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FRITZ!OS jetzt auch für ältere FRITZ!Boxen

FRITZ!OS jetzt auch für ältere FRITZ!Boxen

| 4 Kommentare

Mit einem Marktanteil von über 66 Prozent bei den DSL-Routern ist diese Pressemeldung von AVM sicherlich für viele von euch interessant: AVM gibt FRITZ!OS, also die mittlerweile umbenannte FRITZ!Box Firmware, für weitere FRITZ!Boxen frei. Damit gibt es FRITZ!OS nun für die Boxen 7390, 7360, 7330, 7320, 7312, 7270, 7240, 6360 Cable, 3370 und 3270. Das Update läuft entweder über die in der FRITZ!Box eingebaute Update-Routine übers Internet, oder über den manuellen Download der Firmware. Eure wertvollen Daten und Einstellungen bleiben beim Update erhalten, ein Backup — das beim Ausführen des Backups automatisch angestoßen wird — ist aber sicherlich auch keine schlechte Idee.

FRITZ!OS liest das Adressbuch von Google, Web.de und GMX aus.

 

Von den Funktionen finde ich die neue Firmware nicht sooooo spannend. Das große Feature, die “MyFRITZ-Cloud” ist leider nicht viel mehr als ein Ersatz für DynDNS-Anbieter wie bspw. Dyn.com oder no-ip.com. Ohne Desktop-Clienten, die im Hintergrund Daten synchronisieren, ist die eigene MyFRITZ-Cloud leider nur ein lahmer Online-Speicher, aber beleibe kein Ersatz für Dropbox und Co. Dann setzt man lieber ownCloud auf einem Raspi ein :)

Das für mich wichtigste Neuerung bei FRITZ!OS ist die Anbindung der Adressbücher von GMX, Web.de und natürlich Google. Die FRITZ!Box kann das Adressbuch von Google einlesen, so dass man nur mehr einen Adressbestand pflegen muss. Leider aber können “normale” DECT-Telefone das Adressbuch der FRITZ!Box nicht nutzen, da muss man schon zu einem Androiden mit FRITZ!App Fon oder einem FRITZ!Fon von AVM greifen.

 

 

Autor: Christoph Langner

Hallo, ich bin Christoph -- Linux-User, Blogger und pragmatischer Fan freier Software. Wie Ihr ohne Zweifel bemerkt haben solltet schreibe ich hier über Linux im Allgemeinen, Ubuntu im Speziellen, sowie Android und andere Internet-Themen. Wenn du Freude an meinen Artikel gefunden haben solltest, dann kannst du mir über Facebook, Google+ oder Twitter oder natürlich dem Blog folgen.

4 Kommentare

  1. Ich habe das Telefonbuch seit ca. März dank der Laborversion auch auf meinem Gigaset Telefon, AVM’s eigene Dect Telefone sind also nicht nötig. Hier eine Übersicht über alle kompatiblen Modelle: http://wiki.ip-phone-forum.de/fritz_box7270-dect#tabellarische_uebersicht

  2. Dann setzt man lieber ownCload auf einem Raspi ein

    –> muss “ownCloud” heißen ;)

  3. Ich sehe das ähnlich die Cloud Funktionen der FRITZ!Box sind nicht gerade überragend, dafür habe ich eine Dockstar dem Raspi fehlt leider GB LAN.

    Auf meiner FRITZ!Box 7390 habe ich auch FRITZ!OS installiert (für die alte FRITZ!Box 7170 gibt es das ja leider nicht mehr aber die wird wen der Kabelanschluss geschaltet ist eh durch die FRITZ!Box 7390 ersetzt da die 7390 der 6360 Cable weichen muss) und die interessanteste neue Funktion finde ich das ändern des DNS Servers über das Webinterface ohne “gefrickel” wie bisher [1].
    auch bei der FRITZ!Box 6360 Cable [2] gibt es diese Funktion, da die Box Eigentum des Providers ist und man daran nicht rumfrickeln darf ein großer Pluspunkt.
    Auch das “Gemeinsame Telefonbuch” ist eine Funktion die ich zu schätzen gelernt habe (für das Smartphone+Tablet+PC läuft das ja sowieso schon über Google).
    Aber auch das mitnutzen des Internetzugang über WLAN könnte für einige interessant sein wie auch der Gastzugang über LAN.

    [1]: http://de.gonline.at/index.php/menue-home/anleitung-dns-server-in-der-fritzbox-aendern
    [2]: http://de.gonline.at/index.php/menue-home/blog/blog-computer/143-fritzbox-am-kabel-fritzbox-6360-cable-im-vergleich-mit-dem-vdsl-topmodell-von-avm-der-fritzbox-7390

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