Der Stromverbrauch von Geräten mit dem aktuellen Sandy-Bridge Chipsatz von Intel ist unter Ubuntu Oneiric 11.10 alles andere als ideal. Das Problem liegt im Kernel 3.0 bzw 3.1, dieser fährt den Grafikteil der CPU bei Nichtgebrauch nicht mehr in den Ruhezustand RC-6, in dem die GPU dann nur sehr wenig Energie braucht. Der Ruhezustand der GPU wurde bewusst deaktiviert, weil man nicht ausschließen konnte, dass dieser nicht zu Problemen rund um die Grafik und die CPU führen kann. Weitere Information und Hintergründe zur Thematik gibt es etwa bei Heise, von daher erspare ich mir weitere Ausführungen an dieser Stelle.
Durch dieses Problem wird die Leistungsaufnahme nun deutlich nach oben getrieben, verschiedene Stellen sprechen von 30 bis 40% mehr Energieverbrauch und damit natürlich eine höhere Temperatur der CPU, schneller drehende und somit lautere Lüfter und logischerweise auch kürzere Akkulaufzeiten. Mit ein paar Kernel-Parametern kann man jedoch auch den Kernel 3.0 aus Ubuntu Oneiric dazu bringen die CPU in den gewünschten RC-6 Zustand zu versetzen, allerdings haben User anschließend von Problemen mit der Grafikausgabe berichtet. Es bleibt daher abzuwägen, ob der Tipp sich für alle Sandy-Bridge Notebooks/Deskops eignet.
Richtig ausführliche Tests zu den einzelnen Kernel-Parametern findet Ihr auf Phoronix, die Jungs haben verschiedene Tests gefahren und die Auswirkungen eines jeden der dort genannten Kernelparameter auf die Leistungsaufnahme wie auch die Performance untersucht. Allerdings kann auch Phoronix nicht sagen, welche Modelle durch die Tweaks Grafikprobleme aufweisen und welche nicht, von daher bleibt es euch überlassen das ganze selber zu testen.
Hast du einen Rechner mit Sandy-Bridge Chipsatz?
Ersteinmal würde ich sicher gehen ob ihr auch wirklich ein System mit Sandy-Bridge habt. Solltet euer Notebook ein paar Jahre alt sein, dann wird dies mit Sicherheit nicht der Fall sein. Habt ihr jedoch euren Rechner gerade erst oder vor ein paar Monaten gekauft und nicht gerade das günstigste Modell genommen, dann ist die Chance recht hoch, dass ihr einen Sandy-Bridge Rechner habt. Solltet ihr euch in dieser Richtung nicht sicher sein, dann schaut am besten via…
$ grep name /proc/cpuinfo model name : Intel(R) Core(TM) i7-2600K CPU @ 3.40GHz
…nach eurer CPU und schaut dann mit dieser Nummer in der Wikipedia nach, ob bei euch solch ein Chipsatz verbaut ist. Alternativ könnt ihr natürlich auch auf den Rechner sehen und nach dem passenden “Intel Core i”-Logo suchen. Auch hier hilft die Wikipedia wieder mit den passenden Logos aus.
Wie viel Schluckt die CPU aktuell?
Als nächstes würde ich mir den aktuellen Stromverbrauch ansehen, nicht dass ihr später die Kernelparameter nutzt und vielleicht leichte Grafikprobleme bemerkt, die Einstellung aber letztendlich nichts bringt. Schaut daher entweder mit Powertop oder durch Auslesen von /proc/acpi/battery/BAT0/state nach, was die CPU aktuell schluckt. Lasst den Rechner dazu am besten ein Minütchen arbeitslos vor sich hin zuckeln.
$ powertop # muss wahrscheinlich installiert werden $ grep rate /proc/acpi/battery/BAT0/state present rate: 14406 mW
Schreibt euch den Wert am besten kurz auf, so könnt ihr später dann vergleichen, ob es wirklich etwas gebracht hat. Powertop ist von Haus aus nicht auf einem Ubuntu-System installiert, ihr könnt die Anwendung jedoch über das gleichnamige Paket bequem aus der Paketverwaltung heraus installieren.
Die Kernel-Parameter setzen
Nun wo hoffentlich alles Infos beisammen sind, könnt ihr die eigentlichen Einstellungen vornehmen. Öffnet dazu die Datei /etc/default/grub in euren bevorzugten Editor mit Root-Rechten…
$ sudo gedit /etc/default/grub
…und sucht euch diese Zeile heraus…
... GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT="quiet splash" ...
…dort fügt ihr dann erstmal die Parameter “quiet splash pcie_aspm=force acpi=noirq i915.i915_enable_rc6=1″ an. Das Ganze lässt sich noch entsprechend anpassen, es sind aber die Optionen, die nach dem Bug her am besten funktionieren. Probiert es daher erstmal mit dieser Kombination.
... GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT="quiet splash pcie_aspm=force acpi=noirq i915.i915_enable_rc6=1" ...
Abschließend muss das noch mit einem…
sudo update-grub
…in die Konfiguration von Grub geschrieben werden. Startet danach euren Rechner neu und überprüft erneut über Powertop oder den oben genannten Befehl die aktuelle Leistungsaufnahme des Systems. Ihr solltet jetzt Einsparungen zwischen 30 und 40% feststellen können. Ich bin mal gespannt was ihr berichtet, da ich kein Gerät mit diesem Chipsatz besitze, kann ich das leider nicht selber ausprobieren.
Weitere Kernelparameter
Oben habe ich ja schon den Beitrag auf Phoronix erwähnt, die alle in diesem Zusammenhang relevanten Kernelparameter “i915.i915_enable_rc6=1, i915.i915_enable_fbc=1, i915.lvds_downclock=1″ ausgetestet haben. Die einzelnen Optionen können für weitere Verbesserung sorgen, eventuell führen sie aber zu zusätzlichen Abstürzen oder Grafikproblemen. Daher würde ich die Optionen nach und nach einfügen und austesten, ob sie sich mit dem System vertragen.
i915.i915_enable_rc6=1 – RC6 was enabled by default for a while, but then it ended up being too buggy for some hardware configuration so it had to be disabled. For affected systems on the current code-base, enabling RC6 can cause GPU hangs. The Intel RC6 feature allows the GPU to enter a lower power state when the GPU is idling.
i915.i915_enable_fbc=1 – This kernel option enables FBC (frame-buffer compression) for the Intel graphics driver. Frame-buffer compression is not enabled by default since for some systems when frame-buffer compression is active there is a bug where the screen is not being properly repainted when using a compositing window manager. As implied by the name, frame-buffer compression will compress the buffer of what’s to be drawn to the screen so that less memory bandwidth is used on screen refreshes, and as a result, less memory being confused.
i915.lvds_downclock=1 – This kernel option will down-clock the LVDS refresh rate, which can increase power savings as a result. However, for systems that do not properly support LVDS down-clocking, the screen can begin to flicker during use.
Ob das Ganze was bringt und ob es zu Seiteneffekten kommt, kann ich an dieser Stelle nicht ausprobieren. Ich wäre happy wenn ihr an dieser Stelle ein bisschen Feedback bekommen könnte, besonders Interessant sind natürlich eure Ergebnisse bzgl. des Stromverbrauchs und ob es zu Problemen mit der Grafikausgabe oder zu Abstürzen kommt.
(Bildquelle: Martin Nikolaj Bech, CC-BY, Flickr)


19. Oktober 2011 um 20:43 Uhr
Vielen Dank!!!!
Ich kann den Effekt bestätigen.
Lenovo X121e 30456RG
frisches Kubuntu 11.10
uname -a
Linux X121e 3.0.0-12-generic #20-Ubuntu SMP Fri Oct 7 14:56:25 UTC 2011 x86_64 x86_64 x86_64 GNU/Linux
Intel(R) Core(TM) i3-2357M CPU @ 1.30GHz
grep rate /proc/acpi/battery/BAT1/state
ohne Änderung:
present rate: 14660 mW
present rate: 12657 mW
mit Änderung:
present rate: 9190 mW
present rate: 8715 mW
25. Januar 2012 um 23:56 Uhr
habe auch einen thinkpad x121e.
@wolfon:
8700 Wow!
ich hab zusätzlich zu den oben genannten einstellungen noch tlp installiert und komme auch bei deaktivierten wlan und ohne ein programm am laufen auf min 8900. mit firefox sind es 9700. Wie hast du dass geschafft?
uli
19. Oktober 2011 um 20:47 Uhr
Also ich habe das schon länger bemerkt, das mein Laptop viel mehr zieht. Habe mein Strommessgerät angeschlossen und es wurden um die 48 Watt angezeigt.
Dann habe ich den FGLRX Grafiktreiber installiert, den man bei Lubuntu dabei hat und nun waren es nur noch 33-34 Watt.
Das Messgerät habe ich bei meinem vorherigen Laptop Genauigkeit überprüft, indem ich das mit dem Akku getestet habe. Kamm die exakten Werte raus die mir angezeigt wurden. Es war im Idle, also ohne etwas zu machen.
Was ist denn besser der von dir beschriebene Weg oder einfach den FGLRX Treiber installiert lassen?
Mein System ist ein Core i3-350 mit ATI 4850 Mobil Grafikkarte.
19. Oktober 2011 um 20:57 Uhr
Hallo Christoph,
deinen Tip hatte ich gestern bereits auf Heise entdeckt.
Habe einen kleinen Homeserver mit der neuen SandyBridge CPU i3 T2120
(35 Watt)
Board habe ich das ITX Intel Q67 Board
Sonstige Config ist 4 x 1 TB (3,5 Zoll WD Green) Raid 5 (Datenplatte) und 1 x 2,5 Samsunbg System
Netzteil PicoPSU 150 Watt.
Als Betriebssystem habe ich Debian Wheezy mit Kernel 3.0
Wenn die Datenplatten im Sleep sind und nur die Systemplatte im Idle ist verbraucht mein System ca. 26 Watt
Monitor und Tastatur sind nicht angeschlossen, Verwaltung über ssh.
Habe den Kernelparameter i915.i915_enable_rc6=1 hinzu gefügt und neu gestartet. Nun ist der Verbrauch bei gleicher Config noch 20,5 Watt.
Einsparpotential ist also sehr gut.
Gruß
Der Thomas
19. Oktober 2011 um 21:46 Uhr
Ich habe das mal getestet, klappt bei mir nicht.
Ich habe auf meine eSata Platte Lubuntu installiert und bin dann deiner Anleitung gefolgt.
Vorher wie nachher 46-48Watt.
Was haben die Werte zu sagen?
/proc/acpi/battery/BAT0/state
present rate: 14406 mW
Ich habe bei der Batterie 3117 mA – Vorher und Nachher 3340 mA.
Aber das ist normal da der Akku ja geladen wird.
Muss ich für meinen core-i3 350 andere Werte eingeben?
19. Oktober 2011 um 22:27 Uhr
Wie hast Du die Verbräuche denn gemessen?
Bei einem Laptop hilft ein externes Strommessgerät eigentlich nix, da ja der Ladevorgang der Batterie gleichzeitig mit dem Verbrauch des Systems stattfindet.
Bestenfalls bei entferntem Akku ließe sich da was draus schließen.
19. Oktober 2011 um 22:45 Uhr
^^ No logisch, den Akku habe ich eigentlich immer ab. Ist ein 18,4″ Laptop und dient als Desktoperstz da brauch ich kein Akku.
Die Werte stimmen. Habe ich vor einiger Zeit mal getestet. Hab die Wert vom alten Laptop noch rumliegen… habe nochmal nachgeschaut.
74818 Milliwatt = 74,818 Watt Vollgeladen
16840mV Vollgeladen
——————–
Nach 1er Stunde
31979 mWh = 31,979 Watt
14403mV
——————–
Verbrauch in einer Stunde im Idle Modus:
—>42,839 Watt<—
Das Gerät zeigte mir dann genau die 42-43 Watt an. Der Laptop ist aber nicht mehr, mit dem neuen habe ich das nicht überprüft, gehe davon aus das das Gerät immer noch geht.
19. Oktober 2011 um 23:11 Uhr
Ist dieser Wert nicht egal? grep rate /proc/acpi/battery/BAT0/state
present rate: 14406 mW
Bei powertop wurde mir mit deinen Tipps folgender Wert angezeigt
38,4 Watt
Ohne diese Tipp und mit dem FGLRX Grafiktreiber sind es bei powertop
25,5 Watt
also wesentlich niedriger, allerdings sind das die Energiesparmodiwerte. Wenn der Akku raus ist, dann sind die Watt Wert höher.
19. Oktober 2011 um 22:43 Uhr
Also ich hab das auch mal ausprobiert und habe positive Effekte.
Bei einem Thinkpad X220 mit i7-2620M hatte ich vorher 2499mA und hinterher so von 1496 bis 1975mA. Beides mal ohne erhebliche Last. Also es hat auf jedenfall was gebracht und er ist auch kühler und der Lüfter dreht sich weniger, aber es ist bei weitem noch nicht auf dem Stand wie es mit Ubuntu 11.04 war (2.6.x kernel)
Also meiner Meinung nach müssen die Kernel Entwickler und Distributionen da nochmal deutlich nacharbeiten. Akku Laufzeit und Lautstärke sind eben bei Laptops mal wichtig.
19. Oktober 2011 um 22:53 Uhr
Hab die Wikipedia nicht bis zum Ende gelesen (bis zu dem mobil i5) und nun doch keine Sandybridge in meinem T410. Startet nicht mehr und gibt viele Fehlermeldungen.
Die Änderungen in /etc/default/grub (auf der Festplatte) konnte ich mit einem Live-System wieder rückgängig machen. Leider scheitere ich daran “update-grub” auszuführen. Jemand vielleicht ne Idee?
20. Oktober 2011 um 00:48 Uhr
Du kannst die Kerneloptionen direkt im Grub vor dem Booten ändern. Siehe help.ubuntu.com… Falls du Probleme mit dem Englischen hast, dann gib einfach Bescheid
20. Oktober 2011 um 20:10 Uhr
danke. konnte es mit deinem tipp wieder retten.
19. Oktober 2011 um 23:05 Uhr
Ich kann die Ergebnisse von Phoronix voll bestätigen. Auf meinem Laptop (Intel(R) Core(TM) i5-2410M CPU @ 2.30GHz) hatte ich einen um 40 % erhöhten Stromverbrauch. Nach Einfügen der 3 Kerneloptionen ist alles wieder im grünen Bereich. Ich teste diese Konfiguration bereits seit einigen Tagen und konnte noch keine Grafikprobleme feststellen.
Viele Grüße
Tom
20. Oktober 2011 um 00:06 Uhr
Hi,
RC6 und FBC lassen sich auch ohne Bootparameter aktivieren: TLP 0.3.4
Gruß, linrunner
20. Oktober 2011 um 08:48 Uhr
Hi linrunner,
So wie ich das sehe empfiehlst du nur den Einsatz von TLP, da dieses Programm wirklich Strom spart und nicht die CPU regelt wie Granola oder Jupiter, stimmt das?
Foglich wären PowerTop bzw. laptop-mode-tools überflüssig, wenn TLP installiert ist?
Grüße
23. Oktober 2011 um 22:44 Uhr
Granola ist Closed Source, so daß keiner überprüfen kann was es genau tut. Ich gehe aufgrund der wolkigen Beschreibungen davon aus, daß es nichts anderes tut als der standardmäßige Ondemand-Governor des Linux-Kernels.
Jupiter kann einerseits per GUI den CPU-Governor umschalten: performance/ondemand/powersave/…, andererseits aktiviert es im Hintergrund einige Dinge wie z.B. USB Autosuspend. Bei den Hintergrundfunktionen fehlt jedoch jegliche Konfigurierbarkeit.
Der Funktionsumfang von laptop-mode-tools und TLP liegt nicht so weit auseinander, vergleiche einfach mal selbst anhand der Dokumentation. Ein wesentlicher Unterschied ist, daß man bei den laptop-mode-tools alle Features einzeln aktivieren muss und die Konfiguration über viele kleine Dateien verteilt ist. TLP kommt weitgehend vorkonfiguriert und man muß nicht so viel suchen, da alles in /etc/default/tlp steht.
ps. das Einstellen von RC6 und FBC zur Laufzeit per TLP scheint übrigens nicht den gewünschten Erfolg zu bringen. Es führt wohl derzeit kein Weg an den Bootoptionen vorbei.
23. Oktober 2011 um 23:19 Uhr
Danke für Deine Antwort!
Für einen möglichst stromsparenden Betrieb empfiehlst du also nur TLP zu verwenden. Wird eigentlich das bei der TLP mitinstallierte PowerTop bereits eingerichtet, oder muss man die Tweaks bei Powertop händisch aktivieren? Oder ist es gänzlich überflüssig da TLP alles automatisch tweakt?
23. Oktober 2011 um 23:34 Uhr
Du brauchst TLP und zusätzlich die Bootoptionen von Christoph. Welche davon ohne Probleme funktionieren und tatsächlich Strom sparen, mußt Du testen. i915.i915_enable_rc6=1 sollte in den meisten Fällen keine Probleme machen. Powertop nimmst Du nur um den Verbrauch zu messen.
Da ich hier nicht regelmäßig reinschaue, weitere Fragen am besten im ThinkPad-Forum posten.
20. Oktober 2011 um 08:06 Uhr
Verwendet jemand folgende Programme um den Stromvebrauch zu optimieren?
http://www.jupiterapplet.org
http://www.webupd8.org/2010/07/jupiter-ubuntu-ppa-hardware-and-power.html
Ein ähnlicher Tipp von WebUpd8:
http://www.webupd8.org/2011/06/linux-kernel-power-issue-fix.html
Weitere Tipps:
http://vagubunt.wordpress.com/2010/12/21/ubuntu-notebook-akkulaufzeit-verlangern/
Jemand gute Erfahrungen damit?
20. Oktober 2011 um 15:19 Uhr
Wow, powertop meldet 12W statt 20W zuvor (alle 3 Optionen eingetragen). Allerdings musste ich den Parameter “acpi=noirq” entfernen, da sich mein Vostro nicht mehr booten lies.
@Christoph: was genau macht “acpi=noirq”? Ich finde den Parameter im Phoronix-Artikel nicht…
20. Oktober 2011 um 15:30 Uhr
Der Parameter deaktiviert das PCI IRQ routing. Er wird im Bug mit aufgeführt, User berichten dass erst mit ihm, der Ruhezustand der GPU klappte. Zum Schalter gibts bspw. hier mehr Infos.
Grüße
Christoph
Pingback: Stromverbrauch des Dell Vostro v131 | difficultdecisions.de
21. Oktober 2011 um 17:52 Uhr
Hat auf meinem Asus U31S Tastatur und USB-Maus lahmgelegt. Konnte glücklicherweise im Recovery-Modus die Zeile zurücksetzen.
22. Oktober 2011 um 11:16 Uhr
Hallo Christoph,
ich habe deine Anleitung befolgt und versucht auf meinem Notebook die Befehlszeile i915.i915_enable_rc6=1 hinzuzufügen, allerdings kommt bei dem Befehl update-grub jedesmal die Meldung “i915.i915_enable_rc6=1: not found”
Hast du vielleicht eine Ahnung woran das liegen könnte?
22. Oktober 2011 um 11:38 Uhr
Hi Sascha, das gehört alles in die “GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT…”-Zeile. Die Darstellung hier im Blog war leider etwas unglücklich. Ich hab das mal geändert.
Grüße
Christoph
23. Oktober 2011 um 15:34 Uhr
Vielen Dank!
Der Stromverbrauch ist bei meinem T420s unter Ubuntu 11.10 von über 20 W auf unter 13 W zurückgegangen.
Pingback: [Sammelthread] Ubuntu 11.10 Oneiric Ocelot - Seite 2 - Forum de Luxx
26. Oktober 2011 um 21:53 Uhr
Danke für den Tipp!
Durch deinen Blogpost hab ich mich mal schlau gemacht und an verschiedenen Stellen gelesen, das das bei Core2duo und Atom CPU auch helfen soll. Also hab ich mich grad mal drüber gemacht das bei meinem Notebook und Netbook zu testen. Das Ergebnis ist das sich beim Notebook der Verbrauch von 15,5W bis 16W schwankend auf ca 14W stabil gesenkt hat. Beim Netbook sind nur Veränderungen im mW Bereich zu sehen, das dürfte von der Akkulaufzeit kaum ins Gewicht fallen.
27. Oktober 2011 um 01:28 Uhr
Hi Owz, mein Notebook mit Core i5 und Oneiric ist gerade verliehen, aber ich schau mir nächste Woche mal an ob diese Tricks auch hier helfen.
Grüße
Christoph
30. Oktober 2011 um 00:26 Uhr
Wollte gerne bei meinem Notebook gerne die Einstellungen rückgäng machen, weil ich in zwischen der Meinung bin das die dafür verantwortlich sind das das USB-Subsystem total verrückt spielt. Leider bekomme ich wenn ich die Zeil auf
zurück geändert hab bei
die Fehlermeldung
Hab auch nach längerer suche keine Lösung gefunden. Hat jemand nen Tipp für mich?
Owz
30. Oktober 2011 um 13:37 Uhr
Also mein USB geht wieder. Hab grub2 komplett deinstalliert und wieder installiert. jetzt sind zwar die Stromspareinstellungen wieder weg, aber USB geht wieder! Suspend to RAM hab ich noch nicht getestet!
Owz
30. Oktober 2011 um 15:15 Uhr
Hi Owz, gut dass du einen Workaround gefunden hast. War die Tage leider kaum am Rechner.
Grüße
Christoph
25. Februar 2012 um 22:37 Uhr
Hallo,
ich habe auch die Fehlermeldung bekommen. Gibt es auf dieses Problem eine Lösung?
Beste Grüße
Leroy Fiddler
25. Februar 2012 um 22:58 Uhr
Hallo Leroy, wie sieht denn deine /etc/default/grub aus?
Grüße
Christoph
19. März 2012 um 21:06 Uhr
Hallo Christoph,
meine Eintragung in grub sieht jetzt wie folgt aus:
mfG
Leroy Fiddler
20. März 2012 um 18:40 Uhr
Hast du mal geprüft, ob in der GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT-Zeile auch wirklich alles in einer Zeile steht und ob normale Anführungszeichen (also Shift+2) genutzt werden. Im Internet werden daraus mal ganz gerne typograpisch korrekte Zeichen.
Grüße
Christoph
21. März 2012 um 10:19 Uhr
Hallo Christoph,
der TIpp mit den Anführungszeichen hat funktioniert, danke!
Stromverbrauch laut /proc/acpi/battery/BAT0/state ist jetzt bei 846 mA, vorher war er ~bei 1600. Vielen Dank!
Gruß Leroy
3. November 2011 um 20:59 Uhr
grep name /proc/cpuinfo
gibt bei mir aus
model name : Intel(R) Core(TM) i3 CPU M 330 @ 2.13GHz
model name : Intel(R) Core(TM) i3 CPU M 330 @ 2.13GHz
model name : Intel(R) Core(TM) i3 CPU M 330 @ 2.13GHz
model name : Intel(R) Core(TM) i3 CPU M 330 @ 2.13GHz
…und ich kann den chipsatz nur schätzen, nicht herausfinden. ich glaube, kein sandybridge. Aber vollständig ist wikipedia da wie so oft nicht.
grep rate /proc/acpi/battery/BAT0/state
present rate: 786384 mW
wieso habe ich mehr als das zehnfache an mW als alle anderen hier?
Bizarre!
3. November 2011 um 23:15 Uhr
Ne, ich denke nicht dass dein System eine Sandy-Bridge hat. Aber die Entladerate sieht ziemlich strange aus. Mit 786W hättest du ja einen Heizstrahler auf dem Schoss
3. November 2011 um 23:22 Uhr
Habe ich auch. Der lüfter ist so heiß, dass man ihn nicht lange anfassen kann, und auch zu laut. Ich weiß nicht, ob’s die schuld von SONY oder ubuntu ist. Die akkulaufzeit ist schlimm schlimm schlimm.
Oh, und man darf nicht sein phone neben dem lüfter liegen lassen, sonst steigt auch dessen temperatur schnell. Mindestens 69° haben die beiden kerne immer.
4. November 2011 um 00:10 Uhr
Um welches Notebook handelt es sich denn?
4. November 2011 um 00:43 Uhr
Sony VAIO EB1M1E, gekauft August 2010. Der Akku ist immer noch der, der dabei war – ein VGP-BPS22 3500 mAh/39 Wh.
4. November 2011 um 01:11 Uhr
Hm, im Netz findet man leider nur sehr wenig zu dem Laptop und Ubuntu. Einzig hier schreibt jemand, dass er Ubuntu 10.04 auf dem EB1M1E installiert hat und nun der Akku nur rund 2h läuft. Allerdings steht da weder eine Lösung, noch was unter Oneiric passiert.
Grüße
Christoph
4. November 2011 um 17:12 Uhr
Holla, ich kann auf deine antwort nicht wieder antworten. Muss ich also hierhin schreiben.
Eine lösung steht da bestimmt irgendwann mal, wenn ich weiter weiß…du hast mich also gar nicht erkannt? : )
Ja, die lächerlich kurze akkuzeit, die stetig kürzer wird, und WLAN querelen sind zwei von den dingen, die ich nie unter ubuntu hingekriegt habe.
Nur als seitennotiz, auf einem älteren vaio, welches win xp und ubuntu 10.04 dualbootet, hat er bei den selben messbedingungen ca. 10 min mehr akkulaufzeit unter ubuntu als unter dem vorinstallierten windows. dass ubuntu (zumindest bis dahin) also die akkusau sein soll, kann ich bei mir nicht bestätigen.
Bye bye
4. November 2011 um 17:22 Uhr
Ach ich Dummerchen, jetzt merke ich es
Ich hatte bislang mit der Auswahl meiner Laptops eigentlich ziemlich Glück. Gut, Standby/Suspend und Resume waren zu Dappers Zeiten hacklig, doch sowas ist bei mir zum Glück noch nie passiert.
Grüße
Christoph
4. November 2011 um 17:27 Uhr
Ich versuche auch, von VAIOs eher abzuraten, aber bin halt drauf hängen geblieben. Da kann man nichts machen.
4. November 2011 um 17:32 Uhr
Die Sony Laptops haben aber auch ihre Vorteile, so findest du z.B. in meinen Augen nirgendwo bessere Displays – allerdings haben die auch ihren Preis
4. November 2011 um 17:38 Uhr
Ja, haben sie. Die Displays waren allerdings eher damals, mittlerweile sind sie solide, und die Auflösung der Dinger ist immer Mitte-unten angesiedelt (1366×768 auf 15,5” ist vielen zu wenig). Letzten Sommer war eher Sonys Abrücken von der Hochpreispolitik das schlagende Argument. Fand ich witzig, dass mein Laptop so viel kostet wie mein Smartphone.
5. November 2011 um 08:27 Uhr
Vielen Dank für die Anleitung!
Ich habe bei einem Thinkpad T520 mit Intel(R) Core(TM) i5-2520M CPU @ 2.50GHz auch einen Erfolg von gut einem Drittel weniger Leistungsaufnahme erzielen können.
6. November 2011 um 17:58 Uhr
ich spare mit der Modifikation auch 8W und die Lüfter drehen nicht mehr so hoch, nur leider wird mein USB 2.0 Port abgeschaltet USB 3.0 funktioniert.
HP DV6-6001eg mit i7-2630QM @ 2Ghz
Hab Grub wieder in Originalzustand gebracht, brauche den Port …
Schade…
7. November 2011 um 11:16 Uhr
Hi, hast du nur mal den “i915.i915_enable_rc6=1″ Eintrag probiert? Vielleicht reicht der ja schon.
Grüße
Christoph
Pingback: Review zum Lenovo Thinkpad Edge E320 – HalloUbuntu
9. November 2011 um 10:09 Uhr
hat funktioniert, mit Deaktivierung der ATI-Grafik ist mein Verbrauch jetzt auf 14W – 20W geschrumpft.
Das ist zwar immer noch mehr als unter Windows, aber viel effizienter als 30 – 50W, wie vorher, Dankeschön!
10. November 2011 um 18:02 Uhr
Vielen Dank für den Tipp, die Akkulaufzeit hat sich pi*Daumen um eine Stunde erhöht.
Dank Bumblebee und powertop verbraucht mein Notebook (ASUS) im Normalbetrieb nur noch zwischen 13 und 15 Watt.
Die Akkulaufzeit beträgt somit, wie bei Windows zwischen 4 und 4,5 Stunden.
Mein Akkustatus ist übrigens nicht unter /proc/acpi abrufbar, sondern unter /sys/class/power_supply/BAT0/current_now
(Arch, Kernel 3.0)
18. November 2011 um 09:55 Uhr
Vielen Dank! Nach anfangs sporadischen, schwer verdaulichen Beiträgen zum Themen diverser Schlaumeier, hier nun eine sehr nett geschriebene Anleitung, die mit entsprechendem Ranking im Google-Index gewürdigt wird.
Ergebnis auf Dell E5420 nach dem ersten Schritt: von ca. 20 auf 10 Watt
23. November 2011 um 00:04 Uhr
Von etwa 20W auf 14W mit meinem Thinkpad X220 i5-2520M, leider ist die Auflösung mit den Bootoptionen nur noch 1024×768 und unänderbar. Welche genau dafür verantwortlich ist, hab ich auf die Schnelle nicht rausgefunden
9. Dezember 2011 um 21:20 Uhr
Hallo allerseits,
ich habe einen Medion Akoya P6812 mit einer Intel i3-2330M CPU, Nvidia Optimus GT555M (die ich allerdings unter Ubuntu nicht nutze). Bei mir habe ich mit powertop eine Energieersparnis von ca. 23 % messen können. Die Kerneloption “i915.i915_enable_rc6=1″ war hauptsächlich dafür verantwortlich. Mit “pcie_aspm=force” habe ich den Eindruck, dass der Energieverbrauch noch ein klein wenig besser wurde.
Was nichts gebracht hat war:
“acpi=noirq”: danach ließ sich Ubuntu 11.10 64 bit gar nicht mehr starten.
Die anderen von Dir vorgeschlagenen Optionen haben auch keine Verbesserungen gebracht, weder einzeln noch in der Kombination mit der “rc6=1″ Option.
Danke aber für den Blog mit diesen guten Hinweisen!
11. Dezember 2011 um 15:05 Uhr
Noch einen Zusatz zu meinem Beitrag. Ich habe unter Windows 7 ein Programm gefunden, das ähnlich wie PowerTOP die elektrische Leistung auslesen kann.
Mit PowerTOP hatte ich für meinen Rechner ohne die Kernel-Optionen eine Leistung von ca. 25 W, mit den von mir angewendeten Optionen dann eine Reduktion auf ca. 19 W.
Unter Windows 7 habe ich eine deutlich längere Akkulaufzeit und habe mit dem Programm Joulemeter (von Microsoft) eine Leistungsaufnahme von ca. 12,3 W ermittelt. Das Verhältnis passt auch gut zu den Gesamtlaufzeiten meines Rechners unter Akkubetrieb (ca. 3:20 h unter Ubuntu mit den Kerneloptionen und ca. 5 1/2 h unter Windows jeweils in einem Office- / Internetbetrieb mit Wlan).
Ich würde mich natürlich freuen, wenn mir jemand sagen könnte, wie ich auch unter Ubuntu 11.10 64 bit ähnliche Energieverbräuche zustande bringen kann.
30. Dezember 2011 um 19:50 Uhr
Interessant. Ich hab auch mal die Standardparameter übernommen, und siehe da, der Verbrauch ist von 2200mW auf 1700mw gesunken.
Stabilität gleichgeblieben.
(Samsung RF511, “Intel(R) Core(TM) i7-2630QM CPU @ 2.00GHz”)
Danke!
17. Januar 2012 um 21:08 Uhr
Hi,
vielen Dank für die Anleitung. Geht super. Kleiner Bericht:
Thinkpad x220i Core I3-2350M 2.3Ghz
Linux Mint 12 MSGE
thinkfan
cpufreq = ondemand
volle Displayhelligkeit
WiFi = on
keine progs geöffnet
immer neugestartet und ohne Software zu öffnen einstellungen durchgetestet.
ohne Veränderungen: 18.6 – 21W
mit ersten Parameter: 15 – 19W
mit 1. + 2. Parameter: 11.5 – 12.4W
mit 1. + 2. + 3. Parameter: 11.7 – 13.8W
3. Parameter brachte keine Verbesserung. Bis jetzt keine Probleme feststellbar!
Top, Danke
19. Januar 2012 um 10:25 Uhr
Freut mich dass es klappt
31. Januar 2012 um 16:45 Uhr
Erstklassig!!!
Ohne die Änderung liege ich bei ca 40 W
Mit den Änderungen liege ich bei ca 28 W
genutztes Notebook:
Dell XPS 15 (L502x)
i7-2630QM @ 2.00 GHz
8GB RAM
FullHD Display
Danke für die klasse Zusammenfassung!!!
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14. März 2012 um 11:35 Uhr
Hallo,
auf meinem Lenovo Thinkpad L520 (Core i3-2310M ) funktioniert leider nicht einmal “i915.i915_enable_rc6=1″. Das einzige was ich zu sehen bekomme (dort wo eigentlich der Loginscreen sein sollte) ist der Mauszeiger auf schwarzem Hintergrund. Nicht einmal die Console bekomme ich zu Gesicht.
Dabei ist es schon schade, dass ich überhaupt erst die Ubuntu 11.10 stabil auf diesem Notebook zum laufen bekommen habe. Ältere Versionen liefen damals gar nicht, so dass ich bis vor kurzem leider auch noch Win7 benutzen musste.
Bin jetzt mit Ubuntu eigentlich sehr zufrieden. Schade nur, dass ich, wie wahrscheinlich die meisten hier, das Problem habe, dass mein Notebook im Akkubetrieb deutlich weniger durch hält, als unter Windows.
Win7: 4:10h (noch mit normaler Festplatte gemessen)
Ubuntu: 3:15h (jetzt sogar mit SSD)
Eigentlich hatte ich erwartet, dass die Akkulaufzeit mit dem SSD-Upgrade noch steigt und bin gerade ein bisschen betrübt über die momentane Situation. Weiterhin ist der Lüfter unter Win7 zeitweise (im Office-Betrieb) sogar ganz ausgegangen. Unter Ubuntu läuft er immer und zeitweise ziemlich hoch sogar.
Hoffe das mit dem Intel-Stromspar-Maßnahmen wird in kommenden Kerneln irgendwie gefixt, da es momentan irgendwie un zufriedenstellend ist.
Beste Grüße
Christoph
14. März 2012 um 23:17 Uhr
Hi Christoph, schade dass es bei dir nicht gut klappt. Hast du dich mal mit PowerTop auseinander gesetzt? Damit lässt sich auch immer wieder einiges an Laufzeit herausholen.
Grüße
Christoph
18. März 2012 um 10:23 Uhr
Hallo Christoph,
na sagen wir mal ich hab PowerTop installiert und mich ein bisschen durch die Menüs gelesen, aber wirklich schlau werde ich daraus noch nicht. Müsste ich mich bei Gelegenheit noch mal ein bisschen hineinknien.
Liebe Grüße
Christoph
P.s. In letzter Zeit schickt mich Google auf der Suche nach Problemlösungen ganz schön oft auf deine Seite! Find ich gut, mach weiter so!
18. März 2012 um 18:01 Uhr
Nennt sich Filter Bubble
20. März 2012 um 18:38 Uhr
Ist zugegeben ein bisschen kompiliziert, besonders wenn man die Änderungen permanent machen möchte. Aber man sieht ganz gut wie viele Watt das System gerade zieht.
Grüße
Christoph
19. März 2012 um 15:02 Uhr
Ich habe meinen Laptop mit Parametern 1 und 2 bis auf 6.72 Watt gedrosselt. Sonst sind natürlich laptop-mode-tools und eine TP spezifische Module installiert, die noch etwas nachhelfen.
26. März 2012 um 20:55 Uhr
Hallo Christoph,
aus Gründen, die ich nicht verstehe, hat die Option acpi=noiqr bei meinem Notebook (HP Pavilion g 6) dazu geführt, dass einige der USB-Slots nicht mehr funktioniert haben. Ich weiß nicht, ob das Problem häufiger vorkommt, aber ich denke, wer hier mitliest, hat ein Recht, es zu erfahren
Viele Grüße
Leroy Fiddler
30. März 2012 um 02:11 Uhr
Die ganzen ACPI-Optionen können problematisch werden. Je nach Gerät sind die Folgen jedoch unterschiedlich. Manchmal helfen sie, manchmal verursachen sie Probleme. Daher ist es immer gut, wenn man weiß, wie man in den Edit-Modus von Grub gelangt und die Optionen für den nächsten Boot-Vorgang kicken kann.
Grüße
Christoph
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7. April 2012 um 18:09 Uhr
Hallo Christoph….
ich möchte dir auch noch kurz meine Erfahrungsberichte mit den Kernelparametern mitteilen.
Ich nutze ein Sony Vaio VPCSB 13.3″ Notebook. Dieses ist vielleicht für Linux Systeme nicht die beste Wahl. Aber im großen und ganzen bin ich sehr zufrieden. Wenn jetzt noch das wechseln der beiden Grafikkarten funktioniert bin ich sehr zufrieden. Ich nutze nicht ubuntu sondern Arch. Aber das hat ja letztendlich nichts zu tun mit meiner Power-Consumption.
Also hier meine besten Ergebnisse (mit eingeschalteter Intel-Grafikkarte HD 3000 und Laptop-Mode-Tools):
Ohne zusätzliche Kernelparameter:
14,0W
Mit eingeschalteten Kernelparameter pcie_aspm=force und i915.i915_enable_rc6=1:
8,8W
Alles bei eingeschaltetem WLan.
Mit acpi=noirq lies sich Linux nimmer booten.
Interessanterweise ist mein Kernel 3.12.14. Trotzdem haben i915.i915_enable_rc6=1 und pcie_aspm=force eine verbesserung von ca 5W gehabt.
Edit:
Die “driving force” scheint tatsächlich i915.i915_enable_rc6=1 zu sein. Das herauslassen von pcie_aspm=force brachte keine Veränderungen
8. April 2012 um 14:15 Uhr
Ich nochmal.
Ich habe gerade meinen Kernel auf 3.3.1. geupdated, seit dem verbraucht mein Sony Notebook (siehe oben) nur noch ca. 6W.
Kernel 3.3. scheint endich die Sandy-Bridges voll bzw. gut zu unterstützen.
11. April 2012 um 16:54 Uhr
Die Kernel-Parameter kann man dann also ignorieren?
13. April 2012 um 18:13 Uhr
Ich habe es einmal mit Kernelparameter und einmal ohne getestet und es ergab sich kein nennenswerter Energieverbrauchsunterschied.
11. April 2012 um 00:05 Uhr
Hi,
ubuntu 11.10
Notebook: Packard Bell Easy Note LS44-005GE
Intel Core i3-2310M
Powertop Werte:
vorher: 22,3 W
bzw. cpu im aktuellen Last bei 12-13 %
Nachher: 16,7%
cpu im aktuellen Last bei 6,7 %
Parameter: enable_rc6 auf set genutzt.
Grafik stabil.
Danke Dir
lg
12. April 2012 um 11:57 Uhr
Hi.
Danke für diesen Tip.
Ich habe es auch geändert, doch bei einem Neustart bootet er nicht mehr, d.h. er erreicht noch den Bootloader, und wenn ich dann Ubuntu aussuche wird der Bildschrim scharz/lila und nichts passiert.
Erst nach einem Neustart im Recovery Modus und anschließendem zurückverändern, bootet er wieder.
ich habe diesen Prozessor: i5-2450M
auf der Wiki-Seite steht i5-2450P. Hat der Buchstabe was zu sagen, also habe ich jetzt nun einen Sandy Bridge oder nicht?
Vielleicht kennts ja jemand das Problem.
Grüße
12. April 2012 um 12:09 Uhr
Der müsste schon eine Sandy-Bridge haben, hast du einfach mal nur “i915.i915_enable_rc6=1″ als zusätzlichen Boot-Parameter eingetragen?
Grüße
Christoph
13. April 2012 um 00:26 Uhr
Hey, ich hab den trick gerade auf meinem Acer Aspire TimelineX 4830TG ausprobiert und komme nun von ca. 20 Watt auf teilweise unter 10. Endlich habe ich wieder normale Akkulaufzeiten. Wenn ich es nun noch hinbekommen würde, dass ich die Bildschirmhelligkeit regeln kann, dann komm ich sogar noch weiter runter.
27. April 2012 um 14:55 Uhr
Vielen Dank!
hat mir sehr geholfen mit meinem ASUS Zenbbok und der Laufzeit. Doch konnte ich nach dem reboot touchpad und tastatur nicht mehr bedienen :/
fix-ideen?
habe es jetzt wieder rückgänig gemacht :/
thx
27. April 2012 um 15:17 Uhr
Welche Optionen hast du denn übernommen? Die wichtigste ist eigentlich “i915.i915_enable_rc6=1″. Hast du mal nur die eingetragen?
Grüße
Christoph
27. April 2012 um 21:35 Uhr
GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT=”quiet splash pcie_aspm=force acpi=noirq i915.i915_enable_rc6=1″
hab ich eingegeben… bin absoluter neuling…
kann es sein, dass es ein problem ist, dass ich kein gnome habe?