WP DoNotTrack (vormals DoNotTrack) mit neuen Funktionen

Avatar von Christoph Langner

2 Min. Lesezeit

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DoNotTrack heißt jetzt WP DoNotTrack, steht im Plugin-Verzeichnis und kann mehr: Das Plugin filtert den Tracking-Code aus den Wordpress Stats und wertet auf Wunsch Do Not Track aus.

Spuren im Schnee

Wer in Deutschland die WordPress Stats einsetzt, muss wissen, dass der Dienst in der Kritik der Datenschützer steht bzw. stand. Der Grund dafür war die Entscheidung von Automattic, dem Unternehmen von WordPress-Gründer Matt Mullenweg, zusätzliche Skripte in das Statistik-Plugin einzubauen, die Daten an das Unternehmen Qantcast übermitteln, das unter anderem persönliche Profile von Websurfern erstellt. Der Blogger und Webentwickler Frank Goossens hatte daher mit DoNotTrack ein WordPress-Addon entworfen, das den Tracking-Code herausfiltert, so dass wieder nur noch die Seitenaufrufe gezählt werden. Das Plugin gibt es seit Kurzem nun unter neuem Namen WP DoNotTrack und mit neuen Funktionen im Plugin-Verzeichnis von WordPress. Bislang musste man das Addon von Hand als .zip-Datei herunterladen und manuell installieren, da es nicht im Plugin-Verzeichnis von WordPress war. Mit der Überarbeitung des Plugins ist das jedoch Geschichte, es lässt sich jetzt ganz wie gewohnt von extend.wordpress.org unter dem neuen Namen WP DoNotTrack herunterladen bzw. aus der Plugin-Verwaltung im WordPress-Backend heraus installieren. Wer das Plugin noch als DoNotTrack im Einsatz hat, der muss es deaktivieren/deinstallieren und dann WP DoNotTrack aus dem Plugin-Manager installieren. Da es sich um ein neues Plugin und im Sinne des Plugin-Verzeichnisses nicht um ein Update handelt, werdet ihr nicht auf die Neuerung hingewiesen.

Die neue Version kann entweder das Tracking durch Qantcast komplett deaktivieren oder die Do Not Track Konfiguration des Browsers auswerten (Geht nur bei Firefox 4+, IE9 oder Safari) und dementsprechend die Privatsphäre des Websurfers beachten. Zudem gibt es noch zwei unterschiedliche Betriebsmodi. Die Blacklist sperrt explizit Skripte bestimmter Quellen, über die Whitelist lässt sich dagegen festlegen, welche Quellen das DOM verändern dürfen. Somit kann man ganz gezielt solche Tracker aussperren, allerdings verlangt die Pflege der Whitelist mehr Wissen.

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5 Kommentare zu „WP DoNotTrack (vormals DoNotTrack) mit neuen Funktionen“

  1. Avatar von

    Aua. „Vormals“ schreibt man mit „V“

    1. Avatar von Christoph

      Danke, yep der tut in der Tat weh. Das kommt dafon ( 😉 ) wenn man nachträglich nochmal den Titel ändert und das Hirn komplett abschaltet. Ich brauch hier mal ne Schlussredaktion 😉

  2. Avatar von Ano Nym

    Hallo Christoph,

    vielen Dank für den Artikel. Aus Datenschützer Sicht fände ich es sehr schön, wenn du die Automatische Übertragung an Xing / Twitter / Facebook / Google+ / Delicious in deinem Blog durch nützen der Heise 2-Klick Lösung unterbinden würdest.

    Dann könnten deine Seitenbesucher frei entscheiden, ob sie die Daten weiterreichen wollen oder nicht, weil dann erst die Daten an das jeweilige Social Network übertragen werden, wenn man den ersten Klick getätigt hat. Ein klitzekleiner mehr aufwand für ein Großes Stück mehr Datensparsamkeit.

    In die gleiche Kerbe schlägt mein zweiter Wunsch. Wie wäre es, wenn du auf die komplette Erfassung von IP Adressen verzichten würdest und dir dadurch das Wir-Speichern-Nicht Gütesiegel verdienst?

    Optimalerweise beschreibst du das dann auch noch in einem Blogbeitrag wie du das dann umgesetzt hast.
    Dann wäre ich mehr als Zufrieden mit deinem Blog 😉

    Vielen Dank und ein frohes Weihnachtsfest

    Ano Nym

    1. Avatar von Christoph

      Hi!

      Vielen Dank für den Artikel. Aus Datenschützer Sicht fände ich es sehr schön, wenn du die Automatische Übertragung an Xing / Twitter / Facebook / Google+ / Delicious in deinem Blog durch nützen der Heise 2-Klick Lösung unterbinden würdest.

      Räusper, schau dir mal meine Lösung an. Die genannten Dienste sind schon, bis auf Flattr, dementsprechend eingebunden. Die Two-Click Lösung, finde ich zwar technisch Gelungen, doch nicht so hübsch. Daher setze ich aktuell auf einfache statische Bilder und entsprechende automatisch generierte Links. Für Flattr kenne ich jedoch keine Offline-Lösung.

      Ansonsten kommuniziere ich eigentlich recht offen, was hier gespeichert wird und was nicht. Wenn man mir länger folgt, dann bekommt man das eigentlich auch mit. Vielleicht kurz als Zusammenfassung…

      * Beim Abgeben eines Kommentars sind weder Name noch E-Mail Pflichtfelder
      * Die IPs der Kommentatoren werden nach 24h gelöscht, innerhalb der Zeit sollte ich die Kommentare auf problematische Inhalte gecheckt haben
      * Ein Usertracking erfolgt auf die letzte IP-Gruppe anonymisiert auf eine eigene Piwik-Installation

      Grüße
      Christoph

      1. Avatar von Ano Nym

        Hi Christoph,

        vielen Dank für deine Antwort,

        Sorry, das habe ich dann wohl falsch angenommen. Ich finde die Heise 2 Klick Lösung halt sehr gelungen, da man dann sofort erkennt, dass da auf Datenschutz geachtet wird.

        Gruß Ano Nym

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