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Spark mit Plasma Active kann vorbestellt werden

Spark mit Plasma Active kann vorbestellt werden

| 4 Kommentare

Das Spark mit Plasma Active und Linux-Kernel hatte ich Euch vor ein paar Tagen ja schon einmal vorgestellt. Wie vom Projekt-Betreiber Aaron Seigo angekündigt wurde, kann das auf dem Zenithink C71 basierende Spark, jetzt unverbindlich vorbestellt werden. Diese “Vor-Bestellung” soll dazu dienen, die Nachfrage auszuloten, so dass der Endpreis von etwa 200 Euro besser taxiert werden kann. Wer sich jetzt in der Liste bei Makeplaylive.com einträgt, der wird später bei der eigentlichen Bestellung bevorzugt behandelt.

Im Spark tickt ein Amlogic 8726-M, auf Basis des ARM Cortex A9 mit 1 GHz Taktfrequenz, als CPU. Dazu kommen 512 MByte Speicher, eine Mali 400  als GPU, das kleine sieben Zoll Display mit einer Auflösung von 800×480 Pixeln inklusive einem kapazitiven Touchscreen und  interne NAND-Speicher mit 4 GByte. Was im Gegensatz zu “normalen” Tablets fehlt, ist ein UMTS-Modem und ein GPS-Empfänger, beides soll später aber in einem zweiten Modell folgen.

Das Spark-Tablet mit Linux-Kernel und Plasma Active Desktop lässt sich vorbestellen.

Die inneren Werte des Tablets sind nun beleibe kein Renner, aber beim Spark geht es nicht drum das beste Linux-Tablet zu bauen, sondern erstmal eine Basis zu schaffen und Erfahrungen zu sammeln. Der Active-Plasma-Desktop, des auf Meego aufbauenden Mer Projects, ist noch jung und es braucht eben eine erste Demonstrations-Plattform, auf der Entwickler ihre ersten Schritte machen können. Wer Fragen zum Spark, Active Plasma und Mer hat, der wird vielleicht in der von Aaron erstellten FAQ fündig.

Das größte Problem so ein Tablet zu produzieren, ist die Auswahl brauchbarer Komponenten und natürlich der Preis. Das Spark wird sich natürlich nicht x Millionen fach verkaufen lassen, zudem soll die Hardware vollständig mit quelloffenen Treibern unterstützt werden, das schränkt die Möglichkeiten massiv ein. Aktuell versucht man noch die letzten proprietären Komponenten aus der Firmware zu verbannen, so dass man später dann ein “richtiges” Open-Source Tabletz ausliefern kann.

Autor: Christoph Langner

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4 Kommentare

  1. Es scheint zwar wirklich ein Klasse Projekt zu sein, allerdings brauche ich ein Tablet auch im Produktiveinsatz – Ich will so ein Teil dort benutzen, wo ich weder mein Notebook noch mein PC stehen habe (Zuhause und im Büro kann ich mich komfortabler durch das Internet bewegen).

    So gerne ich auch ein freies Gerät hätte und so dringend ich einen Nachfolger für mein “Dell Streak” suche… …aber ohne UMTS-Modem ist es für mich nicht brauchbar. – KDE Plasma Active würde ich aber sofort testen, auch wenn (und vor allem weil) es bei weitem noch nicht massentauglich ist.

  2. Ich finde auch das das Projekt ne klasse Sache ist, allerdings kann ich nicht verstehen (wie auch bei vielen Android Tablets) wie man immer auf so eine “minimal” Auflösung von 800×480 setzt. Dann kann ich doch genauso mit meinem Smartphone arbeiten.
    Ich habe mir für Unterwegs ein 7″ Tablet mit 1024×600 besorgt und ich finde das gerade so ausreichend um Produktiv zu sein.

  3. @psnfm

    KDE Plasma Active würde ich aber sofort testen, auch wenn (und vor allem weil) es bei weitem noch nicht massentauglich ist.

    Also da muss ich wiedersprechen. Plasma Active kann sehr gut schon genutzt werden. alle Grundfunktionen sind dabei. Der Browser funktioniert selbst mit Googleplus, was ja bekanntlich nur unterstützte Browser rein lässt. Anwendungen starten kann man auch. KDE-PIM-Mobile fehlt noch ein wenig der Kontrast aber auch damit habe ich mails abgerufen und gesendet.
    Ich finde es nach meinem kleinen 2 Tage Test nach wie vor begeisternd und es hebt bei mir den Wunsch nach einem Tablet und den hatte ich vorher so gar nicht :P

  4. Toll, dass es endlich auch eine Version mit Linux gibt. Wahrscheinlich werde ich bis zur 2. Version warten. An die entwickiler und Programmierer: Machen Sie weiter so.

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