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	<title>Multimedia &#8211; Linux und Ich</title>
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	<description>Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT</description>
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		<title>Firefox bekommt endlich Support für Matroska (MKV)</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/firefox-bekommt-support-matroska-mkv/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Aug 2025 12:34:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Firefox]]></category>
		<category><![CDATA[Jellyfin]]></category>
		<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
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					<description><![CDATA[Firefox wird bald Matroska (MKV) nativ unterstützen. Das erleichtert Direct-Streams von Jellyfin oder Plex erheblich, da keine aufwändige Umkodierung mehr nötig ist – besonders praktisch für schwache Hardware wie den Raspberry Pi.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wenn man mit dem <a href="https://linuxundich.de/tag/firefox/" data-type="post_tag" data-id="73">Firefox-Browser</a> auf seinen Jellyfin- oder Plex-Server zugreift, stößt man schnell auf ein bekanntes Problem: Viele Filme liegen im Matroska-Container (MKV) vor, Firefox konnte diese bislang aber nicht direkt abspielen. Stattdessen musste der Medienserver die Dateien beim Streamen in ein anderes Format umkodieren – eine unnötige Hürde, die vor allem leistungsschwächere Servergeräte ins Schwitzen bringt. Nun gibt es endlich eine positive Wendung: Firefox wird in naher Zukunft Unterstützung für Matroska-Dateien bekommen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum MKV-Unterstützung so wichtig ist</h2>



<p>Das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Matroska" target="_blank" rel="noopener">Matroska-Format</a> ist im Multimediabereich weit verbreitet. Anders als zum Beispiel MP4 erlaubt es, mehrere Tonspuren, Untertitel und Kapitelinformationen in einer einzigen Datei zu bündeln. Viele Anwender von Heimservern mit <a href="https://jellyfin.org" target="_blank" rel="noopener">Jellyfin</a>, Plex oder auch Emby ist das Format praktisch Standard. Viele User greifen für einen kleinen Medienserver in den eigenen vier Wänden auf einen Single-Board-Computer wie den Raspberry Pi zurück.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1280" height="782" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/firefox-jellyfin-mkv-1280x782.webp" alt="Zwei Fenster auf einem bunten Hintergrund. Links zeigt das Firefox-Browserfenster technische Informationen zu einem Video. Rechts ist der Jellyfin Media Player mit einem Video und Steuerungselementen." class="wp-image-45151" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/firefox-jellyfin-mkv-1280x782.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/firefox-jellyfin-mkv-640x391.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/firefox-jellyfin-mkv-1536x938.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/firefox-jellyfin-mkv-688x420.webp 688w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/firefox-jellyfin-mkv-681x416.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/firefox-jellyfin-mkv.webp 1765w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Firefox erfordert aktuell beim Abspielen von Medien im MKV-Containerformat ein Umkodieren des Servers, was schwächere Hardware wie einen Raspberry Pi schnell an die Grenzen bringt.</figcaption></figure>



<p>Bisher mussten Nutzer von Firefox damit leben, dass ihr Server das Video während der Wiedergabe „on the fly“ umkodieren musste. Das kostet Leistung und macht den direkten Stream gerade auf schwächerer Hardware unmöglich. Umgehen konnte man das nur, indem man einen anderen Browser oder etwa den <a href="https://github.com/jellyfin/jellyfin-media-player" target="_blank" rel="noopener">Jellyfin Media Player</a> nutzt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorteil für Selfhosting und kleine Geräte</h2>



<p>Wer Medienserver auf einem Raspberry Pi oder einem kleinen Mini-PC betreibt, kennt das Problem: Für Direct-Streams reicht die Leistung locker aus. Doch sobald eine Umwandlung in Echtzeit notwendig wird, bricht die Performance zusammen. Videos in 1080p oder gar 4K stocken oder lassen sich gar nicht mehr abspielen.</p>



<p>Mit dem nativen MKV-Support wird Firefox hier endlich gleichziehen mit Chromium-basierten Browsern wie natürlich Chrome selbst, aber auch anderen Abwandlungen wie etwa Brave oder Opera. Das macht solche Geräte wieder attraktiver für das Selfhosting – ohne dass ihr gleich einen größeren und damit stromhungrigeren Server aufstellen oder euren Browser wechseln müsst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wann kommt die Funktion?</h2>



<p>Bis die Neuerung im stabilen Firefox ankommt, müssen wir uns noch etwas gedulden. Laut <a href="https://docs.google.com/document/d/1SH5Pm1nRj9Qci9fBYVyE-5asj-GffL5evJa7OEZv3eY/edit?tab=t.0#heading=h.tfv43swtn2zr" target="_blank" rel="noopener">Implementation Plan</a> rechnen die Entwickler mit etwa ein bis zwei Monaten. Wer den Fortschritt im Blick behalten möchte, kann den <a href="https://bugzilla.mozilla.org/show_bug.cgi?id=1422891" target="_blank" rel="noopener">Bugreport 1422891</a> verfolgen. Für uns Nutzer bedeutet das: In naher Zukunft wird ein zentrales Medienformat unter Linux – und generell im Web – endlich ohne Umwege direkt im Firefox laufen.</p>



<p class="has-cyan-bluish-gray-background-color has-background"><strong>Update 30.08.2025:</strong> Genau genommen handelt es sich dabei nicht um eine vollständige Transkodierung, sondern um Remuxing. Dieser Vorgang ist rechentechnisch deutlich weniger aufwendig und benötigt wesentlich weniger Ressourcen. Auf meinem kleinen Homeserver mit Intel Core i5-5250U merke ich aber trotzdem, dass das Streamen nicht ganz so flüssig läuft. Das Starten des Streams braucht ein paar Sekunden, beim Springen im Video gibt es kurze Wartezeiten und die Synchronisierung der Untertitel kommt leicht ins Stolpern.</p>



<p></p>
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		<title>Kdenlive 25.04.0: Objektmasken, OpenTimelineIO und jede Menge Feinschliff</title>
		<link>https://linuxundich.de/news/kdenlive-25-04-0-objektmasken-opentimelineio-und-jede-menge-feinschliff/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Apr 2025 13:17:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Kdenlive]]></category>
		<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[Video-Editor]]></category>
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					<description><![CDATA[Videoschnitt unter Linux war lange Zeit ein Problemfall. Mit Kdenlive hat sich das geändert – und die neue Version 25.04.0 bringt spannende Neuerungen wie Objektmasken, verbesserten Audio-Workflow und viele kleine Optimierungen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Videoschnitt unter Linux war lange Zeit eine ziemliche Baustelle. Klar, Projekte wie <a href="https://www.linux-community.de/ausgaben/linuxuser/2016/03/frisch-geschnitten/" target="_blank" rel="noopener">PiTiVi oder OpenShot</a> sahen nett aus und gaben sich Mühe, aber sobald man auch nur einen Hauch produktiver werden wollte, fiel man schnell von einem Bug ins nächste Absturzfenster. Andere Projekte wie <a href="https://linuxundich.de/gnu-linux/audio-und-video-editoren-lombard-fillmore/">Fillmore und Lombard</a> kamen nie so wirklich aus den Startlöchern. Hek, diese Artikel sind schon alle ein Jahrzehnt alt!</p>



<p>Mit <em>Kdenlive</em> ist das zum Glück anders. Das Ding funktioniert – und das gar nicht mal so schlecht. Selbst Leute wie ich, die keine Ahnung vom Videoschnitt haben, kommen damit ans Ziel. Nicht, dass ich behaupten würde, ich könnte das wirklich – aber ich bekomme es immerhin hin, Szenen zu schneiden, Übergänge einzubauen und das Ergebnis ohne Flüche zu exportieren. Das ist schon mehr, als ich jahrelang unter Linux erwartet hätte.</p>



<p>Jetzt ist mit <a href="https://kdenlive.org/news/releases/25.04.0/" target="_blank" rel="noopener">Version 25.04.0</a> eine neue Ausgabe von Kdenlive erschienen – und die bringt wieder spannende Verbesserungen mit, insbesondere im Bereich Workflow und Effekte.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1280" height="819" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/kdenlive-25.04.0-schnitt-1280x819.webp" alt="Kdenlive bietet eine moderne, aufgeräumte Oberfläche mit vielen professionellen Funktionen – und bleibt dabei auch für Einsteiger verständlich und gut bedienbar." class="wp-image-44595" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/kdenlive-25.04.0-schnitt-1280x819.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/kdenlive-25.04.0-schnitt-640x410.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/kdenlive-25.04.0-schnitt-1536x983.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/kdenlive-25.04.0-schnitt-656x420.webp 656w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/kdenlive-25.04.0-schnitt-681x436.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/kdenlive-25.04.0-schnitt.webp 1990w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Kdenlive bietet eine moderne, aufgeräumte Oberfläche mit vielen professionellen Funktionen – und bleibt dabei auch für Einsteiger verständlich und gut bedienbar.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Objektmasken dank SAM2 – lokal, ohne Cloud</h2>



<p>Die wohl spannendste Neuerung des Releases ist ein Plugin zur Objektsegmentierung. Basierend auf dem SAM2-Modell (Segment Anything Model) könnt ihr damit Objekte im Video erkennen lassen und daraus Masken generieren. Damit lassen sich Hintergründe entfernen oder gezielt Effekte auf bestimmte Bildbereiche anwenden – ganz ohne Greenscreen und ohne Cloud-Verbindung. Alles passiert lokal auf eurem Rechner. Das ist nicht nur datenschutzfreundlich, sondern auch ein starkes Werkzeug für kreative Anwendungen.</p>



<figure class="wp-block-video"><video height="561" style="aspect-ratio: 848 / 561;" width="848" controls src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/04/kdenlive-mask.webm"></video><figcaption class="wp-element-caption">Mit dem neuen Objektmasken-Plugin lassen sich gezielt einzelne Bildbereiche markieren und bearbeiten – etwa um Hintergründe zu entfernen oder Effekte gezielt anzuwenden.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">OpenTimelineIO für den Austausch</h2>



<p>Kdenlive unterstützt nun Import und Export von OpenTimelineIO-Dateien auf Basis einer nativen C++-Implementierung. Das Open-Source-Format erleichtert die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Videoschnittprogrammen. Zwar werden Filter, Effekte und Übergänge nicht mit übernommen, diese sind zu individuell zwischen den Anwendungen, aber der Austausch von Schnittprojekten wird so deutlich praktikabler.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Besserer Ton, präzisere Kontrolle</h2>



<p>Auch unter der Haube hat sich einiges getan: Die Audio-Wellenformen in der Timeline wurden überarbeitet. Sie laden nun schneller und sind dabei deutlich präziser – eine kleine, aber im Alltag sehr spürbare Verbesserung.</p>



<p>Zusätzlich könnt ihr jetzt die Lautstärkeanzeige vertikal zoomen, mehrere benachbarte Clips in einem Schritt in der Länge ändern und bekommt mehr Rückmeldung zur aktiven Vorschau. Auch die Suchfunktion wurde ausgebaut: Notizen im Projektfenster lassen sich jetzt durchsuchen, und die gewohnte Tastenkombination <kbd>Strg</kbd>+<kbd>F</kbd> funktioniert übergreifend in allen Widgets.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Viele kleinere Optimierungen und Bugfixes</h2>



<p>Wie üblich enthält das Release auch eine Vielzahl kleiner Verbesserungen, darunter:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Proxy-Clips funktionieren jetzt auch bei Videos mit Alpha-Kanal sauber</li>



<li>Beim Farbkorrektur-Workflow merkt sich Kdenlive die zuletzt verwendeten LUTs</li>



<li>Shift+Klick klappt jetzt alle Effekte im Stapel auf bzw. zu</li>



<li>Probleme mit UI-Übersetzungen wurden behoben</li>



<li>Der Render-Dialog versteckt sich auf macOS nicht mehr hinter dem Hauptfenster</li>



<li>Die Auto-Speicherfunktion wurde entschärft, um große Projekte weniger auszubremsen</li>
</ul>



<p>Insgesamt wurden über 30 Bugs behoben – inklusive einiger kritischer Fehler wie dem Einfrieren beim Extrahieren des letzten Clips in einer Spur oder einer Clip-Korruption beim Kopieren zwischen Projekten.</p>
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		<item>
		<title>Nativer Linux-Client Spot für Spotify</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/nativer-linux-client-spot-fuer-spotify/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnu-linux/nativer-linux-client-spot-fuer-spotify/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Nov 2021 12:24:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Spotify]]></category>
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					<description><![CDATA[Schaut man in das Arch-Linux-Repository aka AUR und sortiert die Liste nach der Popularity, dann gehört der Linux-Client für Spotify zu den am häufigsten aus dem AUR installierten Anwendungen. Eigentlich müssen wir Spotify ja dankbar sein, dass sie Linux als Plattform ganz offiziell unterstützen, doch der Linux-Client hat so seine Schwächen. In meinen Augen ist [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap dropcapp">Schaut man in das Arch-Linux-Repository aka AUR und sortiert die <a href="https://aur.archlinux.org/packages/?O=0&amp;SeB=nd&amp;K=&amp;outdated=&amp;SB=p&amp;SO=d&amp;PP=50&amp;do_Search=Go" target="_blank" rel="noopener">Liste nach der Popularity</a>, dann gehört der Linux-Client für Spotify zu den am häufigsten aus dem AUR installierten Anwendungen. Eigentlich müssen wir Spotify ja dankbar sein, dass sie Linux als Plattform ganz <a href="https://www.spotify.com/de/download/linux/" target="_blank" rel="noopener">offiziell unterstützen</a>, doch der Linux-Client hat so seine Schwächen. In meinen Augen ist das Programm ziemlich überladen, aber viel schlimmer, der Ressourcenverbrauch ist einfach gewaltig. Schaut man in die Prozessüberwachung, dann laufen nach dem Start von Spotify nicht weniger als sieben Prozesse, die zusammen über 225 MByte Arbeitsspeicher in Anspruch nehmen &#8212; ohne dass auch nur einmal eine Note aus den Lautsprechern gekommen ist.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1544" height="1103" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-spotify-speicherverbrauch.png" alt="Spot benötigt nur einen Bruchteil der Ressourcen der offiziellen Spotify-App für Linux." class="wp-image-41693" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-spotify-speicherverbrauch.png 1544w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-spotify-speicherverbrauch-640x457.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-spotify-speicherverbrauch-1280x914.png 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-spotify-speicherverbrauch-1536x1097.png 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-spotify-speicherverbrauch-588x420.png 588w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-spotify-speicherverbrauch-681x486.png 681w" sizes="(max-width: 1544px) 100vw, 1544px"><figcaption>Spot benötigt nur einen Bruchteil der Ressourcen der offiziellen Spotify-App für Linux. Im Arbeitsspeicher meines Rechners belegt Spot nur ein Zehntel des Spotify-Clients.</figcaption></figure>



<p>Als Alternative solltet ihr mal einen ausführlichen Blick auf die <a href="https://github.com/xou816/spot" target="_blank" rel="noopener">GTK/Rust-Anwendung Spot</a> werfen. Das Programm benötigt selbst im laufenden Betrieb weniger als ein Zehntel des Arbeitsspeichers des offiziellen Spotify-Clients und integriert sich als natives Linux-Programm wesentlich besser in den Desktop. Wie so oft haben es Arch- und Manjaro-User bei der Installation deutlich einfacher: Es geht zwar nicht unmittelbar über Pacman, aber Spot lässt sich hier über das Paket <em>spot-client</em> aus dem AUR heraus installieren. Je nach AUR-Helper schaufelt so zum Beispiel ein <code>yay -S spot-client</code> das Programm auf den Rechner.  </p>



<pre class="wp-block-preformatted">### Yay unter Manjaro installieren und Spot aus dem AUR bauen:
$ <strong>sudo pacman -S yay</strong>
$ <strong>sudo pacman -S --needed base-devel</strong>
$ <strong>yay -S spot-client</strong></pre>



<p>Achtung: Es gibt auch ein Paket <em>spot</em>, dass jedoch nichts mit dem Spotify-Client zu tun hat. Unter Manjaro muss man den AUR-Helper Yay allerdings erstmal per Pacman zusammen mit der Entwicklerbasis zum Bau von Paketen aus den Repositorys installieren. Das Bauen des Spot-Pakets braucht dann je nach System allerdings einige Zeit. Für Nutzer anderer Distributionen bieten die Entwickler jedoch auch <a href="https://flathub.org/apps/details/dev.alextren.Spot" target="_blank" rel="noopener">Flathub-</a> und <a href="https://snapcraft.io/spot" target="_blank" rel="noopener">Snap-Pakete</a> an, die sich zwar distributionsunabhängig nutzen lassen, jedoch auch wieder zahlreiche Abhängigkeiten mit ins System spülen. Ich persönlich bin froh, dass Arch die Pakete ordentlich baut.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Spot schont die Ressourcen</h2>



<p class="has-drop-cap dropcapp">Nach der Installation könnt ihr Spot über das Anwendungsmenü der Desktopumgebung aufrufen. Ohne Login geht es danach aber natürlich auch bei Spot nicht weiter. Ihr müsst euch daher zuvor bei Spotify registrieren, wenn ihr nicht sowieso schon einen Spotify-Account besitzt. Ihr benötigt allerdings ein kostenpflichtiges Premium-Abonnement, mit der kostenlosen Variante von Spotify arbeitet Spot nicht zusammen. Als ersten Bildschirm zeigt Spot dann nach dem Start einen Dialog an, in dem ihr eure Zugangsdaten zu Spotify eintragen könnt.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="827" height="603" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-login.png" alt="Ohne einen Spotify-Account geht bei Spot natürlich nichts. Ihr benötigt allerdings ein Premium-Abonnement." class="wp-image-41702" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-login.png 827w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-login-640x467.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-login-576x420.png 576w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-login-681x497.png 681w" sizes="auto, (max-width: 827px) 100vw, 827px"><figcaption>Ohne einen aktiven Spotify-Account geht bei Spot natürlich nichts. Für den Zugang über Spot benötigt ihr allerdings das kostenpflichtige Premium-Abonnement des Dienstes.</figcaption></figure>



<p class="dropcapp">Komplizierter wird es, wenn ihr Spotify über einen Facebook-Login verwenden möchtet. In diesem Fall müsst ihr euch im Web-Portal von Spotify einloggen und dann über das Icon rechts oben im Fenster in euer Profil gehen. Dort öffnet ihr dann den Reiter <em>Geräte-Passwort festlegen</em>, alternativ folgt ihr gleich <a href="https://www.spotify.com/de/account/set-device-password" target="_blank" rel="noopener">diesem Link</a> direkt zur passenden Konfigurationsseite. Spotify zeigt dort dann einen Schalter, über den ihre euch eine E-Mail zusenden lassen könnt, die euch über euren Geräte-Benutzernamen informiert. Ein Link in dieser Mail führt dann wieder zurück zu Spotify, wo ihr dann ein Passwort für den Zugang festlegt. Diese Daten nutzt ihr dann, um euch in Spot einzuloggen. Solltet ihr Netzwerklautsprecher nutzen, habt ihr diesen Schritt eventuell schon ausgeführt, der Spotify-Geräte-Benutzername lässt sich auf mehreren Geräten verwenden.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1295" height="954" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spotify-geraete-passwort.png" alt="Beim Login über einen Facebook-Account müsst ihr euch ein Spotify-Geräte-Passwort holen." class="wp-image-41701" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spotify-geraete-passwort.png 1295w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spotify-geraete-passwort-640x471.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spotify-geraete-passwort-1280x943.png 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spotify-geraete-passwort-570x420.png 570w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spotify-geraete-passwort-80x60.png 80w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spotify-geraete-passwort-100x75.png 100w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spotify-geraete-passwort-681x502.png 681w" sizes="auto, (max-width: 1295px) 100vw, 1295px"><figcaption>Beim Login über einen Facebook-Account müsst ihr euch ein Spotify-Geräte-Passwort holen. Die ID-/Passwort-Kombination lässt sich dann mehrfach wiederverwenden.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Spotify ohne schweren Ballast</h2>



<p class="has-drop-cap dropcapp">Nach dem Einloggen in den Dienst lässt sich Spot sehr einfach bedienen: In der Seitenleiste findet ihr eure Bibliothek, darunter die gesammelten Playlists, die gespeicherten Songs und am Ende die aktuell in die Playlist eingestellten Lieder. Die Funktionsweise eines Audioplayers muss man in meinen Augen nicht groß erklären. Einen Dialog mit Einstellungen gibt es aktuell noch nicht, er soll aber noch kommen. Wer neugierig ist, kann über <code>dconf-editor </code>den Gnome-Konfigurationseditor laden und sich im Pfad unter <code>/dev/alextren/Spot</code> umsehen. Hier könntet ihr beispielsweise die Audioausgabe auf Alsa umstellen, falls ihr mit Pulseaudio nach wie vor nichts anzufangen wisst.</p>



<p>Vom Funktionsumfang bildet Spot die wichtigsten Funktionen des offiziellen Spotify-Clients ab, allerdings nicht alle. So fehlt beispielsweise die Unterstützung für Spotify Connect. Ihr könnt die Wiedergabe also nicht an Netzwerklautsprecher wie etwa solche von Sonos weiterleiten. An dem Thema wird allerdings gearbeitet, einen entsprechenden <a href="https://github.com/xou816/spot/issues/55" target="_blank" rel="noopener">Enhancement-Vorschlag</a> gibt es bereits. Schwerer wiegen noch andere Baustellen wie zum Beispiel das Fehlen einer Möglichkeit nach Playlists zu suchen und in Spot zu integrieren, auch dazu gibt es bereits einen <a href="https://github.com/xou816/spot/issues/39" target="_blank" rel="noopener">entsprechenden Eintrag</a>. Playlists müsst ihr daher erst im offiziellen Client oder im Web-Frontend des Spotify-Dienstes &#8222;Liken&#8220;. Nach einem Neustart von Spot tauchen die so markieren Listen dann im Reiter <em>Playlists</em> auf.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1305" height="842" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-bibliothek.png" alt="Spot klinkt sich direkt in Spotify ein und zeigt die Bibliothek an." class="wp-image-41714" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-bibliothek.png 1305w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-bibliothek-640x413.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-bibliothek-1280x826.png 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-bibliothek-651x420.png 651w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-bibliothek-300x194.png 300w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-bibliothek-341x220.png 341w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-bibliothek-681x439.png 681w" sizes="auto, (max-width: 1305px) 100vw, 1305px"><figcaption>Spot klinkt sich direkt in Spotify ein und zeigt die Bibliothek sowie die auf Spotify organisierten Playlisten an. Spot hinkt beim Funktionsumfang dem Spotify-Client jedoch hinterher. </figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1305" height="842" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-nowplaying.png" alt="Eigentlich sollte das Programm ein dunkles Theme nutzen, aktuell erscheint es jedoch hell." class="wp-image-41713" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-nowplaying.png 1305w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-nowplaying-640x413.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-nowplaying-1280x826.png 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-nowplaying-651x420.png 651w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-nowplaying-300x194.png 300w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-nowplaying-341x220.png 341w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spot-nowplaying-681x439.png 681w" sizes="auto, (max-width: 1305px) 100vw, 1305px"><figcaption>Eigentlich sollte das Programm ein dunkles Theme nutzen, aktuell erscheint das Anwendungsfenster von Spot jedoch in der hellen Variante. An dem Problem wird bereits gearbeitet.</figcaption></figure>



<p>Den kompletten Funktionsumfang des offiziellen Spotify-Clients wird Spot vermutlich nie erreichen. Das braucht das Programm in meinen Augen aber auch nicht. Schon jetzt genügt das Gebotene im Alltag vollkommen: Das Angebot von Spotify durchstöbern, einzelne Songs und Alben hören, sowie bereits gespeicherte Playlists abspielen. Dafür braucht es also nicht mehr zwingend den schwergewichtigen Spotify-Client. Und sollte man doch mal merken, dass eine Playlist fehlt, kann man sich kurz im Web-Frontend anmelden und die Liste zur eigenen Sammlung hinzufügen, dann steht sie auch in Spot zur Verfügung.</p>
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		<item>
		<title>Mit Spotrec Songs von Spotify aufnehmen</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/mit-spotrec-songs-von-spotify-aufnehmen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Nov 2021 15:04:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Audacity]]></category>
		<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[Spotify]]></category>
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					<description><![CDATA[Auch wenn es die Musikbranche nicht gerne hört: Im Rahmen der Privatkopie dürfen Nutzer auch von urheberrechtlich geschützten Werken Kopien anfertigen, solange die Stücke nicht aus offensichtlich widerrechtlichen Quelle stammen und man nicht einen wirksamen Kopierschutzmechanismus umgeht. Der auf Youtube sehr populäre Anwalt Christian Solmecke hat das Thema schon mehrfach im Rahmen seiner Videos behandelt, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Auch wenn es die Musikbranche nicht gerne hört: Im Rahmen der Privatkopie dürfen Nutzer auch von urheberrechtlich geschützten Werken Kopien anfertigen, solange die Stücke nicht aus offensichtlich widerrechtlichen Quelle stammen und man nicht einen wirksamen Kopierschutzmechanismus umgeht. Der auf Youtube sehr populäre Anwalt Christian Solmecke hat das Thema schon mehrfach im Rahmen seiner Videos behandelt, zuletzt im <a href="https://www.youtube.com/watch?v=0h4-7ZKbZiY" target="_blank" rel="noopener">April dieses Jahres</a>. Hört man also seine Lieblingsmusik bei Spotify und hält sein Handy mit einer Audiorekorder-App an die Lautsprecher, dann macht man daher in der Regel nichts falsch. Auch das Mitschneiden der Musik aus dem Radio mit einem Kassettendeck war legal. Nicht groß anders arbeitet nun das Kommandozeilenwerkzeug Spotrec. Das kleine Programm geht nur einen Tick cleverer vor und lauscht per PulseAudio direkt an der Quelle.</p>



<p>Spotrec ist ein in Python entwickeltes Kommandozeilenprogramm für Linux, dessen <a href="https://github.com/Bleuzen/SpotRec" target="_blank" rel="noopener">Quellcode auf Github</a> zu finden ist. Rein technisch automatisiert es die Fähigkeiten des Soundservers Pulseaudio, der bei den meisten Linux-Distributionen zum Standard gehört. Das Programm erstellt automatisch eine &#8222;Senke&#8220; und überwacht im Hintergrund die Aktionen des Spotify-Clients. Sobald das Programm Musik abspielt, leitet Spotrec das Audiosignal durch die Senke und nimmt die Ausgabe auf der Festplatte auf. Analog zum Beispiel der Aufnahme eines Radiosenders mit einem Tapedeck leitet Spotrec die Musik durch den virtuellen Kassettenrekorder und spielt sie danach umgehend über den Verstärker wieder ab. Während der Aufnahme dürft ihr daher auch nicht die Wiedergabe unterbrechen. Das Aufzeichnen dauert zudem immer so lange wie das Stück läuft. Spotrec kümmert sich jedoch automatisch um das Drücken der Wiedergabe- und Pausetaste.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Installation</h2>



<p class="has-drop-cap dropcapp">Unter Arch Linux oder Manjaro könnt ihr die Anwendung ohne große Klimmzüge über das AUR installieren, einfach <code>yay -S spotrec</code> in das Terminal hacken. Alternativ geht das natürlich mit einem der anderen zahlreichen AUR-Helper oder einem grafischen Tool zur Paketverwaltung wie etwa Pamac, das ebenfalls das AUR unterstützt. Auf anderen Distributionen müsst ihr in der Regel lediglich den Quellcode von Hand aus dem Git laden, danach lässt sich das Programm direkt aufrufen. Optional schiebt ihr es in einen Ordner wie zum Beispiel <code>~/.local/bin/spotrec</code>, in dem das System automatisch nach ausführbaren Programmen sucht. So könnt ihr Spotrec dann unmittelbar über das Kommando <code>spotrec</code> aufrufen.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>### Quellcode zu Spotrec aus Github herunterladen:
$ <strong>git clone https://github.com/Bleuzen/SpotRec</strong>
$ <strong>SpotRec/spotrec.py --help</strong>

### Spotrec ins eigene Home-Verzeichnis installieren:
$ <strong>mkdir ~/.local/bin</strong>
$ <strong>cp SpotRec/spotrec.py ~/.local/bin/spotrec</strong>
$ <strong>spotrec</strong>
SpotRec v0.15.0
You should not pause, seek or change volume during recording!
&#91;...]

### Voraussetzung für den Aufruf von Spotrec ist, dass der
### Ordner ~/.local/bin in der $PATH-Variable des Desktops
### stehen muss. Bearbeitet daher eventuell die Datei ~/.profile
### und loggt euch einmal aus und wieder ein:
$ <strong>cat ~/.profile</strong>
&#91;...]
# set PATH so it includes user's private bin if it exists
if &#91; -d "$HOME/.local/bin" ] ; then
    PATH="$HOME/.local/bin:$PATH"
fi</code></pre>



<p>Nach der Installation von Spotrec benötigt ihr den offiziellen Spotify-Client für Linux. Diesen bekommt wieder aus den Paketquellen der von euch genutzten Distribution. Spotify selbst pflegt eine Anleitung zur <a href="https://www.spotify.com/de/download/linux/" target="_blank" rel="noopener">Installation des Clients</a> unter Ubuntu. Unter Arch Linux und Derivaten wie Manjaro findet ihr Spotify &#8212; wie so oft &#8212; im AUR. Ohne Klimmzüge landet das Programm daher via <code>yay -S spotify</code> auf dem Rechner. Für einen ersten Test startet ihr den Spotify-Client und öffnet dann ein Terminalfenster, in dem ihr das Kommando <code>spotrec -o /tmp/spotrec --skip-intro --debug</code> ausführt. Danach spielt ihr einen beliebigen Song auf Spotify ab: Spotrec sollte die Wiederhabe automatisch erkennen und den Song im Ordner <code>/tmp/spotrec</code> im FLAC-Format aufzeichnen. Mit <kbd>[Strg]</kbd>+<kbd>[C]</kbd> brecht ihr die aktuelle Aufnahme an, die bis dahin gesicherten Songs bleiben erhalten. Sollte Spotrec sich nicht in die Wiedergabe einklinken können, dann helfen euch die zusätzlichen Fehlermeldungen des Debug-Modus bei der Analyse des Problems.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>### Erster Test mit Debug-Informationen:
$ <strong>spotrec -o /tmp/spotrec --skip-intro --debug</strong>
&#91;...]
10:29:44,952 - INFO - &#91;FFmpeg] &#91;133071] Recording started
2021-11-15 10:29:44,961 - INFO - &#91;Spotify] State changed: Paused
&#91;...]
### Integriere Alben-Cover und organisiere Songs:
$ <strong>spotrec -o /tmp/spotrec --skip-intro --filename-pattern "{artist}/{album}/{trackNumber}-{title}" --add-cover-art</strong></code></pre>



<p>Für eine erste &#8222;richtige&#8220; Aufnahmen lasst ihr die Option <code>--debug</code> weg und ergänzt das Kommando stattdessen um ein Muster für die Ordner- und Dateistruktur. Dabei greift Spotrec auf die MPRIS-Daten zurück, über die Audioplayer Informationen wie etwa den Songtitel oder das Album an die Desktopumgebung melden. Die Option<code> --add-cover-art</code> integriert dann auch noch gleich das entsprechende Albencover in die gesicherten FLAC-Dateien. Im verlustfreien FLAC-Format gespeichert, benötigt ein Song in etwa 15 MByte Speicherplatz auf der Festplatte. Eine Option, die Songs alternativ im MP3-Format zu speichern, bietet Spotrec aktuell nicht. Möchtet ihr während der Aufnahme nichts hören, dann hängt einfach noch die Option <code>--mute-recording</code> an das Kommando an. Weitere Informationen und Details zu den einzelnen Optionen erhaltet ihr über die Hilfe <code>spotrec --help</code> des Programms.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1118" height="940" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spotrec-aufnahme-1.png" alt="Spotrec nimmt im Hintergrund die von Spotify abgespielte Musik auf." class="wp-image-41592" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spotrec-aufnahme-1.png 1118w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spotrec-aufnahme-1-640x538.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spotrec-aufnahme-1-500x420.png 500w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spotrec-aufnahme-1-681x573.png 681w" sizes="auto, (max-width: 1118px) 100vw, 1118px"><figcaption>Spotrec nimmt im Hintergrund die von Spotify abgespielte Musik auf.</figcaption></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1221" height="1080" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spotrec-nautilus.png" alt="Spotrec nimmt die Ausgabe von Spotify im FLAC-Format auf." class="wp-image-41594" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spotrec-nautilus.png 1221w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spotrec-nautilus-640x566.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spotrec-nautilus-1158x1024.png 1158w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spotrec-nautilus-475x420.png 475w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spotrec-nautilus-681x602.png 681w" sizes="auto, (max-width: 1221px) 100vw, 1221px"><figcaption>Spotrec nimmt die Ausgabe von Spotify im FLAC-Format auf.</figcaption></figure></div>



<h2 class="wp-block-heading">Nacharbeiten</h2>



<p class="has-drop-cap dropcapp">Wundert euch bitte während er Aufnahme nicht, dass Spotrec die Wiedergabe eines neuen Songs kurz nach dem Anspielen unterbricht und wieder an den Anfang &#8222;zurückspult&#8220;. Dies soll verhindern, dass Übergänge zwischen den Songs in der Aufnahme landen. Es kommt allerdings durchaus vor, dass Schnipsel des vorherigen oder nächsten Songs an der aufgezeichneten FLAC-Datei hängen &#8212; oder der Song einfach mit einer zu langen Pause endet. Im Fall der Fälle müsst ihr daher ein wenig nacharbeiten. Dazu eignet sich ein Audioprogramm wie zum Beispiel Audacity, das ihr den Paketquellen der meisten Linux-Distributionen findet. Zoomt einfach an die problematische Stelle ran und schneidet den entsprechenden Bereich mit einem Druck auf <kbd>[Entf]</kbd> weg.</p>



<p>Anschließend könntet ihr den Song bei Bedarf dann direkt ins MP3-Format exportieren und somit ein wenig Platz auf der Festplatte sparen. Optional wandelt ihr gleich sämtliche mit Spotrec aufgezeichneten Songs in einem Rutsch vom FLAC- ins MP3-Format um &#8212; oder vielleicht gleich in das freie OGG-Format. Auch dazu gibt es wieder spezialisierte Tools, wie zum Beispiel den SoundConverter (in der deutschsprachigen Lokalisierung etwa kryptisch &#8222;Klangumwandler&#8220;). Auch diese Anwendung bekommt ihr wieder über die Paketverwaltung in das System installiert, das Paket nennt sich in der Regel <em>soundconverter</em>.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="934" height="740" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spotrec-audacity.png" alt="Mit Audacity schneidet ihr bei Bedarf die Aufnahmen zurecht." class="wp-image-41596" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spotrec-audacity.png 934w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spotrec-audacity-640x507.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spotrec-audacity-530x420.png 530w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spotrec-audacity-681x540.png 681w" sizes="auto, (max-width: 934px) 100vw, 934px"><figcaption>Mit Audacity schneidet ihr bei Bedarf die Aufnahmen zurecht.</figcaption></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1002" height="870" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spotrec-klangumwandler.png" alt="Der Klangumwandler (SoundConverter) konvertiert die FLAC-Dateien in das MP3-Format." class="wp-image-41597" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spotrec-klangumwandler.png 1002w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spotrec-klangumwandler-640x556.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spotrec-klangumwandler-484x420.png 484w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/11/spotrec-klangumwandler-681x591.png 681w" sizes="auto, (max-width: 1002px) 100vw, 1002px"><figcaption>Der Klangumwandler (SoundConverter) konvertiert die FLAC-Dateien in das MP3-Format.</figcaption></figure></div>



<p>Spotrec wird aktiv weiterentwickelt und die auftretenden Fehler recht zeitnah ausgebügelt. Die aktuelle Version Spotrec 0.15.0 stammt vom 7. Oktober dieses Jahres. Es kommt aber durchaus mal vor, dass irgendetwas klemmt. So hatte ich zum Beispiel eine Zeit lang das Problem, dass Spotrec eine Playlist oder ein Album nach dem Abspielen des ersten Songs immer wieder von vorne abgespielt hat &#8212; ich konnte also immer nur den ersten Song aufnehmen. Ein paar Tage später war die Thematik allerdings wieder gelöst. Bei Schwierigkeiten solltet ihr daher immer prüfen, ob es eine neue Version des Programms gibt. Das betrifft besonders die Nutzer, die Spotrec ohne ein Paketverwaltungstool installiert haben.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Shazam a la Gnome: Mousai erkennt Musik</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/shazam-a-la-gnome-mousai-erkennt-musik/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Nov 2021 22:54:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Gnome]]></category>
		<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Rahmen des Gnome Circle organisiert Gnome seit einigen Monaten eine Reihe von kleinen Anwendungen oder eher schon Apps, die sich stark an den Designrichtlinien der Entwickler orientieren und in der Regel auch die aktuellen Bibliotheken der Desktopumgebung nutzen. So bauen viele der dort gelisteten Anwendungen bereits auf GTK 4 auf, dementsprechend skalieren die Anwendungsfenster [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Im Rahmen des <a href="https://circle.gnome.org/" data-type="URL" data-id="https://circle.gnome.org/" target="_blank" rel="noopener">Gnome Circle</a> organisiert Gnome seit einigen Monaten eine Reihe von kleinen Anwendungen oder eher schon Apps, die sich stark an den Designrichtlinien der Entwickler orientieren und in der Regel auch die aktuellen Bibliotheken der Desktopumgebung nutzen. So bauen viele der dort gelisteten Anwendungen bereits auf GTK 4 auf, dementsprechend skalieren die Anwendungsfenster zum Beispiel gut auf unterschiedlich großen Displays, vom Smartphone über ein Tablet bis hin zum großen 4K-Display. Eine dieser Apps ist <a href="https://flathub.org/apps/details/io.github.seadve.Mousai" target="_blank" rel="noopener">Mousai</a>, das die Funktion von dem bei Smartphone-Nutzern beliebten Shazam auf Linux-Systeme bringt.</p>



<p>Aufgrund des noch jungen Alters der Anwendung findet sich Mousai noch nicht in den Paketquellen der üblichen Distributionen wie Debian, Fedora oder Ubuntu. <a href="https://repology.org/project/mousai/versions" target="_blank" rel="noopener">Repology</a> listet einzig das Arch User Repository als Installationsquelle auf. Das erleichtert die Installation unter Arch und seinen Derivaten: Ein simples <code>yay -S mousai</code> genügt und nach ein paar wenigen Zwischenschritten ist das Programm im System integriert. Alternativ funktioniert natürlich auch jeder andere AUR-Helper oder das grafische Paketverwaltungstool Pamac, das nach entsprechender Konfiguration ebenfalls die Installation von Anwendungen aus dem AUR unterstützt. Optional gibt es <a href="https://flathub.org/apps/details/io.github.seadve.Mousai" target="_blank" rel="noopener">Mousai auch als Flatpak</a>, was allerdings zig Abhängigkeiten ins System spült.</p>



<p>Nach dem Start über das Anwendungsmenü öffnet Mousai ein kompaktes Fenster. Mit einem Klick auf <em>Zuhören</em> links oben startet ihr die Songerkennung. In der Standardkonfiguration lauscht Mousai am Mikrofon &#8212; achtet daher darauf, dass Ihr in den Audio-Einstellungen der Desktopumgebung ein funktionsfähiges Mikrofon ausgewählt habt. Optional kann Mousai auch den vom System abgespielten Sound anzapfen. Klickt dazu auf das Hamburger-Menü rechts neben dem Schließen-X und wählt unter <em>Bevorzugte Audioquelle</em> die Option <em>Audiowiedergabe des Desktops</em> aus.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="998" height="735" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/10/mousai-main.png" alt="Mousai ist eine Shazam-Alternative für Linux." class="wp-image-41356" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/10/mousai-main.png 998w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/10/mousai-main-640x471.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/10/mousai-main-570x420.png 570w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/10/mousai-main-80x60.png 80w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/10/mousai-main-100x75.png 100w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/10/mousai-main-681x502.png 681w" sizes="auto, (max-width: 998px) 100vw, 998px"><figcaption>Mousai ist eine Shazam-Alternative für Linux.</figcaption></figure>



<p>Unter der Haube nutzt Mousai die API des kommerziellen Dienstes <a href="https://www.audd.io" target="_blank" rel="noopener">AudD</a>. Der Zugriff ist ohne eine Registrierung auf ein paar Abfragen pro Tag limitiert &#8212; dementsprechend stößt Mousai irgendwann mal an das leider nicht einsehbare Limit. Wer öfters die Musikdatenbank kontaktieren möchte, der muss sich bei AudD registrieren und danach den vom Dienst ausgestellten Token unter <em>Token zurücksetzen</em> in den Einstellungen von Mousai eintragen. Ganz kostenlos ist dieser Schritt allerdings nicht: Der günstigste Tarif kostet bei 1000 Abfragen bereits 5 US-Dollar pro Monat. Wer aber nicht alle paar Minuten eine Abfrage startet, sollte aber auch ohne Token zurechtkommen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="998" height="735" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/10/mousai-listen.png" alt="Mousai lauscht am Mikrofon oder analysiert die am Desktop abgespielten Songs." class="wp-image-41357" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/10/mousai-listen.png 998w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/10/mousai-listen-640x471.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/10/mousai-listen-570x420.png 570w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/10/mousai-listen-80x60.png 80w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/10/mousai-listen-100x75.png 100w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/10/mousai-listen-681x502.png 681w" sizes="auto, (max-width: 998px) 100vw, 998px"><figcaption>Mousai lauscht am Mikrofon oder analysiert die am Desktop abgespielten Songs.</figcaption></figure>



<p>Alles in allem funktioniert Mousai im schnellen Test sehr zuverlässig. Die Datenbank von AudD liefert bei Hits, aber auch bei weniger bekannten Songs und Künstlern wie auch Klassik-Aufnahmen die richtigen Ergebnisse. Das Programm speichert die erkannten Songs in einem Verlauf. Bei Bedarf könnt ihr in die gesammelten Treffer über den Play-Button auch nochmal kurz reinhören. Das Link-Icon führt zu einer Übersicht, welcher Streaming-Anbieter den Song in seiner Bibliothek führt. Die üblichen Verdächtigen, also selbstverständlich Spotify, aber auch Youtube Music oder Deezer, sind hier mit dabei. </p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1273" height="1021" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/10/mousai-web.png" alt="Die erkannten Songs lassen sich anspielen oder in einer Streaming-Übersicht ansehen." class="wp-image-41358" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/10/mousai-web.png 1273w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/10/mousai-web-640x513.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/10/mousai-web-524x420.png 524w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2021/10/mousai-web-681x546.png 681w" sizes="auto, (max-width: 1273px) 100vw, 1273px"><figcaption>Die erkannten Songs lassen sich anspielen oder in einer Streaming-Übersicht ansehen.</figcaption></figure>
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		<title>Fritzbox TV mit Gnome MPV als Alternative zu VLC nutzen</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/fritzbox-tv-mit-gnome-mpv-alternative-zu-vlc/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 May 2018 16:32:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Fritz!Box]]></category>
		<category><![CDATA[FRITZ!WLAN Repeater DVB-C]]></category>
		<category><![CDATA[MPV]]></category>
		<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[TV]]></category>
		<category><![CDATA[VLC]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://linuxundich.de/?p=40572</guid>

					<description><![CDATA[Mit den Fritzbox-Kabelroutern von AVM oder alternativ auch dem Fritz!WLAN Repeater DVB‑C als Zusatzgerät zu einem anderen WLAN-Router kann man recht einfach das Fernsehsignal in sein heimisches Netzwerk streamen. Als &#8222;Empfänger&#8220; dienen Android- oder iOS-Geräte per App oder alternativ ein Desktop-PC oder Notebook. Auf Computern braucht es keine besondere Software, der Medienplayer VLC genügt. Der Vorteil: [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit den <a href="https://avm.de/aktuelles/neues-von-fritz/2018/fernsehen-mit-fritz/" target="_blank" rel="noopener">Fritzbox-Kabelroutern</a> von AVM oder alternativ auch dem <a href="https://linuxundich.de/gnu-linux/avm-fritzwlan-repeater-dvb-c-im-linux-und-android-test/">Fritz!WLAN Repeater DVB‑C</a> als Zusatzgerät zu einem anderen WLAN-Router kann man recht einfach das Fernsehsignal in sein heimisches Netzwerk streamen. Als &#8222;Empfänger&#8220; dienen Android- oder iOS-Geräte per App oder alternativ ein Desktop-PC oder Notebook. Auf Computern braucht es keine besondere Software, der Medienplayer VLC genügt. Der Vorteil: VLC gibt es für Linux, MacOS X sowie Windows. Der Nachteil: Die Bedienung (beispielsweise das Zappen von Sender zu Sender) ist ein wenig umständlich.</p>
<p>Ich für meinen Teil wünsche mir hingegen ein absolut simples TV-Programm: Ein Hauptfenster mit dem Fernsehbild. Eine Seitenleiste mit allen Kanälen. Per Doppelklick in das Bild wechselt man zwischen dem Fenstermodus und Vollbild &#8212; Mehr braucht es in der Regel nicht. VLC erfüllt diese Anforderung mehr oder weniger, bietet aber auch zig Funktionen, die beim Fernsehen brach liegen. Der Medienplayer <a href="https://github.com/gnome-mpv/gnome-mpv" target="_blank" rel="noopener">Gnome MPV</a> lässt sich hingegen mit wenigen Tricks in eine eigenständige TV-App für die Fritzbox verwandeln, die eben jene Anforderungen perfekt umsetzt.</p>
<h2>Installation von Gnome MPV</h2>
<p>Ein fertig gebautes Gnome MPV findet man inzwischen eigentlich immer in den Paketquellen, sofern man eine halbwegs aktuelle Linux-Distribution am Laufen hat. Alternativ liefert die Homepage des Projekts auch Hinweise für optionale Paketquellen für die gerade neueste Version, zudem gibt es auch ein Flatpak-Paket. In der Regel sollte es allerdings genügen die Version aus den Paketquellen der eingesetzten Distribution zu installieren.</p>
<pre>### Installation unter Arch Linux
$ <strong>pacman -Ss gnome mpv</strong>
community/gnome-mpv 0.14-2
    Simple GTK+ frontend for mpv
$ <strong>sudo pacman -S gnome-mpv</strong>
### Installation unter Ubuntu
$ <strong>sudo apt search gnome mpv</strong>
Sortierung... Fertig
Volltextsuche... Fertig
gnome-mpv/testing 0.13-1 amd64
  simple GTK+ frontend for mpv
$ <strong>sudo apt install gnome-mpv</strong></pre>
<p>Nach der Installation kann man das Programm über den Eintrag Gnome MPV aus dem Anwendungsmenü heraus laden. Alternativ startet man das <a href="https://mpv.io" target="_blank" rel="noopener">MPV-Backend</a> des Players über das Kommando <code>mpv</code> einfach über ein Terminal. Diese Trennung zwischen GUI und Player kommt uns nachher gelegen, um Probleme beim Empfang des TV-Video-Streams der Fritzbox zu analyiseren.</p>
<h2>MPV zum Fritzbox-Empfang überreden</h2>
<p>Um das Fernsehsignal der Fritzbox aufzugreifen, braucht man die Senderliste im M3U-Format einer Playlist. Im Menü der Fritzbox öffnet man dazu <em>DVB-C</em> | <em>Senderliste</em> und lädt sich die Datei mit einem Klick auf <em>Senderliste erzeugen</em> auf die Festplatte. In VLC geöffnet, kann man über die Datei nun sofort die Sender streamen. Gnome MPV hingegen meldet beim Öffnen der M3U-Datei für jeden Sender einmal: <code>Playback was terminated abnormally. Reason: unrecognized file format.</code> was zu ein wenig Chaos auf dem Desktop führt.</p>
<p><figure id="attachment_40587" aria-describedby="caption-attachment-40587" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2018/05/fritzbox-senderliste.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-40587" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2018/05/fritzbox-senderliste-640x503.png" alt="" width="640" height="503" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2018/05/fritzbox-senderliste-640x503.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2018/05/fritzbox-senderliste-534x420.png 534w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2018/05/fritzbox-senderliste-681x535.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2018/05/fritzbox-senderliste.png 1221w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-40587" class="wp-caption-text">Die von der Fritzbox ausgelieferte Senderliste.</figcaption></figure></p>
<p>Holt man sich die URL zu einem der Sender aus der M3U-Datei und versucht ihn mit der Kommandozeilenvariante des MPV-Players zu öffnen, erhält man eine ähnliche Nachricht (Ihr müsst diesen Schritt hier nicht nachvollziehen, er soll nur erklären, wie man auf die Lösung des Problems kommt.)</p>
<pre>$ <strong>mpv "rtsp://192.168.188.82:554/?freq=314&amp;bw=8&amp;msys=dvbc&amp;mtype=256qam&amp;sr=6900&amp;specinv=0&amp;pids=0,16,17,18,20,100,101,84,102,103,104,105,106,1176,2070,2171"</strong>
Playing: rtsp://192.168.188.82:554/?freq=314&amp;bw=8&amp;msys=dvbc&amp;mtype=256qam&amp;sr=6900&amp;specinv=0&amp;pids=0,16,17,18,20,100,101,84,102,103,104,105,106,1176,2070,2171
[ffmpeg/demuxer] rtsp: CSeq 3 expected, 0 received.
[ffmpeg/demuxer] rtsp: method SETUP failed: 461 Unkown
[lavf] avformat_open_input() failed
Failed to recognize file format.</pre>
<p>Mit dieser Ausgabe kann man nun allerdings ein wenig mehr anfangen, sodass man im Github-Forum des Players auf den Eintrag <a href="https://github.com/mpv-player/mpv/issues/5540" target="_blank" rel="noopener">rtsp error 461 with freebox stream</a> stößt. Die Lösung: Hängt man dem Aufruf die Option <code>--rtsp-transport=udp</code> an, öffnet MPV brav den Fernseh-Stream der Fritzbox.</p>
<pre>$ <strong>mpv "rtsp://192.168.188.82:554/?freq=314&amp;bw=8&amp;msys=dvbc&amp;mtype=256qam&amp;sr=6900&amp;specinv=0&amp;pids=0,16,17,18,20,100,101,84,102,103,104,105,106,1176,2070,2171" --rtsp-transport=udp</strong>
Playing: rtsp://192.168.188.82:554/?freq=314&amp;bw=8&amp;msys=dvbc&amp;mtype=256qam&amp;sr=6900&amp;specinv=0&amp;pids=0,16,17,18,20,100,101,84,102,103,104,105,106,1176,2070,2171
[ffmpeg/video] mpeg2video: Invalid frame dimensions 0x0.
[...]
[ffmpeg/video] mpeg2video: Invalid frame dimensions 0x0.
[ffmpeg/demuxer] rtsp: Could not find codec parameters for stream 7 (Unknown: none ([12][0][0][0] / 0x000C)): unknown codec
[...]
AO: [pulse] 48000Hz stereo 2ch s16
VO: [gpu] 720x576 =&gt; 1024x576 yuv420p
AV: 00:00:08 / 00:00:13 (64%) A-V:  0.000 Cache:  4s+3MB</pre>
<p><figure id="attachment_40598" aria-describedby="caption-attachment-40598" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2018/05/fritzbox-tv-mpv-terminal.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-40598" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2018/05/fritzbox-tv-mpv-terminal-640x413.png" alt="" width="640" height="413" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2018/05/fritzbox-tv-mpv-terminal-640x413.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2018/05/fritzbox-tv-mpv-terminal-651x420.png 651w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2018/05/fritzbox-tv-mpv-terminal-300x194.png 300w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2018/05/fritzbox-tv-mpv-terminal-341x220.png 341w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2018/05/fritzbox-tv-mpv-terminal-681x440.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2018/05/fritzbox-tv-mpv-terminal.png 1069w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-40598" class="wp-caption-text">MPV öffnet mit den richtigen Einstellungen den TV-Stream der Fritzbox.</figcaption></figure></p>
<h2>Gnome MPV als TV-App auf dem Desktop</h2>
<p>Die Option kann man nun auch Gnome MPV mit auf dem Weg geben. Für noch mehr Komfort würde ich jedoch den Medienplayer gleich als TV-App im System fest verankern. Dazu lädt man sich von <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=de.avm.android.fritzapptv&amp;hl=de" target="_blank" rel="noopener">Google Play das Icon der Fritz-TV-App</a> herunter und schiebt die Bilddatei nach <code>~/.local/share/icons</code> ins eigene Home-Verzeichnis. Anschließend erstellt man die Datei <code>~/.local/share/applications/fritztv.desktop</code> mit dem Inhalt aus dem folgenden Listing (aus der zweiten Listing-Box).</p>
<pre>$ wget https://lh3.googleusercontent.com/P1hF9zUmQCU2JKtDu62at59m5Mgzdm03T_IhMovYemy43a0zQdso5J5Dfm2opHpN7w=s800 -O ~/.local/share/icons/avm-fritz-tv.png
$ gedit ~/.local/share/applications/fritztv.desktop
</pre>
<pre>[Desktop Entry]
Type=Application
Name=Fritz TV
GenericName=TV Player for Fritz.Repeater
Comment=Play tv over network
Icon=avm-fritz-tv.png
Exec=gnome-mpv /home/<em>benutzername/TV/tvsd.m3u</em> --rtsp-transport=udp --deinterlace
Terminal=false
Categories=AudioVideo;Audio;Video;Player;TV;
X-KDE-Protocols=ftp,http,https,mms,rtmp,rtsp,sftp,smb</pre>
<p>Beachtet bitte, dass in der Zeile <code>Exec=[...]</code> der vollständige Pfad zur M3U-Datei und der korrekte Dateiname stehen muss, passt die Zeile daher noch an eure Situation an. Ich persönlich hab die M3U-Dateien in einem Unterordner in meinen Home-Verzeichnis liegen. Der Zusatz <code>--deinterlace</code> sorgt neben der schon erklärten Option <code>--rtsp-transport=udp</code> für ein besseres Bild. Nach dem Speichern sollte nun ein zusätzlicher Eintrag mit dem Namen <em>Fritz TV</em> in eurem Anwendungsmenü auftauchen. Ein Klick auf das Icon lädt Gnome MPV mit allen von der Fritzbox angebotenen TV-Sendern und den passenden Einstellungen.</p>
<p><figure id="attachment_40600" aria-describedby="caption-attachment-40600" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2018/05/desktop-fritzbox-tv.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-40600" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2018/05/desktop-fritzbox-tv-640x512.jpg" alt="" width="640" height="512" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2018/05/desktop-fritzbox-tv-640x512.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2018/05/desktop-fritzbox-tv-525x420.jpg 525w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2018/05/desktop-fritzbox-tv-681x545.jpg 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2018/05/desktop-fritzbox-tv.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-40600" class="wp-caption-text">Gnome MPV als eigenständige Fritzbox-TV-App im Anwendungsmenü.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_40580" aria-describedby="caption-attachment-40580" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2018/05/gnome-mpv-fritz2.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-40580" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2018/05/gnome-mpv-fritz2-640x416.png" alt="" width="640" height="416" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2018/05/gnome-mpv-fritz2-640x416.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2018/05/gnome-mpv-fritz2-647x420.png 647w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2018/05/gnome-mpv-fritz2-300x194.png 300w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2018/05/gnome-mpv-fritz2-681x442.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2018/05/gnome-mpv-fritz2.png 899w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-40580" class="wp-caption-text">Mit den passenden Einstellungen spielt auch MPV und damit Gnome MPV den TV-Stream der Fritzbox ab.</figcaption></figure></p>
<p>Alternativ könnt ihr die Einstellungen auch direkt in Gnome MPV eintragen. Öffnet dazu die <em>Einstellungen</em> und tragt im Reiter <em>Allgemein</em> ganz unten im Feld <em>Weitere Optionen für MPV</em> die Zeile <code>--rtsp-transport=udp --deinterlace</code> ein. So startet Gnome MPV automatisch immer mit den richtigen Eintellungen &#8212; allerdings auch dann, wenn ihr mit dem Programm &#8222;normale&#8220; Videos abspielen wollt. Nutzt mal Gnome MPV nur als TV-Anwendung geht das klar, andernfalls würde ich den Weg über einen eigenen Eintrag im Anwendungsmenü gehen.</p>
<p><figure id="attachment_40577" aria-describedby="caption-attachment-40577" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2018/05/gnome-mpv-fritz1.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-40577" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2018/05/gnome-mpv-fritz1-640x435.png" alt="Für den Empfang des Fritzbox-TVs mit MPV muss man UDP als Transportmodus für die RTSP-Streams aktivieren." width="640" height="435" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2018/05/gnome-mpv-fritz1-640x435.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2018/05/gnome-mpv-fritz1-618x420.png 618w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2018/05/gnome-mpv-fritz1-681x463.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2018/05/gnome-mpv-fritz1.png 1266w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-40577" class="wp-caption-text">Für den Empfang des Fritzbox-TVs mit MPV muss man UDP als Transportmodus für die RTSP-Streams aktivieren.</figcaption></figure></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Gradio: Aktuelle GTK3-Webradio-App für Gnome-User</title>
		<link>https://linuxundich.de/allgemein/gradio-aktuelle-gtk3-webradio-app-fuer-gnome-user/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/allgemein/gradio-aktuelle-gtk3-webradio-app-fuer-gnome-user/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jun 2016 18:12:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[Radio]]></category>
		<category><![CDATA[Webradio]]></category>
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					<description><![CDATA[Es gab mal Zeiten, in denen Stand in vielen Büros ein altes Kofferradio in der Ecke und dudelte den ganzen Tag vor sich hin. Inzwischen sind die Dinger meist aus den Büros verschwinden. Wer heute noch während der Arbeit Radio hören möchte, der öffnet in der Regel die Webseite seines Lieblingssenders im Browser und hört [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es gab mal Zeiten, in denen Stand in vielen Büros ein altes Kofferradio in der Ecke und dudelte den ganzen Tag vor sich hin. Inzwischen sind die Dinger meist aus den Büros verschwinden. Wer heute noch während der Arbeit Radio hören möchte, der öffnet in der Regel die Webseite seines Lieblingssenders im Browser und hört das aktuelle Radioprogramm übers Web. Nun will man nicht unbedingt iḿmer ein Browserfenster offen haben und auch viele Audioplayer wie Rhythmbox sind einfach zu schwer. Wer einfach nur Webradio hören möchte, greift daher zu reinen Radio-Apps wie Gradio.</p>
<p><span id="more-39783"></span></p>
<p>Die Open-Source-Anwendung <a href="https://github.com/haecker-felix/gradio" target="_blank" rel="noopener">Gradio</a> gibt es erst seit einigen Wochen. Github listet den ersten Eintrag Anfang Mai auf. Die To-do-Liste ist dementsprechend noch gut gefüllt, dennoch erledigt Gradio seine primäre Aufgabe &#8212; das Auffinden und Abspielen von Webradio-Stationen &#8212; ohne Probleme. Für die Installation braucht man eine recht aktuelle Version der GTK-Bibliotheken, daher ist das vom Entwickler bereitgestellte <a href="https://code.launchpad.net/~haecker-felix/+archive/ubuntu/gradio-daily" target="_blank" rel="noopener">Gradio-PPA</a> nur für Ubuntu 16.04 und neuer geeignet. Arch bringt die entsprechenden Bibliotheken von Haus aus mit, daher lässt sich Gradio hier sehr einfach <a href="https://aur.archlinux.org/packages/gradio-git/" target="_blank" rel="noopener">aus dem AUR</a> installieren.</p>
<h2>Gradio unter Ubuntu installieren</h2>
<pre>$ sudo add-apt-repository ppa:haecker-felix/gradio-daily
$ sudo apt update
$ sudo apt install gradio</pre>
<h2>Gradio unter Arch Linux installieren</h2>
<pre>$ pacaur -S gradio-git</pre>
<p>Nach der Installation findet ihr Gradio im Anwendungsmenü von Gnome. Anfangs ist die <em>Library</em> mit euren Lieblingsstationen noch leer. Daher geht ihr am besten gleich in den Reiter <em>Search</em> und sucht nach den von euch bevorzugten Stationen. Den Index bezieht Gradio aus der freien Datenbank <a href="http://www.radio-browser.info" target="_blank" rel="noopener">Community Radio Browser</a>, die man über eine <a href="http://www.radio-browser.info/webservice" target="_blank" rel="noopener">gut dokumentierte API</a> auch in eigene Projekte einbinden kann. Eine erweiterte Suchfunktion, die beispielsweise Filter nach Musikstil oder Sprache erlaubt, soll später noch kommen.</p>
<p><figure id="attachment_39784" aria-describedby="caption-attachment-39784" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/gradio_1.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-39784" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/gradio_1-640x461.png" alt="Gradio ist eine auf GTK3 basierende Webradio-App für Gnome-User." width="640" height="461" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/gradio_1-640x461.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/gradio_1-583x420.png 583w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/gradio_1-681x491.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/gradio_1.png 877w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-39784" class="wp-caption-text">Gradio ist eine auf GTK3 basierende Webradio-App für Gnome-User.</figcaption></figure></p>
<p>Aus der Liste der Suchtreffer heraus, öffnet ihr mit einem Klick auf die linke Maustaste ein Kontextmenü. In diesem habt ihr unter anderem die Möglichkeit den Sender zu eurer Bibliothek hinzuzufügen (<em>Add to library</em>) oder die Station umgehend abzuspielen. Die Stationen in der Library erscheinen dann automatisch im entsprechenden Reiter. Mit dem Button neben dem Schließen-X schaltet ihr die Ansicht zwischen einem Raster und einer Liste um. Bislang gibt es noch keine Möglichkeit beispielsweise die Qualität des Radiostreams zu definieren.</p>
<p><figure id="attachment_39785" aria-describedby="caption-attachment-39785" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/gradio_2.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-39785" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/gradio_2-640x461.png" alt="Die integrierte Suchfunktion findet Radiostationen aus aller Welt." width="640" height="461" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/gradio_2-640x461.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/gradio_2-583x420.png 583w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/gradio_2-681x491.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/gradio_2.png 877w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-39785" class="wp-caption-text">Die integrierte Suchfunktion findet Radiostationen aus aller Welt.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_39786" aria-describedby="caption-attachment-39786" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/gradio_3.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-39786" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/gradio_3-640x428.png" alt="Gradio integriert sich in die Benachrichtigungsanzeige des Gnome-Desktops." width="640" height="428" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/gradio_3-640x428.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/gradio_3-1280x855.png 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/gradio_3-629x420.png 629w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/gradio_3-537x360.png 537w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/gradio_3-681x455.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/gradio_3.png 1407w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-39786" class="wp-caption-text">Gradio integriert sich in die Benachrichtigungsanzeige des Gnome-Desktops.</figcaption></figure></p>
<p>Spielt Gradio einen Sender ab, erscheint der Player in der Benachrichtigungsanzeige des Gnome-Desktops. Allerdings übernimmt Gradio bisher noch nicht Eingaben der Multimediatasten wie etwa Play/Pause. Auf der To-do-Liste steht weiter das Anlegen eigener Radiostationen, das Bearbeiten von Einträgen aus dem Community Radio Browser oder auch das Löschen von Sendern aus den Suchergebnissen. Es gibt also noch einiges zu tun, bis das Programm komplett rund läuft. Als Alternative zur Shell-Erweiterung <a href="https://linuxundich.de/gnu-linux/internet-radio-als-erweiterung-fur-die-gnome-shell/">Internet Radio</a> oder dem in die Jahre gekommenen <a href="https://linuxundich.de/gnu-linux/radio-tray-minimaler-player-fur-internet-radio/">Radio Tray</a> bietet sich Gradio jedoch bereits jetzt schon an.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Fußball-EM 2016 auf ARD und ZDF per VLC oder Totem schauen</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/fussball-em-2016-auf-ard-und-zdf-per-vlc-oder-totem-schauen/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnu-linux/fussball-em-2016-auf-ard-und-zdf-per-vlc-oder-totem-schauen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Jun 2016 16:46:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[ARD]]></category>
		<category><![CDATA[EM]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[Totem]]></category>
		<category><![CDATA[VLC]]></category>
		<category><![CDATA[ZDF]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Fußball-EM 2016 läuft und viele Fans stürmen die Shops, um mal wieder ein paar mehr Zoll an Fernseher im Wohnzimmer aufzustellen oder an die Wand zu hängen. Es gibt aber mit Sicherheit auch immer den einen oder anderen Fußball-Fan, dem es reicht das Spektakel auf dem Computer anzusehen. Während die ARD inzwischen einen Linux-freundlichen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Fußball-EM 2016 läuft und viele Fans stürmen die Shops, um mal wieder ein paar mehr Zoll an Fernseher im Wohnzimmer aufzustellen oder an die Wand zu hängen. Es gibt aber mit Sicherheit auch immer den einen oder anderen Fußball-Fan, dem es reicht das Spektakel auf dem Computer anzusehen. Während <a href="http://www.daserste.de/live/index.html" target="_blank" rel="noopener">die ARD inzwischen</a> einen Linux-freundlichen HTML5-Stream anbietet, braucht man für den das Online-Signal des <a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/live/1822600/Das-ZDF-im-Livestream#/beitrag/livevideo/1822600/Das-ZDF-im-Livestream" target="_blank" rel="noopener">ZDF im Browser</a> jedoch nach wie vor das Adobe-Flash-Plugin. Beide Sender lassen sich allerdings auch ohne großen Aufwand in einem Medienplayer öffnen. Hier bietet sich besonders der VLC-Player an, der ja für alle gängigen Plattformen zur Verfügung steht. Aber auch mit Totem oder anderen Linux-Playern sollten sich die Streams abrufen lassen.</p>
<h2>ARD mit 720p</h2>
<pre>### VLC
$ vlc http://emwdr-lh.akamaihd.net/i/em2016_wdr@182638/index_3776_av-b.m3u8?sd=10&rebase=on
### Totem
$ totem http://emwdr-lh.akamaihd.net/i/em2016_wdr@182638/index_3776_av-b.m3u8?sd=10&rebase=on</pre>
<h2>ZDF mit 720p</h2>
<pre>### VLC
$ vlc http://zdf1314-lh.akamaihd.net/i/de14_v1@392878/master.m3u8?dw=0
### Totem
$ totem http://zdf1314-lh.akamaihd.net/i/de14_v1@392878/master.m3u8?dw=0</pre>
<p>Sowohl bei VLC, wie auch bei Totem, funktionieren erweiterte Funktionen wie etwa Time-Shift zuverlässig, sodass man für ein kurzes Päuschen das Spiel unterbrechen und an selber Stelle fortsetzen kann. Während der Pause speichern die Player den Stream auf der Festplatte ab und holen ihn beim Abspielen von dort dann wieder hervor &#8212; die maximale Länge der Pause hängt daher vom freien Speicherplatz ab. Der Vorteil eines externen Players liegt unter anderem daran, dass man das Fenster des Players (beispielsweise bei VLC mit der Tastenkombination [Strg]+[H]) auf den Rahmen des Anwendungsfensters reduzieren kann, ohne dass andere Inhalte das TV-Vergnügen stören. Auch braucht man keinen Flash-Player oder andere Browserplugins auf seinem Rechner.</p>
<p><figure id="attachment_39745" aria-describedby="caption-attachment-39745" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/vlc-zdf-live-stream.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-39745" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/vlc-zdf-live-stream-640x478.png" alt="Der Live-Stream des ZDF in VLC." width="640" height="478" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/vlc-zdf-live-stream-640x478.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/vlc-zdf-live-stream-562x420.png 562w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/vlc-zdf-live-stream-80x60.png 80w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/vlc-zdf-live-stream-100x75.png 100w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/vlc-zdf-live-stream-180x135.png 180w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/vlc-zdf-live-stream-238x178.png 238w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/vlc-zdf-live-stream-681x509.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/vlc-zdf-live-stream.png 779w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-39745" class="wp-caption-text">Der Live-Stream des ZDF während der EM in VLC.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_39746" aria-describedby="caption-attachment-39746" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/totem-zdf-live-stream.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-39746" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/totem-zdf-live-stream-640x427.png" alt="Auch andere Medienplayer wie Totem funktionieren." width="640" height="427" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/totem-zdf-live-stream-640x427.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/totem-zdf-live-stream-630x420.png 630w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/totem-zdf-live-stream-681x454.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/06/totem-zdf-live-stream.png 766w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-39746" class="wp-caption-text">Auch andere Medienplayer wie Totem funktionieren.</figcaption></figure></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://linuxundich.de/gnu-linux/fussball-em-2016-auf-ard-und-zdf-per-vlc-oder-totem-schauen/feed/</wfw:commentRss>
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			</item>
		<item>
		<title>Live-TV von Vodafone (ehemals Kabel Deutschland) als Android-App</title>
		<link>https://linuxundich.de/android/live-tv-von-vodafone-ehemals-kabel-deutschland-als-android-app/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/android/live-tv-von-vodafone-ehemals-kabel-deutschland-als-android-app/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Mar 2016 14:58:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[IPTV]]></category>
		<category><![CDATA[Kabel Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[Vodafone]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer bei Vodafone (ehemals Kabel Deutschland) einen Internet- und Kabelanschluss gebucht hat, der wird vermutlich auch einen Fernseher besitzen. Doch nicht überall, wo man in die Röhre schauen möchte, steht auch eine. Als Lösung dafür bieten sich IPTV-Adapter wie etwa der AVM FritzWLAN Repeater DVB-C an, den ich vor einiger Zeit schon einmal im Test [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer bei Vodafone (ehemals Kabel Deutschland) einen Internet- und Kabelanschluss gebucht hat, der wird vermutlich auch einen Fernseher besitzen. Doch nicht überall, wo man in die Röhre schauen möchte, steht auch eine. Als Lösung dafür bieten sich IPTV-Adapter wie etwa der <a href="https://linuxundich.de/gnu-linux/avm-fritzwlan-repeater-dvb-c-im-linux-und-android-test/">AVM FritzWLAN Repeater DVB-C</a> an, den ich vor einiger Zeit schon einmal im Test hatte. Das Gerät muss einfach an ein TV-Kabel angeschlossen werden und streamt dann bis zu zwei TV-Sender gleichzeitig ins Netz. Als Empfänger dienen Smartphones oder Tablets mit den entsprechenden Apps oder auch ein PC mit einem beliebigen Betriebssystem, da als &#8222;Empfänger&#8220; der plattformübergreifend funktionierende VLC-Media-Player ausreicht. Vodafone-Kunden können sich nun aber diese Investition eventuell sparen, der Anbieter streamt das TV-Programm im eigenen Netz auch auf mobile Geräte.</p>
<p><span id="more-38999"></span></p>
<h2>Fernsehen via App im Vodafone-Netz</h2>
<p>Die <a href="http://www.vodafone.de/privat/apps-und-fun/tv-app.html" target="_blank" rel="noopener">Vodafone TV App</a> bietet der TV- und Internet-Anbieter kostenlos für <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.kabeldeutschland.tvapp" target="_blank" rel="noopener">Android</a> und <a href="https://itunes.apple.com/de/app/kabel-deutschland-tv-app/id926736020?mt=8" target="_blank" rel="noopener">iOS</a> an. Ganz neu ist die Funktion nicht, die iOS-Version der App gibt es schon eine ganze Weile. Die Android-Version fand wohl aber erst Anfang des Jahres ohne großes Tam Tam in den Google Play Store &#8212; ich bin nur über einen <a href="http://www.mydealz.de/freebies/kabeldeutschland-vodafone-%C3%BCber-tv-app-im-heim-wlan-und-unterwegs-kostenlos-tv-gucken-688487" target="_blank" rel="noopener">Beitrag bei MyDealz</a> auf die App aufmerksam geworden. Voraussetzung für die Nutzung der App ist ein (selbstverständlich kostenpflichtiger) Internet- und Kabelanschluss bei Vodafone (beziehungsweise Kabel Deutschland, das Unternehmen wurde im September 2015 geschluckt). Eine extra Option muss man für den IPTV-Zugang nicht hinzubuchen, man benötigt aber zwingend sowohl seinen TV- wie auch Internetzugang bei Vodafone und muss mit seinem Handy (oder Tablet) auch im Vodafone-Netz (damit meine ich jetzt nicht das Mobilfunk-Netz) eingeloggt sein.</p>
<p>Die App verlangt die Zugangsdaten, mit denen ihr euch auch im <a href="https://www.vodafone.de/proxy42/portal/login.po" target="_blank" rel="noopener">Vodafone-Portal</a> anmelden würdet. Anschließend initialisiert sie die verfügbaren Sender und zeigt diese als gekachelte Liste mit einer kleinen Vorschau an &#8212; in meinem Test fehlten bei Sendern wie Sat.1 oder ProSieben die Vorschaubildchen, wie auch die Senderbezeichnung. Trotz dieses kleinen Bugs ließen sich die Sender aufrufen und das TV-Bild erfolgreich streamen. Das Angebot an Sender umfasst die öffentlich-rechtlichen Programme wie ARD, ZDF, die Dritten sowie Arte und 3sat und die Spartensender wie zdf_neo oder einsplus. Dazu kommen eine Reihe Sender wie die Programme aus der ProSiebenSat.1-Gruppe, Disney, Eurosport, diverse Nachrichtensender und vieles, bei dem ich eigentlich nie reinschaue. Sämtliche Sender stehen nur in der SD-Variante, auf hochauflösenden Displays wirkt das Bild daher ein wenig matschig. Was fehlt sind definitiv sämtliche Sender aus der RTL-Gruppe. Soweit ich weiß wird die Auswahl auch nicht um Pay-TV-Sender ergänzt, falls man diese bei Vodafone hinzugebucht haben sollte.</p>
<h2>Vodafone TV-App für Android</h2>
<p>
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                           <div class="td-gallery-title">Vodafone TV für Android</div>

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                        <div class = "td-border"></div>
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                    </div>

                </div>
<p>Das Ganze funktioniert nun, wie ich eingangs erwähnt hatte, nur in eurem WLAN-Netzwerk zuhause. Sobald man sein eigenes drahtloses Netz verlässt und mit dem Handy im Mobilfunknetz hängt, meldet die App beim Starten eines TV-Streams lediglich, dass man doch bitte seinen Netzwerkzugang überprüfen sollte. Diese Einschränlung lässt sich umgehen, wenn man in seinem Haus einen VPN-Server aufsetzt (beispielsweise auf seiner Fritzbox oder einem NAS-Gerät) und sich so rein vom Netzwerk her betrachtet nach Hause beamt. Zum Test habe mich spaßeshalber in das VPN meiner Synology Diskstation eingeloggt und konnte ohne Probleme über eine LTE-Verbindung von O2 das IPTV-Angebot von Vodafone abrufen. Dazu muss natürlich euer Mobilfunktarif ausreichend Bandbreite und Übertragungvolumen hergeben, die App benötigt in den Spitzen etwa 5-6 MBit/s.</p>
<h2>KabelDeutschland Streaming Proxy</h2>
<p>Das Ganze lässt sich nun nicht nur per App nutzen, sondern &#8211;zumindest in der Theorie &#8212; auch vom PC aus (allerdings nicht ganz offiziell). Im Netz gibt es einen <a href="http://freshest.me/simplified-kabeldeutschland-streaming-proxy/" target="_blank" rel="noopener">KabelDeutschland Streaming Proxy</a>, den man unter Linux, MacOS X und Windows sowie ARM-Rechnern wie dem Raspberry Pi oder NAS-Geräten wie etwa einer Synology Diskstation installieren kann. Wobei sich die Installation auf das Herunterladen eines passenden Binarys sowie der Konfigurationsdatei und dem Eintragen der Vodafone-Zugangsdaten in diese beschränkt.</p>
<p>Als Empfänger funktioniert dann jeder Rechner mit VLC, sodass man bequem am Schreibtisch fernsehen kann &#8212; ohne ein weiteres Gerät bemühen zu müssen. Ein schneller Test zeigt allerdings gerade, dass sich der Proxy zwar derzeit ausführen lässt, allerdings renne ich dann beim Start von VLC mit dem Proxy als Adresse in ein Problem, das auch andere User im Blog des Projekts berichten. Eine Lösung für dieses konnte ich bisher noch nicht finden.</p>
<pre>$ ./kd_proxy_64 
== Checking credentials
done
== Listening ...
http://192.168.111.167:8787
http://10.8.0.6:8787
== Get channellist
could not fetch: json: cannot unmarshal object into Go value of type config.ChannelList
</pre>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://linuxundich.de/android/live-tv-von-vodafone-ehemals-kabel-deutschland-als-android-app/feed/</wfw:commentRss>
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		<title>Sonos-App für Chrome/Chromium tut auch unter Linux</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/sonos-app-fuer-chromechromium-tut-auch-unter-linux/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Feb 2016 15:22:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Chrome]]></category>
		<category><![CDATA[Chromium]]></category>
		<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[Sonos]]></category>
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					<description><![CDATA[Bekanntlicherweise läuft auf den netzwerkfähigen Boxen von Sonos ein abgespecktes Linux-System, zu dem Sonos auch brav entsprechend der GPL die Quellen veröffentlicht. Ansonsten lässt das Unternehmen die Linux-User jedoch ziemlich außen vor: Es gibt entsprechende Clients für Windows und MacOS X sowie selbstverständlich für die zwei großen mobilen Betriebssysteme, aber schon bei Windows Phone hört [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bekanntlicherweise läuft auf den netzwerkfähigen Boxen von Sonos ein abgespecktes <a href="/tag/linux/">Linux-System</a>, zu dem Sonos auch brav entsprechend der GPL die Quellen <a href="http://www.sonos.com/de-de/support/downloads/gpl?r=1" target="_blank" rel="noopener">veröffentlicht</a>. Ansonsten lässt das Unternehmen die Linux-User jedoch ziemlich außen vor: Es gibt entsprechende Clients für Windows und MacOS X sowie selbstverständlich für die zwei großen mobilen Betriebssysteme, aber schon bei Windows Phone hört der Spaß auf. Für die Linux-User an sich interessiert sich Sonos so gut wie rein gar nicht. Appelle <a href="https://en.community.sonos.com/controllers-software-228995/a-linux-controller-needed-4745924" target="_blank" rel="noopener">wie dieser hier</a> in den Support-Foren des Unternehmens bleiben seit Jahren mit dem Kommentar &#8222;Aktuell plane man keinen Linux-Client&#8220; unerhört. Mit einer von einem unabhängigen Entwickler gebauten Browser-App für Chrome und Chromium lässt sich das heimische Sonos-System nun aber doch bequem vom Desktop oder Notebook aus steuern.</p>
<p><span id="more-34943"></span></p>
<p>Den <a href="https://chrome.google.com/webstore/detail/sonos-controller-for-chro/cojfokmeikpnickdpoopoockilamcmoc" target="_blank" rel="noopener">Sonos Controller for Chrome</a> findet ihr im Chrome Web Store, die Erweiterung lässt sich somit daher direkt in Google Chrome sowie dem freien Gegenstück Chromium installieren &#8212; Da Opera inzwischen ebenfalls auf Chromium basiert, müsste die Erweiterung in meinen Augen auch unter dem norwegischen Browser funktionieren. Das Programm selber stammt von <a href="https://plus.google.com/117154663105988914441" target="_blank" rel="noopener">Pascal Opitz</a>, der den vollständigen Quellcode des Addons auf <a href="https://github.com/pascalopitz/sonos-controller-for-chrome" target="_blank" rel="noopener">Github</a> zur Verfügung stellt. Nach der Installation findet ihr die Erweiterung dann als Programm unter den Chrome-Apps in der Übersicht oder in Kombination mit einer entsprechenden Desktopumgebung wie Gnome oder Ubuntus Unity zudem wie eine normale Anwendung im Startmenü des Systems. Workarounds wie die <a href="https://linuxundich.de/gnu-linux/sonos-linux-android-app-runtime-chrome/">Sonos-App für Android</a> mithilfe der Android-Runtime unter Linux auszuführen sind daher nicht mehr wirklich von Nöten &#8212; vielen Dank an Hossa für den Hinweis!</p>
<p><figure id="attachment_34949" aria-describedby="caption-attachment-34949" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/sonos-chrome-app-linux1.png" rel="attachment wp-att-34949"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-34949 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/sonos-chrome-app-linux1-640x360.png" alt="Alternativ findet ihr die Sonos-Erweiterung in der App-Übersicht von Chrome oder Chromium." width="640" height="360" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/sonos-chrome-app-linux1-640x360.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/sonos-chrome-app-linux1.png 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/sonos-chrome-app-linux1-747x420.png 747w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/sonos-chrome-app-linux1-681x383.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/sonos-chrome-app-linux1-250x141.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/sonos-chrome-app-linux1-550x309.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/sonos-chrome-app-linux1-800x450.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/sonos-chrome-app-linux1-320x180.png 320w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/sonos-chrome-app-linux1-533x300.png 533w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/sonos-chrome-app-linux1-889x500.png 889w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-34949" class="wp-caption-text">Alternativ findet ihr die Sonos-Erweiterung in der App-Übersicht von Chrome oder Chromium.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_34948" aria-describedby="caption-attachment-34948" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/sonos-chrome-app-linux2.png" rel="attachment wp-att-34948"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-34948 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/sonos-chrome-app-linux2-640x360.png" alt="Als Browser-App erscheint die Chrome-Erweiterung für Sonos im Startmenü des Systems." width="640" height="360" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/sonos-chrome-app-linux2-640x360.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/sonos-chrome-app-linux2.png 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/sonos-chrome-app-linux2-747x420.png 747w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/sonos-chrome-app-linux2-681x383.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/sonos-chrome-app-linux2-250x141.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/sonos-chrome-app-linux2-550x309.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/sonos-chrome-app-linux2-800x450.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/sonos-chrome-app-linux2-320x180.png 320w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/sonos-chrome-app-linux2-533x300.png 533w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/sonos-chrome-app-linux2-889x500.png 889w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-34948" class="wp-caption-text">Als Browser-App erscheint die Chrome-Erweiterung für Sonos im Startmenü des Systems.</figcaption></figure></p>
<p>Im Sonos Controller for Chrome habt ihr dann Zugriff auf das komplette Sonos-System. Ihr müsste es jedoch zuvor mit den original Sonos-Apps eingerichtet haben. Über die Chrome-App könnt dann die Lautsprecher wie gewohnt zu Gruppen sortieren, die Wiedergabe unterbrechen und wieder fortsetzen oder die Lautstärke der unterschiedlichen Sonos-Boxen regeln, ohne zum Smartphone oder Tablet greifen zu müssen. Unproblematisch ist der Zugriff auf lokal von einem NAS oder einer Datenfreigabe angebundenen Musik. Somit könnt ihr neue Musik in die Playlist stecken und diese auch umorganisieren. Was allerdings aufgrund einer von Sonos implementierten Verschlüsselung noch nicht umgesetzt werden konnte, sind Musik-Dienste wie Spotify oder Google Music. Die Sonos-App für Chrome sieht zwar Einträge aus diesen Diensten, die ihr als Sonos-Favorit abgespeichert habt (etwa Playlisten oder Chart-Listen), kann diese allerdings im Fall von Spotify nicht abspielen. In einer über eine Handy-App angeschmissenen Playlist kann man aber durchaus von Song zu Song springen oder die Wiedergabe anhalten.</p>
<p><figure id="attachment_34944" aria-describedby="caption-attachment-34944" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/sonos-chrome-linux-local.png" rel="attachment wp-att-34944"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-34944 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/sonos-chrome-linux-local-640x487.png" alt="Sonos als Browser-App für Chrome oder Chromium funktioniert selbstverständlich auch unter Linux oder Chrome OS." width="640" height="487" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/sonos-chrome-linux-local-640x487.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/sonos-chrome-linux-local-1280x974.png 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/sonos-chrome-linux-local-552x420.png 552w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/sonos-chrome-linux-local-80x60.png 80w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/sonos-chrome-linux-local-100x75.png 100w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/sonos-chrome-linux-local-681x518.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/sonos-chrome-linux-local-250x190.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/sonos-chrome-linux-local-550x419.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/sonos-chrome-linux-local-800x609.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/sonos-chrome-linux-local-236x180.png 236w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/sonos-chrome-linux-local-394x300.png 394w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/sonos-chrome-linux-local-657x500.png 657w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/sonos-chrome-linux-local.png 1303w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-34944" class="wp-caption-text">Sonos als Browser-App für Chrome oder Chromium funktioniert selbstverständlich auch unter Linux oder Chrome OS.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_34945" aria-describedby="caption-attachment-34945" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/sonos-chrome-linux-spotify.png" rel="attachment wp-att-34945"><img loading="lazy" decoding="async" class="td-modal-image wp-image-34945 size-medium" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/sonos-chrome-linux-spotify-640x487.png" alt="Das Playback von Diensten wie Spotify, Google Music und Co. lässt sich zwar steuern, aber nicht organisieren." width="640" height="487" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/sonos-chrome-linux-spotify-640x487.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/sonos-chrome-linux-spotify-1280x974.png 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/sonos-chrome-linux-spotify-552x420.png 552w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/sonos-chrome-linux-spotify-80x60.png 80w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/sonos-chrome-linux-spotify-100x75.png 100w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/sonos-chrome-linux-spotify-681x518.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/sonos-chrome-linux-spotify-250x190.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/sonos-chrome-linux-spotify-550x419.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/sonos-chrome-linux-spotify-800x609.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/sonos-chrome-linux-spotify-236x180.png 236w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/sonos-chrome-linux-spotify-394x300.png 394w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/sonos-chrome-linux-spotify-657x500.png 657w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2016/02/sonos-chrome-linux-spotify.png 1303w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption id="caption-attachment-34945" class="wp-caption-text">Das Playback von Diensten wie Spotify, Google Music und Co. lässt sich zwar steuern, aber nicht organisieren.</figcaption></figure></p>
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