Linux und Ich

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26. September 2014
von Christoph
2 Kommentare

Chromecast mittels TV-Fernbedienung und HDMI-CEC steuern?

Wer einen Chromecast-Dongle zuhause an seinem Fernseher hängen hat, der kann bequem Multimedia-Inhalte aus dem Internet auf sei TV-Gerät bringen. So macht man einen älteren Fernseher — ohne “smart” vor dem Namen — für knapp 35 Euro fit für Google-Dienste wie YouTube, Google Music und Google Movies, aber auch zahlreiche andere Android-Apps wie etwa die ZDFmediathek und Video-on-Demand-Dienste wie Netflix oder Watchever unterstützten bereits Chromecast. Mit Apps wie AllCast sendet ihr zudem Inhalte vom Handy bzw. Tablet auf den Chromecast und betrachtet so eure Urlaubsbilder kabellos und ohne Kopiererei auf der großen Leinwand.

Chromecast und CEC? Fehlanzeige!

Dabei fehlt mir jedoch eine kleine, aber nicht ganz unwichtige Komfort-Funktion: Ich würde gerne mit der Fernbedienung meines Fernsehers die Wiedergabe pausieren und wieder starten können. Auch dir restlichen Zusatztasten könnte man mit praktischen Funktionen belegen. Technisch wird das Ganze eigentlich schon länger mittels CEC über die HDMI-Schnittstelle gelöst. Zahlreiche Hersteller unterstützen den Standard, der jedoch bei jedem Unternehmen einen anderen Namen trägt (EasyLink bei Philips,  Simplink bei LG, Anynet+ bei Samsung oder BRAVIA Sync bei Sony). Apple TC und auch XBMC auf dem Raspberry Pi können zum Beispiel CEC umgehen — auch wenn man dafür CEC-fähiges HDMI-Kabel braucht.

Der Chromecast lässt sich bisher nicht mittels HDMI-CEC über die TV-Fernbedienung steuern.

Nun müsste es eigentlich auch für Google ein leichtes sein CEC in den Chromecast zu implementieren. Das Handy dient bei Chromecast nur als Vermittler, es bittet den Chromecast-Dongle sich einen Stream von einer bestimmten URL abzuholen und auf dem Bildschirm abzuspielen. Der Chromecast selber müsste eigentlich in der Lage sein die CEC-Steuersignale zu verdauen — Tut er aber aus unerfindlichen Gründen bisher noch nicht. [Nachtrag: Spendiert man dem Chromecast ein eigenes Netzteil, sodass er auch läuft, wenn der Fernseher aus ist, dann schaltet der Dongle beim Abspielen eines Films automatisch den Fernseher an. CEC ist also bereits implementiert, nur die Unterstützung der Steuersignale fehlt.]

Wünscht ihr euch ebenfalls diese Funktion, dann solltet ihr der Bugmeldung auf code.google.com einen Stern geben und so das Thema abonnieren. Laut Googles Chromecast-Forum soll es auch keine schlechte Idee sein, aus der Chromecast-App heraus den Wunsch nach CEC-Support an Google zu richten. Vielleicht bekommen wir dann CEC-Unterstützung eines Tages per Update spendiert.

Nutzt die Chromecast-App, um Feedback direkt an Google zu senden.

football

12. Juni 2014
von Christoph
31 Kommentare

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flixtor-icon

1. Mai 2014
von Christoph
Keine Kommentare

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videostream-icon

18. April 2014
von Christoph
2 Kommentare

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chromecast-linuxundich

19. März 2014
von Christoph
11 Kommentare

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mediacenter

12. März 2014
von Christoph
43 Kommentare

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7. März 2014
von Christoph
7 Kommentare

Yatse streamt nun auch Videos vom Android-Handy auf den Chromecast-Key

Ich habe neben meinem Raspberry Pi mit Raspbmc bzw. Openelec auch einen Chromecast-Dongle an meinem “nicht gerade smarten” Fernseher hängen. Die beiden Geräte ergänzen sich in meinen Augen fast perfekt, so dass man sich nicht wirklich einen Smart-TV kaufen muss. Da der Chromecast-Key aber ja noch nicht offiziell in Deutschland vertrieben wird, musste ich ihn mir damals aus den USA kommen lassen, inzwischen kann man ihn aber auch — wenn auch inoffiziell — über diverse Ebay-Händler kaufen.

Yatse kann nun auch Videos direkt an Chromecast senden.

Dank der Freigabe des Chromecast-SDK gibt es ja inzwischen immer mehr Android-Apps im Play Store, die den Dongle unterstützen. Neu in der Reihe der Chromecast-Apps ist nun die XBMC-Fernbedienung Yatse, die zahlreiche von euch sowieso schon auf dem Handy haben werden. Zusammen mit dem Stream Plugin kann Yatse nun Inhalte direkt vom Handy oder Tablet auf den Chromecast schicken. Das ist keine Weltneuheit, AllCast kann das schon lange und ist wohl auch Vorbild für diese Funktion, Leute mit beiden Geräten sparen sich aber so nun eine zusätzliche App.