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	<title>Einsteiger &#8211; Linux und Ich</title>
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	<description>Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT</description>
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	<title>Einsteiger &#8211; Linux und Ich</title>
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		<title>Drei Wege das WLAN auf einem Raspberry Pi einzurichten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Mar 2016 09:07:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raspberry Pi]]></category>
		<category><![CDATA[Einsteiger]]></category>
		<category><![CDATA[Howto]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Raspberry Pi 3 besitzt bekanntlich inzwischen einen integrierten Funkchip mit WLAN und Bluetooth inklusive den entsprechenden Antennen. So spart man sich mit der Investition in einen RasPi3 einen zusätzlichen USB-WLAN-Adapter. Aktuelle Ausgaben von Raspbian unterstützen den WLAN-Chip des Raspberry 3 ohne weitere Basteleien, doch der RasPi muss ja auch den Weg ins heimische WLAN [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Raspberry Pi 3 besitzt bekanntlich inzwischen einen integrierten Funkchip mit WLAN und Bluetooth inklusive den entsprechenden Antennen. So spart man sich mit der Investition in einen RasPi3 einen zusätzlichen USB-WLAN-Adapter. Aktuelle Ausgaben von Raspbian unterstützen den WLAN-Chip des Raspberry 3 ohne weitere Basteleien, doch der RasPi muss ja auch den Weg ins heimische WLAN finden. Über eine GUI funktioniert dies ohne weitere Probleme, doch wer bei seinem RasPi-Projekt auf eine grafische Oberfläche verzichtet, der muss die WLAN-Verbindung über das Terminal einrichten. Dies kann man komplett zu Fuß machen oder sich mit einem kleinen Tool die Aufgabe etwas erleichtern. Ich stelle hier die drei Wege im Detail vor &#8212; diese funktionieren selbstverständlich auch auf RasPis der zwei vorigen Generationen, denen ihr mit einem geeigneten USB-Adapter WLAN beigebracht habt.</p>



<span id="more-38863"></span>



<p>Installiert ihr die aktuelle Ausgabe vom RasPi-Betriebssystem&nbsp;<a href="https://www.raspberrypi.org/downloads/raspbian/" target="_blank" rel="noopener">Raspbian Jessie</a>&nbsp;in der &#8222;Vollversion&#8220;, also mit einer grafischer Oberfläche, auf eurem Raspberry Pi 3, dann findet ihr euch nach dem Start direkt auf&nbsp;LXDE-Desktopumgebung wieder. Diese bringt von Haus aus ein grafisches Werkzeug zum Verwalten der Netzwerkverbindungen mit, das selbstverständlich auch mit dem WLAN-Chip auf dem RasPi3 umgehen kann &#8212; sowie natürlich&nbsp;auch mit älteren RasPis, die ihr mit einem geeigneten USB-WLAN-Adapter aufgerüstet habt. Im Idealfall müsst ihr also einfach euren RasPi booten, das WLAN auswählen, die Zugangsdaten eingeben und schon seid ihr &#8222;drinnen&#8220;. Der Netzwerkmanager speichert die Zugangsdaten, sodass sich das System in&nbsp;Zukunft automatisch&nbsp;ins WLAN einloggt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-3.jpg" rel="attachment wp-att-38931"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="640" height="427" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-3-640x427.jpg" alt="Der Raspberry Pi 3 verfügt über integriertes Bluetooth und WLAN." class="wp-image-38931" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-3-640x427.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-3-1280x853.jpg 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-3-630x420.jpg 630w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-3-681x454.jpg 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-3.jpg 2048w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Raspberry Pi 3 verfügt über integriertes Bluetooth und WLAN.</figcaption></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">RasPi-WLAN über die LXDE-GUI einrichten</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-3-raspbian-wlan.png" rel="attachment wp-att-38925"><img decoding="async" width="640" height="384" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-3-raspbian-wlan-640x384.png" alt="Raspbian Jessie unterstützt den WLAN-Chip des Raspberry Pi 3 out-of-the-box." class="wp-image-38925" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-3-raspbian-wlan-640x384.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-3-raspbian-wlan-700x420.png 700w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-3-raspbian-wlan-681x409.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-3-raspbian-wlan.png 800w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Raspbian Jessie unterstützt den WLAN-Chip des Raspberry Pi 3 out-of-the-box.</figcaption></figure>
</div>


<p>Nutzt ihr hingegen die Lite-Version, dann müsst ihr den Aufbau der Netzwerkverbindung via WLAN über das&nbsp;Terminal regeln. Die Installation einer kompletten GUI würde ja dem Vorhaben, einen möglichst schlanken RasPi aufzubauen, komplett widersprechen. Ich gehe nun mal davon aus, dass ihr Raspian Jessie Lite auf eurem RasPi3 zum Laufen gebracht habt. Hängt an&nbsp;eurem RasPi Tastatur und Monitor, könnt ihr direkt loslegen. Verzichtet ihr auf jegliche Peripherie, verbindet ihr euren RasPi vorübergehend mit dem LAN und sucht euch dann mit <code>arp-scan</code> die IP-Adresse des kopflosen RasPis raus. Details dazu erfahrt ihr in einem Artikel, den ich vor ein paar Wochen verfasst habe:&nbsp;<a href="https://linuxundich.de/gnu-linux/headless-server-wie-einen-raspberry-pi-im-netz-finden-ohne-die-ip-adresse-zu-kennen/">Headless Server wie einen Raspberry Pi im Netz finden ohne die IP-Adresse zu kennen</a>. Alternativ sucht ihr euch die IP-Adresse über das Webfrontend eures Routers heraus, dieses bietet in der Regel eine Übersicht mit allen aktuell im Netzwerk aktiven Geräten.</p>



<pre class="wp-block-preformatted">$ <strong>sudo arp-scan --interface=net0 --localnet | grep Raspberry</strong><br>192.168.178.33	b8:27:eb:e4:e1:30	Raspberry Pi Foundation<br>192.168.178.35	b8:27:eb:f3:c6:25	Raspberry Pi Foundation<br></pre>



<h2 class="wp-block-heading">RasPi-WLAN manuell einrichten</h2>



<p>Auf dem zukünftigen WLAN-RasPi eingeloggt, sorgt ihr erstmal für die Installation aller anstehenden Updates. Die im Listing genannten Befehle sind übrigens korrekt: Seit Jessie, also Debian 8, gibt es mit <code>apt</code> ein Kommando, das <code>apt-get</code>, <code>apt-cache</code> und Co. in einem Programm zusammenfasst. Dazu hatte ich erst gestern bereits&nbsp;einen längeren Beitrag im Blog: <a href="https://linuxundich.de/gnu-linux/apt-get-apt-cache-laesst-sich-schon-lange-mit-apt-abkuerzen/">apt-get, apt-cache lässt sich schon lange mit apt abkürzen</a>. Installiert also zur Sicherheit sämtliche Updates und startet dann einmal den Raspberry Pi neu durch. Anschließend loggt ihr euch wieder neu im Terminal oder via SSH ein und macht euch ans Einrichten der WLAN-Verbindung. Als ersten Schritt&nbsp;schaut ihr mittels&nbsp;<code>iwlist scan</code>&nbsp;kurz nach, ob das System auch wirklich den WLAN-Adapter findet. Der Name der Netzwerkkarte lautet im Fall des Raspberry Pi 3&nbsp;<code>wlan0</code>, nutzt ihr einen älteren RasPi mit USB-WLAN-Adapter erscheinen je nach für die Karte verantwortlichem Kernel-Modul andere Namen.</p>



<pre class="wp-block-preformatted">$ <strong>sudo apt update</strong><br>$ <strong>sudo apt full-upgrade</strong><br>$ <strong>sudo reboot</strong></pre>



<pre class="wp-block-preformatted">$ <strong>iwlist scan</strong><br>wlan0     No scan results<br>lo        Interface doesn't support scanning.<br>eth0      Interface doesn't support scanning.</pre>



<p>Anschließend gilt es zu prüfen, ob der RasPi das gewünschte WLAN überhaupt findet. Lasst die Netzwerkkarte dazu mit <code>iwlist scan</code> die Umgebung nach aktiven WLANs abgrasen. Das per Pipe angehängte Kommando <code>egrep</code> filtert aus der Ausgabe von <code>iwlist</code>&nbsp;dann die SSIDs der gefundenen WLANs sowie&nbsp;deren Verschlüsselung heraus. Ansonsten ist die Ausgabe des Kommandos ein wenig unübersichtlich. In meiner Gegend sieht es noch ein wenig weihnachtlich aus, im folgenden soll sich der RasPi in meinem WLAN &#8222;Santa&#8220; einloggen.</p>



<pre class="wp-block-preformatted">$ <strong>sudo iwlist wlan0 scan | egrep "(ESSID|IEEE)"</strong><br>                    ESSID:"Santa"<br>                    IE: IEEE 802.11i/WPA2 Version 1<br>                    ESSID:"Littlehelper"<br>                    IE: IEEE 802.11i/WPA2 Version 1</pre>



<p>Dazu öffnet ihr die Datei&nbsp;<code>wpa_supplicant.conf</code> aus dem Verzeichnis <code>/etc/wpa_supplicant</code>&nbsp;mit Root-Rechten in einen Editor. Einsteiger werden hier in der Regel zu <code>nano</code> greifen. Dort fügt ihr den Inhalt des Code-Blocks ein, ändert die SSID und das Passwort entsprechend ab, und schreibt&nbsp;die Änderungen dann mittels der Tastenkombinationen&nbsp;[Strg]+[O], [Eingabe] auf die Speicherkarte. Mit&nbsp;[Strg]+[X] beendet ihr den Editor und kehrt ins Terminal zurück.</p>



<pre class="wp-block-preformatted">$ <strong>sudo nano /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf</strong></pre>



<pre class="wp-block-preformatted">network={<br>    ssid="Santa"<br>    psk="ganzgeheimespasswort"<br>}</pre>



<p>Anschließend sollte das System eigentlich die Änderung and der&nbsp;<code>wpa_supplicant.conf</code> erkennen und die Verbindung automatisch initialisieren. Sollte dies nicht der Fall sein, schaltet ihr einfach die WLAN-Karte einmal ab und wieder an &#8212; dazu dienen die ersten zwei Kommandos aus dem folgenden Listing. Anschließend sollte sich der WLAN-Adapter des Raspberry Pi 3 in das angegebene drahtlose Netzwerk einloggen und sich via DHCP eine IP-Adresse vom Router holen. Der Ping bestätigt dann, dass die Netzwerkverbindung funktioniert.</p>



<pre class="wp-block-preformatted">$ <strong>sudo ifdown wlan0</strong><br>$ <strong>sudo ifup wlan0</strong><br>$ <strong>sudo ifconfig wlan0 | grep inet</strong><br>          inet addr:192.168.178.83  Bcast:192.168.178.255  Mask:255.255.255.0<br>          inet6 addr: fe80::ba27:ebff:fe23:4b43/64 Scope:Link<br>$ <strong>ping -c 3 linuxundich.de</strong><br>PING linuxundich.de (89.238.77.73) 56(84) bytes of data.<br>64 bytes from ... (89.238.77.73): icmp_seq=1 ttl=48 time=33.7 ms<br>64 bytes from ... (89.238.77.73): icmp_seq=2 ttl=48 time=25.8 ms<br>64 bytes from ... (89.238.77.73): icmp_seq=3 ttl=48 time=26.4 ms<br><br>--- linuxundich.de ping statistics ---<br>3 packets transmitted, 3 received, 0% packet loss, time 2002ms<br>rtt min/avg/max/mdev = 25.834/28.685/33.770/3.606 ms</pre>



<h2 class="wp-block-heading">RasPi-WLAN mit Wicd-curses&nbsp;einrichten</h2>



<p>Der vorherige Abschnitt beschreibt die graue Theorie, wie man die WLAN-Verbindung des Raspberry Pi ohne eine grafische Oberfläche zu Fuß einrichten könnte; was allerdings nicht heißt, dass man es so machen muss. Es gibt in den Paketquellen ein kleines Werkzeug mit einer auf Text basierten Oberfläche, das einem das Einrichten des Netzwerkzugangs erleichtert. Dieses lässt sich direkt aus den Paketquellen installieren und dann ohne Root-Rechte aufrufen &#8212; ihr braucht daher aber zunächst mal eine Kabel-Netzwerk-Verbindung. Arbeitet ihr via SSH auf dem RasPi, dann gilt es zu beachten, dass Wicd später die laufende Netzwerkverbindung gnadenlos unterbricht, sobald ihr eine andere aktiviert. Seid ihr also via Kabel-Ethernet verbunden, dann fliegt ihr vom RasPi, sobald ihr das drahtlose Netzwerk aktiviert.</p>



<pre class="wp-block-preformatted">$ <strong>sudo apt install wicd-curses</strong><br>$ <strong>wicd-curses</strong></pre>



<p>Bevor wicd-curses nun aber überhaupt funktioniert, müsst ihr in den Einstellungen des Programms den Dhcp-Client anpassen, sonst scheitert das Programm am Versuch&nbsp;eine IP-Adresse vom Router zu bekommen. Öffnet dazu mit [Shift]+[P]&nbsp;die <em>Einstellungen</em> und wechselt mit&nbsp;[Pfeil-rechts] in den &#8222;Reiter&#8220;&nbsp;<em>Externe Programme</em> &#8212; dieser ist recht leicht zu übersehen<em>.</em>&nbsp;In diesem wählt ihr dann die Option <em>dhclient</em> an und speichert die Einstellung mit [F10]. Arbeitet ihr via SSH mit dem RasPi, dann wird die Funktionstaste etwas in der Terminal-App auslösen und die Eingabe nicht zum entfernten Rechner übertragen. Bei Bedarf könnt ihr aber die blauen Flächen quasi wie Buttons einer GUI auch einfach mit der Maus anklicken und so eure Konfiguration abspeichern (im Gnome-Terminal könntet ihr allerdings auch die Einstellung <em>Menütastenkombination aktivieren (Vorgabe: F10)</em> deaktivieren).</p>



<p class="has-luminous-vivid-amber-background-color has-background">Arbeitet ihr mit einem Raspberry Pi der ersten oder zweiten Generation und einem USB-WLAN-Stick, dann nennt sich die Netzwerkkarte eventuell nicht <code>wlan0</code>. Passt in den <em>Allgemeinen Einstellungen</em> der Wicd Text-Oberfläche daher bei Bedarf den Namen, der zu steuernden Karte an.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/wicd-curses-raspberry-pi_1.png" rel="attachment wp-att-38937"><img decoding="async" width="640" height="432" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/wicd-curses-raspberry-pi_1-640x432.png" alt="In den Einstellungen von wicd-curses müsst ihr den DHCP-Client anpassen." class="wp-image-38937" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/wicd-curses-raspberry-pi_1-640x432.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/wicd-curses-raspberry-pi_1-622x420.png 622w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/wicd-curses-raspberry-pi_1-681x460.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/wicd-curses-raspberry-pi_1.png 769w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">In den Einstellungen von wicd-curses müsst ihr den DHCP-Client anpassen.</figcaption></figure>
</div>


<p>Damit ist die wichtigste Einstellung getroffen und ihr könnt euch das gewünschte drahtlose Netzwerk aus der Liste heraussuchen. Mit [Pfeil-rechts] öffnet ihr im Netzwerkmanager dann die Einstellung zu diesem. Soll euer RasPi die WLAN-Verbindung in Zukunft automatisch aufbauen, dann aktiviert hier die Option <em>Automatisch mit diesem Netzwerk verbinden</em> und tragt letztendlich im Feld <em>Schlüssel</em> das WLAN-Passwort ein. Mit [F10] speichert ihr die Zugangsdaten ab und kehrt zurück zur Übersicht der gefundenen WLANs. Mit [Shift]+[C] beziehungsweise einfach [Eingabe] baut ihr dann abschließend die Netzwerkverbindung auf. Am unteren Rand des Terminalfensters erhaltet ihr Informationen zum aktuellen Geschehen. Habt ihr die Option zum automatischen Verbindungsaufbau korrekt gesetzt, dann klinkt&nbsp;sich euer RasPi in Zukunft automatisch &#8212; und ohne, dass sich ein User in das System einloggen müsste &#8212; ins WLAN ein.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/wicd-curses-raspberry-pi_2.png" rel="attachment wp-att-38938"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="429" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/wicd-curses-raspberry-pi_2-640x429.png" alt="Wicd-curses ist ein Netzwerkmanager für das Terminal." class="wp-image-38938" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/wicd-curses-raspberry-pi_2-640x429.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/wicd-curses-raspberry-pi_2-627x420.png 627w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/wicd-curses-raspberry-pi_2-537x360.png 537w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/wicd-curses-raspberry-pi_2-681x456.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/wicd-curses-raspberry-pi_2.png 773w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Wicd-curses ist ein Netzwerkmanager für das Terminal.</figcaption></figure>
</div>

<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/wicd-curses-raspberry-pi_3.png" rel="attachment wp-att-38939"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="429" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/wicd-curses-raspberry-pi_3-640x429.png" alt="" class="wp-image-38939" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/wicd-curses-raspberry-pi_3-640x429.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/wicd-curses-raspberry-pi_3-627x420.png 627w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/wicd-curses-raspberry-pi_3-537x360.png 537w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/wicd-curses-raspberry-pi_3-681x456.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/wicd-curses-raspberry-pi_3.png 773w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">In den Einstellungen tragt ihr die Zugangsdaten ein und aktiviert die automatische Einwahl.</figcaption></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">Wi-fi-Country des Raspberry Pi einstellen</h2>



<p>Letztendlich sollte ihr noch einmal mit <code>sudo raspi-config</code> die Raspberry-Pi-Konfiguration öffnen und unter&nbsp;<em>Internationalisation Options</em> |&nbsp;<em>Change Wi-fi Country</em> die länderspezifischen Einstellungen anpassen. Konfiguriert ihr hier etwa korrekt&nbsp;<em>DE Germany</em>, dann funkt euer Raspberry Pi in Zukunft auch auf Kanal 12 und 13. Diese Kanäle sind in der Grundeinstellung ausgeklammert, da sie beispielsweise in den USA nicht zugelassen sind. Damit die Einstellung aktiv wird, müsst ihr nach Abschluss der Konfiguration einmal noch das System neu starten.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-wifi-contry_1.png" rel="attachment wp-att-39214"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="456" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-wifi-contry_1-640x456.png" alt="In den landesspezifischen Einstellungen könnt ihr WLAN-Konfiguration anpassen." class="wp-image-39214" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-wifi-contry_1-640x456.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-wifi-contry_1-589x420.png 589w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-wifi-contry_1-681x486.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-wifi-contry_1.png 770w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">In den landesspezifischen Einstellungen könnt ihr WLAN-Konfiguration anpassen.</figcaption></figure>
</div>

<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-wifi-contry_2.png" rel="attachment wp-att-39216"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="456" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-wifi-contry_2-640x456.png" alt="In Deutschland darf euer RasPi dann auch auf Channel 12 und 13 funken." class="wp-image-39216" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-wifi-contry_2-640x456.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-wifi-contry_2-589x420.png 589w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-wifi-contry_2-681x486.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-wifi-contry_2.png 770w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">In Deutschland darf euer RasPi dann auch auf Channel 12 und 13 funken.</figcaption></figure>
</div>]]></content:encoded>
					
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		<title>apt-get, apt-cache lässt sich schon lange mit apt abkürzen</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/apt-get-apt-cache-laesst-sich-schon-lange-mit-apt-abkuerzen/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnu-linux/apt-get-apt-cache-laesst-sich-schon-lange-mit-apt-abkuerzen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Mar 2016 09:34:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[APT]]></category>
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		<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Paketverwaltung]]></category>
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					<description><![CDATA[Wahrscheinlich wird so gut wie jeder Linux-User, der jemals etwas mit Debian oder Ubuntu zu tun gehabt habt, mit Kommandos wie apt-cache search foo oder apt-get install bar zur Suche in den Paketquellen, beziehungsweise zur Installation von Paketen aus dem Terminal heraus, in Berührung gekommen sein. Da werde ich kaum jemandem etwas Neues erzählen. Doch diese Kommandos sind eigentlich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wahrscheinlich wird so gut wie jeder Linux-User, der jemals etwas mit Debian oder Ubuntu zu tun gehabt habt, mit Kommandos wie <code>apt-cache search foo</code> oder <code>apt-get install bar</code> zur Suche in den Paketquellen, beziehungsweise zur Installation von Paketen aus dem Terminal heraus, in Berührung gekommen sein. Da werde ich kaum jemandem etwas Neues erzählen. Doch diese Kommandos sind eigentlich gar nicht mehr aktuell, zumindest seit Debian 8 &#8222;Jessie&#8220; beziehungsweise Ubuntu 14.04 &#8222;Trusty Tahr&#8220; (und natürlich auch bei von dieses Distributionen abgeleiteten Derivaten wie etwa Linux Mint), da es seit der Version 1.0 von apt ein eigenes Binary namens <code>apt</code>  gibt, das viele apt-Kommandos in einem einzigen Programm vereint. Aber keine Angst, <code>apt-get</code> und Co. werden uns vermutlich noch lange begleiten.</p>
<p><span id="more-38908"></span></p>
<h2>Aus apt-get, apt-cache und Co. wird apt</h2>
<p>Die Änderung erscheint im <a href="https://launchpad.net/debian/+source/apt/+changelog" target="_blank" rel="noopener">Changelog von apt</a> bei der <a href="https://launchpad.net/debian/+source/apt/1.0" target="_blank" rel="noopener">Version 1.0</a> recht unscheinbar mit dem Text &#8222;install apt binary&#8220;. Diese Version des Programms hat es dann auch in die Paketquellen von <a href="https://packages.debian.org/search?keywords=apt&amp;searchon=names&amp;suite=all&amp;section=all" target="_blank" rel="noopener">Debian 8</a> und <a href="http://packages.ubuntu.com/search?keywords=apt&amp;searchon=names" target="_blank" rel="noopener">Ubuntu 14.04</a> geschafft, seitdem könnt ihr beim Paketmanagement im Terminal ein bisschen Tipparbeit sparen, zudem von einer ein wenig aufpolierten Optik profitieren. Großartig umgewöhnen müsst ihr euch zudem auch nicht, die Syntax der Kommandos blieb mehr oder weniger komplett erhalten. Zum Einstieg solltet ihr euch daher am besten einmal schnell die Hilfe von <code>apt</code> ansehen, diese ruft ihr logischerweise mit der Option <code>--help</code> auf.</p>
<pre>$ apt --help
apt 1.0.10.2ubuntu1 für amd64, kompiliert am Oct  5 2015 15:55:05
Aufruf: apt [Optionen] Befehl

Befehlszeilen-Schnittstelle (CLI) für apt.
Basis-Befehle: 
 list - Pakete basierend auf dem Paketnamen auflisten
 search - Paketbeschreibungen durchsuchen
 show - Paketdetails anzeigen

 update - Liste verfügbarer Pakete aktualisieren

 install - Pakete installieren
 remove  - Pakete entfernen

 upgrade - das System durch Installation/Aktualisierung der Pakete hochrüsten
 full-upgrade - das System durch Entfernung/Installation/Aktualisierung der Pakete
                vollständig hochrüsten

 edit-sources - die Datei für die Paketquellen bearbeiten</pre>
<p>Das Kommando <code>apt</code> kennt also die Basis-Befehle <code>list</code>, <code>search</code>, <code>show</code>, <code>update</code>, <code>install</code>, <code>remove</code>, <code>upgrade</code>, <code>full-upgrade</code> und <code>edit-sources</code>. Fast alle dieser Kommandos sollten den Kommandozeilenjokeys unter euch eigentlich bekannt vorkommen. Einzig <code>full-upgrade</code> und <code>edit-sources</code> unterscheiden sich von den bisher gewohnten Kommandos &#8212; die Namensgebung lässt allerdings wohl kaum eine Überraschung erwarten. Daher sollte es eigentlich klar sein, wie der Hase in Zukunft läuft: Mit <code>apt update</code> aktualisiert ihr die Paketquellen, mit <code>apt install foo</code> installiert ihr Pakete, mit <code>apt search foo</code> durchsucht ihr die Paketquellen und mit <code>apt upgrade</code> spielt ihr die anstehenden Updates ein. Natürlich funktioniert vieles davon nur mit Root-Rechten, also setzt bei zum Beispiel <code>apt install</code> noch ein <code>sudo</code> vor das Kommando &#8212; oder wechselt zuvor in den Root-Account.</p>
<h2>Nur noch apt für die Paketverwaltung</h2>
<p><figure id="attachment_38914" aria-describedby="caption-attachment-38914" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-install.png" rel="attachment wp-att-38914"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-38914" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-install-640x393.png" alt="Pakete mit apt und apt-get installieren." width="640" height="393" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-install-640x393.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-install-685x420.png 685w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-install-681x418.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-install.png 1009w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-38914" class="wp-caption-text">Pakete mit apt und apt-get installieren.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_38915" aria-describedby="caption-attachment-38915" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-search.png" rel="attachment wp-att-38915"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-38915" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-search-640x393.png" alt="In den Paketquellen mit apt und apt-cache suchen." width="640" height="393" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-search-640x393.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-search-685x420.png 685w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-search-681x418.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-search.png 1009w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-38915" class="wp-caption-text">In den Paketquellen mit apt und apt-cache suchen.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_38916" aria-describedby="caption-attachment-38916" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-upgradedable.png" rel="attachment wp-att-38916"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-38916" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-upgradedable-640x393.png" alt="Aktualisierbare Pakete mit apt und apt-get auflisten." width="640" height="393" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-upgradedable-640x393.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-upgradedable-685x420.png 685w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-upgradedable-681x418.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-upgradedable.png 1009w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-38916" class="wp-caption-text">Aktualisierbare Pakete mit apt und apt-get auflisten.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_38917" aria-describedby="caption-attachment-38917" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-show.png" rel="attachment wp-att-38917"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-38917" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-show-640x393.png" alt="Details zu einem Paket mit apt und apt-cache anzeigen." width="640" height="393" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-show-640x393.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-show-685x420.png 685w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-show-681x418.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-show.png 1009w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-38917" class="wp-caption-text">Details zu einem Paket mit apt und apt-cache anzeigen.</figcaption></figure></p>
<p>Alles in allem lassen sich die Kommandos in meinen Augen ein wenig besser erfassen. Besonders der Schritt von <code>apt-get dist-upgrade</code> zu <code>apt full-upgrade</code> macht in meinen Augen Sinn, da Einsteiger bei <code>dist-upgrade</code> oft an ein &#8222;Distributions-Upgrade&#8220; dachten und meinten, dass dabei ein Umstieg auf die nächste Version der Distribution erfolgt. Jetzt wird eher klar, dass lediglich neue Abhängigkeiten aufgelöst und diese installiert werden. Zudem gibt es jetzt bei Operationen wie <code>apt install foo</code> oder <code>apt remove bar</code> ein wenig Farbe sowie einen Fortschrittsbalken bei Operationen auf der Festplatte zu sehen. Deutlich besser gelöst ist in meinen Augen auch die Suche mit <code>apt search foo bar</code> und die Anzeige von <code>apt list --upgradable</code> mit einer Übersicht über die aktualisierbaren Paketen. Praktisch ist auch mit <code>apt edit-sources</code> die <code>/etc/apt/sources.list</code> in einen Editor zu öffnen und direkt zu bearbeiten.</p>
<p>Wundert euch also nicht, wenn euch immer mal wieder ein <code>apt</code> ohne ein <code>-get</code> oder <code>-cache</code> über den Weg läuft. Der Autor dieses Beitrags ist dann nur auf einem aktuellen Stand und nicht vergesslich. Selbstverständlich könnt ihr auf euren Systemen weiterhin zu <code>apt-get</code> und Co. greifen, ähnlich wie es vor der Systemd-Umstellung auch bei der Diensteverwaltung mit den Kommandos <code>sudo /etc/init.d/foobar restart</code> und <code>sudo service foobar restart</code> möglich war. Die folgende Tabelle zeigt euch noch einmal die wichtigsten Apt-Befehle vor und nach der Änderung im Vergleich. Wie schon angesprochen, sind die Unterschiede nicht wirklich riesig.</p>
<h2>Vergleich zwischen apt-get und Co. und apt</h2>
<table border="0" cellspacing="0">
<colgroup width="345"></colgroup>
<colgroup width="168"></colgroup>
<colgroup width="162"></colgroup>
<tbody>
<tr>
<td align="left" height="17"></td>
<td align="left">Ab Debian 8/Ubuntu 14.04</td>
<td align="left">Bis Debian 7/Ubuntu 13.10</td>
</tr>
<tr>
<td align="left" height="17">Paketquellen aktualisieren</td>
<td align="left"><code>apt update</code></td>
<td align="left"><code>apt-get update</code></td>
</tr>
<tr>
<td align="left" height="17">Paketquellen durchsuchen</td>
<td align="left"><code>apt search foo bar</code></td>
<td align="left"><code>apt-cache search foo bar</code></td>
</tr>
<tr>
<td align="left" height="17">Pakete installieren</td>
<td align="left"><code>apt install foo bar</code></td>
<td align="left"><code>apt-get install foo bar</code></td>
</tr>
<tr>
<td align="left" height="17">Pakete deinstallieren</td>
<td align="left"><code>apt remove foo bar</code></td>
<td align="left"><code>apt-get remove foo bar</code></td>
</tr>
<tr>
<td align="left" height="17">System aktualisieren</td>
<td align="left"><code>apt upgrade</code></td>
<td align="left"><code>apt-get upgrade</code></td>
</tr>
<tr>
<td align="left" height="17">System aktualisieren und neue Abhängigkeiten auflösen</td>
<td align="left"><code>apt full-upgrade</code></td>
<td align="left"><code>apt-get dist-upgrade</code></td>
</tr>
<tr>
<td align="left" height="17">Details zu einem Paket ansehen</td>
<td align="left"><code>apt show foo</code></td>
<td align="left"><code>apt-cache show foo</code></td>
</tr>
<tr>
<td align="left" height="17">Paketquellen bearbeiten</td>
<td align="left"><code>apt edit-sources</code></td>
<td align="left"><code>nano /etc/apt/sources.list</code></td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://linuxundich.de/gnu-linux/apt-get-apt-cache-laesst-sich-schon-lange-mit-apt-abkuerzen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>19</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Arch Linux aus Ubuntu oder anderen Live-Linuxen retten</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/arch-linux-aus-ubuntu-oder-anderen-live-linuxen-retten/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnu-linux/arch-linux-aus-ubuntu-oder-anderen-live-linuxen-retten/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Apr 2015 09:31:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Arch Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Einsteiger]]></category>
		<category><![CDATA[Selbsthilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Systemverwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Tutorial]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://linuxundich.de/?p=28629</guid>

					<description><![CDATA[Nachdem vor bald zwei Jahren mein Weg zu Arch Linux&#160;begonnen hat, läuft auf allen meinen Rechnern inzwischen nur noch Arch. Kein Arch-Derivat wie Manjaro oder Antergos, sondern überall nur Arch pur. So kann ich mein Systeme von Anfang an genau so aufbauen, wie ich es haben möchte.&#160;Das macht das Aufsetzen eines Systems&#160;ein wenig aufwändiger, doch [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Nachdem vor bald zwei Jahren <a href="http://linuxundich.de/tag/mein-weg-zu-arch/">mein Weg zu Arch Linux</a>&nbsp;begonnen hat, läuft auf allen meinen Rechnern inzwischen nur noch Arch. Kein Arch-Derivat wie Manjaro oder Antergos, sondern überall nur Arch pur. So kann ich mein Systeme von Anfang an genau so aufbauen, wie ich es haben möchte.&nbsp;Das macht das Aufsetzen eines Systems&nbsp;ein wenig aufwändiger, doch ich habe noch kein einziges Arch-System noch einmal neu aufsetzen müssen. Somit&nbsp;hält sich der zusätzliche Aufwand durch die rein textbasierte Installation in Grenzen.</p>



<p>Bei all der Freude über ein fortwährend aktuelles System gibt es ab und an kleine Unstimmigkeiten bei der Installation von Software-Updates. Es kann schon mal passieren, dass eine neue Versionen einen Bug mitbringt. Da Arch aber eng am Upstream sitzt, ist dieser meist auch schnell wieder behoben. Die größten Pannen entstehen jedoch nicht durch die Systemupdates:&nbsp;Der größte anzunehmende Fehler sitzt in der Regel&nbsp;vor dem Bildschirm. So&nbsp;fiel bei mir während schon einmal während eines Pacman-Updates der Strom aus oder ich habe die Konfiguration des Bootmanagers verbastelt.</p>



<span id="more-28629"></span>



<p class="has-pale-cyan-blue-background-color has-background"><strong>HINWEIS:</strong> Das hier geschilderte Vorgehen funktioniert selbstverständlich auch bei anderen Linux-Distributionen wie auch mit anderen Live-Linuxen. Im Endeffekt geht es immer darum das eigentlich installierte System in einem Live-Linux per Chroot einzubinden, um in diesem mit dem eigentlich installierten arbeiten zu können, ohne es booten zu müssen.</p>



<p>Das Ergebnis ist am Ende meist das selbe: Wenn man sehr sehr viel Pech hat, dann lässt sich Arch nicht mehr booten. Aus diesem Grunde habe ich bei mir auch immer einen USB-Stick mit einem Ubuntu-System liegen. Von diesem Notfall-System aus lässt sich Arch in der Regel wiederbeleben &#8212; egal was zuvor passiert ist. Hat man nur eine Konfigurationsdatei wie die <code>/etc/fstab</code> oder die&nbsp;<code>/boot/syslinux/syslinux.cfg</code> verbastelt, dann kann man diese ja leicht von der Live-CD aus bearbeiten. Hängt allerdings das System, weil zum Beispiel Pacman jäh unterbrochen wurde, dann braucht es ein anderes Kaliber: Ein Chroot in die nicht mehr bootende Arch-Installation.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Arch-Chroot aus Ubuntu</h2>



<p>Damit das klappt, müsst ihr euren Rechner von einer Linux-Live-DVD oder einem USB-Stick mit Linux booten. Für meine Zwecke reicht ein USB-Stick mit Ubuntu 14.04 und persistenter Partition aus, so muss ich nicht immer wieder die Spracheinstellungen korrigieren oder den WLAN-Zugang neu einrichten. Ist das Live-System geladen, öffnet ihr als erstes ein Terminal und schaut euch an, welche Device-IDs die in eurem System verbauten Festplatten und Partitionen bekommen haben. Am einfachsten klappt dies in meinem Augen immer mit dem Befehl <code>lsblk</code>.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>lsblk</strong>
NAME MAJ:MIN RM SIZE RO TYPE MOUNTPOINT
sda 8:0 0 232,9G 0 disk
├─sda1 8:1 0 26G 0 part
├─sda2 8:2 0 202,9G 0 part
└─sda3 8:3 0 4G 0 part &#91;SWAP]
sde 8:64 1 1000M 0 disk
├─sde1 8:65 1 964M 0 part
└─sde2 8:66 1 2,3M 0 part
loop0 7:0 0 922M 1 loop /rofs</code></pre>



<p>In meinem Fall sitzt das ganze System auf einer 256&nbsp;GByte großen SSD, also ist <code>/dev/sda</code> das richtige Gerät. Nun weiß ich, dass bei meinem Rechner auf <code>/dev/sda1</code> das System, auf <code>/dev/sda3</code> die Homeverzeichnisse und auf <code>/dev/sda4</code> das Boot-Verzeichnis liegt; kennt ihr euch auf eurem System nicht so gut aus und lässt sich auch aus der Partitionsgröße nicht auf die Zugehörigkeit schließend, dann könnt ihr aus dem Dateimanager heraus die Partitionen kurz einbinden und so direkt nachsehen, welche Daten wo liegen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/lsblk-arch.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="423" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/lsblk-arch-640x423.png" alt="Lsblk gibt die Device-ID der im Rechner gefundenen Laufwerke übersichtlich aus." class="wp-image-28652" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/lsblk-arch-640x423.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/lsblk-arch-636x420.png 636w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/lsblk-arch-681x450.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/lsblk-arch-250x165.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/lsblk-arch-550x363.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/lsblk-arch-273x180.png 273w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/lsblk-arch-454x300.png 454w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/lsblk-arch.png 754w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Lsblk gibt die Device-ID der im Rechner gefundenen Laufwerke übersichtlich aus.</figcaption></figure>
</div>

<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/nautilus-mounts.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="423" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/nautilus-mounts-640x423.png" alt="Im Dateimanager könnt ihr überprüfen welche Daten auf welcher Partition zu finden sind." class="wp-image-28653" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/nautilus-mounts-640x423.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/nautilus-mounts-636x420.png 636w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/nautilus-mounts-681x450.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/nautilus-mounts-250x165.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/nautilus-mounts-550x363.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/nautilus-mounts-273x180.png 273w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/nautilus-mounts-454x300.png 454w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/nautilus-mounts.png 754w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Im Dateimanager könnt ihr überprüfen welche Daten auf welcher Partition zu finden sind.</figcaption></figure>
</div>


<p>Ist die Frage geklärt, holt ihr euch mit <code>sudo -s</code> Root-Rechte und erzeugt einen Mount-Punkt für euer Arch-System im aktuellen Live-Linux; für mein Beispiel nutze ich einfach <code>/arch</code>. In dieses mountet ihr zuerst die Systempartition, dann die Homepartition nach <code>/arch/home</code> und schließlich &#8212; natürlich nur wenn <code>/boot</code> auch auf einer eigenen Partition liegt &#8212; die Bootpartition eures Arch-Systems.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>sudo -s</strong>
$ <strong>mkdir /arch</strong>
$ <strong>mount /dev/sda1 /arch</strong>
$ <strong>mount /dev/sda2 /arch/home</strong>
### Falls ihr weitere Partitionen nutzt...
$ <strong>mount /dev/sda4 /arch/boot</strong></code></pre>



<p>Damit das Chroot später komplett funktioniert, müsst ihr nun noch Symlinks zu dynamischen Verzeichnissen des Live-Systems wie <code>/proc</code> oder <code>/dev</code> in den zukünftigen Chroot-Bereich legen. Alleine mit diesen Symlinks würde allerdings der Netzwerkzugang inklusive Namensauflösung noch nicht korrekt funktioniern, holt euch daher noch die <code>resolv.conf</code> des Live-Linux in das Chroot rüber. Ist das alles geschehen, öffnet ihr schließlich mit dem Chroot-Befehl euer Arch-Linux &#8212; ohne es vorher Booten zu müssen.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>mount -t proc none /arch/proc</strong>
$ <strong>mount -t sysfs none /arch/sys</strong>
$ <strong>mount -o bind /dev /arch/dev</strong>
$ <strong>mount -o bind /dev/pts /arch/dev/pts</strong> # Wichtig für Pacman
$ <strong>cp -L /etc/resolv.conf /arch/etc</strong> # Für Netzwerkzugriff
$ <strong>chroot /arch bash</strong></code></pre>



<p>Im Chroot arbeitet ihr nun mit sämtlichen Daten eures Arch-System, die Wurzel des Verzeichnisbaums beginnt wie gewohnt bei <code>/</code> und nicht mehr mit dem zuvor erstellten Mountpunkt. Zum Bearbeiten der <code>fstab</code> wechselt ihr also einfach nur nach <code>/etc</code> und öffnet dort die Fstab-Datei mit einem Editor wie zum Beispiel Nano: <code>nano /etc/fstab</code>. Ihr braucht sogar auf Programme mit einer graphischen Oberfläche nicht verzichten, dazu müsst ihr lediglich den Xserver des Ubuntu-Systems mit <code>xhost +</code> für Zugriffe von außen öffnen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/pacman-unter-ubuntu.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="423" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/pacman-unter-ubuntu-640x423.png" alt="Mithilfe des Chroot lässt sich von Ubuntu aus direkt in Arch arbeiten." class="wp-image-28654" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/pacman-unter-ubuntu-640x423.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/pacman-unter-ubuntu-636x420.png 636w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/pacman-unter-ubuntu-681x450.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/pacman-unter-ubuntu-250x165.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/pacman-unter-ubuntu-550x363.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/pacman-unter-ubuntu-273x180.png 273w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/pacman-unter-ubuntu-454x300.png 454w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/pacman-unter-ubuntu.png 754w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Mithilfe des Chroot lässt sich von Ubuntu aus direkt in Arch arbeiten.</figcaption></figure>
</div>

<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/gedit-chroot-arch.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="434" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/gedit-chroot-arch-640x434.png" alt="Erlaubt man den Zugriff auf den Xserver des Ubuntu-Systems lassen sich auch Programme mit GUI starten." class="wp-image-28656" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/gedit-chroot-arch-640x434.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/gedit-chroot-arch-620x420.png 620w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/gedit-chroot-arch-681x461.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/gedit-chroot-arch-250x169.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/gedit-chroot-arch-550x373.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/gedit-chroot-arch-800x542.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/gedit-chroot-arch-266x180.png 266w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/gedit-chroot-arch-443x300.png 443w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/gedit-chroot-arch-738x500.png 738w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/gedit-chroot-arch.png 1197w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Erlaubt man den Zugriff auf den Xserver des Ubuntu-Systems lassen sich auch Programme mit GUI starten.</figcaption></figure>
</div>


<p>Befehle wie <code>pacman -Syu</code> zum Einspielen von Updates oder etwa <code>syslinux-install_update -i -a -m</code> für die Neu-Installation des Syslinux-Bootloaders lassen sich direkt aus dem Chroot ausführen, als ob ihr aus eurem Arch-System heraus arbeiten würdet. Mit ein bisschen Ellbogenschmalz und Geschick beim Googeln nach Fehlermeldungen bekommt man sein Arch danach in der Regel wieder recht schnell flott, sodass man wieder ganz normal von der Festplatte oder der SSD booten kann.</p>
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		<title>Linktipp: Bash Guide bringt euch die Bash-Shell näher</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Aug 2014 17:25:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Bash]]></category>
		<category><![CDATA[Einsteiger]]></category>
		<category><![CDATA[Links]]></category>
		<category><![CDATA[Terminal]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich lese und höre immer wieder den Ärger von Linux-Einsteigern über das Terminal. Viele fühlen sich in DOS-Zeiten zurückgesetzt, fühlen sich von Befehlen überfordert, meinen dass Linux dadurch zu kompliziert sei. Wer jedoch schon länger auf ein Linux setzt, der weiß die Möglichkeiten des Terminals allerdings zu schätzen. Vieles lässt sich im Terminal einfach deutlich effektiver [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich lese und höre immer wieder den Ärger von Linux-Einsteigern über das Terminal. Viele fühlen sich in DOS-Zeiten zurückgesetzt, fühlen sich von Befehlen überfordert, meinen dass Linux dadurch zu kompliziert sei. Wer jedoch schon länger auf ein Linux setzt, der weiß die Möglichkeiten des Terminals allerdings zu schätzen. Vieles lässt sich im Terminal einfach deutlich effektiver erledigen als mit einer GUI. Nichts desto trotz gibt bei den ersten Schritten im Terminal einige Hürden zu erklimmen, vielleicht helfen dem einen oder anderem ja meine <a title="Tipps und Tricks für den Alltag mit Linux (II)" href="http://linuxundich.de/gnu-linux/tipps-und-tricks-fur-den-alltag-mit-linux-ii/">Einsteiger-Tipps und -Tricks für das Linux-Terminal</a>, die ich ich mitsamt einer Reihe von anderen <a href="http://linuxundich.de/?s=%22Tipps+und+Tricks+f%C3%BCr+den+Alltag+mit+Linux%22">Tipps und Tricks für den Alltag mit Linux</a> vor über 6 Jahren ins Blog gehackt habe.</p>
<p>Etwas aktueller und umfangreicher könnte in Zukunft der <a href="http://guide.bash.academy/" target="_blank" rel="noopener">The Bash Guide</a> werden. Noch ist die unter der CC-BY-SA lizenzierte und über <a href="https://github.com/lhunath/bash.academy" target="_blank" rel="noopener">GitHub</a> koordinierte Bash-Dokumentation lediglich auf Englisch und auch bei weitem noch nicht vollständig, doch die ersten zwei Kapitel machen schon einmal einen sehr guten Eindruck. Weitere neun Kapitel von Shell-Variablen, über das Bash-Prompt, bis hin zu externen Bash-Tools stehen bereits auf der To-Do-Liste. Wenn ihr euch in den nächsten Monaten ein wenig tiefer in die Funktionen der Bash einarbeiten wollt, dann solltest ihr daher dem Bash Guide noch einmal einen Besuch abstatten, eventuell ist die Doku bis dahin ein wenig umfangreicher geworden.</p>
<p>
<a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/08/bash-guide1.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="448" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/08/bash-guide1-640x448.png" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/08/bash-guide1-640x448.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/08/bash-guide1-600x420.png 600w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/08/bash-guide1-681x477.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/08/bash-guide1-250x175.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/08/bash-guide1-550x385.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/08/bash-guide1-800x560.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/08/bash-guide1-257x180.png 257w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/08/bash-guide1-429x300.png 429w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/08/bash-guide1-714x500.png 714w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/08/bash-guide1.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a>
<a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/08/bash-guide2.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="448" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/08/bash-guide2-640x448.png" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/08/bash-guide2-640x448.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/08/bash-guide2-600x420.png 600w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/08/bash-guide2-681x477.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/08/bash-guide2-250x175.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/08/bash-guide2-550x385.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/08/bash-guide2-800x560.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/08/bash-guide2-257x180.png 257w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/08/bash-guide2-429x300.png 429w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/08/bash-guide2-714x500.png 714w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/08/bash-guide2.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a>
<a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/08/bash-guide3.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="448" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/08/bash-guide3-640x448.png" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/08/bash-guide3-640x448.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/08/bash-guide3-600x420.png 600w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/08/bash-guide3-681x477.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/08/bash-guide3-250x175.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/08/bash-guide3-550x385.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/08/bash-guide3-800x560.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/08/bash-guide3-257x180.png 257w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/08/bash-guide3-429x300.png 429w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/08/bash-guide3-714x500.png 714w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/08/bash-guide3.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a>
</p>
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		<title>Raspberry-Pi-Einstieg: Was kaufen? Wie installieren? Wie starten?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Jul 2014 18:10:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raspberry Pi]]></category>
		<category><![CDATA[Banana Pi]]></category>
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		<category><![CDATA[Open-Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[Raspberry Pi 2]]></category>
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					<description><![CDATA[Der stromsparende und nur 30 Euro teure Raspberry Pi ist inzwischen kaum mehr aus der Computerwelt wegzudenken. Ob als kleiner Server auf dem Schrank, als Mediacenter hinter dem Fernsehr oder als Embedded-PC in einem industriellen Produkt, überall liest und sieht man etwas über den eigentlich als Lern-Computer für Schüler gestarteten Raspberry Pi oder abgekürzt einfach nur RasPi. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der stromsparende und nur 30 Euro teure Raspberry Pi ist inzwischen kaum mehr aus der Computerwelt wegzudenken. Ob als kleiner Server auf dem Schrank, als Mediacenter hinter dem Fernsehr oder als Embedded-PC in einem industriellen Produkt, überall liest und sieht man etwas über den eigentlich als Lern-Computer für Schüler gestarteten Raspberry Pi oder abgekürzt einfach nur RasPi. Inzwischen hat die Raspberry Pi Foundation schon mehr als 3 Millionen der Mini-Rechner verkauft, selbst die Queen hat dem Projekt <a href="http://www.raspberrypi.org/raspberry-pi-at-buckingham-palace-3-million-sold" target="_blank" rel="noopener">einen Besuch abgestattet</a> &#8212; sie war sichtlich amused. Von daher fasse ich hier mal die wichtigsten Informationen rund um den Raspberry Pi für Einsteiger und Linux-Neulinge zusammen: Was braucht man? Was installiert man wie? So klappt der Raspberry-Pi-Einstieg!</p>
<p><span id="more-25604"></span></p>
<p>Den Raspberry Pi bekommt ihr üblicherweise komplett nackt ohne weiteres Zubehör. Um den RasPi jedoch zum Leben zu erwecken, müsst ihr ein wenig Peripherie um das kleine Rechnerlein anschaffen. Im Netz finden sich eine Reihe von Händler, die komplette Raspberry-Pi-Kits für den Raspberry-Pi-Einstieg anbieten. Oft sind diese jedoch gar nicht nötig, da man oft das eine oder andere Zubehörteil in seiner Computerkiste finden kann. Von daher starte ich erst einmal mit einer kleinen Raspberry-Pi-Einkaufsliste, die ihr nach und nach abhaken könnt.</p>
<h2>Raspberry-Pi-Einkaufsliste</h2>
<p><strong>Raspberry Pi&#8230;</strong> Mit einer nur 700 MHz schnellen Single-Core-CPU und knappen 512 MByte Arbeitsspeicher entspricht der Raspberry Pi mit Sicherheit nicht der Idee eines zeitgemäß schnellen Desktop-Computers, doch selbst diese Aufgabe erfüllt der nur Zigarettenschachtel große Raspberry Pi. So richtig wohl fühlt sich der Rasberry Pi  jedoch eher als stromsparendes Serverchen, als Mediacenter oder als Bastelrechner für Projekte, die nur ein wenig Rechenpower zum Messen, Steuern oder Auswerten benötigen. In zwischen gibt es mit dem Raspberry Pi 2 allerdings auch einen deutlich schnelleren Nachfolger. Zahlreiche Linux-Distribution machen den RasPi zur idealen Spielwiese für Linux-Fans&#8230; <a href="http://amzn.to/19gMjjZ" target="_blank" rel="noopener">Raspberry Pi ab etwa 30 Euro kaufen</a></p>
<p><figure id="attachment_25639" aria-describedby="caption-attachment-25639" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-25639 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi1-e1423042090874-640x426.jpg" alt="Für den Raspberry Pi braucht ihr mindestens Speicherkarte, Netzteil und HDMI-Kabel." width="640" height="426" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi1-e1423042090874-640x426.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi1-e1423042090874-631x420.jpg 631w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi1-e1423042090874-681x454.jpg 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi1-e1423042090874-250x167.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi1-e1423042090874-550x366.jpg 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi1-e1423042090874-800x533.jpg 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi1-e1423042090874-270x180.jpg 270w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi1-e1423042090874-450x300.jpg 450w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi1-e1423042090874-751x500.jpg 751w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi1-e1423042090874.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-25639" class="wp-caption-text">Für den Raspberry Pi braucht ihr mindestens Speicherkarte, Netzteil und HDMI-Kabel.</figcaption></figure></p>
<p>Die Raspberry Pi Foundation hat kurz nach der Veröffentlichung dieses Beitrags den <a href="http://www.raspberrypi.org/introducing-raspberry-pi-model-b-plus/" target="_blank" rel="noopener">Raspberry Pi Model B+ herausgebracht</a>. Das neue Modell ist von der Technik her dem &#8222;alten&#8220; Model B sehr ähnlich, allerdings wurde die Stromversorgung optimiert. Der B+ verbraucht dadurch weniger Strom, bietet nun vier USB-Ports auf der Platine und gibt nun endlich aufgrund der stabileren Spannungsversorgung über den 3,5mm-Audioausgang ordentlichen Sound aus. Anstatt normalen SD-Karten benutzt der B+ nun Mirco-SD-Karten, am Chipsatz und den recht knappen 512 MByte RAM hat sich jedoch nichts geändert. Aufgrund des geänderten Aufbaus wird der Raspberry Pi Model B+ jedoch nicht in die für die alten RasPis gedachten Gehäuse passen&#8230; <a href="http://amzn.to/1oMjmBO" target="_blank" rel="noopener">Raspberry Pi Model B+ für etwa 35 Euro kaufen</a>, inzwischen gibt es für dieses Modell auch ein <a href="http://amzn.to/1oMjXDQ" target="_blank" rel="noopener">passendes Gehäuse</a>.</p>
<p><strong>Raspberry Pi 2&#8230;</strong> Die <a title="Raspberry Pi 2 ab heute im Handel — Tests folgen" href="http://linuxundich.de/raspberry-pi/raspberry-pi-2-ab-heute-im-handel-tests-folgen/">zweite Generation des Raspberry Pi</a> arbeitet mit einer 900 MHz schnellen Quad-Core-CPU und besitzt mit 1 GByte RAM doppelt so viel Arbeitsspeicher wie die erste Generation des RasPis. Je nach Anwendungsfall arbeitet der neue Raspberry Pi 2 daher deutlich schneller, die Raspberry Pi Foundation spricht im Schnitt von einer Leistungssteigerung um den Faktor 6. Damit ist der Raspberry Pi 2 natürlich für leistungshungrigere Anwendungen wie etwa als Kodi-Mediacenter besonders gut geeignet. Die Kodi-Distribution OpenELEC hat nur einen Tag nach der Veröffentlichung des RasPi2 schon ein entsprechendes <a title="OpenELEC 5.0.1 unterstützt bereits den Raspberry Pi 2" href="http://linuxundich.de/allgemein/openelec-5-0-1-unterstutzt-bereits-den-raspberry-pi-2/">Firmware-Build</a> veröffentlicht.</p>
<p><figure id="attachment_28527" aria-describedby="caption-attachment-28527" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-28527 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-2-640x426.jpg" alt="Der Raspberry Pi 2 verfügt über eine Quad-Core-CPU und 1 GByte Arbeitsspeicher." width="640" height="426" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-2-640x426.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-2-631x420.jpg 631w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-2-681x454.jpg 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-2-250x167.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-2-550x366.jpg 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-2-800x533.jpg 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-2-270x180.jpg 270w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-2-450x300.jpg 450w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-2-751x500.jpg 751w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-2.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-28527" class="wp-caption-text">Der Raspberry Pi 2 verfügt über eine Quad-Core-CPU und 1 GByte Arbeitsspeicher.</figcaption></figure></p>
<p>Am Design und Layout des Raspberry Pi 2 hat sich ansonsten nicht viel verändert. Auf der Platine finden sich nach wie vor vier USB-2.0-Ports, die HDMI-Schnittstelle, der 10/100-MBit-Ethernet-Port und der GPIO an der selben stelle. Dadurch passt der Raspberry Pi 2 Model B in alle für den Raspberry Pi 1 Model B+ gedachten Gehäuse. Als Server hinkt der Raspberry Pi 2 allerdings dem <a title="Im Test: Wie viel Raspberry Pi steckt im Banana Pi" href="http://linuxundich.de/raspberry-pi/banana-pi-raspberry-pi-vergleich-test/">Banana Pi</a> nach wie vor hinterher. Eine schnelle USB-3.0-Schnittstelle oder ein SATA-Port zum Anschluss einer externen Festplatte fehlt dem RasPi2 ebenso wie schnelles Gigabit-Ethernet. Für den Einsatz als Server würde ich daher nach wie vor eher zu einem Banana Pi greifen&#8230; <a href="http://amzn.to/1HZ7LyH" target="_blank" rel="noopener">Raspberry Pi 2 ab etwa 40 Euro kaufen</a></p>
<p><strong>Display&#8230;</strong> Über HDMI findet der Raspberry Pi Anschluss an gängige Monitore und Fernseher, wer den RasPi allerdings portabel betreiben möchte, der benötigt ein etwas kompakteres Display. Für den RasPi gibt es eine Reihe von kleinen Displays, allerdings bietet die Raspberry Pi Foundation auch ein offizielles Touchscreen-Display für den RasPi an. Mit einer Auflösung von 800 x 480 Pixeln auf 7 Zoll schlägt dieses keine Rekorde, dafür ist es perfekt auf das Zusammenspiel mit dem Raspberry Pi optimiert optimiert. Der RasPi steuert das Display über den DSi-Port an, sodass der HDMI-Ausgang frei bleibt, zudem findet die Platine des RasPi hinter dem Display Platz. Dank des stromsparendes Designs reicht zum mobilen Betrieb des Displays auch ein Akkupack zum Betreiben von RasPi mitsamt Display aus&#8230; <a href="http://amzn.to/20n50hg" target="_blank" rel="noopener">Raspberry Pi Display ab etwa 85 Euro kaufen</a></p>
<p><figure id="attachment_34573" aria-describedby="caption-attachment-34573" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-display1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-34573 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-display1-640x427.jpg" alt="Mit dem offiziellen Touchscreen-Display wird der Raspberry Pi zu einem kleinen freien Laptop." width="640" height="427" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-display1-640x427.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-display1.jpg 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-display1-630x420.jpg 630w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-display1-681x454.jpg 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-display1-250x167.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-display1-550x367.jpg 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-display1-800x533.jpg 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-display1-270x180.jpg 270w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-display1-450x300.jpg 450w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-display1-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-34573" class="wp-caption-text">Mit dem offiziellen Touchscreen-Display wird der Raspberry Pi zu einem kleinen freien Laptop.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_34572" aria-describedby="caption-attachment-34572" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-display2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-34572 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-display2-640x427.jpg" alt="Der RasPi findet auf der Rückseite des Touchscreen-Displays seinen Platz." width="640" height="427" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-display2-640x427.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-display2.jpg 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-display2-630x420.jpg 630w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-display2-681x454.jpg 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-display2-250x167.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-display2-550x367.jpg 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-display2-800x533.jpg 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-display2-270x180.jpg 270w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-display2-450x300.jpg 450w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-display2-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-34572" class="wp-caption-text">Der RasPi findet auf der Rückseite des Touchscreen-Displays seinen Platz.</figcaption></figure></p>
<p><strong>Gehäuse&#8230;</strong> Den Raspberry Pi nackt und ungeschützt in eine Ecke zu werfen, funktioniert mit Sicherheit eine Weile. Aber wie lange hält der Kleine das durch? Ihr solltet eurem Raspberry Pi daher ein passendes Zuhause verpassen. Mit ein bisschen Geschick bastelt man sich eines aus Karton, ich für meinen Teil finde jedoch RasPi-Cases gut, die sich ohne Schrauben oder abgebrochene Fingernägel zusammenklippsen und wieder öffnen lassen. Hat der Raspberry Pi einen festen Platz gefunden, dann ist man vielleicht auch froh, wenn man das Gehäuse an eine Wand oder eine Holzplatte schrauben kann&#8230; <a href="http://amzn.to/1oKn4NO" target="_blank" rel="noopener">Rasperry-Pi-Gehäuse</a> oder <a href="http://amzn.to/1oMjXDQ" target="_blank" rel="noopener">Gehäuse für Raspberry Pi B+</a> kaufen.</p>
<p><figure id="attachment_25641" aria-describedby="caption-attachment-25641" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi3.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-25641 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi3-e1423042113819-640x427.jpg" alt="Ein Gehäuse schützt euren Raspberry Pi und verlängert seine Lebenserwartung." width="640" height="427" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi3-e1423042113819-640x427.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi3-e1423042113819-630x420.jpg 630w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi3-e1423042113819-681x454.jpg 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi3-e1423042113819-250x167.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi3-e1423042113819-550x367.jpg 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi3-e1423042113819-800x533.jpg 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi3-e1423042113819-270x180.jpg 270w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi3-e1423042113819-450x300.jpg 450w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi3-e1423042113819-750x500.jpg 750w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi3-e1423042113819.jpg 1023w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-25641" class="wp-caption-text">Ein Gehäuse schützt euren Raspberry Pi und verlängert seine Lebenserwartung.</figcaption></figure></p>
<p><strong>Speicherkarte&#8230;</strong> Ihr braucht nicht unbedingt eine neue Speicherkarte für euren Raspberry Pi zu kaufen. Gab es anfangs immer mal wieder Schwierigkeiten mit der einen oder anderen Speicherkarte, kommen RasPis inzwischen eigentlich mit allem klar, was man ihnen ins Maul schiebt. Habt ihr noch eine ungenutzte Karte für euer Handy oder Digitalkamera in der Kiste, dann solltet ihr sie auch für den Raspberry Pi nutzen können. In der Praxis würde ich jedoch darauf achten eine Class-10-Karte mit mindestens 8 GByte Kapazität zu nehmen, sonst geht dem RasPi ein wenig zu schnell die Puste aus. [UPDATE 14.07.2014: Das gerade neu veröffentlichte Modell Raspberry Pi B+ nutzt nun Micro-SD-Karten. Wer sich für den RasPi eine neue Speicherkarte kauf, der sollte daher gleich zu einer Micro-SD greifen. So kann man die Karte in allen RasPi-Modellen nutzen oder aber auch ins Handy schieben.].. <a href="http://amzn.to/1kd5lMo" target="_blank" rel="noopener">Raspberry Pi-Speicherkarte ab etwa 7 Euro kaufen</a></p>
<p><figure id="attachment_25640" aria-describedby="caption-attachment-25640" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-25640 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi2-e1423042127558-640x427.jpg" alt="Die Speicherkarte sollte dem Class-10-Standard entsprechen und mindestens 8 GByte groß sein." width="640" height="427" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi2-e1423042127558-640x427.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi2-e1423042127558-630x420.jpg 630w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi2-e1423042127558-681x454.jpg 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi2-e1423042127558-250x167.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi2-e1423042127558-550x367.jpg 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi2-e1423042127558-800x533.jpg 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi2-e1423042127558-270x180.jpg 270w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi2-e1423042127558-450x300.jpg 450w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi2-e1423042127558-750x500.jpg 750w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi2-e1423042127558.jpg 1023w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-25640" class="wp-caption-text">Die Speicherkarte sollte dem Class-10-Standard entsprechen und mindestens 8 GByte groß sein.</figcaption></figure></p>
<p><strong>Netzteil&#8230;</strong> Auch beim Netzteil müsst ihr nicht zwingend zum Geldbeutel greifen. Der RasPi braucht als Stromversorgung lediglich ein USB-Netzteil mit einer Spannung von 5V bei einer Stromstärke von mindestens 700mA. Die Eckdaten sollten eigentlich die meisten Handy-Netzteile erfüllen. Allerdings arbeiten diese oft nicht wirklich stabil. Dem Akku ist es recht egal, wenn für einen Moment mal nur 650mA anliegen. Der RasPi quittiert diese Schwankungen jedoch mit Abstürzen oder Datenverlusten. Es ist daher in meinen Augen keine wirklich schlechte Idee ein etwas höherwertiges Netzteil zu wählen&#8230; <a href="http://amzn.to/1neg498" target="_blank" rel="noopener">Raspberry-Pi-Netzteil ab etwa 8 Euro kaufen</a></p>
<p><strong>HDMI-Kabel&#8230;</strong> Auch wenn man den Raspberry Pi nur als Server benutzen möchte, braucht man mindestens zum Installieren des Betriebssystems eine Verbindung zu einem Monitor. Beim Raspberry Pi läuft diese über HDMI, ihr könnt daher einfach das Kabel eures Rechners abziehen und beim Raspberry Pi anstecken. Nach wie vor schlägt sich der Raspberry Pi wacker als <a title="Was ist das beste Mediacenter zum Nachrüsten? Chromecast, Raspberry PI/XBMC oder Odroid/Android?" href="http://linuxundich.de/raspberry-pi/was-ist-das-beste-mediacenter-zum-nachruesten-chromecast-raspberry-pixbmc-oder-odroidandroid/">günstiges und funktionales Mediacenter</a>, von daher braucht ihr eventuell ein weiteres Kabel. Achtet dabei darauf, dass dieses auch die Steuersignale eures TVs (Start, Stop, Pause) mittels <a title="HDMI ist nicht gleich HDMI! Wer XBMC mit der TV-Remote steuern möchte, der muss beim Kauf auf HDMI-CEC-Unterstützung achten" href="http://linuxundich.de/raspberry-pi/hdmi-kabel-cec-support-raspberry-pi-odroid/">HDMI-CEC zum RasPi durchleiten</a> kann&#8230; <a href="http://amzn.to/1oKxuNk" target="_blank" rel="noopener">Raspberry-Pi-HDMI-Kabel ab etwa 6 Euro kaufen</a></p>
<p><figure id="attachment_25642" aria-describedby="caption-attachment-25642" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi4.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-25642 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi4-e1423042141165-640x426.jpg" alt="Für einen Raspberry Pi als Mediacenter sollte euer HDMI-Kabel am besten dem CEC-Standard entsprechen." width="640" height="426" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi4-e1423042141165-640x426.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi4-e1423042141165-631x420.jpg 631w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi4-e1423042141165-681x454.jpg 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi4-e1423042141165-250x167.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi4-e1423042141165-550x366.jpg 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi4-e1423042141165-800x533.jpg 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi4-e1423042141165-270x180.jpg 270w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi4-e1423042141165-450x300.jpg 450w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi4-e1423042141165-751x500.jpg 751w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi4-e1423042141165.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-25642" class="wp-caption-text">Für einen Raspberry Pi als Mediacenter sollte euer HDMI-Kabel am besten dem CEC-Standard entsprechen.</figcaption></figure></p>
<p><strong>WLAN-Adapter&#8230;</strong> Der RaspberryPi Model B bringt von Haus aus eine kabel-gebundene 10/100-MBit/s-Netzwerkschnittstelle mit. Liegt der RasPi in der Nähe des Routers muss man also einfach nur ein Netzwerkkabel ziehen. Soll der Raspberry Pi jedoch ins WLAN, muss man sich nach einen Linux-kompatiblen WLAN-Adapter umsehen, der über die USB-Schnittstelle mit dem Rechner/RasPi verbunden wird. Einen passenden Adapter zu finden ist inzwischen nicht mehr so schwer, ich würde darauf achten dass der Adapter dank einer kleinen Antenne etwas mehr Reichweite verspricht&#8230; <a href="http://amzn.to/Zp6dBR" target="_blank" rel="noopener">Raspberry-Pi-WLAN-Adapter ab etwa 12 Euro kaufen</a></p>
<p><figure id="attachment_25644" aria-describedby="caption-attachment-25644" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi5.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-25644 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi5-e1423042155260-640x427.jpg" alt="Mit einem USB-Netzwerkadapter wird der Raspberry Pi auch WLAN-fähig." width="640" height="427" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi5-e1423042155260-640x427.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi5-e1423042155260-630x420.jpg 630w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi5-e1423042155260-681x454.jpg 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi5-e1423042155260-250x167.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi5-e1423042155260-550x367.jpg 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi5-e1423042155260-800x533.jpg 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi5-e1423042155260-270x180.jpg 270w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi5-e1423042155260-450x300.jpg 450w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi5-e1423042155260-750x500.jpg 750w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi5-e1423042155260.jpg 1023w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-25644" class="wp-caption-text">Mit einem USB-Netzwerkadapter wird der Raspberry Pi auch WLAN-fähig.</figcaption></figure></p>
<h2>Raspberry Pi zum Laufen bringen</h2>
<p>Den Raspberry Pi zusammenzubauen stellt eigentlich niemanden vor unlösbare Probleme. Packt den ganzen Spaß aus, setzt die Platine des Raspberry Pi in das Gehäuse, schließt das HDMI-Kabel und Strom an&#8230; und es passiert erst einmal rein gar nichts, außer dass eine kleine LED auf der Platine leuchtet. Ohne ein Betriebssystem auf der in den RasPi geschobenen Speicherkarte bleibt der am Raspberry Pi angeschlossene Monitor erst einmal komplett schwarz.</p>
<p>Ihr müsst daher also erst einmal ein System für den RasPi auf die Speicherkarte kopieren. Zum Glück gibt euch die Raspberry-Pi-Foundationen einen praktischen Installer an die Hand. <a href="http://www.raspberrypi.org/downloads/" target="_blank" rel="noopener">NOOBS</a> oder New Out Of the Box Software ist eine Basis-Software, die mehrere Raspberry-Pi-Distributionen (aktuell sind das als klassische Linuxe <a href="http://linuxundich.de/tag/raspbian/">Raspbian</a>, Pidora und Arch Linux, oder auf das <a href="http://linuxundich.de/tag/xbmc/">XBMC-Mediacenter</a> spezialisierte Distributionen wie <a href="http://linuxundich.de/tag/openelec/">OpenELEC</a> und Raspbmc und schließlich Risc OS als Exot).</p>
<h3>Raspberry Pi mit NOOBS aufsetzen</h3>
<p>Für die Installation eines RaspPi-Systems mit NOOBS müsst ihr keine großen Vorkenntnisse rund um das Linux und Einspielen von Festplattenimages haben. Alles was ihr im benötigt ist ein simpler Dateimanager &#8212; im Folgenden seht ihr einen Linux-Dateimanager, selbstverständlich funktioniert der Raspberry-Pi-Einstieg auf diesem Weg auch unter Windows mit dem Explorer.</p>
<p><figure id="attachment_25647" aria-describedby="caption-attachment-25647" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/noobs-kopieren.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-25647 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/noobs-kopieren-640x466.png" alt="Den Inhalt des entpackten Noobs-Archiv müsst ihr einfach nur auf die Speicherkarte schieben." width="640" height="466" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/noobs-kopieren-640x466.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/noobs-kopieren-577x420.png 577w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/noobs-kopieren-681x495.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/noobs-kopieren-250x182.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/noobs-kopieren-550x400.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/noobs-kopieren-800x582.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/noobs-kopieren-247x180.png 247w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/noobs-kopieren-412x300.png 412w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/noobs-kopieren-687x500.png 687w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/noobs-kopieren.png 877w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-25647" class="wp-caption-text">Den Inhalt des entpackten Noobs-Archiv müsst ihr einfach nur auf die Speicherkarte schieben.</figcaption></figure></p>
<p>Wie also NOOBS auf die SD-Karte packen? Holt euch einfach das aktuelle <a href="http://downloads.raspberrypi.org/NOOBS_latest" target="_blank" rel="noopener">aktuelle NOOBS aus dem Netz</a>, entpackt das ZIP-Archiv in einen neuen Ordner und schiebt die entpackten Daten einfach mit dem Dateimanager direkt in das Stammverzeichnis der Speicherkarte. Unter Windows also nach E:\, F:\ oder wo auch immer Windows die Speicherkarte eingebunden hat. Bei der vom Download her kleineren Lite-Version lädt die Installationsroutine das System nur bei Bedarf aus dem Netz, euer RasPi muss daher bei dieser Variante am Netzwerk hängen.</p>
<p><figure id="attachment_25655" aria-describedby="caption-attachment-25655" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-noobs1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-25655 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-noobs1-640x510.jpg" alt="NOOBS übernimmt die Installation einer Linux-Betriebssystem auf dem Raspberry Pi." width="640" height="510" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-noobs1-640x510.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-noobs1-527x420.jpg 527w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-noobs1-681x543.jpg 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-noobs1-250x199.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-noobs1-550x438.jpg 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-noobs1-800x638.jpg 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-noobs1-226x180.jpg 226w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-noobs1-376x300.jpg 376w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-noobs1-627x500.jpg 627w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-noobs1.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-25655" class="wp-caption-text">NOOBS übernimmt die Installation einer Linux-Betriebssystem auf dem Raspberry Pi.</figcaption></figure></p>
<p>Für den Einstieg in die Linux-Welt oder wenn der Raspberry Pi wirklich als kleiner Rechner dienen soll, würde ich zu Raspbian raten. Einem von der Debian-Distribution abstammenden System, das von Haus aus alles mitbringt und gut angepasst werden kann. Soll euer RasPi seinen Zweck als Mediacenter erfüllen, dann würde ich zu <a href="http://linuxundich.de/tag/openelec/">OpenELEC</a> greifen. Ich gehe im Weiteren davon aus, dass ihr ein Raspian installiert. Dazu setzt ihr einfach den Haken vor das Logo und klickt auf <em>Install</em>, danach könnt ihr euch gemütlich zurücklehnen und eine Tasse Kaffee trinken.</p>
<p><figure id="attachment_25656" aria-describedby="caption-attachment-25656" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-noobs2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-25656 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-noobs2-640x427.jpg" alt="Einen kleines Tool hilft euch nach der grundlegenden Installation von Raspbian beim Einrichten des Systems." width="640" height="427" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-noobs2-640x427.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-noobs2-630x420.jpg 630w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-noobs2-681x454.jpg 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-noobs2-250x167.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-noobs2-550x367.jpg 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-noobs2-800x534.jpg 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-noobs2-270x180.jpg 270w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-noobs2-450x300.jpg 450w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-noobs2-750x500.jpg 750w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-noobs2.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-25656" class="wp-caption-text">Einen kleines Tool hilft euch nach der grundlegenden Installation von Raspbian beim Einrichten des Systems.</figcaption></figure></p>
<p>Nach einem Neustart empfängt euch als erstes das Raspberry Pi Software Configuration Tool. Das Programm hilft euch dabei die wichtigsten Einstellungen vorzunehmen. Es ist nicht spezifisch für NOOBS gedacht, sondern direkt in Raspbian enthalten. Der erste Punkt <em>Expand Filesystem</em> ist daher nur für die User gedacht, die Raspbian direkt als Image installiert haben. Es würde den von Raspbian in Anspruch genommenen Speicherplatz auf die gesamte Speicherkarte ausdehnen, bei NOOBS ist dies jedoch schon der Fall, daher könnt ihr ihn überspringen.</p>
<p><figure id="attachment_25658" aria-describedby="caption-attachment-25658" style="width: 250px" class="wp-caption alignright"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-noobs3.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-25658" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-noobs3-250x166.jpg" alt="Raspbian spricht Deutsch." width="250" height="166"></a><figcaption id="caption-attachment-25658" class="wp-caption-text">Raspbian spricht Deutsch.</figcaption></figure></p>
<p>Wichtig sind hingegen die restlichen Punkte: Mit <em>Change User Password</em> ändert ihr das Passwort des Standard-Benutzers &#8222;pi&#8220;. Für diesen ist von Haus aus das Passwort &#8222;raspberry&#8220; fest eingetragen. Von Haus aus startet Raspbian nicht mit einer grafischen Desktopumgebnung, von daher solltet ihr danach unter <em>Enable Boot to Desktop</em> einstellen, dass der grafischer Desktop beim Start des Systems mitgeladen wird. Danach sorgt ihr dafür, dass das System auf eurem Raspberry Pi Deutsch spricht, dazu öffnet ihr die <em>Internationalisation Options</em>.</p>
<p>Hier müsst ihr euch nun durch ein paar Dialoge tippen. Im ersten unter <em>Change Locale</em> stellt ihr die Sprache um, denn von Haus aus spricht das Raspbian-System nur Englisch. Scrollt in der seeeeehr langen Liste eine Weile runter und wählt dann mit der Leertaste die direkt untereinander stehenden Einträge <em>de_DE ISO-8859-15, de_DE.UTF-8 UTF-8 und de_DE@euro ISO-8859-15</em> aus. Anschließend bestimmt ihr noch <em>de_DE.UTF-8</em> als die standardmäßig zu nutzende Spracheinstellung. Danach geht es mit <em>Change Timezone</em> weiter, wo ihr <em>Europe/Berlin</em> als Zeitzone festlegt. Im letzten Punkt <em>Change Keyboard Layout</em> müsst ihr üblicherweise nichts mehr anpassen. In den <em>Advanced Option</em> ist vielleicht noch der Punkt <em>SSH</em> interessant, über diesen aktiviert ihr den SSH-Server, so dass ihr über das Netzwerk auf euren Raspberry Pi zugreifen könnt.</p>
<p>Die restlichen Optionen könnt ihr im Normalfall ignorieren, nur dem Punkt <em>Overclock</em> solltet ihr noch einen Besuch abstatten. Raspbian darf den Raspberry Pi ganz <a title="Raspbian darf Raspberry Pi ganz offiziell auf bis zu einem GHz übertakten" href="http://linuxundich.de/raspberry-pi/raspbian-darf-raspberry-pi-ganz-offiziell-auf-bis-zu-einem-ghz-ubertakten/">offiziell übertakten</a>, anstatt 700 MHz sind Taktraten von bis zu 1000 MHz möglich. Ob überhaupt und wenn wie hoch ihr euren RasPi taktet, müsst ihr selber herausfinden. Euer Raspberry Pi wird dabei mit Sicherheit nicht in Flammen aufgehen, es kann allerdings zu Abstürzen des Systems kommen. Solltet ihr das erst später bemerken, so könnt ihr die Konfiguration jederzeit mit dem folgenden Befehl wieder aufrufen und neue Werte setzen.</p>
<pre>$ sudo raspi-config</pre>
<p>Auch NOOBS selber bleibt euch nach Abschluss der Raspbian-Installation &#8212; oder eine der anderen von NOOBS unterstützten Distributionen &#8212; erhalten. Ihr müsst beim Start des Systems kurz nach dem Anschalten einfach die Shift-Taste einer angeschlossenen USB-Tastatur gedrückt halten. Der RasPi wird dies erkennen und den schon bekannten  NOOBS-Screen laden. Von dort könnt ihr das System wieder frisch aufsetzen oder eine der anderen Distributionen installieren.</p>
<h3>Raspbian starten und benutzen</h3>
<p><figure id="attachment_25677" aria-describedby="caption-attachment-25677" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-lxde.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-25677 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-lxde-640x427.jpg" alt="Groß, größer, noch größer... LXDE unter Raspbian auf 42 Zoll." width="640" height="427" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-lxde-640x427.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-lxde.jpg 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-lxde-630x420.jpg 630w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-lxde-681x454.jpg 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-lxde-250x167.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-lxde-550x367.jpg 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-lxde-800x533.jpg 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-lxde-270x180.jpg 270w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-lxde-450x300.jpg 450w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-lxde-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-25677" class="wp-caption-text">Groß, größer, noch größer&#8230; LXDE unter Raspbian auf 42 Zoll.</figcaption></figure></p>
<p>Habt ihr bei der Installation die Option gesetzt, dass das Rapian-System von Haus aus die grafische Desktopumgebung lädt, dann startet nach einer kurzen Ladezeit die LXDE-Desktopumgebung. Solltet ihr den Schalter vergessen haben, dann ist das kein Beinbruch. Entweder ihr startet wie oben beschrieben direkt das RasPi-Konfigurationstool oder ihr ladet erst einmal mit dem folgenden Befehl die Desktopumgebung und kümmert euch dann in einem Terminal um das Problem.</p>
<pre>$ startx</pre>
<p>Auf dem Desktop solltet ihr euch eigentlich ohne große Probleme zurechtfinden, der LXDE-Desktop des Raspbian sieht auch nicht anders aus wie ein Windows XP oder Windows 7. Raspbian installiert eigentlich alles, was man nach dem Raspberry-Pi-Einstieg braucht. Bei der Wahl der Programme passt sich Raspbian jedoch der Rechenleistung des RasPis an. Große Schinken wie Chrome, Firefox oder Libre- bzw. OpenOffice würden die nur 700 MHz schnelle CPU und die nur 512 MByte schnell in die Knie zwingen, daher setzte Raspbian auf schlanke Anwendungen wie Midori als Browser.</p>
<h2>Raspberry Pi als stromsparender Mini-Server</h2>
<p>Soll der Raspberry Pi als kleiner Server in der Ecke stehen, dann wollt ihr ihn wohl kaum mit Maus und Tastatur bedienen, auch ein Monitor muss nicht unbedingt am RasPi hängen. Um auf den RasPi-Server zuzugreifen, habt ihr im RasPi-Konfigurationstool daher hoffentlich unter <em>Advanced Option | SSH</em> den SSH-Server aktiviert. Falls nicht, ruft ihr das Tool einfach noch einmal wie oben beschrieben auf und holt das nach.</p>
<p>Nun müsst ihr noch die Netzwerk-Adresse eures Rasperry Pis in Erfahrung bringen. Unter anderen Linuxen gibt es dafür das Kommando <em>ifconfig</em>, doch der Aufruf dieses Kommandos führt unter Raspbian nur zu einer Fehlermeldung. Doch auch ohne ifconfig kommt ihr an die IP-Adresses eures Pis, gebt stattdessen einfach nur <em>ip a</em> in das Terminal ein. In der mit eth0 beginnenden Zeile findet ihr auch die IP-Adresse des Systems.</p>
<pre>$ ip a
1: lo: &lt;LOOPBACK,UP,LOWER_UP&gt; mtu 65536 qdisc noqueue state UNKNOWN
link/loopback 00:00:00:00:00:00 brd 00:00:00:00:00:00
inet 127.0.0.1/8 scope host lo
valid_lft forever preferred_lft forever
2: eth0: &lt;BROADCAST,MULTICAST,UP,LOWER_UP&gt; mtu 1500 qdisc pfifo_fast state UP qlen 1000
link/ether b8:27:eb:29:93:10 brd ff:ff:ff:ff:ff:ff
inet 192.168.178.59/24 brd 192.168.178.255 scope global eth0
valid_lft forever preferred_lft forever</pre>
<p>Linux-User starten nun einfach nur ein Terminal und nehmen mit <em>ssh pi@ip-adresse-raspi Verbindung</em> zu ihrem Raspi auf. Unter Windows ist dies ein kleines bisschen aufwändiger, da Microsoft seine Windows-Systeme komplett ohne einen SSH-Client ausstattet. Doch natürlich findet ihr hier eine Lösung in der Open-Source-Community, mit <a href="http://www.chiark.greenend.org.uk/~sgtatham/putty/" target="_blank" rel="noopener">PuTTY</a> gibt es einen wunderbaren SSH-Client, den ihr nur herunterladen und ausführen müsst.</p>
<p><figure id="attachment_25679" aria-describedby="caption-attachment-25679" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/putty-raspberry-pi.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-25679 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/putty-raspberry-pi-640x468.png" alt="Mit PuTTY gehts bei aktiviertem SSH-Server über SSH auf den Raspberry Pi." width="640" height="468" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/putty-raspberry-pi-640x468.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/putty-raspberry-pi-575x420.png 575w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/putty-raspberry-pi-80x60.png 80w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/putty-raspberry-pi-681x498.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/putty-raspberry-pi-250x183.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/putty-raspberry-pi-550x402.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/putty-raspberry-pi-246x180.png 246w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/putty-raspberry-pi-411x300.png 411w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/putty-raspberry-pi-684x500.png 684w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/putty-raspberry-pi.png 798w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-25679" class="wp-caption-text">Mit PuTTY geht&#8217;s bei aktiviertem SSH-Server über SSH auf den Raspberry Pi.</figcaption></figure></p>
<p>Wie geht es nach dem ersten Raspberry-Pi-Einstieg nun weiter? Wer schon ein wenig Linux-Erfahrung hat, der wird sich auch unter Raspbian sehr gut zurecht finden. Das System basiert auf Debian, genauso wie die beliebte Ubuntu-Distribution. Von daher könnt ihr viele Beiträge aus dem umfangreichen <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/" target="_blank" rel="noopener">Ubuntuusers-Wiki</a> auf Raspbian übertragen. Wer also einen Web- oder Datenbank-Serverchen mit dem RasPi aufsetzen möchte, Fragen zu einem bestimmten Programm hat, der findet dort kompetente Hilfe. Und natürlich findet ihr auch bei mir eine Reihe von interessanten Informationen rund um <a href="http://linuxundich.de/category/raspberry-pi/">Linux und den Raspberry</a> Pi. Für weiterführende Fragen habe ich in der <a href="http://linuxundich.de/community/">Linux-und-Ich-Community</a> ein <a href="http://linuxundich.de/community/forum/raspberry-pi-und-co/">Plätzchen für den RasPi</a> geschaffen.</p>
<p>Viel Spaß beim Experimentieren!<br>
Euer Christoph</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Über die Verwendung von ./ in Shell-Befehlen</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/uber-die-verwendung-von-in-shell-befehlen/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnu-linux/uber-die-verwendung-von-in-shell-befehlen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 15:30:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Bash]]></category>
		<category><![CDATA[Einsteiger]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Zeichenkombination ./ – also ein Punkt gefolgt von einem Schrägstrich (auch bekannt als Slash) – wird häufig vor Linux-Befehlen verwendet. Besonders Linux-Einsteiger stoßen auf diese Kombination, wenn es darum geht, ein Programm oder ein Skript auszuführen, das im aktuellen Verzeichnis einer Shell liegt. Was verbirgt sich hinter diesem scheinbar kryptischen Kommando, und muss man [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Zeichenkombination <code>./</code> – also ein Punkt gefolgt von einem Schrägstrich (auch bekannt als Slash) – wird häufig vor Linux-Befehlen verwendet. Besonders Linux-Einsteiger stoßen auf diese Kombination, wenn es darum geht, ein Programm oder ein Skript auszuführen, das im aktuellen Verzeichnis einer Shell liegt. Was verbirgt sich hinter diesem scheinbar kryptischen Kommando, und muss man es immer eingeben? Ich versuche, den Dschungel ein wenig zu lüften.</p>



<span id="more-5716"></span>



<p>Bevor ich zum <code>./</code> komme, muss ich ein wenig ausholen und ein paar Grundlagen in Bezug auf die Linux-Shell und die Umgebungsvariable <code>$PATH</code> erklären. Eine Shell ist ein Programm, das eine textbasierte Benutzerschnittstelle bereitstellt, in die der Benutzer Befehle eingeben kann, die dann von der Shell ausgeführt werden.</p>



<p>Bei der Ausführung eines Befehls in einem Linux-System wird entweder ein in der Shell fest eingebautes Kommando ausgeführt oder ein ausführbares Programm oder Skript, das sich irgendwo auf der Festplatte befindet. Zu den eingebauten Befehlen gehören beispielsweise <code>cd</code>, <code>echo</code>, <code>kill</code> oder <code>alias</code>. Diese Befehle sind fest in der Shell integriert, sodass beim Aufruf dieser Befehle kein externes Programm ausgeführt wird. Im Gegensatz dazu stehen ausführbare Programme wie <code>mv</code>, <code>less</code>, <code>gedit</code> oder <code>firefox</code>, deren ausführbare Dateien oft im Verzeichnis <code>/usr/bin</code> liegen.</p>



<p>Gibt man nun einen Befehl in eine Shell ein, prüft die Shell zunächst, ob dieser Befehl eingebaut ist. Erkennt die Shell einen externen Befehl, durchsucht sie den Pfad (über die Variable <code>$PATH</code>) nach einer ausführbaren Datei mit demselben Namen und führt diese aus, wenn die Suche erfolgreich war. Über&#8230;</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>echo $PATH</strong>
/usr/local/sbin:/usr/local/bin:/usr/sbin:/usr/bin:/sbin:/bin:/usr/games</code></pre>



<p>&#8230;könnt ihr euch den aktuellen Suchpfad anzeigen lassen. In jedem dieser Verzeichnisse sucht die Shell nach ausführbaren Dateien. Die Reihenfolge der Einträge ist dabei von Bedeutung. Wird nach <code>foo</code> gesucht und im Verzeichnis <code>/usr/local/bin</code> das Skript gefunden, dann wird <code>/usr/local/bin/foo</code> ausgeführt, auch wenn es in <code>/usr/bin</code> noch eine Datei namens <code>foo</code> gibt. Diesen Punkt sollte man nicht aus dem Gedächtnis verlieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Skripte in einem Verzeichnis ausführen</h2>



<p>Nun kann ich den Bogen zum <code>./</code> wieder schließen. Angenommen, ihr wollt ein Skript oder ein Programm ausführen. Als Beispiel nehme ich ein Skript namens <code>beispiel.sh</code> im Verzeichnis <code>~/tmp</code> in eurem Home-Verzeichnis. Öffnet dazu ein Terminal, geht in das Verzeichnis, in dem sich das Skript befindet, und versucht, es aufzurufen&#8230;</p>



<pre class="wp-block-code"><code>otto@computer:~$ <strong>cd tmp</strong>
otto@computer:~/tmp$ <strong>beispiel.sh</strong>
beispiel.sh: command not found
otto@computer:~/tmp$ <strong>ls -al beispiel.sh</strong>
-rwxr-xr-x 1 otto otto 61 2010-02-03 15:28 beispiel.sh</code></pre>



<p>Wie ihr seht, wird das Skript nicht gefunden, obwohl ich mich im richtigen Verzeichnis befinde, das Skript da ist und die Berechtigungen stimmen. Warum klappt das also nicht? Die Lösung liegt im vorhin beschriebenen <code>$PATH</code>. Zur Erinnerung gebe ich ihn nochmal aus&#8230;</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>echo $PATH</strong>
/usr/local/sbin:/usr/local/bin:/usr/sbin:/usr/bin:/sbin:/bin:/usr/games</code></pre>



<p>Die Shell erkennt schnell, dass <code>beispiel.sh</code> kein eingebauter Shell-Befehl ist, daher durchsucht sie den Pfad. Auch hier wird sie jedoch nicht fündig. In den Verzeichnissen, die im <code>$PATH</code> enthalten sind, wird keine Datei namens <code>beispiel.sh</code> gefunden, weshalb die Shell &#8222;command not found&#8220; ausgibt. Was ist also los? Der Grund ist einfach: Der <code>$PATH</code> enthält nie das aktuelle Verzeichnis, in dem man sich befindet. Um also mein Skript <code>beispiel.sh</code> auszuführen, müsste ich den vollständigen Pfad angeben&#8230;</p>



<pre class="wp-block-code"><code>otto@computer:~$ <strong>cd tmp</strong>
otto@computer:~/tmp$ <strong>/home/otto/tmp/beispiel.sh</strong>
Dies ist nur ein Beispiel für ein Skript.
otto@computer:~/tmp$ <strong>$HOME/tmp/beispiel.sh</strong>
Dies ist nur ein Beispiel für ein Skript.
otto@computer:~/tmp$ <strong>~/tmp/beispiel.sh</strong>
Dies ist nur ein Beispiel für ein Skript.</code></pre>



<p>Wie ihr seht, gibt es zahlreiche Varianten, den Pfad zur Datei anzugeben. Das Tippen dabei ist jedoch aufwändig, weshalb es Abkürzungen gibt, die einem die Arbeit erleichtern. Die kürzeste Möglichkeit, einen Pfad zum aktuellen Verzeichnis anzugeben, ist der Punkt. Der Punkt steht für das aktuelle Verzeichnis, sodass zum Ausführen von <code>beispiel.sh</code> einfach <code>./</code> als Pfadangabe ausreicht&#8230;</p>



<pre class="wp-block-code"><code>otto@computer:~$ <strong>cd tmp</strong>
otto@computer:~/tmp$ <strong>./beispiel.sh</strong>
Dies ist nur ein Beispiel für ein Skript.</code></pre>



<h2 class="wp-block-heading">Warum ist das aktuelle Verzeichnis nicht im Pfad?</h2>



<p>Ihr stellt euch nun möglicherweise die Frage, warum das aktuelle Verzeichnis nicht im Pfad enthalten ist. Man würde sich doch einiges an Tipparbeit und vor allem Verwirrung ersparen. Der Grund ist einfach: Sicherheit! Stellt euch vor, jemand gibt euch ein paar Daten, die ihr via Shell irgendwohin verschieben sollt. In den Daten befindet sich jedoch eine unscheinbare Datei namens <code>mv</code> mit folgendem Inhalt&#8230;</p>



<pre class="wp-block-preformatted">#!/bin/bash<br>rm -rf $HOME</pre>



<p>Geht ihr nun in das Verzeichnis und gebt den Befehl&#8230;</p>



<pre class="wp-block-code"><code>otto@computer:~$ <strong>cd ~/daten</strong>
otto@computer:~/daten$ <strong>mv beispiel.* /wohin/auch/immer</strong></code></pre>



<p>&#8230;ein, dann würde – solange das aktuelle Verzeichnis vor <code>/usr/bin</code> im <code>$PATH</code> steht – das im Verzeichnis enthaltene <code>mv</code>-Skript ausgeführt werden und nicht das <code>/usr/bin/mv</code>. Das Ergebnis? Euer gesamtes Home-Verzeichnis würde kommentarlos und auf einen Schlag gelöscht werden. Wäre das aktuelle Verzeichnis im <code>$PATH</code> vor den Systempfaden wie <code>/usr/bin</code> und Co. eingetragen, könnte man ohne Weiteres schadhafter Software oder sogar Schadcode unterjubeln.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kann ich das aktuelle Verzeichnis wirklich nicht in den $PATH aufnehmen?</h2>



<p>Falls euch der Ausschluss des aktuellen Verzeichnisses wirklich stört, ist es problemlos möglich, das aktuelle Verzeichnis in den <code>$PATH</code> aufzunehmen. Ob es sinnvoll ist, darüber möchte ich aufgrund des oben genannten Negativbeispiels nicht weiter spekulieren. Den Pfad könnt ihr über einen Eintrag in der Datei <code>~/.profile</code> in eurem Home-Verzeichnis anpassen. Fügt ihr am Ende der Datei beispielsweise diesen Eintrag hinzu&#8230;</p>



<pre class="wp-block-code"><code>PATH="$PATH:."</code></pre>



<p>&#8230;und startet eine neue Shell, sieht euer <code>$PATH</code> schließlich so aus.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>echo $PATH</strong>
/usr/local/sbin:/usr/local/bin:/usr/sbin:/usr/bin:/sbin:/bin:/usr/games:.</code></pre>



<p>Am Ende steht der <code>.</code> für das aktuelle Verzeichnis. Mit&#8230;</p>



<pre class="wp-block-code"><code>otto@computer:~$ <strong>cd tmp</strong>
otto@computer:~/tmp$ <strong>beispiel.sh</strong>
Dies ist nur ein Beispiel für ein Skript.</code></pre>



<p>&#8230;könnt ihr dann das Beispiel-Skript ausführen. Ihr seht, kein <code>./</code> mehr nötig. Steht der Punkt am Ende des Pfades, so besteht auch keine Gefahr, dass der oben beschriebene Trick funktioniert, aber es gibt einen sicheren Weg, eigene Skripte ohne Pfadangaben auszuführen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Verzeichnisse ~/bin und /usr/local/bin</h2>



<p>Ihr könnt in eurem Home-Verzeichnis einen Ordner namens <code>~/bin</code> anlegen. Beim Starten einer Shell wird automatisch geprüft, ob dieser Ordner existiert. Wird er gefunden, wird er automatisch in den <code>$PATH</code> aufgenommen. Dies funktioniert über den folgenden Abschnitt&#8230;</p>



<pre class="wp-block-preformatted"># set PATH so it includes user's private bin if it exists<br>if [ -d "$HOME/bin" ] ; then<br>    PATH="$HOME/bin:$PATH"<br>fi</pre>



<p>&#8230;in der Datei <code>~/.profile</code>, die beim Starten einer Shell ausgeführt wird. Wenn ihr euch den <code>$PATH</code> nun anseht, wird er folgendermaßen aussehen&#8230;</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>echo $PATH</strong>
/home/otto/bin:/usr/local/sbin:/usr/local/bin:/usr/sbin:/usr/bin:/sbin:/bin:/usr/games</code></pre>



<p>Der Ordner <code>/home/otto/bin</code> steht nun an erster Stelle, und Skripte, die ihr dort ablegt, werden automatisch gefunden. Wenn ihr wollt, dass euer Skript oder kleines Programm von allen Benutzern des Systems verwendet wird, solltet ihr es nach <code>/usr/local/bin</code> kopieren oder dort verlinken. Dieses Verzeichnis befindet sich ebenfalls immer im <code>$PATH</code>, und die Paketverwaltung legt dort keine Dateien ab. Es ist also euer persönliches Verzeichnis.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Warum ist meine Ext4-Festplatte kleiner als angegeben?</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/festplatte-kleiner-als-angegeben-ext4/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnu-linux/festplatte-kleiner-als-angegeben-ext4/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Sep 2009 09:28:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Dateisysteme]]></category>
		<category><![CDATA[Einsteiger]]></category>
		<category><![CDATA[Ext2]]></category>
		<category><![CDATA[Ext3]]></category>
		<category><![CDATA[Ext4]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>
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					<description><![CDATA[In Foren fallen mir immer wieder Fragen von Linux-Anwendern zur Kapazität Ihrer Festplatten auf. Man wundert sich oft, warum nach dem Formatieren einer etwa 500 GByte großen Festplatte deutlich weniger freier Plattenplatz angezeigt wird, als eigentlich erwartet. Dies liegt zum Einen an der unterschiedlichen Rechnungsweise der Festplattenhersteller, zum Anderen am Dateisystem Ext2, Ext3 und Ext4 das [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In Foren fallen mir immer wieder Fragen von Linux-Anwendern zur Kapazität Ihrer Festplatten auf. Man wundert sich oft, warum nach dem Formatieren einer etwa 500 GByte großen Festplatte deutlich weniger freier Plattenplatz angezeigt wird, als eigentlich erwartet. Dies liegt zum Einen an der unterschiedlichen Rechnungsweise der Festplattenhersteller, zum Anderen am Dateisystem Ext2, Ext3 und Ext4 das üblicherweise einen Teil der Festplatte für das System reserviert. Ich versuche das Thema kurz zusammenzufassen.</p>
<p><span id="more-3562"></span></p>
<h2>Das Einheiten-Chaos</h2>
<p>Der primäre Unterschied liegt in der unterschiedlichen rechenweise von Festplattenherstellern und Informatikern. In der &#8222;normalen&#8220; Welt sind wir die 10 als Vorsatz für Maßeinheiten gewohnt. Bei den Gewichtseinheiten wird immer mit 10 hoch irgendwas gerecht, also beispielsweise&#8230;</p>
<ul>
<li>1 Kilogramm sind 10^3 Gramm</li>
<li>1 Tonne sind 10^3 Kilogramm oder 10^6 Gramm</li>
<li>usw&#8230;</li>
</ul>
<p>Informatiker rechnen nun meist Binär. Daher verwenden sie die 2 als Präfix für Potenzen.</p>
<ul>
<li>1 Byte entspricht 8 Bit</li>
<li>1 Kilobyte sind 2^10 Byte, also 1024 Byte</li>
<li>1 Megabyte sind 2^20 Byte, also 1.048.576 Byte</li>
<li>usw&#8230;</li>
</ul>
<p>Bei auf der 2 basierenden Einheiten sollte man daher eigentlich von Kibibyte, Mebibyte und Co. reden, doch im allgemeinen Sprachgebrauch macht das praktisch niemand. Die Folge dieser unterschiedlichen Rechenweise: Eine vom Hersteller mit 1000 GByte Speicherkapazität angegebene Festplatte wird vom Betriebssystem mit nur rund 932 GByte ausgewiesen.</p>
<p><figure id="attachment_28406" aria-describedby="caption-attachment-28406" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/immer-etwas-kleiner.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-28406 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/immer-etwas-kleiner-640x466.png" alt="Je nach Rechenweise liegt die Festplattengröße immer etwas unter dem angegebenen Betrag." width="640" height="466" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/immer-etwas-kleiner-640x466.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/immer-etwas-kleiner-577x420.png 577w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/immer-etwas-kleiner-681x495.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/immer-etwas-kleiner-250x182.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/immer-etwas-kleiner-550x400.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/immer-etwas-kleiner-800x582.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/immer-etwas-kleiner-247x180.png 247w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/immer-etwas-kleiner-412x300.png 412w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/immer-etwas-kleiner-687x500.png 687w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/immer-etwas-kleiner.png 837w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-28406" class="wp-caption-text">Je nach Rechenweise liegt die Festplattengröße immer etwas unter dem angegebenen Betrag.</figcaption></figure></p>
<p>Dem Marketing- und Kaufleuten der Festplattenherstellern kommt die größer aussehende Auszeichnung natürlich besser, als die &#8222;kleinere&#8220; Rechenweise der Informatiker. Viel mehr will ich gar nicht auf diesen Unterschied eingehen. In der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Byte#Gr.C3.B6.C3.9Fenunterschiede_zwischen_den_Bedeutungsauffassungen" target="_blank" rel="noopener">Wikipedia</a> und selbst auf <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,646498,00.html" target="_blank" rel="noopener">Spiegel Online</a> finden sich wirklich gute Artikel, die das Thema auch dem Laien und nicht-Mathematiker erklären&#8230;</p>
<h2>Ext2, Ext3 und Ext4 reservieren Speicher</h2>
<p>Das eigentliche Thema ist die Tatsache, dass bei der Formatierung einer Festplatte mit Ext2 oder Ext3 (Ext4 scheint auch noch zu machen, <del datetime="2009-09-08T19:19:59+00:00">allerdings scheitert tune2fs bei Ext4</del>) als Dateisystem ein Teil der Festplatte für das System reserviert wird. Zum Warum und Weshalb komme ich gleich, erst einmal kurz ein paar Zahlen&#8230; Ich demonstriere das an einer alten Festplatte mit vom Hersteller angegebenen 4,32 GByte. Schaut man sich die Ausgabe von <code>df -h</code> an, so sieht man dass von den real freien 4GB Speicherplatz nur 3,7 GByte verfügbar sind</p>
<pre>$ df -h
Dateisystem Größe Benut Verf Ben% Eingehängt auf
[...]
/dev/sdh1 4,0G 137M 3,7G 4% /media/disk-1</pre>
<p>Der Grund dafür liegt darin, dass bei Ext{2,3,4} als Dateisystem von Haus aus 5% Speicherplatzes einer Partition für das System reserviert werden. Dies soll Fragmentierung verhindern und garantieren, dass wichtige Dienste IMMER Schreiben können, selbst wenn ein User des Systems die Platte zugemüllt hat. Die man-Page von tune2fs beschreibt die Funktion so&#8230;</p>
<pre>$ man tune2fs
[...]
-m reserved-blocks-percentage

Set the percentage of the filesystem which may only be allocated by privileged processes. Reserving some number of filesystem blocks for use by privileged processes is done to avoid filesystem fragmentation, and to allow system daemons, such as syslogd(8), to continue to function correctly after non-privileged processes are prevented from writing to the filesystem. Normally, the default percentage of reserved blocks is 5%.</pre>
<p>Bei modernen Platten ist dieser reservierte Speicherbereich mit 5% natürlich recht groß, bei einer Platte mit 1000 GB werden zum Beispiel 50GB reserviert. Gerade wenn man eine Festplatte nur als Datenspeicher benutzt, kann man diesen Wert ruhig runtersetzen. Über den Befehl&#8230;</p>
<pre>$ sudo tune2fs -m [Prozentsatz] /dev/sd[xy]</pre>
<p>kann man dies über ein Terminal machen. Die Partition kann währenddessen eingehängt (aka gemountet) bleiben. Den Prozentsatz kann Ihr dabei frei wählen. Die Partition muss man natürlich korrekt angegeben, Ihr findet die Partition etwa über fdisk heraus&#8230;</p>
<pre>$ sudo fdisk -l
[...]
Platte /dev/sdh: 4327 MByte, 4327464960 Byte
255 Köpfe, 63 Sektoren/Spuren, 526 Zylinder
Einheiten = Zylinder von 16065 × 512 = 8225280 Bytes
Disk identifier: 0x16b6ac7b

Gerät boot. Anfang Ende Blöcke Id System
/dev/sdh1 1 526 4225094+ 83 Linux</pre>
<p>Habt Ihr eine Partition nur mit Daten, so könnt Ihr den reservierten Speicherplatz komplett deaktivieren. Nach einem&#8230;</p>
<pre>$ sudo tune2fs -m 0 /dev/sdh1
Setze den Prozentsatz reservierter Böcke auf 0% (0 Blöcke)</pre>
<p>&#8230;steht auf der vorhin gezeigte Festplatte nun (fast) der komplette Speicherplatz auch zur Verfügung.</p>
<pre>$ df -h
[...]
/dev/sdh1 4,0G 137M 3,9G 4% /media/disk-1</pre>
<p>Die bereits nach der Formatierung belegten MB dienen dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Journaling-Dateisystem" target="_blank" rel="noopener">Journal</a> des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ext3" target="_blank" rel="noopener">Ext4</a>-Dateisystem. &#8222;Ganz leer&#8220; bekommt Ihr die Platte mit Ext4 also nie.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Tricks und Tricks zum Fenstermanagement mit GNOME</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/tricks-tricks-zum-fenstermanagement-mit-gnome/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnu-linux/tricks-tricks-zum-fenstermanagement-mit-gnome/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Sep 2009 13:39:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Compiz]]></category>
		<category><![CDATA[Desktop]]></category>
		<category><![CDATA[Einsteiger]]></category>
		<category><![CDATA[Fenstermanager]]></category>
		<category><![CDATA[Gnome]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>
		<category><![CDATA[Windows 7]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Linux-Alltag mit GNOME helfen eine Reihe von Kniffen die Arbeit mit Fenstern auf dem Desktop zu vereinfachen. Der Hacken daran: Man muss die Kniffe kennen, denn in kaum einer Dokumentation sind sie erwähnt (wohl weil sie zu trivial sind) und man stolpert doch recht selten durch Zufall über sie. Daher sind hier eine Reihe [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Linux-Alltag mit GNOME helfen eine Reihe von Kniffen die Arbeit mit Fenstern auf dem Desktop zu vereinfachen. Der Hacken daran: Man muss die Kniffe kennen, denn in kaum einer Dokumentation sind sie erwähnt (wohl weil sie zu trivial sind) und man stolpert doch recht selten durch Zufall über sie.</p>
<p>Daher sind hier eine Reihe von Tipps und Tricks, die Euch helfen Texte noch einfacher per Copy&amp;Paste zu übernehmen oder Fenster auf dem Desktop auszurichten. Videos werden dabei helfen, dass ich nicht allzu viele Worte verlieren muss&#8230;</p>
<p><span id="more-3244"></span></p>
<h2>Copy&amp;Paste mit zwei Mausklicks</h2>
<p>Das Kopieren und Einfügen von Texten dürfte jedem Computeranwender in Fleisch und Blut übergangen sein. Die Tastenkombinationen Strg+C und Strg+V wird wohl jeder kennen. Doch unter Linux gibt es seit jeher einen bequemeren Weg Texte per Copy und Paste zu übernehmen. Ihr selektiert einfach den zu kopierenden Text und fügt ihn dann an der richtigen Stelle mit der mittleren Maustaste ein. Ihr müsst also weder Tastenkombinationen drücken, noch Euch durch Menüs hangeln&#8230;</p>
<p>[UPDATE: Video leider nicht mehr verfügbar.]</p>
<p>Dies geht in jedem Programm. Ihr könnt also Texte aus dem Browser in OpenOffice.org übernehmen oder Befehle aus einem Wiki ins Terminal einfügen. Allerdings klappt das NUR mit Texten. Die so genannte X-Mouse funktioniert in jeder Desktop-Umgebung. Der Tipp ist also gültig, egal ob ihr GNOME, KDE, Xfce oder auch nur einen simplen Fenstermanager verwendet.</p>
<h2>Fenster einfach verkleinern/verschieben</h2>
<p>Noch ein triviales Thema: Das Verschieben bzw. Verkleinern/Vergrößern von Fenstern. Ich bin persönlich zu faul um die kleinen Ecken mit der Maus zu suchen, die ich klicken muss um ein Fenster in seiner Größe ändern zu können. Auch das Treffen der Fensterleiste ist mir zu mühsam. Wie also dann Fenster Verschieben? Ganz einfach: Um ein Fenster zu verschieben, drückt Ihr die Alt-Taste und klickt mit der linken Maustaste auf eine beliebige Stelle des eines Fensters. Um das Fenster in seiner Größe zu ändern, drückt Ihr wieder die Alt-Taste und klickt mit der mittleren Maustaste in die Nähe einer Ecke.</p>
<p>[UPDATE: Video leider nicht mehr verfügbar.]</p>
<p>Auch diese Funktion steht Euch in jeder Desktopumgebung und mit jedem Fenstermanager zur Verfügung. Wichtig ist sie auf Rechner mit kleinen Displays, es kommt immer mal wieder vor das Designer von Programmoberflächen es nicht vorsehen, dass ein Fenster skalierbar ist. Mit dem &#8222;Alt-Taste plus linke Maustaste&#8220;-Trick kann man Fenster beliebig verschieben und so auch den OK-Button bei einem zu kleinen Bild klicken.</p>
<h2>Fenster horizontal/vertikal maximieren</h2>
<p>Das ist ein Trick, den ich auch erst vor Kurzem in <a href="http://www.hyperblog.de/hoergen.php/2009/08/24/linuxfeeling_unter_windows" target="_blank" rel="noopener">Dem hoergen &#8211; Blog</a> erfahren durfte. Klickt Ihr mit der mittleren Maustaste auf das mittlere Icon in der Fensterleiste eines Fensters, dann maximiert Ihr ein Fenster vertikal. Klickt ihr mit der rechten Maustaste auf das mittlere Icon, so maximiert Ihr es horizontal. Laut den Kommentaren funktioniert das auch mit KDE.</p>
<p>[UPDATE: Video leider nicht mehr verfügbar.]</p>
<h2>Fenster ausrichten</h2>
<p>Wer sich Windows 7 schon einmal angesehen hat, der kennt wahrscheinlich &#8222;Aero Snap&#8220;. Zieht man ein Fenster an den rechten Bildschirmrand, so wird es auf der rechten Hälfte des Bildschirms maximiert. Das Selbe passiert am linken Rand des Desktops. Zieht man das Fenster auf die obere Kante des Bildschirms, dann wird das Fenster über den ganzen Bildschirm maximiert. Ich habe das Feature neulich mal aufgezeichnet&#8230;</p>
<p>[UPDATE: Video leider nicht mehr verfügbar.]</p>
<p>Mir gefällt die Funktion ganz gut. Besonders praktisch ist sie bei Breitbilddisplays. Wer will denn schon ein Browserfenster auf 1900 Pixel Breite aufziehen, wenn Webseiten praktisch nie auf diese Breite skalieren? Daher ist es wirklich bequem, wenn es einen einfachen Weg gibt ein Fenster auf einen begrenzten Bereich zu maximieren.</p>
<p>Die selbe Funktion lässt sich (fast) mit Compiz umsetzen. Leider muss man die Tastatur zu Hilfe nehmen, doch hat man sich einmal an die Funktionalität gewöhnt, dann gehts auch mit Compiz flott. Die Funktionalität ist von Haus aus in Compiz eingebaut, man muss sie nur aktivieren. Dies geht über den CompizConfig Einstellungs-Manager. Leider ist das Programm so unbequem zu bedienen, wie der Name ausgesprochen wird&#8230; Ihr installiert das Programm über das Kommando&#8230;</p>
<pre>$ sudo apt-get install compizconfig-settings-manager compiz-fusion-plugins-extra</pre>
<p>&#8230;und ruft es dann unter <em>System</em> | <em>Einstellungen</em> | <em>CompizConfig Einstellungs-Manager</em> auf. In der Rubrik &#8222;Fensterverwaltung&#8220; findet ihr das Plugin &#8222;Grid&#8220;, aktiviert es bitte.</p>
<p>Nun könnt ihr mit [Strg]+[Alt]+[4] (die Zahlen bitte auf dem Zehnerblock eurer Tastatur verwenden) ein Fenster auf der linken Hälfte eures Desktops maximieren. Mit [Strg]+[Alt]+[6] macht ihr das selbe mit der rechten Hälfte des Desktops. Und [Strg]+[Alt]+[5] maximiert ein Fenster komplett. Ähnliches machen die restlichen Tasten des Zehnerblocks. [Strg]+[Alt]+[7] schiebt das Fenster in die linke obere Ecke, [Strg]+[Alt]+[3] in die rechte untere Ecke, [Strg]+[Alt]+[8] maximiert das Fenster in der oberen Hälfte und so weiter uns so fort.</p>
<p>[UPDATE: Video leider nicht mehr verfügbar.]</p>
<p>Ebenfalls recht praktisch finde das Plugin &#8222;SnappingWindows&#8220;. Es sollte von Haus aus aktiv sein, doch erst wenn die Option &#8222;Edge attraction&#8220; aktiviert wurde, docken Fenster an anderen Fenster an. So könnt ihr bequem Fenster ohne Überlappung nebeneinander ausrichten.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Tipps und Tricks für den Alltag mit Linux (III)</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/tipps-und-tricks-fur-den-alltag-mit-linux-iii/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Jun 2008 20:03:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Browser]]></category>
		<category><![CDATA[Einsteiger]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Konsole]]></category>
		<category><![CDATA[Terminal]]></category>
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					<description><![CDATA[In stetiger Folge möchte ich hier versuchen ein paar Tipps und Tricks weiterzugeben, die das Benutzen von Linux etwas angenehmer machen. Denn manch äußerst praktische Funktionen, ist zwar nicht direkt offensichtlich, doch wenn man sie einmal kennt äußerst intuitiv. Alten Linuxhunden erzähle ich vermutlich olle Kamellen, doch Einsteiger und Umsteiger sollten hier Monat für Monat [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In stetiger Folge möchte ich hier versuchen ein paar Tipps und Tricks weiterzugeben, die das Benutzen von Linux etwas angenehmer machen. Denn manch äußerst praktische Funktionen, ist zwar nicht direkt offensichtlich, doch wenn man sie einmal kennt äußerst intuitiv. Alten Linuxhunden erzähle ich vermutlich olle Kamellen, doch Einsteiger und Umsteiger sollten hier Monat für Monat einen Blick reinwerfen&#8230;</p>
<p><span id="more-126"></span></p>
<h2>Das Arbeiten in der virtuellen Konsole</h2>
<p>In Folge 2 der Reihe Tipps und Tricks für den Alltag mit Linux sind wir auf dem Umgang mit dem Terminalfenster eingegangen. Nun wollen wir das Thema noch ein bisschen vertiefen. Der Begriff &#8222;Terminal&#8220; selber stammt aus der Zeit als es noch Zentralrechner gab, die über Terminals (also Bildschirme mit Tastaturen) bedient wurden. Unter Linux finden sich noch immer virtuelle Terminals, auf die man mit der Tastenkombination [Strg]+[Alt]+[F1] bis[Strg]+[Alt]+[F6] wechseln kann. Hier kann man sich dann mit seinem Benutzernamen und Passwort anmelden. Mit der Tastenkombination[Strg]+[Alt]+[F7] kommt man wieder zurück zur graphischen Benutzeroberfläche.</p>
<p>Warum braucht man heutzutage noch diesen &#8222;Anachronismus&#8220;? Die graphische Oberfläche auf einem Linux ist nur ein Zusatz zum System. Die virtuellen Terminals sind daher immer eine Möglichkeit zur Problemlösung, falls die graphische Desktopumgebung nicht starten möchte. Oder auf Serversystemen wird erst gar keine Desktopumgebung installiert. Sie würde nur Ressourcen verschwenden, da auf Server meist eh via SSH bzw. über die Dienste, die sie anbieten, zugegriffen wird.</p>
<p>Als Benutzer kommt man nun recht selten mit den virtuellen Terminals in Kontakt. Meist erst dann, wenn es ein Problem gibt und beispielsweise die graphische Desktopumgebung nicht mehr starten möchte. Daher sollte man zuvor mal ein paar Minuten investieren und sich ein paar essentielle Dinge aneignen, solange der &#8222;Leidensdruck&#8220; nicht groß ist.</p>
<h2>Recovery Modus</h2>
<p>Vor den eigentlichen Tipps noch ein kleiner Exkurs in das Thema &#8222;Wenn mein Linux nicht mehr booten möchte&#8220;. Die meisten Linuxdistrubtionen integrieren eine Möglichkeit den Rechner in einem &#8222;abgesicherten Modus&#8220; zu starten. Hier wird der Rechner meist ohne eine graphische Oberfläche gestartet, externe Datenträger nicht eingebunden usw. So startet der Rechner auch, selbst wenn irgendwo massive Probleme bestehen. Unter Ubuntu nennt sich dieser Modus &#8222;Recovery Mode&#8220;. Man kann ihn beim Booten im Bootmanager Grub auswählen. Hier finden sich für jeden Kernel des Systems zwei Einträge</p>
<blockquote class="td_quote_box td_box_center"><p>Ubuntu 8.04, kernel 2.6.24-19-generic<br>
Ubuntu 8.04, kernel 2.6.24-19-generic (recovery mode)</p></blockquote>
<p>Der mit &#8222;(recovery mode)&#8220; gekennzeichnete Eintrag würde nun den genannten Kernel in den Recovery Modus booten. Sollte Ubuntu das einzige auf diesem Computer installierte Betriebssystem sein, so bekommt man die Auswahl üblicherweise nicht zu sehen. Stattdessen nur</p>
<blockquote class="td_quote_box td_box_center"><p>GRUB Loading stage1.5.</p>
<p>GRUB loading, please wait&#8230;<br>
Press &#8218;ESC&#8216; to enter the menu&#8230; 3</p></blockquote>
<p>Nach einer kurzen Wartezeit beginnt der Bootprozeß. Man muss also einmal die ESC-Taste drücken. Dann wird der Bootprozeß unterbrochen und man kann den Recovery Modus auswählen. Ubuntu besitzt seit der Version Hardy Heron 8.04 auch noch ein kleines Menü, das am Ende des Bootprozesses des Recovery Modus angezeigt wird. Über die Option &#8222;root &#8211; Drop to root shell prompt&#8220; gelangt man in eine Terminal, wo man sich an die Lösung des Problems machen kann.</p>
<h2>Mit der Maus im virtuellen Terminal arbeiten</h2>
<p>Das Terminal ist gar nicht so textlastig und kommando-orientiert, wie es auf den ersten Blick aussieht, denn es gibt zahlreiche Programme, die dank <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ncurses" target="_blank" rel="noopener">ncurses</a> etwas Farbe und Dialoge in das Terminal zaubern. Ncurses ist eine Programmbibliothek um Dialoge Programme und Dialoge mittels Textsymbolen eine &#8222;graphische&#8220; Oberfläche zur Verfügung stellt. In diesem Programmen kann man dann sogar mit der Maus arbeiten, allerdings erst wenn das Programm gpm auf dem System läuft. Unter Ubuntu kann man es über das Paket gpm nachinstallieren. Sofort nach der Installation kann man die Maus bewegen und sieht einen Cursor auf dem Schirm. Man kann Text selektieren und diesen dann mit der mittleren Maustaste in das Terminal einfügen. Hat man ein Programm mit einer Ncurses-Oberfläche geladen, so kann man dort nun mit der Maus Schaltflächen und Menüs anwählen.</p>
<h2>Dateimanagement: Der Midnight Commander</h2>
<p>Dateien und Ordner im Terminal zu verwalten, kann eine mühsame Sache sein. Gerade Einsteigern gehen die Kommandos cp, mv, rm,&#8230; nicht einfach von der Hand. Doch auch hier kann man sich helfen. Der Dateimanager Midnight Commander erinnert stark an den guten alten Norton Commander. So dass Dateioperationen und auch Änderungen an Dateien von nun an leichter fallen. Der Midnight Commander ist eigentlich für jede Linux Distribution verfügbar, unter Ubuntu kann man ihn über das Paket mc installieren. Das Programm ruft man dann über das Kommando</p>
<pre>$ mc
</pre>
<p>auf. Am oberen Rand findet sich ein Menü wo die Anzeige der linken und rechten Spalte eingestellt werden kann, sowie Aktionen für die ausgewählten Dateien/Ordner ausgeführt werden können. Am unteren Rand befinden sich Schaltflächen für die wichtigsten Dateioperationen wie Kopieren, Verschieben usw. Ganz besonders wichtig sind die Funktionstasten &#8222;F3&#8220; und &#8222;F4&#8220; worüber man sich Dateien ansehen bzw. sie gleich bearbeiten kann. Dies Tasten können über die Maus (wenn gpm installiert ist) oder über die passende Funktionstaste ausgeführt werden.</p>
<p><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/06/mc.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-127" title="mc" src="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/06/mc-475x267.png" alt="Der Midnight Commander erinnert stark an den Norton Commander. Mit diesem Dateimanager kann man komfortabel Datei verschieben, kopieren usw. und sogar mit dem eingebauten Editor bearbeiten." width="640" height="361" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/06/mc-475x267.png 475w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/06/mc.png 642w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a></p>
<h2>Webbrowsing: links2</h2>
<p>Doch was passiert, wenn man ein Ubuntu besitzt wo die graphische Desktopumgebung nicht mehr starten möchte und ein zweiter Rechner, wo man im Internet nach Hilfe suchen könnte, nicht vorhanden ist? Hier kann man sich mit einem Browser für die Konsole helfen. Hier bietet sich Links2 an. Auch dieses Programm kann meist nachinstalliert werden. Bei Ubuntu bspw. über das Paket links2. Danach kann man direkt eine Webseite aufrufen.</p>
<pre>$ links2 www.ubuntuusers.de
</pre>
<p>Allerdings darf man hier nicht erwarten, dass man die gewünschte Webseite wie in einem &#8222;normalen&#8220; Browser angezeigt bekommt. Nur der Text der Seite wird angezeigt. Dies reicht jedoch mit Sicherheit aus, um kurz einen Wiki Artikel anzusehen oder einen Beitrag in einem Internetforum zu schreiben.</p>
<p>Theoretisch beherrscht links2 sogar einen graphischen Modus. Hier werden die auf einer Webseite enthaltenen Bilder angezeigt. Um in diesen Modus zu kommen, ruft man links2 einfach mit dem Schalter &#8222;-g&#8220; auf.</p>
<pre>$ links2 -g www.ubuntuusers.de
</pre>
<p>Allerdings funktioniert dies nicht auf jedem Linux. Ubuntu beispielsweise deaktiviert den so genannten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Framebuffer" target="_blank" rel="noopener">Framebuffer</a> für die Konsole, da die Entwickler ihn für die Quelle vieler Probleme rund um das System ausmachen. Wer will, kann den Framebuffer bei Ubuntu recht leicht <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/Konsolen-Auflösung#vga_gutsy" target="_blank" rel="noopener">aktivieren</a> und dann sogar in der Konsole recht komfortabel surfen.</p>
<p><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/06/links2.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-128" title="links2" src="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/06/links2-475x304.png" alt="Mit links2 kann man auch in der Konsole im Internet surfen. Wichtig ist dies vor allen Dingen, wenn die graphische Benutzeroberfläche einmal nicht starten möchte." width="640" height="410" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/06/links2-475x304.png 475w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/06/links2.png 656w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a></p>
<h2>Instant Messaging: In der Konsole Chatten</h2>
<p>Letztendlich sind Chats im Notfall ein wichtiges Werkzeug. Über IRC, ICQ, Jabber und Co. kann man sich schnell Hilfe und Rat holen. Auch dafür gibt es eine Lösung für die Konsole. Das Programm CenterIM, kann sich zu zahlreichen Instant Messaging Diensten verbinden. Unter Ubuntu kann man das Programm über das Paket centerim nachinstallieren. Über das Kommando</p>
<pre>$ centerim
</pre>
<p>ruft man es dann auf. Am besten richtet man seine Konten innerhalb von CenterIM ein, wenn man aktuell keine Probleme mit dem System hat. So hat man im Fall der Fälle schnell einen Draht zu helfenden Händen.</p>
<p><a href="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/06/centerim.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-129" title="centerim" src="http://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/06/centerim-475x278.png" alt="Selbst Chats sind kein Problem. Mit CenterIM kann man so gut wie alle Instant Messaging Dienste nutzen sowie natürlich IRC." width="640" height="375" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/06/centerim-475x278.png 475w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2008/06/centerim.png 657w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Tipps und Tricks für den Alltag mit Linux (II)</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/tipps-und-tricks-fur-den-alltag-mit-linux-ii/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 May 2008 17:18:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Einsteiger]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Konsole]]></category>
		<category><![CDATA[Terminal]]></category>
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					<description><![CDATA[In stetiger Folge möchte ich hier versuchen ein paar Tipps und Tricks weiterzugeben, die das Benutzen von Linux etwas angenehmer machen. Denn manch äußerst praktische Funktionen, ist zwar nicht direkt offensichtlich, doch wenn man sie einmal kennt äußerst intuitiv. Alten Linuxhunden erzähle ich vermutlich olle Kamellen, doch Einsteiger und Umsteiger sollten hier Monat für Monat [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In stetiger Folge möchte ich hier versuchen ein paar Tipps und Tricks weiterzugeben, die das Benutzen von Linux etwas angenehmer machen. Denn manch äußerst praktische Funktionen, ist zwar nicht direkt offensichtlich, doch wenn man sie einmal kennt äußerst intuitiv. Alten Linuxhunden erzähle ich vermutlich olle Kamellen, doch Einsteiger und Umsteiger sollten hier Monat für Monat einen Blick reinwerfen&#8230;</p>
<p><span id="more-121"></span></p>
<h2>Umgang mit dem Terminal</h2>
<p>Der Umgang mit dem Terminal ist für viele Einsteiger ein abschreckendes Erlebnis. Sie fühlen sich in &#8222;DOS&#8220;-Zeiten zurückversetzt und klagen darüber, dass man unter Linux alles über das Terminal machen müsse. Fortgeschrittene Anwender sind dagegen recht froh darum, dass unter Linux die graphische Oberfläche eben nur eine Oberfläche und nicht essentieller Teil des Systems ist, und man so praktisch alles über ein Terminal regeln <strong>kann</strong>.</p>
<p>Dieses kann ist fettgedruckt, denn das Terminal ist &#8211; besonders unter Ubuntu &#8211; eine Option und kein Muss. Für praktisch alle administrative Aufgaben gibt es graphische Oberflächen. Ausnahmen stellen hier Serverdienste da. Diese besitzen meist keine graphische Oberflächen. Warum auch? Diese Dienste laufen meist auf Rechnern in Rechenzentren ohne dass der Administrator direkten Zugang zum Rechner hätte. Konfigurationsdateien sind daher der schnellste Weg solch Dienste einzurichten.</p>
<p>Aber zurück zum Desktoprechner. Warum kommt auch ein Einsteiger oft mit einem Terminalfenster in Berührung, wenn man doch auch alles über die graphische Oberfläche machen könnte? Einsteiger wenden sich oft an Internetforen oder Chats um Hilfe zu ihren Problemen zu bekommen. Die helfenden Hände dort wissen meist recht genau, wo es zwickt. Nun ist es deutlich einfacher in einem auf Texten basierenden Medium Befehle und ihre Ausgaben auszutauschen, als lang und breit den Weg zu einem Konfigurationsmenü zu beschreiben und dann mit Screenshots die Information auszutauschen. So kommen Hilfesuchende schneller an ihre Lösung und Helfende ersparen sich lange Beschreibungen wo welcher Dialog aufzurufen wäre.</p>
<h3>Automatische Ergänzung von Eingaben</h3>
<p>Nun zu den Tipps. Man kann sich die Arbeit mit einem Terminal deutlich erleichtern, wenn man ein paar zusätzlich Kniffe kennt. Dazu muss man nicht einmal Befehle kennen oder gar lernen. Man muss nur wissen, dass es diese Kniffe gibt. Dazu gehört zum Beispiel die automatische Ergänzung von Befehlen und ihren Optionen bzw. von Datei- und Ordnernamen. Möchte man beispielsweise eine Sicherheitskopie der Datei <code>/etc/network/interfaces</code> erstellen, so könnte man den kompletten Pfad zur Datei eingeben, man kann jedoch auch nur die ersten Buchstaben eingeben und dann mittels der [TAB]-Taste den Rest ergänzen lassen. Also z.B. so</p>
<pre>$ sudo cp /etc/netw[TAB]/int[TAB]/etc/netw[TAB]/int[TAB].bak
</pre>
<p>Sollte der bereits eingegebene Pfad noch nicht eindeutig sein, so ertönt beim Drücken der Tabulator-Taste ein kurzer Piepton. Drückt man die Taste ein zweites mal, so erscheint die Liste aller möglichen Treffer.</p>
<pre>$ sudo nano /etc/net[TAB][TAB]
netscsid.conf  network/       networks 
</pre>
<p>Gibt man nun den Pfad soweit ein, dass er eindeutig ist, so kann man wie gewohnt weiterarbeiten.</p>
<pre>$ sudo nano /etc/netw[TAB]/int[TAB]
</pre>
<p>Die Vorteile beim Arbeiten mit der &#8222;Tab-Completion&#8220; &#8211; so nennt man die automatische Vervollständigung mittels der Tabulator-Taste im englischen Linux-Jargon &#8211; liegen klar auf der Hand. Man spart viel Zeit sowie Tipparbeit und minimiert die Fehlerquote, denn automatisch ergänzte Dateipfade können keine Tippfehler enthalten.</p>
<p>Dies funktioniert bei Ubuntu nun nicht nur mit Dateien und Ordnern, sondern auch mit Befehlen und ihren Optionen. Mit <code>apt-get</code> kann man beispielsweise Programme über ein Terminalfenster installieren. Dieses Programm beherrscht ebenfalls die automatische Vervollständigung seiner Optionen. Gibt man beispielsweise&#8230;</p>
<pre>$ sudo apt-g[TAB] ins[TAB] epiphany-b[TAB]
</pre>
<p>&#8230;ein, so wird letztendlich der Webbrowser Epiphany installiert, da das das Kommando zu&#8230;</p>
<pre>$ sudo apt-get install epiphany-browser
</pre>
<p>&#8230;vervollständigt wird. Die Option <code>install</code> und der Paketname <code>epiphany-browser</code> werden hier jeweils ergänzt. Auch hier gibt es dann wieder die Möglichkeit mittels einem zweifachen [TAB] alle&#8230;</p>
<pre>$ sudo apt-get install epiphany
epiphany                  epiphany-browser-dev      epiphany-gecko
epiphany-browser          epiphany-data             epiphany-webkit
epiphany-browser-data     epiphany-extension-gwget 
epiphany-browser-dbg      epiphany-extensions 
</pre>
<p>&#8230;Pakete aufzuzeigen, wenn die Eingabe bislang noch nicht eindeutig ist.</p>
<h3>Historie bisheriger Eingaben</h3>
<p>Hat man einmal einem längeren Befehl eingegeben und sich dabei vertippt, so wäre es ärgerlich diesen noch einmal eingeben zu müssen. Daher werden Eingaben in das Terminalfenster von Haus aus gespeichert. Die bisher eingegebenen Befehle kann man einfach über die Hoch- und Runtertasten durchgehen. Hat man den gewünschten Befehl gefunden, so kann man ihn mit einem Druck auf Return ausführen oder mittels der Links- bzw. Rechtstaste bearbeiten.</p>
<p>Ist man auf der Suche nach einem Befehl, den man vor längerer Zeit eingegeben hat, und möchte nicht die gesamte Historie mittels den Hoch- und Runtertasten durchgehen, so kann man mittels der Tastenkombination [Strg]+[R] nach einem Befehl suchen. Ein passenden Treffer wird während der Eingabe angezeigt, sollte es mehrere Treffer geben, so kann man erneut [Strg]+[R] drücken, dabei wechselt man von einem Treffer zum Nächsten. Wieder führt man mit der Return-Taste den gefundenen Befehl aus. Mit der Links- bzw. Rechtstaste ist es auch wieder möglich den gefundenen Befehl zu bearbeiten.</p>
<h3>Copy&amp;Paste mit mittlerer Maustaste</h3>
<p>In Foren, Wikis oder Internetseiten findet man oft Befehle, die man einfach übernehmen könnte. So erspart man sich die eine oder andere Tipparbei. In den Desktopumgebungen ist möglich Texte mit der Maus zu selektieren, die rechte Maustaste zu drücken, im Kontextmenü per &#8222;Kopieren&#8220; den selektierten Text in die Zwischenablage zu übernehmen und dann im Terminal über den Menüpunkt &#8222;Einfügen&#8220; in das Terminal anzufügen.</p>
<p>Doch man kann sich unter Linux hier wieder Arbeit ersparen. Selektierter Text liegt automatisch in der &#8222;Zwischenablage&#8220; des Xservers. Man muss also gar nicht mit Kontextmenüs arbeiten um einen Befehl in ein Terminalfenster einfügen zu können. Es reicht aus, den gewünschten Text zu markieren, dann das Terminalfenster zu öffnne und die mittlere Maustaste (bzw. die Daumentaste oder die &#8222;Taste&#8220; unter dem Mausrad) zu drücken. Schon ist der markierte Text im Terminal zu lesen.</p>
<h3>Informationen zu Befehlen, der Befehl &#8222;man&#8220;</h3>
<p>Es kommt oft vor, dass man weiß mit welchen Programm oder mit welchen Befehl man eine Auktion durchführen könnte, aber man weiß nicht wie genau. Hier helfen die sogenannten &#8222;man-pages&#8220;. Jedes Programm in den offiziellen Paketquellen von Ubuntu muss so eine solche man-page besitzen. Man kann sie in einem Terminal mittels</p>
<pre>$ man 
</pre>
<p>aufrufen. Mit den Tasten Hoch und Runter kann man im Text scrollen. Drückt man [Shift]+[7], erzeugt also einen Slash &#8222;/&#8220;, so kann man im Text suchen. Alle Treffer werden weiß hinterlegt. Mit [Strg]+[N] spricht man von einem Treffer zum Nächsten. So kann man sehr schnell nachlesen was eine Option in einem Befehl bewirkt. Zu vielen Befehlen existieren auch auf Deutsch übersetzte man-pages. Diese muss man jedoch nachinstallieren. Bei Ubuntu ginge dies über das Paket manpages-de, das man aus der Paketverwaltung heraus installieren kann.</p>
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