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	<title>GNU/Linux – Linux und Ich</title>
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	<description>Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT</description>
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		<title>Microsoft Defender für Linux-Desktops: Endlich kann ich wieder ruhig schlafen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Oct 2026 13:43:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Malware]]></category>
		<category><![CDATA[Microsoft]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[Microsoft bringt seinen Defender auf den Linux-Desktop. Gegen Viren, die es kaum gibt, für Distributionen, die ich nicht nutze, und zu Preisen, die ich nicht zahle. Ein Grund zur Freude, oder?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ich habe heute früh zweimal auf den Kalender geschaut. Nein, es ist nicht der 1. April, es ist der 15. Oktober. Und trotzdem hat Microsoft gestern ganz ohne Augenzwinkern <a href="https://techcommunity.microsoft.com/blog/microsoftdefenderatpblog/secure-linux-desktops-with-microsoft-defender/4560822">Microsoft Defender für Linux-Desktops</a> angekündigt. Für mich ist das eine kleine Erlösung: Seit fast 20 Jahren tippe ich ungeschützt auf Linux-Kisten herum, und ich lebe tatsächlich noch. Damit ist jetzt endlich Schluss.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wobei: Ruft ihr die Ankündigung auf, dann bekommt ihr womöglich nur eine Fehlermeldung zu sehen. Gedosst? Ge-DOS-st! Ausgerechnet der Blog zum Produkt, das Angriffe erkennen und abwehren soll, liegt ziemlich flach und lädt nur sehr langsam. Ob da jemand nachgeholfen hat oder nur zu viele Linux-User ungläubig nachschauen wollten, weiß ich nicht. Ein Defender für den eigenen Webserver wäre jedenfalls ein guter Anfang.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei hatte ich mich so festgelegt. Als 2015 <a href="https://linuxundich.de/sophos-antivirus-basic-fur-linux-kostenlos/">Sophos einen kostenlosen Virenscanner für Linux</a> brachte, habe ich noch frech geschrieben, dass ihr auch ohne Virenscanner Online-Banking betreiben dürft. Wenige Monate später habe ich im Artikel zu <a href="https://linuxundich.de/avg-uberarbeitete-privacy-policy-from-antivir-to-spyware/">AVGs Datenschutzerklärung</a> das Wort Snakeoil benutzt. Elf Jahre später muss ich mich wohl bei der Branche entschuldigen. Microsoft hat ja schließlich gesprochen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Microsoft entdeckt den Linux-Desktop</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der eigentliche Knaller steht im ersten Satz der Ankündigung: „As more developers begin to use Linux desktops“. Microsoft selbst bestätigt also, dass immer mehr Leute Linux auf dem Desktop einsetzen. Wir Linux-User haben über das Jahr des Linux-Desktops jahrzehntelang Witze gerissen. Jetzt ruft es ausgerechnet der Konzern aus Redmond aus. Ich hätte nicht gedacht, dass ich diese Bestätigung in einer Pressemitteilung für Sicherheitssoftware lesen würde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer schon länger mitliest, der kennt die Vorgeschichte. 2009 musste Microsoft der US-Börsenaufsicht beichten, dass <a href="https://linuxundich.de/linux-ist-nun-offiziell-ein-konkurrent-von-microsoft/">Linux offiziell ein Konkurrent</a> ist. 2014 erklärte Microsoft dann, dass Linux als Server-System <a href="https://linuxundich.de/microsoft-ueber-linux-als-server-system-thats-linux-falls-short/">„falls short“</a>. Heute verkauft der Konzern Schutzsoftware für Linux-Server und Linux-Desktops. Gandhi hatte also recht, nur die letzte Stufe hat er vergessen: Erst lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich, dann verkaufen sie dir einen Virenscanner.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was der Defender auf dem Linux-Desktop kann</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Technisch ist das Ganze übrigens keine neue Software. Microsoft setzt auf denselben Agenten, den es seit einigen Jahren für Linux-Server anbietet. Der Defender erkennt dabei selbstständig, ob er auf einem Server oder einer Workstation läuft. Das ist durchaus ein Fortschritt: 2014 hat mir die Microsoft-Homepage mein Linux noch <a href="https://linuxundich.de/uops-microsoft-homepage-erkennt-linux-als-windows-8-1/">als Windows 8.1 verkauft</a>. Heute unterscheidet Redmond immerhin schon Server von Desktop.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An Bord sind ein „Next-Gen“-Virenscanner, Endpoint Detection and Response (EDR), Schwachstellen-Management und eine Geräteinventur. Für den Ernstfall gibt es Live Response und Device Isolation. Sprich: Die Firmen-IT bekommt eine Shell auf eurem Rechner und kann ihn per Mausklick vom Netz trennen. Früher hätten wir so etwas als Fernwartungstrojaner bezeichnet und mit ClamAV gejagt. Heute heißt es Enterprise-grade Protection und kommt mit Lizenzvertrag.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad36096c5f57&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad36096c5f57" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1280" height="909" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/microsoft-defener-portal-1280x909.webp" alt="Microsoft-Defender-Portal mit Bereitstellungsoptionen für Linux-Geräte: automatisch, per Paket, Skript oder Datei" class="wp-image-48049" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/microsoft-defener-portal-1280x909.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/microsoft-defener-portal-640x454.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/microsoft-defener-portal-768x545.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/microsoft-defener-portal-1536x1090.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/microsoft-defener-portal.webp 1710w" sizes="(max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Im Microsoft-Defender-Portal wählt man einfach Linux als Betriebssystem aus und rollt den Schutz per Paket, Skript oder Datei aus – Redmond behandelt den Pinguin nun als ernstzunehmende Kundschaft.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Unterstützt werden RHEL, CentOS, Ubuntu, Debian, SLES, Fedora und Oracle Linux, unter Gnome, KDE oder einem anderen Desktop. Dass ein Sicherheitsprodukt ausgerechnet CentOS aufführt, das seit 2024 keine Updates mehr bekommt, hat schon einen gewissen Charme. Arch Linux fehlt dagegen auf der Liste. Ich bleibe also leider schutzlos – I use Arch, btw. Und, ganz ehrlich, auch ein bisschen erleichtert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Für wen ist das Ganze gedacht?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Den Defender gibt es nicht als Paket im Software-Center und schon gar nicht kostenlos. Ihr braucht dafür Microsoft Defender for Endpoint Plan 2 oder eine Lizenz für Microsoft 365 E5 bzw. E7. Ein Phoronix-Leser bat im Forum, diese Marketingbegriffe doch bitte mal in normale Sprache zu übersetzen. Mache ich gerne: Für Hinz-und-Kunz-Linux ist das nichts. Und der Status ist ohnehin noch Public Preview.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ganz ernst gemeint: Ein Argument hat Microsoft schon. Entwickler-Rechner hängen an Git-Repos, CI/CD-Pipelines und Cloud-Zugängen, wer dort einbricht, der greift nach der ganzen Lieferkette. Die eigentliche Zielgruppe sind aber Compliance-Abteilungen. Die haben nun endlich ein Häkchen, um Linux-Notebooks im Konzern zu erlauben. Ob ihr dann noch <code>sudo</code> benutzen dürft, steht auf einem anderen Blatt. Microsoft hat sudo ja ohnehin <a href="https://linuxundich.de/microsoft-patentiert-sudo/">schon 2009 patentiert</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die schönste Zusammenfassung lieferte ein Leser im Phoronix-Forum: „Number of viruses on Linux: 1“. In meinen Augen trifft das den Nagel auf den Kopf. Wer privat Linux nutzt, Software aus den Paketquellen installiert und nicht jedes Skript aus dem Netz blind mit Root-Rechten ausführt, der braucht weiterhin keinen Virenscanner. Daran ändert auch ein Defender nichts, der für Linux nun hauptberuflich Windows-Malware sucht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nur eine Pointe kann ich mir zum Schluss nicht verkneifen. Schleswig-Holstein will <a href="https://linuxundich.de/schleswig-holstein-stellt-auf-linux-und-libreoffice-um/">bis Ende 2026 Windows und Microsoft Office</a> aus Verwaltung und Schulen werfen. Pünktlich zur Zielgeraden steht Microsoft nun mit dem passenden Defender für die neuen Linux-Rechner vor der Tür. Wer behauptet, dass man in Redmond nicht flexibel ist? Was meint ihr: Fürsorge, Telemetrie oder einfach nur gutes Geschäft?</p>
<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>30 Jahre KDE: Plasma 6.8 ohne X11 und eine Doku zum Geburtstag</title>
		<link>https://linuxundich.de/30-jahre-kde-plasma-6-8-doku/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Oct 2026 21:50:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Desktopumgebung]]></category>
		<category><![CDATA[KDE]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[KDE feiert seinen 30. Geburtstag und schickt Plasma 6.8 ins Rennen, das X11 endgültig hinter sich lässt und nur noch auf Wayland setzt]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Heute vor genau 30 Jahren, am 14. Oktober 1996, hat ein Student aus Tübingen namens Matthias Ettrich im Usenet nach Mitstreitern gesucht. Sein Ziel: eine grafische Oberfläche für Linux, die nicht nur Admins, sondern ganz normale Endanwender bedienen können. Daraus ist KDE geworden, eine der größten Gemeinschaften rund um freie Software. Zum Geburtstag gibt es drei Dinge: Plasma 6.8, eine Doku und eine Spendenaktion.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Name stand ursprünglich für Kool Desktop Environment, eine Anspielung auf das kommerzielle Common Desktop Environment (CDE) anderer Unix-Systeme. Weil KDE auf Qt setzte, dessen Lizenz damals nicht wirklich frei war, entstand als Gegenentwurf GNOME. Die Kurzfassung der folgenden Jahre <a href="https://www.heise.de/hintergrund/Linux-und-Unix-Desktop-KDE-feiert-30-Geburtstag-11487966.html">laut heise</a>: 1997 der Verein KDE e.V., 1998 KDE 1, später das beliebte KDE 3 und 2008 das ziemlich holprige KDE 4.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit KDE 4 sind damals viele User von Bord gegangen, manche pflegen den Vorgänger bis heute als Trinity-Desktop weiter. Gleichzeitig brachte die Version Programme wie Dolphin und Okular sowie die Plasma-Oberfläche mit. Heute teilt sich das Projekt in die Bibliotheken KDE Frameworks, die Anwendungen in KDE Gear und den Desktop KDE Plasma. Letzterer läuft inzwischen auch auf Smartphones, Fernsehern und dem Steam Deck.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Plasma 6.8: Tschüss, X11</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Pünktlich zum Geburtstag ist <a href="https://kde.org/de/announcements/plasma/6/6.8.0/">Plasma 6.8 erschienen</a>, und die Version zieht einen dicken Strich: Plasma startet keine X11-Sitzung mehr, sondern läuft nur noch unter Wayland. Gnome hat diesen Schritt ja bereits vorgemacht. Ältere Programme, die noch X11 brauchen, laufen weiterhin über XWayland. Die KDE-Anwendungen selbst sollen auf X11-Desktops vorerst weiter funktionieren.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad36096cd750&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad36096cd750" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img decoding="async" width="1280" height="800" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/kde-linux-plasma-6-8_01-1280x800.webp" alt="KDE-Plasma-Desktop mit geöffnetem Infozentrum „Über dieses System“ und dem Dateimanager Dolphin im Hintergrund" class="wp-image-48037" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/kde-linux-plasma-6-8_01-1280x800.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/kde-linux-plasma-6-8_01-640x400.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/kde-linux-plasma-6-8_01-768x480.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/kde-linux-plasma-6-8_01-1536x960.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/kde-linux-plasma-6-8_01.webp 1600w" sizes="(max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Die Arbeit geht weiter: KDE Linux bringt im Testkanal schon Plasma 6.8.80 mit, die Entwicklerversion des kommenden Plasma 6.9.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Unter der Haube zeichnet KWin <a href="https://9to5linux.com/kde-plasma-6-8-desktop-environment-officially-released-heres-whats-new">laut 9to5Linux</a> nur noch über OpenGL ES, Vulkan soll später folgen. NVIDIA-Grafik bekommt standardmäßig Triple Buffering, die Plasma-Shell startet schneller. Im Alltag sticht Spectacle heraus, das bei Bildschirmaufnahmen nun Systemton und Mikrofon mitschneidet. Neu sind außerdem das Backup-Programm Kup und ein Verweilklick, Steam-Fenster bekommen endlich Schatten und abgerundete Ecken.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad36096cee63&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad36096cee63" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img decoding="async" width="1280" height="800" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/kde-linux-plasma-6-8_02-1280x800.webp" alt="KDE-Plasma-Desktop mit geöffnetem Startmenü, der Software-Verwaltung Discover und einem Firefox-Browserfenster." class="wp-image-48038" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/kde-linux-plasma-6-8_02-1280x800.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/kde-linux-plasma-6-8_02-640x400.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/kde-linux-plasma-6-8_02-768x480.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/kde-linux-plasma-6-8_02-1536x960.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/kde-linux-plasma-6-8_02.webp 1600w" sizes="(max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Startmenü und Discover unter KDE Linux: Bis so große Brocken wie Plasma bei euch auf dem Desktop ankommen, dauert es eine Weile.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wann ihr Plasma 6.8 bekommt, hängt wie üblich an eurer Distribution. Laut <a href="https://www.omgubuntu.co.uk/2026/10/kde-plasma-6-8-released">OMG! Ubuntu</a> liefern Rolling-Release-Distributionen wie Arch Linux die Version in den nächsten Tagen aus, bei KDE neon dauert es einige Wochen. Kubuntu 26.10 hat den Termin knapp verpasst und bleibt bei Plasma 6.7. Dort heißt es also warten oder auf einen Backport hoffen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">KDE: The Documentary</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wer sich für die Geschichte hinter den Versionsnummern interessiert, der sollte sich heute Abend eine gute Stunde freihalten. Der YouTube-Kanal CultRepo hat mit Unterstützung von KDE eine Doku gedreht, die um 19:30 Uhr deutscher Zeit Premiere feierte. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=1Vyzla9mx4g">KDE: The Documentary – The Story of Free Software Underdogs</a> ist auf Englisch und dauert knapp über eine Stunde.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<figure class="lui-video-embed"><button type="button" class="lui-video-facade" data-embed-src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/1Vyzla9mx4g?feature=oembed&#038;autoplay=1" data-title="KDE: The Documentary — The Story of Free Software Underdogs" aria-label="Video laden und abspielen: KDE: The Documentary — The Story of Free Software Underdogs"><img decoding="async" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/lui-cache/video_youtube_1Vyzla9mx4g-dc950f25.jpg" alt="" loading="lazy" width="1280" height="720"><span class="lui-video-facade-play" aria-hidden="true"></span><span class="lui-video-facade-note">Video wird erst nach Klick von YouTube geladen.</span></button></figure>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Doku erzählt die Höhen und Tiefen der drei Jahrzehnte: den Streit um die Qt-Lizenz und die Rivalität mit GNOME, den Erfolg von KHTML, aus dem später WebKit und damit auch Chrome hervorgingen, und das Debakel um KDE 4. Zu Wort kommen unter anderem Matthias Ettrich, Lars Knoll, Aaron Seigo, Nate Graham und – nett für die Gnome-Ecke – auch GNOME-Mitgründer Miguel de Icaza.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Spenden zum Geburtstag</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ganz ohne Geld läuft natürlich auch freie Software nicht. KDE hat deswegen eine <a href="https://kde.org/fundraisers/yearend2026/">Spendenaktion zum Jahresende</a> gestartet, auf der Seite stehen Meilensteine bei 50.000, 75.000 und 100.000 Euro. Das Geld soll unter anderem in barrierefreie und stromsparende Software fließen. Wer KDE längerfristig helfen möchte, der kann Fördermitglied werden. Das Ziel dafür hat KDE passend zum Gründungsjahr von 1.500 auf 1.996 Mitglieder angehoben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">KDE und ich</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Meine eigene Linux-Reise begann mit Fenstermanagern wie Window Maker und Enlightenment E17. Irgendwann, ich schätze zu Zeiten von KDE 3.x, bin ich dann auch bei KDE gelandet. Ein kompletter Desktop mit allem Drum und Dran – das war für Linux damals herausragend. Bis dahin musste man sich Panel, Dateimanager und den ganzen Rest meist noch selbst zusammensuchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein KDE-Jünger bin ich allerdings nie geworden. In meiner Zeit als „Chrissss“ bei ubuntuusers.de saß ich fest auf der Gnome-Seite und habe bei Wiki-Artikeln regelmäßig die KDEler um Hilfe gebeten, sobald es um den KDE-Teil ging. Für einen Artikel über Bluetooth-Mäuse habe ich dann doch mal KDE 4 installiert – und mich gewundert, dass es nicht einmal Bluetooth-Einstellungen mitbrachte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ganz losgelassen hat mich KDE trotzdem nie. 2009 habe ich hier im Blog <a href="https://linuxundich.de/windows-7-fail-und-gratulation-an-kde/">zu KDE 4.3 gratuliert</a> und gefragt, ob die Entwickler einen alten GNOMEler wie mich noch zum Umstieg bewegen. Ganz geklappt hat das nicht. Doch KDE Connect habe ich mir <a href="https://linuxundich.de/gnome-erweiterung-zum-steuern-von-android-handys-via-kdeconnect/">per Erweiterung in Gnome geholt</a>, und schreibe ich unter KDE Markdown, dann <a href="https://linuxundich.de/kate-als-markdown-editor-mit-live-vorschau/">mit Kate</a>. Wenn KDE, dann richtig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alles in allem sähe der Linux-Desktop ohne KDE heute ganz anders aus, und ohne den ewigen Wettstreit der beiden wohl auch Gnome. In meinen Augen hat das Projekt einen Großteil dazu beigetragen, dass Linux überhaupt auf normalen Rechnern angekommen ist. Von daher: Herzlichen Glückwunsch zum Dreißigsten! Seit wann nutzt ihr KDE, und welche Version ist euch am meisten im Gedächtnis geblieben?</p>
<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>GNOME sucht Freiwillige für das Extensions-Team: EGO-Reviews ersticken in KI-Einreichungen</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnome-sucht-freiwillige-fur-das-extensions-team/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnome-sucht-freiwillige-fur-das-extensions-team/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Oct 2026 16:25:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[GNOME]]></category>
		<category><![CDATA[GNOME Extensions]]></category>
		<category><![CDATA[GNOME Shell]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Javad Rahmatzadeh, der ehrenamtlich die Reviews für extensions.gnome.org stemmt, ruft zur Hilfe auf. Gesucht werden Reviewer, Mitstreiter für den Linter Shexli und Spenden.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wer GNOME mit Shell-Erweiterungen nutzt, kennt <a href="https://extensions.gnome.org/">extensions.gnome.org</a>, kurz EGO, als zentrale Anlaufstelle. Jede Erweiterung wird dort vor der Veröffentlichung von Menschen geprüft. Und genau diese Menschen sind laut einem <a href="https://blogs.gnome.org/jrahmatzadeh/2026/10/12/help-ego-team/">Aufruf von Javad Rahmatzadeh</a> immer mehr am Limit. Der ganze Beitrag liest sich wie ein Hilferuf, und genau das ist er in meinen Augen auch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Javad kam 2020 zum Team, weil damals die Dokumentation für Shell-Erweiterungen fehlte. Also entstanden YouTube-Tutorials und später, auf Einladung von Sriram Ramkrishna und dessen Projekt GNOME Extensions Rebooted, der Port Guide für GNOME Shell 40. Der half vielen beim Umstieg von GTK3 auf GTK4, und ohne ihn hätten laut Javad etliche Autoren aufgegeben.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad36096d52ea&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad36096d52ea" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="927" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnome-extensions-aufruf-javad-blog.de_-1280x927.webp" alt="Der Blogbeitrag auf blogs.gnome.org mit dem Titelbild Ecosystem, darunter die ersten Absätze über die Anfänge 2020." class="wp-image-48018" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnome-extensions-aufruf-javad-blog.de_-1280x927.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnome-extensions-aufruf-javad-blog.de_-640x464.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnome-extensions-aufruf-javad-blog.de_-768x556.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnome-extensions-aufruf-javad-blog.de_-1536x1113.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnome-extensions-aufruf-javad-blog.de_.webp 1597w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Javads Aufruf im GNOME-Blog beginnt mit dem Rückblick auf 2020, als die Dokumentation für Shell-Erweiterungen noch fehlte.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Heute gibt es die gesamte <a href="https://gjs.guide/extensions/">Dokumentation</a>, die man für eigene Erweiterungen braucht. Trotzdem vibe-coden viele ihre Extensions und reichen sie bei EGO ein, ohne je einen Blick in die Doku geworfen zu haben. Javad fühlt sich deshalb, als füttere die Dokumentation eher die LLMs als menschliche Entwickler. Seit Anfang 2025 explodieren die Einreichungen, und die große Mehrheit ist KI-generiert.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad3609790827&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad3609790827" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="927" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnome-extensions-ego-startseite.de_-1280x927.webp" alt="Browserfenster mit extensions.gnome.org, sortiert nach Beliebtheit: oben Lockscreen-Erweiterungen, im zweiten Tab der Aufruf für Freiwillige." class="wp-image-48019" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnome-extensions-ego-startseite.de_-1280x927.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnome-extensions-ego-startseite.de_-640x464.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnome-extensions-ego-startseite.de_-768x556.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnome-extensions-ego-startseite.de_-1536x1113.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnome-extensions-ego-startseite.de_.webp 1597w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Auf extensions.gnome.org verteilen sich die Erweiterungen auf 332 Seiten, und jede davon hat vorher ein Mensch im Review geprüft.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Javad beantwortet seit Jahren täglich Fragen und prüft Erweiterungen, oft 4 bis 10 Stunden am Tag. Das ist unbezahlt und entspricht locker einem Vollzeitjob, die monatlichen Spenden liegen dagegen nahe null. Die Folge: Javad steht nah am Burnout und schreibt, ohne finanzielle Unterstützung nicht mehr in diesem Tempo weitermachen zu können. Immerhin gab es 2026 den <a href="https://www.youtube.com/live/Q4O7dhreLDU?t=4081">GNOME Pants Award</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Hauptproblem ist die Qualität. Erweiterungen laufen direkt im Prozess der GNOME Shell, schlechter KI-Code gefährdet also die Stabilität des ganzen Desktops. Laut Javad erzeugen LLMs unnötig komplexen, schwer lesbaren Code, der im Review deutlich länger dauert. Manche Einreicher lassen sogar ihre Antworten von einer KI schreiben, und einmal landeten dabei versehentlich die Anweisungen an das Modell im Text.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einen Lichtblick gibt es allerdings: Javads <a href="https://blogs.gnome.org/jrahmatzadeh/2026/07/27/ego-ai-reference/">offener Brief an KI-Modelle</a> korrigierte konkrete Code-Muster, die die Modelle falsch erzeugten. Nach wenigen Wochen waren die meisten dieser Fehler verschwunden. Javad nimmt das als gute Nachricht, aber auch als Beweis dafür, wie stark die Dokumentation die Modelle füttert. Gelöst ist das Review-Problem damit nicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wer wird gesucht?</h2>



<ul class="wp-block-list">

<li><strong>Reviewer:</strong> Gefragt sind Entwickler mit Kenntnissen in GTK und im Quellcode der GNOME Shell. Die Rolle ist ehrenamtlich, die Verfügbarkeit unter der Woche sollte konstant sein. Javad bietet Mentoring an und bringt euch den Review-Prozess bei.</li>


<li><strong>Shexli-Helfer:</strong> Den <a href="https://github.com/NiffirgkcaJ/shexli-gnome-extension">Linter</a> gibt es seit ein paar Monaten, er soll Reviews erleichtern. Reviewer melden False Negatives und False Positives, und wer mithilft, behebt sie in Shexli. Gesucht wird jemand, der den Linter verbessert.</li>


<li><strong>Spender:</strong> Wer die Arbeit finanziell unterstützen möchte, findet die <a href="https://jrahmatzadeh.pages.gitlab.gnome.org/ego-donations/">Spendenseite</a>.</li>

</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Wer im Review-Team mitmachen oder bei Shexli helfen möchte, meldet sich im Matrix-Kanal <a href="https://matrix.to/#/#extensions:gnome.org">#extensions:gnome.org</a>. Eine feste Frist nennt Javad nicht, wohl aber den Grund zur Eile: Ohne mehr Hilfe geht es in diesem Tempo nicht weiter. Meldet euch also lieber früher als später, auch für eine erste Rückfrage ohne feste Zusage.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In meinen Augen ist das ein Weckruf für alle, die GNOME-Erweiterungen im Alltag nutzen. Ohne Reviewer gibt es keine geprüften Erweiterungen, und ohne geprüfte Erweiterungen fehlt vielen von uns ein gutes Stück GNOME. Wer Zeit und das nötige Know-how hat, sollte sich das also ernsthaft überlegen. Alle anderen können zumindest ein paar Euro in die Spendenkasse werfen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Räusper. Ich auch.</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich muss gestehen, dass ich mich da selbst angesprochen fühle. Mit <a href="https://linuxundich.de/projekte/pulsgeber/">Pulsgeber</a> habe ich eine GNOME-Shell-Erweiterung geschrieben, die KI-unterstützt entstanden ist. Und ja, ich habe durchaus Respekt davor, sie bei EGO einzureichen. Der Gedanke, dass jemand den entstandenen Code Zeile für Zeile durchgehen muss, ist mir nicht ganz geheuer. Ich möchte niemandem Arbeit aufhalsen, schon gar nicht einem Team, das ohnehin am Limit läuft.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad3609795d17&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad3609795d17" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="855" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnome-extension-pulsgeber.de_-1280x855.webp" alt="Das TUXEDO Control Center im Hintergrund, rechts das geöffnete Schnellmenü mit der Kachel TCC-Profil und der Auswahl Default, Cool and breezy und Powersave extreme." class="wp-image-48020" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnome-extension-pulsgeber.de_-1280x855.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnome-extension-pulsgeber.de_-640x428.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnome-extension-pulsgeber.de_-768x513.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnome-extension-pulsgeber.de_.webp 1420w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Pulsgeber legt die TUXEDO-Profile ins die GNOME Quick Settings: Die Energieprofile des Geräts wählt ihr dann ohne Umweg über das Control Center.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Trotzdem sollte man in meinen Augen nicht jeden KI-Beitrag als KI-Slop brandmarken. Solche Erweiterungen bringen vieles voran und ermöglichen Funktionen, die vorher außer Reichweite lagen. Entscheidend ist am Ende die Qualität des Codes, nicht das Werkzeug, mit dem er entstanden ist. Das Problem sind eher ungeprüfte Massen, nicht die KI an sich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dahinter steckt für mich auch diese Frage: KI-Code ist schnell erzeugt, aber jemand muss ihn trotzdem lesen und prüfen. Das dürfte nicht nur EGO treffen, sondern jedes Projekt, das Beiträge von außen annimmt und vor der Veröffentlichung prüft. Wie seht ihr das: Ist die Flut an KI-Einreichungen auch bei anderen Plattformen ein Problem, und wie sollten Projekte damit umgehen?</p>
<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Gnomos: Sonos-Lautsprecher am GNOME-Desktop steuern, auch alte Modelle</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnomos-sonos-gnome-desktop/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnomos-sonos-gnome-desktop/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2026 18:16:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[GNOME]]></category>
		<category><![CDATA[GTK]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonos]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://linuxundich.de/?p=48015</guid>

					<description><![CDATA[Gnomos ist ein freier Sonos-Client für GNOME mit GTK4 und libadwaita. Die App spielt Musik, gruppiert Räume und zeigt synchrone Liedtexte, ganz ohne Sonos-Konto. Auch Geräte der ersten Generation, die die offiziellen Apps nicht mehr unterstützen, bleiben damit steuerbar.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Seit Jahren stehen bei mir Sonos-Lautsprecher im Haus, nur unter Linux fehlte mir dazu eine passende Steuerung. Mit <a href="https://github.com/janbar/noson-app">Noson-App</a> gibt es zwar einen freien Sonos-Client. Ich bevorzuge allerdings Anwendungen, die sich ordentlich in den GNOME-Desktop integrieren, und da liegt bei Noson in meinen Augen noch viel Potenzial brach. Das ist keine Kritik am Projekt, nicht jeder Entwickler hat Lust sich mit GTK und GNOME herumzuplagen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Also habe ich mir selbst einen Client gebaut: Gnomos setzt auf GTK4 und libadwaita und soll sich wie ein ganz normaler Teil von GNOME anfühlen. Die aktuelle Version 0.28.5 könnt ihr als <a href="https://github.com/linuxundich/gnomos/releases/latest">Flatpak-Bundle auf GitHub</a> herunterladen und ausprobieren. Bei mir läuft das Programm schon eine ganze Weile, die schwerwiegendsten Bugs dürften von daher ausgeräumt sein.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad360979b28c&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad360979b28c" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="854" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-now-playing-lyrics.de_-1280x854.webp" alt="Das Gnomos-Fenster auf orangem Hintergrund zeigt das Album Breadcrumbs von Josh Woodward mit einem Seil-Knoten als Cover, darunter Titel, Fortschrittsbalken und Steuerung. Rechts stehen die Songtexte, die aktuelle Zeile ist rot hervorgehoben." class="wp-image-48008" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-now-playing-lyrics.de_-1280x854.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-now-playing-lyrics.de_-640x427.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-now-playing-lyrics.de_-768x512.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-now-playing-lyrics.de_.webp 1360w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Die Jetzt-läuft-Ansicht zeigt das Cover groß neben mitlaufenden Songtexten. Ein Klick auf eine Zeile springt im Lied dorthin.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Auslöser waren meine älteren Geräte. Sonos hat den Support für Produkte der ersten Generation <a href="https://support.sonos.com/de-de/article/sonos-app-version-compatibility">eingestellt</a>, darunter die ZonePlayer ZP80, ZP90, ZP100 und ZP120 sowie die Fernbedienung CR100. Die Lautsprecher selbst laufen weiter, nur die aktuelle Android-App spielt nicht mehr mit. Gnomos spricht die alten Kisten direkt über das Heimnetz an, ein Sonos-Konto oder ein Cloud-Dienst ist dafür nicht nötig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kommunikation mit den Lautsprechern übernimmt <a href="https://github.com/janbar/noson">noson</a>, die Bibliothek hinter der Noson-App. Darauf sitzt eine eigene Oberfläche, die sich an den aktuellen GNOME-Designprinzipien orientiert, anstatt die offiziellen Sonos-Apps oder das Vorbild Noson-App nachzubauen. Disclaimer vorweg: Bei der Entwicklung hat mir eine KI das Heavy-Lifting abgenommen. Architektur, technische Entscheidungen und Tests liegen allerdings bei mir.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Jetzt läuft, mit Liedtext</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Klickt ihr auf die Wiedergabeleiste am unteren Fensterrand, füllt der aktuelle Titel das ganze Fenster. Das Cover erscheint groß auf einem Hintergrund in dessen Farben. Daneben stehen die nächsten Titel der Warteschlange und, sofern ihr es einschaltet, synchrone Liedtexte von <a href="https://lrclib.net/">LRCLIB</a>. Ein Klick auf eine Zeile springt an die passende Stelle im Lied.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer es nostalgisch mag, lässt das Cover als Schallplatte rotieren. Eine Spielerei, klar, aber ein nettes Detail. Dazu kommt ein Mini-Player im Posterstil: Das Cover füllt ein kleines, quadratisches Fenster. Die Bedienelemente blenden erst ein, wenn ihr mit der Maus darüberfahrt. So bleibt die Musik im Blick, ohne viel Platz auf dem Desktop zu belegen.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad360979ea11&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad360979ea11" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="929" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-mini-player.de_-1280x929.webp" alt="Kleines quadratisches Gnomos-Fenster mit dem Breadcrumbs-Cover, darüber Titel, Fortschrittsbalken sowie Zurück-, Pause- und Weiter-Taste." class="wp-image-48009" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-mini-player.de_-1280x929.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-mini-player.de_-640x464.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-mini-player.de_-768x557.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-mini-player.de_-1536x1115.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-mini-player.de_.webp 1600w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Der Mini-Player füllt ein kleines Fenster mit dem Cover, die Bedienelemente liegen darüber und blenden bei Mausberührung ein.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Alle Räume an einem Ort</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Raumauswahl in der Kopfleiste zeigt, was gerade in welchem Zimmer läuft. Zieht ihr einen Raum auf einen anderen, gruppiert Gnomos beide, ein Klick löst die Gruppe wieder auf. Innerhalb einer Gruppe stellt ihr die Lautstärke pro Raum ein. Jedes Zimmer lässt sich zudem per Klick starten oder pausieren, ohne dass die Gruppe dafür aufgelöst werden muss.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad36097a14b1&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad36097a14b1" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="854" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-room-picker.de_-1280x854.webp" alt="Das Gnomos-Fenster mit geöffnetem Popover der Raumauswahl: Arbeitszimmer spielt Border Blaster, Schlafzimmer ist pausiert. Dahinter ist die Titelliste des Albums Breadcrumbs zu sehen." class="wp-image-48010" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-room-picker.de_-1280x854.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-room-picker.de_-640x427.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-room-picker.de_-768x512.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-room-picker.de_.webp 1360w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Die Raumauswahl zeigt, was in welchem Zimmer läuft. Räume lassen sich per Drag-and-drop gruppieren und einzeln pausieren oder starten.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Warteschlange bearbeitet ihr direkt in der App. Titel verschiebt oder entfernt ihr, eine fertige Liste speichert ihr als Sonos-Playlist. Dazu kommen Favoriten und die Sonos-Alarme, die ihr anlegen, bearbeiten und duplizieren könnt. Einen Wiedergabeverlauf führt Sonos selbst nicht, von daher zeichnet Gnomos ihn lokal auf. Über jeden Eintrag findet ihr Interpret oder Album später wieder.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die ganze Musiksammlung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gnomos durchsucht die Musikfreigabe im Netzwerk, Sonos-Favoriten und -Playlists, Internetradio und die Dienste, die ihr in Sonos verknüpft habt. Dazu zählen Spotify und über <a href="https://github.com/simojenki/bonob">bonob</a> auch <a href="https://www.navidrome.org/">Navidrome</a> oder andere Subsonic-Server. Große Bibliotheken öffnen sich zügig als Cover-Raster, wahlweise auch als Liste. Ein Live-Filter hilft bei langen Listen, Internetradio-Sender sucht ihr über <a href="https://www.radio-browser.info/">radio-browser.info</a> nach Name oder Land.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad36097a4715&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad36097a4715" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="854" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-album-grid.de_-1280x854.webp" alt="Das Gnomos-Fenster zeigt in der Bibliothek 1061 Alben als Raster aus Covern mit Titel und Interpret, links die Seitenleiste mit Warteschlange, Favoriten, Alarmen und Bibliothek, unten die Wiedergabeleiste." class="wp-image-48011" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-album-grid.de_-1280x854.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-album-grid.de_-640x427.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-album-grid.de_-768x512.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-album-grid.de_.webp 1360w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Auch große Musiksammlungen erscheinen als Cover-Raster, wahlweise lässt sich auf eine Liste umschalten. Ein Filterfeld grenzt die Auswahl ein.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Teil des GNOME-Desktops</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gnomos unterstützt MPRIS2. Medientasten, Sperrbildschirm und der Player in den Schnelleinstellungen funktionieren daher sofort, inklusive Shuffle und Wiederholung. Optional gibt es eine kleine Shell-Erweiterung, die für jeden Raum einen eigenen Lautstärkeregler in die Schnelleinstellungen setzt. Sie steckt nicht im Flatpak, ihr installiert sie getrennt, die Anleitung dazu liegt im Repository. Dann regelt ihr die Räume, ohne die App zu öffnen.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad36097a7bfe&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad36097a7bfe" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="853" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-quick-settings.de_-1280x853.webp" alt="Neben dem Gnomos-Fenster sind die GNOME-Schnelleinstellungen geöffnet. Unter Andere Räume stehen Regler für Arbeitszimmer, Schlafzimmer, Wohnzimmer und Bad, darunter die üblichen Schalter wie WLAN und Bluetooth." class="wp-image-48012" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-quick-settings.de_-1280x853.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-quick-settings.de_-640x427.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-quick-settings.de_-768x512.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-quick-settings.de_-1536x1024.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-quick-settings.de_.webp 1620w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Die optionale Shell-Erweiterung setzt für jeden Raum einen eigenen Lautstärkeregler in die Schnelleinstellungen von GNOME.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu kommen ein Dunkelmodus, Desktop-Benachrichtigungen bei Titelwechsel und Tastenkürzel für Wiedergabe, Lautstärke, Suche und aktuellen Titel. An den Lautsprechern selbst stellt ihr Bass, Höhen, Loudness, Nachtmodus und Subwoofer ein. Ein Dialog pro Raum zeigt Modell, IP- und MAC-Adresse sowie die Softwareversion, praktisch bei mehreren Geräten im Netz. Geräte der ersten Generation kennzeichnet die App mit einem eigenen Hinweis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie das alles zusammenspielt, seht ihr in einem kurzen Video, in dem ich Gnomos bei der Arbeit zeige und die wichtigsten Funktionen durchgehe.</p>



<figure class="wp-block-video"><video controls src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-release-demo-intro.mp4"></video><figcaption class="wp-element-caption">Das Video zeigt synchrone Songtexte, das Gruppieren von Räumen, die Lautstärke in den Schnelleinstellungen und den Mini-Player.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Steuerung selbst verlässt Gnomos das Heimnetz nicht. Online fragt die App nur zwei Dinge ab: Liedtexte bei LRCLIB und Künstlerfotos über die öffentliche Deezer-API. Beides ist standardmäßig ausgeschaltet, ihr entscheidet in den Einstellungen selbst, ob ihr es nutzen wollt. Alles andere bleibt im eigenen Netzwerk, es gehen keine Daten an Dritte, auch nicht heimlich.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Installation</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gnomos gibt es bisher nur als Flatpak-Bundle. Mein Plan ist, die App auf Flathub zu bringen, dafür braucht es aber noch ein paar mehr Tester. Bis dahin ladet ihr <code>gnomos-&lt;Version&gt;-x86_64.flatpak</code> von der <a href="https://github.com/linuxundich/gnomos/releases/latest">Release-Seite</a> herunter und installiert die Datei mit diesem Befehl:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>flatpak install --user gnomos-*.flatpak</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Fehlt die GNOME-51-Laufzeit, holt Flatpak sie von Flathub nach. Bundles aktualisieren sich nicht von selbst, schaut also gelegentlich auf der Release-Seite nach neuen Versionen, denn Gnomos bekommt regelmäßig Korrekturen und neue Funktionen. Die Anleitung zum Selbstbauen, die Übersetzungen (Deutsch und Englisch sind dabei) und den Quellcode findet ihr im <a href="https://github.com/linuxundich/gnomos/">GitHub-Repository</a>. Gnomos steht unter der GPL-3.0.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Noch nicht fertig</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich teste Gnomos bisher nur mit meinem eigenen Sonos-Haushalt aus Geräten der ersten Generation. Andere Modelle, neuere Generationen und ungewöhnliche Konfigurationen kann ich nicht prüfen, von daher sind Rückmeldungen Gold wert. Gnomos ist noch vor Version 1.0, und an der einen oder anderen Ecke knirscht es sicher noch. Mehr zum Projekt steht auf der <a href="https://linuxundich.de/projekte/gnomos/">Projektseite</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich ist Gnomos aber längst weit genug, dass ich es im Alltag einsetze. Habt ihr Sonos-Lautsprecher und einen GNOME-Desktop? Dann probiert die App aus und schreibt mir in den Kommentaren, was bei euch klappt und was nicht, gerne auch mit anderer Hardware als meiner. Fehler und Ideen könnt ihr außerdem als <a href="https://github.com/linuxundich/gnomos/issues">Issue auf GitHub</a> melden.</p>
<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>MusicBrainz Picard 3.0: Qt6, Plugin-System und Einrichtungsassistent</title>
		<link>https://linuxundich.de/musicbrainz-picard-3-qt6-plugin-system-und-einrichtungsassistent/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/musicbrainz-picard-3-qt6-plugin-system-und-einrichtungsassistent/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2026 18:05:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[MusicBrainz]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Picard]]></category>
		<category><![CDATA[Qt6]]></category>
		<category><![CDATA[Tagging]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://linuxundich.de/?p=47975</guid>

					<description><![CDATA[Nach rund drei Jahren Entwicklung ist MusicBrainz Picard 3.0 da. Der Tag-Editor wechselt auf Qt6, bekommt ein komplett neues Plugin-System, Sitzungen und einen Einrichtungsassistenten.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wer seine Musiksammlung sauber getaggt haben möchte, der kommt an Picard kaum vorbei. Der Tag-Editor des MusicBrainz-Projekts gleicht Dateien mit der Datenbank ab und schreibt Interpret, Album, Cover und Co. zurück in die Tags. Am 4. Oktober haben die Macher <a href="https://blog.metabrainz.org/2026/10/04/picard-3-0-released/">Picard 3.0 veröffentlicht</a>. Laut Ankündigung stecken knapp drei Jahre Arbeit darin, seit Ende 2023 die Umstellung auf PyQt6 begann: 687 gemergte Pull Requests, fast 6.800 Commits und Beiträge von über 100 Leuten.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad36097b0f20&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad36097b0f20" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="689" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-01-assistent-willkommen-1280x689.webp" alt="" class="wp-image-47968" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-01-assistent-willkommen-1280x689.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-01-assistent-willkommen-640x344.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-01-assistent-willkommen-768x413.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-01-assistent-willkommen-1536x826.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-01-assistent-willkommen.webp 1920w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Picard 3.0 begrüßt neue Nutzer mit einem Einrichtungsassistenten.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Qt6 und ein Assistent für den Start</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die größte Änderung unter der Haube: Picard 3 setzt auf Qt6 statt Qt5. Das bringt bessere Skalierung auf hochauflösenden Displays und einen Dunkelmodus auf allen Plattformen, ein Neustart ist beim Umschalten nicht mehr nötig. Als Voraussetzung nennt das Projekt unter Linux Qt 6.6 und Python 3.10 oder neuer. Wer ein älteres System fährt, bleibt bei Picard 2, das noch mindestens eine Wartungsversion bekommen soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neu ist auch ein Einrichtungsassistent beim ersten Start. Er fragt unter anderem, ob Picard Dateien beim Speichern umbenennen und verschieben soll, und wie es mit Update-Prüfungen aussieht. Dazu kommen kleine Tutorial-Hinweise, die beim ersten Laden von Dateien oder beim Clustern aufpoppen. Beides lässt sich in den Einstellungen abschalten.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad36097b2d40&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad36097b2d40" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="689" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-05-assistent-bearbeitet-1280x689.webp" alt="" class="wp-image-47969" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-05-assistent-bearbeitet-1280x689.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-05-assistent-bearbeitet-640x344.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-05-assistent-bearbeitet-768x413.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-05-assistent-bearbeitet-1536x827.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-05-assistent-bearbeitet.webp 1600w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Auf der Updates-Seite legt ihr fest, wie Picard nach neuen Versionen, Plugins und Dokumentation sucht.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Das neue Plugin-System</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die tiefgreifendste Änderung betrifft die Erweiterungen. Plugins brauchen jetzt eine <code>MANIFEST.toml</code>, sind per Git versioniert und lassen sich aus einer zentralen Registry, aus fremden Git-Repositories oder aus einem lokalen Ordner installieren. Es gibt Vertrauensstufen von offiziell bis untrusted, und Plugins mit Sicherheitsproblemen können zentral gesperrt werden. Zum Start sollen etwa 30 Plugins bereitstehen, teils portiert, teils neu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Haken: Plugins aus Picard 2 laufen nicht mehr. Nicht jedes ist schon portiert, wer eines vermisst, kann es im Forum anfragen. Die Plugin-Liste in den Einstellungen ist übrigens erst einmal leer. Mit einem Klick auf „Plugin installieren“ kommt ihr an die verfügbaren Erweiterungen.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad36097b4684&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad36097b4684" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="689" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-11-plugins-bearbeitet-1280x689.webp" alt="" class="wp-image-47970" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-11-plugins-bearbeitet-1280x689.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-11-plugins-bearbeitet-640x344.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-11-plugins-bearbeitet-768x413.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-11-plugins-bearbeitet-1536x827.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-11-plugins-bearbeitet.webp 1600w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">In den Einstellungen gibt es nun eine eigene Plugin-Verwaltung mit Suche und Update-Knopf.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Sitzungen, Profile und Cover-Art</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Workspace lässt sich als Sitzung speichern und später wiederherstellen, inklusive Datei-Zuordnung und manuellen Änderungen. Einstellungsprofile kann man exportieren und importieren, Zugangsdaten bleiben dabei außen vor. Außerdem lassen sich eigene Spalten per Skript definieren, Listen filtern und mehrere Tags auf einmal kopieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei den Cover-Bildern kann Picard Bilder unterhalb einer Mindestgröße verwerfen, automatisch skalieren oder in ein bestimmtes Format konvertieren. Das Ganze geht auf ein Google-Summer-of-Code-Projekt von 2024 zurück.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad360983f3da&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad360983f3da" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="689" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-12-cover-art-processing-1280x689.webp" alt="" class="wp-image-47971" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-12-cover-art-processing-1280x689.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-12-cover-art-processing-640x344.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-12-cover-art-processing-768x413.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-12-cover-art-processing-1536x826.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-12-cover-art-processing.webp 1920w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">Die neue Cover-Art-Verarbeitung: skalieren, konvertieren oder zu kleine Bilder aussortieren.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Neuerungen laut Ankündigung:</p>



<ul class="wp-block-list">

<li>Ein überarbeiteter Abgleich bei der Release-Zuordnung und eine Spalte „Match“, die nach Trefferqualität sortiert.</li>


<li>Der eingebaute Player unterstützt MPRIS2 und kann Listens an ListenBrainz melden.</li>


<li>Erste Unterstützung für synchronisierte Lyrics im LRC-Format über das Tag <code>syncedlyrics</code>.</li>


<li>ISRCs lassen sich von CDs auslesen und zu MusicBrainz einreichen.</li>


<li>Das neue Kommandozeilenwerkzeug <code>picard-cli</code> verwaltet Plugins und Profile.</li>

</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Wie schlägt sich Picard 3 in der Praxis?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe Picard 3.0.1 in einer TUXEDO-OS-VM ausprobiert, bewusst nur an Kopien zweier Alben aus meiner Sammlung: „Analogue“ von a-ha und „21“ von Adele. Gespeichert habe ich nichts, die Originale blieben unberührt. Picard 3.0.1 gibt es auf <a href="https://pypi.org/project/picard/">PyPI</a>, das Flathub-Paket ist noch nicht auf dem aktuellen Stand und liefert weiterhin Picard 2.13.3.
Der Ablauf ist vertraut: Ordner hinzufügen, Gruppieren, Abfragen. Beide Alben hat Picard auf Anhieb mit 13 von 13 Titeln zugeordnet und das Cover geladen. Bei a-ha schlägt der Editor aus „A-Ha“ ein „a-ha“ vor, so wie MusicBrainz den Namen führt. Die neue Ansicht mit Ursprünglichem und Neuem Wert macht solche Abweichungen schnell sichtbar.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad3609840811&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad3609840811" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="689" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-09-album-metadaten-bearbeitet-1280x689.webp" alt="" class="wp-image-47972" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-09-album-metadaten-bearbeitet-1280x689.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-09-album-metadaten-bearbeitet-640x344.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-09-album-metadaten-bearbeitet-768x413.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-09-album-metadaten-bearbeitet-1536x827.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-09-album-metadaten-bearbeitet.webp 1600w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Beide Alben sind zugeordnet, bei „Analogue“ zeigt Picard die geplanten Tag-Änderungen und das Cover.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Tutorial-Hinweise sind mir beim ersten Laden direkt begegnet. Wer Picard schon kennt, schaltet sie vermutlich ab, für Einsteiger sind sie eine nette Hilfe.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad3609841d6e&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad3609841d6e" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="689" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-08-tutorial-popup-bearbeitet-1280x689.webp" alt="" class="wp-image-47973" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-08-tutorial-popup-bearbeitet-1280x689.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-08-tutorial-popup-bearbeitet-640x344.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-08-tutorial-popup-bearbeitet-768x413.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-08-tutorial-popup-bearbeitet-1536x827.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-08-tutorial-popup-bearbeitet.webp 1600w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">Ein Tutorial-Hinweis erklärt beim ersten Mal die Cover-Anzeige.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Alles in allem ist Picard 3 für mich vor allem ein großes Fundament-Update. Wer Plugins aus Picard 2 nutzt, sollte vor dem Umstieg prüfen, ob es sie schon im neuen System gibt. Alle anderen bekommen eine modernere Oberfläche und ein paar nützliche Neuerungen. Welche Picard-Plugins fehlen euch bisher in Version 3?</p>
<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>scrcpy 5.0 spiegelt Android per Hardware-Dekodierung – jetzt in Arch Linux</title>
		<link>https://linuxundich.de/scrcpy-5-hardware-dekodierung-arch-linux-aurynk/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/scrcpy-5-hardware-dekodierung-arch-linux-aurynk/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Oct 2026 12:40:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[Aurynk]]></category>
		<category><![CDATA[scrcpy]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://linuxundich.de/?p=47958</guid>

					<description><![CDATA[scrcpy 5.0 dekodiert den Videostream vom Android-Smartphone endlich auf der Grafikkarte. Unter Arch Linux ist das Paket schon da – ich habe nachgemessen und Aurynk als grafische Oberfläche aus Flathub dazugeholt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wer sein Android-Smartphone auf dem Linux-Desktop spiegeln möchte, landet früher oder später bei scrcpy. Das freie Programm von Genymobile zeigt den Handy-Bildschirm im Fenster und lässt sich per Maus und Tastatur bedienen, ganz ohne Root-Rechte. Seit dem 5. Oktober gibt es Version 5.0, und die bringt eine Neuerung mit, auf die viele lange gewartet haben: Hardware-Dekodierung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Videostream vom Handy wurde bisher komplett von der CPU entpackt. Mit scrcpy 5.0 übernimmt das die Grafikeinheit, unter Linux per VA-API. Die Neuerung betrifft nur die Seite des Computers, nicht das Handy. Die <a href="https://github.com/Genymobile/scrcpy/releases/tag/v5.0">Release-Notes von scrcpy 5.0</a> versprechen eine um den Faktor zehn geringere CPU-Last. Auch <a href="https://www.omgubuntu.co.uk/2026/10/scrcpy-hardware-decoding-added">OMG! Ubuntu</a> berichtet über das Release, und auf <a href="https://www.reddit.com/r/Android/comments/1wym91l/scrcpy_50_now_supports_hardware_decoding_better/?tl=de">Reddit</a> läuft im Subreddit r/Android ein Thread dazu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Hardware-Dekodierung ist ab Werk aktiv, ein zusätzlicher Schalter ist nicht nötig. scrcpy sucht sich den ersten passenden Decoder selbst und fällt andernfalls auf Software zurück. Wer eingreifen möchte, nutzt laut <a href="https://github.com/Genymobile/scrcpy/blob/master/doc/video.md#hardware-decoding">Dokumentation</a> <code>--hwdec</code>, etwa mit <code>auto</code>, <code>vaapi</code> oder <code>disabled</code>. Daneben gibt es Kleinkram: Der Audio-Capture-Modus greift nun alle Quellen ab, <code>ANDROID_SERIAL</code> funktioniert im OTG-Modus, und Shift sowie AltGr verschwinden im UHID-Modus nicht mehr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Windows-User bekommen erstmals native ARM64-Builds. Für Linux ist das nicht relevant, hier zählt die Grafik. Bei mir ist scrcpy 5.0 gerade per Update auf dem Arch-Notebook gelandet, ein <code>sudo pacman -Syu</code> genügt. Wer das Programm noch nicht installiert hat, holt sich das <a href="https://archlinux.org/packages/extra/x86_64/scrcpy/">scrcpy-Paket von Arch Linux</a> mit <code>sudo pacman -S scrcpy</code>. Der Quelltext liegt im <a href="https://github.com/Genymobile/scrcpy">GitHub-Repository von scrcpy</a>.</p>


<section class="lui-facts wp-block-lui-app-facts" aria-label="Steckbrief: scrcpy" data-lui-facts>
	<div class="lui-facts-head">
		<span class="lui-facts-icon" aria-hidden="true">S</span>
		<div>
			<p class="lui-facts-name">scrcpy</p>
							<p class="lui-facts-tagline">Spiegelt Android-Geräte per USB oder WLAN auf den Linux-Desktop und lässt sie per Maus und Tastatur bedienen – ohne Root.</p>
					</div>
	</div>
			<dl class="lui-facts-list">
							<dt>Version</dt>
				<dd>5.0</dd>
							<dt>Lizenz</dt>
				<dd>Apache-2.0</dd>
							<dt>Getestet mit</dt>
				<dd>Arch Linux, Pixel 10 mit Android 17, Intel Iris Xe</dd>
							<dt>Projekt</dt>
				<dd><a href="https://github.com/Genymobile/scrcpy">Quellcode</a></dd>
					</dl>
				<div class="lui-facts-install">
			<p class="lui-facts-install-title">Installation</p>
							<div class="lui-facts-cmd">
											<span class="lui-facts-cmd-label">Arch Linux</span>
										<code>sudo pacman -S scrcpy</code>
					<button type="button" class="lui-facts-copy" data-lui-facts-copy hidden>Kopieren</button>
				</div>
					</div>
		<script type="application/ld+json">{"@context":"https:\/\/schema.org","@type":"SoftwareApplication","name":"scrcpy","description":"Spiegelt Android-Geräte per USB oder WLAN auf den Linux-Desktop und lässt sie per Maus und Tastatur bedienen – ohne Root.","softwareVersion":"5.0","license":"Apache-2.0","operatingSystem":"Linux","applicationCategory":"UtilitiesApplication"}</script>
</section>



<h2 class="wp-block-heading">Läuft die Hardware-Dekodierung wirklich?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Damit VA-API etwas zu tun hat, braucht ihr auf dem Rechner einen passenden Treiber. Bei Intel ist das <code>intel-media-driver</code>, bei AMD reicht Mesa. Was die ArchWiki zur <a href="https://wiki.archlinux.org/title/Hardware_video_acceleration">Hardware-Videobeschleunigung</a> schreibt, gilt hier eins zu eins, Details zu den Treibern stehen dort. Bei mir arbeitet eine Intel Iris Xe, und scrcpy meldet beim Start brav, dass es VA-API nutzt:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>INFO: Interop: vaapi
INFO: Video decoding: vaapi
INFO: Texture (VA-API): 1080x2424</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Ich wollte es genauer wissen und habe das Pixel 10 per USB verbunden. Während scrcpy lief, habe ich den Bildschirm sechsmal rauf und runter gescrollt und die verbrauchte CPU-Zeit des scrcpy-Prozesses gemessen. Mit <code>--hwdec=disabled</code> waren es rund 2,9 Sekunden, mit <code>--hwdec=auto</code> nur 0,37 Sekunden. Das ist etwa Faktor acht. Der Test lief zweimal mit gleichem Ergebnis, der Stream war auf 60 FPS begrenzt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Aurynk: scrcpy mit grafischer Oberfläche</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wer nicht gern Kommandozeilen-Parameter tippt, findet in <a href="https://flathub.org/en/apps/io.github.IshuSinghSE.aurynk">Aurynk</a> eine hübsche Oberfläche. Die GTK4-App mit Libadwaita-Optik (Quelltext auf <a href="https://github.com/IshuSinghSE/Aurynk">GitHub</a>) koppelt Android-Geräte per drahtlosem Debugging, zeigt technische Daten an und startet scrcpy auf Knopfdruck. Sie steht auf Flathub, die Installation läuft wie gewohnt:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ flatpak install flathub io.github.IshuSinghSE.aurynk</code></pre>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad3609846a2e&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad3609846a2e" class="wp-block-image size-full wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="720" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/aurynk-geraeteliste.webp" alt="Screenshot: Aurynk-Fenster mit der Liste gekoppelter Geräte, darin ein Pixel 10 (frankel) mit Android 17" class="wp-image-47952" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/aurynk-geraeteliste.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/aurynk-geraeteliste-640x360.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/aurynk-geraeteliste-768x432.webp 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Das Hauptfenster von Aurynk listet das gekoppelte Pixel 10 mit den Knöpfen Disconnect und Mirror.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Koppeln öffnet ihr auf dem Handy die Entwickleroptionen und aktiviert das <a href="https://developer.android.com/tools/adb">Debugging über WLAN</a>. Aurynk bietet zwei Wege an: einen QR-Code, den ihr mit dem Handy scannt, oder die manuelle Eingabe von IP-Adresse, Port und sechsstelligem Kopplungscode. Ich habe die manuelle Variante genommen. Anschließend zeigt Aurynk Name, Android-Version, RAM, Speicher und Akkustand des Geräts an.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad36098480e0&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad36098480e0" class="wp-block-image size-full wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="720" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/aurynk-pairing-qr.webp" alt="Screenshot: Aurynk-Dialog Pair New Device mit QR-Code und den Reitern QR Code und Manual" class="wp-image-47953" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/aurynk-pairing-qr.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/aurynk-pairing-qr-640x360.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/aurynk-pairing-qr-768x432.webp 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">Der Dialog zum Koppeln zeigt einen QR-Code, den das Handy unter Entwickleroptionen und Debugging über WLAN scannt.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ganz glatt lief es bei mir allerdings nicht. Aurynk meldete nach dem Koppeln, dass es den Verbindungsport nicht automatisch findet, und zeigte das Gerät nicht an. Geholfen hat ein Workaround: Zuerst habe ich mit <code>adb connect</code> die Verbindung zum Handy aufgebaut und danach in Aurynk noch einmal mit einem frischen Code gekoppelt. Dann tauchte das Pixel in der Liste auf.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad360984aad3&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad360984aad3" class="wp-block-image size-full wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="720" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/aurynk-geraete-details.webp" alt="Screenshot: Aurynk-Fenster Device frankel mit Basisinformationen und technischen Daten des Pixel 10" class="wp-image-47954" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/aurynk-geraete-details.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/aurynk-geraete-details-640x360.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/aurynk-geraete-details-768x432.webp 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">Die Detailansicht von Aurynk zeigt Hersteller, Android-Version, IP-Adresse, 12 GB RAM, 115 GB Speicher und 72 Prozent Akku.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Haken bleibt: Das Flatpak bringt sein eigenes scrcpy mit, und das ist Version 3.3.3. Von der neuen Hardware-Dekodierung profitiert Aurynk daher vorerst nicht. Das ändert sich, sobald der Entwickler sein Paket aktualisiert. Wer die 5.0 jetzt schon nutzen möchte, startet scrcpy aus dem Arch-Paket direkt im Terminal. Das Spiegeln selbst funktioniert in Aurynk trotzdem tadellos.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad360984e372&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad360984e372" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="720" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/aurynk-mirror-pixel-1280x720.webp" alt="Screenshot: scrcpy-Fenster mit dem Handy-Bildschirm, auf dem die Startseite von linuxundich.de im Browser geöffnet ist" class="wp-image-47955" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/aurynk-mirror-pixel-1280x720.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/aurynk-mirror-pixel-640x360.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/aurynk-mirror-pixel-768x432.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/aurynk-mirror-pixel-1536x864.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/aurynk-mirror-pixel.webp 1600w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Das gespiegelte Pixel 10 zeigt die Startseite von Linux und Ich, links dahinter ist das Aurynk-Fenster zu sehen.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Desktop-Modus: Multitasking auf dem Pixel</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit <code>--new-display</code> legt scrcpy auf dem Handy ein virtuelles Display an und zeigt es als eigenes Fenster. Ich habe <code>scrcpy --new-display=1920x1080/160</code> auf dem Pixel 10 mit Android 17 probiert. Heraus kommt ein Desktop mit Taskleiste. Apps öffnen dort erst als Fenster, wenn ihr sie per <code>adb shell am start --display 37 --windowingMode 5</code> startet. Die 37 ist die ID, die scrcpy beim Start meldet.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad36098502ae&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad36098502ae" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="720" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/scrcpy-multitasking-1280x720.webp" alt="Screenshot: scrcpy-Fenster im Desktop-Modus des Pixel 10 mit vier gleichzeitig geöffneten Apps in einzelnen Fenstern" class="wp-image-47956" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/scrcpy-multitasking-1280x720.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/scrcpy-multitasking-640x360.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/scrcpy-multitasking-768x432.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/scrcpy-multitasking-1536x864.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/scrcpy-multitasking.webp 1600w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">Auf dem virtuellen Display laufen Firefox mit Linux und Ich, der Taschenrechner, die Stoppuhr und Chrome mit dem scrcpy-Repository gleichzeitig in frei angeordneten Fenstern.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Im Fenster laufen nun Browser, Taschenrechner und Stoppuhr nebeneinander, frei verschiebbar wie auf einem normalen Desktop. Auch mehrere Bildschirme gehen: Eine zweite scrcpy-Instanz bekam ein eigenes virtuelles Display, und beide liefen parallel. Die Fenster starteten allerdings im Handy-Hochformat, die gewünschte Größe habe ich per <code>am task resize</code> nachgezogen. Ganz ohne Gefrickel geht es also nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein paar Tipps aus der <a href="https://www.reddit.com/r/Android/comments/1wym91l/scrcpy_50_now_supports_hardware_decoding_better/?tl=de">Reddit-Diskussion</a> lohnen sich ebenfalls: <code>--turn-screen-off</code> schaltet das Handy-Display aus, <code>--stay-awake</code> hält es wach, damit sich das Handy nicht sperrt und die Verbindung kappt, und <code>--video-codec=h265</code> nutzt den sparsameren Codec. Bei mir lag der CPU-Bedarf mit H.265 und Hardware-Dekodierung bei 0,39 Sekunden, ohne bei 3,5 Sekunden. Kommentatoren nutzen scrcpy sogar zur Datenrettung bei kaputtem Touchscreen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Haken kam in der Diskussion mehrfach zur Sprache: Mit aktivierten Entwickleroptionen verweigern manche Banking-Apps den Dienst. Ein Kommentator schreibt, Android 17 QPR1 verhindere diese Prüfung auf Pixel-Geräten. Ich habe das nicht getestet. Andere nutzen die App Geto, die Entwickleroptionen pro App abschaltet, dabei bricht aber die ADB-Verbindung ab. Wer es braucht, sollte also vorher mit der eigenen Bank-App testen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass sich ein Smartphone vom Desktop aus bedienen lässt, ist übrigens kein neuer Trick. Schon <a href="https://linuxundich.de/android-smartphones-desktop-bedienen-screencast/">2010 habe ich dafür ein Java-Programm aus dem xda-Forum bemüht</a>, und <a href="https://linuxundich.de/android-scrot-schiesst-screenshots-per-adb-vom-terminal-aus/">Screenshots per adb vom Terminal</a> schoss 2014 android-scrot. Wer sein Android-Gerät ohnehin als halben Linux-Rechner nutzt, dem sei außerdem der <a href="https://linuxundich.de/die-neue-linux-vm-fuer-android-ein-ueberblick/">Überblick zur neuen Linux-VM für Android</a> ans Herz gelegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mein Fazit: Wer scrcpy unter Arch nutzt, sollte nach dem Update einmal in die Startmeldung schauen. Steht dort „Video decoding: vaapi“, sinkt die CPU-Last spürbar, was gerade bei Notebooks dem Akku guttut. Aurynk ist eine nette Hilfe für alle, die ungern im Terminal tippen. Spiegelt ihr euer Handy per scrcpy oder lieber mit einer anderen Lösung?</p>
<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Pulsgeber: TUXEDO-Control-Center-Profile in den GNOME-Schnelleinstellungen</title>
		<link>https://linuxundich.de/pulsgeber-tuxedo-control-center-gnome-quick-settings/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/pulsgeber-tuxedo-control-center-gnome-quick-settings/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Oct 2026 18:21:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[GNOME]]></category>
		<category><![CDATA[GNOME Erweiterung]]></category>
		<category><![CDATA[Pulsgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Tuxedo]]></category>
		<category><![CDATA[TUXEDO Control Center]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://linuxundich.de/?p=47924</guid>

					<description><![CDATA[Mit Pulsgeber wechselt ihr die Profile des TUXEDO Control Centers direkt aus den Schnelleinstellungen von GNOME. Meine kleine Shell-Erweiterung ist ab sofort in Version 0.4.0 auf GitHub zu haben.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wer ein Notebook von <a href="https://www.tuxedocomputers.com/">TUXEDO</a> besitzt, der kennt das <a href="https://www.tuxedocomputers.com/de/TUXEDO-Control-Center-TCC.tuxedo">TUXEDO Control Center</a>, kurz TCC. Über die grafische App legt ihr fest, wie schnell der Prozessor taktet, wie laut die Lüfter werden dürfen und welches Profil am Netzteil oder im Akkubetrieb gilt. Am besten spielt das Ganze natürlich mit <a href="https://www.tuxedocomputers.com/de/TUXEDO-OS_1.tuxedo">TUXEDO OS</a> zusammen, das genau auf die Geräte von TUXEDO abgestimmt ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nur bin ich schon seit Jahren mit Arch Linux und GNOME unterwegs, und daran soll sich auch auf meinem <a href="https://linuxundich.de/battery-health-charging-batterielebensdauer-unter-gnome-optimieren/">InfinityBook</a> nichts ändern. Auf die Steuerung der Hardware durch das TCC möchte ich trotzdem nicht verzichten. Von daher wollte ich seine Fähigkeiten auch unter GNOME optimal nutzen können, und zwar so, dass sie sich wie ein selbstverständlicher Teil des Desktops anfühlen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Herausgekommen ist Pulsgeber, eine kleine Erweiterung für die GNOME-Shell, die ab sofort in Version 0.4.0 bereitsteht. Bei der Entwicklung hat mir KI geholfen: Den Großteil des Codes hat sie geschrieben. Die Anforderungen und Entscheidungen von Name über Symbol bis zum Verhalten kamen dagegen von mir. Die Ergebnisse habe ich sorgfältig geprüft und die Erweiterung ausgiebig selbst auf meinem Notebook getestet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was Pulsgeber macht</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Unter GNOME fühlt sich das TCC nämlich ein wenig wie ein Gast an. Das Profilmenü steckt im <a href="https://linuxundich.de/gnome-48-und-das-alte-tray-problem-appindicator-erweiterung-mit-patch-fuer-arch-verfuegbar/">Tray-Icon</a> (das es eigentlich ja gar nicht geben sollte), und die Taste für das Control Center mit dem Kürzel <code>Super</code>+<code>Alt</code>+<code>F6</code> läuft unter Wayland ins Leere. Dazu funkt GNOMEs eigener Energiemodus dem TCC ständig dazwischen, denn power-profiles-daemon und der TCC-Dienst tccd schreiben dieselben Prozessoreinstellungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der tccd stellt sein Profil nach wenigen Sekunden wieder her, die Umstellung im GNOME-Menü hält also nur einen kurzen Augenblick. <a href="/projekte/pulsgeber/">Pulsgeber</a> räumt hier auf. Die Erweiterung setzt eine Pille „TCC-Profil“ in die Schnelleinstellungen, genau dorthin, wo GNOME sonst seine Energiemodi anzeigt. Ein Klick auf die Pille wechselt wie gewohnt zwischen dem Standardprofil und dem zuletzt gewählten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Menü daneben listet alle Profile aus dem TCC. Ein von Hand gewähltes Profil gilt dabei nur so lange, bis ihr das Netzteil ein- oder aussteckt. Danach übernimmt wieder das Profil, das ihr im TCC für Netz oder Akku hinterlegt habt. Was als Nächstes kommt, verrät euch der Kopf des Menüs, etwa „Bis Akkubetrieb, dann Cool and breezy“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jedes Profil bekommt ein eigenes Symbol: ein Puls fürs Stromsparen, zwei für den Mittelweg, drei für volle Leistung und ein Puls über einem Schieberegler für eure eigenen Profile aus dem TCC. Auf Wunsch zeigt die obere Leiste das Symbol an, solange nicht das Standardprofil aktiv ist. So seht ihr auf einen Blick, wie schnell euer Notebook gerade tickt.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad3609855c41&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad3609855c41" class="wp-block-image wp-lightbox-container"><img decoding="async" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/pulsgeber-schnelleinstellungen-1.webp" alt="Die aktive Pille „TCC-Profil“ in den GNOME-Schnelleinstellungen, oben das Profilsymbol in der Leiste"/><button
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			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">Die Pille zeigt das aktive Profil, das Symbol in der oberen Leiste erscheint, sobald ein anderes als das Standardprofil läuft.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">In den Einstellungen blendet ihr außerdem GNOMEs Energiemodus aus, schaltet power-profiles-daemon auf Wunsch ganz ab und verhindert, dass das Tray des TCC überhaupt erst startet. Dazu legt ihr fest, welche Profile im Menü auftauchen und welches Symbol sie jeweils tragen. Die TCC-App braucht ihr dann nur noch, um Profile anzulegen und zu bearbeiten. Alle Schalter lassen sich jederzeit wieder zurückdrehen.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad3609856053&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad3609856053" class="wp-block-image wp-lightbox-container"><img decoding="async" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/pulsgeber-einstellungen.webp" alt="Die Einstellungen von Pulsgeber mit Leistensymbol, Tray und Energiemodus."/><button
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			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">Auf Wunsch schaltet ihr in den Einstellungen von Pulsgeber GNOMEs Energiemodus, den power-profiles-daemon und das Tray des TCC dauerhaft ab.</figcaption></figure>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad360985632d&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad360985632d" class="wp-block-image wp-lightbox-container"><img decoding="async" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/pulsgeber-einstellungen-profile.webp" alt="Profile in den Einstellungen: im Menü zeigen und Symbol wählen."/><button
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			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">Für jedes Profil aus dem TCC legt ihr fest, ob es im Menü erscheint und welches Symbol es dort bekommt.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das eigentliche Umschalten erledigt ohnehin der Systemdienst tccd, und mit dem spricht Pulsgeber direkt. Die App des Control Centers muss dafür also weder geöffnet sein noch im Hintergrund mitlaufen. Was das in der Praxis heißt, zeigt am besten das kurze Video: Ich wechsle darin die Profile über die Schnelleinstellungen, und das zur Kontrolle geöffnete TCC zieht jedes Mal direkt mit.</p>



<figure class="wp-block-video"><video controls src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/pulsgeber-demo-3.mp4"></video><figcaption class="wp-element-caption">Im Video wechsle ich die Profile über die Schnelleinstellungen von GNOME, und das geöffnete TUXEDO Control Center zieht stets mit.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Installation</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Pulsgeber benötigt GNOME 50 oder 51 sowie das TUXEDO Control Center samt seinem Dienst tccd. Getestet habe ich die Erweiterung bislang auf einem InfinityBook S 17 Gen6 mit GNOME 50.5 unter Arch Linux. Mein Ziel ist es, Pulsgeber auf <a href="https://extensions.gnome.org/">GNOME Extensions</a> zu veröffentlichen. Bevor ich die Erweiterung dort einreiche, möchte ich allerdings erst einmal ein wenig Feedback von euch sammeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Daher gibt es Pulsgeber vorerst nur über GitHub. Ladet euch das ZIP-Paket <code>pulsgeber@linuxundich.de.shell-extension.zip</code> von der <a href="https://github.com/linuxundich/pulsgeber/releases/latest">Release-Seite</a> herunter und installiert es im Terminal:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ gnome-extensions install pulsgeber@linuxundich.de.shell-extension.zip</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Ab- und wieder Anmelden aktiviert ihr die Erweiterung:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ gnome-extensions enable pulsgeber@linuxundich.de</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Pulsgeber spricht Deutsch und Englisch und richtet sich nach der Sprache eures Desktops. Den Quellcode findet ihr im <a href="https://github.com/linuxundich/pulsgeber">GitHub-Repository</a>, Übersetzungen in weitere Sprachen nehme ich dort gerne entgegen. Das Control Center selbst ist ebenfalls freie Software, die Quellen liegen bei <a href="https://github.com/tuxedocomputers/tuxedo-control-center">TUXEDO auf GitHub</a>. Weitere Screenshots und Antworten auf die wichtigsten Fragen findet ihr auf der <a href="/projekte/pulsgeber/">Projektseite von Pulsgeber</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei mir hat Pulsgeber das Tray-Icon des TCC komplett abgelöst: Akkubetrieb unterwegs, volle Leistung am Schreibtisch, und das ohne einmal das Control Center öffnen zu müssen. Nutzt ihr ein TUXEDO-Notebook mit GNOME? Dann probiert die Erweiterung aus und schreibt mir, was euch noch fehlt oder wo es hakt – entweder hier in den Kommentaren oder als <a href="https://github.com/linuxundich/pulsgeber/issues">Issue auf GitHub</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Transparenzhinweis: Ich <a href="https://linuxundich.de/ab-nach-augsburg-ab-zu-tuxedo/">arbeite für TUXEDO Computers</a>. Pulsgeber ist allerdings ein privates Projekt, das in meiner Freizeit entstanden ist. Es ist kein Produkt von TUXEDO und erhält keinen offiziellen Support von TUXEDO.</em></p>
<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Homarr 2.0: Homelab-Dashboard mit Custom Widgets und Workshop</title>
		<link>https://linuxundich.de/homarr-2-0-homelab-dashboard-custom-widgets-workshop/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/homarr-2-0-homelab-dashboard-custom-widgets-workshop/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Oct 2026 08:08:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Homelab]]></category>
		<category><![CDATA[Homepage]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://linuxundich.de/?p=47843</guid>

					<description><![CDATA[Das Homelab-Dashboard Homarr ist in Version 2.0 erschienen. Selbst gebaute Widgets, ein Workshop zum Teilen und ein neuer Board-Editor machen es zum ernsthaften Gegenspieler für Homepage.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wer im Homelab ein paar <a href="https://linuxundich.de/docker-container-einfach-aktuell-halten-mit-dockcheck/" data-type="post" data-id="44233">Docker-Container</a> betreibt, braucht früher oder später eine Startseite, die alle Dienste bündelt. Bei mir erledigt das aktuell <a href="https://gethomepage.dev/">Homepage</a>, weil es sich so einfach einrichten lässt und viele fertige Widgets mitbringt. Mit <a href="https://homarr.dev/blog/2026/09/03/homarr-2.0/">Homarr 2.0</a> schielt nun allerdings ein Konkurrent deutlich in meine Richtung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bevor Fragen aufkommen: Nein, <a href="https://github.com/homarr-labs/homarr">Homarr</a> hat nichts mit dem *arr-Stack zu tun, mit dem so mancher Homelab&#8217;er auf hoher See segelt. Kleine Ironie am Rande: Ausgerechnet <a href="https://sonarr.tv/">Sonarr</a> und <a href="https://radarr.video/">Radarr</a> dienen in den Release Notes immer wieder als Paradebeispiele für die Integrationen des Dashboards.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entwickler sprechen selbst vom „ultimativen Homarr-Update“. Wer keine Lust auf die ziemlich ausführlichen Release Notes hat, bekommt – O-Ton des Projekts – ein Video für die kurze Aufmerksamkeitsspanne. Es zeigt die wichtigsten Neuerungen von Homarr 2.0 in knapp zwei Minuten im Schnelldurchlauf.</p>



<figure class="wp-block-video"><video height="1080" style="aspect-ratio: 1920 / 1080;" width="1920" controls src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/homarr-2-showreel.mp4"></video><figcaption class="wp-element-caption">Homarr 2.0 in unter zwei Minuten: Das Video der Entwickler zeigt die wichtigsten Neuerungen.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Widgets nach Maß und ein Workshop zum Teilen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Herzstück der neuen Version sind die Custom Widgets v2. Eigene Widgets entstehen aus JSX, API-Anfragen, Aktionen und typisierten Einstellungen. Wer nicht selbst programmieren mag, beschreibt dem eingebauten Assistant einfach, was er braucht, und testet das Ergebnis anschließend in einer Art Werkbank.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau das macht für mich den Reiz aus: Das Widget-System sieht wesentlich umfangreicher und variabler aus als das von Homepage. Laut den Entwicklern lässt sich damit fast jedes Widget bauen – auch das, welches nur drei Leute brauchen. Die müssen jetzt nicht mehr warten.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad3609867b14&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad3609867b14" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="497" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/homarr-2-custom-widget-pokedex-1280x497.webp" alt="Ein funktionierendes Pokédex-Widget auf einem lokalen Homarr-Dashboard mit Suchfeld, Pokémon-Grafik und Werten." class="wp-image-47839" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/homarr-2-custom-widget-pokedex-1280x497.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/homarr-2-custom-widget-pokedex-640x249.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/homarr-2-custom-widget-pokedex-768x298.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/homarr-2-custom-widget-pokedex-1536x597.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/homarr-2-custom-widget-pokedex.webp 1570w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Ein selbst gebautes Pokédex-Widget zeigt, wie weit sich Homarr mit Custom Widgets verbiegen lässt.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die zweite Hälfte des Konzepts heißt <a href="https://homarr.dev/workshop">Workshop</a>. Dort veröffentlichen, bewerten und installieren User fertige Widgets und eigenes CSS. Ungetesteter KI-Slop hat dort laut den Entwicklern nichts verloren, der Workshop wird moderiert. Zugangsdaten und Adressen der eigenen Instanz bleiben dabei auf dem eigenen Server.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ebenfalls neu ist eine Schnittstelle, über die Widgets, Skripte oder KI-Agenten per <a href="https://modelcontextprotocol.io/">MCP</a> die gespeicherten Integrationen nutzen. Homarr kennt die Adressen und API-Schlüssel der Dienste ja ohnehin. Es prüft die Rechte, hängt die Zugangsdaten an und reicht die Anfrage weiter, ohne die Schlüssel jemals herauszugeben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neuer Board-Editor und viel Kleinkram</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Den Board-Editor haben die Entwickler außerdem von Grund auf neu aufgebaut. Das alte Drag-and-Drop flog raus, Verschieben und Skalieren laufen jetzt über <a href="https://dndkit.com/">dnd-kit</a> und prüfen Kollisionen vor dem Speichern. Gruppen und dynamische Abschnitte weichen sogenannten Containern, und feste Seitenleisten kehren zurück.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad360986aa4f&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad360986aa4f" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="800" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/homarr-2-dashboard-1280x800.webp" alt="Ein gefülltes Homarr-2.0-Dashboard mit kompakten Widgets, dem Assistant und einer Leiste mit Anwendungen." class="wp-image-47841" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/homarr-2-dashboard-1280x800.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/homarr-2-dashboard-640x400.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/homarr-2-dashboard-768x480.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/homarr-2-dashboard.webp 1440w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Ein gut gefülltes Homarr-2.0-Dashboard mit kompakten Widgets, dem Assistant und einer Leiste für Anwendungen.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu kommen eine neue Ersteinrichtung in sechs Schritten, ein frei konfigurierbarer Header und 31 neue Integrationen, etwa für <a href="https://linuxundich.de/mozilla-stellt-pocket-bookmarks-ein/" data-type="post" data-id="45029">Linkwarden und Karakeep</a>, <a href="https://frigate.video/">Frigate</a> oder <a href="https://github.com/mealie-recipes/mealie">Mealie</a>. Docker und <a href="https://podman.io/">Podman</a> lassen sich mit mehreren Hosts anbinden. Für Umsteiger wie mich praktisch: Homarr versteht auch die Docker-Labels von Homepage.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig für bestehende Installationen: Homarr 2.0 unterstützt nur noch SQLite und PostgreSQL, hier laufen die Migrationen beim Start automatisch. Wer bisher MySQL nutzt, muss seine Daten vor dem Update mit einem separaten Skript nach SQLite überführen. Die nötigen Schritte beschreibt eine <a href="https://homarr.dev/docs/advanced/mysql-to-sqlite">Anleitung</a> des Projekts.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ob ich mein Homepage-Setup tatsächlich in Rente schicke, weiß ich noch nicht. Interessant wird Homarr 2.0 für mich aber ganz sicher. Die <a href="https://demo.homarr.dev/">Live-Demo</a> zum Reinschnuppern hilft euch gerade allerdings nicht weiter: Sie wird aktuell förmlich überrannt und ist daher offline. Welches Dashboard nutzt ihr in eurem Homelab?</p>
<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>llmfit: Welche KI-Modelle laufen auf meinem Rechner?</title>
		<link>https://linuxundich.de/llmfit-welche-ki-modelle-laufen-auf-meinem-rechner/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/llmfit-welche-ki-modelle-laufen-auf-meinem-rechner/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Sep 2026 20:43:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[LLM]]></category>
		<category><![CDATA[Systeminformationen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://linuxundich.de/?p=47801</guid>

					<description><![CDATA[Lokale KI starten, aber welches Modell passt wirklich zur Hardware? llmfit liest specs aus, bewertet Tausende Optionen und schätzt Geschwindigkeit samt VRAM- Bedarf. Das Open-Source-Tool eliminiert raten, liefert konkrete Empfehlungen. Kurz: Kein Grübeln mehr über Quantisierung – einfach wissen, was läuft.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wer lokale KI ausprobieren will, steht irgendwann vor einer ziemlich banalen Frage: Welches Modell läuft eigentlich auf meinem Rechner? Die Auswahl an Open-Source-LLMs ist mittlerweile riesig, und bei Größe, Quantisierung und Speicherbedarf unterscheiden sich die Kandidaten teils erheblich. Wer sich da durch Modellkarten und Gigabytes an GGUF-Dateien wühlt, ist einen Abend beschäftigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.llmfit.org/">llmfit</a> nimmt euch diese Recherche ab. Das Open-Source-Tool liest die vorhandene Hardware aus und stellt sie einer Datenbank mit Sprachmodellen gegenüber. Heraus kommt eine ziemlich konkrete Antwort darauf, was auf der eigenen Maschine überhaupt sinnvoll laufen kann.</p>


<section class="lui-facts wp-block-lui-app-facts" aria-label="Steckbrief: llmfit" data-lui-facts>
	<div class="lui-facts-head">
		<span class="lui-facts-icon" aria-hidden="true">L</span>
		<div>
			<p class="lui-facts-name">llmfit</p>
							<p class="lui-facts-tagline">Zeigt, welche lokalen KI-Modelle auf deiner Hardware laufen – bewertet nach Speicherbedarf, Quantisierung und geschätztem Tempo.</p>
					</div>
	</div>
			<dl class="lui-facts-list">
							<dt>Version</dt>
				<dd>1.1.16</dd>
							<dt>Lizenz</dt>
				<dd>MIT</dd>
							<dt>Getestet mit</dt>
				<dd>Arch Linux, TUXEDO OS</dd>
							<dt>Projekt</dt>
				<dd><a href="https://www.llmfit.org/">llmfit.org</a> · <a href="https://github.com/AlexsJones/llmfit">Quellcode</a></dd>
					</dl>
				<div class="lui-facts-install">
			<p class="lui-facts-install-title">Installation</p>
							<div class="lui-facts-cmd">
											<span class="lui-facts-cmd-label">Arch Linux</span>
										<code>sudo pacman -S llmfit</code>
					<button type="button" class="lui-facts-copy" data-lui-facts-copy hidden>Kopieren</button>
				</div>
							<div class="lui-facts-cmd">
											<span class="lui-facts-cmd-label">Mit uv</span>
										<code>uv tool install -U llmfit</code>
					<button type="button" class="lui-facts-copy" data-lui-facts-copy hidden>Kopieren</button>
				</div>
							<div class="lui-facts-cmd">
											<span class="lui-facts-cmd-label">Ohne Installation</span>
										<code>uvx llmfit</code>
					<button type="button" class="lui-facts-copy" data-lui-facts-copy hidden>Kopieren</button>
				</div>
					</div>
		<script type="application/ld+json">{"@context":"https:\/\/schema.org","@type":"SoftwareApplication","name":"llmfit","description":"Zeigt, welche lokalen KI-Modelle auf deiner Hardware laufen – bewertet nach Speicherbedarf, Quantisierung und geschätztem Tempo.","softwareVersion":"1.1.16","license":"MIT","url":"https:\/\/www.llmfit.org\/","operatingSystem":"Linux","applicationCategory":"UtilitiesApplication"}</script>
</section>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Modelle passen zu meiner Hardware?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Start erfasst llmfit zunächst die eigene Hardware: Prozessor, Arbeitsspeicher, Grafikkarte und verfügbarer VRAM. Anschließend stellt das Programm die vorhandenen Ressourcen den unterstützten Modellen gegenüber und sortiert die Liste nach einem Score.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad3609871cb9&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad3609871cb9" class="wp-block-image wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1600" height="900" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/llmfit-arch1.webp" alt="Terminalfenster mit der Modellliste von llmfit auf einem Notebook mit GeForce GTX 1050, sortiert nach Score, mit Spalten für Parameter, Token pro Sekunde, Quantisierung und Speicherbedarf." class="wp-image-47793" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/llmfit-arch1.webp 1600w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/llmfit-arch1-640x360.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/llmfit-arch1-1280x720.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/llmfit-arch1-1536x864.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/llmfit-arch1-768x432.webp 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Auf dem Notebook mit GeForce GTX 1050 und 4 GByte VRAM blendet llmfit 2723 Modelle gleich ganz aus und stuft etliche der übrigen als „Marginal“ ein.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Praktisch ist das vor allem deshalb, weil nicht nur die reine Modellgröße zählt. Ein Modell kann theoretisch in den vorhandenen Speicher passen und in der Praxis trotzdem quälend langsam laufen. llmfit schätzt deshalb ab, wie gut ein Modell zur Hardware passt und welche Geschwindigkeit beziehungsweise welcher Speicherbedarf zu erwarten ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie sehr sich das je nach Rechner unterscheidet, sieht man schon an zwei Geräten aus meinem Fundus. Auf dem Notebook mit dedizierter GTX 1050 sind die 4 GByte VRAM die harte Grenze. Auf einem Rechner mit Iris-Xe-Grafik teilen sich Prozessor und Grafikeinheit dagegen denselben Speicher – plötzlich steht fast überall „Perfect“.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad3609873ecd&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad3609873ecd" class="wp-block-image wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1600" height="1017" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/llmfit-arch2.webp" alt="Modellliste von llmfit auf einem System mit integrierter Intel-Iris-Xe-Grafik, bei dem fast alle Einträge in der Spalte Fit als Perfect bewertet sind." class="wp-image-47794" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/llmfit-arch2.webp 1600w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/llmfit-arch2-640x407.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/llmfit-arch2-1280x814.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/llmfit-arch2-1536x976.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/llmfit-arch2-768x488.webp 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Dasselbe Werkzeug auf einem Rechner mit Iris-Xe-Grafik: Weil sich Prozessor und Grafikeinheit den Speicher teilen, steht bei fast jedem Modell „Perfect“ in der Fit-Spalte.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei berücksichtigt das Programm auch unterschiedliche Quantisierungen. Gerade bei lokal betriebenen Modellen landet man schnell bei Begriffen wie Q4, Q5 oder Q8. Vereinfacht gesagt wird dabei die Genauigkeit der Modellgewichte reduziert, um Speicherplatz und Rechenleistung zu sparen. Dafür muss man je nach Stufe gewisse Einbußen bei der Qualität in Kauf nehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Relevant ist das vor allem bei GGUF-Modellen, die bei lokaler Inferenz häufig zum Einsatz kommen. llmfit bezieht die verschiedenen Quantisierungsstufen in seine Bewertung ein und kann dadurch auch Modelle vergleichen, die in mehreren Varianten vorliegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer sich unter Linux bisher mit Werkzeugen wie <a href="https://linuxundich.de/software/mit-inxi-und-i-nex-informationen-zur-hardware-des-rechners-ausgeben/">Inxi</a> einen Überblick über die eigene Hardware verschafft hat, kennt das Prinzip bereits. llmfit geht allerdings einen Schritt weiter und setzt die ermittelten Daten direkt in Beziehung zu möglichen KI-Modellen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Installation unter Arch Linux</h2>



<p class="has-line-background-color has-background wp-block-paragraph"><strong>Update 29.09.2026:</strong> Das Rad der Zeit dreht sich konstant, und bei Arch dreht es sich bekanntlich immer ein wenig schneller. Als ich mit dem Schreiben des Artikels angefangen habe, gab es für Arch ein AUR-Paket von llmfit. Aufgrund der Turbulenzen und Angriffe auf das AUR versuche ich es inzwischen jedoch zu meiden.Inzwischen ist das llmfit-Paket in den offiziellen Arch-Paketquellen angekommen. Zur Installation genügt daher: <code>sudo pacman -S llmfit</code></p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter Arch Linux liegt uv direkt in den offiziellen Paketquellen. Die Installation ist damit erfreulich unspektakulär:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo pacman -S uv</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend lässt sich llmfit mit <code>uv</code> als Tool installieren:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>uv tool install -U llmfit</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Danach steht <code>llmfit</code> direkt als Kommando zur Verfügung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer das Programm zunächst nur ausprobieren möchte, kann alternativ <code>uvx</code> verwenden. Dabei wird llmfit ausgeführt, ohne es dauerhaft als Tool zu installieren:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>uvx llmfit</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Damit ist unter Arch Linux also kein zusätzlicher Installer für uv notwendig.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Installation unter Ubuntu</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Unter Ubuntu ist der Weg etwas anders. Hier lässt sich uv je nach Ubuntu-Version und verwendeten Paketquellen nicht einfach über <code>apt</code> installieren. Der von den uv-Entwicklern bereitgestellte Installer ist daher eine unkomplizierte Möglichkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit <code>curl</code> geht das so:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>curl -LsSf https://astral.sh/uv/install.sh | sh</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Alternativ lässt sich das Installationsskript mit <code>wget</code> herunterladen und ausführen:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>wget -qO- https://astral.sh/uv/install.sh | sh</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Danach solltet ihr zunächst prüfen, ob <code>uv</code> verfügbar ist:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>uv --version</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend funktioniert die Installation von llmfit genauso wie unter Arch Linux:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>uv tool install -U llmfit</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Ausprobieren ohne dauerhafte Installation steht auch unter Ubuntu uvx zur Verfügung:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>uvx llmfit</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Wer <code>uv</code> nicht verwenden möchte, kann alternativ die fertigen Binärdateien aus den GitHub Releases von llmfit herunterladen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">llmfit wieder loswerden</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Falls euch das Werkzeug doch nicht überzeugt: Der Weg zurück ist kurz, hat unter Arch aber einen Haken. Das Tool selbst verschwindet mit</p>



<pre class="wp-block-code"><code>uv tool uninstall llmfit</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">und ob noch etwas übrig ist, verrät</p>



<pre class="wp-block-code"><code>uv tool list</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Wer llmfit nur mit uvx ausprobiert hat, hat ohnehin nie etwas dauerhaft installiert. Die heruntergeladenen Pakete liegen dann trotzdem im Cache von uv. Den leert ihr mit</p>



<pre class="wp-block-code"><code>uv cache clean</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Und jetzt zum Haken: Wer uv über die Paketverwaltung installiert hat, ist versucht, einfach</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo pacman -Rns uv</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">zu tippen. Pacman räumt dabei aber nur das eigene Paket ab. Was uv selbst im Heimatverzeichnis angelegt hat, kennt die Paketverwaltung nicht – und ohne uv lässt sich <code>uv tool uninstall</code> auch nicht mehr aufrufen. Deinstalliert also erst das Tool und dann <code>uv</code>, nicht umgekehrt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wo die Reste liegen, zeigen euch</p>



<pre class="wp-block-code"><code>uv tool dir
uv cache dir</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Üblicherweise sind das <code>~/.local/share/uv/tools</code> und <code>~/.cache/uv</code>. Ist uv schon weg und llmfit noch da, bleibt nur das Aufräumen von Hand:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>rm -r ~/.local/share/uv</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Vorsicht dabei: Damit fliegen alle mit uv installierten Tools und die von uv verwalteten Python-Versionen mit raus, nicht nur llmfit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter Ubuntu, wo uv über das Installationsskript kommt, gibt es kein <code>uv self uninstall</code>. Dort räumt ihr nach dem <code>uv tool uninstall</code> die beiden Startprogramme selbst weg:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>rm ~/.local/bin/uv ~/.local/bin/uvx</code></pre>



<h2 class="wp-block-heading">Die TUI ist mehr als eine einfache Modellliste</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Terminal-Oberfläche ist für mich einer der interessanteren Teile von llmfit. Statt nur eine Liste auszugeben, kann man sich durch die Ergebnisse bewegen, suchen und zu jedem Modell weitere Informationen abrufen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit <code>/</code> sucht ihr nach einem bestimmten Modell, die Pfeiltasten beziehungsweise <code>j</code> und <code>k</code> dienen zur Navigation, und <code>h</code> öffnet die Hilfe. Bei knapp 10.000 Einträgen in der Liste ist die Suche tatsächlich kein Luxus.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad3609880654&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad3609880654" class="wp-block-image wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1600" height="1000" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/llmfit-txos.webp" alt="llmfit in der Konsole unter TUXEDO OS, die Modellliste zeigt in der Spalte tok/s Werte zwischen 2,9 und 65,7, unten läuft die Suche." class="wp-image-47795" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/llmfit-txos.webp 1600w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/llmfit-txos-640x400.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/llmfit-txos-1280x800.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/llmfit-txos-1536x960.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/llmfit-txos-768x480.webp 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Unter TUXEDO OS mit einer RTX 3050 Ti wird die Spreizung deutlich: Große Modelle teilen sich Prozessor und Grafikkarte und kommen auf rund drei Token pro Sekunde, kleine passen ganz in den Grafikspeicher und schaffen über 60.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Interessant sind außerdem die integrierten Benchmark-Funktionen. Mit <code>b</code> lassen sich Community-Benchmarks aufrufen, während <code>I</code> einen Inference-Benchmark mit der eigenen Hardware startet. Damit wird aus einer reinen Schätzung langsam eine Messung mit echten Werten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das erinnert ein wenig an klassische Systemwerkzeuge. Wer beispielsweise <a href="https://linuxundich.de/software/mission-center-1-0-der-systemmonitor-fuer-gnome-geht-in-die-vollen/">Mission Center</a> unter GNOME nutzt, bekommt dort CPU, RAM, GPU und weitere Ressourcen grafisch präsentiert. llmfit schaut dagegen gezielt auf die Frage, was sich mit diesen Ressourcen an lokaler KI anfangen lässt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schätzwerte statt Marketing-Versprechen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich sollte man die Angaben von llmfit nicht mit einem echten Benchmark verwechseln. Eine theoretische Berechnung kann nur abschätzen, wie schnell ein bestimmtes Modell auf einer bestimmten Hardware laufen könnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ganz nett ist in dem Zusammenhang die Hardware-Simulation. Damit dreht man testweise an RAM, VRAM und Kernanzahl und sieht, wie sich die Bewertung verschiebt. Wer mit dem Gedanken an einen Speicherriegel oder eine neue Grafikkarte spielt, bekommt so zumindest eine Hausnummer.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad360988340e&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad360988340e" class="wp-block-image wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1600" height="1017" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/llmfit-arch2-details.webp" alt="llmfit mit geöffnetem Dialog Hardware Simulation, in dem sich Arbeitsspeicher, Grafikspeicher und Anzahl der Prozessorkerne verändern lassen." class="wp-image-47796" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/llmfit-arch2-details.webp 1600w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/llmfit-arch2-details-640x407.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/llmfit-arch2-details-1280x814.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/llmfit-arch2-details-1536x976.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/llmfit-arch2-details-768x488.webp 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Mit der Hardware-Simulation lässt sich durchspielen, was mehr RAM oder VRAM bringen würde – ganz ohne einen Riegel zu kaufen.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Genau deshalb sind die mittlerweile integrierten Benchmarks interessant. llmfit kann ein Modell herunterladen, es über einen unterstützten Runtime-Provider starten und anschließend die tatsächliche Geschwindigkeit auf der eigenen Hardware messen. Die Ergebnisse werden lokal gespeichert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer möchte, kann seine Messwerte anschließend über</p>



<pre class="wp-block-code"><code>llmfit bench --share</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">mit der Community teilen. Die Ergebnisse werden dabei als GitHub Pull Request eingereicht. Auf diese Weise entsteht nach und nach eine Datenbasis aus echten Messungen und nicht nur aus theoretischen Berechnungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade bei lokaler KI finde ich diesen Ansatz sinnvoll. Denn die Angabe „passt in den VRAM“ sagt noch nicht besonders viel darüber aus, ob man mit dem Modell tatsächlich vernünftig arbeiten kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Auch als Kommandozeilenwerkzeug nutzbar</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wer mit einer TUI wenig anfangen kann, muss llmfit nicht interaktiv bedienen. Das Programm lässt sich auch komplett über die Kommandozeile verwenden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Beispiel liefert</p>



<pre class="wp-block-code"><code>llmfit recommend</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">eine Empfehlung für die vorhandene Hardware. Mit</p>



<pre class="wp-block-code"><code>llmfit recommend --json</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">lassen sich die Ergebnisse als JSON ausgeben. Das ist natürlich deutlich interessanter, wenn ihr llmfit in eigene Skripte oder andere Werkzeuge einbauen wollt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch ein Webinterface beziehungsweise eine API lässt sich starten:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>llmfit serve --host 0.0.0.0 --port 8787</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Für Container gibt es außerdem ein fertiges Image:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>ghcr.io/alexsjones/llmfit</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Damit läuft llmfit beispielsweise auch auf einem Server oder in einer bestehenden Docker-Umgebung. Wer seine Container regelmäßig aktuell hält, kennt das Spiel vielleicht schon von <a href="https://linuxundich.de/docker-container-einfach-aktuell-halten-mit-dockcheck/">Dockcheck</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Und womit läuft das Modell dann?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Unterscheidung solltet ihr dabei im Hinterkopf behalten: llmfit ist selbst keine KI-Runtime. Das Programm hilft bei Auswahl und Bewertung eines Modells, die eigentliche Inferenz erledigen andere Werkzeuge.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad3609887675&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad3609887675" class="wp-block-image wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1600" height="1017" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/llmfit-arch2-sim.webp" alt="Detailansicht von llmfit zu DeepSeek-R1-Distill-Qwen-7B mit Score-Aufschlüsselung, Speicherbedarf je Quantisierungsstufe und einem GGUF-Download-Hinweis von bartowski." class="wp-image-47798" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/llmfit-arch2-sim.webp 1600w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/llmfit-arch2-sim-640x407.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/llmfit-arch2-sim-1280x814.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/llmfit-arch2-sim-1536x976.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/llmfit-arch2-sim-768x488.webp 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Die Detailansicht nennt nicht nur Speicherbedarf und geschätztes Tempo, sondern gleich den passenden Download-Befehl samt empfohlener Quantisierung.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Unterstützt werden unter anderem Ollama, llama.cpp, MLX, Docker Model Runner und LM Studio. Dadurch kann llmfit beispielsweise ein Modell über einen vorhandenen Ollama- oder llama.cpp-Stack benchmarken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Linux ist <a href="https://ollama.com/">Ollama</a> sicherlich eine der einfacheren Möglichkeiten, lokale Modelle zum Laufen zu bekommen. Wer mehr Kontrolle über die eigentliche Inferenz haben möchte, landet dagegen schnell bei <a href="https://github.com/ggml-org/llama.cpp/">llama.cpp</a>. Beide Projekte verfolgen etwas unterschiedliche Ansätze, lassen sich aber gut mit dem Hardware-Check von llmfit kombinieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Interessant für lokale KI</h2>



<p class="wp-block-paragraph">llmfit schließt für mich eine Lücke zwischen „Ich möchte lokale KI ausprobieren“ und „Ich muss mich erst einmal durch die Hardwareanforderungen von dutzenden Modellen arbeiten“. Das ist deutlich hilfreicher als eine allgemeine Liste der „besten“ lokalen Modelle. Denn am Ende zählt nicht, welches Modell auf irgendeinem Testsystem gut abschneidet, sondern welches auf eurer Hardware mit eurem Anwendungsfall vernünftig funktioniert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Schätzungen ersetzen natürlich keinen eigenen Test. Genau dafür sind die integrierten Benchmarks da, und die will ich mir als Nächstes vornehmen: eigene Messungen auf verschiedenen Geräten, und dann der Abgleich, wie gut die Vorhersagen von llmfit mit der Realität zusammenpassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade für Entwickler dürfte das Werkzeug interessant sein. Wer einen lokalen KI-Assistenten zum Programmieren einsetzen möchte, findet zuerst heraus, welche Modelle zur vorhandenen Hardware passen, und experimentiert anschließend mit den tatsächlich erreichbaren Geschwindigkeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen, die aktuelle Dokumentation und den Quellcode findet ihr auf <a href="https://github.com/AlexsJones/llmfit">GitHub</a>.</p>
<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Ubuntu-Wiki: Neustart mit MediaWiki statt MoinMoin</title>
		<link>https://linuxundich.de/ubuntu-wiki-neustart-mediawiki/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/ubuntu-wiki-neustart-mediawiki/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Sep 2026 19:14:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Canonical]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>
		<category><![CDATA[Wiki]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Ubuntu-Wiki läuft ab sofort unter neuer Software: MediaWiki löst das betagte MoinMoin ab. Dafür startet das Wiki mit gerade einmal rund 50 Seiten – der alte Bestand liegt im Archiv.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In den Anfangsjahren von <a href="https://ubuntuusers.de/">ubuntuusers.de</a> habe ich selbst etliche Wiki-Artikel geschrieben. Nicht nur technische Anleitungen, sondern auch Seiten für die Community selbst – etwa eine Anleitung zum <a href="https://wiki.ubuntuusers.de/ubuntuusers/Moderatoren/Richtig_fragen/">richtigen Fragen</a>, damit im Forum nicht zum hundertsten Mal ein „geht nicht, bitte helfen“ landet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hängen geblieben ist vor allem, wie schnell so eine Sammlung wächst, wenn ein paar Leute regelmäßig etwas beitragen – und wie schnell sie verstaubt, wenn nicht. Im deutschsprachigen Raum sind wir bis heute verwöhnt: Das <a href="https://wiki.ubuntuusers.de/Startseite/">ubuntuusers-Wiki</a> ist in meinen Augen eine der besten Linux-Dokumentationen überhaupt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das offizielle Ubuntu-Wiki hatte es daneben immer etwas schwerer – eine angestaubte Optik, zwei parallele Adressen und für jeden, der mitschreiben wollte, erst einmal ein Antrag auf Launchpad. Wer hierzulande eine Lösung suchte, ist entsprechend selten dort gelandet. Jetzt bekommt es einen kompletten Neustart.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Aus zwei Wikis wird eins</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Genau genommen waren es ja sogar zwei offizielle Wikis: Neben <a href="https://wiki.ubuntu.com/">wiki.ubuntu.com</a> gab es noch das CommunityHelpWiki unter <a href="https://help.ubuntu.com/community">help.ubuntu.com/community</a>. Welches davon für welchen Inhalt zuständig war, wusste am Ende vermutlich nicht mal mehr Canonical selbst. Wer eine Seite anlegen wollte, durfte erst einmal raten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit ist jetzt Schluss: Beide Altlasten werden von einem einzigen neuen Wiki abgelöst, das seit dieser Woche <a href="https://discourse.ubuntu.com/t/a-new-ubuntu-wiki-part-5-pre-launch/85570">in Produktion</a> ist. Unter der Haube werkelt nun <a href="https://www.mediawiki.org/wiki/MediaWiki">MediaWiki</a> statt MoinMoin – dieselbe Software also, die auch das Arch-Wiki und die Wikipedia antreibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Wechsel war überfällig: Die alten Wikis liefen auf einer MoinMoin-Version, die noch Python 2 voraussetzt und entsprechend seit Jahren keine Sicherheitspatches mehr bekommt. Debian ist gerade mit einer <a href="https://wiki.debian.org/DebianWiki/WikiRevamp">ähnlichen Migration</a> beschäftigt, Ubuntu ist mit dem Umzug also nicht allein.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad36098ba478&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad36098ba478" class="wp-block-image wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" width="1600" height="1248" class="wp-image-46897" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/ubuntuusers-wiki-2026.webp" alt="Geöffnetes Browserfenster mit der Startseite des Ubuntuusers.de-Wikis und verschiedenen Themenkategorien." style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/ubuntuusers-wiki-2026.webp 1600w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/ubuntuusers-wiki-2026-640x499.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/ubuntuusers-wiki-2026-1280x998.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/ubuntuusers-wiki-2026-1536x1198.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/ubuntuusers-wiki-2026-768x599.webp 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Im deutschsprachigen Raum führt bei Ubuntu-Fragen bis heute kaum ein Weg am Wiki von ubuntuusers.de vorbei – gepflegt von der Community.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Zum Mitschreiben reicht ein Ubuntu-One-Account</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für Autoren ändert sich am meisten. Bisher musste man sich auf Launchpad um die Mitgliedschaft in einer Wiki-Editoren-Gruppe bewerben und dann auf einen Menschen warten, der einen wildfremden Antragsteller nach Gutdünken für vertrauenswürdig hält oder eben nicht. Künftig reicht ein Ubuntu-One-Account, um bestehende Seiten zu bearbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer neue Seiten anlegen oder geschützte Seiten anfassen will, braucht <a href="https://wiki.ubuntu.com/Ubuntu_Wiki:User_groups_and_teams#Autoconfirmed">zehn Edits und einen mindestens vier Tage alten ersten Beitrag</a> – das klassische Autoconfirmed-Modell aus der Wikipedia-Welt. Neue Mitstreiter sollen sich erst etwas Vertrauen erarbeiten, bevor sie an die heiklen Stellen dürfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Geschrieben wird wahlweise im visuellen Editor mit Slash-Befehlen oder im Quelltexteditor, der Syntaxhervorhebung, Linting, Live-Vorschau und Multi-Cursor mitbringt. Dazu kommen Dark Mode, eine mobiltaugliche Oberfläche, Bild-Uploads samt Galerien, automatische Spamfilter und – für die Bastler unter euch – ein sandboxed Lua-Interpreter für dynamische Templates.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad36098bcd8a&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad36098bcd8a" class="wp-block-image wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" width="1600" height="1248" class="wp-image-46898" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/ubuntu-wiki-restart-01.webp" alt="Die Startseite des Ubuntu-Wikis in einem geöffneten Webbrowser-Fenster." style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/ubuntu-wiki-restart-01.webp 1600w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/ubuntu-wiki-restart-01-640x499.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/ubuntu-wiki-restart-01-1280x998.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/ubuntu-wiki-restart-01-1536x1198.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/ubuntu-wiki-restart-01-768x599.webp 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">So sieht das neue Ubuntu-Wiki aus: MediaWiki löst MoinMoin nach über 20 Jahren ab, inklusive Dark Mode und mobiltauglicher Oberfläche.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">50 Seiten sind noch kein Wiki</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Haken an der Sache: Inhalte hat das neue Wiki so gut wie keine. Statt zehntausende Seiten aus zwei Jahrzehnten zu migrieren, startet Ubuntu mit rund 50 Seiten und der Ansage, dass die Community den Rest selbst nachziehen soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachvollziehbar ist das schon, denn ein guter Teil des alten Bestands war veraltet, doppelt oder schlicht Spam – und übertragen werden soll nur, was sich heute noch lohnt. Trotzdem heißt das erst einmal: Alte Lesezeichen und die Treffer eurer letzten zehn Google-Suchen laufen ins Leere.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Immerhin landet ihr dann nicht auf einer nackten 404, sondern bekommt Suchtreffer im neuen Wiki, Suchtreffer im Archiv und das Angebot, die Seite gleich selbst anzulegen. Aus der Sackgasse wird so mit etwas gutem Willen direkt ein eigener Artikel.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad36098bf3c7&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad36098bf3c7" class="wp-block-image wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" width="1600" height="1248" class="wp-image-46899" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/ubuntu-wiki-restart-02.webp" alt="Ein Browserfenster zeigt eine Übersichtsseite der Kategorie Desktop im Ubuntu-Wiki." style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/ubuntu-wiki-restart-02.webp 1600w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/ubuntu-wiki-restart-02-640x499.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/ubuntu-wiki-restart-02-1280x998.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/ubuntu-wiki-restart-02-1536x1198.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/ubuntu-wiki-restart-02-768x599.webp 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Noch ist das neue Wiki ziemlich leer: Zum Start gibt es rund 50 Seiten, den Rest soll die Community beisteuern.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Der alte Bestand liegt im Archiv</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wer im Altbestand stöbern will, findet ihn als <a href="https://github.com/ubuntu/wiki-archives">Textarchiv auf GitHub</a> – bereits nach MediaWiki-Syntax konvertiert, was das Migrieren einzelner Seiten deutlich erleichtert –, als <a href="https://github.com/ubuntu/wiki-archives/releases/tag/ubuntu-wiki-tarballs-final">Tarball mit Bildern, Anhängen und Versionsgeschichte</a> und als <a href="https://ubuntu-community-team.github.io/ubuntu-wiki-archives-viewer/">Web-Viewer</a> zum lokalen oder Online-Betrieb.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Warnung gibt das Team gleich mit: Der Abzug ist einige Monate alt, ganz frische Edits aus dem alten Wiki fehlen. Die Weiterleitungen von help.ubuntu.com/community sollen in den nächsten Tagen folgen, Fehler meldet ihr vorerst per Discourse an das <a href="https://discourse.ubuntu.com/g/comms-council">Communications Council</a>.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ad36098c2fb2&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ad36098c2fb2" class="wp-block-image wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" width="1600" height="1248" class="wp-image-46907" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/ubuntu-wiki-restart-03-1.webp" alt="Geöffnetes Browserfenster mit der Ubuntu-Wiki-Seite zum Thema Nautilus-Skripte." style="width:100%" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/ubuntu-wiki-restart-03-1.webp 1600w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/ubuntu-wiki-restart-03-1-640x499.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/ubuntu-wiki-restart-03-1-1280x998.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/ubuntu-wiki-restart-03-1-1536x1198.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/ubuntu-wiki-restart-03-1-768x599.webp 768w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Wer eine alte Seite vermisst, findet sie im Archiv und kann sie von Hand ins neue Wiki übertragen – und dabei gleich aktualisieren.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Technisch ist das ein sauberer Schnitt, und die Editoren-Hürde endlich abzuräumen war längst fällig. Ob daraus wieder eine ernstzunehmende Wissenssammlung wird, entscheidet sich aber nicht an der Software, sondern daran, ob sich genug Leute finden, die die guten alten Seiten herüberholen und nebenbei aktualisieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Arch-Wiki ist schließlich auch nicht wegen MediaWiki gut, und ubuntuusers war es auch nie. Wie seht ihr das – lohnt sich der Aufwand für das offizielle Wiki überhaupt? Finden sich heute noch ausreichend Autoren, die das Wiki mit Leben füllen? Oder ist die Ära der Distro-Wikis ohnehin vorbei?</p>
<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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