Microsoft veröffentlicht Skype 4.3 für Linux

Avatar von Christoph Langner

1 Min. Lesezeit

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Auch wenn Skype mittlerweile zum Microsoft-Imperium gehört, geht die Entwicklung des Skype-Clients für Linux weiter. Die gestern veröffentlichte Version Skype 4.3 für Linux bringt jetzt eine leicht überarbeitete Oberfläche mit, doch die wichtigste Änderung findet sich wohl unter der Haube: Die neue Version setzt komplett auf Soundserver PulseAudio, das bisher zusätzlich unterstützte Alsa-Backend ist komplett aus…

Skype unter Linux

Auch wenn Skype mittlerweile zum Microsoft-Imperium gehört, geht die Entwicklung des Skype-Clients für Linux weiter. Die gestern veröffentlichte Version Skype 4.3 für Linux bringt jetzt eine leicht überarbeitete Oberfläche mit, doch die wichtigste Änderung findet sich wohl unter der Haube: Die neue Version setzt komplett auf Soundserver PulseAudio, das bisher zusätzlich unterstützte Alsa-Backend ist komplett aus der neuen Version gefolgen.

Wer eine der großen Distributionen wie Ubuntu, Debian, Fedora oder OpenSUSE unverändert benutzt, der wird von der Änderung kaum etwas mitbekommen — die meisten Distributionen liefern PulseAudio von Haus aus mit. Wer sich sein eigenes Linux jedoch selber zusammenstrickt und um PulseAudio einen weiten Bogen macht, der wird mit Skype 4.3 keinen Ton mehr aus den Boxen bekommen.

Skype 4.3 bekommt ihr als DEB- oder RPM-Paket von der Skype-Homepage, oder natürlich über die Paketquellen eurer Distribution — Unter Arch wird das Update jedoch noch nicht ausgeliefert. Wer Skype 4.3 auf die Schnelle einmal kurz austesten möchte, der holt sich die „Dynamic“-Version von der Homepage und entpackt das Archiv einfach in seinem Homeverzeichnis.

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14 Kommentare zu „Microsoft veröffentlicht Skype 4.3 für Linux“

  1. Avatar von Tom Stojke (@stojmas)

    Und doch ist es immer noch besser, gleich ganz die Finger von Skype zu lassen. 😉

    Mittlerweile sind doch eh alle bei Whatsapp.. (Was ja auch nicht besser ist).

    1. Avatar von Christoph

      Mit WhatsApp kann man Audio- und Video-Gespräche führen? 😉 Auch wenn alle gerne über Skype schimpfen: Ich kenne keine bessere und zuverlässigere Lösung, um mit Menschen an den weniger entwickelten Enden der Welt (Lateinamerika, Afrika) kostengünstig zu sprechen. Hangouts, SIP, XMPP/Jingle? Alles schon probiert, die Audio-/Video-Telefonie ist diesen Lösungen schon bei guten Voraussetzungen überlegen — auch wenn ich lieber eine tolle quelloffene und freie Alternative hätte… Skype findest du dort so gut wie in jedem Internetcafe auf dem Rechner und die Verbindung funktioniert auch bei der schlechtesten Verbindung noch brauchbar. Wenn du am Ende der Welt sitzt und deine Daten durch ein stotterndes Nadelöhr leiten musst, dann bist du froh über Skype 🙂

      1. Avatar von Tom Stojke (@stojmas)

        Ok, das sind definitiv valide Argumente. 🙂

      2. Avatar von Jonas

        Mit Tox ist gerade die erste wirklich vielversprechende Open-Source alternative zu Skype in Entwicklung.
        Ist zwar noch nicht ganz fertig, aber es scheint richtig gut zu werden.

  2. Avatar von Heiko

    Aber noch immer keine native 64bit Version für Fedora (und das im Jahr 2014) -> KO-Kriterium.

    1. Avatar von Sebastian
      Sebastian

      @Heiko
      Warum? 64-bit macht bei Betriebssystemen, Speicherfressern und aufwendigen 3D-Spielen Sinn – bei 0815-Anwendung wie Skype allerdings nicht – zumindest wenn ein signifikanter Teil der Nutzer noch 32-bittig unterwegs ist (und es daher zwei Versionen geben müsste). ((Ja, mir ist bekannt dass sich 64-bittige Linuxer dann multilib sparen könnten – Speicherplatz ist billig geworden in den letzten Jahren, und Microsoft immer noch nicht zum gemeinnützigen Verein mutiert.))

  3. Avatar von Heiner

    Lustig, die Download-Option für OpenSuse lautet Version 12.1. Soweit ich mich erinnere läuft hier bei mir Version 13.1 😉

    1. Avatar von Christoph

      Skype gibt mit „$DISTRIBUTION $VERSION“ traditionell die Version an, ab der sich das Skype-Paket installieren lässt. Skype für Ubuntu 10.04 32-Bit ist also für alle Ubuntu 10.04 32-Bit oder neuer geeignet, das OpenSUSE-Paket eben dann ab Suse 12.1. Geschickt ist diese Namensgebung natürlich nicht. Grüße, Christoph.

  4. Avatar von Joerg Schiermeier

    So, spätestens seit gestern, Freitag, dem 8. August 2014, geht nichts mehr mit alten Skype-Versionen. Microsaft hat damit endgültig Versionen vor Skype 4.3 ins Abseits manövriert.
    Überprüft wird das bei der Anmeldung am Skype-Server.
    Und wer jetzt kein PA – PulseAudio am laufen hat, ist draußen.

  5. Avatar von ps

    Hello
    genau das ist mein Problem, ich kann mich nicht mehr anmelden und mein Ubuntu 12.04 64bit kann Skype nicht deinstallieren, weil Ubunutu mir sagt es sei nicht vorhanden, obwohl es vorhanden ist.
    Soll ich einfach die neue Version von Skype runterladen und darüber installieren?

    1. Avatar von Christoph

      Ich denke das solltest du tun können, wenn nicht wären die Ausgaben von…

      $ sudo dpkg -k skype | grep ii
      $ sudo apt-get remove skype

      …interessant. Christoph.

  6. Avatar von T. Pietsch

    Hallo.
    Interressanter Artikel.Bei mir läuft Skype 4.3 nicht mehr brauchbar.Ich kann keine Gespräche mehr führen.Ich habe sämtlich workarounds schon durch.Keiner davon ändert auch nur einen Bruchteil.Die Anwendung hakt und ruckt. bei Video und bei Audio noch schlimmer.Mein gegenüber egal wer kann mich nicht verstehen.Die alten Versionen haben funktioniert.Ich verwende kubuntu 14.04 LTS.Ich habe eine 200 Mbit Leitung und der Core I5 hat Gigabit Lan Anbindung.Es tritt aber auch bei meinen beiden Notebooks auf.Mit Ubuntu 14.10 und beim Netbook mit 12.04.Meine Bandbreite ist der Hammer ich habe down und upload raten die manchen USB Stick alt aussehen lassen.
    Keine Ahnung was da los ist.Habe es deinstalliert und Skype nicht mehr.Es geht nicht.Windows habe und will ich nicht.Also „Tsched 0“ ändert nichts?!Der Start Parameter mit 30 oder 60 ändert auch nichts.Das Problem bleibt.Das Problem tritt nur mit Skype auf.Na gut,dann halt nicht….

    1. Avatar von Christoph

      Hmmm, das du mal „frisch“ angefangen, also ~/.skype gelöscht?

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