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Was ist Flattr?

Lange Zeit gab es kein brauchbares “Micropayment”-System, über das Leser Autoren oder Entwicklern etwas zukommen lassen können. Letztendlich nutzt man oft (so auch ich) den Dienst Paypal, den jedoch viele kritisch sehen, wenn nicht sogar ablehnen.

Der Gründer der Tauschplattform Pirate Bay, Peter Sunde, hat mit Flattr nun ein soziales Mikro-Bezahlsystem auf den Weg gebracht. “To flatter” bedeutet auf Deutsch “schmeicheln”. Die Idee: Jeder User hat einen Account, auf den er einen monatlichen Beitrag einzahlt, den er für Internetinhalte ausgeben will. Wenn er etwas Gutes gefunden hat, drückt er auf den Flattr-Button. Am Ende des Monats wird der Betrag zu gleichen Teilen unter allen geflatterten Urhebern aufgeteilt. Es gibt auch ein Video von Flattr, das dieses System erklärt:

Flattr bietet Journalisten, Bloggern, Kreativen oder Entwicklern damit die Möglichkeit, ihre Arbeit zu finanzieren und den Konsumenten die Chance, ihre Wertschätzung auszudrücken. Jeder Flattr-Button zeigt an, wie oft er geklickt wurde.

Wie kannnst du bei Flattr mitmachen?

In der Anfangsphase von Flattr konnte man ohne Einladung keine Accounts anlegen, diese Testphase ist jedoch seit Mitte August 2010 vorbei. Flattr ist nun offen für Jeden. Wie bei anderen Online-Diensten üblich könnt Ihr über eine Registrierung-Seite einen Account anlegen. Außer einer E-Mail-Adresse müsst Ihr keine Daten angeben.