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	<title>Ubuntu – Linux und Ich</title>
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	<description>Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT</description>
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		<title>Ubuntu-Wiki: Neustart mit MediaWiki statt MoinMoin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Sep 2026 19:14:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Canonical]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Ubuntu-Wiki läuft ab sofort unter neuer Software: MediaWiki löst das betagte MoinMoin ab. Dafür startet das Wiki mit gerade einmal rund 50 Seiten – der alte Bestand liegt im Archiv.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In den Anfangsjahren von <a href="https://ubuntuusers.de/">ubuntuusers.de</a> habe ich selbst etliche Wiki-Artikel geschrieben. Nicht nur technische Anleitungen, sondern auch Seiten für die Community selbst – etwa eine Anleitung zum <a href="https://wiki.ubuntuusers.de/ubuntuusers/Moderatoren/Richtig_fragen/">richtigen Fragen</a>, damit im Forum nicht zum hundertsten Mal ein „geht nicht, bitte helfen&#8220; landet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hängen geblieben ist vor allem, wie schnell so eine Sammlung wächst, wenn ein paar Leute regelmäßig etwas beitragen – und wie schnell sie verstaubt, wenn nicht. Im deutschsprachigen Raum sind wir bis heute verwöhnt: Das <a href="https://wiki.ubuntuusers.de/Startseite/">ubuntuusers-Wiki</a> ist in meinen Augen eine der besten Linux-Dokumentationen überhaupt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das offizielle Ubuntu-Wiki hatte es daneben immer etwas schwerer – eine angestaubte Optik, zwei parallele Adressen und für jeden, der mitschreiben wollte, erst einmal ein Antrag auf Launchpad. Wer hierzulande eine Lösung suchte, ist entsprechend selten dort gelandet. Jetzt bekommt es einen kompletten Neustart.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Aus zwei Wikis wird eins</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Genau genommen waren es ja sogar zwei offizielle Wikis: Neben <a href="https://wiki.ubuntu.com/">wiki.ubuntu.com</a> gab es noch das CommunityHelpWiki unter <a href="https://help.ubuntu.com/community">help.ubuntu.com/community</a>. Welches davon für welchen Inhalt zuständig war, wusste am Ende vermutlich nicht mal mehr Canonical selbst. Wer eine Seite anlegen wollte, durfte erst einmal raten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit ist jetzt Schluss: Beide Altlasten werden von einem einzigen neuen Wiki abgelöst, das seit dieser Woche <a href="https://discourse.ubuntu.com/t/a-new-ubuntu-wiki-part-5-pre-launch/85570">in Produktion</a> ist. Unter der Haube werkelt nun <a href="https://www.mediawiki.org/wiki/MediaWiki">MediaWiki</a> statt MoinMoin – dieselbe Software also, die auch das Arch-Wiki und die Wikipedia antreibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Wechsel war überfällig: Die alten Wikis liefen auf einer MoinMoin-Version, die noch Python 2 voraussetzt und entsprechend seit Jahren keine Sicherheitspatches mehr bekommt. Debian ist gerade mit einer <a href="https://wiki.debian.org/DebianWiki/WikiRevamp">ähnlichen Migration</a> beschäftigt, Ubuntu ist mit dem Umzug also nicht allein.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ab905688261c&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ab905688261c" class="wp-block-image wp-lightbox-container"><img decoding="async" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/ubuntuusers-wiki-2026.webp" alt="Geöffnetes Browserfenster mit der Startseite des Ubuntuusers.de-Wikis und verschiedenen Themenkategorien."/><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Im deutschsprachigen Raum führt bei Ubuntu-Fragen bis heute kaum ein Weg am Wiki von ubuntuusers.de vorbei – gepflegt von der Community.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Zum Mitschreiben reicht ein Ubuntu-One-Account</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für Autoren ändert sich am meisten. Bisher musste man sich auf Launchpad um die Mitgliedschaft in einer Wiki-Editoren-Gruppe bewerben und dann auf einen Menschen warten, der einen wildfremden Antragsteller nach Gutdünken für vertrauenswürdig hält oder eben nicht. Künftig reicht ein Ubuntu-One-Account, um bestehende Seiten zu bearbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer neue Seiten anlegen oder geschützte Seiten anfassen will, braucht <a href="https://wiki.ubuntu.com/Ubuntu_Wiki:User_groups_and_teams#Autoconfirmed">zehn Edits und einen mindestens vier Tage alten ersten Beitrag</a> – das klassische Autoconfirmed-Modell aus der Wikipedia-Welt. Neue Mitstreiter sollen sich erst etwas Vertrauen erarbeiten, bevor sie an die heiklen Stellen dürfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Geschrieben wird wahlweise im visuellen Editor mit Slash-Befehlen oder im Quelltexteditor, der Syntaxhervorhebung, Linting, Live-Vorschau und Multi-Cursor mitbringt. Dazu kommen Dark Mode, eine mobiltaugliche Oberfläche, Bild-Uploads samt Galerien, automatische Spamfilter und – für die Bastler unter euch – ein sandboxed Lua-Interpreter für dynamische Templates.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ab90568831ae&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ab90568831ae" class="wp-block-image wp-lightbox-container"><img decoding="async" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/ubuntu-wiki-restart-01.webp" alt="Die Startseite des Ubuntu-Wikis in einem geöffneten Webbrowser-Fenster."/><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">So sieht das neue Ubuntu-Wiki aus: MediaWiki löst MoinMoin nach über 20 Jahren ab, inklusive Dark Mode und mobiltauglicher Oberfläche.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">50 Seiten sind noch kein Wiki</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Haken an der Sache: Inhalte hat das neue Wiki so gut wie keine. Statt zehntausende Seiten aus zwei Jahrzehnten zu migrieren, startet Ubuntu mit rund 50 Seiten und der Ansage, dass die Community den Rest selbst nachziehen soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachvollziehbar ist das schon, denn ein guter Teil des alten Bestands war veraltet, doppelt oder schlicht Spam – und übertragen werden soll nur, was sich heute noch lohnt. Trotzdem heißt das erst einmal: Alte Lesezeichen und die Treffer eurer letzten zehn Google-Suchen laufen ins Leere.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Immerhin landet ihr dann nicht auf einer nackten 404, sondern bekommt Suchtreffer im neuen Wiki, Suchtreffer im Archiv und das Angebot, die Seite gleich selbst anzulegen. Aus der Sackgasse wird so mit etwas gutem Willen direkt ein eigener Artikel.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ab9056883df2&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ab9056883df2" class="wp-block-image wp-lightbox-container"><img decoding="async" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/ubuntu-wiki-restart-02.webp" alt="Ein Browserfenster zeigt eine Übersichtsseite der Kategorie Desktop im Ubuntu-Wiki."/><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Noch ist das neue Wiki ziemlich leer: Zum Start gibt es rund 50 Seiten, den Rest soll die Community beisteuern.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Der alte Bestand liegt im Archiv</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wer im Altbestand stöbern will, findet ihn als <a href="https://github.com/ubuntu/wiki-archives">Textarchiv auf GitHub</a> – bereits nach MediaWiki-Syntax konvertiert, was das Migrieren einzelner Seiten deutlich erleichtert –, als <a href="https://github.com/ubuntu/wiki-archives/releases/tag/ubuntu-wiki-tarballs-final">Tarball mit Bildern, Anhängen und Versionsgeschichte</a> und als <a href="https://ubuntu-community-team.github.io/ubuntu-wiki-archives-viewer/">Web-Viewer</a> zum lokalen oder Online-Betrieb.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Warnung gibt das Team gleich mit: Der Abzug ist einige Monate alt, ganz frische Edits aus dem alten Wiki fehlen. Die Weiterleitungen von help.ubuntu.com/community sollen in den nächsten Tagen folgen, Fehler meldet ihr vorerst per Discourse an das <a href="https://discourse.ubuntu.com/g/comms-council">Communications Council</a>.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ab9056884812&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ab9056884812" class="wp-block-image wp-lightbox-container"><img decoding="async" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/ubuntu-wiki-restart-03-1.webp" alt="Geöffnetes Browserfenster mit der Ubuntu-Wiki-Seite zum Thema Nautilus-Skripte."/><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Wer eine alte Seite vermisst, findet sie im Archiv und kann sie von Hand ins neue Wiki übertragen – und dabei gleich aktualisieren.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Technisch ist das ein sauberer Schnitt, und die Editoren-Hürde endlich abzuräumen war längst fällig. Ob daraus wieder eine ernstzunehmende Wissenssammlung wird, entscheidet sich aber nicht an der Software, sondern daran, ob sich genug Leute finden, die die guten alten Seiten herüberholen und nebenbei aktualisieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Arch-Wiki ist schließlich auch nicht wegen MediaWiki gut, und ubuntuusers war es auch nie. Wie seht ihr das – lohnt sich der Aufwand für das offizielle Wiki überhaupt? Finden sich heute noch ausreichend Autoren, die das Wiki mit Leben füllen? Oder ist die Ära der Distro-Wikis ohnehin vorbei?</p>
<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Ubuntu 25.04 Plucky Puffin im Test: Viel Neues, aber nicht alles rund</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/ubuntu-25-04-plucky-puffin-im-test-viel-neues-aber-nicht-alles-rund/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnu-linux/ubuntu-25-04-plucky-puffin-im-test-viel-neues-aber-nicht-alles-rund/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Apr 2025 05:31:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Testbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>
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					<description><![CDATA[Ubuntu 25.04 „Plucky Puffin“ bringt frischen Wind: neuer Installer, GNOME 48 mit HDR-Vorschau, moderne Tools und ein Fokus auf ARM. Doch nicht alles läuft rund – besonders beim Upgrade. Ein erster Blick aufs neue Zwischenrelease zeigt Licht und Schatten.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Kurz vor Ostern hat Canonical <a href="https://ubuntu.com/download/desktop">Ubuntu 25.04</a> alias Plucky Puffin veröffentlicht – und wie es sich für ein Zwischen-Release gehört, gibt’s neun Monate Unterstützung und dafür eine Portion Experimentierfreude obendrauf. Ich habe mir die finale Version kurz nach Veröffentlichung auf einem meiner Testsysteme installiert, um einen ersten Blick auf die wichtigsten Neuerungen zu werfen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Neuer Installer: BitLocker? Kein Problem. Meistens.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der frisch überarbeitete Installer sticht beim Setup direkt ins Auge – oder besser gesagt: Er versucht es. Canonical hat die Benutzerführung überarbeitet und will vor allem Dual-Boot-Nutzern das Leben erleichtern. Bei mir erkannte der Installer zuverlässig die vorhandene Windows-Partition und bot mir direkt eine passende Auswahl an Installationsszenarien an. Auch mit BitLocker-verschlüsselten Partitionen kommt Ubuntu 25.04 nun deutlich besser zurecht – sofern alles so läuft, wie es soll.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ab905688a690&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ab905688a690" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1280" height="846" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/ubuntu-2504-dualboot-1280x846.webp" alt="Der neue Ubuntu-Installer erkennt Windows-Installationen inklusive BitLocker automatisch und bietet passende Installationsoptionen – wenn alles glatt läuft." class="wp-image-44439" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/ubuntu-2504-dualboot-1280x846.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/ubuntu-2504-dualboot-640x423.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/ubuntu-2504-dualboot.webp 1497w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Der neue Ubuntu-Installer erkennt Windows-Installationen inklusive BitLocker automatisch und bietet passende Installationsoptionen – wenn alles glatt läuft.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die neue Verschlüsselungsoption funktioniert ebenfalls gut, allerdings ist die angekündigte TPM-gestützte Full-Disk-Encryption noch nicht einsatzbereit. Canonical selbst erwähnt dazu nichts Offizielles, aber auch im System selbst findet sich kein Hinweis darauf. Wer also auf moderne Sicherheitstechnologien setzt, muss sich weiterhin gedulden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">GNOME 48 und HDR – aber bitte mit Vorsicht</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Als Desktop kommt GNOME 48 zum Einsatz, das erstmals HDR unterstützt – theoretisch. Die Funktion ist standardmäßig deaktiviert und taucht nur auf, wenn ein entsprechender Monitor erkannt wird. Bei meinem Testgerät blieb der Punkt in den Anzeigeeinstellungen jedenfalls ausgegraut.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ab905688b881&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ab905688b881" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img decoding="async" width="1280" height="846" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/ubuntu-2504-willkommen-1280x846.webp" alt="GNOME 48 begrüßt Nutzer mit überarbeitetem Look und neuen Features wie HDR – in der Praxis jedoch noch mit vielen Wenns und Abers." class="wp-image-44443" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/ubuntu-2504-willkommen-1280x846.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/ubuntu-2504-willkommen-640x423.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/ubuntu-2504-willkommen.webp 1497w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">GNOME 48 begrüßt Nutzer mit überarbeitetem Look und neuen Features wie HDR – in der Praxis jedoch noch mit vielen Wenns und Abers.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die neuen Animationen durch Triple Buffering wirkten sich zwar sichtbar auf die Optik aus, allerdings nicht immer im positiven Sinne: Die eine oder andere UI-Aktion fühlte sich träger an als gewohnt. Das kann sich mit kommenden Updates natürlich noch verbessern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig für Notebook-Nutzer ist der neue &#8222;Preserve Battery Health&#8220;-Modus. Früher mal als <a href="https://linuxundich.de/gnu-linux/battery-health-charging-batterielebensdauer-unter-gnome-optimieren/">Erweiterung für GNOME</a> nachrüstbar und inzwischen fest in GNOME integriert, ist die Funktion jetzt auch bei Ubuntu angekommen. Der Modus sorgt dafür, dass Akkus nicht dauerhaft bis 100 Prozent geladen werden, was die Lebensdauer deutlich erhöhen kann.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Neues unter der Haube – Kernel 6.14, neue Toolchain</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Linux 6.14 bringt Ubuntu nicht nur das neue Scheduling-System <code>sched_ext</code>, das künftig flexiblere Planung von Prozessen im Userspace erlaubt, sondern auch optimierte Unterstützung für aktuelle Hardware. Besonders spannend ist das für Nutzer mit neuen Intel Core Ultra 200V Prozessoren oder einer dedizierten Intel Arc &#8222;Battlemage&#8220;-GPU. Laut Canonical soll Raytracing nun bis zu 30 Prozent schneller laufen. Ob das der Praxis standhält, wird sich zeigen.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ab905688c8a9&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ab905688c8a9" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img decoding="async" width="1280" height="846" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/ubuntu-2504-overview-1280x846.webp" alt="Frisch installiert präsentiert sich Ubuntu 25.04 optisch zurückhaltend, aber mit vielen Neuerungen im Unterbau – etwa Linux 6.14 und aktualisierte Toolchains." class="wp-image-44440" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/ubuntu-2504-overview-1280x846.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/ubuntu-2504-overview-640x423.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/ubuntu-2504-overview.webp 1497w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Frisch installiert präsentiert sich Ubuntu 25.04 optisch zurückhaltend, aber mit vielen Neuerungen im Unterbau – etwa Linux 6.14 und aktualisierte Toolchains.</figcaption></figure>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ab905688d7c5&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ab905688d7c5" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="846" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/ubuntu-2504-startmenu-1280x846.webp" alt="Das Startmenü bleibt unverändert. Auffällig sind vor allem neue Icons und subtilere Animationen dank Triple Buffering – manchmal aber etwas zu subtil." class="wp-image-44442" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/ubuntu-2504-startmenu-1280x846.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/ubuntu-2504-startmenu-640x423.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/ubuntu-2504-startmenu.webp 1497w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Das Startmenü bleibt unverändert. Auffällig sind vor allem neue Icons und subtilere Animationen dank Triple Buffering – manchmal aber etwas zu subtil.</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">ARM, ARM, ARM – Canonical meint es ernst</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Was mir positiv auffiel: Canonical investiert spürbar in die ARM-Plattform. Die neue generische ARM64-ISO lässt sich auf einer breiten Palette an Geräten installieren, darunter auch auf Snapdragon-basierten Windows-on-ARM-Laptops. Ich selbst konnte das nicht direkt testen, aber der Ausbau der ARM-Unterstützung ist ohne Frage ein notwendiger Schritt – nicht zuletzt mit Blick auf zukünftige Hardware-Trends.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Softwareausstattung: Solide, mit kleinen Überraschungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">An Bord ist wie gewohnt LibreOffice (in Version 24.2.2), Thunderbird 128.0, Blender 4.3.2 und sogar GIMP 3.0 – ein kleiner Meilenstein für alle, die schon ewig auf das große Versionsupdate gewartet haben. Als Standard-PDF-Reader kommt jetzt Papers zum Einsatz – ein neues, modernes Tool mit GTK4-Design, das Evince ablöst.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ab905688e9b1&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ab905688e9b1" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="846" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/ubuntu-2504-papers-1280x846.webp" alt="Mit Papers ersetzt ein moderner PDF-Reader das in die Jahre gekommene Evince – leichter, flotter und im typischen GTK4-Gewand." class="wp-image-44441" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/ubuntu-2504-papers-1280x846.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/ubuntu-2504-papers-640x423.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/ubuntu-2504-papers.webp 1497w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Mit Papers ersetzt ein moderner PDF-Reader das in die Jahre gekommene Evince – leichter, flotter und im typischen GTK4-Gewand.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Für Standortdienste nutzt Ubuntu nun BeaconDB statt Mozillas kürzlich eingestellten Location-Service. Die automatische Zeitzonen-Erkennung klappte bei mir prompt – auch wenn ich mich schon gefragt habe, ob das nicht auch weiterhin einfach über das WLAN-Profil funktioniert hätte.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Nicht ganz ohne Stolperfallen: Upgrade-Desaster bei Kubuntu</h3>



<p class="wp-block-paragraph">So erfreulich viele Neuerungen in Ubuntu 25.04 auch sind – nicht alle Derivate hatten einen gelungenen Start. Besonders Kubuntu-Nutzer, die am Karfreitag das Upgrade von 24.10 auf 25.04 angestoßen hatten, standen schnell im Regen. Der <a href="https://linuxnews.de/upgrade-von-ubuntu-24-10-auf-25-04-gestoppt/">fehlerhafte Installer</a> führte in einigen Fällen zum Verschwinden des kompletten Desktops – inklusive Apps, die mit Kubuntu ursprünglich gar nichts zu tun hatten. Die Ursache? Ein Umbau auf PyQt6, bei dem schlicht vergessen wurde, PyQt6 mitzuliefern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Immerhin gab’s eine schnelle und öffentliche Stellungnahme vom verantwortlichen Release-Manager Simon Quigley, der seinen Fehler auf Reddit transparent erklärte. Dass Canonical den Upgrade-Pfad so kurz nach Veröffentlichung freigeschaltet hatte, lässt dennoch Zweifel am internen Qualitätsmanagement aufkommen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Spannend, aber mit Vorsicht zu genießen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ubuntu 25.04 bringt viele sinnvolle Neuerungen, vor allem für Nutzer aktueller Hardware und Entwickler. GNOME 48 macht optisch was her, HDR steht in den Startlöchern, und auch der Installer ist jetzt deutlich benutzerfreundlicher. Gleichzeitig zeigen Pannen wie bei Kubuntu oder fehlende Features wie die TPM-FDE, dass nicht alles rund läuft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer Ubuntu neu installieren möchte oder mit der Hauptausgabe unterwegs ist, kann sich das Release in jedem Fall mal anschauen – besonders, wenn Dual-Boot oder ARM-Hardware ein Thema ist. Für produktive Systeme oder ein direktes Upgrade von 24.10? Lieber noch ein bisschen abwarten – oder auf das nächste LTS-Release hoffen.</p>
<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Bug in Ubuntu 16.04 verhindert Installation von DEB-Paketen</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/ubuntu-1604-bug-installation-deb-workaround/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnu-linux/ubuntu-1604-bug-installation-deb-workaround/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Apr 2016 10:03:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Paketverwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>
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					<description><![CDATA[Canonical hat ja vor wenigen Tagen mit Ubuntu 16.04 die nächste LTS-Version seiner Distribution an den Start gebracht. Die Kritiken sind durchmischt, mir als Arch-User ist&#160;…]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Canonical hat ja vor wenigen Tagen mit Ubuntu 16.04 die nächste LTS-Version seiner Distribution an den Start gebracht. Die Kritiken sind durchmischt, mir als Arch-User ist das große Trara rund um neue Linux-Releases mittlerweile ziemlich schnuppe &#8212; Das was Ubuntu und Co. zu bieten haben, ist bei mir schon seit Monaten auf dem Rechner. Nun aber zum Thema: Wer aktuell seinen Rechner mit Ubuntu 16.04 LTS neu aufsetzt, der bekommt spätestens bei der Installation von externer Software wie Chrome oder Dropbox über DEB-Pakete der Entwickler ein Problem. Die grafische Paketverwaltung Ubuntu Software möchte diese nicht installieren.</p><p class="wp-block-paragraph">Wer sich Chrome, Dropbox, MegaSync und Co. als DEB-Paket herunterlädt und diese Pakete aus der Dateiverwaltung heraus in Ubuntu Software öffnet, der könnte die Pakete eigentlich mit einem Klick auf <em>Installieren</em> in das System einspielen. Doch aufgrund eines bereits <a href="https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/gnome-software/+bug/1573206">gemeldeten Bugs</a> passiert rein gar nichts. Man sieht kurz einen Statusbalken und der Text der Schaltfläche ändert sich auf &#8222;Wird installiert&#8220;, doch nach einem kurzen Moment ist wieder alles beim Alten. Ubuntu Software bietet wieder an das Paket zu installieren und es lässt sich auch nicht aus den installierten Anwendungen heraus installieren.</p>
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ab90568926ff&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ab90568926ff" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="864" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/ubuntu-software-deb-bug1-1280x864.png" alt="In Ubuntu 16.04 lassen sich aufgrund eines Bugs keine DEB-Pakete installieren." class="wp-image-39408" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/ubuntu-software-deb-bug1-1280x864.png 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/ubuntu-software-deb-bug1-640x432.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/ubuntu-software-deb-bug1.png 1304w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">In Ubuntu 16.04 lassen sich aufgrund eines Bugs keine DEB-Pakete installieren.</figcaption></figure>
<p class="wp-block-paragraph">Bis Canonical das Problem behebt und die Updates die User erreichen, würde ich persönlich als Workaround die Pakete über das Terminal installieren &#8212; Man könnte auch <a href="https://wiki.ubuntuusers.de/Paketinstallation_DEB/#gdebi">gdebi</a> als grafische Alternative nutzen, doch das Programm braucht ihr später nicht mehr. Schmeißt dazu alle zu installierenden DEB-Pakete (oder auch nur eines) in einen Ordner und öffnet diesen aus einem Dateimanager heraus mit einem Rechtsklick und dem Punkt <em>In Terminal öffnen</em> in einem Terminalfenster. Dort spielt ihr die Pakete dann mit dem Kommando <code>dpkg</code> ein und lasst anschließend noch eventuell fehlende Abhängigkeiten mit <code>apt install -f</code> auflösen.</p><pre class="wp-block-code"><code>$ sudo dpkg -i *.deb
$ sudo apt install -f
</code></pre><p class="wp-block-paragraph">Danach sollten die Programme wie gewünscht installiert worden sein. Unter der Haube entspricht der Vorgang exakt dem, der auch von Ubuntu Software durchgeführt wird. Das Programm wird also sauber im System installiert und lässt sich über die Paketverwaltung auch wieder löschen. Etwaige Updates bekommt ihr auf diesem Weg (bis auch Chrome, das eine eigene Paketquelle einrichtet) nicht auf den Rechner, diese müsstet ihr wieder auf demselben Weg manuell installieren &#8212; bis dahin hoffentlich wieder wie von Ubuntu vorgesehen über Ubuntu Software.</p>
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ab9056893610&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ab9056893610" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="864" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/ubuntu-software-deb-bug2-1280x864.png" alt="Mit dem dpkg-Kommando im Terminal schafft man es allerdings doch." class="wp-image-39409" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/ubuntu-software-deb-bug2-1280x864.png 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/ubuntu-software-deb-bug2-640x432.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/ubuntu-software-deb-bug2.png 1304w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Mit dem dpkg-Kommando im Terminal schafft man es allerdings doch.</figcaption></figure>
<p class="wp-block-paragraph">[<strong>UPDATE 05.05.2016:</strong> Der Bug ist mittlerweile behoben worden und die entsprechenden Updates sollten inzwischen auch in den Paketquellen von Ubuntu stehen. Wer seine Ubuntu-Installation regelmäßig aktualisiert, sollte DEB-Pakete nun wieder über einen Doppelklick aus dem Dateimanager heraus installieren können, ohne dass es andere Programme als Alternative braucht oder man Kommandos ins Terminal einhacken muss.]</p><hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Darstellung von Calibri (und anderen Bitmap-Fonts) in Linux-Systemen optimieren</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/darstellung-von-calibri-und-anderen-bitmap-fonts-in-linux-systemen-optimieren/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnu-linux/darstellung-von-calibri-und-anderen-bitmap-fonts-in-linux-systemen-optimieren/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Apr 2016 11:10:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Arch Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Schriftarten]]></category>
		<category><![CDATA[Systemverwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://linuxundich.de/?p=39361</guid>

					<description><![CDATA[Mir ist in der letzten Zeit immer mal wieder aufgefallen, dass Gmail (innerhalb von Chrome oder Chromium geöffnet) manche Mails mit einer sehr krakeligen Schrift anzeigt.&#160;…]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Mir ist in der letzten Zeit immer mal wieder aufgefallen, dass Gmail (innerhalb von Chrome oder Chromium geöffnet) manche Mails mit einer sehr krakeligen Schrift anzeigt. Analysiert man die betroffenen Nachrichten ein wenig genauer, dann erkennt man recht schnell, dass das Problem in der Darstellung der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Calibri">Microsoft-Schriftart Calibri</a> liegt. Die Thematik betrifft jedoch nun nicht nur Browser (auch in Firefox ist die Darstellung der Schrift misslungen), sondern generell alle Anwendungen wie etwa LibreOffice, die Calibri als Font nutzen. Es gibt jedoch einen Workaround, mit dem sich die Darstellung dieser Schriftart (und anderer Bitmap-Fonts) im System generell optimieren lässt.</p><p class="wp-block-paragraph">Das Problem lässt sich wohl auf vielen Linux-Systemen (ich habe Arch und Ubuntu 16.04 getestet) nachvollziehen, auf denen Calibri als Font installiert wurde. Ein weiteres Beispiel für das schlechte Rendering dieser Schrift im System wäre etwa die finnische Nachrichtenseite <a href="http://www.uusisuomi.fi">Uusi Suomi</a> &#8212; Nein, Finnisch gehört nicht gerade zu den Sprachen, die ich fließend spreche, die Seite war jedoch in einem <a href="https://bugs.chromium.org/p/chromium/issues/detail?id=374818">Bugreport</a> zum Thema als weiteres Beispiel verlinkt. Auch hier erscheint die Schrift in weiten Teilen sehr krakelig. Alternativ könnt ihr auch in LibreOffice ein Writer-Dokument öffnen und Calibri als Font einstellen. Auch hier sollte das Problem schnell erkennbar sein.</p><h2 class="wp-block-heading">Krakelige Darstellung von Bitmap-Fonts</h2>
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ab9056895f40&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ab9056895f40" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1164" height="822" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/calibri-chrome-linux-vorher-gmail.png" alt="Ohne Fontconfig-Hack: Krakelige Darstellung von Calibri bei Gmail." class="wp-image-39366" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/calibri-chrome-linux-vorher-gmail.png 1164w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/calibri-chrome-linux-vorher-gmail-640x452.png 640w" sizes="auto, (max-width: 1164px) 100vw, 1164px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Ohne Fontconfig-Hack: Krakelige Darstellung von Calibri bei Gmail.</figcaption></figure>

<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ab90568971c7&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ab90568971c7" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1164" height="822" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/calibri-chrome-linux-vorher-uusisuomi.png" alt="Ohne Fontconfig-Hack: Krackelige Darstellung von Calibri auf anderen Webseiten." class="wp-image-39364" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/calibri-chrome-linux-vorher-uusisuomi.png 1164w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/calibri-chrome-linux-vorher-uusisuomi-640x452.png 640w" sizes="auto, (max-width: 1164px) 100vw, 1164px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Ohne Fontconfig-Hack: Krackelige Darstellung von Calibri auf anderen Webseiten.</figcaption></figure>
<p class="wp-block-paragraph">Die krakelige Schriftdarstellung tritt nun bei allen Fonts auf, die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bitmap-Schrift">Bitmap-Schriften</a> enthalten. Dazu zählt nicht nur der wohl am häufigsten auftretende Fall Calibri, sondern auch andere Microsoft-Schriften wie etwa <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Cambria_(Schriftart)">Cambria</a> (seit Windows Vista und Microsoft Office 2007) oder <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Monaco_(typeface)">Monaco</a> (stammt aus OS X). Unter Linux lässt sich der Gebrauch dieser Bitmap-Schriften nun aber recht leicht abstellen. Dazu müsst ihr die Datei <code>/etc/fonts/conf.avail/20-no-embedded.conf</code> mit Root-Rechten anlegen und den Inhalt aus folgendem Listing einfügen. Damit die Einstellung noch aktiv wird, erstellt ihr am Ende einen Symlink der Datei nach <code>/etc/fonts/conf.d/</code>.</p><pre class="wp-block-code"><code>$ sudo nano /etc/fonts/conf.avail/20-no-embedded.conf</code></pre><pre class="wp-block-code"><code>&lt;?xml version=&quot;1.0&quot;?&gt;
&lt;!DOCTYPE fontconfig SYSTEM &quot;fonts.dtd&quot;&gt;
&lt;fontconfig&gt;
  &lt;match target=&quot;font&quot;&gt;
    &lt;edit name=&quot;embeddedbitmap&quot; mode=&quot;assign&quot;&gt;
      &lt;bool&gt;false&lt;/bool&gt;
    &lt;/edit&gt;
  &lt;/match&gt;
&lt;/fontconfig&gt;</code></pre><pre class="wp-block-code"><code>$ sudo ln -s /etc/fonts/conf.avail/20-no-embedded.conf /etc/fonts/conf.d/</code></pre><p class="wp-block-paragraph">Euer System sollte die Konfiguration direkt aufgreifen, ihr müsst lediglich die gewünschten Anwendungen komplett neu starten &#8212; Zur Not loggt ihr euch einfach einmal aus der Desktopoberfläche aus und gleich wieder neu ein. Alternativ zum beschriebenen Vorgehen, packt ihr das Listing ohne Root-Rechte in das Homeverzeichnis eures Benutzers nach <code>~/.config/fontconfig/conf.d/20-no-embedded.conf</code>. Allerdings gilt die Einstellung dann nur für euren User, sodass andere Benutzer wieder über das schlechte Rendering der Schrift klagen werden.</p><h2 class="wp-block-heading">Nach Deaktivieren der Bitmap-Fonts</h2>
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ab90568dd26a&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ab90568dd26a" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1164" height="822" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/calibri-chrome-linux-nachher-gmail.png" alt="Mit Fontconfig-Hack" class="wp-image-39367" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/calibri-chrome-linux-nachher-gmail.png 1164w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/calibri-chrome-linux-nachher-gmail-640x452.png 640w" sizes="auto, (max-width: 1164px) 100vw, 1164px" /><button
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			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">Mit Fontconfig-Hack</figcaption></figure>

<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ab90568df117&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ab90568df117" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1164" height="822" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/calibri-chrome-linux-nachher-uusisuomi.png" alt="Mit Fontconfig-Hack" class="wp-image-39362" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/calibri-chrome-linux-nachher-uusisuomi.png 1164w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/04/calibri-chrome-linux-nachher-uusisuomi-640x452.png 640w" sizes="auto, (max-width: 1164px) 100vw, 1164px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Mit Fontconfig-Hack</figcaption></figure>
<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://linuxundich.de/gnu-linux/darstellung-von-calibri-und-anderen-bitmap-fonts-in-linux-systemen-optimieren/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>4</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>apt-get, apt-cache lässt sich schon lange mit apt abkürzen</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/apt-get-apt-cache-laesst-sich-schon-lange-mit-apt-abkuerzen/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnu-linux/apt-get-apt-cache-laesst-sich-schon-lange-mit-apt-abkuerzen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Mar 2016 09:34:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[APT]]></category>
		<category><![CDATA[Debian]]></category>
		<category><![CDATA[Einsteiger]]></category>
		<category><![CDATA[Paketverwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>
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					<description><![CDATA[Wahrscheinlich wird so gut wie jeder Linux-User, der jemals etwas mit Debian oder Ubuntu zu tun gehabt habt, mit Kommandos wie apt-cache search foo oder apt-get install bar zur&#160;…]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Wahrscheinlich wird so gut wie jeder Linux-User, der jemals etwas mit Debian oder Ubuntu zu tun gehabt habt, mit Kommandos wie <code>apt-cache search foo</code> oder <code>apt-get install bar</code> zur Suche in den Paketquellen, beziehungsweise zur Installation von Paketen aus dem Terminal heraus, in Berührung gekommen sein. Da werde ich kaum jemandem etwas Neues erzählen. Doch diese Kommandos sind eigentlich gar nicht mehr aktuell, zumindest seit Debian 8 &#8222;Jessie&#8220; beziehungsweise Ubuntu 14.04 &#8222;Trusty Tahr&#8220; (und natürlich auch bei von dieses Distributionen abgeleiteten Derivaten wie etwa Linux Mint), da es seit der Version 1.0 von apt ein eigenes Binary namens <code>apt</code>  gibt, das viele apt-Kommandos in einem einzigen Programm vereint. Aber keine Angst, <code>apt-get</code> und Co. werden uns vermutlich noch lange begleiten.</p><h2 class="wp-block-heading">Aus apt-get, apt-cache und Co. wird apt</h2><p class="wp-block-paragraph">Die Änderung erscheint im <a href="https://launchpad.net/debian/+source/apt/+changelog">Changelog von apt</a> bei der <a href="https://launchpad.net/debian/+source/apt/1.0">Version 1.0</a> recht unscheinbar mit dem Text &#8222;install apt binary&#8220;. Diese Version des Programms hat es dann auch in die Paketquellen von <a href="https://packages.debian.org/search?keywords=apt&amp;searchon=names&amp;suite=all&amp;section=all">Debian 8</a> und <a href="http://packages.ubuntu.com/search?keywords=apt&amp;searchon=names">Ubuntu 14.04</a> geschafft, seitdem könnt ihr beim Paketmanagement im Terminal ein bisschen Tipparbeit sparen, zudem von einer ein wenig aufpolierten Optik profitieren. Großartig umgewöhnen müsst ihr euch zudem auch nicht, die Syntax der Kommandos blieb mehr oder weniger komplett erhalten. Zum Einstieg solltet ihr euch daher am besten einmal schnell die Hilfe von <code>apt</code> ansehen, diese ruft ihr logischerweise mit der Option <code>--help</code> auf.</p><pre class="wp-block-code"><code>$ apt --help
apt 1.0.10.2ubuntu1 für amd64, kompiliert am Oct  5 2015 15:55:05
Aufruf: apt [Optionen] Befehl

Befehlszeilen-Schnittstelle (CLI) für apt.
Basis-Befehle: 
 list - Pakete basierend auf dem Paketnamen auflisten
 search - Paketbeschreibungen durchsuchen
 show - Paketdetails anzeigen

 update - Liste verfügbarer Pakete aktualisieren

 install - Pakete installieren
 remove  - Pakete entfernen

 upgrade - das System durch Installation/Aktualisierung der Pakete hochrüsten
 full-upgrade - das System durch Entfernung/Installation/Aktualisierung der Pakete
                vollständig hochrüsten

 edit-sources - die Datei für die Paketquellen bearbeiten</code></pre><p class="wp-block-paragraph">Das Kommando <code>apt</code> kennt also die Basis-Befehle <code>list</code>, <code>search</code>, <code>show</code>, <code>update</code>, <code>install</code>, <code>remove</code>, <code>upgrade</code>, <code>full-upgrade</code> und <code>edit-sources</code>. Fast alle dieser Kommandos sollten den Kommandozeilenjokeys unter euch eigentlich bekannt vorkommen. Einzig <code>full-upgrade</code> und <code>edit-sources</code> unterscheiden sich von den bisher gewohnten Kommandos &#8212; die Namensgebung lässt allerdings wohl kaum eine Überraschung erwarten. Daher sollte es eigentlich klar sein, wie der Hase in Zukunft läuft: Mit <code>apt update</code> aktualisiert ihr die Paketquellen, mit <code>apt install foo</code> installiert ihr Pakete, mit <code>apt search foo</code> durchsucht ihr die Paketquellen und mit <code>apt upgrade</code> spielt ihr die anstehenden Updates ein. Natürlich funktioniert vieles davon nur mit Root-Rechten, also setzt bei zum Beispiel <code>apt install</code> noch ein <code>sudo</code> vor das Kommando &#8212; oder wechselt zuvor in den Root-Account.</p><h2 class="wp-block-heading">Nur noch apt für die Paketverwaltung</h2>
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ab90568e6f5a&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ab90568e6f5a" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1009" height="619" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-install.png" alt="Pakete mit apt und apt-get installieren." class="wp-image-38914" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-install.png 1009w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-install-640x393.png 640w" sizes="auto, (max-width: 1009px) 100vw, 1009px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Pakete mit apt und apt-get installieren.</figcaption></figure>

<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ab90568e7cce&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ab90568e7cce" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1009" height="619" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-search.png" alt="In den Paketquellen mit apt und apt-cache suchen." class="wp-image-38915" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-search.png 1009w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-search-640x393.png 640w" sizes="auto, (max-width: 1009px) 100vw, 1009px" /><button
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			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">In den Paketquellen mit apt und apt-cache suchen.</figcaption></figure>

<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ab90568e8cc1&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ab90568e8cc1" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1009" height="619" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-upgradedable.png" alt="Aktualisierbare Pakete mit apt und apt-get auflisten." class="wp-image-38916" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-upgradedable.png 1009w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-upgradedable-640x393.png 640w" sizes="auto, (max-width: 1009px) 100vw, 1009px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Aktualisierbare Pakete mit apt und apt-get auflisten.</figcaption></figure>

<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ab90568ea6aa&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ab90568ea6aa" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1009" height="619" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-show.png" alt="Details zu einem Paket mit apt und apt-cache anzeigen." class="wp-image-38917" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-show.png 1009w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-show-640x393.png 640w" sizes="auto, (max-width: 1009px) 100vw, 1009px" /><button
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			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">Details zu einem Paket mit apt und apt-cache anzeigen.</figcaption></figure>
<p class="wp-block-paragraph">Alles in allem lassen sich die Kommandos in meinen Augen ein wenig besser erfassen. Besonders der Schritt von <code>apt-get dist-upgrade</code> zu <code>apt full-upgrade</code> macht in meinen Augen Sinn, da Einsteiger bei <code>dist-upgrade</code> oft an ein &#8222;Distributions-Upgrade&#8220; dachten und meinten, dass dabei ein Umstieg auf die nächste Version der Distribution erfolgt. Jetzt wird eher klar, dass lediglich neue Abhängigkeiten aufgelöst und diese installiert werden. Zudem gibt es jetzt bei Operationen wie <code>apt install foo</code> oder <code>apt remove bar</code> ein wenig Farbe sowie einen Fortschrittsbalken bei Operationen auf der Festplatte zu sehen. Deutlich besser gelöst ist in meinen Augen auch die Suche mit <code>apt search foo bar</code> und die Anzeige von <code>apt list --upgradable</code> mit einer Übersicht über die aktualisierbaren Paketen. Praktisch ist auch mit <code>apt edit-sources</code> die <code>/etc/apt/sources.list</code> in einen Editor zu öffnen und direkt zu bearbeiten.</p><p class="wp-block-paragraph">Wundert euch also nicht, wenn euch immer mal wieder ein <code>apt</code> ohne ein <code>-get</code> oder <code>-cache</code> über den Weg läuft. Der Autor dieses Beitrags ist dann nur auf einem aktuellen Stand und nicht vergesslich. Selbstverständlich könnt ihr auf euren Systemen weiterhin zu <code>apt-get</code> und Co. greifen, ähnlich wie es vor der Systemd-Umstellung auch bei der Diensteverwaltung mit den Kommandos <code>sudo /etc/init.d/foobar restart</code> und <code>sudo service foobar restart</code> möglich war. Die folgende Tabelle zeigt euch noch einmal die wichtigsten Apt-Befehle vor und nach der Änderung im Vergleich. Wie schon angesprochen, sind die Unterschiede nicht wirklich riesig.</p><h2 class="wp-block-heading">Vergleich zwischen apt-get und Co. und apt</h2><figure class="wp-block-table"><table border="0" cellspacing="0"><colgroup width="345"></colgroup> <colgroup width="168"></colgroup> <colgroup width="162"></colgroup>
<tbody>
<tr>
<td align="left" height="17"></td>
<td align="left">Ab Debian 8/Ubuntu 14.04</td>
<td align="left">Bis Debian 7/Ubuntu 13.10</td>
</tr>
<tr>
<td align="left" height="17">Paketquellen aktualisieren</td>
<td align="left"><code>apt update</code></td>
<td align="left"><code>apt-get update</code></td>
</tr>
<tr>
<td align="left" height="17">Paketquellen durchsuchen</td>
<td align="left"><code>apt search foo bar</code></td>
<td align="left"><code>apt-cache search foo bar</code></td>
</tr>
<tr>
<td align="left" height="17">Pakete installieren</td>
<td align="left"><code>apt install foo bar</code></td>
<td align="left"><code>apt-get install foo bar</code></td>
</tr>
<tr>
<td align="left" height="17">Pakete deinstallieren</td>
<td align="left"><code>apt remove foo bar</code></td>
<td align="left"><code>apt-get remove foo bar</code></td>
</tr>
<tr>
<td align="left" height="17">System aktualisieren</td>
<td align="left"><code>apt upgrade</code></td>
<td align="left"><code>apt-get upgrade</code></td>
</tr>
<tr>
<td align="left" height="17">System aktualisieren und neue Abhängigkeiten auflösen</td>
<td align="left"><code>apt full-upgrade</code></td>
<td align="left"><code>apt-get dist-upgrade</code></td>
</tr>
<tr>
<td align="left" height="17">Details zu einem Paket ansehen</td>
<td align="left"><code>apt show foo</code></td>
<td align="left"><code>apt-cache show foo</code></td>
</tr>
<tr>
<td align="left" height="17">Paketquellen bearbeiten</td>
<td align="left"><code>apt edit-sources</code></td>
<td align="left"><code>nano /etc/apt/sources.list</code></td>
</tr>
</tbody>
</table></figure><hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://linuxundich.de/gnu-linux/apt-get-apt-cache-laesst-sich-schon-lange-mit-apt-abkuerzen/feed/</wfw:commentRss>
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			</item>
		<item>
		<title>Bill Gates sieht in Ubuntu eine Chance für die Zukunft</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/bill-gates-sieht-ubuntu-die-chance-fur-die-zukunft/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnu-linux/bill-gates-sieht-ubuntu-die-chance-fur-die-zukunft/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jan 2015 10:17:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Microsoft]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://linuxundich.de/?p=28377</guid>

					<description><![CDATA[Bill Gates hält in seinem Jahresbrief ausgerechnet Ubuntu für einen Baustein der digitalen Zukunft armer Länder.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Bill Gates hat vor kurzem seinen <a href="http://www.gatesnotes.com/2015-annual-letter">jährlichen offenen Brief für das Jahr 2015</a> veröffentlicht, in dem er unter anderem die Ziele der <a href="https://www.gatesfoundation.org/">Bill &amp; Melinda Gates Foundation</a> für die nächsten Jahre vorstellt. Eines dieser Ziele ist es mithilfe des Internets die Bildungschancen in den ärmsten Regionen der Welt zu erhöhen. Dazu soll vor allen Dingen die Möglichkeit, an einen Internetzugang zu kommen, ausgebaut und die Verbreitung von Smartphones und Tablets gefördert werden.</p><blockquote class="td_quote_box td_box_center is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">The lives of people in poor countries will improve faster in the next 15 years than at any other time in history. And their lives will improve more than anyone else&#8217;s.</blockquote><p class="wp-block-paragraph">Allesamt große Ziele und mit Sicherheit auch nicht alleine von der Foundation umsetzbar &#8212; Ich denke wir alle wünschen uns, dass Bill Gates seine Wette gewinnt. Was seinen Beitrag aber für uns Linux-User besonders macht, ist das Bild, mit dem er seinen <a href="https://www.facebook.com/BillGates/photos/a.10150331291841961.334784.216311481960/10152671069036961">Brief auf Facebook</a> anteasert. Yep, hier sehen wir kein abgespecktes Windows 10 für die in Entwicklungsländern häufiger anzutreffende betagte Hardware, wir sehen einen Rechner mit Ubuntu &#8212; wenn auch in einer schon etwas älteren Version.</p>
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ab90568ef728&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ab90568ef728" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="797" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/01/bill-gates-ubuntu.jpg" alt="Bill Gates sieht in Ubuntu die Chance für eine bessere Zukunft." class="wp-image-28378" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/01/bill-gates-ubuntu.jpg 1200w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/01/bill-gates-ubuntu-640x425.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Bill Gates sieht in Ubuntu die Chance für eine bessere Zukunft.</figcaption></figure>
<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Das neue LibreOffice 4.4 unter Ubuntu installieren</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/libreoffice-4-4-unter-ubuntu-installieren/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnu-linux/libreoffice-4-4-unter-ubuntu-installieren/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jan 2015 17:40:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Anleitung]]></category>
		<category><![CDATA[LibreOffice]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Office]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://linuxundich.de/?p=28264</guid>

					<description><![CDATA[LibreOffice 4.4 unter Ubuntu installieren – über das PPA der Entwickler oder die DEB-Pakete von der Projektseite.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Frisch aus der virtuellen CD-Presse der Document Foundation kommt heute das neue LibreOffice 4.4 mit einer etwas aufpolierten Oberfläche und einer <a href="https://wiki.documentfoundation.org/ReleaseNotes/4.4">Reihe weiterer Verbesserungen</a>. So wurden etwa die Toolbars neu organisiert, die Lineale neu gestaltet und die Status- und Seitenleisten ein wenig überarbeitet. Auch die Unterstützung von Microsofts OOXML-Format soll deutlich verbessert worden sein. Während sich das LibreOffice-4.4-Paket unter MacOS X und Windows recht einfach installieren lässt, muss man unter Ubuntu ein paar Klimmzüge bewerkstelligen.</p><p class="wp-block-paragraph">Aktuelle LibreOffice-Versionen bekommt ihr unter Ubuntu nicht automatisch auf dem Rechner über die Updates eingespielt. Ihr müsst entweder das PPA des <a href="https://launchpad.net/~libreoffice">LibreOffice-Packaging-Teams</a> einbinden, oder das jeweils neuste LibreOffice von Hand herunterladen und einspielen. Bis das LibreOffice-Team die neue Version allerdings so weit hat, dass es sich traut das PPA mit LibreOffice 4.4 zu füllen, gehen jedoch mit Sicherheit ein paar Tage oder Wochen ins Land. Wer möglichst schnell LibreOffice 4.4 auf seinem Ubuntu-System haben möchte, der muss es selber installieren.</p>
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ab905693159b&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ab905693159b" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="647" height="1024" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/01/tdf-libreoffice44info-647x1024.jpg" alt="Die wichtigsten Neuerungen von LibreOffice 4.4 auf einen Blick." class="wp-image-28265" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/01/tdf-libreoffice44info-647x1024.jpg 647w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/01/tdf-libreoffice44info-640x1013.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/01/tdf-libreoffice44info.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 647px) 100vw, 647px" /><button
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			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">Die wichtigsten Neuerungen von LibreOffice 4.4 auf einen Blick.</figcaption></figure>
<p class="wp-block-paragraph">Ladet euch dazu <a href="https://web.archive.org/web/20150101023125/http://www.libreoffice.org/download/libreoffice-fresh/">von der Homepage</a> die entsprechenden Pakete für euer 32- oder 64-Bit Ubuntu runter. Da diese im Moment allerdings heillos überlaufen und in die Knie gegangen ist, macht ihr das am besten direkt über den <a href="http://download.documentfoundation.org/libreoffice/stable/4.4.0/deb/">Download-Server</a> der Document Foundation. Die nachfolgenden Befehle laden euch LibreOffice 4.4 herunter, deinstallieren alle alten Office-Versionen und spielen dann das neuste Office ein. Achtet bei den Wget-Zeilen darauf, dass diese sehr sehr sehr SEHR lang sind, sonst funktionieren die Downloads nicht.</p><pre class="wp-block-code"><code>### LibreOffice für Debian/Ubuntu 32-Bit...
$ wget http://download.documentfoundation.org/libreoffice/stable/4.4.0/deb/x86/LibreOffice_4.4.0_Linux_x86_deb.tar.gz http://download.documentfoundation.org/libreoffice/stable/4.4.0/deb/x86/LibreOffice_4.4.0_Linux_x86_deb_helppack_de.tar.gz http://download.documentfoundation.org/libreoffice/stable/4.4.0/deb/x86/LibreOffice_4.4.0_Linux_x86_deb_langpack_de.tar.gz

### LibreOffice für Debian/Ubuntu 64-Bit...
$ wget http://download.documentfoundation.org/libreoffice/stable/4.4.0/deb/x86_64/LibreOffice_4.4.0_Linux_x86-64_deb.tar.gz http://download.documentfoundation.org/libreoffice/stable/4.4.0/deb/x86_64/LibreOffice_4.4.0_Linux_x86-64_deb_helppack_de.tar.gz http://download.documentfoundation.org/libreoffice/stable/4.4.0/deb/x86_64/LibreOffice_4.4.0_Linux_x86-64_deb_langpack_de.tar.gz

### Alte Version entfernen
$ sudo apt-get remove libreoffice*

### Libre Office installieren
$ tar -xzf LibreOffice_4.4.0_Linux_x86-64_deb.tar.gz
$ sudo dpkg -i LibreOffice_4.4.0.3_Linux_x86-64_deb/DEBS/*.deb

### Deutsches Sprachpaket installieren
$ tar -xzf LibreOffice_4.4.0_Linux_x86-64_deb_langpack_de.tar.gz
$ sudo dpkg -i LibreOffice_4.4.0.3_Linux_x86-64_deb_langpack_de/DEBS/*.deb

### Deutschesprachige Hilfe installieren
$ tar -xzf LibreOffice_4.4.0_Linux_x86-64_deb_helppack_de.tar.gz
$ sudo dpkg -i LibreOffice_4.4.0.3_Linux_x86-64_deb_helppack_de/DEBS/*.deb

### Zur Sicherheit Abhängigkeiten prüfen
$ sudo apt-get install -f</code></pre><p class="wp-block-paragraph">Anschließend müsstet ihr LibreOffice 4.4 aus dem Ubuntu-Dash heraus aufrufen können. Weitere auf die erste Version der LibreOffice-4.4-Reihe folgende Updates müsst ihr ebenfalls von Hand einspielen, das Vorgehen ist dabei ähnlich, bis auf die Versionsnummern ändert sich nichts. Die Document Foundation bezeichnet <a href="https://blog.documentfoundation.org/blog/2015/01/29/libreoffice-4-4-the-most-beautiful-libreoffice-ever/">LibreOffice 4.4 in ihrem Blog</a> als &#8222;The Most Beautiful LibreOffice Ever&#8220;. Dem möchte ich gar nicht widersprechen, besonders wenn ihr unter  <em>Extras</em> | <em>Optionen</em> und <em>LibreOffice</em> | <em>Ansicht</em> in den Einstellungen zur <em>Symbolgröße und -stil</em> auf die schlichten <em>Sifr-Icons</em> umstellt. Die aus Mozillas Firefox übernommenen Persona-Themes braucht es in meinen Augen hingegen eher nicht.</p>
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ab9056933243&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ab9056933243" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1124" height="802" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/01/libreoffice-44-ubuntu1410.png" alt="Das neue LibreOffice 4.4 unter Ubuntu 14.10." class="wp-image-28269" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/01/libreoffice-44-ubuntu1410.png 1124w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/01/libreoffice-44-ubuntu1410-640x457.png 640w" sizes="auto, (max-width: 1124px) 100vw, 1124px" /><button
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				<path fill="#fff" d="M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z" />
			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">Das neue LibreOffice 4.4 unter Ubuntu 14.10.</figcaption></figure>

<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ab9056934ad7&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ab9056934ad7" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1104" height="797" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/01/libreoffice-44-personas.png" alt="Schön bunt! LibreOffice kann die von Firefox bekannten Persona-Themes aus dem Netz laden." class="wp-image-28275" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/01/libreoffice-44-personas.png 1104w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/01/libreoffice-44-personas-640x462.png 640w" sizes="auto, (max-width: 1104px) 100vw, 1104px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Schön bunt! LibreOffice kann die von Firefox bekannten Persona-Themes aus dem Netz laden.</figcaption></figure>
<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Dell bringt das 15-Zoll-Laptop Precision M3800 als Developer Edition mit Ubuntu</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/dell-15-zoll-laptop-precision-m3800-developer-edition-ubuntu/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jan 2015 10:15:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Dell]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>
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					<description><![CDATA[Dell bietet das 15-Zoll-Notebook Precision M3800 als Developer Edition mit vorinstalliertem Ubuntu an – in Deutschland nur per Telefon.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Möchte man einen von Haus aus mit Linux ausgestatteten Laptop kaufen, dann muss man sich auf ein beschwerliches Unterfangen einstellen. Besonders in Deutschland gibt es nur wenige Anbieter, die Rechner ab Werk mit einer Linux-Distribution ausstatten und auch vollen Linux-Support garantieren. In den meisten Fällen stimmt dann das Betriebssystem, doch lässt die Qualität der NoName-Modelle zu wünschen übrig. Als einer der wenigen Markenhersteller bietet Dell mit dem XPS 13 Developer Edition ein mit Ubuntu ausgestattetes Notebook an. Das Angebot wird nun mit dem leistungsstärkeren 15-Zoll Modell Dell Precision M3800 Mobile Workstation erweitert.</p><p class="wp-block-paragraph">Den <a href="http://www.dell.com/us/business/p/xps-13-linux/pd">XPS 13 Developer Edition</a> hat Dell schon seit über zwei Jahren im Programm. Das Gerät ist auch über <a href="https://web.archive.org/web/20150208092244/http://www.dell.com/de/unternehmen/p/xps-13-linux/pd">Dell Deutschland</a> zu bekommen, allerdings muss man dafür bei Dell anrufen und telefonisch bestellen. Über die Homepage ist die Developer Edition hier in Deutschland nicht zu bekommen. Das Gerät wurde inzwischen mehrfach wieder neu aufgelegt und aktualisiert. Das im Februar anstehende Update des XPS 13 auf die vierte Generation bekommt einen stromsparenden Broadwell-U-Kern, auf Wunsch ein hochauflösendes 4K-Display und SSDs mit bis zu 512 GByte Kapazität. Bei der Wahl des Arbeitsspeichers könnt ihr euch zwischen 4 und 8 GByte entscheiden, eine Option mit 16 GByte gibt es allerdings nicht.</p>
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<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ab905693a73e&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ab905693a73e" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1196" height="914" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" data-id="28246" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/01/dell-precision-m3800_1.jpg" alt="Das Dell Precision M3800 von vorn, auf dem Display läuft eine Bildbearbeitung" class="wp-image-28246" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/01/dell-precision-m3800_1.jpg 1196w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/01/dell-precision-m3800_1-640x489.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 1196px) 100vw, 1196px" /><button
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<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ab905693c032&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ab905693c032" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1196" height="914" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" data-id="28245" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/01/dell-precision-m3800_2.jpg" alt="Dasselbe Notebook schräg von der Seite mit einer CAD-Zeichnung auf dem Bildschirm" class="wp-image-28245" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/01/dell-precision-m3800_2.jpg 1196w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/01/dell-precision-m3800_2-640x489.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 1196px) 100vw, 1196px" /><button
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<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ab905693de2d&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ab905693de2d" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1196" height="914" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" data-id="28244" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/01/dell-precision-m3800_3.jpg" alt="Die Rückseite des aufgeklappten Notebooks mit Dell-Logo und den seitlichen Anschlüssen" class="wp-image-28244" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/01/dell-precision-m3800_3.jpg 1196w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/01/dell-precision-m3800_3-640x489.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 1196px) 100vw, 1196px" /><button
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</figure>
<p class="wp-block-paragraph">Nun gibt es aber mit Sicherheit auch Anwender, die einen etwas größeren Laptop als mobile Workstation suchen. Denen kommt Dell nun mit dem Precision M3800 mit einem 15-Zoll-Modell entgegen. Trotz seiner Größe ist das Gerät mit 1,88 kg in der Grundausstattung doch noch ziemlich leicht. In den USA ist der Laptop bei Dell bereits ab 1533 US-Dollar als <a href="http://configure.us.dell.com/dellstore/config.aspx?oc=cump3800w7p8&amp;model_id=precision-m3800-workstation">Developer Edition mit Ubuntu</a> zu haben. Der Verzicht auf die Windows-Installation spart dem Käufer  über 100 Dollar. Erstaunlicherweise ist das Gerät <a href="https://web.archive.org/web/20151223125210/http://www.dell.com/de/unternehmen/p/precision-m3800-workstation/pd?oc=cu000pm38000mumws&amp;model_id=precision-m3800-workstation">auch in Deutschland schon jetzt</a> zu haben. Die Dell-Homepage führt das Modell mit der Aussage &#8222;Auch verfügbar mit Ubuntu 14.04 LTS&#8220;, im Konfigurator lässt sich die Developer Edition allerdings nach wie vor nicht auswählen. Interessenten müssen also auch den Dell Precision M3800 wieder telefonisch bestellen. Den Preis konnte ich aktuell noch nicht ermitteln, ich tippe auf um die 1800 Euro &#8212; wenn Dell Deutschland auch ein wenig Rabatt durch den Verzicht auf die Windowssteuer gibt.</p><h2 class="wp-block-heading">Technische Daten: Dell Precision M3800 Developer Edition</h2><ul class="wp-block-list"><li>Intel Core i7-4712HQ Prozessor (4 Kerne, 2,3 GHz, 3,3 GHz Turbo, 6 MB, 37 W, HD-Grafik 4600)</li><li>Ubuntu 14.04.1 LTS vorinstalliert</li><li>Touch-Display, 15,6&#8220;, QHD+ (3.200 x 1.880), LED-Hintergrundbeleuchtung, Truelife</li><li>Optional: 15.6&#8243; UltraSharp IGZO UHD (3840&#215;2160) 4K2K Wide View</li><li>8 GB DDR3L bei 1600 MHz</li><li>SATA-Festplatte, intern, 2,5 Zoll, 1 TB (5.400 1/min)</li><li>NVIDIA Quadro K1100M, 2 GB GDDR5</li></ul><p class="wp-block-paragraph">Ein Laptop zum Preis eines älteren gebrauchten Kleinwagens ist natürlich nicht jedermanns Sache. Nichtsdestotrotz ist es in meinen Augen schön zu sehen, dass Dell weiterhin das von <a href="https://bartongeorge.io/2015/01/27/welcome-the-dell-precision-m3800-mobile-workstation-developer-edition/">Barton George</a> initiierte <a href="http://dell.com/developers">Projekt Sputnik</a> pflegt und ausgewählte Modelle wie den Dell XPS 13 oder den neuen Dell Precision M3800 mit einem vorinstallierten Ubuntu anbietet. Fehlt eigentlich nur noch, dass Dell Deutschland die Modelle der Developer Edition ganz offiziell auf der Homepage führen würde, sodass man sie inklusive ihres Preises im Shop sieht und ohne Umweg über die Hotline bestellen kann. Wer eine Alternative zum Dell-Angebot, der kann mal das  <a title="HPs neues Ultrabook HP Elitebook Folio 1020 kommt mit Ubuntu" href="http://linuxundich.de/gnu-linux/hps-neues-ultrabook-hp-elitebook-folio-1020-kommt-mit-ubuntu/">HP Elitebook Folio 1020</a> ansehen, das müsste es auch mit Ubuntu geben.</p><hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Adobe Flash für Firefox, Opera, Chromium und Chrome unter Ubuntu 14.04 und 14.10 installieren</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/adobe-flash-unter-ubuntu-14-04-14-10-installieren/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnu-linux/adobe-flash-unter-ubuntu-14-04-14-10-installieren/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Sep 2014 14:42:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Adobe Flash]]></category>
		<category><![CDATA[Chromium]]></category>
		<category><![CDATA[Firefox]]></category>
		<category><![CDATA[Google Chrome]]></category>
		<category><![CDATA[Opera]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>
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					<description><![CDATA[NPAPI, PPAPI, Pepper-Flash: Wie man Adobe Flash unter Ubuntu 14.04 und 14.10 in Firefox, Opera, Chromium oder Chrome zum Laufen bekommt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Auch wenn Adobe Flash dank HTML5 immer weiter an Bedeutung verliert, dürfte das viel gescholtene Browser-Plugin noch immer die am häufigsten installierte Browsererweiterung der Computerwelt sein. Selbst im Linux-Bereich kommt kaum ein Browser ohne Flash daher:&nbsp;Meine Piwik-Logs sagen mir, dass knapp 80 Prozent der Leser von Linux und Ich Adobe Flash auf dem Rechner haben. Nun sorgen gerade die letzten Entwicklungen rund um Flash für viel Verwirrung. Was sind NPAPI- oder PPAPI-Plugins? Was hat es mit Pepper-Flash auf sich? Und wie bekomme ich nun Flash auf meinem Ubuntu 14.04 oder dem kommenden Ubuntu 14.10 zum Laufen? Ich fasse hier alle Informationen in einem ausführlichen Beitrag zusammen.</p>

<p class="has-cyan-bluish-gray-background-color has-background wp-block-paragraph"><strong>UPDATE:</strong> Die Informationen in diesem Artikel sind inzwischen ein wenig in die Jahre gekommen. Ich habe den aktuellen Zustand rund um Flash unter Linux in einem neuen Beitrag zusammengefasst. Er behandelt konkret Ubuntu und Arch, viele der Informationen lassen sich jedoch auch in anderen Linux-Distributionen umsetzen&#8230; <a href="http://linuxundich.de/gnu-linux/zur-situation-von-adbobe-flash-unter-linux/">Zur Situation von Adobe Flash unter Linux (Stand: Ende Januar 2016)</a></p>

<p class="wp-block-paragraph">Bevor ich mit den Installationshinweisen beginne, muss ich erst einmal ein wenig in die Flash-Geschichte und die dahinterstehende graue Theorie einsteigen. Diese beginnt gleich mit einer schlechten Nachricht: Adobe Flash hat die Entwicklung des eigenständigen Flash-Plugins für Linux&nbsp;<a href="https://web.archive.org/web/20140903221750/http://blogs.adobe.com/flashplayer/2012/02/adobe-and-google-partnering-for-flash-player-on-linux.html">vollständig eingestellt</a>. Stattdessen macht&nbsp;Adobe mit Google gemeinsame Sache, um die Entwicklung eines so genannten Pepper-Flash-Plugins voranzutreiben, das die neu geschaffene Pepper-Plugin-API (kurz PPAPI) Schnittstelle nutzt. Das alte Plugin nach dem Netscape Plugin Application Programming Interface (kurz NPAPI) wird nur noch mit Sicherheitsupdates versorgt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Umstellung zieht nun einige Konsequenzen nach sich, denn nur wenige Browser kommen mit den neuen PPAPI-Plugins zurecht. Aktuell&nbsp;unterstützen von den großen Browsern nur Google Chrome, Chromium und Opera Developer PPAPI-Plugins und somit Pepper-Flash. Zudem könnt ihr Pepper-Flash nirgendwo einfach so herunterladen, das Plugin bekommt man nur Huckepack mit Google Chrome. Wer Adobe Flash unter Ubuntu&nbsp;nutzen möchte, der muss also immer seinen Browser mit in die Fragestellung einbeziehen, denn je nach Browser gilt es unterschiedliche Pakete zu installieren.</p>

<h2 class="wp-block-heading" id="chrome-bringt-flash-von-haus-aus-mit">Chrome bringt Flash von Haus aus mit</h2>

<p class="wp-block-paragraph">Wer Adobe Flash auf seinem Rechner haben möchte und möglichst wenig Ärger sucht, der installiert sich am besten Googles Chrome-Browser auf seinem Computer. Adobe arbeitet seit Chrome 35 mit Google Hand in Hand, um das Flash-Plugin optimal auf den Browser abzustimmen. Die aktuelle Adobe-Flash-Version gibt es wie schon angesprochen auch gar nicht mehr als normalen Download, das Plugin vertreibt Adobe inzwischen nur noch als festen Bestandteil von Chrome.</p>

<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ab9056942c81&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ab9056942c81" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/09/adobe-flash-ubuntu-chrome1.png" alt="Die Downloadseite von Google Chrome mit der Auswahl zwischen 32- und 64-Bit-Paketen im DEB- und RPM-Format" class="wp-image-26684" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/09/adobe-flash-ubuntu-chrome1.png 1024w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/09/adobe-flash-ubuntu-chrome1-640x480.png 640w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><button
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<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ab905694477a&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ab905694477a" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/09/adobe-flash-ubuntu-chrome2.png" alt="Das Ubuntu-Software-Center zeigt das heruntergeladene Paket google-chrome-stable mit der Schaltfläche Installieren" class="wp-image-26683" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/09/adobe-flash-ubuntu-chrome2.png 1024w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/09/adobe-flash-ubuntu-chrome2-640x480.png 640w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><button
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<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ab905694578b&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ab905694578b" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/09/adobe-flash-ubuntu-chrome4.png" alt="Adobes Flash-Testseite in Chrome meldet die installierte Version 15.0.0.152" class="wp-image-26681" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/09/adobe-flash-ubuntu-chrome4.png 1024w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/09/adobe-flash-ubuntu-chrome4-640x480.png 640w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><button
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			</svg>
		</button></figure>

<p class="wp-block-paragraph">Chrome bekommt ihr in Ubuntu nicht über die Paketquellen, sondern ausnahmsweise als direkten Download von Google. Auf der <a href="https://www.google.com/chrome/">Homepage des Browsers</a> bietet euch Google Chrome als 32- und 64-Bit-Paket im DEB-Format an. Ladet die für euer System geeignete Version herunter und installiert dann das Archiv aus dem Dateimanager heraus mit einem Doppelklick, so dass sich das Software-Center automatisch um den weiteren Verlauf der Installation kümmert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Adobe Flash sollte gleich nach der Installation des Browsers&nbsp;funktionieren, ihr müsst keine weiteren Plugins oder Pakete in eurem System einspielen. Ruft für einen schnellen Test daher einfach nur <a href="http://www.adobe.com/de/software/flash/about/">Adobes Flash-Testseite</a> auf und schaut euch die von der Webseite gemeldeten Flash-Version an. Sie sollte aktuell (Stand: September 2014) bei der Versionsnummer 15.0.xxx liegen. Die aktuelle Flash-Version hat zum Beispiel den Vorteil, dass sie ordentlich mit Multimonitor-Setups zusammenspielt.</p>

<h2 class="wp-block-heading" id="flash-fur-firefox-opera-12-x-installieren">Flash für Firefox/Opera 12.x installieren</h2>

<p class="wp-block-paragraph">Firefox und der nach wie vor aktuelle <a href="https://www.opera.com/de/computer/linux">Opera 12.x</a> unterstützen beide noch keine PPAPI-Plugins und somit auch noch kein aktuelles Pepper-Flash. Daher bleibt euch&nbsp;nichts anders übrig, als das nicht mehr weiterentwickelte Flash 11.2 zu installieren. Adobe versorgt euch noch mit essentiellen Sicherheitsupdates, neue Funktionen und Verbesserungen wie eben der Multimonitor-Support bleiben euch dadurch allerdings vorenthalten.</p>

<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>sudo apt-get install flashplugin-installer</strong></code></pre>

<p class="wp-block-paragraph">Die Installation von Flash 11.2 für Firefox oder Opera bis Version 12.x sollte eigentlich niemanden überfordern. Entweder sucht ihr im Ubuntu-Software-Center nach &#8222;Flash&#8220; und installiert so Adobe Flash über ein grafisches Werkzeug, oder ihr schnappt euch ein Terminal und spielt Flash über das oben stehende&nbsp;<em>apt-get</em>-Kommando ein. Im Hintergrund passiert dasselbe, von daher ist der von euch eingeschlagene Weg egal.</p>

<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ab9056946e2d&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ab9056946e2d" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/09/adobe-flash-ubuntu-installieren1.png" alt="Die Suche nach Flash im Software-Center findet die Adobe-Flash-Erweiterung, markiert sind Suchfeld und Installieren-Knopf" class="wp-image-26675" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/09/adobe-flash-ubuntu-installieren1.png 1024w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/09/adobe-flash-ubuntu-installieren1-640x480.png 640w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><button
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		</button></figure>

<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ab9056947e45&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ab9056947e45" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/09/adobe-flash-ubuntu-installieren3.png" alt="Adobes Testseite in Firefox bestätigt Flash 11.2.202.406, die Tabelle nennt es als letzte Linux-Version" class="wp-image-26674" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/09/adobe-flash-ubuntu-installieren3.png 1024w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/09/adobe-flash-ubuntu-installieren3-640x480.png 640w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><button
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		</button></figure>

<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ab9056948d39&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ab9056948d39" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/09/adobe-flash-ubuntu-installieren2.png" alt="Firefox listet unter about:plugins das Shockwave-Flash-Plugin in der Version 11.2.202.406 auf" class="wp-image-26673" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/09/adobe-flash-ubuntu-installieren2.png 1024w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/09/adobe-flash-ubuntu-installieren2-640x480.png 640w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><button
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			</svg>
		</button></figure>

<p class="wp-block-paragraph">Nach der Installation des Plugins startet ihr bitte euren Browser neu und prüft auf der <a href="http://www.adobe.com/de/software/flash/about/">Adobe-Flash-Testseite</a>, ob Flash auch wirklich einsatzbereit ist. Alternativ sollten auch die Pseudo-URLs <em>about:plugins</em> (Firefox) oder <em>opera:plugins</em> (Opera) Flash als Plugin auflisten.</p>

<h3 class="wp-block-heading" id="pepper-flash-fur-firefox-und-opera-developer">Pepper-Flash für Firefox und Opera Developer</h3>

<h4 class="wp-block-heading" id="firefox">Firefox</h4>

<p class="wp-block-paragraph">Wer wenig Lust hat, sich ein uraltes Flash auf seinem System zu installieren, der kann es wagen, einen experimentellen NPAPI-Wrapper um das PPAPI-Plugin zu legen. In anderen Worten übersetzt das&nbsp;<a href="https://github.com/i-rinat/freshplayerplugin">Fresh Player Plugin</a>&nbsp;Aufrufe des NPAPI-Plugins aus Firefox in solche, die das aktuelle PPAPI-Plugin versteht. So kann man also auch das aktuelle&nbsp;Flash-Plugin in der Version 15.0.xxx in Firefox 32 und neuer verwenden, ohne dass die Mozilla-Foundation die Unterstützung für PPAPI-Plugins bisher in ihren Browser eingebaut hat.</p>

<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>sudo add-apt-repository ppa:nilarimogard/webupd8</strong>
$ <strong>sudo apt-get update</strong>
$ <strong>sudo apt-get install freshplayerplugin pepperflashplugin-nonfree</strong></code></pre>

<p class="wp-block-paragraph">Das Plugin bekommt ihr nicht in den aktuellen Paketquellen von Ubuntu 14.04, auch in Ubuntu 14.10 werdet ihr das Plugin noch nicht in den hauseigenen Paketquellen finden. Damit ihr es euch nicht selber bauen müsst, könnt ihr allerdings auf die&nbsp;<a href="http://www.webupd8.org/2014/05/install-fresh-player-plugin-in-ubuntu.html">WebUpd8-PPA-Paketquelle</a> zurückgreifen. Die oben stehenden Befehle fügen das PPA zu eurer Paketverwaltung hinzu und installieren das Freshplayer-Plugin mitsamt dem Pepper-Flash-Plugin. Nach der Installation meldet Firefox unter&nbsp;<em>about:plugins</em> im Abschnitt Shockwave Flash&nbsp;<em>libfreshwrapper-pepperflash.so</em> als Plugin. Die&nbsp;<a href="http://www.adobe.com/de/software/flash/about/">Adobe-Flash-Testseite</a>&nbsp;meint allerdings ein aktuelles Adobe Flash 15.0.xxx vor sich zu haben &#8212; was natürlich auch stimmt.</p>

<pre class="wp-block-code"><code>## WebUpd8-PPA entfernen...
$ <strong>sudo ppa-purge ppa:nilarimogard/webupd8</strong>
## Freshplayer-Plugin und Pepper-Flash deinstallieren...
$ <strong>sudo apt-get remove freshplayerplugin pepperflashplugin-nonfree</strong>
## Herkömmliches Flash-Plugin für Firefox installieren
$ <strong>sudo apt-get install flashplugin-installer</strong></code></pre>

<p class="wp-block-paragraph">Noch als kleine Warnung: Das Freshplayerplugin ist eine experimentelle Alpha. Erwartet daher nicht zu viel von diesem PPAPI-Wrapper. User berichten von Abstürzen und einem sehr eingebremsten Browser. Installiert das Freshplayer-Plugin daher nur, wenn ihr euch auf Experimente einlassen wollt. Solltet ihr das Plugin wieder komplett deinstallieren wollen, dann führt bitte die obigen Befehle aus. Beachtet dabei bitte, dass der erste Befehl die komplette WebUpd8-PPA entfernt, lasst diesen Befehl bitte aus, wenn ihr weitere Software aus dieser Quelle nutzt.</p>

<h4 class="wp-block-heading" id="opera-developer">Opera Developer</h4>

<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Sprung von Opera 12.x auf Opera 15 hat der norwegische Browser-Hersteller nicht nur drei Versionsnummern ausgelassen, sondern seinen Browser auch von Grund auf neu entwickelt. War Opera zuvor eine komplett eigenständige Nummer in der Browser-Welt, setzen die aktuellen Opera-Versionen auf dem Quellcode von Chromium auf. Für Linux ist nach wie vor Opera 12.x die aktuelle Opera-Ausgabe, der neue Zweig lässt sich allerdings als <a href="https://www.opera.com/de/developer">Developer-Variante</a> aus dem Netz laden.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Mit Opera 22 setzt der Browser auf Chromium 35 auf &#8212; bei eben dieser Chromium-Version wurde auch der Umstieg von NPAPI- zu PPAPI-Plugins vollzogen. Damit kann die aktuelle Opera-Generation seit dieser Version auch nicht mehr mit dem alten NPAPI-Flash umgehen und braucht wie Chromium selber ein Pepper-Flash auf dem Rechner. Für Opera-Fans mit der Developer-Version auf dem Rechner gilt es daher den nächsten Abschnitt zu Flash mit Chromium zu beachten.</p>

<h2 class="wp-block-heading" id="flash-fur-chromium-installieren">Flash für Chromium installieren</h2>

<p class="wp-block-paragraph">Im Gegensatz zu Firefox und Opera kommt Chromium bereits mit PPAPI-Plugins zurecht. Dafür fiel der Support der alten NPAPI-Plugins mit Chromium 35 komplett aus dem Programm, so dass zahlreiche andere Plugins nicht mehr unter Chromium funktionieren. Für Flash in Chromium kann man also auf die aktuelle Pepper-Flash-Version zurückgreifen, doch diese schippert Adobe lediglich im Paket mit Chrome. Wer nicht gleich den Google-Browser auf seinem Rechner installieren möchte, der kann sich mit einem kleinen Paket nur das Browser-Plugin aus dem Chrome-Paket klauen.</p>

<pre class="wp-block-code"><code>## Pepper-Flash ohne Chrome installieren...
$ <strong>sudo apt-get install pepperflashplugin-nonfree</strong>
$ <strong>sudo update-pepperflashplugin-nonfree --install</strong>
## Pepper-Flash auf Updates überprüfen und einspielen...
$ <strong>update-pepperflashplugin-nonfree --status</strong>
Flash Player version installed on this system : 13.0.0.182
Flash Player version available on upstream site: 14.0.0.177
$ <strong>update-pepperflashplugin-nonfree --install --quiet</strong></code></pre>

<p class="wp-block-paragraph">Das Paket pepperflashplugin-nonfree holt sich die aktuelle Chrome-Version aus dem Netz und entpackt aus dem von Google bereitgestellten DEB-Paket lediglich den Flash-Part. Der Rest des Downloads landet auf der digitalen Müllkippe/dev/null. Der zweite Befehl verlinkt die neue Flash-Bibliothek ordentlich im System, so dass PPAPI-fähige Browser wie eben Chromium oder Opera Developer das Plugin auf Anhieb finden und in ihre Plugin-Bibliothek aufnehmen. Bedenkt bitte auch, dass das Paket sich nicht um Updates kümmern. Ich müsst ab an selber auf anstehenden Flash-Updates prüfen und diese gegebenenfalls installieren.</p>

<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ab905694a1bc&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ab905694a1bc" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/09/adobe-flash-ubuntu-chromium1.png" alt="Nach dem Aufruf von update-pepperflashplugin-nonfree führt Chromium unter chrome://plugins ein Flash-Plugin auf" class="wp-image-26678" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/09/adobe-flash-ubuntu-chromium1.png 1024w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/09/adobe-flash-ubuntu-chromium1-640x480.png 640w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><button
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		</button></figure>

<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ab905694b1f6&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ab905694b1f6" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/09/adobe-flash-ubuntu-chromium2.png" alt="Adobes Testseite in Chromium meldet das aktuelle Pepper-Flash 15.0.0.152" class="wp-image-26677" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/09/adobe-flash-ubuntu-chromium2.png 1024w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/09/adobe-flash-ubuntu-chromium2-640x480.png 640w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><button
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		</button></figure>

<p class="wp-block-paragraph">Auch hier prüft ihr bitte wieder mit <em>chrome://plugins</em> oder anhand der <a href="http://www.adobe.com/de/software/flash/about/">Adobe-Flash-Testseite</a>, ob die Installation auch wirklich geklappt hat. Die Seiten sollten euch melden, dass Flash 15.0.xxx (Stand: September 2014) auf eurem Rechner installiert ist. In Chromium und Opera Developer seid ihr also in Bezug auf Flash genauso aktuell unterwegs wie mit Chrome. Allerdings ist der Chromium freie Software und verzichtet auf eine allzu enge Verdrahtung mit den Google-Diensten.</p>
<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<slash:comments>23</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ubuntu 12.04 und 14.04 jetzt mit aktualisierter Libnss3 für Netflix</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/ubuntu-14-04-jetzt-mit-aktualisierter-libnss3-fuer-netflix/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnu-linux/ubuntu-14-04-jetzt-mit-aktualisierter-libnss3-fuer-netflix/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Sep 2014 09:44:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Netflix]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>
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					<description><![CDATA[Canonical hat die aktualisierte Libnss3 für Ubuntu 12.04 und 14.04 ausgeliefert – wer die Pakete aus Utopic geholt hat, muss selbst nachlegen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Entschuldigt bitte den dritten Beitrag zu Netflix hintereinander, aber aktuell komme ich nicht groß zum Schreiben für das Blog. An der Netflix-Geschichte möchte ich jedoch dranbleiben, schließlich habe ich in den letzten Tagen einige Tipps gegeben, die Libnss3 eines Ubuntu 14.04 aus Utopic zu übernehmen, so dass sich Netflix-Videos auch unter Ubuntu 14.04 streamen lassen. Als Arch-User ist mein eigenes System von Haus aus aktuell genug <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p><p class="wp-block-paragraph">Inzwischen hatte <a title="Netflix bietet Canonical an Ubuntu fit für seinen VoD-Dienst zu machen" href="http://linuxundich.de/gnu-linux/netflix-bietet-canonical-ubuntu-fit-fuer-vod-zu-machen/">Canonical angekündigt</a> die Libnss3 zu aktualisieren und <a href="https://launchpad.net/ubuntu/trusty/+source/nss/2:3.17-0ubuntu0.14.04.1">dies nun auch in die Tat</a> umgesetzt. Die aktualisierte Bibliothek wird inzwischen automatisch über die Trusty-Security-Paketquellen auf eure Rechner gespielt, so dass ihr euch um nichts kümmern müsst. Danach bedarf es jedoch nach wie vor einer Anpassung des <a title="Netflix startet in Deutschland, dank HTML5-Player tut der Dienst unter Linux ohne Silverlight" href="http://linuxundich.de/gnu-linux/netflix-startet-deutschland-dank-html5-player-tut-der-dienst-unter-linux-ohne-silverlight/">User-Agents in Chrome</a> &#8212; erst wenn genügend Ubuntu-User die Systemanforderungen erfüllen, möchte Netflix die User-Agent-Abfrage komplett fallen lassen. [UPDATE: Nicht nur Ubuntu 14.04 wurde aktualisiert, auch Ubuntu 12.04 hat ein Update der entsprechenden Bibliothek bekommen.]</p><p class="wp-block-paragraph">Wer meinem Tipp aus dem ersten Netflix-Beitrag, die <a href="https://packages.ubuntu.com/utopic/libnss3">Libnss3</a>, <a href="https://packages.ubuntu.com/utopic/libnss3-1d">Libnss3-1d</a> und <a href="https://packages.ubuntu.com/de/utopic/libnss3-nssdb">Libnss3-nssdb</a> von Hand aus Utopic zu installieren, gefolgt ist, der bekommt das Update allerdings nicht automatisch eingespielt. Die Versionsnummern der Bibliotheken aus Utopic liegen noch über denen des Sicherheitsupdates aus Trusty. Ihr müsst daher abermals ein wenig Hand am System anlegen und die drei Pakete manuell aktualisieren.</p><pre class="wp-block-code"><code>$ wget http://security.ubuntu.com/ubuntu/pool/main/n/nss/libnss3{,{,-1d}_3.17-0ubuntu0.14.04.1_{amd64,i386}}.deb
$ wget http://security.ubuntu.com/ubuntu/pool/main/n/nss/libnss3-nssdb_3.17-0ubuntu0.14.04.1_all.deb
$ sudo dpkg -i libnss3*.deb</code></pre><p class="wp-block-paragraph">Beim letzten Mal hat es wohl für ein wenig Verwirrung gesorgt, dass hier undifferenziert versucht wird, 32- und 64-Bit-Pakete zu installieren. Das ist jedoch nicht weiter schlimm, da Dpkg die Installation der &#8222;falschen&#8220; Pakete einfach nur mit einer Fehlermeldung quittiert. Die für das falsche System gedachten Bibliotheken bleiben komplett außen vor.</p><hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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