Wer in Deutschland die WordPress Stats einsetzt, muss wissen, dass der Dienst in der Kritik der Datenschützer steht bzw. stand. Der Grund dafür war die Entscheidung von Automattic, dem Unternehmen von WordPress-Gründer Matt Mullenweg, zusätzliche Skripte in das Statistik-Plugin einzubauen, die Daten an das Unternehmen Qantcast übermitteln, das unter anderem persönliche Profile von Websurfern erstellt. Der Blogger und Webentwickler Frank Goossens hatte daher mit DoNotTrack ein WordPress-Addon entworfen, das den Tracking-Code herausfiltert, so dass wieder nur noch die Seitenaufrufe gezählt werden. Das Plugin gibt es seit Kurzem nun unter neuem Namen WP DoNotTrack und mit neuen Funktionen im Plugin-Verzeichnis von WordPress. Bislang musste man das Addon von Hand als .zip-Datei herunterladen und manuell installieren, da es nicht im Plugin-Verzeichnis von WordPress war. Mit der Überarbeitung des Plugins ist das jedoch Geschichte, es lässt sich jetzt ganz wie gewohnt von extend.wordpress.org unter dem neuen Namen WP DoNotTrack herunterladen bzw. aus der Plugin-Verwaltung im WordPress-Backend heraus installieren. Wer das Plugin noch als DoNotTrack im Einsatz hat, der muss es deaktivieren/deinstallieren und dann WP DoNotTrack aus dem Plugin-Manager installieren. Da es sich um ein neues Plugin und im Sinne des Plugin-Verzeichnisses nicht um ein Update handelt, werdet ihr nicht auf die Neuerung hingewiesen.

Die neue Version kann entweder das Tracking durch Qantcast komplett deaktivieren oder die Do Not Track Konfiguration des Browsers auswerten (Geht nur bei Firefox 4+, IE9 oder Safari) und dementsprechend die Privatsphäre des Websurfers beachten. Zudem gibt es noch zwei unterschiedliche Betriebsmodi. Die Blacklist sperrt explizit Skripte bestimmter Quellen, über die Whitelist lässt sich dagegen festlegen, welche Quellen das DOM verändern dürfen. Somit kann man ganz gezielt solche Tracker aussperren, allerdings verlangt die Pflege der Whitelist mehr Wissen.






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