Die meisten von euch werden den häufig unter Windows eingesetzten SSH-Client PuTTY kennen, aber habt ihr schon einmal etwas von KiTTY gelesen? KiTTY ist ein auf PuTTY 0.62 aufbauender Fork des beliebten Programmsfür Microsoft-Systeme wie Windows 7, der dem Vorbild ein bisschen Feuer unter dem Hintern machen möchte. Eigentlich habe ich an PuTTY nie wirklich viel vermisst – imho hat das Programm viel zu viele Schalter und Optionen, unter Linux reicht mir immer ein ssh 😉 – aber wer zum Beispiel richtig viele Server zu verwalten hat, der wird sich über die Session-Filter-Funktion freuen. Damit lassen sich die einzelnen Logins in verschiedenen Ordnern speichern. Eine vollständige Übersicht über die Änderungen findet ihr auf der Homepage des Projekts.

Schaut man sich das Changelog von KiTTY an, dann sieht man dass KiTTY nicht als Fire&Forget-Projekt angelegt ist. Der Entwickler baut nach dem Release einer neuen PuTTY-Version auch immer wieder auch sein KiTTY neu, so baut die aktuelle Kitty-Ausgabe auch auf die aktuelle PuTTY-Version auf. Ewig mitgeschleppte Sicherheitslücken sind also nicht zu erwarten. Einziger „Haken“ an KiTTY scheint zu sein, dass man sich auf Windows konzentriert und nur für dieses System Binaries baut. In meinen Augen ist das sehr zu verkraften, da ich PuTTY eigentlich wirklich nur unter Windows nutze.






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