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	<title>Einsteiger – Linux und Ich</title>
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	<description>Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT</description>
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		<title>tmate: Der Teamviewer für das Terminal</title>
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					<comments>https://linuxundich.de/tmate-der-teamviewer-fuer-das-terminal/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Sep 2016 11:48:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Einsteiger]]></category>
		<category><![CDATA[Remotedesktop]]></category>
		<category><![CDATA[Terminal]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[Tmate ist ein Teamviewer für das Terminal: Es tunnelt eine SSH-Sitzung durch NAT und Firewall, ganz ohne Portfreigabe.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Ich helfe ab und an anderen Linux-Usern, Probleme mit ihrem System zu lösen. Üblicherweise genügen dafür ein paar Mails oder ein Chat, manchmal greife ich aber auch auf Teamviewer zurück und schaue direkt auf den betroffenen Rechner. Doch nicht immer gibt es diese Option. Das liegt in der Regel nicht am durchaus zuverlässig funktionierenden Teamviewer: Wenn ein Distributions-Upgrade auf die nächste Ubuntu-Version schief läuft und der Xserver nicht mehr startet, scheidet eben auch Teamviewer als Hilfsmittel aus.</p><p class="wp-block-paragraph">In so einem Fall steht man mit recht stumpfen Waffen da. Um weiter helfen zu können, müsste man erstmal wieder den Xserver oder die Paketverwaltung zum Laufen bekommen, doch damit sind Einsteiger üblicherweise überfordert &#8212; selbst wenn man sie telefonisch dazu anleitet. Die beste Option wäre ein Login über SSH, doch dazu müsste man den Openssh-Server installieren und eine Portweiterleitung vom Router zum Rechner einrichten. Mit einer defekten Paketverwaltung funktioniert auch dieses nicht, selbst wenn man die Hürde Portweiterleitung meistert.</p><h2 class="wp-block-heading">Tmate, der Teamviewer für das Terminal</h2><p class="wp-block-paragraph">Als Lösung für dieses Dilemma bietet sich nun aber <a href="https://web.archive.org/web/20161009064636/https://tmate.io">Tmate</a> an. Das Programm basiert auf dem Terminalmultiplexer <a href="https://tmux.github.io/">Tmux</a> (ähnlich dem Kommando <code>screen</code>), allerdings hat Tmate eine Remote-SSH-Funktion integriert, die sich ähnlich wie Teamviewer durch ein NAT-Netzwerk oder eine Firewall hindurchtunnelt. Das Programm müsst ihr sowohl auf dem Zielrechner wie auch eurem System installieren. Man erhält es unter Arch aus dem AUR, für Ubuntu-User gibt es ein PPA. Alternativ gibt es auch Builds für FreeBSD, Gentoo oder MacOS X via Homebrew.</p><h3 class="wp-block-heading">Tmate auf dem Rechner des Helfenden installieren</h3><pre class="wp-block-code"><code>### Installation von Tmate unter Arch Linux
$ pacaur -S tmate
### Installation von Tmate unter Ubuntu
$ sudo add-apt-repository ppa:tmate.io/archive
$ sudo apt update
$ sudo apt install tmate
</code></pre><p class="wp-block-paragraph">Sollte auf dem Zielrechner die Paketverwaltung nicht funktionieren, von daher die Installation weiterer Pakete nicht möglich sein oder es kommt eine andere Distribution wie beispielsweise Fedora oder Debian zum Einsatz, dann kommt man mit dem PPA natürlich auch nicht weiter. Für diesen Fall gibt es von den Tmate-Entwicklern &#8222;Static Builds&#8220; für 32- und 64-Bit-Systeme. Diese muss man lediglich in <a href="https://github.com/tmate-io/tmate/releases">Form eines TAR-GZ-Archivs</a> auf dem betroffenen Rechner herunterladen, entpacken und anschließend das <code>tmate</code> Binary aufrufen.</p><h3 class="wp-block-heading">Tmate behelfsmäßig als statisches Binary laden</h3><pre class="wp-block-code"><code>### Static Build von Tmate für 64-Bit Rechner herunterladen...
$ wget https://github.com/tmate-io/tmate/releases/download/2.2.1/tmate-2.2.1-static-linux-amd64.tar.gz
### Static Build von Tmate für 32-Bit Rechner herunterladen...
$ wget https://github.com/tmate-io/tmate/releases/download/2.2.1/tmate-2.2.1-static-linux-i386.tar.gz
### Tmate enpacken und starten (im Falle eines 64-Bit-Systems)
$ tar xzf tmate*
$ tmate-2.2.1-static-linux-amd64/tmate
</code></pre><p class="wp-block-paragraph">Solltet ihr einem Einsteiger helfen wollen, dann würde ich empfehlen, die Aktion ein wenig zu vereinfachen: Holt euch das Binary und packt es in einem Unterverzeichnis in ein neues Archiv mit einem einfacheren Dateinamen. Legt dieses dann auf einem eigenen Webspace ab und kommuniziert dem Hilfesuchenden ein Wget-Kommando mit einer Kurz-URL (nutzt dafür einen URL Shortener eurer Wahl). Das erspart dem Hilfesuchenden viel Tipparbeit und verhindert Fehler. Im Beispiel belasse ich es jedoch bei den &#8222;original&#8220; Dateinamen und Pfaden. Achtet darauf, dass es natürlich auch demnächst neue Versionen des Programms gibt.</p><p class="wp-block-paragraph">Ist Tmate auf dem Patienten installiert, erhält der User eventuell beim ersten Aufruf des Programms die Meldung <code>[tmate] Reconnecting... (SSH keys not found. Run 'ssh-keygen' to create keys and try again.)</code> auf dem Schirm. Dies passiert, wenn auf dem Rechner bislang noch kein SSH-Server installiert war&#8230; was bei einem Linux-Einsteiger oft der Fall ist. Ubuntu installiert beispielsweise den OpenSSH nicht von Haus aus als Server. Andere Distributionen liefern diesen jedoch oft automatisch mit aus.</p>
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aea30e27fe17&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aea30e27fe17" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="699" height="461" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/tmate-kein-ssh-key.png" alt="Eventuell fehlt beim ersten Aufruf von Tmate noch der SSH-Schlüssel." class="wp-image-39886" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/tmate-kein-ssh-key.png 699w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/tmate-kein-ssh-key-640x422.png 640w" sizes="(max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Eventuell fehlt beim ersten Aufruf von Tmate noch der SSH-Schlüssel.</figcaption></figure>
<p class="wp-block-paragraph">Im Falle des Fehlers könnte man nun den SSH-Server nachinstallieren, allerdings muss das gar nicht sein. Es genügt, das System anzuweisen, einmalig die SSH-Schlüssel erstellen zu lassen. Weist daher den Hilfesuchenden an, Tmate mit der Eingabe von <code>exit</code> zu beenden und das Kommando <code>ssh-keygen</code> einzutippen &#8212; es braucht dazu auch keine Root-Rechte. Jede der anschließenden Fragen kann ganz simpel mit [Eingabe] ohne weitere Eingaben abgenickt werden. Am Ende landet der User wieder auf einer Eingabeaufforderung.</p>
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aea30e280988&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aea30e280988" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img decoding="async" width="699" height="461" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/tmate-ssh-keygen.png" alt="Der SSH-Key lässt sich recht leicht mit einem Kommando erstellen." class="wp-image-39887" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/tmate-ssh-keygen.png 699w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/tmate-ssh-keygen-640x422.png 640w" sizes="(max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Der SSH-Key lässt sich recht leicht mit einem Kommando erstellen.</figcaption></figure>
<p class="wp-block-paragraph">Nun könnt ihr die eigentliche Tmate-Sitzung starten: Beim Aufruf des Programms erscheint eine Zeile in der Art <code>ssh sehr-sehr-lange-tmate-id@tmate-server</code> unten in der Statuszeile des Anwendungsfensters &#8212; an dieser Stelle gilt es ein wenig aufmerksam zu sein und die Adresse rechtzeitig zu sichern. Nach ein paar Sekunden verschwindet diese Zeile und man muss Tmate mit <code>exit</code> einmal beenden und wieder neu aufrufen, um eine neue ID zu erstellen. Hat es geklappt, muss euch der Hilfesuchende den kompletten SSH-Befehl auf irgendeine Art und Weise zukommen lassen. Am leichtesten fällt in der Regel, die Adresse per Copy&amp;Paste in eine E-Mail zu übertragen.</p>
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aea30e28145d&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aea30e28145d" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img decoding="async" width="699" height="461" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/tmate-ssh-session_1.png" alt="Tmate ist quasi ein Teamviewer für die Konsole. Die Session-ID muss man dem Helfer schicken." class="wp-image-39888" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/tmate-ssh-session_1.png 699w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/tmate-ssh-session_1-640x422.png 640w" sizes="(max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Tmate ist quasi ein Teamviewer für die Konsole. Die Session-ID muss man dem Helfer schicken.</figcaption></figure>
<p class="wp-block-paragraph">Sollte der Xserver hingegen nicht funktionieren, sodass ich nicht mit dem Hilfesuchenden vom Rechner aus per Chat oder E-Mail kommunizieren kann, behelfe ich mir hier meist mit der Bitte, einfach das Fenster mit einem Smartphone abzufotografieren und mir den &#8222;Screenshot&#8220; per Mail oder Chat zu schicken. In diesem Fall muss ich den doch recht länglichen Code zwar abtippen, ich vermeide jedoch Buchstaben- oder Zahlendreher beim telefonischen Durchgeben der Tmate-ID &#8212; achtet dennoch drauf, dass es gar nicht so einfach ist, den Unterschied zwischen &#8222;1&#8220;,&#8220;l&#8220; und &#8222;I&#8220; oder &#8222;O&#8220; und &#8222;0&#8220; zu erkennen.</p><p class="wp-block-paragraph">Habt ihr das SSH-Kommando richtig eingegeben, landet ihr umgehend auf dem Rechner eures Gegenübers. Ein Passwort zum Login muss nicht eingegeben werden. Das Terminalfenster stellt das dar, was der Hilfesuchende selbst in seinem Terminal (oder dem virtuellen Terminal, falls der Xserver nicht funktioniert) sieht &#8212; sollte euer Terminalfenster mehr Platz bieten, zeigt Tmate rund um den Inhalt des Gegenübers Punkte an. Da nur Text übertragen werden muss, funktioniert Tmate auch ohne Probleme über eine dünne Mobilfunkleitung.</p>
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aea30e281eea&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aea30e281eea" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="766" height="519" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/tmate-ssh-session_2.png" alt="Über die Session-ID kann man sich dann ohne Portforwarding oder andere Klimmzüge per SSH einloggen." class="wp-image-39884" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/tmate-ssh-session_2.png 766w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/tmate-ssh-session_2-640x434.png 640w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Über die Session-ID kann man sich dann ohne Portforwarding oder andere Klimmzüge per SSH einloggen.</figcaption></figure>
<p class="wp-block-paragraph">Kommandos und deren Ausgaben werden unmittelbar übertragen. Für Reparaturaktionen, die Root-Rechte erfordern, muss euch der Hilfesuchende nicht zwingend das Root-Passwort oder sein Passwort für Sudo-Kommandos mitteilen, er kann bei Bedarf einfach selbst das Passwort eingeben. So muss man keine unangenehmen Fragen nach dem Root-Passwort stellen, wenn man sein Gegenüber weniger gut kennt. Zudem kann der Hilfesuchende selbst jederzeit eingreifen.</p><p class="wp-block-paragraph">Wenn der Xserver wie hier im gezeigten Beispiel noch funktioniert, bräuchte man Tmate eigentlich nicht zwingend &#8212; schließlich gäbe es mit Teamviewer ja eine grafische Option, die ebenso zuverlässig funktioniert. Fährt die grafische Desktopumgebung allerdings nicht mehr hoch, kommt die Stunde von Tmate. Nichtsdestotrotz muss man dem User dennoch ein wenig unter die Arme greifen, ganz so einfach ist der Weg zu einer Remote-SSH-Session via Tmate nämlich auch nicht. Ubuntu bietet hier mit dem Recovery-Modus jedoch ein gutes Werkzeug.</p><h2 class="wp-block-heading">Der Recovery-Modus von Ubuntu als letztes Hilfsmittel</h2><p class="wp-block-paragraph">In meinem letzten Fall lief auf dem Ubuntu-Rechner einer in der Schweiz ansässigen Bekannten beim Update von Ubuntu 14.04 auf 16.04 etwas schief. Das Ergebnis: Beim nächsten Start lief der Xserver nicht mehr hoch und die Paketverwaltung war komplett aus dem Tritt; es ließen sich keine Pakete mehr installieren. Setzt der Hilfesuchende ein Ubuntu-System (alternativ Linux Mint, oder ein anderes Ubuntu-Derivat) ein, dann habt ihr mit dem Recovery Modus ein mächtiges Werkzeug an der Hand.</p><p class="wp-block-paragraph">In diesen gelangt der User, indem er kurz nach dem Einschalten des Ubuntu-Rechners die Escape-Taste drückt (ruhig mehrmals, unmittelbar nach Einschalten des Computers). Es sollte das Grub-Menü erscheinen, in dem man über die Option <em>Erweiterte Optionen für Ubuntu</em> in ein weiteres Menü gelangt, in dem man die auf dem System installierten Kernel sieht. Der User soll den obersten Eintrag mit dem Zusatz <em>(recovery mode)</em> auswählen. Funktioniert dieser nicht, dann soll er den Rechner hart abschalten, neu starten und einen älteren Eintrag auswählen, der (hoffentlich) funktioniert.</p>
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aea30e2829f7&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aea30e2829f7" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/ubuntu-recovery-modus_1.png" alt="Durch Drücken von Escape direkt nach dem Anschalten des Rechners gelangt man ins Menü des Grub-Bootmanagers." class="wp-image-39889" style="width:100%"/><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Durch Drücken von Escape direkt nach dem Anschalten des Rechners gelangt man ins Menü des Grub-Bootmanagers.</figcaption></figure>

<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aea30e283485&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aea30e283485" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/ubuntu-recovery-modus_2.png" alt='Hinter dem Eintrag "Erweiterte Optionen für Ubuntu" versteckt sich der Recovery-Modus.' class="wp-image-39890" style="width:100%"/><button
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			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">Hinter dem Eintrag &quot;Erweiterte Optionen für Ubuntu&quot; versteckt sich der Recovery-Modus.</figcaption></figure>
<p class="wp-block-paragraph">Am Ende landet man in einem Wiederherstellungsmenü, wobei der &#8222;Dateisystemstatus&#8220; erstmal auf &#8222;Nur Lesen&#8220; steht. Zudem baut das System im Recovery Modus keine Netzwerkverbindung auf &#8212; beides lässt sich mit der Option <em>network / Netzwerk aktivieren</em> korrigieren. Die Funktion schaltet die Netzwerkkarte ein, holt sich eine IP vom Router und bindet die Laufwerke des Rechners mit Schreib- und Leserechten ein. Beachtet, dass dies lediglich über kabelgebundenes Netzwerk so einfach funktioniert. Den Rechner im Recovery Modus per WLAN ins Netz zu hängen, verursacht in der Regel deutlich mehr Aufwand, als kurzzeitig ein Kabel zu ziehen oder den Rechner in die Nähe des Routers zu tragen, sodass man ihn direkt dort anstecken kann.</p>
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aea30e283e02&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aea30e283e02" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="720" height="400" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/ubuntu-recovery-modus_network.png" alt="Durch Aktivieren des Netzwerks bekommt man auch Schreibrechte im Notfall-System." class="wp-image-39891" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/ubuntu-recovery-modus_network.png 720w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/ubuntu-recovery-modus_network-640x356.png 640w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">Durch Aktivieren des Netzwerks bekommt man auch Schreibrechte im Notfall-System.</figcaption></figure>

<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aea30e28468b&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aea30e28468b" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="720" height="400" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/ubuntu-recovery-modus_root.png" alt="Aus der Root-Shell heraus kann man dann Tmate installieren und sich helfen lassen." class="wp-image-39892" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/ubuntu-recovery-modus_root.png 720w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/09/ubuntu-recovery-modus_root-640x356.png 640w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">Aus der Root-Shell heraus kann man dann Tmate installieren und sich helfen lassen.</figcaption></figure>
<p class="wp-block-paragraph">Wer &#8222;professionell&#8220; seinen Kunden per Tmate Support anbieten möchte, kann den benötigten Server auch selbst hosten. Den entsprechenden Code <a href="https://github.com/tmate-io/tmate-ssh-server">gibt es auf Github</a>, Hinweise zur Installation findet ihr auf der <a href="https://web.archive.org/web/20161009064636/https://tmate.io/">Homepage des Projekts</a> (ganz am Ende) unter &#8222;Host your own tmate server&#8220;. Man braucht am Ende &#8222;nur&#8220; einen kleinen Linux-Server im Netz. Für einfache Zwecke genügt wahrscheinlich schon ein Raspberry Pi, den man per DynDNS aus dem Internet unter einer statischen Adresse erreichbar macht. Weiter unten auf der Homepage gibt es auch weiterführende Informationen, wie Tmate eigentlich funktioniert.</p><hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://linuxundich.de/tmate-der-teamviewer-fuer-das-terminal/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>5</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Arch-Linux-Wiki zum Mitnehmen: Arch-Wiki-Lite und Arch-Wiki-Man</title>
		<link>https://linuxundich.de/das-arch-linux-wiki-zum-mitnehmen-arch-wiki-lite-und-arch-wiki-man/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/das-arch-linux-wiki-zum-mitnehmen-arch-wiki-lite-und-arch-wiki-man/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 May 2016 14:13:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Arch Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Einsteiger]]></category>
		<category><![CDATA[Fehlerbehebung]]></category>
		<category><![CDATA[Wiki]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://linuxundich.de/?p=39474</guid>

					<description><![CDATA[Arch-Wiki-Lite und Arch-Wiki-Man holen das Arch-Wiki ins Terminal – auch offline durchsuchbar.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Deutschsprachige Linux-User haben es eigentlich sehr gut: Mit dem <a href="https://wiki.debianforum.de/Hauptseite">Wiki des Debianforums</a>, dem <a href="https://wiki.ubuntuusers.de/Startseite/">Ubuntuusers-Wiki</a> und dem <a href="https://wiki.archlinux.de/title/Hauptseite">Arch Linux Wiki</a> gibt es mindestens drei sehr gut gepflegte Linux-Wikis, die auch mir immer wieder als sehr nützliche Informationsquelle dienen. Als Arch-User greife ich jedoch meist eher auf das <a href="https://wiki.archlinux.org/title/Main_page">englischsprachige Wiki</a> der Distribution zurück, da dieses meist aktueller und vollständiger als die deutsche Ausgabe ist. Das Wiki lässt sich natürlich direkt im Browser aufrufen, doch mit dem <a href="https://web.archive.org/web/20160413072403/https://play.google.com/store/apps/details?id=com.jtmcn.archwiki.viewer">Arch Wiki Viewer</a> gibt es auch eine praktische Android-App, falls das eigene Arch-System mal streiken sollte. Als Alternative kann man sich das Arch Wiki jedoch auch als Terminal-Anwendung auf den Rechner laden, sodass man es auch offline jederzeit aufrufen kann.</p><p class="wp-block-paragraph">Für diese Aufgabe finden sich in den Paketquellen von Arch zwei praktische Anwendungen mit ähnlichen Namen: Arch-Wiki-Lite und Arch-Wiki-Man. Das erste Programm steckt im Community-Repository, kann also direkt mittels <code>pacman</code> aus den regulären Paketquellen von Arch installiert werden, für das zweite muss man hingegen das Arch User Repository bemühen. Beiden Programmen gemein ist, dass sie das Arch-Wiki lokal verfügbar machen, inklusive Suchfunktion und übersichtlicher Darstellung der heruntergeladenen Artikel; es gibt aber sehr wohl ein paar kleine Unterschiede. Ebenso fehlt bei beiden Anwendungen das deutschsprachige Wiki, da dieses sein eigenes Ding auf einem eigenständigen System dreht.</p><h2 class="wp-block-heading">Arch-Wiki-Lite, klein und schlank</h2><p class="wp-block-paragraph">Das Programm <a href="https://web.archive.org/web/20160503045403/http://kmkeen.com/arch-wiki-lite/index.html">Arch-Wiki-Lite</a> hat gerade erst ein paar kleine Updates erhalten, die der Anwendung unter anderem eine &#8222;grafische&#8220; auf Ncurses basierende Oberfläche spendieren, allerdings auch nur bei den Suchergebnissen. Ansonsten kommt Arch-Wiki-Lite recht schlicht daher: Artikel zeigt das Programm beispielsweise nur mithilfe von <code>less</code> an, dabei geht ein Großteil der Formatierung der Wiki-Artikel verloren. Allerdings kann man auf diese Art die Artikel bequem durchsuchen und in diesen gut navigieren. Eine Suche stößt ihr etwa mit <code>/systemctl</code> an, mit einem kleinen [N] springt ihr zum nächsten Treffer, mit [Umschalt]+[N] zum vorherigen. Die Wikipedia hat eine schöne Übersicht zu den <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Less_(Unix)#Frequently_used_commands">wichtigsten Kommandos</a> von less.</p><pre class="wp-block-code"><code>### Arch-Wiki-Lite installieren:
$ sudo pacman -S arch-wiki-lite</code></pre><pre class="wp-block-code"><code>### Lokales Wiki durchsuchen:
$ wiki-search suspend
$ wiki-search pulseaudio
### Hilfe aufrufen:
$ wiki-search --help</code></pre><pre class="wp-block-code"><code>### Sprache umstellen:
$ wiki-search --lang
   2129 en
    525 zh-CN
    507 ru
[...]
$ export wiki_lang=&quot;zh-CN&quot;</code></pre>
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aea30e287656&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aea30e287656" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="765" height="510" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/05/arch-wiki-lite_1.png" alt="Das Arch-Wiki mit Arch-Wiki-Lite durchsuchen." class="wp-image-39475" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/05/arch-wiki-lite_1.png 765w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/05/arch-wiki-lite_1-640x427.png 640w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">Das Arch-Wiki mit Arch-Wiki-Lite durchsuchen.</figcaption></figure>

<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aea30e28809a&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aea30e28809a" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="765" height="510" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/05/arch-wiki-lite_2.png" alt="Das Paket enthält sämtliche Artikel in allen Sprachen." class="wp-image-39476" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/05/arch-wiki-lite_2.png 765w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/05/arch-wiki-lite_2-640x427.png 640w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">Das Paket enthält sämtliche Artikel in allen Sprachen.</figcaption></figure>

<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aea30e28899c&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aea30e28899c" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="765" height="510" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/05/arch-wiki-lite_3.png" alt="Das deutschsprachige Arch-Wiki fehlt allerdings." class="wp-image-39477" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/05/arch-wiki-lite_3.png 765w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/05/arch-wiki-lite_3-640x427.png 640w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">Das deutschsprachige Arch-Wiki fehlt allerdings.</figcaption></figure>
<h2 class="wp-block-heading">Arch-Wiki-Man, größer aber elegant</h2><p class="wp-block-paragraph">Im Gegensatz zu Arch-Wiki-Lite benötigt <a href="https://github.com/greg-js/arch-wiki-man">Arch-Wiki-Man</a> aus dem <a href="https://web.archive.org/web/20190717130521/https://aur.archlinux.org/packages/arch-wiki-man/">AUR</a> schon von Haus aus 62,23 MiB anstatt nur knapp über 16 MiB auf der Festplatte. Dazu kommt noch, dass die Anwendung mit Node.js und dem Node Package Manager zwei größere Pakete als Abhängigkeiten nach sich zieht. Somit baut das Programm schnell deutlich größer &#8212; was bei den heutigen Größen von Festplatten und SSDs ja keine so tragende Rolle mehr spielt. Die Übersicht über die Suchergebnisse verzichtet auf eine Ncurses-Oberfläche, dafür sieht man gleich einen kleinen Ausriss aus den gefundenen Ergebnissen. Zudem bereitet Arch-Wiki-Man die Seiten als Manpage auf, was in meinen Augen deutlich zur Lesbarkeit der Artikel beiträgt.</p><pre class="wp-block-code"><code>### Arch-Wiki-Man aus dem AUR installieren
### alternativ mit jedem anderen AUR-Helper:
$ pacaur -S arch-wiki-man</code></pre><pre class="wp-block-code"><code>### Lokales Wiki durchsuchen:
$ awman apache                     ## Nur Artikel-Namen durchsuchen
$ awman -k &quot;Apache configuration&quot;  ## In kompletten Artikel suchen
### Hilfe aufrufen
$ awman --help</code></pre><pre class="wp-block-code"><code>### Sprache umstellen:
$ awman --list-languages
arabic
bulgarian
catalan
chinesesim
[...]
$ awman systemd -l spanish</code></pre>
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aea30e28935b&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aea30e28935b" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="774" height="525" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/05/awman-arch-wiki_1.png" alt="Arch-Wiki-Man verzichtet auf eine Ncurses-Oberfläche." class="wp-image-39485" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/05/awman-arch-wiki_1.png 774w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/05/awman-arch-wiki_1-640x434.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/05/awman-arch-wiki_1-768x521.png 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">Arch-Wiki-Man verzichtet auf eine Ncurses-Oberfläche.</figcaption></figure>

<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aea30e289d05&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aea30e289d05" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="774" height="525" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/05/awman-arch-wiki_2.png" alt="Dafür zeigt die Anwendung die Wiki-Seiten als Manpage übersichtlich an." class="wp-image-39486" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/05/awman-arch-wiki_2.png 774w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/05/awman-arch-wiki_2-640x434.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/05/awman-arch-wiki_2-768x521.png 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Dafür zeigt die Anwendung die Wiki-Seiten als Manpage übersichtlich an.</figcaption></figure>

<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aea30e28a6cf&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aea30e28a6cf" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="774" height="525" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/05/awman-arch-wiki_3.png" alt="Die Manpage lässt sich besser lesen als die Ausgabe des Arch-Wiki-Lite." class="wp-image-39487" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/05/awman-arch-wiki_3.png 774w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/05/awman-arch-wiki_3-640x434.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/05/awman-arch-wiki_3-768x521.png 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Die Manpage lässt sich besser lesen als die Ausgabe des Arch-Wiki-Lite.</figcaption></figure>
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			</item>
		<item>
		<title>Drei Wege das WLAN auf einem Raspberry Pi einzurichten</title>
		<link>https://linuxundich.de/drei-wege-das-wlan-auf-einem-raspberry-pi-einzurichten/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/drei-wege-das-wlan-auf-einem-raspberry-pi-einzurichten/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Mar 2016 09:07:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raspberry Pi]]></category>
		<category><![CDATA[Anleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Einsteiger]]></category>
		<category><![CDATA[Internetzugang]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://linuxundich.de/?p=38863</guid>

					<description><![CDATA[WLAN auf dem Raspberry Pi einrichten: über die LXDE-Oberfläche, von Hand in der wpa_supplicant.conf oder mit wicd-curses.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der Raspberry Pi 3 besitzt bekanntlich inzwischen einen integrierten Funkchip mit WLAN und Bluetooth inklusive den entsprechenden Antennen. So spart man sich mit der Investition in einen RasPi3 einen zusätzlichen USB-WLAN-Adapter. Aktuelle Ausgaben von Raspbian unterstützen den WLAN-Chip des Raspberry Pi 3 ohne weitere Basteleien, doch der RasPi muss ja auch den Weg ins heimische WLAN finden. Über eine GUI funktioniert dies ohne weitere Probleme, doch wer bei seinem RasPi-Projekt auf eine grafische Oberfläche verzichtet, der muss die WLAN-Verbindung über das Terminal einrichten. Dies kann man komplett zu Fuß machen oder sich mit einem kleinen Tool die Aufgabe etwas erleichtern. Ich stelle hier die drei Wege im Detail vor &#8212; diese funktionieren selbstverständlich auch auf RasPis der zwei vorigen Generationen, denen ihr mit einem geeigneten USB-Adapter WLAN beigebracht habt.</p>

<span id="more-38863"></span>

<p class="wp-block-paragraph">Installiert ihr die aktuelle Ausgabe vom RasPi-Betriebssystem&nbsp;<a href="https://www.raspberrypi.com/software/">Raspbian Jessie</a>&nbsp;in der &#8222;Vollversion&#8220;, also mit einer grafischen Oberfläche, auf eurem Raspberry Pi 3, dann findet ihr euch nach dem Start direkt in der LXDE-Desktopumgebung wieder. Diese bringt von Haus aus ein grafisches Werkzeug zum Verwalten der Netzwerkverbindungen mit, das selbstverständlich auch mit dem WLAN-Chip auf dem RasPi3 umgehen kann &#8212; sowie natürlich&nbsp;auch mit älteren RasPis, die ihr mit einem geeigneten USB-WLAN-Adapter aufgerüstet habt. Im Idealfall müsst ihr also einfach euren RasPi booten, das WLAN auswählen, die Zugangsdaten eingeben und schon seid ihr &#8222;drinnen&#8220;. Der Netzwerkmanager speichert die Zugangsdaten, sodass sich das System in&nbsp;Zukunft automatisch&nbsp;ins WLAN einloggt.</p>

<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aea30e28c5e5&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aea30e28c5e5" class="wp-block-image wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="427" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-3-640x427.jpg" alt="Der Raspberry Pi 3 verfügt über integriertes Bluetooth und WLAN." class="wp-image-38931" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-3-640x427.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-3-1280x853.jpg 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-3-768x512.jpg 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-3.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Der Raspberry Pi 3 verfügt über integriertes Bluetooth und WLAN.</figcaption></figure>

<h2 class="wp-block-heading">RasPi-WLAN über die LXDE-GUI einrichten</h2>

<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aea30e28d04d&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aea30e28d04d" class="wp-block-image wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="384" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-3-raspbian-wlan-640x384.png" alt="Raspbian Jessie unterstützt den WLAN-Chip des Raspberry Pi 3 out-of-the-box." class="wp-image-38925" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-3-raspbian-wlan-640x384.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-3-raspbian-wlan-768x461.png 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-3-raspbian-wlan.png 800w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Raspbian Jessie unterstützt den WLAN-Chip des Raspberry Pi 3 out-of-the-box.</figcaption></figure>

<p class="wp-block-paragraph">Nutzt ihr hingegen die Lite-Version, dann müsst ihr den Aufbau der Netzwerkverbindung via WLAN über das&nbsp;Terminal regeln. Die Installation einer kompletten GUI würde ja dem Vorhaben, einen möglichst schlanken RasPi aufzubauen, komplett widersprechen. Ich gehe nun mal davon aus, dass ihr Raspbian Jessie Lite auf eurem RasPi3 zum Laufen gebracht habt. Hängt an&nbsp;eurem RasPi Tastatur und Monitor, könnt ihr direkt loslegen. Verzichtet ihr auf jegliche Peripherie, verbindet ihr euren RasPi vorübergehend mit dem LAN und sucht euch dann mit <code>arp-scan</code> die IP-Adresse des kopflosen RasPis raus. Details dazu erfahrt ihr in einem Artikel, den ich vor ein paar Wochen verfasst habe:&nbsp;<a href="https://linuxundich.de/headless-server-wie-einen-raspberry-pi-im-netz-finden-ohne-die-ip-adresse-zu-kennen/">Headless Server wie einen Raspberry Pi im Netz finden ohne die IP-Adresse zu kennen</a>. Alternativ sucht ihr euch die IP-Adresse über das Webfrontend eures Routers heraus, dieses bietet in der Regel eine Übersicht mit allen aktuell im Netzwerk aktiven Geräten.</p>

<pre class="wp-block-preformatted">$ <strong>sudo arp-scan --interface=net0 --localnet | grep Raspberry</strong><br>192.168.178.33	b8:27:eb:e4:e1:30	Raspberry Pi Foundation<br>192.168.178.35	b8:27:eb:f3:c6:25	Raspberry Pi Foundation<br></pre>

<h2 class="wp-block-heading">RasPi-WLAN manuell einrichten</h2>

<p class="wp-block-paragraph">Auf dem zukünftigen WLAN-RasPi eingeloggt, sorgt ihr erstmal für die Installation aller anstehenden Updates. Die im Listing genannten Befehle sind übrigens korrekt: Seit Jessie, also Debian 8, gibt es mit <code>apt</code> ein Kommando, das <code>apt-get</code>, <code>apt-cache</code> und Co. in einem Programm zusammenfasst. Dazu hatte ich erst gestern bereits&nbsp;einen längeren Beitrag im Blog: <a href="https://linuxundich.de/apt-get-apt-cache-laesst-sich-schon-lange-mit-apt-abkuerzen/">apt-get, apt-cache lässt sich schon lange mit apt abkürzen</a>. Installiert also zur Sicherheit sämtliche Updates und startet dann einmal den Raspberry Pi neu durch. Anschließend loggt ihr euch wieder neu im Terminal oder via SSH ein und macht euch ans Einrichten der WLAN-Verbindung. Als ersten Schritt&nbsp;schaut ihr mittels&nbsp;<code>iwlist scan</code>&nbsp;kurz nach, ob das System auch wirklich den WLAN-Adapter findet. Der Name der Netzwerkkarte lautet im Fall des Raspberry Pi 3&nbsp;<code>wlan0</code>, nutzt ihr einen älteren RasPi mit USB-WLAN-Adapter, erscheinen je nach für die Karte verantwortlichem Kernel-Modul andere Namen.</p>

<pre class="wp-block-preformatted">$ <strong>sudo apt update</strong><br>$ <strong>sudo apt full-upgrade</strong><br>$ <strong>sudo reboot</strong></pre>

<pre class="wp-block-preformatted">$ <strong>iwlist scan</strong><br>wlan0     No scan results<br>lo        Interface doesn't support scanning.<br>eth0      Interface doesn't support scanning.</pre>

<p class="wp-block-paragraph">Anschließend gilt es zu prüfen, ob der RasPi das gewünschte WLAN überhaupt findet. Lasst die Netzwerkkarte dazu mit <code>iwlist scan</code> die Umgebung nach aktiven WLANs abgrasen. Das per Pipe angehängte Kommando <code>egrep</code> filtert aus der Ausgabe von <code>iwlist</code>&nbsp;dann die SSIDs der gefundenen WLANs sowie&nbsp;deren Verschlüsselung heraus. Ansonsten ist die Ausgabe des Kommandos ein wenig unübersichtlich. In meiner Gegend sieht es noch ein wenig weihnachtlich aus, im Folgenden soll sich der RasPi in meinem WLAN &#8222;Santa&#8220; einloggen.</p>

<pre class="wp-block-preformatted">$ <strong>sudo iwlist wlan0 scan | egrep "(ESSID|IEEE)"</strong><br>                    ESSID:"Santa"<br>                    IE: IEEE 802.11i/WPA2 Version 1<br>                    ESSID:"Littlehelper"<br>                    IE: IEEE 802.11i/WPA2 Version 1</pre>

<p class="wp-block-paragraph">Dazu öffnet ihr die Datei&nbsp;<code>wpa_supplicant.conf</code> aus dem Verzeichnis <code>/etc/wpa_supplicant</code>&nbsp;mit Root-Rechten in einem Editor. Einsteiger werden hier in der Regel zu <code>nano</code> greifen. Dort fügt ihr den Inhalt des Code-Blocks ein, ändert die SSID und das Passwort entsprechend ab, und schreibt&nbsp;die Änderungen dann mittels der Tastenkombinationen&nbsp;[Strg]+[O], [Eingabe] auf die Speicherkarte. Mit&nbsp;[Strg]+[X] beendet ihr den Editor und kehrt ins Terminal zurück.</p>

<pre class="wp-block-preformatted">$ <strong>sudo nano /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf</strong></pre>

<pre class="wp-block-preformatted">network={<br>    ssid="Santa"<br>    psk="ganzgeheimespasswort"<br>}</pre>

<p class="wp-block-paragraph">Anschließend sollte das System eigentlich die Änderung an der <code>wpa_supplicant.conf</code> erkennen und die Verbindung automatisch initialisieren. Sollte dies nicht der Fall sein, schaltet ihr einfach die WLAN-Karte einmal ab und wieder an &#8212; dazu dienen die ersten zwei Kommandos aus dem folgenden Listing. Anschließend sollte sich der WLAN-Adapter des Raspberry Pi 3 in das angegebene drahtlose Netzwerk einloggen und sich via DHCP eine IP-Adresse vom Router holen. Der Ping bestätigt dann, dass die Netzwerkverbindung funktioniert.</p>

<pre class="wp-block-preformatted">$ <strong>sudo ifdown wlan0</strong><br>$ <strong>sudo ifup wlan0</strong><br>$ <strong>sudo ifconfig wlan0 | grep inet</strong><br>          inet addr:192.168.178.83  Bcast:192.168.178.255  Mask:255.255.255.0<br>          inet6 addr: fe80::ba27:ebff:fe23:4b43/64 Scope:Link<br>$ <strong>ping -c 3 linuxundich.de</strong><br>PING linuxundich.de (89.238.77.73) 56(84) bytes of data.<br>64 bytes from ... (89.238.77.73): icmp_seq=1 ttl=48 time=33.7 ms<br>64 bytes from ... (89.238.77.73): icmp_seq=2 ttl=48 time=25.8 ms<br>64 bytes from ... (89.238.77.73): icmp_seq=3 ttl=48 time=26.4 ms<br><br>--- linuxundich.de ping statistics ---<br>3 packets transmitted, 3 received, 0% packet loss, time 2002ms<br>rtt min/avg/max/mdev = 25.834/28.685/33.770/3.606 ms</pre>

<h2 class="wp-block-heading">RasPi-WLAN mit Wicd-curses&nbsp;einrichten</h2>

<p class="wp-block-paragraph">Der vorherige Abschnitt beschreibt die graue Theorie, wie man die WLAN-Verbindung des Raspberry Pi ohne eine grafische Oberfläche zu Fuß einrichten könnte; was allerdings nicht heißt, dass man es so machen muss. Es gibt in den Paketquellen ein kleines Werkzeug mit einer auf Text basierten Oberfläche, das einem das Einrichten des Netzwerkzugangs erleichtert. Dieses lässt sich direkt aus den Paketquellen installieren und dann ohne Root-Rechte aufrufen &#8212; ihr braucht daher aber zunächst mal eine Kabel-Netzwerk-Verbindung. Arbeitet ihr via SSH auf dem RasPi, dann gilt es zu beachten, dass Wicd später die laufende Netzwerkverbindung gnadenlos unterbricht, sobald ihr eine andere aktiviert. Seid ihr also via Kabel-Ethernet verbunden, dann fliegt ihr vom RasPi, sobald ihr das drahtlose Netzwerk aktiviert.</p>

<pre class="wp-block-preformatted">$ <strong>sudo apt install wicd-curses</strong><br>$ <strong>wicd-curses</strong></pre>

<p class="wp-block-paragraph">Bevor wicd-curses nun aber überhaupt funktioniert, müsst ihr in den Einstellungen des Programms den Dhcp-Client anpassen, sonst scheitert das Programm am Versuch, eine IP-Adresse vom Router zu bekommen. Öffnet dazu mit [Shift]+[P]&nbsp;die <em>Einstellungen</em> und wechselt mit&nbsp;[Pfeil-rechts] in den &#8222;Reiter&#8220;&nbsp;<em>Externe Programme</em> &#8212; dieser ist recht leicht zu übersehen<em>.</em>&nbsp;In diesem wählt ihr dann die Option <em>dhclient</em> an und speichert die Einstellung mit [F10]. Arbeitet ihr via SSH mit dem RasPi, dann wird die Funktionstaste etwas in der Terminal-App auslösen und die Eingabe nicht zum entfernten Rechner übertragen. Bei Bedarf könnt ihr aber die blauen Flächen quasi wie Buttons einer GUI auch einfach mit der Maus anklicken und so eure Konfiguration abspeichern (im Gnome-Terminal könntet ihr allerdings auch die Einstellung <em>Menütastenkombination aktivieren (Vorgabe: F10)</em> deaktivieren).</p>

<p class="has-luminous-vivid-amber-background-color has-background wp-block-paragraph">Arbeitet ihr mit einem Raspberry Pi der ersten oder zweiten Generation und einem USB-WLAN-Stick, dann nennt sich die Netzwerkkarte eventuell nicht <code>wlan0</code>. Passt in den <em>Allgemeinen Einstellungen</em> der Wicd-Text-Oberfläche daher bei Bedarf den Namen der zu steuernden Karte an.</p>

<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aea30e28dc35&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aea30e28dc35" class="wp-block-image wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="432" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/wicd-curses-raspberry-pi_1-640x432.png" alt="In den Einstellungen von wicd-curses müsst ihr den DHCP-Client anpassen." class="wp-image-38937" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/wicd-curses-raspberry-pi_1-640x432.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/wicd-curses-raspberry-pi_1.png 769w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">In den Einstellungen von wicd-curses müsst ihr den DHCP-Client anpassen.</figcaption></figure>

<p class="wp-block-paragraph">Damit ist die wichtigste Einstellung getroffen und ihr könnt euch das gewünschte drahtlose Netzwerk aus der Liste heraussuchen. Mit [Pfeil-rechts] öffnet ihr im Netzwerkmanager dann die Einstellung zu diesem. Soll euer RasPi die WLAN-Verbindung in Zukunft automatisch aufbauen, dann aktiviert hier die Option <em>Automatisch mit diesem Netzwerk verbinden</em> und tragt letztendlich im Feld <em>Schlüssel</em> das WLAN-Passwort ein. Mit [F10] speichert ihr die Zugangsdaten ab und kehrt zurück zur Übersicht der gefundenen WLANs. Mit [Shift]+[C] beziehungsweise einfach [Eingabe] baut ihr dann abschließend die Netzwerkverbindung auf. Am unteren Rand des Terminalfensters erhaltet ihr Informationen zum aktuellen Geschehen. Habt ihr die Option zum automatischen Verbindungsaufbau korrekt gesetzt, dann klinkt&nbsp;sich euer RasPi in Zukunft automatisch &#8212; und ohne, dass sich ein User in das System einloggen müsste &#8212; ins WLAN ein.</p>

<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aea30e28e596&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aea30e28e596" class="wp-block-image wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="429" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/wicd-curses-raspberry-pi_2-640x429.png" alt="Wicd-curses ist ein Netzwerkmanager für das Terminal." class="wp-image-38938" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/wicd-curses-raspberry-pi_2-640x429.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/wicd-curses-raspberry-pi_2-768x515.png 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/wicd-curses-raspberry-pi_2.png 773w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><button
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			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">Wicd-curses ist ein Netzwerkmanager für das Terminal.</figcaption></figure>

<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aea30e28eea3&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aea30e28eea3" class="wp-block-image wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="429" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/wicd-curses-raspberry-pi_3-640x429.png" alt="Die Einstellungen eines WLANs in Wicd-curses mit Schlüsselfeld und Option zur automatischen Verbindung" class="wp-image-38939" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/wicd-curses-raspberry-pi_3-640x429.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/wicd-curses-raspberry-pi_3-768x515.png 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/wicd-curses-raspberry-pi_3.png 773w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><button
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			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">In den Einstellungen tragt ihr die Zugangsdaten ein und aktiviert die automatische Einwahl.</figcaption></figure>

<h2 class="wp-block-heading">Wi-fi-Country des Raspberry Pi einstellen</h2>

<p class="wp-block-paragraph">Letztendlich solltet ihr noch einmal mit <code>sudo raspi-config</code> die Raspberry-Pi-Konfiguration öffnen und unter&nbsp;<em>Internationalisation Options</em> |&nbsp;<em>Change Wi-fi Country</em> die länderspezifischen Einstellungen anpassen. Konfiguriert ihr hier etwa korrekt&nbsp;<em>DE Germany</em>, dann funkt euer Raspberry Pi in Zukunft auch auf Kanal 12 und 13. Diese Kanäle sind in der Grundeinstellung ausgeklammert, da sie beispielsweise in den USA nicht zugelassen sind. Damit die Einstellung aktiv wird, müsst ihr nach Abschluss der Konfiguration noch einmal das System neu starten.</p>

<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aea30e28f805&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aea30e28f805" class="wp-block-image wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="456" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-wifi-contry_1-640x456.png" alt="In den landesspezifischen Einstellungen könnt ihr die WLAN-Konfiguration anpassen." class="wp-image-39214" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-wifi-contry_1-640x456.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-wifi-contry_1-768x548.png 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-wifi-contry_1.png 770w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><button
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			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">In den landesspezifischen Einstellungen könnt ihr die WLAN-Konfiguration anpassen.</figcaption></figure>

<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aea30e2901cc&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aea30e2901cc" class="wp-block-image wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="456" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-wifi-contry_2-640x456.png" alt="In Deutschland darf euer RasPi dann auch auf Channel 12 und 13 funken." class="wp-image-39216" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-wifi-contry_2-640x456.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-wifi-contry_2-768x548.png 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/raspberry-pi-wifi-contry_2.png 770w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">In Deutschland darf euer RasPi dann auch auf Channel 12 und 13 funken.</figcaption></figure>
<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>apt-get, apt-cache lässt sich schon lange mit apt abkürzen</title>
		<link>https://linuxundich.de/apt-get-apt-cache-laesst-sich-schon-lange-mit-apt-abkuerzen/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/apt-get-apt-cache-laesst-sich-schon-lange-mit-apt-abkuerzen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Mar 2016 09:34:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[APT]]></category>
		<category><![CDATA[Debian]]></category>
		<category><![CDATA[Einsteiger]]></category>
		<category><![CDATA[Paketverwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://linuxundich.de/?p=38908</guid>

					<description><![CDATA[Seit Debian 8 und Ubuntu 14.04 fasst das Kommando apt die Aufgaben von apt-get und apt-cache zusammen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Wahrscheinlich wird so gut wie jeder Linux-User, der jemals etwas mit Debian oder Ubuntu zu tun gehabt hat, mit Kommandos wie <code>apt-cache search foo</code> oder <code>apt-get install bar</code> zur Suche in den Paketquellen, beziehungsweise zur Installation von Paketen aus dem Terminal heraus, in Berührung gekommen sein. Da werde ich kaum jemandem etwas Neues erzählen. Doch diese Kommandos sind eigentlich gar nicht mehr aktuell, zumindest seit Debian 8 &#8222;Jessie&#8220; beziehungsweise Ubuntu 14.04 &#8222;Trusty Tahr&#8220; (und natürlich auch bei von diesen Distributionen abgeleiteten Derivaten wie etwa Linux Mint), da es seit der Version 1.0 von apt ein eigenes Binary namens <code>apt</code> gibt, das viele apt-Kommandos in einem einzigen Programm vereint. Aber keine Angst, <code>apt-get</code> und Co. werden uns vermutlich noch lange begleiten.</p><h2 class="wp-block-heading">Aus apt-get, apt-cache und Co. wird apt</h2><p class="wp-block-paragraph">Die Änderung erscheint im <a href="https://launchpad.net/debian/+source/apt/+changelog">Changelog von apt</a> bei der <a href="https://launchpad.net/debian/+source/apt/1.0">Version 1.0</a> recht unscheinbar mit dem Text &#8222;install apt binary&#8220;. Diese Version des Programms hat es dann auch in die Paketquellen von <a href="https://packages.debian.org/search?keywords=apt&amp;searchon=names&amp;suite=all&amp;section=all">Debian 8</a> und <a href="https://packages.ubuntu.com/search?keywords=apt&amp;searchon=names">Ubuntu 14.04</a> geschafft, seitdem könnt ihr beim Paketmanagement im Terminal ein bisschen Tipparbeit sparen, zudem von einer ein wenig aufpolierten Optik profitieren. Großartig umgewöhnen müsst ihr euch zudem auch nicht, die Syntax der Kommandos blieb mehr oder weniger komplett erhalten. Zum Einstieg solltet ihr euch daher am besten einmal schnell die Hilfe von <code>apt</code> ansehen, diese ruft ihr logischerweise mit der Option <code>--help</code> auf.</p><pre class="wp-block-code"><code>$ apt --help
apt 1.0.10.2ubuntu1 für amd64, kompiliert am Oct  5 2015 15:55:05
Aufruf: apt [Optionen] Befehl

Befehlszeilen-Schnittstelle (CLI) für apt.
Basis-Befehle: 
 list - Pakete basierend auf dem Paketnamen auflisten
 search - Paketbeschreibungen durchsuchen
 show - Paketdetails anzeigen

 update - Liste verfügbarer Pakete aktualisieren

 install - Pakete installieren
 remove  - Pakete entfernen

 upgrade - das System durch Installation/Aktualisierung der Pakete hochrüsten
 full-upgrade - das System durch Entfernung/Installation/Aktualisierung der Pakete
                vollständig hochrüsten

 edit-sources - die Datei für die Paketquellen bearbeiten</code></pre><p class="wp-block-paragraph">Das Kommando <code>apt</code> kennt also die Basis-Befehle <code>list</code>, <code>search</code>, <code>show</code>, <code>update</code>, <code>install</code>, <code>remove</code>, <code>upgrade</code>, <code>full-upgrade</code> und <code>edit-sources</code>. Fast alle dieser Kommandos sollten den Kommandozeilenjockeys unter euch eigentlich bekannt vorkommen. Einzig <code>full-upgrade</code> und <code>edit-sources</code> unterscheiden sich von den bisher gewohnten Kommandos &#8212; die Namensgebung lässt allerdings wohl kaum eine Überraschung erwarten. Daher sollte es eigentlich klar sein, wie der Hase in Zukunft läuft: Mit <code>apt update</code> aktualisiert ihr die Paketquellen, mit <code>apt install foo</code> installiert ihr Pakete, mit <code>apt search foo</code> durchsucht ihr die Paketquellen und mit <code>apt upgrade</code> spielt ihr die anstehenden Updates ein. Natürlich funktioniert vieles davon nur mit Root-Rechten, also setzt bei zum Beispiel <code>apt install</code> noch ein <code>sudo</code> vor das Kommando &#8212; oder wechselt zuvor in den Root-Account.</p><h2 class="wp-block-heading">Nur noch apt für die Paketverwaltung</h2>
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aea30e292666&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aea30e292666" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1009" height="619" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-install.png" alt="Pakete mit apt und apt-get installieren." class="wp-image-38914" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-install.png 1009w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-install-640x393.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-install-768x471.png 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Pakete mit apt und apt-get installieren.</figcaption></figure>

<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aea30e2931cb&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aea30e2931cb" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1009" height="619" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-search.png" alt="In den Paketquellen mit apt und apt-cache suchen." class="wp-image-38915" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-search.png 1009w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-search-640x393.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-search-768x471.png 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">In den Paketquellen mit apt und apt-cache suchen.</figcaption></figure>

<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aea30e293ce0&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aea30e293ce0" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1009" height="619" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-upgradedable.png" alt="Aktualisierbare Pakete mit apt und apt-get auflisten." class="wp-image-38916" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-upgradedable.png 1009w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-upgradedable-640x393.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-upgradedable-768x471.png 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Aktualisierbare Pakete mit apt und apt-get auflisten.</figcaption></figure>

<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aea30e29459f&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aea30e29459f" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1009" height="619" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-show.png" alt="Details zu einem Paket mit apt und apt-cache anzeigen." class="wp-image-38917" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-show.png 1009w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-show-640x393.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/03/apt-show-768x471.png 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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				<path fill="#fff" d="M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z" />
			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">Details zu einem Paket mit apt und apt-cache anzeigen.</figcaption></figure>
<p class="wp-block-paragraph">Alles in allem lassen sich die Kommandos in meinen Augen ein wenig besser erfassen. Besonders der Schritt von <code>apt-get dist-upgrade</code> zu <code>apt full-upgrade</code> macht in meinen Augen Sinn, da Einsteiger bei <code>dist-upgrade</code> oft an ein &#8222;Distributions-Upgrade&#8220; dachten und meinten, dass dabei ein Umstieg auf die nächste Version der Distribution erfolgt. Jetzt wird eher klar, dass lediglich neue Abhängigkeiten aufgelöst und diese installiert werden. Zudem gibt es jetzt bei Operationen wie <code>apt install foo</code> oder <code>apt remove bar</code> ein wenig Farbe sowie einen Fortschrittsbalken bei Operationen auf der Festplatte zu sehen. Deutlich besser gelöst ist in meinen Augen auch die Suche mit <code>apt search foo bar</code> und die Anzeige von <code>apt list --upgradable</code> mit einer Übersicht über die aktualisierbaren Pakete. Praktisch ist auch, mit <code>apt edit-sources</code> die <code>/etc/apt/sources.list</code> in einem Editor zu öffnen und direkt zu bearbeiten.</p><p class="wp-block-paragraph">Wundert euch also nicht, wenn euch immer mal wieder ein <code>apt</code> ohne ein <code>-get</code> oder <code>-cache</code> über den Weg läuft. Der Autor dieses Beitrags ist dann nur auf einem aktuellen Stand und nicht vergesslich. Selbstverständlich könnt ihr auf euren Systemen weiterhin zu <code>apt-get</code> und Co. greifen, ähnlich wie es vor der Systemd-Umstellung auch bei der Diensteverwaltung mit den Kommandos <code>sudo /etc/init.d/foobar restart</code> und <code>sudo service foobar restart</code> möglich war. Die folgende Tabelle zeigt euch noch einmal die wichtigsten Apt-Befehle vor und nach der Änderung im Vergleich. Wie schon angesprochen, sind die Unterschiede nicht wirklich riesig.</p><h2 class="wp-block-heading">Vergleich zwischen apt-get und Co. und apt</h2><figure class="wp-block-table"><table border="0" cellspacing="0"><colgroup width="345"></colgroup> <colgroup width="168"></colgroup> <colgroup width="162"></colgroup>
<tbody>
<tr>
<td align="left" height="17"></td>
<td align="left">Ab Debian 8/Ubuntu 14.04</td>
<td align="left">Bis Debian 7/Ubuntu 13.10</td>
</tr>
<tr>
<td align="left" height="17">Paketquellen aktualisieren</td>
<td align="left"><code>apt update</code></td>
<td align="left"><code>apt-get update</code></td>
</tr>
<tr>
<td align="left" height="17">Paketquellen durchsuchen</td>
<td align="left"><code>apt search foo bar</code></td>
<td align="left"><code>apt-cache search foo bar</code></td>
</tr>
<tr>
<td align="left" height="17">Pakete installieren</td>
<td align="left"><code>apt install foo bar</code></td>
<td align="left"><code>apt-get install foo bar</code></td>
</tr>
<tr>
<td align="left" height="17">Pakete deinstallieren</td>
<td align="left"><code>apt remove foo bar</code></td>
<td align="left"><code>apt-get remove foo bar</code></td>
</tr>
<tr>
<td align="left" height="17">System aktualisieren</td>
<td align="left"><code>apt upgrade</code></td>
<td align="left"><code>apt-get upgrade</code></td>
</tr>
<tr>
<td align="left" height="17">System aktualisieren und neue Abhängigkeiten auflösen</td>
<td align="left"><code>apt full-upgrade</code></td>
<td align="left"><code>apt-get dist-upgrade</code></td>
</tr>
<tr>
<td align="left" height="17">Details zu einem Paket ansehen</td>
<td align="left"><code>apt show foo</code></td>
<td align="left"><code>apt-cache show foo</code></td>
</tr>
<tr>
<td align="left" height="17">Paketquellen bearbeiten</td>
<td align="left"><code>apt edit-sources</code></td>
<td align="left"><code>nano /etc/apt/sources.list</code></td>
</tr>
</tbody>
</table></figure><hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<slash:comments>19</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Arch Linux aus Ubuntu oder anderen Live-Linuxen retten</title>
		<link>https://linuxundich.de/arch-linux-aus-ubuntu-oder-anderen-live-linuxen-retten/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/arch-linux-aus-ubuntu-oder-anderen-live-linuxen-retten/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Apr 2015 09:31:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Anleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Arch Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Einsteiger]]></category>
		<category><![CDATA[Fehlerbehebung]]></category>
		<category><![CDATA[Systemverwaltung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://linuxundich.de/?p=28629</guid>

					<description><![CDATA[Ein kaputtes Arch Linux vom Live-System aus retten – mit chroot, arch-chroot und den richtigen Mount-Befehlen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Nachdem vor bald zwei Jahren <a href="http://linuxundich.de/tag/mein-weg-zu-arch/">mein Weg zu Arch Linux</a>&nbsp;begonnen hat, läuft auf allen meinen Rechnern inzwischen nur noch Arch. Kein Arch-Derivat wie Manjaro oder Antergos, sondern überall nur Arch pur. So kann ich meine Systeme von Anfang an genau so aufbauen, wie ich es haben möchte.&nbsp;Das macht das Aufsetzen eines Systems&nbsp;ein wenig aufwändiger, doch ich habe noch kein einziges Arch-System noch einmal neu aufsetzen müssen. Somit&nbsp;hält sich der zusätzliche Aufwand durch die rein textbasierte Installation in Grenzen.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Bei all der Freude über ein fortwährend aktuelles System gibt es ab und an kleine Unstimmigkeiten bei der Installation von Software-Updates. Es kann schon mal passieren, dass eine neue Version einen Bug mitbringt. Da Arch aber eng am Upstream sitzt, ist dieser meist auch schnell wieder behoben. Die größten Pannen entstehen jedoch nicht durch die Systemupdates:&nbsp;Der größte anzunehmende Fehler sitzt in der Regel&nbsp;vor dem Bildschirm. So&nbsp;fiel bei mir schon einmal während eines Pacman-Updates der Strom aus oder ich habe die Konfiguration des Bootmanagers verbastelt.</p>

<span id="more-28629"></span>

<p class="has-pale-cyan-blue-background-color has-background wp-block-paragraph"><strong>HINWEIS:</strong> Das hier geschilderte Vorgehen funktioniert selbstverständlich auch bei anderen Linux-Distributionen wie auch mit anderen Live-Linuxen. Im Endeffekt geht es immer darum, das eigentlich installierte System in einem Live-Linux per Chroot einzubinden, um in diesem mit dem eigentlich installierten System arbeiten zu können, ohne es booten zu müssen.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Das Ergebnis ist am Ende meist dasselbe: Wenn man sehr sehr viel Pech hat, dann lässt sich Arch nicht mehr booten. Aus diesem Grunde habe ich bei mir auch immer einen USB-Stick mit einem Ubuntu-System liegen. Von diesem Notfall-System aus lässt sich Arch in der Regel wiederbeleben &#8212; egal was zuvor passiert ist. Hat man nur eine Konfigurationsdatei wie die <code>/etc/fstab</code> oder die&nbsp;<code>/boot/syslinux/syslinux.cfg</code> verbastelt, dann kann man diese ja leicht von der Live-CD aus bearbeiten. Hängt allerdings das System, weil zum Beispiel Pacman jäh unterbrochen wurde, dann braucht es ein anderes Kaliber: Ein Chroot in die nicht mehr bootende Arch-Installation.</p>

<h2 class="wp-block-heading">Arch-Chroot aus Ubuntu</h2>

<p class="wp-block-paragraph">Damit das klappt, müsst ihr euren Rechner von einer Linux-Live-DVD oder einem USB-Stick mit Linux booten. Für meine Zwecke reicht ein USB-Stick mit Ubuntu 14.04 und persistenter Partition aus, so muss ich nicht immer wieder die Spracheinstellungen korrigieren oder den WLAN-Zugang neu einrichten. Ist das Live-System geladen, öffnet ihr als erstes ein Terminal und schaut euch an, welche Device-IDs die in eurem System verbauten Festplatten und Partitionen bekommen haben. Am einfachsten klappt dies in meinen Augen immer mit dem Befehl <code>lsblk</code>.</p>

<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>lsblk</strong>
NAME MAJ:MIN RM SIZE RO TYPE MOUNTPOINT
sda 8:0 0 232,9G 0 disk
├─sda1 8:1 0 26G 0 part
├─sda2 8:2 0 202,9G 0 part
└─sda3 8:3 0 4G 0 part &#91;SWAP]
sde 8:64 1 1000M 0 disk
├─sde1 8:65 1 964M 0 part
└─sde2 8:66 1 2,3M 0 part
loop0 7:0 0 922M 1 loop /rofs</code></pre>

<p class="wp-block-paragraph">In meinem Fall sitzt das ganze System auf einer 256&nbsp;GByte großen SSD, also ist <code>/dev/sda</code> das richtige Gerät. Nun weiß ich, dass bei meinem Rechner auf <code>/dev/sda1</code> das System, auf <code>/dev/sda3</code> die Homeverzeichnisse und auf <code>/dev/sda4</code> das Boot-Verzeichnis liegt; kennt ihr euch auf eurem System nicht so gut aus und lässt sich auch aus der Partitionsgröße nicht auf die Zugehörigkeit schließend, dann könnt ihr aus dem Dateimanager heraus die Partitionen kurz einbinden und so direkt nachsehen, welche Daten wo liegen.</p>

<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aea30e29673d&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aea30e29673d" class="wp-block-image wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="423" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/lsblk-arch-640x423.png" alt="Lsblk gibt die Device-ID der im Rechner gefundenen Laufwerke übersichtlich aus." class="wp-image-28652" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/lsblk-arch-640x423.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/lsblk-arch.png 754w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><button
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			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">Lsblk gibt die Device-ID der im Rechner gefundenen Laufwerke übersichtlich aus.</figcaption></figure>

<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aea30e297315&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aea30e297315" class="wp-block-image wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="423" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/nautilus-mounts-640x423.png" alt="Im Dateimanager könnt ihr überprüfen welche Daten auf welcher Partition zu finden sind." class="wp-image-28653" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/nautilus-mounts-640x423.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/nautilus-mounts.png 754w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><button
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			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">Im Dateimanager könnt ihr überprüfen welche Daten auf welcher Partition zu finden sind.</figcaption></figure>

<p class="wp-block-paragraph">Ist die Frage geklärt, holt ihr euch mit <code>sudo -s</code> Root-Rechte und erzeugt einen Mount-Punkt für euer Arch-System im aktuellen Live-Linux; für mein Beispiel nutze ich einfach <code>/arch</code>. In dieses mountet ihr zuerst die Systempartition, dann die Homepartition nach <code>/arch/home</code> und schließlich &#8212; natürlich nur wenn <code>/boot</code> auch auf einer eigenen Partition liegt &#8212; die Bootpartition eures Arch-Systems.</p>

<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>sudo -s</strong>
$ <strong>mkdir /arch</strong>
$ <strong>mount /dev/sda1 /arch</strong>
$ <strong>mount /dev/sda2 /arch/home</strong>
### Falls ihr weitere Partitionen nutzt...
$ <strong>mount /dev/sda4 /arch/boot</strong></code></pre>

<p class="wp-block-paragraph">Damit das Chroot später komplett funktioniert, müsst ihr nun noch Symlinks zu dynamischen Verzeichnissen des Live-Systems wie <code>/proc</code> oder <code>/dev</code> in den zukünftigen Chroot-Bereich legen. Alleine mit diesen Symlinks würde allerdings der Netzwerkzugang inklusive Namensauflösung noch nicht korrekt funktioniern, holt euch daher noch die <code>resolv.conf</code> des Live-Linux in das Chroot rüber. Ist das alles geschehen, öffnet ihr schließlich mit dem Chroot-Befehl euer Arch-Linux &#8212; ohne es vorher Booten zu müssen.</p>

<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>mount -t proc none /arch/proc</strong>
$ <strong>mount -t sysfs none /arch/sys</strong>
$ <strong>mount -o bind /dev /arch/dev</strong>
$ <strong>mount -o bind /dev/pts /arch/dev/pts</strong> # Wichtig für Pacman
$ <strong>cp -L /etc/resolv.conf /arch/etc</strong> # Für Netzwerkzugriff
$ <strong>chroot /arch bash</strong></code></pre>

<p class="wp-block-paragraph">Im Chroot arbeitet ihr nun mit sämtlichen Daten eures Arch-System, die Wurzel des Verzeichnisbaums beginnt wie gewohnt bei <code>/</code> und nicht mehr mit dem zuvor erstellten Mountpunkt. Zum Bearbeiten der <code>fstab</code> wechselt ihr also einfach nur nach <code>/etc</code> und öffnet dort die Fstab-Datei mit einem Editor wie zum Beispiel Nano: <code>nano /etc/fstab</code>. Ihr braucht sogar auf Programme mit einer graphischen Oberfläche nicht verzichten, dazu müsst ihr lediglich den Xserver des Ubuntu-Systems mit <code>xhost +</code> für Zugriffe von außen öffnen.</p>

<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aea30e297e70&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aea30e297e70" class="wp-block-image wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="423" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/pacman-unter-ubuntu-640x423.png" alt="Mithilfe des Chroot lässt sich von Ubuntu aus direkt in Arch arbeiten." class="wp-image-28654" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/pacman-unter-ubuntu-640x423.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/pacman-unter-ubuntu.png 754w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><button
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			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">Mithilfe des Chroot lässt sich von Ubuntu aus direkt in Arch arbeiten.</figcaption></figure>

<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aea30e2989a7&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aea30e2989a7" class="wp-block-image wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="434" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/gedit-chroot-arch-640x434.png" alt="Erlaubt man den Zugriff auf den Xserver des Ubuntu-Systems lassen sich auch Programme mit GUI starten." class="wp-image-28656" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/gedit-chroot-arch-640x434.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/gedit-chroot-arch-768x520.png 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/04/gedit-chroot-arch.png 1197w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Erlaubt man den Zugriff auf den Xserver des Ubuntu-Systems lassen sich auch Programme mit GUI starten.</figcaption></figure>

<p class="wp-block-paragraph">Befehle wie <code>pacman -Syu</code> zum Einspielen von Updates oder etwa <code>syslinux-install_update -i -a -m</code> für die Neu-Installation des Syslinux-Bootloaders lassen sich direkt aus dem Chroot ausführen, als ob ihr aus eurem Arch-System heraus arbeiten würdet. Mit ein bisschen Ellbogenschmalz und Geschick beim Googeln nach Fehlermeldungen bekommt man sein Arch danach in der Regel wieder recht schnell flott, sodass man wieder ganz normal von der Festplatte oder der SSD booten kann.</p>
<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Linktipp: Bash Guide bringt euch die Bash-Shell näher</title>
		<link>https://linuxundich.de/linktipp-bash-guide-bringt-euch-die-bash-shell-naeher/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/linktipp-bash-guide-bringt-euch-die-bash-shell-naeher/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Aug 2014 17:25:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Bash]]></category>
		<category><![CDATA[Einsteiger]]></category>
		<category><![CDATA[Links]]></category>
		<category><![CDATA[Terminal]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://linuxundich.de/?p=26005</guid>

					<description><![CDATA[The Bash Guide erklärt die Bash von Grund auf – frei lizenziert, über GitHub gepflegt und schon in den ersten Kapiteln lesenswert.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Ich lese und höre immer wieder den Ärger von Linux-Einsteigern über das Terminal. Viele fühlen sich in DOS-Zeiten zurückgesetzt, fühlen sich von Befehlen überfordert, meinen, dass Linux dadurch zu kompliziert sei. Wer jedoch schon länger auf ein Linux setzt, der weiß die Möglichkeiten des Terminals allerdings zu schätzen. Vieles lässt sich im Terminal einfach deutlich effektiver erledigen als mit einer GUI. Nichtsdestotrotz gibt es bei den ersten Schritten im Terminal einige Hürden zu erklimmen, vielleicht helfen dem einen oder anderen ja meine <a title="Tipps und Tricks für den Alltag mit Linux (II)" href="https://linuxundich.de/tipps-und-tricks-fur-den-alltag-mit-linux-ii/">Einsteiger-Tipps und -Tricks für das Linux-Terminal</a>, die ich mitsamt einer Reihe von anderen <a href="http://linuxundich.de/?s=%22Tipps+und+Tricks+f%C3%BCr+den+Alltag+mit+Linux%22">Tipps und Tricks für den Alltag mit Linux</a> vor über 6 Jahren ins Blog gehackt habe.</p><p class="wp-block-paragraph">Etwas aktueller und umfangreicher könnte in Zukunft der <a href="https://guide.bash.academy/">The Bash Guide</a> werden. Noch ist die unter der CC-BY-SA lizenzierte und über <a href="https://github.com/lhunath/bash.academy">GitHub</a> koordinierte Bash-Dokumentation lediglich auf Englisch und auch bei weitem noch nicht vollständig, doch die ersten zwei Kapitel machen schon einmal einen sehr guten Eindruck. Weitere neun Kapitel von Shell-Variablen, über das Bash-Prompt, bis hin zu externen Bash-Tools stehen bereits auf der To-Do-Liste. Wenn ihr euch in den nächsten Monaten ein wenig tiefer in die Funktionen der Bash einarbeiten wollt, dann solltet ihr daher dem Bash Guide noch einmal einen Besuch abstatten, eventuell ist die Doku bis dahin ein wenig umfangreicher geworden.</p>
<figure data-wp-context="{&quot;galleryId&quot;:&quot;6aea30e299d47&quot;}" data-wp-interactive="core/gallery" class="wp-block-gallery has-nested-images columns-1 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">

<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aea30e29a659&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aea30e29a659" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1080" height="756" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" data-id="26006" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/08/bash-guide1.png" alt="Die Startseite von The Bash Guide mit Titel und Autorennamen über einem Bild mit Shell-Code" class="wp-image-26006" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/08/bash-guide1.png 1080w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/08/bash-guide1-640x448.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/08/bash-guide1-768x538.png 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aea30e29b17d&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aea30e29b17d" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1080" height="756" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" data-id="26007" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/08/bash-guide2.png" alt="Das erste Kapitel What is bash, and what do I need it for? im Browser" class="wp-image-26007" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/08/bash-guide2.png 1080w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/08/bash-guide2-640x448.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/08/bash-guide2-768x538.png 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aea30e29bb2f&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aea30e29bb2f" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1080" height="756" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" data-id="26008" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/08/bash-guide3.png" alt="Die ausgeklappte Navigation des Bash Guide mit den Abschnitten und Kapiteln" class="wp-image-26008" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/08/bash-guide3.png 1080w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/08/bash-guide3-640x448.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/08/bash-guide3-768x538.png 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Raspberry-Pi-Einstieg: Was kaufen? Wie installieren? Wie starten?</title>
		<link>https://linuxundich.de/raspberry-pi-einstieg-was-kaufen-wie-installieren/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Jul 2014 18:10:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[Raspberry Pi]]></category>
		<category><![CDATA[Anleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Banana Pi]]></category>
		<category><![CDATA[Einsteiger]]></category>
		<category><![CDATA[Open Hardware]]></category>
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					<description><![CDATA[Welcher Raspberry Pi, welches Zubehör, welches System? Der Einstieg in den Mini-Rechner für Linux-Neulinge, von der Einkaufsliste bis zum ersten Start.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der stromsparende und nur 30 Euro teure Raspberry Pi ist inzwischen kaum mehr aus der Computerwelt wegzudenken. Ob&nbsp;als kleiner Server auf dem Schrank, als Mediacenter hinter dem Fernseher oder als&nbsp;Embedded-PC in einem industriellen Produkt, überall liest und sieht man etwas über den eigentlich als Lern-Computer für Schüler gestarteten Raspberry Pi oder abgekürzt einfach nur RasPi. Inzwischen hat die Raspberry Pi Foundation schon mehr als 3 Millionen der Mini-Rechner verkauft, selbst die Queen hat dem Projekt <a href="https://web.archive.org/web/20140726120122/http://www.raspberrypi.org/raspberry-pi-at-buckingham-palace-3-million-sold">einen Besuch abgestattet</a> &#8212; sie war sichtlich amused. Von daher fasse ich hier mal die wichtigsten Informationen rund um den Raspberry Pi für Einsteiger und Linux-Neulinge zusammen: Was braucht man? Was installiert man wie? So klappt der&nbsp;Raspberry-Pi-Einstieg!</p>

<p class="wp-block-paragraph">Den Raspberry Pi bekommt ihr üblicherweise komplett nackt ohne weiteres Zubehör. Um den RasPi jedoch zum Leben zu erwecken, müsst ihr ein wenig Peripherie um das kleine Rechnerlein anschaffen. Im Netz finden sich eine Reihe von Händler, die komplette Raspberry-Pi-Kits für den Raspberry-Pi-Einstieg anbieten. Oft sind diese jedoch gar nicht nötig, da man oft das eine oder andere Zubehörteil in seiner Computerkiste finden kann. Von daher starte ich erst einmal mit einer kleinen Raspberry-Pi-Einkaufsliste, die ihr nach und nach abhaken könnt.</p>

<h2 class="wp-block-heading">Raspberry-Pi-Einkaufsliste</h2>

<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raspberry Pi&#8230;</strong>&nbsp;Mit einer nur 700 MHz schnellen Single-Core-CPU und knappen 512 MByte Arbeitsspeicher entspricht der Raspberry Pi mit Sicherheit nicht der Idee eines zeitgemäß schnellen Desktop-Computers, doch selbst diese Aufgabe erfüllt der nur Zigarettenschachtel große Raspberry Pi. So richtig wohl fühlt sich der Rasberry Pi &nbsp;jedoch eher als&nbsp;stromsparendes&nbsp;Serverchen, als Mediacenter oder als Bastelrechner für Projekte, die nur ein wenig Rechenpower zum Messen, Steuern oder Auswerten benötigen. In zwischen gibt es mit dem Raspberry Pi 2 allerdings auch einen deutlich schnelleren Nachfolger. Zahlreiche Linux-Distribution machen den RasPi zur idealen Spielwiese für Linux-Fans.</p>

<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aea30e29ea47&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aea30e29ea47" class="wp-block-image wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="426" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi1-e1423042090874-640x426.jpg" alt="Für den Raspberry Pi braucht ihr mindestens Speicherkarte, Netzteil und HDMI-Kabel." class="wp-image-25639" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi1-e1423042090874-640x426.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi1-e1423042090874-768x512.jpg 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi1-e1423042090874.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Für den Raspberry Pi braucht ihr mindestens Speicherkarte, Netzteil und HDMI-Kabel.</figcaption></figure>

<p class="wp-block-paragraph">Die Raspberry Pi Foundation hat kurz nach der Veröffentlichung dieses Beitrags den <a href="https://web.archive.org/web/20140714173900/http://www.raspberrypi.org/introducing-raspberry-pi-model-b-plus/">Raspberry Pi Model B+ herausgebracht</a>. Das neue Modell ist von der Technik her dem &#8222;alten&#8220; Model B sehr ähnlich, allerdings wurde die Stromversorgung optimiert. Der B+ verbraucht dadurch weniger Strom, bietet nun vier USB-Ports auf der Platine und gibt nun endlich aufgrund der stabileren Spannungsversorgung über den 3,5mm-Audioausgang ordentlichen Sound aus. Anstatt normalen SD-Karten benutzt der B+ nun Mirco-SD-Karten, am Chipsatz und den recht knappen 512 MByte RAM hat sich jedoch nichts geändert. Aufgrund des geänderten Aufbaus wird der Raspberry Pi Model B+ jedoch nicht in die für die alten RasPis gedachten Gehäuse passen. Inzwischen gibt es für dieses Modell auch ein passendes Gehäuse.</p>

<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raspberry Pi 2&#8230;</strong> Die <a title="Raspberry Pi 2 ab heute im Handel — Tests folgen" href="https://linuxundich.de/raspberry-pi-2-ab-heute-im-handel-tests-folgen/">zweite Generation des Raspberry Pi</a> arbeitet mit einer 900 MHz schnellen Quad-Core-CPU und besitzt mit 1 GByte RAM doppelt so viel Arbeitsspeicher wie die erste Generation des RasPis.&nbsp;Je nach Anwendungsfall arbeitet der neue Raspberry Pi 2 daher deutlich schneller, die Raspberry Pi Foundation spricht im Schnitt von einer Leistungssteigerung um den Faktor 6. Damit ist der Raspberry Pi 2 natürlich für leistungshungrigere Anwendungen wie etwa als Kodi-Mediacenter besonders gut geeignet. Die Kodi-Distribution OpenELEC hat nur einen Tag nach der Veröffentlichung des RasPi2 schon ein entsprechendes <a title="OpenELEC 5.0.1 unterstützt bereits den Raspberry Pi 2" href="https://linuxundich.de/openelec-5-0-1-unterstutzt-bereits-den-raspberry-pi-2/">Firmware-Build</a> veröffentlicht.</p>

<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aea30e29f4ea&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aea30e29f4ea" class="wp-block-image wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="426" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-2-640x426.jpg" alt="Der Raspberry Pi 2 verfügt über eine Quad-Core-CPU und 1 GByte Arbeitsspeicher." class="wp-image-28527" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-2-640x426.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-2-768x512.jpg 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-2.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Der Raspberry Pi 2 verfügt über eine Quad-Core-CPU und 1 GByte Arbeitsspeicher.</figcaption></figure>

<p class="wp-block-paragraph">Am Design und Layout des Raspberry Pi 2 hat sich ansonsten nicht viel verändert. Auf der Platine finden sich nach wie vor vier USB-2.0-Ports, die HDMI-Schnittstelle, der 10/100-MBit-Ethernet-Port und der GPIO an der selben stelle. Dadurch passt der Raspberry Pi 2 Model B in&nbsp;alle für den Raspberry Pi 1 Model B+ gedachten Gehäuse.&nbsp;Als Server hinkt der Raspberry Pi 2 allerdings dem <a title="Im Test: Wie viel Raspberry Pi steckt im Banana Pi" href="https://linuxundich.de/banana-pi-raspberry-pi-vergleich-test/">Banana Pi</a> nach wie vor hinterher. Eine schnelle USB-3.0-Schnittstelle oder ein SATA-Port zum Anschluss einer externen Festplatte fehlt dem RasPi2&nbsp;ebenso wie schnelles Gigabit-Ethernet. Für den Einsatz als Server würde ich daher nach wie vor eher zu einem Banana Pi greifen.</p>

<p class="wp-block-paragraph"><strong>Display&#8230;</strong>&nbsp;Über HDMI findet der Raspberry Pi Anschluss an gängige Monitore und Fernseher, wer den RasPi allerdings portabel betreiben möchte, der benötigt ein etwas kompakteres Display. Für den RasPi gibt es eine Reihe von kleinen Displays, allerdings bietet die Raspberry Pi Foundation auch ein offizielles Touchscreen-Display für den RasPi an. Mit einer Auflösung von&nbsp;800 x 480 Pixeln auf 7 Zoll schlägt dieses keine Rekorde, dafür ist es perfekt auf das Zusammenspiel mit dem Raspberry Pi optimiert optimiert. Der RasPi steuert das Display über den DSi-Port an, sodass der HDMI-Ausgang frei bleibt, zudem findet die Platine des RasPi hinter dem Display Platz. Dank des stromsparendes Designs reicht zum mobilen Betrieb des Displays auch ein Akkupack zum Betreiben von RasPi mitsamt Display aus.</p>

<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aea30e29ffe8&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aea30e29ffe8" class="wp-block-image wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="427" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-display1-640x427.jpg" alt="Mit dem offiziellen Touchscreen-Display wird der Raspberry Pi zu einem kleinen freien Laptop." class="wp-image-34573" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-display1-640x427.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-display1.jpg 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-display1-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Mit dem offiziellen Touchscreen-Display wird der Raspberry Pi zu einem kleinen freien Laptop.</figcaption></figure>

<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aea30e2a09c3&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aea30e2a09c3" class="wp-block-image wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="427" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-display2-640x427.jpg" alt="Der RasPi findet auf der Rückseite des Touchscreen-Displays seinen Platz." class="wp-image-34572" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-display2-640x427.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-display2.jpg 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-display2-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Der RasPi findet auf der Rückseite des Touchscreen-Displays seinen Platz.</figcaption></figure>

<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gehäuse&#8230;</strong>&nbsp;Den Raspberry Pi nackt und ungeschützt in eine Ecke zu werfen, funktioniert mit Sicherheit eine Weile. Aber wie lange hält der Kleine das durch? Ihr solltet eurem Raspberry Pi daher ein passendes Zuhause verpassen. Mit ein bisschen Geschick bastelt man sich eines aus Karton, ich für meinen Teil finde jedoch RasPi-Cases gut, die sich ohne Schrauben oder abgebrochene Fingernägel zusammenklippsen und wieder öffnen lassen. Hat der Raspberry Pi einen festen Platz gefunden, dann ist man vielleicht auch froh, wenn man das Gehäuse an eine Wand oder eine Holzplatte schrauben kann.</p>

<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aea30e2a1381&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aea30e2a1381" class="wp-block-image wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="427" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi3-e1423042113819-640x427.jpg" alt="Ein Gehäuse schützt euren Raspberry Pi und verlängert seine Lebenserwartung." class="wp-image-25641" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi3-e1423042113819-640x427.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi3-e1423042113819-768x512.jpg 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi3-e1423042113819.jpg 1023w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Ein Gehäuse schützt euren Raspberry Pi und verlängert seine Lebenserwartung.</figcaption></figure>

<p class="wp-block-paragraph"><strong>Speicherkarte&#8230;</strong> Ihr braucht nicht unbedingt eine neue Speicherkarte für euren Raspberry Pi zu kaufen. Gab es anfangs immer mal wieder Schwierigkeiten mit der einen oder anderen Speicherkarte, kommen RasPis inzwischen eigentlich mit allem klar, was man ihnen ins Maul schiebt. Habt ihr noch eine ungenutzte Karte für euer Handy oder Digitalkamera in der Kiste, dann solltet ihr sie auch für den Raspberry Pi nutzen können. In der Praxis würde ich jedoch darauf achten eine Class-10-Karte mit mindestens 8 GByte Kapazität zu nehmen, sonst geht dem RasPi ein wenig zu schnell die Puste aus. [UPDATE 14.07.2014: Das gerade neu veröffentlichte Modell Raspberry Pi B+ nutzt nun Micro-SD-Karten. Wer sich für den RasPi eine neue Speicherkarte kauf, der sollte daher gleich zu einer Micro-SD greifen. So kann man die Karte in allen RasPi-Modellen nutzen oder aber auch ins Handy schieben.]</p>

<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aea30e2a1d74&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aea30e2a1d74" class="wp-block-image wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="427" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi2-e1423042127558-640x427.jpg" alt="Die Speicherkarte sollte dem Class-10-Standard entsprechen und mindestens 8 GByte groß sein." class="wp-image-25640" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi2-e1423042127558-640x427.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi2-e1423042127558-768x512.jpg 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi2-e1423042127558.jpg 1023w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Die Speicherkarte sollte dem Class-10-Standard entsprechen und mindestens 8 GByte groß sein.</figcaption></figure>

<p class="wp-block-paragraph"><strong>Netzteil&#8230;</strong> Auch beim Netzteil müsst ihr nicht zwingend zum Geldbeutel greifen. Der RasPi braucht als Stromversorgung lediglich ein USB-Netzteil mit einer Spannung von 5V bei einer Stromstärke von mindestens 700mA. Die Eckdaten sollten eigentlich die meisten Handy-Netzteile erfüllen. Allerdings arbeiten diese oft nicht wirklich stabil. Dem Akku ist es recht egal, wenn für einen Moment mal nur 650mA anliegen. Der RasPi quittiert diese Schwankungen jedoch mit Abstürzen oder Datenverlusten. Es ist daher in meinen Augen keine wirklich schlechte Idee ein etwas höherwertiges Netzteil zu wählen.</p>

<p class="wp-block-paragraph"><strong>HDMI-Kabel&#8230;</strong> Auch wenn man den Raspberry Pi nur als Server benutzen möchte, braucht man mindestens zum Installieren des Betriebssystems eine Verbindung zu einem Monitor. Beim Raspberry Pi läuft diese über HDMI, ihr könnt daher einfach das Kabel eures Rechners abziehen und beim Raspberry Pi anstecken. Nach wie vor schlägt sich der Raspberry Pi wacker als <a title="Was ist das beste Mediacenter zum Nachrüsten? Chromecast, Raspberry PI/XBMC oder Odroid/Android?" href="https://linuxundich.de/was-ist-das-beste-mediacenter-zum-nachruesten-chromecast-raspberry-pixbmc-oder-odroidandroid/">günstiges und funktionales Mediacenter</a>, von daher braucht ihr eventuell ein weiteres Kabel. Achtet dabei darauf, dass dieses auch die Steuersignale eures TVs (Start, Stop, Pause) mittels <a title="HDMI ist nicht gleich HDMI! Wer XBMC mit der TV-Remote steuern möchte, der muss beim Kauf auf HDMI-CEC-Unterstützung achten" href="https://linuxundich.de/hdmi-kabel-cec-support-raspberry-pi-odroid/">HDMI-CEC zum RasPi durchleiten</a> kann.</p>

<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aea30e2a2805&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aea30e2a2805" class="wp-block-image wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="426" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi4-e1423042141165-640x426.jpg" alt="Für einen Raspberry Pi als Mediacenter sollte euer HDMI-Kabel am besten dem CEC-Standard entsprechen." class="wp-image-25642" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi4-e1423042141165-640x426.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi4-e1423042141165-768x512.jpg 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi4-e1423042141165.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Für einen Raspberry Pi als Mediacenter sollte euer HDMI-Kabel am besten dem CEC-Standard entsprechen.</figcaption></figure>

<p class="wp-block-paragraph"><strong>WLAN-Adapter&#8230;</strong>&nbsp;Der RaspberryPi Model B bringt von Haus aus eine kabel-gebundene 10/100-MBit/s-Netzwerkschnittstelle mit. Liegt der RasPi in der Nähe des Routers muss man also einfach nur ein Netzwerkkabel ziehen. Soll der Raspberry Pi jedoch ins WLAN, muss man sich nach einen Linux-kompatiblen WLAN-Adapter umsehen, der über die USB-Schnittstelle mit dem Rechner/RasPi verbunden wird. Einen passenden Adapter zu finden ist inzwischen nicht mehr so schwer, ich würde darauf achten dass der Adapter dank einer kleinen Antenne etwas mehr Reichweite verspricht.</p>

<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aea30e2a32fb&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aea30e2a32fb" class="wp-block-image wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="427" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi5-e1423042155260-640x427.jpg" alt="Mit einem USB-Netzwerkadapter wird der Raspberry Pi auch WLAN-fähig." class="wp-image-25644" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi5-e1423042155260-640x427.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi5-e1423042155260-768x512.jpg 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi5-e1423042155260.jpg 1023w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Mit einem USB-Netzwerkadapter wird der Raspberry Pi auch WLAN-fähig.</figcaption></figure>

<h2 class="wp-block-heading">Raspberry Pi zum Laufen bringen</h2>

<p class="wp-block-paragraph">Den Raspberry Pi zusammenzubauen stellt eigentlich niemanden vor unlösbare Probleme. Packt den ganzen Spaß aus, setzt die Platine des Raspberry Pi in das Gehäuse, schließt das HDMI-Kabel und Strom an&#8230; und es passiert erst einmal rein gar nichts, außer dass eine kleine LED auf der Platine leuchtet. Ohne ein Betriebssystem auf der in den RasPi geschobenen Speicherkarte bleibt der am Raspberry Pi angeschlossene Monitor erst einmal komplett schwarz.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Ihr müsst daher also erst einmal ein System für den RasPi auf die Speicherkarte kopieren. Zum Glück gibt euch die Raspberry-Pi-Foundationen einen praktischen Installer an die Hand. <a href="https://www.raspberrypi.com/software/">NOOBS</a>&nbsp;oder&nbsp;New Out Of the Box Software ist eine Basis-Software, die mehrere Raspberry-Pi-Distributionen&nbsp;(aktuell sind das als klassische Linuxe <a href="http://linuxundich.de/tag/raspbian/">Raspbian</a>, Pidora und Arch Linux, oder auf das <a href="http://linuxundich.de/tag/xbmc/">XBMC-Mediacenter</a> spezialisierte Distributionen wie&nbsp;<a href="http://linuxundich.de/tag/openelec/">OpenELEC</a> und Raspbmc und schließlich Risc OS als Exot).</p>

<h3 class="wp-block-heading">Raspberry Pi mit NOOBS aufsetzen</h3>

<p class="wp-block-paragraph">Für die Installation eines RaspPi-Systems mit NOOBS müsst&nbsp;ihr keine großen Vorkenntnisse rund um das Linux und Einspielen von Festplattenimages haben. Alles was ihr im benötigt ist ein simpler Dateimanager &#8212; im Folgenden seht ihr einen Linux-Dateimanager, selbstverständlich funktioniert der Raspberry-Pi-Einstieg auf diesem Weg auch unter Windows mit dem Explorer.</p>

<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aea30e2a3f40&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aea30e2a3f40" class="wp-block-image wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="466" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/noobs-kopieren-640x466.png" alt="Den Inhalt des entpackten Noobs-Archiv müsst ihr einfach nur auf die Speicherkarte schieben." class="wp-image-25647" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/noobs-kopieren-640x466.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/noobs-kopieren-768x559.png 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/noobs-kopieren.png 877w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Den Inhalt des entpackten Noobs-Archiv müsst ihr einfach nur auf die Speicherkarte schieben.</figcaption></figure>

<p class="wp-block-paragraph">Wie also NOOBS auf die SD-Karte packen? Holt euch einfach das aktuelle <a href="http://downloads.raspberrypi.org/NOOBS_latest">aktuelle NOOBS aus dem Netz</a>, entpackt das ZIP-Archiv in einen neuen Ordner und schiebt die entpackten Daten&nbsp;einfach mit dem Dateimanager direkt in das Stammverzeichnis der&nbsp;Speicherkarte. Unter Windows also nach E:\, F:\ oder wo auch immer Windows die Speicherkarte eingebunden hat. Bei der vom Download her kleineren Lite-Version lädt die Installationsroutine das System nur bei Bedarf aus dem Netz, euer RasPi muss daher bei dieser Variante am Netzwerk hängen.</p>

<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aea30e2a4a50&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aea30e2a4a50" class="wp-block-image wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="510" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-noobs1-640x510.jpg" alt="NOOBS übernimmt die Installation einer Linux-Betriebssystem auf dem Raspberry Pi." class="wp-image-25655" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-noobs1-640x510.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-noobs1-768x612.jpg 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-noobs1.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><button
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			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">NOOBS übernimmt die Installation einer Linux-Betriebssystem auf dem Raspberry Pi.</figcaption></figure>

<p class="wp-block-paragraph">Für den Einstieg in die Linux-Welt oder wenn der Raspberry Pi wirklich als kleiner Rechner dienen soll, würde ich zu Raspbian raten. Einem von der Debian-Distribution abstammenden System, das von Haus aus alles mitbringt und gut angepasst werden kann. Soll euer RasPi seinen Zweck als Mediacenter erfüllen, dann würde ich zu <a href="http://linuxundich.de/tag/openelec/">OpenELEC</a> greifen. Ich gehe im Weiteren davon aus, dass ihr ein Raspian installiert. Dazu setzt ihr einfach den Haken vor das Logo und klickt auf <em>Install</em>, danach könnt ihr euch gemütlich zurücklehnen und eine Tasse Kaffee trinken.</p>

<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aea30e2a55e1&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aea30e2a55e1" class="wp-block-image wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="427" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-noobs2-640x427.jpg" alt="Einen kleines Tool hilft euch nach der grundlegenden Installation von Raspbian beim Einrichten des Systems." class="wp-image-25656" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-noobs2-640x427.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-noobs2-768x512.jpg 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-noobs2.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><button
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			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">Einen kleines Tool hilft euch nach der grundlegenden Installation von Raspbian beim Einrichten des Systems.</figcaption></figure>

<p class="wp-block-paragraph">Nach einem Neustart empfängt euch als erstes das Raspberry Pi Software Configuration Tool. Das Programm hilft euch dabei die wichtigsten Einstellungen vorzunehmen. Es ist nicht spezifisch für NOOBS gedacht, sondern direkt in Raspbian enthalten. Der erste Punkt <em>Expand Filesystem</em> ist daher nur für die User gedacht, die Raspbian direkt als Image installiert haben. Es würde den von Raspbian in Anspruch genommenen Speicherplatz auf die gesamte Speicherkarte ausdehnen, bei NOOBS ist dies jedoch schon der Fall, daher könnt ihr ihn überspringen.</p>

<div class="wp-block-group is-nowrap is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-083dbefd wp-block-group-is-layout-flex">
<p class="wp-block-paragraph">Wichtig sind hingegen die restlichen Punkte: Mit <em>Change User Password</em>&nbsp;ändert ihr das Passwort des Standard-Benutzers &#8222;pi&#8220;. Für diesen ist von Haus aus das Passwort &#8222;raspberry&#8220; fest eingetragen. Von Haus aus startet Raspbian nicht mit einer grafischen Desktopumgebnung, von daher solltet ihr danach&nbsp;unter&nbsp;<em>Enable Boot to Desktop</em> einstellen, dass der grafischer&nbsp;Desktop beim Start des Systems mitgeladen wird. Danach sorgt ihr dafür, dass das System auf eurem Raspberry Pi Deutsch spricht, dazu öffnet ihr die <em>Internationalisation Options</em>.</p>
</div>

<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aea30e2a621f&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aea30e2a621f" class="wp-block-image wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="427" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-noobs3-640x427.jpg" alt="Raspbian spricht Deutsch." class="wp-image-25658" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-noobs3-640x427.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-noobs3-768x512.jpg 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-noobs3.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><button
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			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">Raspbian spricht Deutsch.</figcaption></figure>

<div class="wp-block-group is-nowrap is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-083dbefd wp-block-group-is-layout-flex">
<p class="wp-block-paragraph">Hier müsst ihr euch nun durch ein paar Dialoge tippen. Im ersten unter <em>Change Locale</em> stellt ihr die Sprache um, denn von Haus aus spricht das Raspbian-System nur Englisch. Scrollt in der seeeeehr langen Liste eine Weile runter und wählt dann mit der Leertaste die direkt untereinander stehenden Einträge <em>de_DE ISO-8859-15, de_DE.UTF-8 UTF-8 und de_DE@euro ISO-8859-15</em> aus. Anschließend&nbsp;bestimmt ihr noch <em>de_DE.UTF-8</em> als die standardmäßig zu nutzende Spracheinstellung. Danach geht es mit <em>Change Timezone</em> weiter, wo ihr <em>Europe/Berlin</em> als Zeitzone festlegt. Im letzten Punkt <em>Change Keyboard Layout</em> müsst ihr üblicherweise nichts mehr anpassen. In den&nbsp;<em>Advanced Option</em> ist vielleicht noch der Punkt <em>SSH</em> interessant, über diesen aktiviert ihr den SSH-Server, so dass ihr über das Netzwerk auf euren Raspberry Pi zugreifen könnt.</p>
</div>

<p class="wp-block-paragraph">Die restlichen Optionen könnt ihr im Normalfall ignorieren, nur dem Punkt <em>Overclock</em> solltet ihr noch einen Besuch abstatten. Raspbian darf den Raspberry Pi ganz <a title="Raspbian darf Raspberry Pi ganz offiziell auf bis zu einem GHz übertakten" href="https://linuxundich.de/raspbian-darf-raspberry-pi-ganz-offiziell-auf-bis-zu-einem-ghz-ubertakten/">offiziell übertakten</a>, anstatt 700 MHz sind Taktraten von bis zu 1000 MHz möglich. Ob überhaupt und wenn wie hoch ihr euren RasPi taktet, müsst ihr selber herausfinden. Euer Raspberry Pi wird dabei mit Sicherheit nicht in Flammen aufgehen, es kann allerdings zu Abstürzen des Systems kommen. Solltet ihr das erst später bemerken, so könnt ihr die Konfiguration jederzeit mit dem folgenden Befehl wieder aufrufen und neue Werte setzen.</p>

<pre class="wp-block-preformatted">$ sudo raspi-config</pre>

<p class="wp-block-paragraph">Auch NOOBS selber bleibt euch nach Abschluss der Raspbian-Installation &#8212; oder eine der anderen von NOOBS unterstützten Distributionen &#8212; erhalten. Ihr müsst beim Start des Systems kurz nach dem Anschalten einfach die Shift-Taste einer angeschlossenen USB-Tastatur gedrückt halten. Der RasPi wird dies erkennen und den schon bekannten &nbsp;NOOBS-Screen laden. Von dort könnt ihr das System wieder frisch aufsetzen oder eine der anderen Distributionen installieren.</p>

<h3 class="wp-block-heading">Raspbian starten und benutzen</h3>

<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aea30e2a6d7d&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aea30e2a6d7d" class="wp-block-image wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="427" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-lxde-640x427.jpg" alt="Groß, größer, noch größer... LXDE unter Raspbian auf 42 Zoll." class="wp-image-25677" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-lxde-640x427.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-lxde.jpg 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/raspberry-pi-lxde-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><button
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			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">Groß, größer, noch größer&#8230; LXDE unter Raspbian auf 42 Zoll.</figcaption></figure>

<p class="wp-block-paragraph">Habt ihr bei der Installation die Option gesetzt, dass das Rapian-System von Haus aus die grafische Desktopumgebung lädt, dann startet nach einer kurzen Ladezeit die LXDE-Desktopumgebung. Solltet ihr den Schalter vergessen haben, dann ist das kein Beinbruch. Entweder ihr startet wie oben beschrieben direkt das RasPi-Konfigurationstool oder ihr ladet erst einmal mit dem folgenden Befehl die Desktopumgebung und kümmert euch dann in einem Terminal um das Problem.</p>

<pre class="wp-block-preformatted">$ startx</pre>

<p class="wp-block-paragraph">Auf dem Desktop solltet ihr euch eigentlich ohne große Probleme zurechtfinden, der LXDE-Desktop des Raspbian sieht auch nicht anders aus wie ein Windows XP oder Windows 7. Raspbian installiert eigentlich alles, was man nach dem Raspberry-Pi-Einstieg&nbsp;braucht. Bei der Wahl der Programme passt sich Raspbian jedoch der Rechenleistung des RasPis an. Große Schinken wie Chrome, Firefox oder Libre- bzw. OpenOffice würden die nur 700 MHz schnelle CPU und die nur 512 MByte schnell in die Knie zwingen, daher setzte Raspbian auf schlanke Anwendungen wie Midori als Browser.</p>

<h2 class="wp-block-heading">Raspberry Pi als stromsparender Mini-Server</h2>

<p class="wp-block-paragraph">Soll der Raspberry Pi als kleiner Server in der Ecke stehen, dann wollt ihr ihn wohl kaum mit Maus und Tastatur bedienen, auch ein Monitor muss nicht unbedingt am RasPi hängen. Um auf den RasPi-Server zuzugreifen, habt ihr im RasPi-Konfigurationstool daher hoffentlich unter <em>Advanced Option | SSH</em> den SSH-Server aktiviert. Falls nicht, ruft ihr das Tool einfach noch einmal wie oben beschrieben auf und holt das nach.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Nun müsst&nbsp;ihr noch die Netzwerk-Adresse eures Rasperry Pis in Erfahrung bringen. Unter anderen Linuxen gibt es dafür das Kommando <em>ifconfig</em>,&nbsp;doch der Aufruf dieses Kommandos führt unter Raspbian nur zu einer Fehlermeldung. Doch auch ohne ifconfig kommt ihr an die IP-Adresses eures Pis, gebt stattdessen einfach nur <em>ip a</em> in das Terminal ein. In der mit eth0 beginnenden Zeile findet ihr auch die IP-Adresse des Systems.</p>

<pre class="wp-block-preformatted">$ ip a
1: lo: &lt;LOOPBACK,UP,LOWER_UP&gt; mtu 65536 qdisc noqueue state UNKNOWN
link/loopback 00:00:00:00:00:00 brd 00:00:00:00:00:00
inet 127.0.0.1/8 scope host lo
valid_lft forever preferred_lft forever
2: eth0: &lt;BROADCAST,MULTICAST,UP,LOWER_UP&gt; mtu 1500 qdisc pfifo_fast state UP qlen 1000
link/ether b8:27:eb:29:93:10 brd ff:ff:ff:ff:ff:ff
inet 192.168.178.59/24 brd 192.168.178.255 scope global eth0
valid_lft forever preferred_lft forever</pre>

<p class="wp-block-paragraph">Linux-User starten nun einfach nur ein Terminal und nehmen mit <em>ssh pi@ip-adresse-raspi&nbsp;Verbindung</em>&nbsp;zu ihrem Raspi auf. Unter Windows ist dies ein kleines bisschen aufwändiger, da Microsoft seine Windows-Systeme komplett ohne einen SSH-Client ausstattet. Doch natürlich findet ihr hier eine Lösung in der Open-Source-Community, mit <a href="https://www.chiark.greenend.org.uk/~sgtatham/putty/">PuTTY</a> gibt es einen wunderbaren SSH-Client, den ihr nur herunterladen und ausführen müsst.</p>

<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aea30e2a785d&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aea30e2a785d" class="wp-block-image wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="468" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/putty-raspberry-pi-640x468.png" alt="Mit PuTTY gehts bei aktiviertem SSH-Server über SSH auf den Raspberry Pi." class="wp-image-25679" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/putty-raspberry-pi-640x468.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/putty-raspberry-pi-768x561.png 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2014/07/putty-raspberry-pi.png 798w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><button
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				<path fill="#fff" d="M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z" />
			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">Mit PuTTY geht&#8217;s bei aktiviertem SSH-Server über SSH auf den Raspberry Pi.</figcaption></figure>

<p class="wp-block-paragraph">Wie geht es nach dem ersten Raspberry-Pi-Einstieg nun weiter? Wer schon ein wenig Linux-Erfahrung hat, der wird sich auch unter Raspbian sehr gut zurecht finden. Das System basiert auf Debian, genauso wie die beliebte Ubuntu-Distribution. Von daher könnt ihr viele Beiträge aus dem umfangreichen <a href="https://wiki.ubuntuusers.de/Startseite/">Ubuntuusers-Wiki</a> auf Raspbian übertragen. Wer also einen Web- oder Datenbank-Serverchen mit dem RasPi aufsetzen möchte, Fragen zu einem bestimmten Programm hat, der findet dort kompetente Hilfe. Und natürlich findet ihr auch bei mir eine Reihe von interessanten Informationen rund um <a href="http://linuxundich.de/category/raspberry-pi/">Linux und den Raspberry</a> Pi. </p>

<p class="wp-block-paragraph">Viel Spaß beim Experimentieren!<br>Euer Christoph</p>



<div class="wp-block-group lui-no-link-marker lui-no-autolink has-border-color has-base-2-background-color has-background has-global-padding is-layout-constrained wp-container-core-group-is-layout-389236d9 wp-block-group-is-layout-constrained" style="border-color:var(--wp--preset--color--line);border-width:1px;border-radius:8px;margin-top:var(--wp--preset--spacing--50);margin-bottom:var(--wp--preset--spacing--50);padding-top:var(--wp--preset--spacing--40);padding-right:var(--wp--preset--spacing--40);padding-bottom:var(--wp--preset--spacing--40);padding-left:var(--wp--preset--spacing--40)">
<p class="has-muted-color has-text-color has-small-font-size wp-block-paragraph" style="font-weight:700;letter-spacing:0.08em;text-transform:uppercase">Das braucht ihr heute</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Artikel beschreibt den Stand, als er entstand. Wer heute einsteigt, greift zum Raspberry Pi 5. Die Auswahl nach aktuellem Stand (Oktober 2026):</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="margin-top:var(--wp--preset--spacing--40);margin-bottom:var(--wp--preset--spacing--20);font-weight:700">Der Rechner</p>



<div class="wp-block-columns are-vertically-aligned-center is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-957a3321 wp-block-columns-is-layout-flex" style="border-top-color:var(--wp--preset--color--line);border-top-width:1px;margin-top:0;margin-bottom:0;padding-top:var(--wp--preset--spacing--20);padding-bottom:var(--wp--preset--spacing--20)">
<div class="wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:70%">
<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph"><strong>Raspberry Pi 5 (4 GB)</strong><br>Der aktuelle Pi, reicht für die meisten Projekte.</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:30%">
<div class="wp-block-buttons is-content-justification-right is-layout-flex wp-container-core-buttons-is-layout-c5ec1813 wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button is-style-outline is-style-outline--2"><a class="wp-block-button__link has-small-font-size has-custom-font-size wp-element-button" href="https://www.amazon.de/dp/B0CK3L9WD3/?tag=linuxundich-21" target="_blank" rel="sponsored nofollow noopener">Bei Amazon</a></div>
</div>
</div>
</div>



<div class="wp-block-columns are-vertically-aligned-center is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-957a3321 wp-block-columns-is-layout-flex" style="border-top-color:var(--wp--preset--color--line);border-top-width:1px;margin-top:0;margin-bottom:0;padding-top:var(--wp--preset--spacing--20);padding-bottom:var(--wp--preset--spacing--20)">
<div class="wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:70%">
<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph"><strong>Raspberry Pi 5 (8 GB)</strong><br>Mehr Luft für Desktop, Container und Experimente.</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:30%">
<div class="wp-block-buttons is-content-justification-right is-layout-flex wp-container-core-buttons-is-layout-c5ec1813 wp-block-buttons-is-layout-flex">
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<p class="wp-block-paragraph" style="margin-top:var(--wp--preset--spacing--40);margin-bottom:var(--wp--preset--spacing--20);font-weight:700">Zum Betrieb</p>



<div class="wp-block-columns are-vertically-aligned-center is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-957a3321 wp-block-columns-is-layout-flex" style="border-top-color:var(--wp--preset--color--line);border-top-width:1px;margin-top:0;margin-bottom:0;padding-top:var(--wp--preset--spacing--20);padding-bottom:var(--wp--preset--spacing--20)">
<div class="wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:70%">
<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph"><strong>Offizielles 27-W-USB-C-Netzteil</strong><br>Der Pi 5 braucht 5 V mit 5 A, ein schwächeres Netzteil bremst ihn und die USB-Anschlüsse aus.</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:30%">
<div class="wp-block-buttons is-content-justification-right is-layout-flex wp-container-core-buttons-is-layout-c5ec1813 wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button is-style-outline is-style-outline--4"><a class="wp-block-button__link has-small-font-size has-custom-font-size wp-element-button" href="https://www.amazon.de/dp/B0CM46P7MC/?tag=linuxundich-21" target="_blank" rel="sponsored nofollow noopener">Bei Amazon</a></div>
</div>
</div>
</div>



<div class="wp-block-columns are-vertically-aligned-center is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-957a3321 wp-block-columns-is-layout-flex" style="border-top-color:var(--wp--preset--color--line);border-top-width:1px;margin-top:0;margin-bottom:0;padding-top:var(--wp--preset--spacing--20);padding-bottom:var(--wp--preset--spacing--20)">
<div class="wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:70%">
<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph"><strong>Offizielles Gehäuse</strong><br>Schlicht, passt genau und hat Platz für den Lüfter.</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:30%">
<div class="wp-block-buttons is-content-justification-right is-layout-flex wp-container-core-buttons-is-layout-c5ec1813 wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button is-style-outline is-style-outline--5"><a class="wp-block-button__link has-small-font-size has-custom-font-size wp-element-button" href="https://www.amazon.de/dp/B0CLY2974P/?tag=linuxundich-21" target="_blank" rel="sponsored nofollow noopener">Bei Amazon</a></div>
</div>
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			</item>
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		<title>Über die Verwendung von ./ in Shell-Befehlen</title>
		<link>https://linuxundich.de/uber-die-verwendung-von-in-shell-befehlen/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/uber-die-verwendung-von-in-shell-befehlen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 15:30:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Bash]]></category>
		<category><![CDATA[Einsteiger]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://linuxundich.de/de/?p=5716</guid>

					<description><![CDATA[Warum muss man Skripte im aktuellen Verzeichnis mit ./ aufrufen? Eine Erklärung von $PATH, den Sicherheitsgründen dahinter und den Ordnern ~/bin und /usr/local/bin.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Zeichenkombination <code>./</code> – also ein Punkt gefolgt von einem Schrägstrich (auch bekannt als Slash) – wird häufig vor Linux-Befehlen verwendet. Besonders Linux-Einsteiger stoßen auf diese Kombination, wenn es darum geht, ein Programm oder ein Skript auszuführen, das im aktuellen Verzeichnis einer <a href="/vorsicht-bei-gut-gemeinten-tipps-und-ratschlagen-fur-die-shell/">Shell</a> liegt. Was verbirgt sich hinter diesem scheinbar kryptischen Kommando, und muss man es immer eingeben? Ich versuche, den Dschungel ein wenig zu lüften.</p>



<span id="more-5716"></span>



<p class="wp-block-paragraph">Bevor ich zum <code>./</code> komme, muss ich ein wenig ausholen und ein paar Grundlagen in Bezug auf die Linux-Shell und die Umgebungsvariable <code>$PATH</code> erklären. Eine Shell ist ein Programm, das eine textbasierte Benutzerschnittstelle bereitstellt, in die der Benutzer Befehle eingeben kann, die dann von der Shell ausgeführt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Ausführung eines Befehls in einem Linux-System wird entweder ein in der Shell fest eingebautes Kommando ausgeführt oder ein ausführbares Programm oder Skript, das sich irgendwo auf der Festplatte befindet. Zu den eingebauten Befehlen gehören beispielsweise <code>cd</code>, <code>echo</code>, <code>kill</code> oder <code>alias</code>. Diese Befehle sind fest in der Shell integriert, sodass beim Aufruf dieser Befehle kein externes Programm ausgeführt wird. Im Gegensatz dazu stehen ausführbare Programme wie <code>mv</code>, <code>less</code>, <code>gedit</code> oder <code>firefox</code>, deren ausführbare Dateien oft im Verzeichnis <code>/usr/bin</code> liegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gibt man nun einen Befehl in eine Shell ein, prüft die Shell zunächst, ob dieser Befehl eingebaut ist. Erkennt die Shell einen externen Befehl, durchsucht sie den Pfad (über die Variable <code>$PATH</code>) nach einer ausführbaren Datei mit demselben Namen und führt diese aus, wenn die Suche erfolgreich war. Über&#8230;</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>echo $PATH</strong>
/usr/local/sbin:/usr/local/bin:/usr/sbin:/usr/bin:/sbin:/bin:/usr/games</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">&#8230;könnt ihr euch den aktuellen Suchpfad anzeigen lassen. In jedem dieser Verzeichnisse sucht die Shell nach ausführbaren Dateien. Die Reihenfolge der Einträge ist dabei von Bedeutung. Wird nach <code>foo</code> gesucht und im Verzeichnis <code>/usr/local/bin</code> das Skript gefunden, dann wird <code>/usr/local/bin/foo</code> ausgeführt, auch wenn es in <code>/usr/bin</code> noch eine Datei namens <code>foo</code> gibt. Diesen Punkt sollte man nicht aus dem Gedächtnis verlieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Skripte in einem Verzeichnis ausführen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nun kann ich den Bogen zum <code>./</code> wieder schließen. Angenommen, ihr wollt ein Skript oder ein Programm ausführen. Als Beispiel nehme ich ein Skript namens <code>beispiel.sh</code> im Verzeichnis <code>~/tmp</code> in eurem Home-Verzeichnis. Öffnet dazu ein Terminal, geht in das Verzeichnis, in dem sich das Skript befindet, und versucht, es aufzurufen&#8230;</p>



<pre class="wp-block-code"><code>otto@computer:~$ <strong>cd tmp</strong>
otto@computer:~/tmp$ <strong>beispiel.sh</strong>
beispiel.sh: command not found
otto@computer:~/tmp$ <strong>ls -al beispiel.sh</strong>
-rwxr-xr-x 1 otto otto 61 2010-02-03 15:28 beispiel.sh</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Wie ihr seht, wird das Skript nicht gefunden, obwohl ich mich im richtigen Verzeichnis befinde, das Skript da ist und die Berechtigungen stimmen. Warum klappt das also nicht? Die Lösung liegt im vorhin beschriebenen <code>$PATH</code>. Zur Erinnerung gebe ich ihn nochmal aus&#8230;</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>echo $PATH</strong>
/usr/local/sbin:/usr/local/bin:/usr/sbin:/usr/bin:/sbin:/bin:/usr/games</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Die Shell erkennt schnell, dass <code>beispiel.sh</code> kein eingebauter Shell-Befehl ist, daher durchsucht sie den Pfad. Auch hier wird sie jedoch nicht fündig. In den Verzeichnissen, die im <code>$PATH</code> enthalten sind, wird keine Datei namens <code>beispiel.sh</code> gefunden, weshalb die Shell &#8222;command not found&#8220; ausgibt. Was ist also los? Der Grund ist einfach: Der <code>$PATH</code> enthält nie das aktuelle Verzeichnis, in dem man sich befindet. Um also mein Skript <code>beispiel.sh</code> auszuführen, müsste ich den vollständigen Pfad angeben&#8230;</p>



<pre class="wp-block-code"><code>otto@computer:~$ <strong>cd tmp</strong>
otto@computer:~/tmp$ <strong>/home/otto/tmp/beispiel.sh</strong>
Dies ist nur ein Beispiel für ein Skript.
otto@computer:~/tmp$ <strong>$HOME/tmp/beispiel.sh</strong>
Dies ist nur ein Beispiel für ein Skript.
otto@computer:~/tmp$ <strong>~/tmp/beispiel.sh</strong>
Dies ist nur ein Beispiel für ein Skript.</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Wie ihr seht, gibt es zahlreiche Varianten, den Pfad zur Datei anzugeben. Das Tippen dabei ist jedoch aufwändig, weshalb es Abkürzungen gibt, die einem die Arbeit erleichtern. Die kürzeste Möglichkeit, einen Pfad zum aktuellen Verzeichnis anzugeben, ist der Punkt. Der Punkt steht für das aktuelle Verzeichnis, sodass zum Ausführen von <code>beispiel.sh</code> einfach <code>./</code> als Pfadangabe ausreicht&#8230;</p>



<pre class="wp-block-code"><code>otto@computer:~$ <strong>cd tmp</strong>
otto@computer:~/tmp$ <strong>./beispiel.sh</strong>
Dies ist nur ein Beispiel für ein Skript.</code></pre>



<h2 class="wp-block-heading">Warum ist das aktuelle Verzeichnis nicht im Pfad?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr stellt euch nun möglicherweise die Frage, warum das aktuelle Verzeichnis nicht im Pfad enthalten ist. Man würde sich doch einiges an Tipparbeit und vor allem Verwirrung ersparen. Der Grund ist einfach: Sicherheit! Stellt euch vor, jemand gibt euch ein paar Daten, die ihr via Shell irgendwohin verschieben sollt. In den Daten befindet sich jedoch eine unscheinbare Datei namens <code>mv</code> mit folgendem Inhalt&#8230;</p>



<pre class="wp-block-code"><code>#!/bin/bash
rm -rf $HOME</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Geht ihr nun in das Verzeichnis und gebt den Befehl&#8230;</p>



<pre class="wp-block-code"><code>otto@computer:~$ <strong>cd ~/daten</strong>
otto@computer:~/daten$ <strong>mv beispiel.* /wohin/auch/immer</strong></code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">&#8230;ein, dann würde – solange das aktuelle Verzeichnis vor <code>/usr/bin</code> im <code>$PATH</code> steht – das im Verzeichnis enthaltene <code>mv</code>-Skript ausgeführt werden und nicht das <code>/usr/bin/mv</code>. Das Ergebnis? Euer gesamtes Home-Verzeichnis würde kommentarlos und auf einen Schlag gelöscht werden. Wäre das aktuelle Verzeichnis im <code>$PATH</code> vor den Systempfaden wie <code>/usr/bin</code> und Co. eingetragen, könnte man ohne Weiteres schadhafte Software oder sogar Schadcode unterjubeln.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kann ich das aktuelle Verzeichnis wirklich nicht in den $PATH aufnehmen?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Falls euch der Ausschluss des aktuellen Verzeichnisses wirklich stört, ist es problemlos möglich, das aktuelle Verzeichnis in den <code>$PATH</code> aufzunehmen. Ob es sinnvoll ist, darüber möchte ich aufgrund des oben genannten Negativbeispiels nicht weiter spekulieren. Den Pfad könnt ihr über einen Eintrag in der Datei <code>~/.profile</code> in eurem Home-Verzeichnis anpassen. Fügt ihr am Ende der Datei beispielsweise diesen Eintrag hinzu&#8230;</p>



<pre class="wp-block-code"><code>PATH="$PATH:."</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">&#8230;und startet eine neue Shell, sieht euer <code>$PATH</code> schließlich so aus.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>echo $PATH</strong>
/usr/local/sbin:/usr/local/bin:/usr/sbin:/usr/bin:/sbin:/bin:/usr/games:.</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Am Ende steht der <code>.</code> für das aktuelle Verzeichnis. Mit&#8230;</p>



<pre class="wp-block-code"><code>otto@computer:~$ <strong>cd tmp</strong>
otto@computer:~/tmp$ <strong>beispiel.sh</strong>
Dies ist nur ein Beispiel für ein Skript.</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">&#8230;könnt ihr dann das Beispiel-Skript ausführen. Ihr seht, kein <code>./</code> mehr nötig. Steht der Punkt am Ende des Pfades, so besteht auch keine Gefahr, dass der oben beschriebene Trick funktioniert, aber es gibt einen sicheren Weg, eigene Skripte ohne Pfadangaben auszuführen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Verzeichnisse ~/bin und /usr/local/bin</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr könnt in eurem Home-Verzeichnis einen Ordner namens <code>~/bin</code> anlegen. Beim Starten einer Shell wird automatisch geprüft, ob dieser Ordner existiert. Wird er gefunden, wird er automatisch in den <code>$PATH</code> aufgenommen. Dies funktioniert über den folgenden Abschnitt&#8230;</p>



<pre class="wp-block-code"><code># set PATH so it includes user's private bin if it exists
if [ -d "$HOME/bin" ] ; then
    PATH="$HOME/bin:$PATH"
fi</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">&#8230;in der Datei <code>~/.profile</code>, die beim Starten einer Shell ausgeführt wird. Wenn ihr euch den <code>$PATH</code> nun anseht, wird er folgendermaßen aussehen&#8230;</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>echo $PATH</strong>
/home/otto/bin:/usr/local/sbin:/usr/local/bin:/usr/sbin:/usr/bin:/sbin:/bin:/usr/games</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Der Ordner <code>/home/otto/bin</code> steht nun an erster Stelle, und Skripte, die ihr dort ablegt, werden automatisch gefunden. Wenn ihr wollt, dass euer Skript oder kleines Programm von allen Benutzern des Systems verwendet wird, solltet ihr es nach <code>/usr/local/bin</code> kopieren oder dort verlinken. Dieses Verzeichnis befindet sich ebenfalls immer im <code>$PATH</code>, und die Paketverwaltung legt dort keine Dateien ab. Es ist also euer persönliches Verzeichnis.</p>

<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Linux-Hilfe per IRC und Webchat</title>
		<link>https://linuxundich.de/linux-hilfe-per-irc-und-webchat/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/linux-hilfe-per-irc-und-webchat/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 21:30:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Distributionen]]></category>
		<category><![CDATA[Einsteiger]]></category>
		<category><![CDATA[IRC]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://linuxundich.de/de/?p=5183</guid>

					<description><![CDATA[Hilfe zu Linux gibt es nicht nur in Foren: eine Übersicht der wichtigsten IRC-Kanäle und der Webchats, über die man sie erreicht.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Gerade wenn man schnell und dringend Hilfe sucht sind <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Internet_Relay_Chat">IRC-Chats</a> eine gute Möglichkeit Hilfe zu finden. In den einschlägigen IRC-Kanälen sitzen eigentlich immer fleißige Helfer, die bei Problemen direkt ansprechbar sind. Solange man sich an eine Hand voll grundlegender <a href="https://wiki.ubuntuusers.de/LocoTeam/IRC#Das-Regelwerk-der-Ubuntu-IRC-Channels">Regeln</a> hält, wird man auch nett behandelt.</p><p class="wp-block-paragraph">Da die gängigsten Linux-Distributionen ihre IRC-Kanäle auf <a href="https://freenode.net/">freenode</a> liegen haben und man daher den <a href="https://webchat.freenode.net/">Webchat-Client</a> von freenode benutzen kann, braucht man im Notfall nicht einmal ein IRC-Programm auf fremden Rechner installieren. Einfach Browser starte, Nicknamen eintragen und den Kanal eingeben. Falls Ihr also einmal &#8222;interaktive&#8220; Hilfe sucht, dann schaut im IRC vorbei. Anbei findet ihr Links zu den deutschsprachigen und englischen IRC-Kanälen der beliebtesten Distributionen&#8230;</p>
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aea30e2afaf3&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aea30e2afaf3" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="75" height="75" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/12/arch.png" alt="arch" class="wp-image-5203" style="width:100%"/><button
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		</button></figure>
<h2 class="wp-block-heading">Arch</h2><p class="wp-block-paragraph"><a href="https://web.archive.org/web/20090909083227/http://www.archlinux.org/irc/">Übersicht</a></p><p class="wp-block-paragraph">#archlinux: <a href="https://webchat.freenode.net/?channels=archlinux">webchat</a> &#8211; <a href="irc://irc.freenode.net/archlinux">irc</a><br />
#archlinux.de: <a href="http://webchat.freenode.net/?channels=archlinux.de">webchat</a> &#8211; <a href="irc://irc.freenode.net/archlinux.de">irc</a></p>
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aea30e2b0447&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aea30e2b0447" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="75" height="75" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/12/debian.png" alt="debian" class="wp-image-5204" style="width:100%"/><button
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		</button></figure>
<h2 class="wp-block-heading">Debian</h2><p class="wp-block-paragraph"><a href="https://wiki.debian.org/IRC">Übersicht</a></p><p class="wp-block-paragraph">#debian: <a href="http://webchat.freenode.net/?channels=debian">webchat</a> &#8211; <a href="irc://irc.freenode.net/debian">irc</a><br />
#debian.de: <a href="https://webchat.freenode.net/?channels=debian.de">webchat</a> &#8211; <a href="irc://irc.freenode.net/debian.de">irc</a></p>
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aea30e2b0d8a&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aea30e2b0d8a" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="75" height="75" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/12/fedora.png" alt="fedora" class="wp-image-5205" style="width:100%"/><button
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<h2 class="wp-block-heading">Fedora</h2><p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fedoraproject.org/wiki/Communicate#IRC">Übersicht</a></p><p class="wp-block-paragraph">#fedora: <a href="https://webchat.freenode.net/?channels=fedora">webchat</a> &#8211; <a href="irc://irc.freenode.net/fedora">irc</a><br />
#fedora-de: <a href="https://webchat.freenode.net/?channels=fedora-de">webchat</a> &#8211; <a href="irc://irc.freenode.net/fedora-de">irc</a></p>
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aea30e2b179f&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aea30e2b179f" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="75" height="75" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/12/gentoo.png" alt="gentoo" class="wp-image-5206" style="width:100%"/><button
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		</button></figure>
<h2 class="wp-block-heading">Gentoo</h2><p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.gentoo.org/main/en/irc.xml">Übersicht</a></p><p class="wp-block-paragraph">#gentoo: <a href="https://webchat.freenode.net/?channels=gentoo">webchat</a> &#8211; <a href="irc://irc.freenode.net/gentoo">irc</a><br />
#gentoo.de: <a href="https://webchat.freenode.net/?channels=gentoo.de">webchat</a> &#8211; <a href="irc://irc.freenode.net/gentoo.de">irc</a></p>
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aea30e2b2177&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aea30e2b2177" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="75" height="75" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/12/linuxmint.png" alt="linuxmint" class="wp-image-5207" style="width:100%"/><button
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		</button></figure>
<h2 class="wp-block-heading">Linux Mint</h2><p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.linuxmint.com/links.php">Übersicht</a> (Es gibt keinen deutschsprachigen IRC-Channel)</p><p class="wp-block-paragraph">#linuxmint: <a href="http://www.gogloom.com/client2/index2?mainCHAT=1&amp;network=SpotChat&amp;channel=%23linuxmint">webchat</a> &#8211; <a href="irc://irc.spotchat.org/linuxmint">irc</a> (auf irc.spotchat.org)<br />
#linuxmint-chat: <a href="http://www.gogloom.com/client2/index2?mainCHAT=1&amp;network=SpotChat&amp;channel=%23linuxmint-chat">webchat</a> &#8211; <a href="irc://irc.spotchat.org/linuxmint-chat">irc</a> (auf irc.spotchat.org)</p>
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aea30e2b2b6a&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aea30e2b2b6a" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="75" height="75" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/12/mandriva.png" alt="mandriva" class="wp-image-5208" style="width:100%"/><button
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		</button></figure>
<h2 class="wp-block-heading">Mandriva</h2><p class="wp-block-paragraph"><a href="https://web.archive.org/web/20100201073338/http://wiki.mandriva.com/de/Docs/Support/Resources">Übersicht</a></p><p class="wp-block-paragraph">#mandriva: <a href="https://webchat.freenode.net/?channels=mandriva">webchat</a> &#8211; <a href="irc://irc.freenode.net/mandriva">irc</a><br />
#mandriva-de: <a href="https://webchat.freenode.net/?channels=mandriva-de">webchat</a> &#8211; <a href="irc://irc.freenode.net/mandriva-de">irc</a></p>
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aea30e2b3574&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aea30e2b3574" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="75" height="75" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/12/opensuse.png" alt="opensuse" class="wp-image-5209" style="width:100%"/><button
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		</button></figure>
<h2 class="wp-block-heading">openSUSE</h2><p class="wp-block-paragraph"><a href="http://de.opensuse.org/Vorlage:IRC-channels">Übersicht</a></p><p class="wp-block-paragraph">#opensuse: <a href="https://webchat.freenode.net/?channels=opensuse">webchat</a> &#8211; <a href="irc://irc.freenode.net/opensuse">irc</a><br />
#opensuse-de: <a href="https://webchat.freenode.net/?channels=opensuse-de">webchat</a> &#8211; <a href="irc://irc.freenode.net/opensuse-de">irc</a></p>
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aea30e2b3f8b&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aea30e2b3f8b" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="75" height="75" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/12/ubuntu.png" alt="ubuntu" class="wp-image-5210" style="width:100%"/><button
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		</button></figure>
<h2 class="wp-block-heading">Ubuntu</h2><p class="wp-block-paragraph"><a href="https://wiki.ubuntuusers.de/IRC#Channel">Übersicht</a></p><p class="wp-block-paragraph">#ubuntu: <a href="https://webchat.freenode.net/?channels=ubuntu">webchat</a> &#8211; <a href="irc://irc.freenode.net/ubuntu">irc</a><br />
#ubuntu-de: <a href="https://webchat.freenode.net/?channels=ubuntu-de">webchat</a> &#8211; <a href="irc://irc.freenode.net/ubuntu-de">irc</a></p>
<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Warum ist meine Ext4-Festplatte kleiner als angegeben?</title>
		<link>https://linuxundich.de/festplatte-kleiner-als-angegeben-ext4/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Sep 2009 09:28:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Dateisysteme]]></category>
		<category><![CDATA[Einsteiger]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>
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					<description><![CDATA[Warum eine 500-GByte-Platte weniger anzeigt: unterschiedliche Rechenweisen und die fünf Prozent, die Ext2/3/4 für das System reservieren.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">In Foren fallen mir immer wieder Fragen von Linux-Anwendern zur Kapazität Ihrer Festplatten auf. Man wundert sich oft, warum nach dem Formatieren einer etwa 500 GByte großen Festplatte deutlich weniger freier Plattenplatz angezeigt wird, als eigentlich erwartet. Dies liegt zum Einen an der unterschiedlichen Rechnungsweise der Festplattenhersteller, zum Anderen am Dateisystem Ext2, Ext3 und <a href="https://linuxundich.de/ext4-noch-nicht-reif-fur-den-desktop/">Ext4</a> das üblicherweise einen Teil der Festplatte für das System reserviert. Ich versuche das Thema kurz zusammenzufassen.</p><h2 class="wp-block-heading">Das Einheiten-Chaos</h2><p class="wp-block-paragraph">Der primäre Unterschied liegt in der unterschiedlichen Rechenweise von Festplattenherstellern und Informatikern. In der &#8222;normalen&#8220; Welt sind wir die 10 als Vorsatz für Maßeinheiten gewohnt. Bei den Gewichtseinheiten wird immer mit 10 hoch irgendwas gerechnet, also beispielsweise&#8230;</p><ul class="wp-block-list"><li>1 Kilogramm sind 10^3 Gramm</li><li>1 Tonne sind 10^3 Kilogramm oder 10^6 Gramm</li><li>usw&#8230;</li></ul><p class="wp-block-paragraph">Informatiker rechnen nun meist binär. Daher verwenden sie die 2 als Präfix für Potenzen.</p><ul class="wp-block-list"><li>1 Byte entspricht 8 Bit</li><li>1 Kilobyte sind 2^10 Byte, also 1024 Byte</li><li>1 Megabyte sind 2^20 Byte, also 1.048.576 Byte</li><li>usw&#8230;</li></ul><p class="wp-block-paragraph">Bei den auf der 2 basierenden Einheiten sollte man daher eigentlich von Kibibyte, Mebibyte und Co. reden, doch im allgemeinen Sprachgebrauch macht das praktisch niemand. Die Folge dieser unterschiedlichen Rechenweise: Eine vom Hersteller mit 1000 GByte Speicherkapazität angegebene Festplatte wird vom Betriebssystem mit nur rund 932 GByte ausgewiesen.</p>
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aea30e2b61e6&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aea30e2b61e6" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="837" height="609" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/immer-etwas-kleiner.png" alt="Je nach Rechenweise liegt die Festplattengröße immer etwas unter dem angegebenen Betrag." class="wp-image-28406" style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/immer-etwas-kleiner.png 837w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/immer-etwas-kleiner-640x466.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2009/09/immer-etwas-kleiner-768x559.png 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Je nach Rechenweise liegt die Festplattengröße immer etwas unter dem angegebenen Betrag.</figcaption></figure>
<p class="wp-block-paragraph">Den Marketing- und Kaufleuten der Festplattenhersteller kommt die größer aussehende Auszeichnung natürlich besser, als die &#8222;kleinere&#8220; Rechenweise der Informatiker. Viel mehr will ich gar nicht auf diesen Unterschied eingehen. In der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Byte#Gr.C3.B6.C3.9Fenunterschiede_zwischen_den_Bedeutungsauffassungen">Wikipedia</a> und selbst auf <a href="https://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,646498,00.html">Spiegel Online</a> finden sich wirklich gute Artikel, die das Thema auch dem Laien und Nichtmathematiker erklären&#8230;</p><h2 class="wp-block-heading">Ext2, Ext3 und Ext4 reservieren Speicher</h2><p class="wp-block-paragraph">Das eigentliche Thema ist die Tatsache, dass bei der Formatierung einer Festplatte mit Ext2 oder Ext3 (Ext4 scheint auch noch zu machen, <del datetime="2009-09-08T19:19:59+00:00">allerdings scheitert tune2fs bei Ext4</del>) als Dateisystem ein Teil der Festplatte für das System reserviert wird. Zum Warum und Weshalb komme ich gleich, erst einmal kurz ein paar Zahlen&#8230; Ich demonstriere das an einer alten Festplatte mit vom Hersteller angegebenen 4,32 GByte. Schaut man sich die Ausgabe von <code>df -h</code> an, so sieht man dass von den real freien 4GB Speicherplatz nur 3,7 GByte verfügbar sind</p><pre class="wp-block-code"><code>$ df -h
Dateisystem Größe Benut Verf Ben% Eingehängt auf
[...]
/dev/sdh1 4,0G 137M 3,7G 4% /media/disk-1</code></pre><p class="wp-block-paragraph">Der Grund dafür liegt darin, dass bei Ext{2,3,4} als Dateisystem von Haus aus 5% des Speicherplatzes einer Partition für das System reserviert werden. Dies soll Fragmentierung verhindern und garantieren, dass wichtige Dienste IMMER schreiben können, selbst wenn ein User des Systems die Platte zugemüllt hat. Die man-Page von tune2fs beschreibt die Funktion so&#8230;</p><pre class="wp-block-code"><code>$ man tune2fs
[...]
-m reserved-blocks-percentage

Set the percentage of the filesystem which may only be allocated by privileged processes. Reserving some number of filesystem blocks for use by privileged processes is done to avoid filesystem fragmentation, and to allow system daemons, such as syslogd(8), to continue to function correctly after non-privileged processes are prevented from writing to the filesystem. Normally, the default percentage of reserved blocks is 5%.</code></pre><p class="wp-block-paragraph">Bei modernen Platten ist dieser reservierte Speicherbereich mit 5% natürlich recht groß, bei einer Platte mit 1000 GB werden zum Beispiel 50GB reserviert. Gerade wenn man eine Festplatte nur als Datenspeicher benutzt, kann man diesen Wert ruhig runtersetzen. Über den Befehl&#8230;</p><pre class="wp-block-code"><code>$ sudo tune2fs -m [Prozentsatz] /dev/sd[xy]</code></pre><p class="wp-block-paragraph">kann man dies über ein Terminal machen. Die Partition kann währenddessen eingehängt (aka gemountet) bleiben. Den Prozentsatz könnt Ihr dabei frei wählen. Die Partition muss man natürlich korrekt angeben, Ihr findet die Partition etwa über fdisk heraus&#8230;</p><pre class="wp-block-code"><code>$ sudo fdisk -l
[...]
Platte /dev/sdh: 4327 MByte, 4327464960 Byte
255 Köpfe, 63 Sektoren/Spuren, 526 Zylinder
Einheiten = Zylinder von 16065 × 512 = 8225280 Bytes
Disk identifier: 0x16b6ac7b

Gerät boot. Anfang Ende Blöcke Id System
/dev/sdh1 1 526 4225094+ 83 Linux</code></pre><p class="wp-block-paragraph">Habt Ihr eine Partition nur mit Daten, so könnt Ihr den reservierten Speicherplatz komplett deaktivieren. Nach einem&#8230;</p><pre class="wp-block-code"><code>$ sudo tune2fs -m 0 /dev/sdh1
Setze den Prozentsatz reservierter Böcke auf 0% (0 Blöcke)</code></pre><p class="wp-block-paragraph">&#8230;steht auf der vorhin gezeigten Festplatte nun (fast) der komplette Speicherplatz auch zur Verfügung.</p><pre class="wp-block-code"><code>$ df -h
[...]
/dev/sdh1 4,0G 137M 3,9G 4% /media/disk-1</code></pre><p class="wp-block-paragraph">Die bereits nach der Formatierung belegten MB dienen dem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Journaling-Dateisystem">Journal</a> des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ext4">Ext4</a>-Dateisystems. &#8222;Ganz leer&#8220; bekommt Ihr die Platte mit Ext4 also nie.</p>
<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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