Das Spark mit Plasma Active und Linux-Kernel hatte ich Euch vor ein paar Tagen ja schon einmal vorgestellt. Wie vom Projekt-Betreiber Aaron Seigo angekündigt wurde, kann das auf dem Zenithink C71 basierende Spark, jetzt unverbindlich vorbestellt werden. Diese „Vor-Bestellung“ soll dazu dienen, die Nachfrage auszuloten, so dass der Endpreis von etwa 200 Euro besser taxiert werden kann. Wer sich jetzt in der Liste bei Makeplaylive.com einträgt, der wird später bei der eigentlichen Bestellung bevorzugt behandelt.
Im Spark tickt ein Amlogic 8726-M, auf Basis des ARM Cortex A9 mit 1 GHz Taktfrequenz, als CPU. Dazu kommen 512 MByte Speicher, eine Mali 400 als GPU, das kleine sieben Zoll Display mit einer Auflösung von 800×480 Pixeln inklusive einem kapazitiven Touchscreen und interne NAND-Speicher mit 4 GByte. Was im Gegensatz zu „normalen“ Tablets fehlt, ist ein UMTS-Modem und ein GPS-Empfänger, beides soll später aber in einem zweiten Modell folgen.

Die inneren Werte des Tablets sind nun beleibe kein Renner, aber beim Spark geht es nicht drum das beste Linux-Tablet zu bauen, sondern erstmal eine Basis zu schaffen und Erfahrungen zu sammeln. Der Active-Plasma-Desktop, des auf Meego aufbauenden Mer Projects, ist noch jung und es braucht eben eine erste Demonstrations-Plattform, auf der Entwickler ihre ersten Schritte machen können. Wer Fragen zum Spark, Active Plasma und Mer hat, der wird vielleicht in der von Aaron erstellten FAQ fündig.
Das größte Problem so ein Tablet zu produzieren, ist die Auswahl brauchbarer Komponenten und natürlich der Preis. Das Spark wird sich natürlich nicht x Millionen fach verkaufen lassen, zudem soll die Hardware vollständig mit quelloffenen Treibern unterstützt werden, das schränkt die Möglichkeiten massiv ein. Aktuell versucht man noch die letzten proprietären Komponenten aus der Firmware zu verbannen, so dass man später dann ein „richtiges“ Open-Source Tabletz ausliefern kann.


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