Linux und Ich

Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT

OpenVPN für Android ohne Root

11. Mai 2012
von Christoph Langner
9 Kommentare

OpenVPN für Android ohne Root

Darauf haben sicherlich schon einige Linuxer mit einem nicht-rootbaren oder einem nicht-gerooteten Androiden gewartet: OpenVPN für Android. Mit dem neuen VPNService der Android API 14+ (eben ab Ice Cream Sandwich) ist es möglich VPN-Dienste zu entwickeln, die ohne Root-Zugriff funktionieren. Das Open-Source Projekt ics-openvpn versucht dies eben nun mit OpenVPN.

Mein kleiner Server zuhause läuft leider gerade nicht, so dass ich es selber testen könnte, aber Ihr könnt es ja selber mal probieren und dann berichten. OpenVPN für Android lässt sich bereits aus dem Google Play Store installieren, die App trägt sich wie gewohnt in den App-Drawer ein, von dort aus lässt sie sich konfigurieren.

OpenVPN für Android ohne Root

Der Import von OpenVPN-Konfigurationen – wie man es vom Linux-Desktop her kennt – ist leider bislang noch nicht möglich, auch wird bislang nur der TAP-Modus (Bridging) unterstützt, TUN (Routing) ist noch nicht implementiert (Siehe wiki.openvpn.eu zu den Unterschieden).

Der Entwickler sucht noch Unterstützung bei der Übersetzung des OpenVPN-Clients in verschiedene Sprachen, auch die deutschsprachige Lokalisierung ist noch nicht komplett, daher können wir recht leicht etwas zum Projekt beitragen. Informationen – leider in ziemlich knapper Form- zur Übersetzung, findet man auf der Homepage des Projekts.

(Via Andreas Proschofsky auf Google+)

The Debian Administrators Handbook als Paperback und GPL/CC-Download

10. Mai 2012
von Christoph Langner
13 Kommentare

The Debian Administrator’s Handbook als Paperback und GPL/CC-Download

Ich möchte eure Aufmerksamkeit kurz auf das Debian Administrator’s Handbook lenken. Das Buch ist eine Übersetzung des französischen Werks Cahier de l’Admin Debian Squeeze, der beiden Debian-Entwickler Raphaël Hertzog und Roland Mas, die das Buch nach einer Crowd-Funding-Aktion, bei der fast 25.000 Dollar zusammen kamen, selber übersetzt haben.

Das Buch ist sowohl unter der GPL, als auch unter der CC-BY-SA lizenziert und kann/darf daher frei verteilt, online gelesen, als E-Book in verschiedenen Formaten heruntergeladen und alternativ auch über Lulu als Paperback gekauft werden. Das Erstellen des Buches, die Übersetzung und die Pflege kostet einiges an Aufwand, daher bitten die beiden Autoren das Buch bei gefallen zu kaufen oder eine Spende für das Projekt zu hinterlassen.

The Debian Administrators Handbook zum Download

Wer also für die Sommerferien, vorlesungsfreie Zeit oder den langen Sommer-Urlaub noch eine passende Lektüre sucht, der kann sich das Buch schonmal einpacken, 468 Seiten pures Debian-Know-how, das auch unter Ubuntu sicherlich nicht unnütz ist, warten auf euren Download oder Einkauf.

//PS: Und wer in der freien Zeit nichts zu tun hat und gar nicht erst ausspannen möchte, der kann sich daran setzen das Buch zu übersetzen. Das Buch wird mit Publican in einem github-Repository gemanagt, die Übersetzung erfolgt dann über po-Files. Weitere Informationen zur Übersetzung und Engagement bzgl. des Buches findet Ihr auf contribute to the project.

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SSH Shell für Chrome bzw. Chromium

7. Mai 2012
von Christoph Langner
9 Kommentare

SSH Shell für Chrome bzw. Chromium

Ich weiß zwar noch nicht genau, warum ich das jemals brauchen sollte, aber wer den Browser dank zahlreicher Web-Apps praktisch nicht mehr verlässt, der freut sich eventuell für eine SSH-Shell im Browser. Secure Shell für Chrome bzw. Chromium ist eine Erweiterung der Chromium-Entwickler, die SSH über hterm (ein in JavaScript implementiertes Terminal) in den Browser holt. Die Secure Shell ist mit einem Klick aus dem Chrome-Webstore installiert, weitere Informationen zum Projekt gibt es in der FAQ des Add-Ons.

SSH-Shell für Chrome bzw. Chromium

//PS: Ein konkreter Nutzen fällt mir spontan ein. Nicht jeder darf auf seiner Arbeitskiste Software installieren, hat aber Chrome/Chromium zur Verfügung. Oder man nutzt einen Chrome mit der SSH-Erweiterung als mobile App auf einem USB-Stick. Gibt sicherlich noch ein paar weitere sinnvolle Anwendungsfälle und Chrome OS gibt’s ja schließlich auch noch.

Ubuntuusers.de rufen zu Spenden auf

4. Mai 2012
von Christoph Langner
3 Kommentare

Ubuntuusers.de sammeln fast 15.000 Euro

Gerade bekomme ich von Torsten Franz die Meldung, dass die Spendensammlung der Ubuntuusers.de-Community äußerst erfolgreich verlaufen ist. In nur einer Woche sind 14.789,81 Euro (so der aktuelle Stand vom 04.05.) von mehr als 400 Spendern auf dem Konto der Community eingetroffen, damit wurde das Minimalziel von 12.000 Euro deutlich übertroffen! Gratulation an die gesamte Community für das Vertrauen in die Gruppe!

Der Überschuss der Spendenaktion wird beim nächsten Teamtreffen der Community – entgegen anderslautender Berichte ;) – nicht in freizügige Damenbegleitung und teuren Alkohol investiert, sondern bleibt der Community erhalten. Die Spende ist zweckgebunden und wird ausschließlich in die Infrastruktur investiert. So wird eventuell ein weiterer Server angeschafft oder Geld für Ersatzteile zurückgelegt, die Planungen laufen…

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