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	<title>Christoph Langner &#8211; Linux und Ich</title>
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	<description>Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT</description>
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	<title>Christoph Langner &#8211; Linux und Ich</title>
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		<title>Fritzbox lernt DNS-Filter à la Pi-hole oder AdGuard Home</title>
		<link>https://linuxundich.de/hardware/fritzbox-lernt-dns-filter-pi-hole-oder-adguard-home/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2026 07:53:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hardware]]></category>
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					<description><![CDATA[FRITZ! Labor 8.40 erweitert die Fritzbox um DNS-Filterlisten. Die Funktion arbeitet ähnlich wie Pi-hole oder AdGuard Home und blockiert Werbung sowie Tracking-Domains direkt im Heimnetz, ohne zusätzliche Hardware zu benötigen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Vor etwa einem Jahr hat sich meine alte <a href="https://linuxundich.de/tag/fritzbox/" data-type="post_tag" data-id="756">Fritzbox</a> verabschiedet. Ersatz musste also her, und meine Wahl fiel auf die <a href="https://linuxundich.de/hardware/umzug-avm-fritzbox-5690-pro/" data-type="post" data-id="44953">Fritzbox 5690 Pro</a>. Aktuell kommt mein Internet noch über DSL ins Haus, mittelfristig stand jedoch der Umstieg auf Glasfaser an. Deshalb erschien mir das Modell als passende Lösung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entscheidung war rückblickend richtig. In rund zwei Wochen geht&#8217;s in eine neue Wohnung, in der bereits ein Glasfaseranschluss vorhanden ist. Die 5690 Pro kann ich deshalb ohne erneuten Routerwechsel weiterverwenden. Gerade bei Netzwerktechnik finde ich es angenehm, wenn eine Anschaffung nicht schon nach kurzer Zeit ersetzt werden muss.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Viel Hardware, lange wenig Labor</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einem Spitzenmodell fühlte ich mich mit der <a href="https://fritz.com/products/fritz-box-5690-pro-20003043" target="_blank" rel="noopener">5690 Pro</a> allerdings lange etwas im Stich gelassen. Die Vorstellung und der Zusatz &#8222;Pro&#8220; klangen nach der modernsten, leistungsfähigsten und besonders zukunftssicheren Lösung. In der Praxis erhielten zunächst aber vor allem die etablierten 7&#215;90-Modelle neue Labor-Firmwares und Funktionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch einige bei der Vorstellung angekündigte Funktionen fehlten zunächst. Dazu gehörte etwa die Matter-Integration. Matter ist ein herstellerübergreifender Standard für Smart-Home-Geräte, der die Zusammenarbeit verschiedener Systeme vereinfachen soll. Bei der Vorstellung auf dem <a href="https://about.fritz.com/presse/presseinformationen/2023/02/die-technischen-details-der-vier-neuvorstellungen-von-fritz" target="_blank" rel="noopener">MWC im Februar 2023</a> war das eines der großen Features. Später war davon jedoch nichts mehr zu lesen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Langsam scheint sich die Situation allerdings zu ändern. Seit einiger Zeit hat Fritz die 5690 Pro wiederentdeckt und versorgt sie ähnlich gut mit neuen Funktionen wie die 7x90er-Reihe. Mit dem aktuellen <a href="https://fritz.com/pages/fritz-labor-frisch-aus-der-entwicklung" target="_blank" rel="noopener">FRITZ! Labor</a> gibt es nun endlich die Matter-Integration – für die mir allerdings noch ein Matter-Controller fehlt – und vor allem die aktuellen Entwicklungen, an denen Fritz derzeit arbeitet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">DNS-Filter direkt in der Fritzbox</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Neuerung finde ich deutlich praktischer als die Matter-Unterstützung: Die Fritzbox kann mit FRITZ!OS 8.40 DNS-Filterlisten verwenden. Damit nähert sich der Router Funktionen an, die bislang vor allem <a href="https://pi-hole.net/" target="_blank" rel="noopener">Pi-hole</a> oder <a href="https://github.com/AdguardTeam/AdGuardHome" target="_blank" rel="noopener">AdGuard Home</a> bereitgestellt haben. Zusätzliche Hardware ist dafür nicht mehr zwingend erforderlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">DNS steht für <em>Domain Name System</em>. Vereinfacht gesagt übersetzt DNS Namen wie <code>linuxundich.de</code> in die IP-Adressen, über die Rechner und Server miteinander kommunizieren. Ein DNS-Filter prüft solche Anfragen gegen Listen bekannter Werbe-, Tracking- oder Schadsoftware-Domains und verhindert bei passenden Treffern die Namensauflösung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Filterung erfolgt damit zentral im Heimnetz. Geräte müssen keinen eigenen Werbeblocker installieren, solange sie die Fritzbox als DNS-Server verwenden. Das kann besonders bei Smartphones, Smart-TVs oder anderen Geräten hilfreich sein, auf denen sich Browser-Erweiterungen wie <a href="https://ublockorigin.com/" target="_blank" rel="noopener">uBlock Origin</a> nicht einsetzen lassen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">DNS-Filter aktivieren</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die neue Funktion versteckt sich etwas tief in der Oberfläche. Zuerst öffnet ihr die Benutzeroberfläche der Fritzbox und wechselt zu <em>Heimnetz</em> | <em>Netzwerk</em>. Anschließend öffnet ihr den Reiter <em>Netzwerkeinstellungen</em>. Die erweiterten Optionen sind zunächst ausgeblendet und müssen separat eingeblendet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu klickt ihr unten im Bereich <em>Erweiterte Netzwerkeinstellungen</em> auf <em>Erweiterte Netzwerkeinstellungen ändern</em>. In der aktuellen Labor-Firmware findet ihr anschließend den Reiter <em>DNS-Filter</em>. Dort aktiviert ihr die Option <em>Fritzbox als DNS-Filter</em> und könnt danach eine oder mehrere Filterlisten hinterlegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die vollständige Reihenfolge lautet:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><em>Heimnetz</em> | <em>Netzwerk</em></li>



<li>Reiter <em>Netzwerkeinstellungen</em></li>



<li><em>Erweiterte Netzwerkeinstellungen</em> | <em>Erweiterte Netzwerkeinstellungen ändern</em></li>



<li>Reiter <em>DNS-Filter</em></li>



<li><em>Fritzbox als DNS-Filter</em> aktivieren</li>



<li>Filterlisten eintragen</li>



<li><em>Filterlisten aktualisieren</em> auswählen</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die Fritzbox lädt die eingetragenen Listen anschließend herunter und verwendet sie für die DNS-Filterung. Welche Listen sinnvoll sind, hängt vom gewünschten Umfang ab. Sehr große Listen blockieren mehr Domains, erhöhen aber auch die Wahrscheinlichkeit, dass einzelne Webseiten oder Dienste unerwartet nicht mehr korrekt funktionieren.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1280" height="817" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/fritzbox-dns-filterlisten1-1280x817.webp" alt="Bildschirmansicht der Fritzbox 5690 Pro Benutzeroberfläche mit geöffnetem Dialog zum Hinzufügen einer DNS-Filterliste namens 'The Block List Project / Ads'" class="wp-image-45283" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/fritzbox-dns-filterlisten1-1280x817.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/fritzbox-dns-filterlisten1-640x409.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/fritzbox-dns-filterlisten1-1536x980.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/fritzbox-dns-filterlisten1-658x420.webp 658w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/fritzbox-dns-filterlisten1-681x435.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/fritzbox-dns-filterlisten1.webp 1822w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Die DNS-Filterfunktion muss in der Labor-Firmware zunächst aktiviert werden. Voraussetzung ist FRITZ!OS 8.40, das die Filterlisten direkt in der Fritzbox unterstützt.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1280" height="817" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/fritzbox-dns-filterlisten2-1280x817.webp" alt="Benutzeroberfläche der FRITZ!Box 5690 Pro mit geöffnetem DNS-Filter-Tab und einer Liste von DNS-Filterlisten mit Namen, Aktualisierungszeitpunkten und URLs." class="wp-image-45284" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/fritzbox-dns-filterlisten2-1280x817.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/fritzbox-dns-filterlisten2-640x409.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/fritzbox-dns-filterlisten2-1536x980.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/fritzbox-dns-filterlisten2-658x420.webp 658w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/fritzbox-dns-filterlisten2-681x435.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/fritzbox-dns-filterlisten2.webp 1822w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Die Fritzbox verwendet dasselbe Listenformat wie Pi-hole. Dadurch lassen sich viele bestehende Filterlisten ohne Anpassungen direkt in die Router-Konfiguration übernehmen.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Eine gute Quelle für Filterlisten ist das <a href="https://github.com/blocklistproject/Lists" target="_blank" rel="noopener">Block List Project</a>. Die Listen aus der Spalte <em>Original/Pi-Hole Native</em> funktionieren auch mit der Fritzbox. Ich würde zunächst nur wenige Listen aktivieren und die Auswahl bei Bedarf erweitern. Je umfangreicher die Filterung ausfällt, desto größer ist das Risiko, dass einzelne Webseiten oder Dienste nicht mehr korrekt funktionieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Funktion mit einem Werbeblocker-Test prüfen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ob die DNS-Filterung aktiv ist, könnt ihr beispielsweise mit <a href="https://adblock.turtlecute.org/" target="_blank" rel="noopener">Ad Blocker Test</a> überprüfen. Deaktiviert vorher den <a href="https://linuxundich.de/tag/adblock/" data-type="post_tag" data-id="1443">Werbeblocker</a> im Browser, damit das Testergebnis tatsächlich die Filterung der Fritzbox bewertet. Browser-Erweiterungen würden sonst zusätzliche Domains blockieren und das Ergebnis verfälschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein DNS-Filter ersetzt einen Browser-Werbeblocker allerdings nicht vollständig. Er kann nur Domains blockieren, nicht einzelne Werbeelemente innerhalb einer ansonsten benötigten Webseite. Moderne Browser-Erweiterungen können Inhalte dagegen gezielter ausblenden und das Layout einer Seite bereinigen. Beide Ansätze ergänzen sich deshalb sinnvoll.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1280" height="817" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/adblocker-test1-1280x817.webp" alt="Screenshot einer Webseite mit einem Adblocker-Test, der einen halbkreisförmigen orangefarbenen Fortschrittsbalken mit 48 Prozent anzeigt, darunter eine Statistik mit Gesamtzahl, blockierten und nicht blockierten Elementen sowie farbigen Bannern und Warnhinweisen." class="wp-image-45281" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/adblocker-test1-1280x817.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/adblocker-test1-640x409.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/adblocker-test1-1536x980.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/adblocker-test1-658x420.webp 658w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/adblocker-test1-681x435.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/adblocker-test1.webp 1822w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Ohne aktivierten DNS-Filter und mit deaktiviertem Werbeblocker im Browser erkennt der Test zahlreiche Werbe- und Tracking-Domains, die weiterhin uneingeschränkt erreichbar sind.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="817" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/adblocker-test2-1280x817.webp" alt="Screenshot einer Webseite mit einem Adblocker-Test, der eine Blockierquote von 98 Prozent anzeigt, darunter ein grüner Kreis und eine Statistik mit 132 Gesamtanfragen, davon 129 blockiert und 3 nicht blockiert" class="wp-image-45282" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/adblocker-test2-1280x817.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/adblocker-test2-640x409.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/adblocker-test2-1536x980.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/adblocker-test2-658x420.webp 658w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/adblocker-test2-681x435.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/adblocker-test2.webp 1822w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Mit den wichtigsten Listen des Block List Project blockiert die Fritzbox einen großen Teil der getesteten Werbe- und Tracking-Domains direkt im Heimnetz.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Weniger zusätzliche Infrastruktur</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe bislang Pi-hole und später auch AdGuard Home und Technitium genutzt. Die Lösungen funktionieren gut, benötigen aber einen dauerhaft laufenden Rechner, einen Raspberry Pi oder einen Container. Das bedeutet zusätzliche Software, Updates und eine weitere Komponente, deren Ausfall den Internetzugang beeinträchtigen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau diese Situation hatte ich gelegentlich. Wenn der Raspberry Pi oder später der Docker-Container nicht mehr lief, funktionierte die Namensauflösung im Heimnetz nicht mehr. Die Internetverbindung war technisch vorhanden, viele Webseiten ließen sich trotzdem nicht öffnen. Ursache war dabei natürlich meine eigene Infrastruktur.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu Hause lässt sich ein solcher Fehler meist schnell beheben. Wer jedoch die IT von Eltern, Verwandten oder Freunden betreut, kennt die andere Seite: Ein ausgefallener DNS-Filter führt schnell zu einem Anruf mit der Aussage, das Internet sei kaputt. Je weniger zusätzliche Systeme dort laufen, desto weniger Fehlerquellen entstehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was Pi-hole und AdGuard Home weiterhin besser können</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Fritzbox ersetzt Pi-hole, AdGuard Home oder <a href="https://technitium.com/dns/" target="_blank" rel="noopener">Technitium</a> nicht vollständig. Selbst gehostete DNS-Filter bieten umfangreiche Statistiken, Protokolle und Auswertungen. Dort lässt sich nachvollziehen, welches Gerät welche Domains angefragt hat und wie viele Anfragen durch einzelne Filterlisten blockiert wurden.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="817" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/technitium-1280x817.webp" alt="Screenshot der Softwareoberfläche von Technitium mit farbiger Liniengrafik und Statistikdaten zu DNS-Serveranfragen" class="wp-image-45285" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/technitium-1280x817.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/technitium-640x409.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/technitium-1536x980.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/technitium-658x420.webp 658w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/technitium-681x435.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/technitium.webp 1822w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Ausführliche Statistiken wie hier bei Technitium bietet die DNS-Filterfunktion der Fritzbox bislang nicht. Die Router-Lösung konzentriert sich auf das zentrale Verwalten und Anwenden von Filterlisten.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Und klar: Einen eigenen DNS-Resolver wie <a href="https://github.com/NLnetLabs/unbound" target="_blank" rel="noopener">Unbound</a> lässt sich mit den DNS-Filtern der Fritzbox nicht aufbauen. Die Fritzbox übernimmt lediglich die Filterung von DNS-Anfragen. Wer die vollständige Kontrolle über die DNS-Auflösung behalten oder Anfragen selbst rekursiv auflösen möchte, benötigt weiterhin einen eigenen DNS-Server.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch detaillierte Ausnahmen, unterschiedliche Regeln für einzelne Geräte oder Gruppen und komfortable Verwaltungsoberflächen gehören bei den spezialisierten Lösungen zum Funktionsumfang. Hinzu kommen Erweiterungen, mit denen sich die Filterung direkt vom Desktop oder Smartphone aus zeitweise abschalten lässt. Solche Möglichkeiten fehlen der Fritzbox bislang.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für meinen Alltag sind diese Funktionen allerdings weniger wichtig, als es auf den ersten Blick klingt. Die bunten Diagramme habe ich meist nur gelegentlich angesehen. Auch die Möglichkeit, den Filter mit einem Klick zu deaktivieren, brauchte ich selten. Eine einfache, zentrale Filterung reicht mir häufig aus.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Eine sinnvolle Funktion für viele Heimnetze</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich finde die neue DNS-Filterfunktion deshalb ausgesprochen gelungen. Sie reduziert den technischen Aufwand und macht die Filterung unabhängiger von einem zusätzlichen Raspberry Pi oder Container. Gleichzeitig bleibt die Kontrolle über die verwendeten Listen im eigenen Heimnetz, statt sämtliche DNS-Anfragen einem externen Filterdienst anzuvertrauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade für kleinere Heimnetze oder Systeme, die ich für andere betreue, dürfte die Lösung interessant sein. Die Fritzbox läuft ohnehin rund um die Uhr und übernimmt bereits zentrale Aufgaben. Wenn sie zusätzlich DNS-Filterlisten verwalten kann, spart das Hardware, Wartung und eine weitere mögliche Fehlerquelle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Pi-hole und AdGuard Home bleiben für anspruchsvollere Installationen die flexibleren Werkzeuge. Wer Statistiken, detaillierte Regeln oder eine umfassende Kontrolle über den eigenen DNS-Server benötigt, wird dort weiterhin mehr Möglichkeiten finden. Für eine unkomplizierte Filterung direkt im Router ist der neue Fritzbox-Ansatz aber ein sinnvoller Schritt.</p>
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		<title>Rutile 0.2.2 – Eine moderne Alternative zu Tilix</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/rutile-0-2-2-moderne-alternative-zu-tilix/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2026 06:50:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Gnome]]></category>
		<category><![CDATA[Terminal]]></category>
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					<description><![CDATA[Rutile ist ein neuer Terminal-Emulator für GNOME, der das bewährte Bedienkonzept von Tilix auf GTK4, libadwaita und Rust überträgt. Noch befindet sich das Projekt in einer frühen Entwicklungsphase, bietet aber bereits rekursive Terminalaufteilungen, mehrere Sitzungen und synchronisierte Eingaben für produktives Arbeiten.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://github.com/gnunn1/tilix" target="_blank" rel="noopener">Tilix</a> gehört für mich seit vielen Jahren zu den Terminal-Programmen, die ich seit Jahren <a href="https://linuxundich.de/gnu-linux/bug-jaeger-vs-terminal-entwickler-aus-terminix-wird-tilix/" data-type="post" data-id="40376">immer wieder installiere</a>. Die frei aufteilbaren Terminalbereiche und die Möglichkeit, mehrere Shells gleichzeitig zu verwalten, haben meinen Arbeitsalltag deutlich erleichtert. Leider wird das Projekt inzwischen kaum noch gepflegt und basiert weiterhin auf GTK3 und VTE3.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit <a href="https://github.com/yatoub/Rutile" target="_blank" rel="noopener">Rutile</a> entsteht deshalb ein spannendes Projekt. Die Entwickler schreiben Tilix nicht einfach weiter, sondern entwickeln den Terminal-Emulator vollständig in Rust neu. Gleichzeitig bleibt das Bedienkonzept erhalten. Statt einer Neuerfindung soll eine moderne Umsetzung entstehen, die sich nahtlos in aktuelle GNOME-Systeme mit GTK4 und libadwaita einfügt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bewährtes Konzept auf moderner Basis</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Terminal-Emulatoren unterscheiden sich hauptsächlich durch ihr Erscheinungsbild oder kleinere Zusatzfunktionen. Rutile verfolgt dagegen einen anderen Ansatz. Ziel ist es, die Arbeitsweise von Tilix möglichst vollständig zu übernehmen und auf eine moderne technische Grundlage zu stellen. Bestehende Nutzer sollen sich sofort zurechtfinden.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="817" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/rutile-01-1280x817.webp" alt="Terminal-Emulator Rutile unter GNOME auf Arch Linux mit mehreren geöffneten Terminals, die Systeminformationen, Dateilisten und CPU-Auslastung anzeigen." class="wp-image-45271" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/rutile-01-1280x817.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/rutile-01-640x409.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/rutile-01-1536x981.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/rutile-01-658x420.webp 658w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/rutile-01-681x435.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/rutile-01.webp 1569w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Über die Schaltflächen lassen sich neue Terminalbereiche horizontal oder vertikal anlegen. Die Bedienung orientiert sich dabei bewusst am vertrauten Konzept von Tilix.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Anwendung verwendet GTK4, libadwaita und VTE4 und profitiert dadurch von aktuellen Bibliotheken des <a href="https://linuxundich.de/tag/gnome/" data-type="post_tag" data-id="1734">GNOME-Desktops</a>. Gleichzeitig setzen die Entwickler auf Rust als Programmiersprache. Das verspricht langfristig eine besser wartbare Codebasis und eröffnet die Möglichkeit, neue Funktionen auf einer modernen Architektur aufzubauen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Flexible Terminalaufteilung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die wichtigste Funktion übernimmt Rutile direkt von Tilix. Das Terminalfenster lässt sich rekursiv horizontal und vertikal aufteilen. Jeder Bereich kann anschließend erneut geteilt werden. Dadurch entstehen flexibel verschachtelte Arbeitsbereiche, ohne dass die Anwendung auf ein festes Raster oder eine bestimmte Fensteranordnung beschränkt ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Alltag bietet diese Arbeitsweise viele Vorteile. Links lassen sich beispielsweise Logdateien beobachten, während rechts gleichzeitig mehrere Server oder Container geöffnet sind. Zwischen den einzelnen Bereichen wechselt ihr bequem per Tastatur. Das spart Mausbewegungen und sorgt für einen flüssigen Arbeitsablauf bei komplexeren Aufgaben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Andere Terminals wie <a href="https://ghostty.org/" target="_blank" rel="noopener">Ghostty</a> bieten diese Funktion ebenfalls, allerdings muss man sich dafür Tastenkombinationen merken. Alternativ kann man natürlich auch Terminal-Multiplexer wie <a href="https://github.com/tmux/tmux/wiki" target="_blank" rel="noopener">tmux</a> verwenden. Dort gilt jedoch dasselbe. Auch wenn es nicht viele Tastenkombinationen sind: Ich persönlich möchte dafür einfach Buttons haben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mehrere unabhängige Sitzungen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den frei aufteilbaren Terminalbereichen unterstützt Rutile mehrere voneinander getrennte Sitzungen. Jede Sitzung besitzt ihre eigene Fensteraufteilung und ihren eigenen Arbeitskontext. Dadurch lassen sich unterschiedliche Projekte oder Aufgaben sauber voneinander trennen, ohne dafür mehrere Programmfenster öffnen zu müssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischen den Sitzungen wechselt ihr entweder per Tastenkombination oder über eine Seitenleiste. Diese zeigt kleine Vorschaubilder der jeweiligen Arbeitsumgebung und bleibt standardmäßig ausgeblendet. Wer sie benötigt, blendet sie einfach über die Werkzeugleiste ein und behält so auch bei vielen geöffneten Sitzungen leichter den Überblick.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Synchronisierte Eingaben</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders praktisch finde ich die Funktion zur synchronisierten Eingabe. Aktiviert ihr sie, überträgt Rutile sämtliche Tastatureingaben gleichzeitig an mehrere Terminalbereiche einer Sitzung. Das spart Zeit, wenn identische Befehle auf mehreren Servern oder virtuellen Maschinen ausgeführt werden sollen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="817" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/rutile-02-1280x817.webp" alt="Zwei nebeneinander angeordnete Terminalfenster mit Linux-Befehlen und Dateilisten, im linken Fenster ein Dropdown-Menü mit Optionen zum horizontalen und vertikalen Teilen sowie synchroner Eingabe." class="wp-image-45272" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/rutile-02-1280x817.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/rutile-02-640x409.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/rutile-02-1536x981.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/rutile-02-658x420.webp 658w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/rutile-02-681x435.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/rutile-02.webp 1569w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Mit der synchronisierten Eingabe lassen sich identische Befehle gleichzeitig auf mehreren Servern, Containern oder virtuellen Maschinen ausführen. Einzelne Bereiche können dabei ausgenommen werden.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Einzelne Terminalbereiche lassen sich jederzeit von der gemeinsamen Eingabe ausnehmen. Dadurch können einzelne Systeme gezielt abweichende Befehle erhalten, ohne die Synchronisierung komplett zu deaktivieren. Trotzdem empfiehlt sich etwas Vorsicht, denn fehlerhafte Befehle werden ansonsten ebenso gleichzeitig auf allen verbundenen Systemen ausgeführt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vertraute Bedienung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Tastenkombinationen orientieren sich eng am Vorbild. Mit <kbd>Strg</kbd>+<kbd>Umschalt</kbd>+<kbd>O</kbd> und <kbd>Strg</kbd>+<kbd>Umschalt</kbd>+<kbd>E</kbd> teilt ihr das Fenster horizontal oder vertikal. <kbd>Strg</kbd>+<kbd>Umschalt</kbd>+<kbd>W</kbd> schließt den aktiven Bereich, während ihr mit den Pfeiltasten zwischen den einzelnen Terminalfenstern wechselt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neue Sitzungen öffnet ihr mit <kbd>Strg</kbd>+<kbd>Umschalt</kbd>+<kbd>T</kbd>. Zwischen vorhandenen Sitzungen wechselt ihr per <kbd>Strg</kbd>+<kbd>Umschalt</kbd>+<kbd>Bild auf</kbd> beziehungsweise <kbd>Bild ab</kbd>. Wer lieber mit der Maus arbeitet, erreicht dieselben Funktionen zusätzlich über die Werkzeugleiste oder das Kontextmenü der einzelnen Terminalbereiche.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Noch in einer frühen Entwicklungsphase</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Rutile befindet sich derzeit noch am Anfang seiner Entwicklung. Die erste Version konzentriert sich bewusst auf die wichtigsten Funktionen. Features wie der Quake-Modus, das Speichern kompletter Sitzungen, Desktop-Benachrichtigungen oder die Nautilus-Integration sollen erst folgen, wenn die vorhandenen Funktionen zuverlässig arbeiten.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="817" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/rutile-03-1280x817.webp" alt="Screenshot des Rutile-Terminals mit ASCII-Art-Logo und einem geöffneten Einstellungsfenster mit dem Text 'Coming later' und Hinweisen auf zukünftige Theme-Varianten." class="wp-image-45273" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/rutile-03-1280x817.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/rutile-03-640x409.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/rutile-03-1536x981.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/rutile-03-658x420.webp 658w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/rutile-03-681x435.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/07/rutile-03.webp 1569w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption"><br>Viele Funktionen sind bereits vorhanden. Einige Einstellungen und Komfortfunktionen sollen laut Roadmap jedoch erst in späteren Versionen ergänzt werden.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Diesen Ansatz halte ich für sinnvoll. Statt möglichst viele Funktionen früh bereitzustellen, konzentriert sich das Projekt zunächst auf einen stabilen Kern. Gerade bei Werkzeugen, die viele Anwender täglich nutzen, sind Zuverlässigkeit und ein konsistentes Bedienkonzept meist wichtiger als eine möglichst lange Funktionsliste.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was aktuell wirklich fehlt, sind Übersetzungen – einige Dialoge erscheinen derzeit ausschließlich auf Französisch. Außerdem lassen sich die Terminalfarben noch nicht direkt in den Einstellungen anpassen. Das voreingestellte Farbschema macht Programme wie den Midnight Commander teilweise schwer lesbar. Allerdings ist die aktuelle Version von Rutile erst vor wenigen Tagen erschienen, sodass sich hier vermutlich bald etwas tun wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Installation</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Unter Arch Linux steht Rutile sowohl als Quellpaket als auch als vorkompilierte Variante im AUR zur Verfügung. Für Debian, Ubuntu und Fedora bieten die Entwickler fertige DEB- beziehungsweise RPM-Pakete an. Zusätzlich lässt sich eine eigenständige Binärdatei herunterladen, sofern die benötigten GTK4-Komponenten bereits installiert sind. Alle Informationen zur Installation finden sich auf der <a href="https://github.com/yatoub/Rutile#installation" data-type="link" data-id="https://github.com/yatoub/Rutile#installation" target="_blank" rel="noopener">GitHub-Seite des Projekts</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer Tilix seit Jahren nutzt und auf einen modernen GTK4-Unterbau wechseln möchte, sollte Rutile im Auge behalten. Noch fehlen einige Funktionen, doch der bisherige Entwicklungsstand macht einen sehr vielversprechenden Eindruck. Das Projekt verfolgt einen klaren Fokus und könnte sich zu einem würdigen Nachfolger für Tilix entwickeln.</p>
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		<title>Spotify unter GNOME: Blauen Fensterrahmen reparieren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Nov 2025 14:01:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Arch Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Gnome]]></category>
		<category><![CDATA[Spotify]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein blauer Rahmen um Spotify unter GNOME stört die Optik, obwohl die Funktionalität unverändert bleibt. Unter Arch Linux lässt sich das Problem einfach beheben. Entweder über Flatpak oder durch ein Start-Flag für den Client aus dem AUR.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wenn ihr Spotify unter Linux mit <a href="https://linuxundich.de/tag/gnome/" data-type="post_tag" data-id="1734">GNOME</a> nutzt, habt ihr vielleicht in den letzten Tagen einen unschönen blauen Rahmen um das Anwendungsfenster bemerkt. Ich sehe das Problem hier bei mir unter <a href="https://linuxundich.de/tag/arch/" data-type="post_tag" data-id="1762">Arch Linux</a>, es dürfte aber alle Distributionen betreffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schuld daran ist ein Update des offiziellen Linux-Clients auf Electron-Basis, das die GTK-Style-Window-Decoration durcheinandergebracht hat. Die Funktionalität von <a href="https://linuxundich.de/tag/spotify/" data-type="post_tag" data-id="1480">Spotify</a> bleibt zwar unverändert, optisch sieht es aber alles andere als schick aus.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="780" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-aur-blue-1280x780.webp" alt="Spotify mit blauem Rahmen. Ein Update des Linux-Clients hat die GTK-Style-Window-Decoration beschädigt, sodass das Fenster unschön blau gerahmt wird und nicht korrekt angezeigt wird." class="wp-image-45242" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-aur-blue-1280x780.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-aur-blue-640x390.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-aur-blue-690x420.webp 690w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-aur-blue-681x415.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-aur-blue.webp 1491w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Spotify mit blauem Rahmen. Ein Update des Linux-Clients hat die GTK-Style-Window-Decoration beschädigt, sodass das Fenster unschön blau gerahmt wird und nicht korrekt angezeigt wird.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Lösungsmöglichkeiten für Spotify</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt zwei einfache Wege, um das Problem zu beheben. Die bequemste Variante ist, Spotify als <a href="https://flathub.org/en/apps/com.spotify.Client" target="_blank" rel="noopener">Flatpak</a> zu installieren. Die Flatpak-Version zeigt den blauen Rahmen nicht und ihr müsst euch um nichts kümmern. Änderungen an der Konfiguration sind nicht nötig.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="780" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-flatpak-1280x780.webp" alt="Die Flatpak-Version von Spotify zeigt den blauen Rahmen nicht, die GTK-Style-Window-Decoration wird korrekt dargestellt und das Fenster sieht nach der Installation normal und fehlerfrei aus." class="wp-image-45243" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-flatpak-1280x780.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-flatpak-640x390.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-flatpak-690x420.webp 690w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-flatpak-681x415.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-flatpak.webp 1491w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Die Flatpak-Version von Spotify zeigt den blauen Rahmen nicht, die GTK-Style-Window-Decoration wird korrekt dargestellt und das Fenster sieht nach der Installation normal und fehlerfrei aus.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Falls ihr Spotify hingegen über den <a href="https://github.com/kpcyrd/spotify-launcher" target="_blank" rel="noopener">Spotify Launcher</a> (Paket <em>spotify-launcher</em> aus den Extra-Quellen von Arch) oder direkt aus dem <a href="https://aur.archlinux.org/packages/spotify" target="_blank" rel="noopener">AUR</a> (Eintrag <em>spotify</em>) installiert habt, müsst ihr das Start-Flag <code>--ozone-platform=x11</code> setzen. Damit wird die GTK-Dekoration korrekt angezeigt. Je nach Installationsart fügt ihr das Flag wie folgt ein:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Für AUR-Spotify</strong> in der Datei <code>~/.config/spotify-flags.conf</code>:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>--ozone-platform=x11</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Für Spotify Launcher</strong> in <code>~/.config/spotify-launcher.conf</code>:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>&#91;spotify]
extra_arguments = &#91;"--ozone-platform=x11"] </code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Eventuell müsst ihr diese Dateien erst anlegen. Nach einem Neustart von Spotify sollte der blaue Rahmen verschwunden sein und alles wieder normal aussehen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1153" height="853" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-ozone-platform.webp" alt="Die Konfigurationen unter ~/.config. Die Dateien müssen eventuell erst erstellt werden, ihr braucht nur die passende Datei je nach Installationsart, nicht beide gleichzeitig." class="wp-image-45245" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-ozone-platform.webp 1153w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-ozone-platform-640x473.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-ozone-platform-568x420.webp 568w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-ozone-platform-80x60.webp 80w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-ozone-platform-100x75.webp 100w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-ozone-platform-681x504.webp 681w" sizes="auto, (max-width: 1153px) 100vw, 1153px"><figcaption class="wp-element-caption">Die Konfigurationen unter ~/.config. Die Dateien müssen eventuell erst erstellt werden, ihr braucht nur die passende Datei je nach Installationsart, nicht beide gleichzeitig.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="780" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-flatpak-flags-1280x780.webp" alt="Alternativ könnt ihr das Flag --ozone-platform=x11 setzen, wenn ihr Spotify aus dem AUR installiert habt. Dann wird der Fensterrahmen wieder korrekt angezeigt und normal dargestellt." class="wp-image-45244" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-flatpak-flags-1280x780.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-flatpak-flags-640x390.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-flatpak-flags-690x420.webp 690w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-flatpak-flags-681x415.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/spotify-flatpak-flags.webp 1491w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Alternativ könnt ihr das Flag &#8211;ozone-platform=x11 setzen, wenn ihr Spotify aus dem AUR installiert habt. Dann wird der Fensterrahmen wieder korrekt angezeigt und normal dargestellt.</figcaption></figure>



<p class="has-pale-cyan-blue-background-color has-background wp-block-paragraph"><strong>Korrektur von <a href="https://social.anoxinon.de/@fabiscafe@mstdn.social/115627842495268735" target="_blank" rel="noopener">Fabian auf Mastodon</a>:</strong> Das stimmt so nicht. Das ist ganz alleine dem geschulded das Spotify Wayland-nativ läuft und dort, unter GNOME, eine clientseitige Dekoration (CSD) braucht, die es über diese blaue bereit stellt. Das ganze wieder zu X11 zwingen schafft eventuell echte Probleme, wie verschwommene Schriften, schlechtes (kein) scaling und so weiter. Spotify ist auch nicht Elektron, sondern Chromium Embedded Framework (CEF).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Klar, es ist eine Krücke, aber eine die derzeit hilft. Die Änderung lässt sich ja auch schnell wieder rückgängig machen. Die anderen Optionen wären, Gnome unter X11 zu betreiben oder sich mit den blauen Rahmen anzufreunden. Beides in meinen Augen auch nicht gerade optimal. So ist es erstmal ein Workaround, den man natürlich nicht vergessen sollte, falls sich Spotify irgendwann einmal wieder komisch verhält.</p>
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		<title>Plattenalbum und Euphonica: MPD-Clients unter GNOME für Linux</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/plattenalbum-euphonica-mpd-gnome-gtk/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Nov 2025 13:26:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Gnome]]></category>
		<category><![CDATA[MPD]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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					<description><![CDATA[Plattenalbum und Euphonica sind zwei aktuelle GTK4-Clients für MPD, die zeigen, wie Musikverwaltung und Wiedergabe auf dem GNOME-Desktop umgesetzt werden können. Aufbau, Funktionen und Bedienung stehen dabei im Fokus.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Es gibt zahlreiche Software-Tools und Programme, die mich schon seit Jahrzehnten begleiten. Unter Windows wären das zum Beispiel der Total Commander, Notepad++ oder 7-Zip. Unter Linux gehört für mich der <a href="https://linuxundich.de/tag/gnome">GNOME-Desktop</a> mit seinem Ökuystem aus Evolution, Gedit und Nautilus dazu, auch wenn er vom Look und Feel der alten GNOME-2-Zeiten inzwischen weit entfernt ist und trotz der oft berechtigten Kritik an der „Wir-streichen-wichtige-Funktionen“-Politik der Entwickler.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben diesen grafischen Werkzeugen begleitet mich auch der <a href="https://www.musicpd.org/" target="_blank" rel="noopener">Music Player Daemon</a>, kurz MPD. Der Name klingt zunächst kryptisch, dahinter steckt aber ein einfaches Konzept. MPD ist ein Musikplayer, der im Hintergrund läuft und sich über zahlreiche Clients fernsteuern lässt. Man kann also einen Rechner oder <a href="https://linuxundich.de/category/raspberry-pi/">Raspberry Pi</a> an die Stereoanlage hängen, die eigene Musiksammlung einbinden und die Wiedergabe von überall im Haus steuern.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Music Player Daemon aka MPD</h3>



<p class="wp-block-paragraph">MPD unterscheidet sich deutlich von Streaming-Servern wie <a href="https://jellyfin.org/" target="_blank" rel="noopener">Jellyfin</a> oder <a href="https://www.navidrome.org/" target="_blank" rel="noopener">Navidrome</a>, die auf dem Subsonic-Protokoll basieren. Dort streamt der Server die Musik an die Clients, während bei MPD der Client nur die Wiedergabe steuert und der Dienst selbst direkt auf dem Server spielt. Bemerkenswert ist, dass die Entwicklung an MPD auch nach über zwanzig Jahren nicht eingeschlafen ist. Die aktuelle stabile Version MPD 0.24.6 ist gerade erst veröffentlicht worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch bei den Clients merkt man, dass MPD weiterhin lebendig ist. Während moderne Subsonic-Clients für Linux (speziell für den GNOME-Desktop) inzwischen leider wirklich rar geworden sind (<a href="https://sublimemusic.app" target="_blank" rel="noopener">Sublime Music</a> oder <a href="https://github.com/jeffvli/sonixd" target="_blank" rel="noopener">Sonixd</a> wurden eingestellt, mit <a href="https://github.com/jeffvli/feishin" target="_blank" rel="noopener">Feishin</a> oder <a href="https://github.com/dweymouth/supersonic" target="_blank" rel="noopener">Supersonic</a> werde ich nicht warm), entstehen rund um MPD immer wieder neue Projekte. In letzter Zeit erscheinen vermehrt Anwendungen auf Basis von GTK4 und Libadwaita, die sich optimal in das aktuelle GNOME-Design einfügen und die Funktionen des Desktops optimal nutzen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">MPD für GNOME: Plattenalbum</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://github.com/SoongNoonien/plattenalbum" target="_blank" rel="noopener">Plattenalbum</a> (<a href="https://flathub.org/de/apps/de.wagnermartin.Plattenalbum" target="_blank" rel="noopener">Flathub</a>) hat gerade erst ein Update auf Version 2.4.0 erhalten und nutzt GTK4, ohne sich in ein übertrieben verspieltes Design zu verlieren. Die Albencover stehen klar im Mittelpunkt der Oberfläche. Das Layout bleibt klassisch, links die Künstler, in der Mitte die Alben und rechts der Player mit den Kontrollelementen zur Steuerung der Wiedergabe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer während der Wiedergabe auch die Songtexte lesen möchte, wechselt über den Button oberhalb des Players in die Lyrics-Ansicht. Die Texte müssen dafür nicht im ID3-Tag stehen. Plattenalbum lädt sie automatisch vom brasilianischen Dienst <a href="https://www.letras.com/" target="_blank" rel="noopener">Letras</a>, was besonders praktisch ist, wenn man die eigenen Dateien nicht vollständig gepflegt hat. Weitere Einstellungsmöglichkeiten gibt es nicht viele, und braucht es eigentlich auch nicht.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="893" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/plattenalbum-mpd-client_01-1280x893.webp" alt="Übersicht über alle Alben auf dem Server, klar angeordnet mit Fokus auf den Covern und einer direkt nutzbaren Steuerung des MPD." class="wp-image-45211" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/plattenalbum-mpd-client_01-1280x893.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/plattenalbum-mpd-client_01-640x447.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/plattenalbum-mpd-client_01-602x420.webp 602w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/plattenalbum-mpd-client_01-681x475.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/plattenalbum-mpd-client_01.webp 1413w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Übersicht über alle Alben auf dem Server, klar angeordnet mit Fokus auf den Covern und einer direkt nutzbaren Steuerung des MPD.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="893" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/plattenalbum-mpd-client_02-1280x893.webp" alt="Einblick in die aktuelle Playlist, die während der Wiedergabe frei durchstöbert werden kann, ohne den laufenden Titel zu unterbrechen." class="wp-image-45212" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/plattenalbum-mpd-client_02-1280x893.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/plattenalbum-mpd-client_02-640x447.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/plattenalbum-mpd-client_02-602x420.webp 602w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/plattenalbum-mpd-client_02-681x475.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/plattenalbum-mpd-client_02.webp 1413w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Einblick in die aktuelle Playlist, die während der Wiedergabe frei durchstöbert werden kann, ohne den laufenden Titel zu unterbrechen.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="893" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/plattenalbum-mpd-client_03-1280x893.webp" alt="Die automatisch geladenen Songtexte erscheinen übersichtlich im Fenster, ergänzt durch Informationen des externen Dienstes Letras." class="wp-image-45213" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/plattenalbum-mpd-client_03-1280x893.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/plattenalbum-mpd-client_03-640x447.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/plattenalbum-mpd-client_03-602x420.webp 602w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/plattenalbum-mpd-client_03-681x475.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/plattenalbum-mpd-client_03.webp 1413w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Die automatisch geladenen Songtexte erscheinen übersichtlich im Fenster, ergänzt durch Informationen des externen Dienstes Letras.</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">MPD für GNOME: Euphonica</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://github.com/htkhiem/euphonica" target="_blank" rel="noopener">Euphonica</a> (<a href="https://flathub.org/de/apps/io.github.htkhiem.Euphonica" target="_blank" rel="noopener">Flathub</a>) setzt im Gegensatz zu Plattenalbum deutlich stärker auf visuelle Effekte. Der Hintergrund des Fensters passt sich an die Farben des aktuellen Albums an und am unteren Rand bewegt sich ein animiertes Spektrum. Beim Wechsel zwischen Künstler- und Albenansicht oder beim Öffnen eines Albums gleiten die einzelnen Elemente weich ins Bild und erzeugen einen modernen Eindruck.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch funktional überzeugt Euphonica. Man kann durch Künstler und Alben navigieren und künftig soll auch das Filtern nach Genres möglich sein. Alben lassen sich mit MPD 0.24 oder neuer bewerten. Über MPRIS integriert sich Euphonica nahtlos in den Desktop, zeigt Benachrichtigungen beim Titelwechsel an und erlaubt die Steuerung der Wiedergabe auch über die Desktop-Funktionen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="904" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/euphonica-mpd-client_01-1280x904.webp" alt="Die Albenansicht zeigt die gesamte Sammlung in MPD mit dynamischem Hintergrund, der sich sichtbar an das aktuell geöffnete Album anpasst." class="wp-image-45208" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/euphonica-mpd-client_01-1280x904.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/euphonica-mpd-client_01-640x452.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/euphonica-mpd-client_01-595x420.webp 595w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/euphonica-mpd-client_01-681x481.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/euphonica-mpd-client_01.webp 1534w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Die Albenansicht zeigt die gesamte Sammlung in MPD mit dynamischem Hintergrund, der sich sichtbar an das aktuell geöffnete Album anpasst.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="904" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/euphonica-mpd-client_02-1280x904.webp" alt="Die Playlist passt sich farblich an das Cover des aktuellen Songs an und schafft eine stimmige Atmosphäre während der Wiedergabe." class="wp-image-45209" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/euphonica-mpd-client_02-1280x904.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/euphonica-mpd-client_02-640x452.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/euphonica-mpd-client_02-595x420.webp 595w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/euphonica-mpd-client_02-681x481.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/euphonica-mpd-client_02.webp 1534w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Die Playlist passt sich farblich an das Cover des aktuellen Songs an und schafft eine stimmige Atmosphäre während der Wiedergabe.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="904" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/euphonica-mpd-client_03-1280x904.webp" alt="Das Einstellungsfenster bietet zahlreiche Optionen, die eine individuelle Anpassung des Clients an die eigene MPD-Umgebung ermöglichen." class="wp-image-45210" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/euphonica-mpd-client_03-1280x904.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/euphonica-mpd-client_03-640x452.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/euphonica-mpd-client_03-595x420.webp 595w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/euphonica-mpd-client_03-681x481.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/euphonica-mpd-client_03.webp 1534w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Das Einstellungsfenster bietet zahlreiche Optionen, die eine individuelle Anpassung des Clients an die eigene MPD-Umgebung ermöglichen.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Generell wäre es wünschenswert, wenn wieder ein neuer GTK4/LibAdwaita-Client für Subsonic erscheinen würde. Auf meinem kleinen Selfhosting-Server läuft <a href="https://www.navidrome.org/" target="_blank" rel="noopener">Navidrome</a> sehr zuverlässig. Für Android gibt es <a href="https://symfonium.app/" target="_blank" rel="noopener">Symfonium</a> (proprietär, aber jeden Cent wert) sowie <a href="https://github.com/eddyizm/tempus" target="_blank" rel="noopener">Tempus</a>, eine aktiv weiterentwickelte Version des FOSS-Clients <a href="https://github.com/CappielloAntonio/tempo" target="_blank" rel="noopener">Tempo</a>. Auch das Webfrontend von Navidrome funktioniert ausgezeichnet. Auf dem Desktop fehlt jedoch eine native Anwendung, hier klafft aktuell eine große Lücke.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>yt-dlp 2025.11.12: YouTube-Downloads unter Linux jetzt mit Deno</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/yt-dlp-2025-11-12-youtube-ripper-javascript-deno/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnu-linux/yt-dlp-2025-11-12-youtube-ripper-javascript-deno/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Nov 2025 08:06:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[YouTube]]></category>
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					<description><![CDATA[Die neue yt-dlp-Version benötigt eine externe JavaScript-Engine wie Deno, um YouTube-Videos zuverlässig zu extrahieren. Hintergrund sind verschärfte technische Maßnahmen seitens Google.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Kleines PSA für alle, die mit yt-dlp gerne YouTube-Videos lokal auf der Festplatte sichern und eigentlich auch für Entwickler, die alternative YouTube-Clients bauen, doch die werden die Situation eh im Blick haben. Mit der Veröffentlichung von yt-dlp 2025.11.12 benötigt das Programm nun eine JavaScript-Laufzeitumgebung wie zum Beispiel <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Deno_%28Software%29" target="_blank" rel="noopener">Deno</a>. Hintergrund dieser Änderung ist die zunehmende Enshitification von YouTube durch Google.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hintergrund: YouTube und die Enshitification</h2>



<p class="wp-block-paragraph">YouTube-Ripper wie yt-dlp sowie unabhängige YouTube-Clients wie <a href="https://newpipe.net/" target="_blank" rel="noopener">NewPipe</a> und Klons wie <a href="https://github.com/InfinityLoop1308/PipePipe" target="_blank" rel="noopener">PipePipe</a>, die unter der Haube mit yt-dlp arbeiten, sollen künftig stärker blockiert werden. Grund dafür ist, dass freie Clients keine Werbung anzeigen und häufig Funktionen wie <a href="https://sponsor.ajay.app/" target="_blank" rel="noopener">SponsorBlock</a> direkt integrieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Technisch funktioniert das Blocken von yt-dlp über eine JavaScript-Challenge, die künftig einen Browser oder Client mit vollwertiger JavaScript-Engine erfordert. Der bisher in yt-dlp integrierte rudimentäre JavaScript-Interpreter genügt dafür nicht mehr. Die aktuelle Version yt-dlp 2025.11.12 kann nun jedoch Deno und andere JS-Runtimes einbinden. Für Anwender entsteht daraus kein großer Aufwand:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>### Ohne Deno gibt yt-dlp eine Warnung aus...
$ <strong>yt-dlp https://www.youtube.com/watch?v=dQw4w9WgXcQ</strong>
&#91;...]
WARNING: &#91;youtube] No supported JavaScript runtime could be found. YouTube extraction without a JS runtime has been deprecated, and some formats may be missing. See  https://github.com/yt-dlp/yt-dlp/wiki/EJS  for details on installing one. To silence this warning, you can use  --extractor-args "youtube:player_client=default"
&#91;...]
WARNING: &#91;youtube] dQw4w9WgXcQ: Some web_safari client https formats have been skipped as they are missing a url. YouTube is forcing SABR streaming for this client. See  https://github.com/yt-dlp/yt-dlp/issues/12482  for more details
&#91;youtube] dQw4w9WgXcQ: Downloading m3u8 information
WARNING: &#91;youtube] dQw4w9WgXcQ: Some web client https formats have been skipped as they are missing a url. YouTube is forcing SABR streaming for this client. See  https://github.com/yt-dlp/yt-dlp/issues/12482  for more details
&#91;info] dQw4w9WgXcQ: Downloading 1 format(s): 401+251
&#91;...]</code></pre>



<pre class="wp-block-code"><code>### Installation von Deno über die Paketverwaltung...
$ <strong>sudo pacman -S deno</strong></code></pre>



<pre class="wp-block-code"><code>### Deno löst die JS-Challenge erfolgreich...
$ <strong>yt-dlp https://www.youtube.com/watch?v=dQw4w9WgXcQ</strong>
&#91;youtube] Extracting URL: https://www.youtube.com/watch?v=dQw4w9WgXcQ
&#91;...]
&#91;youtube] &#91;jsc:deno] Solving JS challenges using deno
&#91;...]
&#91;download] Destination: Rick Astley - Never Gonna Give You Up (Official Video) (4K Remaster) &#91;dQw4w9WgXcQ].f251.webm
&#91;download] 100% of    3.27MiB in 00:00:00 at 9.59MiB/s
&#91;Merger] Merging formats into "Rick Astley - Never Gonna Give You Up (Official Video) (4K Remaster) &#91;dQw4w9WgXcQ].webm"
Deleting original file Rick Astley - Never Gonna Give You Up (Official Video) (4K Remaster) &#91;dQw4w9WgXcQ].f251.webm (pass -k to keep)
Deleting original file Rick Astley - Never Gonna Give You Up (Official Video) (4K Remaster) &#91;dQw4w9WgXcQ].f401.mp4 (pass -k to keep)</code></pre>



<h2 class="wp-block-heading">Derzeitige Situation und Ausblick</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In Zukunft werden Paketbetreuer Deno mit hoher Wahrscheinlichkeit automatisch als Abhängigkeit von yt-dlp mitinstallieren. Unter Arch Linux ist das jedoch noch nicht der Fall – hier muss das Paket weiterhin manuell nachgerüstet werden, was sich über Pacman schnell erledigen lässt: Es genügt ein <code>pacman -S deno</code>. Man verliert dadurch lediglich rund 100 MByte Speicherplatz. Bei Ubuntu aber scheint Deno noch nicht in den Paketquellen zu sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Derzeit funktionieren viele Downloads zwar noch ohne Deno oder eine andere vollwertige JavaScript-Engine, doch Google wird die Schrauben mit Sicherheit weiter anziehen. Je strenger die technischen Hürden ausfallen, desto unzuverlässiger werden die bisherigen Workarounds arbeiten, bis sie schließlich komplett ausfallen. Mittelfristig ist daher davon auszugehen, dass Downloads von YouTube-Videos mit yt-dlp ohne Deno nicht mehr möglich sein werden.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="756" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/ytdlp-deno-1280x756.png" alt="yt-dlp lädt ein Video mit der Deno-JavaScript-Engine herunter. Dabei bindet der YouTube-Ripper Deno automatisch ein, wenn es die Engine im System vorfindet." class="wp-image-45229" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/ytdlp-deno-1280x756.png 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/ytdlp-deno-640x378.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/ytdlp-deno-1536x907.png 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/ytdlp-deno-711x420.png 711w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/ytdlp-deno-681x402.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/ytdlp-deno.png 1834w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">yt-dlp lädt ein Video mit der Deno-JavaScript-Engine herunter. Dabei bindet der YouTube-Ripper Deno automatisch ein, wenn es die Engine im System vorfindet.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>PS:</strong> Wer sich wundert, wie man in einem Terminalfenster Videos abspielen und Bilder ansehen kann, sollte sich mal mplayer mit der <a href="https://github.com/cacalabs/libcaca" target="_blank" rel="noopener">libcaca</a> sowie den Bildbetrachter <a href="https://github.com/cslarsen/jp2a" target="_blank" rel="noopener">jp2a</a> ansehen. Beide Tools finden sich in den Paketquellen von Arch und sicher auch bei anderen Distributionen. Sie zählen sicherlich zu den kleinen Freuden des Linux-Alltags – aber was wäre die Linux-Welt ohne ein bisschen nerdiges Zeug?</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>mplayer -really-quiet -vo caca video.webm</strong>
$ <strong>jp2a --colors bild.png</strong></code></pre>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Yet Another Radio: Einfaches Internetradio direkt in der GNOME Shell</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/yet-another-radio-internetradio-gnome-shell/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnu-linux/yet-another-radio-internetradio-gnome-shell/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Nov 2025 17:50:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Gnome]]></category>
		<category><![CDATA[Gnome-Erweiterung]]></category>
		<category><![CDATA[Internetradio]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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					<description><![CDATA[Einfacher Radiogenuss in der GNOME Shell: Yet Another Radio erlaubt das Abspielen eurer Lieblingssender ohne extra Anwendung, mit Favoriten, eigener Senderliste und schneller Suche über die Radio Browser API. Ideal für unkompliziertes Internetradio.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ein kleiner Tipp für alle <a href="https://linuxundich.de/tag/gnome/" data-type="post_tag" data-id="1734">GNOME-Nutzer</a>, die gerne Internetradio am PC hören: Natürlich könnt ihr auf Anwendungen wie zum Beispiel <a href="https://flathub.org/en/apps/de.haeckerfelix.Shortwave" target="_blank" rel="noopener">Shortwave</a> zurückgreifen – ein sehr umfangreiches Programm mit vielen Einstellungen und Funktionen. Es spielt nicht nur Radio ab, sondern kann auch Tracks nebenbei speichern. Ganz wie früher am guten alten Radioturm, wo man schnell hinsprinten musste, um auf „Aufnehmen“ zu drücken – nur um am Ende die Aufzeichnung wegwerfen zu müssen, weil der Moderator die Musik für eine Verkehrsmeldung unterbrechen musste.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="843" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/shortwave-radio-1280x843.webp" alt="Shortwave bietet eine umfangreiche Oberfläche, viele Einstellungen und Funktionen und erlaubt das Abspielen sowie Speichern von Internetradiosendern unkompliziert." class="wp-image-45219" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/shortwave-radio-1280x843.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/shortwave-radio-640x422.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/shortwave-radio-638x420.webp 638w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/shortwave-radio-681x449.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/shortwave-radio.webp 1486w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Shortwave bietet eine umfangreiche Oberfläche, viele Einstellungen und Funktionen und erlaubt das Abspielen sowie Speichern von Internetradiosendern unkompliziert.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Aber ehrlich gesagt: Für den gelegentlichen Radiogenuss braucht man nicht immer den ganzen Schnickschnack. Hier kommt <a href="https://extensions.gnome.org/extension/8843/yet-another-radio/" target="_blank" rel="noopener">Yet Another Radio</a> ins Spiel – eine kompakte und praktische <a href="https://linuxundich.de/tag/gnome-erweiterung/" data-type="post_tag" data-id="2059">Erweiterung</a> für die GNOME Shell. Sie spielt eure Lieblingssender ab, ohne dass man eine extra Anwendung öffnen muss. Der Komfort bleibt dabei erhalten: Man muss sich die Sender und deren URLs nicht selbst aus dem Netz zusammensuchen, eine Datenbank ist direkt integriert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist Yet Another Radio?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Entwickler <a href="https://www.reddit.com/r/gnome/comments/1p131t2/yet_another_radio_extension/" target="_blank" rel="noopener">beschreibt</a> seine Motivation auf Reddit so:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Hello everyone! Long story short, I recently switched from KDE to GNOME and saw that there is no extension like the popular <a href="https://invent.kde.org/saurov/arp" target="_blank" rel="noopener">Advanced Radio Player</a> for GNOME which is simple and easy to use. So I started developing my very first extension.</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Kurz gesagt: Wer ein einfaches, übersichtliches Tool sucht, um Radiosender direkt aus dem GNOME-Panel zu steuern, findet hier genau das Richtige. <a href="https://extensions.gnome.org/extension/8843/yet-another-radio/" target="_blank" rel="noopener">Hier geht’s zur Extension auf GNOME Extensions</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Funktionen im Überblick</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Yet Another Radio könnt ihr eure Lieblingssender direkt aus dem Panel abspielen, ganz ohne zusätzliches Fenster öffnen zu müssen. Über die <a href="https://www.radio-browser.info/" target="_blank" rel="noopener">Radio Browser API</a> lassen sich tausende Sender durchsuchen, sodass ihr schnell das findet, was euch gerade interessiert. Eure Favoriten könnt ihr markieren, um sie jederzeit mit nur einem Klick abzuspielen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1140" height="797" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/yet-another-radio_01.webp" alt="Yet Another Radio fügt sich elegant in das GNOME-Panel ein und erlaubt das direkte Abspielen von Internetradiosendern ohne zusätzliche Fenster." class="wp-image-45220" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/yet-another-radio_01.webp 1140w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/yet-another-radio_01-640x447.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/yet-another-radio_01-601x420.webp 601w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/yet-another-radio_01-681x476.webp 681w" sizes="auto, (max-width: 1140px) 100vw, 1140px"><figcaption class="wp-element-caption">Yet Another Radio fügt sich elegant in das GNOME-Panel ein und erlaubt das direkte Abspielen von Internetradiosendern ohne zusätzliche Fenster.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1140" height="797" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/yet-another-radio_02.webp" alt="Favoriten, eigene Sender und andere Optionen lassen sich komfortabel in den Einstellungen der Erweiterung verwalten und anpassen." class="wp-image-45221" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/yet-another-radio_02.webp 1140w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/yet-another-radio_02-640x447.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/yet-another-radio_02-601x420.webp 601w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/yet-another-radio_02-681x476.webp 681w" sizes="auto, (max-width: 1140px) 100vw, 1140px"><figcaption class="wp-element-caption">Favoriten, eigene Sender und andere Optionen lassen sich komfortabel in den Einstellungen der Erweiterung verwalten und anpassen.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wer möchte, kann außerdem eigene Sender manuell hinzufügen oder bestehende Listen importieren und exportieren. Das ist praktisch, wenn ihr zum Beispiel mehrere Geräte nutzt. Die Erweiterung zeigt zudem Trackinformationen inklusive Albumcover an, wobei ich bisher allerdings noch keinen Sender gefunden habe, bei dem diese Funktion wirklich angezeigt wird.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1140" height="797" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/yet-another-radio_03.webp" alt="Die Suchfunktion ermöglicht es, tausende Radiosender schnell zu finden und die Lieblingssender direkt in die Favoritenliste zu übernehmen." class="wp-image-45222" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/yet-another-radio_03.webp 1140w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/yet-another-radio_03-640x447.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/yet-another-radio_03-601x420.webp 601w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/yet-another-radio_03-681x476.webp 681w" sizes="auto, (max-width: 1140px) 100vw, 1140px"><figcaption class="wp-element-caption">Die Suchfunktion ermöglicht es, tausende Radiosender schnell zu finden und die Lieblingssender direkt in die Favoritenliste zu übernehmen.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Yet Another Radio ist also ideal für alle, die Internetradio unkompliziert in GNOME nutzen möchten, ohne auf eine umfangreiche Anwendung wie Shortwave angewiesen zu sein. Einfach installieren, Sender suchen, Favoriten setzen – fertig. Wer mehr will, kann die Senderlisten importieren oder eigene Stationen hinzufügen. Eine kleine, feine Erweiterung, die zeigt, wie praktisch GNOME-Erweiterungen sein können.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Firefox Nightly: Tabs jetzt mit SplitView-Ansicht</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/firefox-nightly-tabs-jetzt-mit-splitview-ansicht/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnu-linux/firefox-nightly-tabs-jetzt-mit-splitview-ansicht/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Nov 2025 23:11:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Firefox]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Firefox Nightly bekommt endlich SplitView: Ein Tab lässt sich in zwei Bereiche teilen, um gleichzeitig zwei Webseiten zu nutzen und Inhalte direkt zu vergleichen. Mit dieser Neuerung rückt Firefox wieder näher an Chrome heran, wo diese Funktion schon länger verfügbar ist, wenn auch ebenfalls nur experimentell.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Eine praktische Neuerung hält Einzug in die aktuelle Nightly-Version von Firefox: Mit der neuen SplitView-Funktion lässt sich ein einzelner Tab in zwei Bereiche aufteilen, um beispielsweise zwei Webseiten nebeneinander zu betrachten und Daten bequem zwischen ihnen auszutauschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In meinen Augen ist das deutlich praktikabler und geht das wesentlich schneller, als ein zweites Firefox-Fenster zu öffnen und dieses mithilfe der Schnapp-Funktion der Desktopumgebung links und rechts auf dem Bildschirm sauber auszurichten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um SplitView in Firefox Nightly zu aktivieren, geht ihr folgendermaßen vor:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Öffnet die Adresszeile und gebt <code>about:config</code> ein.</li>



<li>Sucht nach dem Eintrag <code>browser.tabs.splitView.enabled</code>.</li>



<li>Setzt den Wert von <code>false</code> auf <code>true</code> (ein Doppelklick genügt).</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die neue Funktion steht anschließend ohne Neustart bereit. Öffnet mit einem Rechtsklick auf einen Tab das Kontextmenü und wählt <em>Geteilte Ansicht hinzufügen</em>. Zum Trennen wählt ihr <em>Geteilte Ansicht beenden</em> oder zieht den geteilten Abschnitt in der Tableiste auf einen freien Bereich.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="802" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/firefox-splitview-linux1-1280x802.webp" alt="Firefox Nightly mit einem klassischen Tab. Die Benutzeroberfläche entspricht dem aktuellen Stand der Nightly-Version ohne aktivierte SplitView-Funktion." class="wp-image-45198" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/firefox-splitview-linux1-1280x802.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/firefox-splitview-linux1-640x401.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/firefox-splitview-linux1-1536x962.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/firefox-splitview-linux1-671x420.webp 671w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/firefox-splitview-linux1-681x426.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/firefox-splitview-linux1.webp 1600w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Firefox Nightly mit einem klassischen Tab. Die Benutzeroberfläche entspricht dem aktuellen Stand der Nightly-Version ohne aktivierte SplitView-Funktion.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="802" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/firefox-splitview-linux2-1280x802.webp" alt="Firefox Nightly mit aktivierter SplitView-Ansicht: Zwei Webseiten lassen sich im selben Tab nebeneinander darstellen – ideal zum Vergleichen oder parallelen Arbeiten ohne Fensterchaos." class="wp-image-45199" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/firefox-splitview-linux2-1280x802.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/firefox-splitview-linux2-640x401.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/firefox-splitview-linux2-1536x962.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/firefox-splitview-linux2-671x420.webp 671w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/firefox-splitview-linux2-681x426.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/firefox-splitview-linux2.webp 1600w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Firefox Nightly mit aktivierter SplitView-Ansicht: Zwei Webseiten lassen sich im selben Tab nebeneinander darstellen – ideal zum Vergleichen oder parallelen Arbeiten ohne Fensterchaos.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ganze funktioniert ähnlich wie in Google Chrome, wo sich die Funktion derzeit ebenfalls nur experimentell aktivieren lässt. Chrome bietet allerdings schon ein paar zusätzliche Optionen, um geteilte Tabs besser zu organisieren. Damit rückt Firefox jedoch jetzt in puncto Funktionalität wieder ein Stück näher an den Konkurrenten heran.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="841" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/chrome-splitview-linux1-1280x841.webp" alt="In Google Chrome lässt sich SplitView ebenfalls aktivieren, allerdings derzeit nur über experimentelle Flags. Dort bietet der Browser bereits zusätzliche Organisationsoptionen für geteilte Tabs." class="wp-image-45197" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/chrome-splitview-linux1-1280x841.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/chrome-splitview-linux1-640x420.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/chrome-splitview-linux1-1536x1009.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/chrome-splitview-linux1-639x420.webp 639w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/chrome-splitview-linux1-681x447.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/chrome-splitview-linux1-741x486.webp 741w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/11/chrome-splitview-linux1.webp 1600w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">In Google Chrome lässt sich SplitView ebenfalls aktivieren, allerdings derzeit nur über experimentelle Flags. Dort bietet der Browser bereits zusätzliche Organisationsoptionen für geteilte Tabs.</figcaption></figure>
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		<title>Apostrophe 3.3: Mein liebster Markdown-Editor wird runder</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/apostrophe-3-3-update-markdown-editor/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Sep 2025 09:25:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Editor]]></category>
		<category><![CDATA[Gnome]]></category>
		<category><![CDATA[Markdown]]></category>
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					<description><![CDATA[Apostrophe 3.3 macht den beliebten Markdown-Editor runder: Mit schmalem „Narrow Mode“, verbessertem Scroll-Sync und stabilerem Syntax-Highlighting wird das Schreiben und Arbeiten im Alltag deutlich angenehmer. Dazu kommen viele kleine Verbesserungen, die den Workflow spürbar erleichtern.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wenn ich Texte für linuxundich.de oder andere Publikationen schreibe, Notizen vorbereite oder Dokumentationen entwerfe, landet das meiste davon in <a href="https://gitlab.gnome.org/World/apostrophe" target="_blank" rel="noopener">Apostrophe</a>. Der <a href="https://linuxundich.de/tag/markdown/">Markdown-Editor</a> begleitet mich seit Jahren, weil er sich angenehm in GNOME einfügt, klar aufgeräumt ist und den Fokus aufs Schreiben legt. Nun ist Version 3.3 erschienen – und man spürt deutlich, wie sehr kleine Verbesserungen im Alltag den Unterschied machen können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Endlich Platz: Der neue Narrow Mode</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine der größten Neuerungen ist der Narrow Mode. Bislang hatte ich Apostrophe oft im Vollbild oder auf einem großen Fenster laufen müssen, weil die Kombination aus Editor und Vorschau sonst zu eng wurde. Wer Apostrophe auf eine Bildschirmhälfte schieben wollte, musste in der Regel die Vorschau einklappen. Das Fenster ließ sich nicht beliebig zusammenschieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Apostrophe 3.3 ist das nun vorbei: Das Layout passt sich jetzt so an, dass auch auf halber Monitorbreite alles sichtbar bleibt. Damit eignet sich Apostrophe auch besser für kleinere Bildschirme oder mobile Geräte. Für meinen Workflow heißt das: Rechts kann ich schreiben und die Vorschau des Artikels sehen, links läuft ein Browserfenster zum Recherchieren – und beides bleibt komfortabel nutzbar.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="720" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/apostrophe-narrowmode-1280x720.webp" alt="Der komplette GNOME-Desktop. Links auf einer Hälfte Firefox mit der Gitlab-Seite von Apostrophe. Rechts Apostrophe 3.3 mit neuem Narrow Mode, sodass Text und Vorschau nebeneinander passen." class="wp-image-45184" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/apostrophe-narrowmode-1280x720.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/apostrophe-narrowmode-640x360.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/apostrophe-narrowmode-1536x864.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/apostrophe-narrowmode-747x420.webp 747w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/apostrophe-narrowmode-681x383.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/apostrophe-narrowmode.webp 1600w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Apostrophe 3.3 mit Narrow Mode: Editor und Vorschau passen nun auf eine halbe Bildschirmbreite, sodass daneben noch Platz für ein Browserfenster bleibt.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Scroll-Sync, der wirklich funktioniert</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Punkt, über den ich mich lange geärgert habe, war die ungenaue Synchronisierung zwischen Editor und Vorschau. Oft zeigte mir Apostrophe nicht die Stelle, an der ich gerade gearbeitet habe. Oder noch unangenehmer: Die Vorschau sprang während des Tippens unvorhersehbar hin und her.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="863" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/apostrophe-einstellungen-1280x863.webp" alt="Ein Screenshot zeigt die Einstellungen der App 'Apostrophe'. Die Optionen 'Rechtschreibung prüfen', 'Titelleiste ausblenden' und 'Eingabefeld' sind sichtbar, mit Schaltern zum Aktivieren oder Deaktivieren." class="wp-image-45182" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/apostrophe-einstellungen-1280x863.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/apostrophe-einstellungen-640x432.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/apostrophe-einstellungen-1536x1036.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/apostrophe-einstellungen-623x420.webp 623w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/apostrophe-einstellungen-681x459.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/apostrophe-einstellungen.webp 1815w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Ich arbeite meist mit Multimarkdown, das Erweiterungen wie Inhaltsverzeichnisse (TOC) oder mehr Funktionen bei Tabellen bietet und damit über die klassischen Markdown-Funktionen hinausgeht</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist besonders nervig, wenn man Absätze umstellt oder längere Markdown-Dokumente durchgeht. Mit Apostrophe 3.3 funktioniert der Scroll-Sync endlich zuverlässig(er). Die Vorschau zeigt immer die Stelle gerendert an, an der man gerade arbeitet. Nichtsdestotrotz ist die Vorschau noch eine kleine Baustelle: Während des Tippens wandert die Anzeige manchmal nach unten.</p>



<figure class="wp-block-video"><video height="1080" style="aspect-ratio: 1920 / 1080;" width="1920" controls src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/apostrophe-video_3-3.mp4"></video><figcaption class="wp-element-caption">Scroll-Sync in Aktion: Apostrophe 3.3 zeigt die passende Vorschau zu Links, Bildern und Textpassagen an, während man im Editor arbeitet.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Code und Codeblöcke im Editor</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein großer Pluspunkt von Markdown ist, dass sich Codezeilen und -blöcke nahtlos in den Text einfügen lassen, ohne dass ich mit Dialogen oder Menüleisten hantieren muss. Inline-Code kommt zwischen zwei Backticks wie in <code>`kommando`</code>. Kommandos mitsamt deren Ausgaben landen in Codeblöcken, die man etwas mit vier Leerzeichen oder drei Backticks einleitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Editor selbst war die farbliche Hervorhebung bisher jedoch fehleranfällig – einzelne Blöcke wurden falsch markiert oder verloren ihr Highlighting. Mit Version 3.3 haben die Entwickler diese Probleme behoben. Das Syntax Highlighting funktioniert jetzt wesentlich zuverlässiger, was das Arbeiten mit technischen Texten deutlich angenehmer macht.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="863" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/apostrophe-codepreview-1280x863.webp" alt="Zwei Spalten mit Text und Codebeispielen in Apostrophe 3.3. Links eine Beschreibung mit Überschrift 'Scroll-Sync, der wirklich funktioniert' und Code in grauer Box. Rechts weitere Informationen und Verbesserungen." class="wp-image-45181" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/apostrophe-codepreview-1280x863.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/apostrophe-codepreview-640x432.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/apostrophe-codepreview-1536x1036.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/apostrophe-codepreview-623x420.webp 623w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/apostrophe-codepreview-681x459.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/apostrophe-codepreview.webp 1815w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Verbessertes Syntax-Highlighting: Apostrophe 3.3 markiert Codeblöcke konsistent und zuverlässig, sodass auch komplexere technische Texte klar strukturiert und besser lesbar sind.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Weitere Verbesserungen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben diesen persönlichen Highlights bringt Apostrophe 3.3 viele weitere Neuerungen mit:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Automatische Wiederherstellung</strong>: Abstürze oder ungespeicherte Änderungen sind weniger schlimm, da Apostrophe jetzt Crash-Recovery und Autosave beherrscht.</li>



<li><strong>Inline-Previews</strong>: Mit Strg + Klick oder über das Kontextmenü lassen sich Bilder, Formeln oder Weblinks direkt in einem Popover betrachten.</li>



<li><strong>Rechtschreibprüfung</strong>: Unterschiedliche Sprachen können nun in verschiedenen Fenstern genutzt werden, außerdem merkt sich Apostrophe die gewählte Sprache pro Dokument.</li>



<li><strong>Fensterzustand merken</strong>: Größe und Vollbildmodus bleiben über Neustarts hinweg erhalten.</li>



<li><strong>Fehlerbehebungen</strong>: Unter anderem sind Probleme beim Umgang mit Codeblöcken, beim „Speichern unter“-Dialog und beim Copy-Paste-Verhalten beseitigt.</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="863" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/apostrophe-linkvorschau-1280x863.webp" alt="Apostrophe 3.3 mit Splitscreen und Vorschau eines Links: Mein liebster Markdown-Editor wird runder'. Links eine Vorschau des Editors, rechts eine Liste von Funktionen." class="wp-image-45183" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/apostrophe-linkvorschau-1280x863.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/apostrophe-linkvorschau-640x432.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/apostrophe-linkvorschau-1536x1036.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/apostrophe-linkvorschau-623x420.webp 623w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/apostrophe-linkvorschau-681x459.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/apostrophe-linkvorschau.webp 1815w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Inline-Vorschau für Links: Mit Strg + Klick öffnet sich die Zielseite direkt im Popover, sodass ihr die Inhalte sofort prüfen und sogar interaktiv nutzen könnt.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Installation via Flatpak</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die wenigsten Distributionen werden Apostrophe sofort in der neuen Version in ihren Repositories haben. Ich würde daher nicht lange fackeln und das <a href="https://flathub.org/apps/org.gnome.gitlab.somas.Apostrophe" target="_blank" rel="noopener">Programm via Flatpak</a> installieren. Das spült zwar einige Daten auf die Festplatte, aber so arbeitet ihr immer mit der aktuellen Version – und bei heutigen Massenspeichergrößen sind ein paar MByte mehr gut zu verkraften.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich fühlt sich Apostrophe 3.3 wie ein rundes, reiferes Programm an. Es sind keine spektakulären Features, die die Nutzung verändern, sondern viele kleine Details, die zusammengenommen den Alltag angenehmer machen. Wer auf Linux nach einem Markdown-Editor sucht, der schlicht funktioniert, sich nahtlos ins System einfügt und sich konsequent weiterentwickelt, sollte Apostrophe unbedingt ausprobieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>SSHPilot 3.5.4: Linux-Alternative zu PuTTY oder SecureCRT</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/sshpilot-linux-alternative-putty-securecrt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Sep 2025 19:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Gnome]]></category>
		<category><![CDATA[Server]]></category>
		<category><![CDATA[SFTP]]></category>
		<category><![CDATA[SSH]]></category>
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					<description><![CDATA[SSHPilot bringt Ordnung in den SSH-Alltag: Verbindungen bündeln, Servergruppen verwalten, Port-Weiterleitungen nutzen und entfernte Dateien bequem im Dateimanager einbinden – alles in einer schlanken Anwendung für Linux.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In den letzten Wochen habe ich ein kleines Tool entdeckt, das mir die Arbeit mit meinen SSH-Verbindungen deutlich erleichtert hat: <a href="https://github.com/mfat/sshpilot/" target="_blank" rel="noopener">SSHPilot</a>. Wer regelmäßig mit verschiedenen Servern arbeitet, verliert schnell den Überblick über benötigte Schlüssel, spezielle Konfigurationen oder fortgeschrittene Funktionen wie Port-Weiterleitungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau hier setzt SSHPilot an und erweitert das klassische Terminal um eine übersichtliche Oberfläche auf Basis der Libadwaita, die bewusst einfach bleibt und viele SSH-typische Aufgaben deutlich vereinfacht. Damit eignet sich SSHPilot besonders für GNOME-User etwa als Alternative zum Windows-Klassiker <a href="https://www.chiark.greenend.org.uk/~sgtatham/putty/" target="_blank" rel="noopener">PuTTY</a>, den es auch als <a href="https://linuxundich.de/gnu-linux/kitty-ist-ein-fork-des-freien-ssh-clients-putty-mit-erweiterten-funktionen/">KiTTY für Linux</a> gibt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="833" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-main-1280x833.webp" alt="SSHPilot Terminalfenster mit grünem ASCII-Art-Buchstaben 'A', dem Logo für Arch Linux. Links eine Verzeichnisstruktur mit Verbindungen. Rechts technische Systeminformationen: Betriebssystem, Architektur, Laufzeit und Farbpalette." class="wp-image-45165" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-main-1280x833.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-main-640x416.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-main-646x420.webp 646w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-main-300x194.webp 300w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-main-681x443.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-main.webp 1494w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">SSHPilot bietet ein lokales Terminal und schnellen Zugriff auf entfernte Server via SSH. Die Oberfläche wirkt aufgeräumt und erleichtert die Organisation vieler paralleler Verbindungen.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="833" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-settings-1280x833.webp" alt="Einstellungen von SSHPilot mit drei Registerkarten: 'Interface', 'Terminal' und 'Advanced'. Die Optionen 'Show Welcome Page', 'Application Theme' und 'Auto Focus Terminal' sind sichtbar." class="wp-image-45167" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-settings-1280x833.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-settings-640x416.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-settings-646x420.webp 646w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-settings-300x194.webp 300w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-settings-681x443.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-settings.webp 1494w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Das Interface lässt sich umfangreich anpassen. Neben einem Dark Mode gibt es mehrere Farbpaletten für das Terminal, sodass sich das Programm gut an persönliche Vorlieben angleichen lässt.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="833" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-newconnection-1280x833.webp" alt="Fenster für eine neue Verbindung mit den Feldern 'Nickname', 'Host' und 'Username', sowie Auswahlmöglichkeiten für die Authentifizierungsmethode und den SSH-Key. Schaltfläche 'Speichern' unten rechts." class="wp-image-45166" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-newconnection-1280x833.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-newconnection-640x416.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-newconnection-646x420.webp 646w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-newconnection-300x194.webp 300w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-newconnection-681x443.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-newconnection.webp 1494w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Neue SSH-Verbindungen richtet ihr mit einem kleinen Assistenten ein. Dadurch spart ihr Zeit und müsst Konfigurationsdateien nicht mehr von Hand bearbeiten oder anpassen.</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Mehr als nur ein Terminal</h3>



<p class="wp-block-paragraph">SSHPilot präsentiert sich als vollwertiger SSH-Manager mit eingebautem Terminal, der aber jederzeit die Möglichkeit bietet, Verbindungen auch im bevorzugten Terminal zu öffnen. Die Anwendung integriert sich nahtlos in den GNOME-Desktop und unterstützt sowohl helle als auch dunkle Farbschemata. Für das Terminal selbst stehen mehrere Farbpaletten zur Auswahl, die sich unabhängig von den GNOME-Einstellungen auswählen lassen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="833" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-colorscheme-1280x833.webp" alt="Screenshot der Benutzeroberfläche von SSHPilot, zeigt die Einstellungen für das Farbschema im Terminal. Links sind die Optionen 'Interface', 'Terminal' und 'Advanced' sichtbar. Rechts ist eine Vorschau des Farbschemas zu sehen." class="wp-image-45162" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-colorscheme-1280x833.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-colorscheme-640x416.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-colorscheme-646x420.webp 646w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-colorscheme-300x194.webp 300w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-colorscheme-681x443.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-colorscheme.webp 1494w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Schriftart und Farbpalette des Terminals könnt ihr unabhängig von den GNOME-Einstellungen konfigurieren. So passt sich SSHPilot individuell an den eigenen Workflow an.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders praktisch für erfahrene Anwender: SSHPilot kann bestehende Einstellungen aus der <code>~/.ssh/config</code> direkt einlesen und dauerhaft speichern. Passwörter und Schlüssel-Passphrasen werden dabei sicher verwahrt, ohne dass sensible Daten im Klartext gespeichert oder unnötig in die Zwischenablage gelegt werden.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="833" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-copysshkey-1280x833.webp" alt="Screenshot der Anwendung 'sshPilot' mit einem Menü für Verbindungen. Die Tabelle zeigt verschiedene Verbindungsdetails wie CPU- und Speicherauslastung." class="wp-image-45163" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-copysshkey-1280x833.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-copysshkey-640x416.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-copysshkey-646x420.webp 646w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-copysshkey-300x194.webp 300w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-copysshkey-681x443.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-copysshkey.webp 1494w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">SSHPilot kann gespeicherte Passphrasen und Schlüssel sicher handhaben, ohne dass geheime Informationen im Klartext abgelegt werden. So bleibt der Zugriff auf sensible Daten gut geschützt.</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Übersichtlichkeit und praktische Verwaltung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bedienung ist darauf ausgelegt, viele Verbindungen und Servergruppen übersichtlich zu verwalten. Ihr könnt Hosts bündeln und per Tastenkombination schnell wechseln, ohne mehrere Terminals parallel offen halten zu müssen. Zusätzlich bindet SSHPilot entfernte Verzeichnisse per SFTP direkt in den Dateimanager der <a href="https://linuxundich.de/tag/gnome/" data-type="post_tag" data-id="1734">GNOME</a> Desktop-Umgebung ein. So habt ihr bequemen Zugriff auf die Dateien des Servers und könnt Daten ohne Umwege hoch- und herunterladen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="833" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-filemanager-1280x833.webp" alt="Nautilus Dateimanager mit zwei Fenstern: links eine Verzeichnisstruktur mit 'bender' und 'sshPilot', rechts eine Liste von Ordnern mit blauen Symbolen, darunter 'boot', 'dev' und 'alternatives'." class="wp-image-45164" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-filemanager-1280x833.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-filemanager-640x416.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-filemanager-646x420.webp 646w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-filemanager-300x194.webp 300w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-filemanager-681x443.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-filemanager.webp 1494w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Mit einem Klick öffnet ihr den integrierten Dateimanager und könnt Dateien auf dem Remote-Server direkt bearbeiten, hochladen oder herunterladen – ganz ohne zusätzlichen Client.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus unterstützt SSHPilot lokale, entfernte und dynamische Port-Forwardings, womit viele typische SSH-Szenarien abgedeckt werden. Auch SCP für schnellen Datei-Upload ist integriert. Besonders nützlich: Beim Aufbau einer Verbindung können definierte Kommandos automatisch lokal oder auf dem Zielsystem ausgeführt werden, was Routineaufgaben erheblich vereinfacht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Installation: DEB, RPM oder AUR</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Installation ist unkompliziert: Für Debian- und Fedora-basierte Systeme gibt es fertige Pakete, und auch ein <a href="https://aur.archlinux.org/packages/sshpilot" target="_blank" rel="noopener">AUR-Paket</a> für Arch Linux steht bereit. Der Quellcode liegt offen auf <a href="https://github.com/mfat/sshpilot/" target="_blank" rel="noopener">GitHub</a>, was Anwendern volle Transparenz und Kontrolle über die eigene Software garantiert. Bei mir hat die Installation über das AUR unter Arch Linux problemlos funktioniert.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>yay -Ss sshpilot</strong>
aur/sshpilot 3.5.4-1 (+0 0.00)
    SSH connection manager with integrated terminal,
    tunneling, tabbed interface and scp upload support.
$ <strong>yay -S sshpilot</strong></code></pre>



<h3 class="wp-block-heading">Nützliche Ergänzung zum klassischen SSH</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich ist SSHPilot keine Konkurrenz zum Terminal, sondern eine sinnvolle Ergänzung, die Ordnung schafft und Routineaufgaben erleichtert. Wer regelmäßig zwischen vielen Servern wechselt, Port-Weiterleitungen nutzt oder Dateien überträgt, findet hier einen verlässlichen Helfer. Das Programm bleibt leichtgewichtig und verzichtet auf unnötigen Ballast, wodurch es sich bestens in den Arbeitsalltag integriert. Die DEB- und RPM-Pakete findet ihr auf der <a href="https://github.com/mfat/sshpilot/releases/" target="_blank" rel="noopener">Projektseite</a>, sodass die Installation problemlos gelingt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="833" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-advanced-1280x833.webp" alt="Einstellungen für SSH-Pilot im Tab 'Erweitert'. Sichtbare Optionen: 'Benutzerdefinierte Verbindungsoptionen', 'Verbindungszeitüberschreitung', 'Verbindungsversuche', 'Server-/Client-Zählung', 'Sicherheitsüberprüfung', 'Batchmodus'." class="wp-image-45161" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-advanced-1280x833.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-advanced-640x416.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-advanced-646x420.webp 646w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-advanced-300x194.webp 300w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-advanced-681x443.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/09/sshpilot-advanced.webp 1494w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">In den erweiterten Einstellungen lassen sich SSH-Verbindungen bis ins Detail konfigurieren. So können auch komplexe Szenarien abgebildet werden, ohne die Übersicht zu verlieren.</figcaption></figure>
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		<title>Chainlane: Fahrradnavigation mit Brouter auf dem Smartphone</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Sep 2025 14:26:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[Brouter]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrrad]]></category>
		<category><![CDATA[Navigation]]></category>
		<category><![CDATA[OpenStreeMap]]></category>
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					<description><![CDATA[Brouter gilt als Geheimtipp für Radfahrer, die ihre Routen unabhängig von kommerziellen Diensten planen wollen. Mit Chainlane landet das Tool nun auf Android – praktisch für unterwegs, aber mit einem kleinen Wermutstropfen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Viele abenteuerlustige Radler greifen bei der Routenplanung auf den <a href="https://bikerouter.de" target="_blank" rel="noopener">Bikerouter</a> oder kurz Brouter zurück. Das Tool ist seit Jahren die erste Wahl, wenn es um präzise Routenplanung ohne Abhängigkeit von kommerziellen Diensten wie Komoot, Strava oder RideWithGPS geht. Besonders geschätzt wird die Möglichkeit, die Routing-Profile bis ins kleinste Detail anpassen zu können – egal ob für Rennrad, Gravelbike oder sogar exotische Fortbewegungsmittel wie Liegerad oder Velomobil.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Rechner funktioniert das perfekt: Route bequem mit Ruhre und Geduld im Browser bauen, als GPX exportieren und auf den Radcomputer oder die bevorzugte Navi-App schieben. Aber was, wenn man unterwegs spontan unterwegs eine Route braucht? Genau hier setzt <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=dev.skynomads.chainlane" target="_blank" rel="noopener">Chainlane</a> an – eine neue Android-App, die Brouter und damit die Navigation via OpenCycleMap direkt aufs Smartphone bringt und Google Maps als Fahrradnavi ganz deutlich abhängt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="954" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/bikerouter-web-1280x954.png" alt="" class="wp-image-45131" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/bikerouter-web-1280x954.png 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/bikerouter-web-640x477.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/bikerouter-web-563x420.png 563w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/bikerouter-web-80x60.png 80w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/bikerouter-web-100x75.png 100w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/bikerouter-web-180x135.png 180w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/bikerouter-web-238x178.png 238w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/bikerouter-web-265x198.png 265w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/bikerouter-web-681x508.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/bikerouter-web.png 1422w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Der Bikerouter bietet wesentlich mehr Profile zur optimalen Streckenplanung als Strava, Komoot und Co. So lassen sich dann auch Routen mit Velomobilen oder Liegerädern planen.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Chainlane: Brouter im Hosentaschenformat</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Chainlane habt ihr Brouter samt Offline-Karten direkt auf dem Handy dabei. Ihr könnt spontan eine Route planen, ohne vorher am Rechner GPX-Dateien exportieren zu müssen. In meinem ersten Test hat das schon recht zuverlässig funktioniert: Start und Ziel eingeben oder einfach in die Karte tippen, Routing-Profil auswählen und schon spuckt die App eine Strecke aus.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="461" height="1024" data-id="45121" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/chainlane-brouter-android_01-461x1024.webp" alt="" class="wp-image-45121" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/chainlane-brouter-android_01-461x1024.webp 461w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/chainlane-brouter-android_01-640x1422.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/chainlane-brouter-android_01-691x1536.webp 691w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/chainlane-brouter-android_01-189x420.webp 189w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/chainlane-brouter-android_01-681x1513.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/chainlane-brouter-android_01.webp 720w" sizes="auto, (max-width: 461px) 100vw, 461px"></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="461" height="1024" data-id="45120" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/chainlane-brouter-android_02-461x1024.webp" alt="" class="wp-image-45120" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/chainlane-brouter-android_02-461x1024.webp 461w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/chainlane-brouter-android_02-640x1422.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/chainlane-brouter-android_02-691x1536.webp 691w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/chainlane-brouter-android_02-189x420.webp 189w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/chainlane-brouter-android_02-681x1513.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/chainlane-brouter-android_02.webp 720w" sizes="auto, (max-width: 461px) 100vw, 461px"></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="461" height="1024" data-id="45124" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/chainlane-brouter-android_03-461x1024.webp" alt="" class="wp-image-45124" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/chainlane-brouter-android_03-461x1024.webp 461w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/chainlane-brouter-android_03-640x1422.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/chainlane-brouter-android_03-691x1536.webp 691w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/chainlane-brouter-android_03-189x420.webp 189w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/chainlane-brouter-android_03-681x1513.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/chainlane-brouter-android_03.webp 720w" sizes="auto, (max-width: 461px) 100vw, 461px"></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="461" height="1024" data-id="45122" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/chainlane-brouter-android_04-461x1024.webp" alt="" class="wp-image-45122" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/chainlane-brouter-android_04-461x1024.webp 461w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/chainlane-brouter-android_04-640x1422.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/chainlane-brouter-android_04-691x1536.webp 691w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/chainlane-brouter-android_04-189x420.webp 189w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/chainlane-brouter-android_04-681x1513.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/chainlane-brouter-android_04.webp 720w" sizes="auto, (max-width: 461px) 100vw, 461px"></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="461" height="1024" data-id="45123" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/chainlane-brouter-android_05-461x1024.webp" alt="" class="wp-image-45123" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/chainlane-brouter-android_05-461x1024.webp 461w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/chainlane-brouter-android_05-640x1422.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/chainlane-brouter-android_05-691x1536.webp 691w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/chainlane-brouter-android_05-189x420.webp 189w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/chainlane-brouter-android_05-681x1513.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/chainlane-brouter-android_05.webp 720w" sizes="auto, (max-width: 461px) 100vw, 461px"></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="461" height="1024" data-id="45125" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/chainlane-brouter-android_06-461x1024.webp" alt="" class="wp-image-45125" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/chainlane-brouter-android_06-461x1024.webp 461w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/chainlane-brouter-android_06-640x1422.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/chainlane-brouter-android_06-691x1536.webp 691w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/chainlane-brouter-android_06-189x420.webp 189w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/chainlane-brouter-android_06-681x1513.webp 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2025/08/chainlane-brouter-android_06.webp 720w" sizes="auto, (max-width: 461px) 100vw, 461px"></figure>
</figure>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Navigation unterwegs könnt ihr Chainlane mitsamt Handy am Lenker nutzen – müsst ihr aber nicht. Die berechneten Routen lassen sich seit einem kleinen Update auch ohne Probleme exportieren, etwa auf Radcomputer wie den Wahoo Roam oder auf Garmin-Geräte. Das macht die App sehr flexibel, gerade wenn man schon Fahrrad-Navis hat, deren integrierten Routenalgorithmus aber nicht mag oder eben wenn man eben mit einem &#8222;speziellen&#8220; Fahrrad wie einem Velomobil unterwegs ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Funktionen und Entwicklungsstand</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die App steckt noch mitten in der Entwicklung. Basisfunktionen wie Routenplanung und einfache Navigation sind bereits vorhanden. Abbiegehinweise gibt es, aber sie funktionieren bisher nur zuverlässig, solange ihr auf der geplanten Strecke bleibt. Sprachansagen oder ein robusteres aktives Routing sollen laut Entwickler noch folgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Interessant für fortgeschrittene Nutzer: Ihr könnt eigene Brouter-Profile in Chainlane einbinden. Das Interface ist zwar noch im Umbau, aber schon jetzt lassen sich damit sehr individuelle Strecken berechnen. Mehr Einblicke in den Entwicklungsprozess findet ihr im <a href="https://www.reddit.com/r/Fahrrad/comments/1n1dy3m/ich_stelle_vor_mobile_fahrradnavigation_mit/" target="_blank" rel="noopener">Vorstellungspost des Entwicklers auf Reddit</a>. Der Autor der App ist dort unter dem Namen <a href="https://www.reddit.com/user/RepulsiveRaisin7/" target="_blank" rel="noopener">RepulsiveRaisin7</a> aktiv und beantwortet regelmäßig Fragen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kostenmodell und Zukunft</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Aktuell ist Chainlane kostenlos, inklusive aller Funktionen. Später soll ein Abo-Modell kommen – im Gespräch sind rund 15 Euro pro Jahr. Hinter dieser Paywall sollen Zusatzfunktionen wie etwa Points of Interest (z. B. Wasserstellen, Cafés, Radläden, Unterstände) in der Karte oder ein Energiesparmodus landen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Wermutstropfen für alle von uns, die Wert auf freie Software legen: Chainlane ist nicht Open Source und derzeit ausschließlich im <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=dev.skynomads.chainlane" target="_blank" rel="noopener">Google Play Store</a> erhältlich. Das ist schade, gerade weil die Basis – Brouter – ein Paradebeispiel dafür ist, wie mächtig und zukunftsfähig Open Source sein kann. Wer sein Android-Handy von Google befreit hat, muss daher weiterhin auf <a href="https://f-droid.org/de/packages/net.osmand.plus/" target="_blank" rel="noopener">OsmAnd~</a> vertrauen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gute Option mit Potential</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Chainlane ist also eine spannende Ergänzung für alle, die Brouter auch unterwegs flexibel nutzen wollen. Die App steckt noch in den Kinderschuhen, funktioniert in meinem Test aber schon erstaunlich gut. Wer sich bisher mit GPX-Exporten und Importen herumgeschlagen hat, bekommt hier ein praktisches Werkzeug an die Hand. Wenn ihr ohnehin Brouter-Fans seid, lohnt sich ein Blick. Und vielleicht überzeugt Ihr den Entwickler ja noch davon, Chainlane irgendwann als freie Software anzubieten – das wäre ein Gewinn für uns alle.</p>
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