Auch wenn Skype mittlerweile zum Microsoft-Imperium gehört, geht die Entwicklung des Skype-Clients für Linux weiter. Die gestern veröffentlichte Version Skype 4.3 für Linux bringt jetzt eine leicht überarbeitete Oberfläche mit, doch die wichtigste Änderung findet sich wohl unter der Haube: Die neue Version setzt komplett auf Soundserver PulseAudio, das bisher zusätzlich unterstützte Alsa-Backend ist komplett aus der neuen Version gefolgen.
Wer eine der großen Distributionen wie Ubuntu, Debian, Fedora oder OpenSUSE unverändert benutzt, der wird von der Änderung kaum etwas mitbekommen — die meisten Distributionen liefern PulseAudio von Haus aus mit. Wer sich sein eigenes Linux jedoch selber zusammenstrickt und um PulseAudio einen weiten Bogen macht, der wird mit Skype 4.3 keinen Ton mehr aus den Boxen bekommen.
Skype 4.3 bekommt ihr als DEB- oder RPM-Paket von der Skype-Homepage, oder natürlich über die Paketquellen eurer Distribution — Unter Arch wird das Update jedoch noch nicht ausgeliefert. Wer Skype 4.3 auf die Schnelle einmal kurz austesten möchte, der holt sich die „Dynamic“-Version von der Homepage und entpackt das Archiv einfach in seinem Homeverzeichnis.







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