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	<title>GNU/Linux – Linux und Ich</title>
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	<description>Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT</description>
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		<title>Ubuntu-Wiki: Neustart mit MediaWiki statt MoinMoin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Sep 2026 19:14:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Canonical]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Ubuntu-Wiki läuft ab sofort unter neuer Software: MediaWiki löst das betagte MoinMoin ab. Dafür startet das Wiki mit gerade einmal rund 50 Seiten – der alte Bestand liegt im Archiv.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In den Anfangsjahren von <a href="https://ubuntuusers.de/">ubuntuusers.de</a> habe ich selbst etliche Wiki-Artikel geschrieben. Nicht nur technische Anleitungen, sondern auch Seiten für die Community selbst – etwa eine Anleitung zum <a href="https://wiki.ubuntuusers.de/ubuntuusers/Moderatoren/Richtig_fragen/">richtigen Fragen</a>, damit im Forum nicht zum hundertsten Mal ein „geht nicht, bitte helfen&#8220; landet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hängen geblieben ist vor allem, wie schnell so eine Sammlung wächst, wenn ein paar Leute regelmäßig etwas beitragen – und wie schnell sie verstaubt, wenn nicht. Im deutschsprachigen Raum sind wir bis heute verwöhnt: Das <a href="https://wiki.ubuntuusers.de/Startseite/">ubuntuusers-Wiki</a> ist in meinen Augen eine der besten Linux-Dokumentationen überhaupt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das offizielle Ubuntu-Wiki hatte es daneben immer etwas schwerer – eine angestaubte Optik, zwei parallele Adressen und für jeden, der mitschreiben wollte, erst einmal ein Antrag auf Launchpad. Wer hierzulande eine Lösung suchte, ist entsprechend selten dort gelandet. Jetzt bekommt es einen kompletten Neustart.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Aus zwei Wikis wird eins</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Genau genommen waren es ja sogar zwei offizielle Wikis: Neben <a href="https://wiki.ubuntu.com/">wiki.ubuntu.com</a> gab es noch das CommunityHelpWiki unter <a href="https://help.ubuntu.com/community">help.ubuntu.com/community</a>. Welches davon für welchen Inhalt zuständig war, wusste am Ende vermutlich nicht mal mehr Canonical selbst. Wer eine Seite anlegen wollte, durfte erst einmal raten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit ist jetzt Schluss: Beide Altlasten werden von einem einzigen neuen Wiki abgelöst, das seit dieser Woche <a href="https://discourse.ubuntu.com/t/a-new-ubuntu-wiki-part-5-pre-launch/85570">in Produktion</a> ist. Unter der Haube werkelt nun <a href="https://www.mediawiki.org/wiki/MediaWiki">MediaWiki</a> statt MoinMoin – dieselbe Software also, die auch das Arch-Wiki und die Wikipedia antreibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Wechsel war überfällig: Die alten Wikis liefen auf einer MoinMoin-Version, die noch Python 2 voraussetzt und entsprechend seit Jahren keine Sicherheitspatches mehr bekommt. Debian ist gerade mit einer <a href="https://wiki.debian.org/DebianWiki/WikiRevamp">ähnlichen Migration</a> beschäftigt, Ubuntu ist mit dem Umzug also nicht allein.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ab901dd15114&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ab901dd15114" class="wp-block-image wp-lightbox-container"><img decoding="async" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/ubuntuusers-wiki-2026.webp" alt="Geöffnetes Browserfenster mit der Startseite des Ubuntuusers.de-Wikis und verschiedenen Themenkategorien."/><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Im deutschsprachigen Raum führt bei Ubuntu-Fragen bis heute kaum ein Weg am Wiki von ubuntuusers.de vorbei – gepflegt von der Community.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Zum Mitschreiben reicht ein Ubuntu-One-Account</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für Autoren ändert sich am meisten. Bisher musste man sich auf Launchpad um die Mitgliedschaft in einer Wiki-Editoren-Gruppe bewerben und dann auf einen Menschen warten, der einen wildfremden Antragsteller nach Gutdünken für vertrauenswürdig hält oder eben nicht. Künftig reicht ein Ubuntu-One-Account, um bestehende Seiten zu bearbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer neue Seiten anlegen oder geschützte Seiten anfassen will, braucht <a href="https://wiki.ubuntu.com/Ubuntu_Wiki:User_groups_and_teams#Autoconfirmed">zehn Edits und einen mindestens vier Tage alten ersten Beitrag</a> – das klassische Autoconfirmed-Modell aus der Wikipedia-Welt. Neue Mitstreiter sollen sich erst etwas Vertrauen erarbeiten, bevor sie an die heiklen Stellen dürfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Geschrieben wird wahlweise im visuellen Editor mit Slash-Befehlen oder im Quelltexteditor, der Syntaxhervorhebung, Linting, Live-Vorschau und Multi-Cursor mitbringt. Dazu kommen Dark Mode, eine mobiltaugliche Oberfläche, Bild-Uploads samt Galerien, automatische Spamfilter und – für die Bastler unter euch – ein sandboxed Lua-Interpreter für dynamische Templates.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ab901dd16317&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ab901dd16317" class="wp-block-image wp-lightbox-container"><img decoding="async" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/ubuntu-wiki-restart-01.webp" alt="Die Startseite des Ubuntu-Wikis in einem geöffneten Webbrowser-Fenster."/><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">So sieht das neue Ubuntu-Wiki aus: MediaWiki löst MoinMoin nach über 20 Jahren ab, inklusive Dark Mode und mobiltauglicher Oberfläche.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">50 Seiten sind noch kein Wiki</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Haken an der Sache: Inhalte hat das neue Wiki so gut wie keine. Statt zehntausende Seiten aus zwei Jahrzehnten zu migrieren, startet Ubuntu mit rund 50 Seiten und der Ansage, dass die Community den Rest selbst nachziehen soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachvollziehbar ist das schon, denn ein guter Teil des alten Bestands war veraltet, doppelt oder schlicht Spam – und übertragen werden soll nur, was sich heute noch lohnt. Trotzdem heißt das erst einmal: Alte Lesezeichen und die Treffer eurer letzten zehn Google-Suchen laufen ins Leere.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Immerhin landet ihr dann nicht auf einer nackten 404, sondern bekommt Suchtreffer im neuen Wiki, Suchtreffer im Archiv und das Angebot, die Seite gleich selbst anzulegen. Aus der Sackgasse wird so mit etwas gutem Willen direkt ein eigener Artikel.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ab901dd1884a&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ab901dd1884a" class="wp-block-image wp-lightbox-container"><img decoding="async" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/ubuntu-wiki-restart-02.webp" alt="Ein Browserfenster zeigt eine Übersichtsseite der Kategorie Desktop im Ubuntu-Wiki."/><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Noch ist das neue Wiki ziemlich leer: Zum Start gibt es rund 50 Seiten, den Rest soll die Community beisteuern.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Der alte Bestand liegt im Archiv</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wer im Altbestand stöbern will, findet ihn als <a href="https://github.com/ubuntu/wiki-archives">Textarchiv auf GitHub</a> – bereits nach MediaWiki-Syntax konvertiert, was das Migrieren einzelner Seiten deutlich erleichtert –, als <a href="https://github.com/ubuntu/wiki-archives/releases/tag/ubuntu-wiki-tarballs-final">Tarball mit Bildern, Anhängen und Versionsgeschichte</a> und als <a href="https://ubuntu-community-team.github.io/ubuntu-wiki-archives-viewer/">Web-Viewer</a> zum lokalen oder Online-Betrieb.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Warnung gibt das Team gleich mit: Der Abzug ist einige Monate alt, ganz frische Edits aus dem alten Wiki fehlen. Die Weiterleitungen von help.ubuntu.com/community sollen in den nächsten Tagen folgen, Fehler meldet ihr vorerst per Discourse an das <a href="https://discourse.ubuntu.com/g/comms-council">Communications Council</a>.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ab901dd1982f&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ab901dd1982f" class="wp-block-image wp-lightbox-container"><img decoding="async" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/ubuntu-wiki-restart-03-1.webp" alt="Geöffnetes Browserfenster mit der Ubuntu-Wiki-Seite zum Thema Nautilus-Skripte."/><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Wer eine alte Seite vermisst, findet sie im Archiv und kann sie von Hand ins neue Wiki übertragen – und dabei gleich aktualisieren.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Technisch ist das ein sauberer Schnitt, und die Editoren-Hürde endlich abzuräumen war längst fällig. Ob daraus wieder eine ernstzunehmende Wissenssammlung wird, entscheidet sich aber nicht an der Software, sondern daran, ob sich genug Leute finden, die die guten alten Seiten herüberholen und nebenbei aktualisieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Arch-Wiki ist schließlich auch nicht wegen MediaWiki gut, und ubuntuusers war es auch nie. Wie seht ihr das – lohnt sich der Aufwand für das offizielle Wiki überhaupt? Finden sich heute noch ausreichend Autoren, die das Wiki mit Leben füllen? Oder ist die Ära der Distro-Wikis ohnehin vorbei?</p>
<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://linuxundich.de/gnu-linux/ubuntu-wiki-neustart-mediawiki/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>KDE: The Documentary startet am 14. Oktober – pünktlich zum 30. Geburtstag</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/kde-doku-trailer-30-geburtstag/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnu-linux/kde-doku-trailer-30-geburtstag/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Sep 2026 14:11:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[KDE]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Doku-Schmiede CultRepo (vormals Honeypot) widmet KDE einen abendfüllenden Film. Der Trailer ist seit Samstag online, die Premiere fällt exakt auf den 30. Jahrestag von Matthias Ettrichs Usenet-Posting.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Meine ersten Schritte auf dem Linux-Desktop habe ich mit FVWM gemacht, später dann mit Enlightenment. KDE konnte mich dagegen nie so richtig binden, von daher bin ich schon ewig mit <a href="https://www.gnome.org/">Gnome</a> unterwegs. Trotzdem schaue ich jedes Mal interessiert hin, wenn aus Richtung <a href="https://kde.org/de/plasma-desktop/">Plasma</a> wieder ein Release mit ellenlangem Changelog kommt. Und jetzt bekommt dieser Desktop seinen eigenen Film.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit Samstag steht der <a href="https://www.youtube.com/watch?v=P74996RVvXA">Trailer zu „KDE: The Documentary&#8220;</a> auf YouTube, gut 43.000 Aufrufe hat er in den ersten Tagen gesammelt. Der komplette Film folgt am 14. Oktober. Erzählt wird die Geschichte des Projekts von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Matthias_Ettrich">Matthias Ettrichs</a> Aufruf im Usenet über den <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Qt_(Bibliothek)">Qt</a>-Lizenzstreit, der die freie Desktop-Welt gespalten hat, bis hin zu <a href="https://dot.kde.org/2008/01/11/start-something-amazing-kde-40-release">KDE 4</a> – jenem Release, an dem die Community fast zerbrochen wäre – und dem Comeback danach.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<figure class="lui-video-embed"><button type="button" class="lui-video-facade" data-embed-src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/P74996RVvXA?feature=oembed&#038;autoplay=1" data-title="KDE: The Documentary TRAILER — The Story of Free Software Underdogs │ Full Film Coming October 14th" aria-label="Video laden und abspielen: KDE: The Documentary TRAILER — The Story of Free Software Underdogs │ Full Film Coming October 14th"><img decoding="async" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/lui-cache/video_youtube_P74996RVvXA.jpg" alt="" loading="lazy" width="1280" height="720"><span class="lui-video-facade-play" aria-hidden="true"></span><span class="lui-video-facade-note">Video wird erst nach Klick von YouTube geladen.</span></button></figure>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Besetzungsliste liest sich wie ein Klassentreffen der freien Desktops: Gründer Matthias Ettrich, dazu Martin Konold, Matthias Kalle Dalheimer, Eva Brucherseifer und Cornelius Schumacher aus den frühen Jahren. Von Trolltech- und Qt-Seite kommen Eirik Chambe-Eng und Lars Knoll, für die Plasma-Ära stehen Aaron Seigo, Sebastian Kügler, Eike Hein, Albert Astals Cid und Nate Graham. Und mittendrin: <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Miguel_de_Icaza">Miguel de Icaza</a>, der Gnome 1997 als Antwort auf genau dieses Lizenzproblem mitgegründet hat. Dass der in einer KDE-Doku zu Wort kommt, ist für sich genommen schon eine kleine Sensation.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum ausgerechnet der 14. Oktober?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Datum ist kein Zufall, sondern der Geburtstag. Am 14. Oktober 1996 schrieb Matthias Ettrich sein <a href="https://web.archive.org/web/20130530054434/http://groups.google.com/group/de.comp.os.linux.misc/msg/cb4b2d67ffc3ffce">legendäres Posting</a> in die Newsgroup de.comp.os.linux.misc und rief dazu auf, gemeinsam eine grafische Oberfläche für Unix zu bauen – gedacht für Endanwender, nicht für Admins. Der Name Kool Desktop Environment war ein Seitenhieb auf das damals proprietäre CDE. Nebenbei ein hübsches Detail für uns: Der Startschuss für den wohl bekanntesten Linux-Desktop fiel in einer deutschsprachigen Newsgroup, Betreff „New Project: Kool Desktop Environment. Programmers wanted!&#8220;.</p>



<p class="wp-block-paragraph">KDE wird also an diesem Tag 30 Jahre alt, und das Projekt nutzt die Gelegenheit für eine Spendenkampagne. Das Ziel sind 1.500 <a href="https://jointhegame.kde.org/">unterstützende Mitglieder</a>, als Stretch Goal stehen bis zur <a href="https://akademy.kde.org/2026/">Akademy</a> 1.996 in den Büchern – die Jahreszahl als Zielmarke, das muss man erst mal hinbekommen. Rund 70 Prozent der Mittel kommen laut KDE von privaten Nutzern, nicht von Konzernen. Wer etwas beisteuern möchte, findet die Details auf der <a href="https://kde.org/anniversaries/30/">Jubiläumsseite</a>.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ab901ddc8de7&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ab901ddc8de7" class="wp-block-image wp-lightbox-container"><img decoding="async" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/kde-documentary-news-1.webp" alt="Screenshot einer YouTube-Seite mit einem Video über KDE, das eine Desktop-Umgebung mit mehreren geöffneten Fenstern und einem gelb markierten Textabschnitt zeigt."/><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Am 14. Oktober, exakt 30 Jahre nach dem ersten Posting, erscheint die komplette Doku kostenlos auf dem YouTube-Kanal von CultRepo.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">CultRepo: die Leute hinter der Kamera</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Produziert hat den Film CultRepo, und der Name dürfte vielen erst einmal nichts sagen. Hinter dem Team steckt der <a href="https://www.youtube.com/@cultrepo">YouTube-Kanal</a>, der früher unter <a href="https://www.honeypot.io/">Honeypot</a> lief – dem Berliner Jobportal für Entwickler, dessen aufwendig gedrehte Open-Source-Dokus dem Kanal den Ruf als „Netflix für Entwickler&#8220; eingebracht haben. Seit 2025 ist die Truppe eigenständig unterwegs, finanziert über Sponsoren und direkte Unterstützung der Zuschauer. Geführt wird sie von Emma Tracey, die Filme machen Josiah McGarvie und Ida Bechtle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Liste der bisherigen Filme ist ordentlich: Elixir (2018), Ember.js und GraphQL (2019), Vue.js (2020), Kubernetes und Prometheus (2022), Ruby on Rails und React.js (2023), Node.js (2024), Angular, Vite und Python (2025). Zuletzt kam im Juni 2026 <a href="https://isocpp.org/blog/2026/06/cpp-the-documentary">C++: The Documentary</a> mit Bjarne Stroustrup heraus. Bisher ging es also praktisch immer um Sprachen und Frameworks – KDE ist der erste Desktop im Programm. Und im Gegensatz zu einem Framework hat dieses Projekt tatsächlich Drama zu bieten: Lizenzkrieg, Abspaltung, ein Release, das Nutzer reihenweise vertrieben hat, und trotzdem 30 Jahre auf dem Buckel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch als Gnome-User freue ich mich jedes Mal, wenn aus Richtung KDE wieder ein Update mit dickem Funktionspaket kommt. Ein zweiter großer, quicklebendiger Desktop tut der Linux-Welt gut – und dass dieses Projekt seit 30 Jahren durchhält, ist alles andere als selbstverständlich. Ein Großteil der Geschichte dahinter steht bislang verstreut in Mailinglisten-Archiven und alten <a href="https://planet.kde.org/">Planet-KDE</a>-Beiträgen, und die Leute, die dabei waren, werden auch nicht jünger. Am 14. Oktober wissen wir mehr. Und ihr? Womit habt ihr damals angefangen – KDE, Gnome oder doch einem der alten Window-Manager?</p>
<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
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		<title>Tfm: Moderner Dateimanager fürs Terminal</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/tfm-moderner-dateimanager-furs-terminal/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2026 21:59:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Dateimanager]]></category>
		<category><![CDATA[Terminal]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[tfm bringt Seitenleiste, Tabs, Zwei-Fenster-Ansicht und Mausbedienung ins Terminal – ein Dateimanager für alle, die dort ohnehin am liebsten arbeiten. Noch mit kleinen Beta-Macken, aber schon jetzt einen Blick wert.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Beim Stöbern im Netz bin ich kürzlich über <code>tfm</code> gestolpert. Der Terminal-Dateimanager möchte sich bei der Bedienung weniger an klassischen Kommandozeilenwerkzeugen orientieren und stattdessen mehr an grafischen Dateimanagern wie Dolphin oder Nautilus. Für alle, die ohnehin gerne direkt im Terminal arbeiten, ist das ein richtig interessanter Fund.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tfm bringt unter anderem eine Seitenleiste, Tabs, eine Zwei-Fenster-Ansicht und Dateivorschauen mit. Auch die üblichen Dateioperationen wie Kopieren, Verschieben, Umbenennen und Löschen sind mit an Bord. Interessant dabei: Ihr müsst nicht ausschließlich über die Tastatur arbeiten. Tfm unterstützt auch die Maus, und damit beispielsweise das Markieren, Verschieben und Umbenennen von Dateien per Drag &amp; Drop.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit verbindet tfm typische Funktionen grafischer Dateimanager mit der Umgebung des Terminals. Wer ohnehin häufig dort arbeitet, kann Dateien und Verzeichnisse verwalten, ohne extra ein grafisches Programm zu öffnen.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ab901ddcab31&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ab901ddcab31" class="wp-block-image wp-lightbox-container"><img decoding="async" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/tfm-archlinux-01.webp" alt="tfm beim Start unter Arch Linux mit Seitenleiste und Dateiansicht. Die Oberfläche erinnert dabei an klassische grafische Dateimanager."/><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">tfm beim Start unter Arch Linux mit Seitenleiste und Dateiansicht. Die Oberfläche erinnert dabei an klassische grafische Dateimanager.</figcaption></figure>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ab901ddcade1&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ab901ddcade1" class="wp-block-image wp-lightbox-container"><img decoding="async" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/tfm-archlinux-02.webp" alt="Die Einstellungen lassen sich mit Esc öffnen. Dort könnt ihr verschiedene Optionen und das Erscheinungsbild von tfm anpassen."/><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Die Einstellungen lassen sich mit Esc öffnen. Dort könnt ihr verschiedene Optionen und das Erscheinungsbild von tfm anpassen.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Installation über das AUR</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Tfm findet ihr im AUR (Arch User Repository). Wer einen AUR-Helper wie <code>yay</code> verwendet, installiert die Binärversion direkt. Unter Arch Linux genügt dafür folgender Befehl:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ yay -S tfm-tui-bin</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend startet ihr den Dateimanager mit:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ tfm</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Nutzt ihr eine andere Distribution, findet ihr auf der <a href="https://github.com/clarkarch/tfm-tui">Projektseite</a> eine Installationsbeschreibung für das dort bereitgestellte Installationsskript. Darüber installiert ihr die aktuelle Version unabhängig von den Paketen eurer Distribution.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nerd Fonts für die Symbole</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Damit tfm Ordner und Dateien mit den vorgesehenen Symbolen darstellt, braucht ihr einen <a href="https://www.nerdfonts.com/">Nerd Font</a>. Diese Schriften bringen zusätzliche Zeichen und Icons mit, die Terminal-Anwendungen für die Darstellung von Ordnern, Dateien und anderen Elementen nutzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für diesen Artikel verwende ich den Hack Nerd Font. Unter Arch Linux liegt die Schrift direkt in den offiziellen Paketquellen und lässt sich mit <code>pacman</code> installieren:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ sudo pacman -S ttf-hack-nerd</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Damit tfm die Symbole korrekt darstellen kann, muss die Hack Nerd Font lediglich auf eurem System installiert sein – eine Auswahl der Schrift im Terminal ist dafür nicht nötig. Eine manuelle Aktualisierung des Font-Caches braucht es bei einem Paket aus den Arch-Repositories normalerweise auch nicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Beta mit kleinen Macken</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Tfm befindet sich derzeit noch im Beta-Stadium, und das merkt ihr am ehesten bei der Darstellung der Symbole. In meinen Tests wurden die Nerd-Font-Symbole nicht bei jedem Start zuverlässig angezeigt – Ordner und andere Elemente erscheinen dann teilweise ganz ohne die vorgesehenen Icons.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Neustart von tfm oder des Terminals behebt das Problem meist. Auffällig dabei: Die Darstellung funktioniert auch ohne Änderungen am Font-Cache beim nächsten Start wieder – die Probleme lassen sich also nicht allein auf eine fehlerhafte Installation der Schrift zurückführen.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ab901ddcb573&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ab901ddcb573" class="wp-block-image wp-lightbox-container"><img decoding="async" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/tfm-archlinux-03.webp" alt="tfm im Dual-Pane-Modus mit zwei Dateifenstern. Die Ansicht erleichtert das parallele Arbeiten mit Dateien und Verzeichnissen."/><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">tfm im Dual-Pane-Modus mit zwei Dateifenstern. Die Ansicht erleichtert das parallele Arbeiten mit Dateien und Verzeichnissen.</figcaption></figure>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ab901ddcb889&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ab901ddcb889" class="wp-block-image wp-lightbox-container"><img decoding="async" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/tfm-archlinux-04.webp" alt="Die Vorschau zeigt Text- und Grafikdateien direkt in tfm. Für Bild-Thumbnails benötigt ihr allerdings ein Terminal mit Kitty Graphics Protocol."/><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Die Vorschau zeigt Text- und Grafikdateien direkt in tfm. Für Bild-Thumbnails benötigt ihr allerdings ein Terminal mit Kitty Graphics Protocol.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Für die grafische Vorschau von Bildern braucht tfm ein Terminal, das das Kitty Graphics Protocol unterstützt. Unter Linux eignet sich dafür beispielsweise Ghostty, dessen Linux-Oberfläche auf GTK4 basiert. Gnome Terminal kann diese Funktion dagegen nicht bieten, weil die zugrunde liegende VTE-Bibliothek das Kitty Graphics Protocol nicht unterstützt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch bei der übrigen Oberfläche solltet ihr noch nicht mit der Stabilität und Konsistenz rechnen, die ihr von etablierten Dateimanagern gewohnt seid. Wer tfm ausprobiert, sollte deshalb erst einmal mit unkritischen Dateien arbeiten und wichtige Daten nicht allein einer noch jungen Software anvertrauen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die wichtigsten Tastenkürzel</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz der Mausunterstützung spielt die Tastatur bei tfm eine wichtige Rolle. Die wichtigsten Befehle findet ihr in der folgenden Übersicht:</p>



<figure class="wp-block-table"><table><thead><tr><th>Tastenkürzel</th><th>Funktion</th></tr></thead><tbody><tr><td><code>Esc</code></td><td>Menü öffnen</td></tr><tr><td><code>Enter</code></td><td>Datei oder Ordner öffnen</td></tr><tr><td><code>Backspace</code></td><td>Eine Verzeichnisebene nach oben</td></tr><tr><td><code>F2</code></td><td>Datei oder Ordner umbenennen</td></tr><tr><td><code>Tab</code></td><td>Zwischen den beiden Dateifenstern wechseln</td></tr><tr><td><code>F5</code></td><td>Auswahl in das andere Fenster kopieren</td></tr><tr><td><code>F6</code></td><td>Auswahl in das andere Fenster verschieben</td></tr><tr><td><code>Strg</code>+<code>C</code> / <code>Strg</code>+<code>X</code> / <code>Strg</code>+<code>V</code></td><td>Kopieren / Ausschneiden / Einfügen</td></tr><tr><td><code>Strg</code>+<code>D</code></td><td>Auswahl duplizieren</td></tr><tr><td><code>Entf</code></td><td>Auswahl in den Papierkorb verschieben</td></tr><tr><td><code>Strg</code>+<code>Z</code> / <code>Strg</code>+<code>Y</code></td><td>Rückgängig / Wiederholen</td></tr><tr><td><code>Strg</code>+<code>T</code> / <code>Strg</code>+<code>W</code></td><td>Tab öffnen / schließen</td></tr><tr><td><code>Strg</code>+<code>Tab</code></td><td>Zwischen Tabs wechseln</td></tr><tr><td><code>Alt</code>+<code>Enter</code></td><td>Eigenschaften anzeigen</td></tr><tr><td><code>Strg</code>+<code>H</code></td><td>Versteckte Dateien anzeigen</td></tr><tr><td><code>Strg</code>+<code>L</code></td><td>Pfadleiste öffnen</td></tr><tr><td><code>Strg</code>+<code>G</code></td><td>Listen- und Rasteransicht wechseln</td></tr><tr><td><code>F9</code></td><td>Vorschau ein- oder ausblenden</td></tr><tr><td><code>F4</code></td><td>Terminal im aktuellen Verzeichnis öffnen</td></tr><tr><td><code>Strg</code>+<code>Umschalt</code>+<code>S</code></td><td>Mit einem Server verbinden</td></tr><tr><td><code>Strg</code>+<code>Q</code></td><td>tfm beenden</td></tr></tbody></table></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Unterm Strich ist tfm für mich ein sympathischer Fund für alle, die ohnehin ständig im Terminal unterwegs sind. Seitenleiste, Tabs, Zwei-Fenster-Ansicht, Vorschau und Mausbedienung sorgen für einen Komfort, den man von der Kommandozeile sonst nicht gewohnt ist. Wer mag, kann bei Bedarf sogar Animationen einschalten – wie das aussieht, zeigt <a href="https://www.reddit.com/r/tui/comments/1wh46e9/beta_release_tfm_terminal_file_manager_for_linux/">ein Video auf Reddit</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Macken der Beta-Phase, allen voran bei der Symboldarstellung und der noch nicht ganz ausgereiften Oberfläche, sollte man dabei aber im Hinterkopf behalten. Ich bleibe an der Entwicklung dran und würde tfm aktuell vor allem zum Ausprobieren empfehlen – am besten mit unkritischen Dateien, bis die Software etwas gereift ist.</p>
<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Tuxsucht.de ist wieder da: Tux sucht für euch nach Linux. Ohne SEO-Spam. Auf Deutsch.</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/tuxsucht-restart-tux-sucht-nach-linux/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Sep 2026 06:24:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Suchmaschinen]]></category>
		<category><![CDATA[TuxSucht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://linuxundich.de/?p=45487</guid>

					<description><![CDATA[Nach längerer Pause ist Tuxsucht.de wieder da: Die Nischen-Suchmaschine beschränkt sich bewusst auf eine Auswahl deutschsprachiger Linux-Foren, Blogs und Fachhändler. Wer Antworten auf technische Fragen abseits von SEO-optimierten Ratgebern sucht, findet hier schnell relevante Treffer aus der Community.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Manche Projekte verschwinden irgendwann still und leise in der eigenen Schublade. <a href="https://linuxundich.de/allgemein/ein-kleines-projekt-tuxsuchtde/">Tuxsucht.de</a> ist so eines. Die Idee dahinter hatte ich schon vor vielen Jahren, konkret 2009, dann kamen andere Projekte, Arbeit und Leben dazwischen und Tuxsucht geriet zunehmend in Vergessenheit. Jetzt habe ich mir das Projekt endlich wieder vorgenommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und ja: Der Name ist ein bisschen sperrig. Ich weiß! Tuxsucht klingt zunächst so, als würde hier jemand nach Tux süchtig sein. Oder nach Linux. Gemeint ist aber etwas anderes: <em>Tux sucht. Für euch. Nach Linux.</em> Die Idee hinter <a href="https://tuxsucht.de">tuxsucht.de</a> ist eigentlich daher ziemlich simpel, lasst mich ein bisschen ausholen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Eine Suchmaschine, die nicht alles durchsucht</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ich nach einem Linux-spezifischen Problem suche, möchte ich nicht zwangsläufig das gesamte Web durchsuchen. Genau hier setzt Tuxsucht an: Statt möglichst viele Treffer zusammenzutragen, konzentriert sich die Suche auf ausgewählte deutschsprachige Quellen rund um Linux und freie Software.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ab901ddceff4&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ab901ddceff4" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1280" height="870" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/tuxsucht-2026-main-1280x870.webp" alt="Das geöffnete Browserfenster der Website Tuxsucht.de liegt vor einem orange-gelben Farbverlauf. Auf der hellen Startseite befindet sich das Linux-Maskottchen Tux mit einer Lupe über der Überschrift Tux sucht für dich. Nur Linux. und einem zentralen, leeren Suchfeld. Darunter sind drei weiße Kacheln für die Kategoriesuchen Blogs, Foren und Shops angeordnet." class="wp-image-45483" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/tuxsucht-2026-main-1280x870.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/tuxsucht-2026-main-640x435.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/tuxsucht-2026-main-1536x1044.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/tuxsucht-2026-main.webp 1648w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Die Startseite von Tuxsucht.de bündelt die Suche nach deutschsprachigen Linux-Foren, Blogs und spezialisierten Shops an einem Ort.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Eine normale Websuche liefert zwar eine gewaltige Menge an Treffern. Darunter finden sich aber oft SEO-optimierte Ratgeberseiten, automatisch erzeugte Inhalte, kommerzielle Ergebnisse und jede Menge Seiten, die mit Linux nur am Rande zu tun haben. Gute Informationen können dabei schnell untergehen. Das galt 2009, aber erst recht auch heute durch den zunehmenden KI-Slop im Netz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tuxsucht geht deshalb einen etwas anderen Weg: Die Suche beschränkt sich auf eine ausgewählte Sammlung deutschsprachiger Linux-Foren, Blogs und auf Linux spezialisierter Shops/Hersteller. Der Suchraum ist dadurch bewusst kleiner, dafür aber thematisch deutlich relevanter. Gleichzeitig möchte ich damit die deutschsprachige Linux-Community stärken und Informationen auch für Menschen zugänglich machen, die kein oder nur wenig Englisch sprechen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das kann zum Beispiel praktisch sein, wenn ich wissen möchte, ob eine bestimmte Hardware unter Linux funktioniert. Oder ob jemand bereits Erfahrungen mit einer Grafikkarte, einem WLAN-Chip oder einer bestimmten Software gesammelt hat. Gerade solche Erfahrungsberichte finden sich häufig in Foren und Blogs.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ab901ddd01b9&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ab901ddd01b9" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img decoding="async" width="1280" height="870" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/tuxsucht-2026-suche-hell-1280x870.webp" alt="In einem hellen Browserfenster vor einem orange-gelben Hintergrund ist die Website der Suchmaschine tuxsucht.de geöffnet. Im zentralen Suchfeld steht der Begriff installation arch linux, gefolgt von verschiedenen Filterkategorien wie Wikis, Blogs und Foren. Darunter werden drei Suchergebnisse aufgelistet, von denen der oberste Treffer zu einer Einsteigeranleitung im Wiki von archlinux.de führt." class="wp-image-45484" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/tuxsucht-2026-suche-hell-1280x870.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/tuxsucht-2026-suche-hell-640x435.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/tuxsucht-2026-suche-hell-1536x1044.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/tuxsucht-2026-suche-hell.webp 1648w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /><button
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				<path fill="#fff" d="M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z" />
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Eine Suchanfrage liefert gezielt Treffer aus ausgewählten deutschsprachigen Linux-Quellen – statt Ergebnisse aus dem gesamten Web.</figcaption></figure>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ab901ddd0fd3&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ab901ddd0fd3" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img decoding="async" width="1280" height="870" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/tuxsucht-2026-suche-dunkel-1280x870.webp" alt="Ein geöffnetes Browserfenster im Dunkelmodus zeigt die Suchmaschine Tuxsucht.de vor einem orange-gelben Hintergrund. In der zentralen Suchleiste ist die Eingabe apt install cowsaw eingetippt. Darunter werden verschiedene Suchergebnisse zu Linux-Terminal-Befehlen sowie Beiträgen über das Programm Cowsay aus Blogs und Foren aufgelistet." class="wp-image-45485" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/tuxsucht-2026-suche-dunkel-1280x870.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/tuxsucht-2026-suche-dunkel-640x435.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/tuxsucht-2026-suche-dunkel-1536x1044.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/tuxsucht-2026-suche-dunkel.webp 1648w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Tuxsucht bietet ein helles als auch ein dunkles Erscheinungsbild und passt sich damit der Systemeinstellung an.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Statt mich durch Seiten zu arbeiten, die mit Linux wenig zu tun haben, suche ich dort, wo Linux tatsächlich Thema ist. Tuxsucht soll damit keine Konkurrenz zu allgemeinen Suchmaschinen sein, sondern eine kleine, thematisch fokussierte Alternative für die deutschsprachige Linux-Welt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die passende Technik ist eine Abwägung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einem Projekt wie Tuxsucht liegt der Gedanke nahe, die Suchmaschine komplett selbst zu betreiben. Mit <a href="https://docs.searxng.org/">SearXNG</a> gibt es beispielsweise freie Software für eine selbst gehostete Metasuchmaschine. Sie bündelt Ergebnisse verschiedener Suchdienste und lässt sich auf eigener Infrastruktur betreiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Tuxsucht wäre das durchaus reizvoll: freie Software, mehr Kontrolle über die Infrastruktur und weniger Abhängigkeit von einem einzelnen Anbieter. Allerdings müsste ich dafür nicht nur die Software betreiben, sondern auch einen dauerhaft erreichbaren öffentlichen Dienst bereitstellen und entsprechend warten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein eigener Suchindex wäre noch einmal eine ganz andere Größenordnung. Speicherplatz, Rechenleistung, Bandbreite, Crawling und laufende Wartung würden aus dem kleinen Nebenprojekt schnell ein eigenes Infrastrukturprojekt machen. Genau dafür fehlen mir allerdings Zeit und Ressourcen – Tuxsucht soll überschaubar bleiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch bei kommerziellen Suchanbietern gibt es Alternativen. Die <a href="https://brave.com/de/search/api/">Brave Search API</a> liefert beispielsweise eigene Suchergebnisse und unterstützt individuelle Filtermöglichkeiten. Der Dienst kostet derzeit 5 US-Dollar pro 1000 Suchanfragen, wobei monatlich 5 US-Dollar Guthaben enthalten sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist für ein größeres Projekt durchaus interessant, für Tuxsucht aber ebenfalls nicht besonders attraktiv. Bei einer öffentlichen Suchmaschine entstehen die Kosten schließlich mit jeder einzelnen Suche. Je häufiger Tuxsucht genutzt wird, desto stärker würde damit auch die laufende Rechnung wachsen.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ab901ddd1574&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ab901ddd1574" class="wp-block-image wp-lightbox-container"><img decoding="async" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/09/google-cse-tuxsucht.webp" alt="Die Programmable Search Engine von Google ermöglicht es, Tuxsucht auf die ausgewählten Linux-Quellen zu beschränken."/><button
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			</svg>
		</button></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Google bietet mit der <a href="https://programmablesearchengine.google.com/about/">Programmable Search Engine</a> genau die Funktion, die Tuxsucht benötigt: Die Suche lässt sich auf eine definierte Auswahl von Domains beschränken. Die Standardvariante ist kostenlos, allerdings mit Werbung; die kostenpflichtige API kostet 5 US-Dollar pro 1000 Anfragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb nutze ich für Tuxsucht derzeit schlicht die kostenlose Variante von Google. Das ist für ein Open-Source-affines Projekt sicher nicht die konsequenteste Lösung. Es ist aber eine pragmatische Lösung, die ohne eigene Suchinfrastruktur und ohne nutzungsabhängige Kosten funktioniert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum das heute noch sinnvoll ist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine auf Linux beschränkte Suche mag zunächst etwas aus der Zeit gefallen wirken. Schließlich können Google, Bing und andere allgemeine Suchmaschinen praktisch das gesamte Web durchsuchen. Gerade diese enorme Reichweite ist bei einer sehr speziellen technischen Frage aber nicht immer ein Vorteil.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr Ergebnisse bedeuten schließlich nicht automatisch bessere Ergebnisse. Wer beispielsweise nach einem Linux-Treiber, einer Hardware-Erfahrung oder einer Lösung für ein distributionsspezifisches Problem sucht, braucht häufig keine hunderttausend Treffer. Hilfreicher sind einige wenige Ergebnisse aus Quellen, die das Thema tatsächlich behandeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade bei technischen Fragen sind Forenbeiträge, Erfahrungsberichte und Diskussionen oft wertvoller als eine hübsch aufbereitete Seite mit allgemeinen Informationen. Bei Linux kommt hinzu, dass Lösungen distributions-, versions- oder hardwareabhängig sein können und sich entsprechend schnell verändern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tuxsucht versucht deshalb gar nicht erst, das gesamte Internet abzubilden. <strong>Tuxsucht sucht dort, wo Linux gesucht, diskutiert und ausprobiert wird.</strong> Das Ergebnis muss dadurch nicht immer besser sein – aber es soll für bestimmte Linux-Fragen schneller zu relevanten Informationen führen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ich jetzt damit vorhabe</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Neustart möchte ich Tuxsucht.de wieder zu dem machen, was es eigentlich immer sein sollte: eine kleine, nützliche Anlaufstelle für die deutschsprachige Linux-Welt. Das Projekt soll dabei bewusst überschaubar bleiben und nicht versuchen, aus jeder Suchanfrage ein eigenes Portal zu machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Domainliste werde ich deshalb weiter pflegen und bei Bedarf erweitern. Wenn euch ein wichtiges Linux-Forum, ein guter Blog oder eine passende andere Seite fehlt, könnt ihr sie über das <a href="https://tuxsucht.de/kontakt/">Kontaktformular</a> vorschlagen. Gerade bei solchen Projekten lebt die Auswahl schließlich auch von den Hinweisen aus der Community.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und vielleicht wird aus dem lange vernachlässigten Projekt ja tatsächlich wieder ein Werkzeug, das man gelegentlich gerne zur Hand nimmt. Nach dem technischen und optischen Neustart ist zumindest die Grundlage dafür wieder da. Jetzt muss Tuxsucht nur noch zeigen, ob Tux tatsächlich noch gut suchen kann. <a href="https://tuxsucht.de">Tuxsucht.de</a> ist jedenfalls wieder da. Tux sucht für euch. Nach Linux.</p>
<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://linuxundich.de/gnu-linux/tuxsucht-restart-tux-sucht-nach-linux/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>11</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Netzwerkfreigaben automatisch einhängen: Was beim NetworkManager-Dispatcher schiefgehen kann</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/netzwerkfreigaben-automatisch-einhaengen-was-beim-networkmanager-dispatcher-schiefgehen-kann/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnu-linux/netzwerkfreigaben-automatisch-einhaengen-was-beim-networkmanager-dispatcher-schiefgehen-kann/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Aug 2026 16:11:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Arch Linux]]></category>
		<category><![CDATA[GNOME]]></category>
		<category><![CDATA[NetworkManager]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://linuxundich.de/?p=45301</guid>

					<description><![CDATA[Eigentlich sollte das Mount-Skript nur eine Sache erledigen: die Samba-Freigabe einhängen, wenn ich zu Hause bin. Am Ende hat es mir Shutdown, Resume und Standby zerschossen – und mir einiges über D-Zustand-Prozesse und den Linux-Freezer beigebracht.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ihr kennt das vielleicht: Zu Hause läuft ein NAS oder ein Cloud-Speicher, den ihr per Samba oder WebDAV einbindet. Aber nur, wenn ihr auch wirklich im Heimnetz seid – niemand will im Café warten, weil der Laptop verzweifelt versucht, eine Freigabe zu mounten, die gerade schlicht nicht erreichbar ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die naheliegende Lösung: <code>/etc/fstab</code> plus ein Dispatcher-Skript für NetworkManager, das anhand von SSID oder Server-Erreichbarkeit automatisch mountet. Klingt nach einer Feierabend-Sache. Ist es aber nicht ganz – ich bin dabei über drei Stolperfallen gestolpert, die einem erst auffallen, wenn der Rechner runterfährt, aufwacht oder in den Standby soll. Genau die drei nehme ich hier mit euch durch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Getestet habe ich das Ganze auf Arch Linux, aber das Setup ist nicht Arch-spezifisch: Solange eure Distribution systemd und NetworkManager mitbringt – also etwa auch Fedora, Ubuntu, Debian oder openSUSE –, funktioniert alles hier eins zu eins.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Grundaufbau</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Netzwerkfreigaben bekommen in der fstab klassischerweise <code>noauto</code>, damit sie beim Boot nicht sofort, sondern erst bei Bedarf eingehängt werden:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>//server/home /mnt/server/home cifs credentials=/etc/samba/server.credentials,rw,uid=1000,gid=100,noauto,_netdev 0 0
//server/data /mnt/server/data cifs credentials=/etc/samba/server.credentials,rw,uid=1000,gid=100,noauto,_netdev 0 0</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Für den Mount-Typ selbst gibt&#8217;s je nach Protokoll gute Anleitungen im Arch Wiki, etwa zu <a href="https://wiki.archlinux.org/title/Samba">Samba/CIFS</a> und zu <a href="https://wiki.archlinux.org/title/Davfs2">davfs2 für WebDAV</a> – beide funktionieren unabhängig von der Distribution, solange <em>cifs-utils</em> beziehungsweise <em>davfs2</em> installiert sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das eigentliche Mounten übernimmt dann ein Skript unter <code>/etc/NetworkManager/dispatcher.d/</code>. NetworkManager ruft solche Skripte bei jeder Verbindungsänderung auf und übergibt Interface und Status (up, down, pre-down und ein paar weitere) mit – alle Details dazu stehen in der <a href="https://man.archlinux.org/man/NetworkManager-dispatcher.8.en">NetworkManager-dispatcher-Manpage</a>. Ein simples Skript prüft die aktive WLAN-SSID und mountet, wenn&#8217;s passt:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>#!/bin/bash
IFACE="$1"
STATUS="$2"

case "$STATUS" in
    up)
        SSID=$(nmcli -t -f active,ssid dev wifi | awk -F: '$1 == "yes" {print $2; exit}')
        if &#91;&#91; "$SSID" == "MeinHeimnetz" ]]; then
            mount /mnt/server/home
            mount /mnt/server/data
        fi
        ;;
    down)
        umount /mnt/server/home
        umount /mnt/server/data
        ;;
esac</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Fertig, oder? Nicht ganz. Sobald ihr das System runterfahrt, aus dem Standby weckt oder in den Standby schickt, zeigt sich, dass die Sache Tücken hat.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Warum nicht einfach GVfs?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr fragt euch jetzt vielleicht, wieso ich mir das mit fstab und Dispatcher-Skripten überhaupt antue – GNOME bietet über „Mit Server verbinden“ im Dateimanager doch einen viel einfacheren Weg, Netzwerkfreigaben per SMB oder WebDAV einzubinden. Genau da liegt für mich das Problem.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Solche Mounts laufen nicht über den Kernel, sondern über GVfs, GNOMEs virtuelles Dateisystem. Programme, die die GIO-Bibliothek nutzen – fast alle GTK-Anwendungen, allen voran der Dateimanager selbst –, sprechen Freigaben direkt über eigene URIs wie <code>smb://</code> oder <code>dav://</code> an und zeigen entsprechend auch Vorschaubilder und Metadaten korrekt an. Für Programme, die das nicht können, blendet GVfs die Freigabe zusätzlich unter <code>/run/user/&lt;uid&gt;/gvfs</code> als ganz normalen Pfad ein. Diese Brücke läuft tatsächlich über FUSE – GVfs selbst ist zwar kein klassisches FUSE-Dateisystem, sondern eine eigene Architektur mit Daemon-Prozessen pro Protokoll, stellt aber genau für diesen Fall über gvfsd-fuse einen POSIX-kompatiblen Pfad bereit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau diese Brücke ist bei mir der Knackpunkt: Nicht jedes Programm kommt damit zuverlässig klar. Konkret zeigt sich das bei mir in einem Markdown-Editor, in den ich auch Bilder für Artikel einbinde. Der Dateimanager zeigt die Bilder auf dem Netzlaufwerk ganz normal an, weil er GVfs nativ spricht. Der Markdown-Editor dagegen zeigt für dasselbe Bild nur einen Platzhalter – die Einbindung über den FUSE-Pfad funktioniert schlicht nicht zuverlässig, obwohl die Datei nachweislich da ist.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ab901ddd565d&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ab901ddd565d" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="720" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/08/apostrophe-webdav-bild-1280x720.webp" alt="Zwei Fenster sind auf einem Computerbildschirm geöffnet. Links ist ein Texteditor mit einer Datei, die einen strukturierten Text mit Überschriften und Absätzen zeigt. Rechts befindet sich ein Dokumentenbetrachter mit einem längeren Fließtext, der ebenfalls Absätze und eine Überschrift enthält. Im Hintergrund ist ein Desktop mit einem Verlauf aus dunklen und violetten Farbtönen sichtbar. Die Benutzeroberfläche zeigt oben eine Menüleiste mit Symbolen und Uhrzeit." class="wp-image-45299" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/08/apostrophe-webdav-bild-1280x720.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/08/apostrophe-webdav-bild-640x360.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/08/apostrophe-webdav-bild-1536x864.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/08/apostrophe-webdav-bild-2048x1152.webp 2048w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /><button
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			</svg>
		</button></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ein klassischer Kernel-Mount über CIFS oder davfs2, wie im Rest dieses Artikels beschrieben, taucht dagegen als ganz normaler, stabiler POSIX-Pfad im Dateisystem auf – ohne Sonderbehandlung, für jedes Programm gleich. Der Mehraufwand mit fstab und Dispatcher-Skripten zahlt sich also gerade dann aus, wenn ihr Freigaben nicht nur im Dateimanager, sondern in ganz unterschiedlichen Anwendungen zuverlässig nutzen wollt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Problem 1: Der Rechner fährt nicht mehr sauber runter</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Fehlt in der fstab die Option _netdev, weiß systemd nicht, dass es sich hier um eine Netzwerkfreigabe handelt. Beim Shutdown kann es dann passieren, dass systemd versucht auszuhängen, <em>nachdem</em> das Netzwerk schon weg ist – der umount blockiert, bis der Job-Timeout greift, und euer System hängt beim Herunterfahren fest.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://wiki.archlinux.org/title/Fstab#Remote_filesystem">_netdev</a> behebt das, weil systemd damit die richtige Reihenfolge kennt: erst aushängen, dann Netzwerk kappen. Wichtig ist außerdem, dass ein Dispatcher-Skript nicht nur auf down, sondern auf pre-down reagiert – der Status feuert, bevor die Verbindung wirklich fällt, während down schon danach kommt und für ein sauberes Aushängen zu spät ist. Damit das klappt, braucht es zusätzlich einen Symlink im Unterordner <code>pre-down.d/</code>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Problem 2: Nach dem Aufwachen hängt sich der Dateimanager auf</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein mount-Aufruf für CIFS oder WebDAV läuft im Kernel und kann bei nicht erreichbarem Server ziemlich lange blockieren – gerade kurz nach dem Aufwachen, wenn DNS oder Routing noch nicht ganz da sind. NetworkManager wartet standardmäßig synchron, bis so ein Dispatcher-Skript fertig ist, bevor es weitermacht. Hängt der mount-Aufruf, hängt bei euch plötzlich auch der Dateimanager oder die Netzwerkanzeige, weil die vom Verbindungsstatus abhängen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Lösung: Mount-Versuche einfach im Hintergrund laufen lassen, damit das Dispatcher-Skript selbst sofort zurückkehrt, egal wie lange der eigentliche Mount braucht.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>run_async() {
    ( "$@" ) &amp;&gt;/dev/null &amp;
    disown
}</code></pre>



<h3 class="wp-block-heading">Problem 3: Der Standby funktioniert plötzlich nicht mehr</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Und hier wird&#8217;s spannend. Mit der Lösung aus Problem 2 stolpert ihr in ein neues, deutlich fieseres Problem, das sich in meinem Fall so äußerte: Der Bildschirm geht aus, aber Tastaturbeleuchtung und LEDs bleiben an – ihr müsst hart abschalten. Was war passiert?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der mount-Syscall für CIFS oder davfs blockiert bei nicht erreichbarem Server im sogenannten <a href="https://eklitzke.org/uninterruptible-sleep">D-Zustand (uninterruptible sleep)</a> – einem Zustand, den kein Signal unterbricht, auch SIGKILL nicht. Bevor der Kernel sich tatsächlich schlafen legt, versucht er, alle Prozesse einzufrieren. Ein Prozess im D-Zustand lässt sich aber nicht einfrieren, und der ganze Standby hängt fest, bis die Netzwerkoperation im Kernel von selbst aufgibt – das kann durchaus ein paar Minuten dauern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weil die Mount-Versuche aus Problem 2 jetzt länger im Hintergrund weiterlaufen, steigt eben auch die Chance, dass genau in dem Moment, in dem ihr in Standby gehen wollt, so ein blockierender Verbindungsversuch gerade aktiv ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der zuverlässige Ausweg: Vor jedem mount erst mit einem echten Userspace-Verbindungstest prüfen, ob der Server überhaupt erreichbar ist – so einer lässt sich per Timeout wirklich abbrechen, zum Beispiel über Bashs eingebautes /dev/tcp:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>tcp_reachable() {
    local HOST="$1"
    local PORT="$2"
    local TIMEOUT_SECONDS="${3:-2}"
    timeout "${TIMEOUT_SECONDS}s" bash -c "echo &gt;/dev/tcp/${HOST}/${PORT}" &amp;&gt;/dev/null
}</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Nur wenn der Test klappt, folgt der eigentliche mount. Damit landet ihr so gut wie nie mehr im riskanten, blockierenden Kernel-Connect, weil ihr zu dem Zeitpunkt schon wisst, dass der Server da ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Kombination, die bei mir funktioniert</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Am Ende braucht ein robustes Setup vier Zutaten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>_netdev</strong> in der fstab, damit systemd Netzwerkfreigaben beim Herunterfahren richtig einordnet.</li>



<li><strong>pre-down-Handling</strong> samt Symlink in pre-down.d/, damit das Aushängen garantiert vor dem Verbindungsabbau passiert – mit Timeout und Lazy-Unmount als Backup, falls der normale umount mal zickt.</li>



<li><strong>Asynchrone Mounts</strong> im up-Fall, damit NetworkManager und alles, was davon abhängt, nicht blockiert.</li>



<li><strong>Ein Erreichbarkeitstest</strong> vor jedem mount, damit der eigentliche, potenziell blockierende Kernel-Connect gar nicht erst passiert.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu noch ein kleiner Healthcheck per systemd-Timer, der ein paar Minuten nach dem Boot und danach regelmäßig nachschaut, ob die Freigaben wirklich da sind, und notfalls nachhilft. Praktisch, falls der auslösende Netzwerk-Event mal zu früh oder zu spät kommt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Alle Dateien im Überblick</h3>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ab901ddd6c12&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ab901ddd6c12" class="wp-block-image size-full wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1246" height="884" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/08/nm-dispatcher-helper.webp" alt="Ein Computerbildschirm zeigt ein Terminalfenster mit schwarzem Hintergrund und weißer Schrift. Im oberen Bereich ist eine Baumstruktur der Verzeichnisse und Dateien unter '/etc/NetworkManager/dispatcher.d' zu sehen. Die Struktur enthält mehrere Unterverzeichnisse und Shell-Skripte. Links sind Zeitstempel und Befehle sichtbar, rechts die jeweiligen Ausgaben. Das Fenster ist von einer grauen Menüleiste umrahmt." class="wp-image-45300" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/08/nm-dispatcher-helper.webp 1246w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/08/nm-dispatcher-helper-640x454.webp 640w" sizes="auto, (max-width: 1246px) 100vw, 1246px" /><button
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		>
			<svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="12" height="12" fill="none" viewBox="0 0 12 12">
				<path fill="#fff" d="M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z" />
			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">So sieht der Spaß bei mir aus: Der NetworkManager-Dispatcher hängt Freigaben automatisch ein, sobald er den passenden Server im Netzwerk findet oder sich per WLAN zu einer bestimmten SSID verbindet.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Damit ihr das Ganze direkt nachbauen könnt, hier der komplette Satz an Dateien. Ich habe die Beispielnamen aus meinem eigenen Setup (ein Samba-Server namens bender, WebDAV via tuxedo) durch generische Platzhalter ersetzt – die müsst ihr natürlich an eure eigene Umgebung anpassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>/etc/fstab</strong> – die beiden Freigaben, einmal Samba, einmal WebDAV:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>//server/home /mnt/server/home cifs credentials=/etc/samba/server.credentials,rw,uid=1000,gid=100,noauto,_netdev,x-systemd.mount-timeout=15s,soft 0 0
//server/data /mnt/server/data cifs credentials=/etc/samba/server.credentials,rw,uid=1000,gid=100,noauto,_netdev,x-systemd.mount-timeout=15s,soft 0 0
https://cloud.example.com/remote.php/dav/files/user /mnt/webdav davfs noauto,_netdev,uid=1000,gid=100,x-systemd.automount,x-systemd.idle-timeout=300,x-systemd.mount-timeout=15s 0 0</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Die fstab referenziert die Zugangsdaten nur, gespeichert werden sie in eigenen Dateien – schon damit das Passwort nicht im Klartext in einer Datei steht, die jeder lesen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>/etc/samba/server.credentials</strong> – Zugangsdaten für die Samba-Freigabe:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>username=maxmuster
password=GeheimesPasswort123</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>/etc/davfs2/secrets</strong> – Zugangsdaten für die WebDAV-Freigabe, referenziert wird hier der Mountpunkt statt einer Option in der fstab:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>/mnt/webdav maxmuster GeheimesPasswort123</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Dateien gehören root und dürfen für niemand sonst lesbar sein:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ sudo chmod 600 /etc/samba/server.credentials /etc/davfs2/secrets
$ sudo chown root:root /etc/samba/server.credentials /etc/davfs2/secrets</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>/etc/NetworkManager/dispatcher.d/lib/mount-helpers.sh</strong> – die gemeinsame Bibliothek, die alle anderen Skripte einbinden:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>#!/bin/bash
log() {
    &#91;&#91; "$DEBUG" == "1" ]] &amp;&amp; logger -t "$LOG_TAG" -- "$1"
}

run_async() {
    ( "$@" ) &amp;&gt;/dev/null &amp;
    disown
}

tcp_reachable() {
    local HOST="$1"
    local PORT="$2"
    local TIMEOUT_SECONDS="${3:-2}"
    timeout "${TIMEOUT_SECONDS}s" bash -c "echo &gt;/dev/tcp/${HOST}/${PORT}" &amp;&gt;/dev/null
}

mount_with_retry() {
    local MOUNT="$1"
    local MAX_ATTEMPTS="${2:-3}"
    local SLEEP_SECONDS="${3:-2}"
    local MOUNT_TIMEOUT="${4:-10}"

    if mountpoint -q "$MOUNT"; then
        log "$MOUNT ist bereits eingehängt"
        return 0
    fi

    log "Hänge $MOUNT ein"

    local OUT ATTEMPT
    for ((ATTEMPT = 1; ATTEMPT &lt;= MAX_ATTEMPTS; ATTEMPT++)); do
        if OUT=$(timeout "${MOUNT_TIMEOUT}s" mount "$MOUNT" 2&gt;&amp;1); then
            log "$MOUNT erfolgreich eingehängt"
            return 0
        fi
        log "Versuch $ATTEMPT/$MAX_ATTEMPTS für $MOUNT fehlgeschlagen (evtl. Timeout nach ${MOUNT_TIMEOUT}s): $OUT"
        &#91;&#91; "$ATTEMPT" -lt "$MAX_ATTEMPTS" ]] &amp;&amp; sleep "$SLEEP_SECONDS"
    done

    log "Alle Versuche für $MOUNT fehlgeschlagen"
    return 1
}

umount_with_fallback() {
    local MOUNT="$1"
    local TIMEOUT_SECONDS="${2:-5}"

    if ! mountpoint -q "$MOUNT"; then
        log "$MOUNT ist nicht eingehängt"
        return 0
    fi

    log "Hänge $MOUNT aus"

    if timeout "${TIMEOUT_SECONDS}s" umount "$MOUNT"; then
        log "$MOUNT erfolgreich ausgehängt"
        return 0
    fi

    log "Normaler Unmount von $MOUNT fehlgeschlagen, versuche Lazy Unmount"
    if umount -l "$MOUNT"; then
        log "$MOUNT per Lazy Unmount ausgehängt"
        return 0
    fi

    log "$MOUNT konnte nicht ausgehängt werden"
    return 1
}</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>/etc/NetworkManager/dispatcher.d/90-server-mount</strong> – Samba-Freigabe, gebunden an eine bestimmte WLAN-SSID oder ans Kabelnetz:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>#!/bin/bash

DEBUG=1
LOG_TAG="server-mount"

LIB="/etc/NetworkManager/dispatcher.d/lib/mount-helpers.sh"
if &#91;&#91; -r "$LIB" ]]; then
    source "$LIB"
else
    logger -t "$LOG_TAG" -- "Bibliothek $LIB nicht gefunden, breche ab"
    exit 1
fi

IFACE="$1"
STATUS="$2"

MOUNTS=(
    "/mnt/server/home"
    "/mnt/server/data"
)

mount_server() {
    if ! tcp_reachable server 445 2; then
        log "server auf Port 445 nicht erreichbar, überspringe Mount-Versuch"
        return 1
    fi

    for MOUNT in "${MOUNTS&#91;@]}"; do
        mount_with_retry "$MOUNT" 3 2 10
    done
}

umount_server() {
    for MOUNT in "${MOUNTS&#91;@]}"; do
        umount_with_fallback "$MOUNT" 5
    done
}

log "Dispatcher gestartet: Interface=$IFACE, Status=$STATUS"

case "$STATUS" in
    up)
        if &#91;&#91; "$IFACE" == wl* ]]; then
            SSID=$(nmcli -t -f active,ssid dev wifi |
                awk -F: '$1 == "yes" {print $2; exit}')

            log "Aktive WLAN-SSID: $SSID"

            if &#91;&#91; "$SSID" == "MeinHeimnetz" ]]; then
                run_async mount_server
            fi

        elif &#91;&#91; "$IFACE" == enp* || "$IFACE" == eth* ]]; then
            run_async mount_server
        fi
        ;;

    pre-down|vpn-pre-down)
        log "Netzwerkverbindung wird beendet – Mounts aushängen"
        umount_server
        ;;
esac

log "Dispatcher beendet"
exit 0</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>/etc/NetworkManager/dispatcher.d/90-webdav-mount</strong> – WebDAV-Freigabe, die einfach nur einen erreichbaren Cloud-Server voraussetzt:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>#!/bin/bash

DEBUG=1
LOG_TAG="webdav-mount"

LIB="/etc/NetworkManager/dispatcher.d/lib/mount-helpers.sh"
if &#91;&#91; -r "$LIB" ]]; then
    source "$LIB"
else
    logger -t "$LOG_TAG" -- "Bibliothek $LIB nicht gefunden, breche ab"
    exit 1
fi

IFACE="$1"
STATUS="$2"

MOUNTPOINT="/mnt/webdav"
HOST="cloud.example.com"

mount_webdav() {
    if ! tcp_reachable "$HOST" 443 3; then
        log "$HOST auf Port 443 nicht erreichbar, überspringe Mount-Versuch"
        return 1
    fi

    mount_with_retry "$MOUNTPOINT" 3 2 10
}

log "Dispatcher gestartet: Interface=$IFACE, Status=$STATUS"

case "$STATUS" in
    up)
        run_async mount_webdav
        ;;

    pre-down|vpn-pre-down)
        log "Netzwerkverbindung wird beendet – Mount aushängen"
        umount_with_fallback "$MOUNTPOINT" 5
        ;;
esac

log "Dispatcher beendet"
exit 0</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Für beide Skripte braucht ihr zusätzlich noch die passenden Symlinks, damit pre-down garantiert vor dem Verbindungsabbau feuert:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ sudo ln -s /etc/NetworkManager/dispatcher.d/90-server-mount 
             /etc/NetworkManager/dispatcher.d/pre-down.d/90-server-mount
$ sudo ln -s /etc/NetworkManager/dispatcher.d/90-webdav-mount 
             /etc/NetworkManager/dispatcher.d/pre-down.d/90-webdav-mount</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>/usr/local/bin/mount-healthcheck.sh</strong> – das Sicherheitsnetz, das regelmäßig nachschaut:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>#!/bin/bash
DEBUG=1
LOG_TAG="mount-healthcheck"

LIB="/etc/NetworkManager/dispatcher.d/lib/mount-helpers.sh"
if &#91;&#91; -r "$LIB" ]]; then
    source "$LIB"
else
    logger -t "$LOG_TAG" -- "Bibliothek $LIB nicht gefunden, breche ab"
    exit 1
fi

log "Healthcheck gestartet"

SSID=$(nmcli -t -f active,ssid dev wifi 2&gt;/dev/null |
    awk -F: '$1 == "yes" {print $2; exit}')

if &#91;&#91; "$SSID" == "MeinHeimnetz" ]] || ping -c 1 -W 1 server &gt;/dev/null 2&gt;&amp;1; then
    mount_with_retry "/mnt/server/home" 2 3
    mount_with_retry "/mnt/server/data" 2 3
else
    log "server im aktuellen Netz nicht erreichbar, überspringe"
fi

mount_with_retry "/mnt/webdav" 2 3

log "Healthcheck beendet"
exit 0</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>/etc/systemd/system/mount-healthcheck.service</strong> und <strong>mount-healthcheck.timer</strong> – Systemd-Einheiten, die das Healthcheck-Skript 60 Sekunden nach dem Boot und danach alle 10 Minuten anstoßen:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>&#91;Unit]
Description=Prueft und stellt Netzwerk-Mounts sicher
After=network-online.target
Wants=network-online.target

&#91;Service]
Type=oneshot
TimeoutStartSec=120
ExecStart=/usr/local/bin/mount-healthcheck.sh</code></pre>



<pre class="wp-block-code"><code>&#91;Unit]
Description=Fuehrt den Mount-Healthcheck 60s nach Boot und danach alle 10 Minuten aus

&#91;Timer]
OnBootSec=60s
OnUnitActiveSec=10min
AccuracySec=30s

&#91;Install]
WantedBy=timers.target</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Aktivieren nicht vergessen:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ sudo systemctl daemon-reload
$ sudo systemctl enable --now mount-healthcheck.timer</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>/usr/lib/systemd/system-sleep/90-cancel-network-mounts</strong> – optionales Sicherheitsnetz vor dem Suspend:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>#!/bin/bash
case "$1/$2" in
    pre/*)
        logger -t sleep-mount-guard "Breche evtl. laufende Netzwerk-Mount-Versuche vor Suspend ab"
        pkill -9 -f 'mount.cifs' 2>/dev/null
        pkill -9 -f 'mount.davfs' 2>/dev/null
        ;;
esac

exit 0</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Alle Skripte müssen ausführbar sein:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ sudo chmod +x /etc/NetworkManager/dispatcher.d/lib/mount-helpers.sh 
              /etc/NetworkManager/dispatcher.d/90-server-mount 
              /etc/NetworkManager/dispatcher.d/90-webdav-mount 
              /usr/local/bin/mount-healthcheck.sh 
              /usr/lib/systemd/system-sleep/90-cancel-network-mounts</code></pre>



<h3 class="wp-block-heading">Lange Rede, kurzer Sinn</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Automatisches Einhängen von Netzwerkfreigaben über NetworkManager funktioniert gut, ist aber kein Fünf-Minuten-Job, wie es die Doku vermuten lässt. Wenn ihr nur den mount-Befehl in ein up-Skript packt, holt euch früher oder später eines der drei Probleme ein – meistens genau dann, wenn ihr unterwegs seid und kein Log zur Hand habt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit _netdev, korrektem pre-down-Timing, asynchroner Ausführung und einem echten Erreichbarkeitstest vor jedem Mount seid ihr auf der sicheren Seite. Und das Muster lässt sich eins zu eins auf andere netzwerkabhängige Automatisierungen übertragen, etwa VPN-Verbindungen oder Backup-Jobs, die nur im richtigen Netz laufen sollen.</p>
<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://linuxundich.de/gnu-linux/netzwerkfreigaben-automatisch-einhaengen-was-beim-networkmanager-dispatcher-schiefgehen-kann/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rutile 0.2.2 – Eine moderne Alternative zu Tilix</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/rutile-0-2-2-moderne-alternative-zu-tilix/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnu-linux/rutile-0-2-2-moderne-alternative-zu-tilix/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2026 06:50:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[GNOME]]></category>
		<category><![CDATA[Terminal]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://linuxundich.de/?p=45269</guid>

					<description><![CDATA[Rutile ist ein neuer Terminal-Emulator für GNOME, der das bewährte Bedienkonzept von Tilix auf GTK4, libadwaita und Rust überträgt. Noch befindet sich das Projekt in einer frühen Entwicklungsphase, bietet aber bereits rekursive Terminalaufteilungen, mehrere Sitzungen und synchronisierte Eingaben für produktives Arbeiten.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://github.com/gnunn1/tilix">Tilix</a> gehört für mich seit vielen Jahren zu den Terminal-Programmen, die ich <a href="https://linuxundich.de/gnu-linux/bug-jaeger-vs-terminal-entwickler-aus-terminix-wird-tilix/" data-type="post" data-id="40376">immer wieder installiere</a>. Die frei aufteilbaren Terminalbereiche und die Möglichkeit, mehrere Shells gleichzeitig zu verwalten, haben meinen Arbeitsalltag deutlich erleichtert. Leider wird das Projekt inzwischen kaum noch gepflegt und basiert weiterhin auf GTK3 und VTE3.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit <a href="https://github.com/yatoub/Rutile">Rutile</a> entsteht deshalb ein spannendes Projekt. Die Entwickler schreiben Tilix nicht einfach weiter, sondern entwickeln den Terminal-Emulator vollständig in Rust neu. Gleichzeitig bleibt das Bedienkonzept erhalten. Statt einer Neuerfindung soll eine moderne Umsetzung entstehen, die sich nahtlos in aktuelle GNOME-Systeme mit GTK4 und libadwaita einfügt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bewährtes Konzept auf moderner Basis</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Terminal-Emulatoren unterscheiden sich hauptsächlich durch ihr Erscheinungsbild oder kleinere Zusatzfunktionen. Rutile verfolgt dagegen einen anderen Ansatz. Ziel ist es, die Arbeitsweise von Tilix möglichst vollständig zu übernehmen und auf eine moderne technische Grundlage zu stellen. Bestehende Nutzer sollen sich sofort zurechtfinden.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ab901dddb8e8&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ab901dddb8e8" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="817" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/rutile-01-1280x817.webp" alt="Terminal-Emulator Rutile unter GNOME auf Arch Linux mit mehreren geöffneten Terminals, die Systeminformationen, Dateilisten und CPU-Auslastung anzeigen." class="wp-image-45271" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/rutile-01-1280x817.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/rutile-01-640x409.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/rutile-01-1536x981.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/rutile-01.webp 1569w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /><button
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				<path fill="#fff" d="M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z" />
			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">Über die Schaltflächen lassen sich neue Terminalbereiche horizontal oder vertikal anlegen. Die Bedienung orientiert sich dabei bewusst am vertrauten Konzept von Tilix.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Anwendung verwendet GTK4, libadwaita und VTE4 und profitiert dadurch von aktuellen Bibliotheken des <a href="https://linuxundich.de/tag/gnome/" data-type="post_tag" data-id="1734">GNOME-Desktops</a>. Gleichzeitig setzen die Entwickler auf Rust als Programmiersprache. Das verspricht langfristig eine besser wartbare Codebasis und eröffnet die Möglichkeit, neue Funktionen auf einer modernen Architektur aufzubauen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Flexible Terminalaufteilung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die wichtigste Funktion übernimmt Rutile direkt von Tilix. Das Terminalfenster lässt sich rekursiv horizontal und vertikal aufteilen. Jeder Bereich kann anschließend erneut geteilt werden. Dadurch entstehen flexibel verschachtelte Arbeitsbereiche, ohne dass die Anwendung auf ein festes Raster oder eine bestimmte Fensteranordnung beschränkt ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Alltag bietet diese Arbeitsweise viele Vorteile. Links lassen sich beispielsweise Logdateien beobachten, während rechts gleichzeitig mehrere Server oder Container geöffnet sind. Zwischen den einzelnen Bereichen wechselt ihr bequem per Tastatur. Das spart Mausbewegungen und sorgt für einen flüssigen Arbeitsablauf bei komplexeren Aufgaben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Andere Terminals wie <a href="https://ghostty.org/">Ghostty</a> bieten diese Funktion ebenfalls, allerdings muss man sich dafür Tastenkombinationen merken. Alternativ kann man natürlich auch Terminal-Multiplexer wie <a href="https://github.com/tmux/tmux/wiki">tmux</a> verwenden. Dort gilt jedoch dasselbe. Auch wenn es nicht viele Tastenkombinationen sind: Ich persönlich möchte dafür einfach Buttons haben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mehrere unabhängige Sitzungen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den frei aufteilbaren Terminalbereichen unterstützt Rutile mehrere voneinander getrennte Sitzungen. Jede Sitzung besitzt ihre eigene Fensteraufteilung und ihren eigenen Arbeitskontext. Dadurch lassen sich unterschiedliche Projekte oder Aufgaben sauber voneinander trennen, ohne dafür mehrere Programmfenster öffnen zu müssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischen den Sitzungen wechselt ihr entweder per Tastenkombination oder über eine Seitenleiste. Diese zeigt kleine Vorschaubilder der jeweiligen Arbeitsumgebung und bleibt standardmäßig ausgeblendet. Wer sie benötigt, blendet sie einfach über die Werkzeugleiste ein und behält so auch bei vielen geöffneten Sitzungen leichter den Überblick.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Synchronisierte Eingaben</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders praktisch finde ich die Funktion zur synchronisierten Eingabe. Aktiviert ihr sie, überträgt Rutile sämtliche Tastatureingaben gleichzeitig an mehrere Terminalbereiche einer Sitzung. Das spart Zeit, wenn identische Befehle auf mehreren Servern oder virtuellen Maschinen ausgeführt werden sollen.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ab901dddcbb4&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ab901dddcbb4" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="817" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/rutile-02-1280x817.webp" alt="Zwei nebeneinander angeordnete Terminalfenster mit Linux-Befehlen und Dateilisten, im linken Fenster ein Dropdown-Menü mit Optionen zum horizontalen und vertikalen Teilen sowie synchroner Eingabe." class="wp-image-45272" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/rutile-02-1280x817.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/rutile-02-640x409.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/rutile-02-1536x981.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/rutile-02.webp 1569w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /><button
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			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">Mit der synchronisierten Eingabe lassen sich identische Befehle gleichzeitig auf mehreren Servern, Containern oder virtuellen Maschinen ausführen. Einzelne Bereiche können dabei ausgenommen werden.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Einzelne Terminalbereiche lassen sich jederzeit von der gemeinsamen Eingabe ausnehmen. Dadurch können einzelne Systeme gezielt abweichende Befehle erhalten, ohne die Synchronisierung komplett zu deaktivieren. Trotzdem empfiehlt sich etwas Vorsicht, denn fehlerhafte Befehle werden ansonsten ebenso gleichzeitig auf allen verbundenen Systemen ausgeführt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vertraute Bedienung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Tastenkombinationen orientieren sich eng am Vorbild. Mit <kbd>Strg</kbd>+<kbd>Umschalt</kbd>+<kbd>O</kbd> und <kbd>Strg</kbd>+<kbd>Umschalt</kbd>+<kbd>E</kbd> teilt ihr das Fenster horizontal oder vertikal. <kbd>Strg</kbd>+<kbd>Umschalt</kbd>+<kbd>W</kbd> schließt den aktiven Bereich, während ihr mit den Pfeiltasten zwischen den einzelnen Terminalfenstern wechselt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neue Sitzungen öffnet ihr mit <kbd>Strg</kbd>+<kbd>Umschalt</kbd>+<kbd>T</kbd>. Zwischen vorhandenen Sitzungen wechselt ihr per <kbd>Strg</kbd>+<kbd>Umschalt</kbd>+<kbd>Bild auf</kbd> beziehungsweise <kbd>Bild ab</kbd>. Wer lieber mit der Maus arbeitet, erreicht dieselben Funktionen zusätzlich über die Werkzeugleiste oder das Kontextmenü der einzelnen Terminalbereiche.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Noch in einer frühen Entwicklungsphase</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Rutile befindet sich derzeit noch am Anfang seiner Entwicklung. Die erste Version konzentriert sich bewusst auf die wichtigsten Funktionen. Features wie der Quake-Modus, das Speichern kompletter Sitzungen, Desktop-Benachrichtigungen oder die Nautilus-Integration sollen erst folgen, wenn die vorhandenen Funktionen zuverlässig arbeiten.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ab901ddddbf7&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ab901ddddbf7" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="817" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/rutile-03-1280x817.webp" alt="Screenshot des Rutile-Terminals mit ASCII-Art-Logo und einem geöffneten Einstellungsfenster mit dem Text 'Coming later' und Hinweisen auf zukünftige Theme-Varianten." class="wp-image-45273" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/rutile-03-1280x817.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/rutile-03-640x409.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/rutile-03-1536x981.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/rutile-03.webp 1569w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /><button
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			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption"><br>Viele Funktionen sind bereits vorhanden. Einige Einstellungen und Komfortfunktionen sollen laut Roadmap jedoch erst in späteren Versionen ergänzt werden.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Diesen Ansatz halte ich für sinnvoll. Statt möglichst viele Funktionen früh bereitzustellen, konzentriert sich das Projekt zunächst auf einen stabilen Kern. Gerade bei Werkzeugen, die viele Anwender täglich nutzen, sind Zuverlässigkeit und ein konsistentes Bedienkonzept meist wichtiger als eine möglichst lange Funktionsliste.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was aktuell wirklich fehlt, sind Übersetzungen – einige Dialoge erscheinen derzeit ausschließlich auf Französisch. Außerdem lassen sich die Terminalfarben noch nicht direkt in den Einstellungen anpassen. Das voreingestellte Farbschema macht Programme wie den Midnight Commander teilweise schwer lesbar. Allerdings ist die aktuelle Version von Rutile erst vor wenigen Tagen erschienen, sodass sich hier vermutlich bald etwas tun wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Installation</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Unter Arch Linux steht Rutile sowohl als Quellpaket als auch als vorkompilierte Variante im AUR zur Verfügung. Für Debian, Ubuntu und Fedora bieten die Entwickler fertige DEB- beziehungsweise RPM-Pakete an. Zusätzlich lässt sich eine eigenständige Binärdatei herunterladen, sofern die benötigten GTK4-Komponenten bereits installiert sind. Alle Informationen zur Installation finden sich auf der <a href="https://github.com/yatoub/Rutile#installation" data-type="link" data-id="https://github.com/yatoub/Rutile#installation">GitHub-Seite des Projekts</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer Tilix seit Jahren nutzt und auf einen modernen GTK4-Unterbau wechseln möchte, sollte Rutile im Auge behalten. Noch fehlen einige Funktionen, doch der bisherige Entwicklungsstand macht einen sehr vielversprechenden Eindruck. Das Projekt verfolgt einen klaren Fokus und könnte sich zu einem würdigen Nachfolger für Tilix entwickeln.</p>
<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Spotify unter GNOME: Blauen Fensterrahmen reparieren</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/spotify-unter-gnome-blauen-fensterrahmen-reparieren/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Nov 2025 14:01:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Arch Linux]]></category>
		<category><![CDATA[GNOME]]></category>
		<category><![CDATA[Spotify]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein blauer Rahmen um Spotify unter GNOME stört die Optik, obwohl die Funktionalität unverändert bleibt. Unter Arch Linux lässt sich das Problem einfach beheben. Entweder über Flatpak oder durch ein Start-Flag für den Client aus dem AUR.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wenn ihr Spotify unter Linux mit <a href="https://linuxundich.de/tag/gnome/" data-type="post_tag" data-id="1734">GNOME</a> nutzt, habt ihr vielleicht in den letzten Tagen einen unschönen blauen Rahmen um das Anwendungsfenster bemerkt. Ich sehe das Problem hier bei mir unter <a href="https://linuxundich.de/tag/arch/" data-type="post_tag" data-id="1762">Arch Linux</a>, es dürfte aber alle Distributionen betreffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schuld daran ist ein Update des offiziellen Linux-Clients auf Electron-Basis, das die GTK-Style-Window-Decoration durcheinandergebracht hat. Die Funktionalität von <a href="https://linuxundich.de/tag/spotify/" data-type="post_tag" data-id="1480">Spotify</a> bleibt zwar unverändert, optisch sieht es aber alles andere als schick aus.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ab901dde146d&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ab901dde146d" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="780" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-aur-blue-1280x780.webp" alt="Spotify mit blauem Rahmen. Ein Update des Linux-Clients hat die GTK-Style-Window-Decoration beschädigt, sodass das Fenster unschön blau gerahmt wird und nicht korrekt angezeigt wird." class="wp-image-45242" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-aur-blue-1280x780.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-aur-blue-640x390.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-aur-blue.webp 1491w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Spotify mit blauem Rahmen. Ein Update des Linux-Clients hat die GTK-Style-Window-Decoration beschädigt, sodass das Fenster unschön blau gerahmt wird und nicht korrekt angezeigt wird.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Lösungsmöglichkeiten für Spotify</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt zwei einfache Wege, um das Problem zu beheben. Die bequemste Variante ist, Spotify als <a href="https://flathub.org/en/apps/com.spotify.Client">Flatpak</a> zu installieren. Die Flatpak-Version zeigt den blauen Rahmen nicht und ihr müsst euch um nichts kümmern. Änderungen an der Konfiguration sind nicht nötig.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ab901dde2429&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ab901dde2429" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="780" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-flatpak-1280x780.webp" alt="Die Flatpak-Version von Spotify zeigt den blauen Rahmen nicht, die GTK-Style-Window-Decoration wird korrekt dargestellt und das Fenster sieht nach der Installation normal und fehlerfrei aus." class="wp-image-45243" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-flatpak-1280x780.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-flatpak-640x390.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-flatpak.webp 1491w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /><button
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			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">Die Flatpak-Version von Spotify zeigt den blauen Rahmen nicht, die GTK-Style-Window-Decoration wird korrekt dargestellt und das Fenster sieht nach der Installation normal und fehlerfrei aus.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Falls ihr Spotify hingegen über den <a href="https://github.com/kpcyrd/spotify-launcher">Spotify Launcher</a> (Paket <em>spotify-launcher</em> aus den Extra-Quellen von Arch) oder direkt aus dem <a href="https://aur.archlinux.org/packages/spotify">AUR</a> (Eintrag <em>spotify</em>) installiert habt, müsst ihr das Start-Flag <code>--ozone-platform=x11</code> setzen. Damit wird die GTK-Dekoration korrekt angezeigt. Je nach Installationsart fügt ihr das Flag wie folgt ein:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Für AUR-Spotify</strong> in der Datei <code>~/.config/spotify-flags.conf</code>:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>--ozone-platform=x11</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Für Spotify Launcher</strong> in <code>~/.config/spotify-launcher.conf</code>:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>&#91;spotify]
extra_arguments = &#91;"--ozone-platform=x11"] </code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Eventuell müsst ihr diese Dateien erst anlegen. Nach einem Neustart von Spotify sollte der blaue Rahmen verschwunden sein und alles wieder normal aussehen.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ab901dde4148&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ab901dde4148" class="wp-block-image size-full wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1153" height="853" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-ozone-platform.webp" alt="Die Konfigurationen unter ~/.config. Die Dateien müssen eventuell erst erstellt werden, ihr braucht nur die passende Datei je nach Installationsart, nicht beide gleichzeitig." class="wp-image-45245" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-ozone-platform.webp 1153w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-ozone-platform-640x473.webp 640w" sizes="auto, (max-width: 1153px) 100vw, 1153px" /><button
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			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">Die Konfigurationen unter ~/.config. Die Dateien müssen eventuell erst erstellt werden, ihr braucht nur die passende Datei je nach Installationsart, nicht beide gleichzeitig.</figcaption></figure>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ab901dde4f55&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ab901dde4f55" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="780" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-flatpak-flags-1280x780.webp" alt="Alternativ könnt ihr das Flag --ozone-platform=x11 setzen, wenn ihr Spotify aus dem AUR installiert habt. Dann wird der Fensterrahmen wieder korrekt angezeigt und normal dargestellt." class="wp-image-45244" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-flatpak-flags-1280x780.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-flatpak-flags-640x390.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-flatpak-flags.webp 1491w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Alternativ könnt ihr das Flag &#8211;ozone-platform=x11 setzen, wenn ihr Spotify aus dem AUR installiert habt. Dann wird der Fensterrahmen wieder korrekt angezeigt und normal dargestellt.</figcaption></figure>



<p class="has-pale-cyan-blue-background-color has-background wp-block-paragraph"><strong>Korrektur von <a href="https://social.anoxinon.de/@fabiscafe@mstdn.social/115627842495268735">Fabian auf Mastodon</a>:</strong> Das stimmt so nicht. Das ist ganz alleine dem geschulded das Spotify Wayland-nativ läuft und dort, unter GNOME, eine clientseitige Dekoration (CSD) braucht, die es über diese blaue bereit stellt. Das ganze wieder zu X11 zwingen schafft eventuell echte Probleme, wie verschwommene Schriften, schlechtes (kein) scaling und so weiter. Spotify ist auch nicht Elektron, sondern Chromium Embedded Framework (CEF).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Klar, es ist eine Krücke, aber eine die derzeit hilft. Die Änderung lässt sich ja auch schnell wieder rückgängig machen. Die anderen Optionen wären, Gnome unter X11 zu betreiben oder sich mit den blauen Rahmen anzufreunden. Beides in meinen Augen auch nicht gerade optimal. So ist es erstmal ein Workaround, den man natürlich nicht vergessen sollte, falls sich Spotify irgendwann einmal wieder komisch verhält.</p>
<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Plattenalbum und Euphonica: MPD-Clients unter GNOME für Linux</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/plattenalbum-euphonica-mpd-gnome-gtk/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnu-linux/plattenalbum-euphonica-mpd-gnome-gtk/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Nov 2025 13:26:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[GNOME]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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					<description><![CDATA[Plattenalbum und Euphonica sind zwei aktuelle GTK4-Clients für MPD, die zeigen, wie Musikverwaltung und Wiedergabe auf dem GNOME-Desktop umgesetzt werden können. Aufbau, Funktionen und Bedienung stehen dabei im Fokus.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Es gibt zahlreiche Software-Tools und Programme, die mich schon seit Jahrzehnten begleiten. Unter Windows wären das zum Beispiel der Total Commander, Notepad++ oder 7-Zip. Unter Linux gehört für mich der <a href="https://linuxundich.de/tag/gnome">GNOME-Desktop</a> mit seinem Ökosystem aus Evolution, Gedit und Nautilus dazu, auch wenn er vom Look und Feel der alten GNOME-2-Zeiten inzwischen weit entfernt ist und trotz der oft berechtigten Kritik an der „Wir-streichen-wichtige-Funktionen“-Politik der Entwickler.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben diesen grafischen Werkzeugen begleitet mich auch der <a href="https://www.musicpd.org/">Music Player Daemon</a>, kurz MPD. Der Name klingt zunächst kryptisch, dahinter steckt aber ein einfaches Konzept. MPD ist ein Musikplayer, der im Hintergrund läuft und sich über zahlreiche Clients fernsteuern lässt. Man kann also einen Rechner oder <a href="https://linuxundich.de/category/raspberry-pi/">Raspberry Pi</a> an die Stereoanlage hängen, die eigene Musiksammlung einbinden und die Wiedergabe von überall im Haus steuern.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Music Player Daemon aka MPD</h3>



<p class="wp-block-paragraph">MPD unterscheidet sich deutlich von Streaming-Servern wie <a href="https://jellyfin.org/">Jellyfin</a> oder <a href="https://www.navidrome.org/">Navidrome</a>, die auf dem Subsonic-Protokoll basieren. Dort streamt der Server die Musik an die Clients, während bei MPD der Client nur die Wiedergabe steuert und der Dienst selbst direkt auf dem Server spielt. Bemerkenswert ist, dass die Entwicklung an MPD auch nach über zwanzig Jahren nicht eingeschlafen ist. Die aktuelle stabile Version MPD 0.24.6 ist gerade erst veröffentlicht worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch bei den Clients merkt man, dass MPD weiterhin lebendig ist. Während moderne Subsonic-Clients für Linux (speziell für den GNOME-Desktop) inzwischen leider wirklich rar geworden sind (<a href="https://sublimemusic.app">Sublime Music</a> oder <a href="https://github.com/jeffvli/sonixd">Sonixd</a> wurden eingestellt, mit <a href="https://github.com/jeffvli/feishin">Feishin</a> oder <a href="https://github.com/dweymouth/supersonic">Supersonic</a> werde ich nicht warm), entstehen rund um MPD immer wieder neue Projekte. In letzter Zeit erscheinen vermehrt Anwendungen auf Basis von GTK4 und Libadwaita, die sich optimal in das aktuelle GNOME-Design einfügen und die Funktionen des Desktops optimal nutzen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">MPD für GNOME: Plattenalbum</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://github.com/SoongNoonien/plattenalbum">Plattenalbum</a> (<a href="https://flathub.org/de/apps/de.wagnermartin.Plattenalbum">Flathub</a>) hat gerade erst ein Update auf Version 2.4.0 erhalten und nutzt GTK4, ohne sich in ein übertrieben verspieltes Design zu verlieren. Die Albencover stehen klar im Mittelpunkt der Oberfläche. Das Layout bleibt klassisch, links die Künstler, in der Mitte die Alben und rechts der Player mit den Kontrollelementen zur Steuerung der Wiedergabe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer während der Wiedergabe auch die Songtexte lesen möchte, wechselt über den Button oberhalb des Players in die Lyrics-Ansicht. Die Texte müssen dafür nicht im ID3-Tag stehen. Plattenalbum lädt sie automatisch vom brasilianischen Dienst <a href="https://www.letras.com/">Letras</a>, was besonders praktisch ist, wenn man die eigenen Dateien nicht vollständig gepflegt hat. Weitere Einstellungsmöglichkeiten gibt es nicht viele, und braucht es eigentlich auch nicht.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ab901dde8341&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ab901dde8341" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="893" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/plattenalbum-mpd-client_01-1280x893.webp" alt="Übersicht über alle Alben auf dem Server, klar angeordnet mit Fokus auf den Covern und einer direkt nutzbaren Steuerung des MPD." class="wp-image-45211" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/plattenalbum-mpd-client_01-1280x893.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/plattenalbum-mpd-client_01-640x447.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/plattenalbum-mpd-client_01.webp 1413w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Übersicht über alle Alben auf dem Server, klar angeordnet mit Fokus auf den Covern und einer direkt nutzbaren Steuerung des MPD.</figcaption></figure>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ab901dde9291&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ab901dde9291" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="893" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/plattenalbum-mpd-client_02-1280x893.webp" alt="Einblick in die aktuelle Playlist, die während der Wiedergabe frei durchstöbert werden kann, ohne den laufenden Titel zu unterbrechen." class="wp-image-45212" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/plattenalbum-mpd-client_02-1280x893.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/plattenalbum-mpd-client_02-640x447.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/plattenalbum-mpd-client_02.webp 1413w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Einblick in die aktuelle Playlist, die während der Wiedergabe frei durchstöbert werden kann, ohne den laufenden Titel zu unterbrechen.</figcaption></figure>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ab901ddea368&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ab901ddea368" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="893" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/plattenalbum-mpd-client_03-1280x893.webp" alt="Die automatisch geladenen Songtexte erscheinen übersichtlich im Fenster, ergänzt durch Informationen des externen Dienstes Letras." class="wp-image-45213" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/plattenalbum-mpd-client_03-1280x893.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/plattenalbum-mpd-client_03-640x447.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/plattenalbum-mpd-client_03.webp 1413w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Die automatisch geladenen Songtexte erscheinen übersichtlich im Fenster, ergänzt durch Informationen des externen Dienstes Letras.</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">MPD für GNOME: Euphonica</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://github.com/htkhiem/euphonica">Euphonica</a> (<a href="https://flathub.org/de/apps/io.github.htkhiem.Euphonica">Flathub</a>) setzt im Gegensatz zu Plattenalbum deutlich stärker auf visuelle Effekte. Der Hintergrund des Fensters passt sich an die Farben des aktuellen Albums an und am unteren Rand bewegt sich ein animiertes Spektrum. Beim Wechsel zwischen Künstler- und Albenansicht oder beim Öffnen eines Albums gleiten die einzelnen Elemente weich ins Bild und erzeugen einen modernen Eindruck.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch funktional überzeugt Euphonica. Man kann durch Künstler und Alben navigieren und künftig soll auch das Filtern nach Genres möglich sein. Alben lassen sich mit MPD 0.24 oder neuer bewerten. Über MPRIS integriert sich Euphonica nahtlos in den Desktop, zeigt Benachrichtigungen beim Titelwechsel an und erlaubt die Steuerung der Wiedergabe auch über die Desktop-Funktionen.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ab901ddeb5f8&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ab901ddeb5f8" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="904" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/euphonica-mpd-client_01-1280x904.webp" alt="Die Albenansicht zeigt die gesamte Sammlung in MPD mit dynamischem Hintergrund, der sich sichtbar an das aktuell geöffnete Album anpasst." class="wp-image-45208" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/euphonica-mpd-client_01-1280x904.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/euphonica-mpd-client_01-640x452.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/euphonica-mpd-client_01.webp 1534w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Die Albenansicht zeigt die gesamte Sammlung in MPD mit dynamischem Hintergrund, der sich sichtbar an das aktuell geöffnete Album anpasst.</figcaption></figure>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ab901ddec913&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ab901ddec913" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="904" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/euphonica-mpd-client_02-1280x904.webp" alt="Die Playlist passt sich farblich an das Cover des aktuellen Songs an und schafft eine stimmige Atmosphäre während der Wiedergabe." class="wp-image-45209" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/euphonica-mpd-client_02-1280x904.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/euphonica-mpd-client_02-640x452.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/euphonica-mpd-client_02.webp 1534w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Die Playlist passt sich farblich an das Cover des aktuellen Songs an und schafft eine stimmige Atmosphäre während der Wiedergabe.</figcaption></figure>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ab901ddf0aa8&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ab901ddf0aa8" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="904" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/euphonica-mpd-client_03-1280x904.webp" alt="Das Einstellungsfenster bietet zahlreiche Optionen, die eine individuelle Anpassung des Clients an die eigene MPD-Umgebung ermöglichen." class="wp-image-45210" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/euphonica-mpd-client_03-1280x904.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/euphonica-mpd-client_03-640x452.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/euphonica-mpd-client_03.webp 1534w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Das Einstellungsfenster bietet zahlreiche Optionen, die eine individuelle Anpassung des Clients an die eigene MPD-Umgebung ermöglichen.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Generell wäre es wünschenswert, wenn wieder ein neuer GTK4/LibAdwaita-Client für Subsonic erscheinen würde. Auf meinem kleinen Selfhosting-Server läuft <a href="https://www.navidrome.org/">Navidrome</a> sehr zuverlässig. Für Android gibt es <a href="https://symfonium.app/">Symfonium</a> (proprietär, aber jeden Cent wert) sowie <a href="https://github.com/eddyizm/tempus">Tempus</a>, eine aktiv weiterentwickelte Version des FOSS-Clients <a href="https://github.com/CappielloAntonio/tempo">Tempo</a>. Auch das Webfrontend von Navidrome funktioniert ausgezeichnet. Auf dem Desktop fehlt jedoch eine native Anwendung, hier klafft aktuell eine große Lücke.</p>
<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<slash:comments>6</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>yt-dlp 2025.11.12: YouTube-Downloads unter Linux jetzt mit Deno</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/yt-dlp-2025-11-12-youtube-ripper-javascript-deno/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnu-linux/yt-dlp-2025-11-12-youtube-ripper-javascript-deno/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Nov 2025 08:06:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[YouTube]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://linuxundich.de/?p=45227</guid>

					<description><![CDATA[Die neue yt-dlp-Version benötigt eine externe JavaScript-Engine wie Deno, um YouTube-Videos zuverlässig zu extrahieren. Hintergrund sind verschärfte technische Maßnahmen seitens Google.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Kleines PSA für alle, die mit yt-dlp gerne YouTube-Videos lokal auf der Festplatte sichern und eigentlich auch für Entwickler, die alternative YouTube-Clients bauen, doch die werden die Situation eh im Blick haben. Mit der Veröffentlichung von yt-dlp 2025.11.12 benötigt das Programm nun eine JavaScript-Laufzeitumgebung wie zum Beispiel <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Deno_%28Software%29">Deno</a>. Hintergrund dieser Änderung ist die zunehmende Enshitification von YouTube durch Google.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hintergrund: YouTube und die Enshitification</h2>



<p class="wp-block-paragraph">YouTube-Ripper wie yt-dlp sowie unabhängige YouTube-Clients wie <a href="https://newpipe.net/">NewPipe</a> und Klons wie <a href="https://github.com/InfinityLoop1308/PipePipe">PipePipe</a>, die unter der Haube mit yt-dlp arbeiten, sollen künftig stärker blockiert werden. Grund dafür ist, dass freie Clients keine Werbung anzeigen und häufig Funktionen wie <a href="https://sponsor.ajay.app/">SponsorBlock</a> direkt integrieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Technisch funktioniert das Blocken von yt-dlp über eine JavaScript-Challenge, die künftig einen Browser oder Client mit vollwertiger JavaScript-Engine erfordert. Der bisher in yt-dlp integrierte rudimentäre JavaScript-Interpreter genügt dafür nicht mehr. Die aktuelle Version yt-dlp 2025.11.12 kann nun jedoch Deno und andere JS-Runtimes einbinden. Für Anwender entsteht daraus kein großer Aufwand:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>### Ohne Deno gibt yt-dlp eine Warnung aus...
$ <strong>yt-dlp https://www.youtube.com/watch?v=dQw4w9WgXcQ</strong>
&#91;...]
WARNING: &#91;youtube] No supported JavaScript runtime could be found. YouTube extraction without a JS runtime has been deprecated, and some formats may be missing. See  https://github.com/yt-dlp/yt-dlp/wiki/EJS  for details on installing one. To silence this warning, you can use  --extractor-args "youtube:player_client=default"
&#91;...]
WARNING: &#91;youtube] dQw4w9WgXcQ: Some web_safari client https formats have been skipped as they are missing a url. YouTube is forcing SABR streaming for this client. See  https://github.com/yt-dlp/yt-dlp/issues/12482  for more details
&#91;youtube] dQw4w9WgXcQ: Downloading m3u8 information
WARNING: &#91;youtube] dQw4w9WgXcQ: Some web client https formats have been skipped as they are missing a url. YouTube is forcing SABR streaming for this client. See  https://github.com/yt-dlp/yt-dlp/issues/12482  for more details
&#91;info] dQw4w9WgXcQ: Downloading 1 format(s): 401+251
&#91;...]</code></pre>



<pre class="wp-block-code"><code>### Installation von Deno über die Paketverwaltung...
$ <strong>sudo pacman -S deno</strong></code></pre>



<pre class="wp-block-code"><code>### Deno löst die JS-Challenge erfolgreich...
$ <strong>yt-dlp https://www.youtube.com/watch?v=dQw4w9WgXcQ</strong>
&#91;youtube] Extracting URL: https://www.youtube.com/watch?v=dQw4w9WgXcQ
&#91;...]
&#91;youtube] &#91;jsc:deno] Solving JS challenges using deno
&#91;...]
&#91;download] Destination: Rick Astley - Never Gonna Give You Up (Official Video) (4K Remaster) &#91;dQw4w9WgXcQ].f251.webm
&#91;download] 100% of    3.27MiB in 00:00:00 at 9.59MiB/s
&#91;Merger] Merging formats into "Rick Astley - Never Gonna Give You Up (Official Video) (4K Remaster) &#91;dQw4w9WgXcQ].webm"
Deleting original file Rick Astley - Never Gonna Give You Up (Official Video) (4K Remaster) &#91;dQw4w9WgXcQ].f251.webm (pass -k to keep)
Deleting original file Rick Astley - Never Gonna Give You Up (Official Video) (4K Remaster) &#91;dQw4w9WgXcQ].f401.mp4 (pass -k to keep)</code></pre>



<h2 class="wp-block-heading">Derzeitige Situation und Ausblick</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In Zukunft werden Paketbetreuer Deno mit hoher Wahrscheinlichkeit automatisch als Abhängigkeit von yt-dlp mitinstallieren. Unter Arch Linux ist das jedoch noch nicht der Fall – hier muss das Paket weiterhin manuell nachgerüstet werden, was sich über Pacman schnell erledigen lässt: Es genügt ein <code>pacman -S deno</code>. Man verliert dadurch lediglich rund 100 MByte Speicherplatz. Bei Ubuntu aber scheint Deno noch nicht in den Paketquellen zu sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Derzeit funktionieren viele Downloads zwar noch ohne Deno oder eine andere vollwertige JavaScript-Engine, doch Google wird die Schrauben mit Sicherheit weiter anziehen. Je strenger die technischen Hürden ausfallen, desto unzuverlässiger werden die bisherigen Workarounds arbeiten, bis sie schließlich komplett ausfallen. Mittelfristig ist daher davon auszugehen, dass Downloads von YouTube-Videos mit yt-dlp ohne Deno nicht mehr möglich sein werden.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ab901de011ad&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ab901de011ad" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="756" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/ytdlp-deno-1280x756.png" alt="yt-dlp lädt ein Video mit der Deno-JavaScript-Engine herunter. Dabei bindet der YouTube-Ripper Deno automatisch ein, wenn es die Engine im System vorfindet." class="wp-image-45229" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/ytdlp-deno-1280x756.png 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/ytdlp-deno-640x378.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/ytdlp-deno-1536x907.png 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/ytdlp-deno.png 1834w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /><button
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			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">yt-dlp lädt ein Video mit der Deno-JavaScript-Engine herunter. Dabei bindet der YouTube-Ripper Deno automatisch ein, wenn es die Engine im System vorfindet.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>PS:</strong> Wer sich wundert, wie man in einem Terminalfenster Videos abspielen und Bilder ansehen kann, sollte sich mal mplayer mit der <a href="https://github.com/cacalabs/libcaca">libcaca</a> sowie den Bildbetrachter <a href="https://github.com/cslarsen/jp2a">jp2a</a> ansehen. Beide Tools finden sich in den Paketquellen von Arch und sicher auch bei anderen Distributionen. Sie zählen sicherlich zu den kleinen Freuden des Linux-Alltags – aber was wäre die Linux-Welt ohne ein bisschen nerdiges Zeug?</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>mplayer -really-quiet -vo caca video.webm</strong>
$ <strong>jp2a --colors bild.png</strong></code></pre>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://linuxundich.de/gnu-linux/yt-dlp-2025-11-12-youtube-ripper-javascript-deno/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Yet Another Radio: Einfaches Internetradio direkt in der GNOME Shell</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/yet-another-radio-internetradio-gnome-shell/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnu-linux/yet-another-radio-internetradio-gnome-shell/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Nov 2025 17:50:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[GNOME]]></category>
		<category><![CDATA[GNOME-Erweiterung]]></category>
		<category><![CDATA[Internetradio]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://linuxundich.de/?p=45217</guid>

					<description><![CDATA[Einfacher Radiogenuss in der GNOME Shell: Yet Another Radio erlaubt das Abspielen eurer Lieblingssender ohne extra Anwendung, mit Favoriten, eigener Senderliste und schneller Suche über die Radio Browser API. Ideal für unkompliziertes Internetradio.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ein kleiner Tipp für alle <a href="https://linuxundich.de/tag/gnome/" data-type="post_tag" data-id="1734">GNOME-Nutzer</a>, die gerne Internetradio am PC hören: Natürlich könnt ihr auf Anwendungen wie zum Beispiel <a href="https://flathub.org/en/apps/de.haeckerfelix.Shortwave">Shortwave</a> zurückgreifen – ein sehr umfangreiches Programm mit vielen Einstellungen und Funktionen. Es spielt nicht nur Radio ab, sondern kann auch Tracks nebenbei speichern. Ganz wie früher am guten alten Radioturm, wo man schnell hinsprinten musste, um auf „Aufnehmen“ zu drücken – nur um am Ende die Aufzeichnung wegwerfen zu müssen, weil der Moderator die Musik für eine Verkehrsmeldung unterbrechen musste.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ab901de4c435&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ab901de4c435" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="843" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/shortwave-radio-1280x843.webp" alt="Shortwave bietet eine umfangreiche Oberfläche, viele Einstellungen und Funktionen und erlaubt das Abspielen sowie Speichern von Internetradiosendern unkompliziert." class="wp-image-45219" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/shortwave-radio-1280x843.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/shortwave-radio-640x422.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/shortwave-radio.webp 1486w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Shortwave bietet eine umfangreiche Oberfläche, viele Einstellungen und Funktionen und erlaubt das Abspielen sowie Speichern von Internetradiosendern unkompliziert.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Aber ehrlich gesagt: Für den gelegentlichen Radiogenuss braucht man nicht immer den ganzen Schnickschnack. Hier kommt <a href="https://extensions.gnome.org/extension/8843/yet-another-radio/">Yet Another Radio</a> ins Spiel – eine kompakte und praktische <a href="https://linuxundich.de/tag/gnome-erweiterung/" data-type="post_tag" data-id="2059">Erweiterung</a> für die GNOME Shell. Sie spielt eure Lieblingssender ab, ohne dass man eine extra Anwendung öffnen muss. Der Komfort bleibt dabei erhalten: Man muss sich die Sender und deren URLs nicht selbst aus dem Netz zusammensuchen, eine Datenbank ist direkt integriert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist Yet Another Radio?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Entwickler <a href="https://www.reddit.com/r/gnome/comments/1p131t2/yet_another_radio_extension/">beschreibt</a> seine Motivation auf Reddit so:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Hello everyone! Long story short, I recently switched from KDE to GNOME and saw that there is no extension like the popular <a href="https://invent.kde.org/saurov/arp">Advanced Radio Player</a> for GNOME which is simple and easy to use. So I started developing my very first extension.</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Kurz gesagt: Wer ein einfaches, übersichtliches Tool sucht, um Radiosender direkt aus dem GNOME-Panel zu steuern, findet hier genau das Richtige. <a href="https://extensions.gnome.org/extension/8843/yet-another-radio/">Hier geht’s zur Extension auf GNOME Extensions</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Funktionen im Überblick</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Yet Another Radio könnt ihr eure Lieblingssender direkt aus dem Panel abspielen, ganz ohne zusätzliches Fenster öffnen zu müssen. Über die <a href="https://www.radio-browser.info/">Radio Browser API</a> lassen sich tausende Sender durchsuchen, sodass ihr schnell das findet, was euch gerade interessiert. Eure Favoriten könnt ihr markieren, um sie jederzeit mit nur einem Klick abzuspielen.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ab901de4df0c&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ab901de4df0c" class="wp-block-image size-full wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1140" height="797" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/yet-another-radio_01.webp" alt="Yet Another Radio fügt sich elegant in das GNOME-Panel ein und erlaubt das direkte Abspielen von Internetradiosendern ohne zusätzliche Fenster." class="wp-image-45220" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/yet-another-radio_01.webp 1140w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/yet-another-radio_01-640x447.webp 640w" sizes="auto, (max-width: 1140px) 100vw, 1140px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Yet Another Radio fügt sich elegant in das GNOME-Panel ein und erlaubt das direkte Abspielen von Internetradiosendern ohne zusätzliche Fenster.</figcaption></figure>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ab901de4eefe&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ab901de4eefe" class="wp-block-image size-full wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1140" height="797" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/yet-another-radio_02.webp" alt="Favoriten, eigene Sender und andere Optionen lassen sich komfortabel in den Einstellungen der Erweiterung verwalten und anpassen." class="wp-image-45221" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/yet-another-radio_02.webp 1140w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/yet-another-radio_02-640x447.webp 640w" sizes="auto, (max-width: 1140px) 100vw, 1140px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Favoriten, eigene Sender und andere Optionen lassen sich komfortabel in den Einstellungen der Erweiterung verwalten und anpassen.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wer möchte, kann außerdem eigene Sender manuell hinzufügen oder bestehende Listen importieren und exportieren. Das ist praktisch, wenn ihr zum Beispiel mehrere Geräte nutzt. Die Erweiterung zeigt zudem Trackinformationen inklusive Albumcover an, wobei ich bisher allerdings noch keinen Sender gefunden habe, bei dem diese Funktion wirklich angezeigt wird.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6ab901de4ff15&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6ab901de4ff15" class="wp-block-image size-full wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1140" height="797" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/yet-another-radio_03.webp" alt="Die Suchfunktion ermöglicht es, tausende Radiosender schnell zu finden und die Lieblingssender direkt in die Favoritenliste zu übernehmen." class="wp-image-45222" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/yet-another-radio_03.webp 1140w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/yet-another-radio_03-640x447.webp 640w" sizes="auto, (max-width: 1140px) 100vw, 1140px" /><button
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			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">Die Suchfunktion ermöglicht es, tausende Radiosender schnell zu finden und die Lieblingssender direkt in die Favoritenliste zu übernehmen.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Yet Another Radio ist also ideal für alle, die Internetradio unkompliziert in GNOME nutzen möchten, ohne auf eine umfangreiche Anwendung wie Shortwave angewiesen zu sein. Einfach installieren, Sender suchen, Favoriten setzen – fertig. Wer mehr will, kann die Senderlisten importieren oder eigene Stationen hinzufügen. Eine kleine, feine Erweiterung, die zeigt, wie praktisch GNOME-Erweiterungen sein können.</p>
<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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