/satchbook_13_test_luefter.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-18545" class="wp-caption-text">Der Lüfter des Satchbooks läuft leider permanent und hörbar durch.</figcaption></figure></p>
<p>Der Lärm des Lüfters, die Plastik-Anmutung des Gehäuses, wie auch das unglücklich gestaltete Touchpad mindern den Spaß und lassen Bedenken aufkommen, ob es denn wirklich ein Satchbook sein muss. Doch trotz der Kritik am Gerät muss man als Käufer eines Bedenken: Dell, Lenovo, Asus oder Acer werden Ihnen nie Support für Ihre Linux-Probleme geben. Distributoren wie Rockiger schon, da lässt sich vielleicht doch über die eine oder andere Schwäche oder den Preis hinwegsehen.</p>
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