In den Beiträgen zum 25 Dollar Mini-PC Raspberry Pi der Raspberry Pi Foundation gab es schon öfters die Frage nach dem „Wann“. Wann endlich kann man das kleine Schmuckstückchen kaufen und mit dem Tüfteln anfangen? Nach einem Missverständnis mit einem Reporter stellt die Foundation heute auf der Homepage klar, wann der Pi zu kaufen sein wird, wie man ihn erstehen kann und ob der Rechner vorerst nur an Entwickler verkauft wird.
Laut der Raspberry Pi Foundation wird mit den ersten ~10000 Rechnern im Dezember gerechnet. Über die Homepage, die Mailingliste und Twitter wird dann der Verkaufsstart bekannt gegeben. Kaufen kann jeder, der rechtzeitig auf den „Kaufen“-Button klicken kann. Eventuell werden aber die Interessenten bevorzugt, die sich bereit erklären, zusammen mit ihrem Exemplar ein weiteres zu spenden, doch noch ist in dieser Richtung nichts entschieden.
Der Raspberry Pi ist ein Mini-PC mit praktisch vollständiger Ausstattung. Der Rechner ist praktisch nur so groß wie eine Kreditkarte, verfügt aber über einen ARM11-basierten Prozessor Broadcom BCM2835 mit 700 MHz, 128 MB Ram, einen USB-2.0-Port, einen Slot für SD-Karten, einen 3,5 mm Audioausgang und einen HDMI-Videoausgang. Das mit voraussichtlich 35 Dollar etwas teurere Modell besitzt zudem einen 2-Port-USB-Hub, eine Ethernet-Schnittstelle und über 256MB Ram.
Ich bin auf jeden Fall gespannt. Allerdings bezweifle ich, dass ich beim ersten Run auf das Gerät dabei sein werde. Ich lasse da lieber den Leuten den Vortritt, die den Rechner seinem angestammten Einsatzbereich — der Bildung — zuführen möchten. Mit Sicherheit wird es auch nicht leicht sein, beim entsprechenden Andrang ein Modell zu bekommen. Doch früher oder später steht die kleine Himbeere sicherlich auf meinem Schreibtisch oder klemmt als Mediacenter hinter meinen Fernseher — wenn die Rechenleistung dafür ausreichen sollte.





Schreibe einen Kommentar