Linux und Ich

Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT

firefox-icon

5. Mai 2014
von Christoph
3 Kommentare

Firefox optimal in die Gnome Shell integrieren

Seit der 29. Ausgabe des Firefox-Browsers von Mozilla erfreut uns dieser mit einem kräftig überarbeiteten Look. Das Australis-Design des neuen Firefox soll moderner aussehen, sich einheitlicher und damit einfacher bedienen lassen und außerdem flexibler sein, so dass man sich das Aussehen des … Weiterlesen

firefox-gnome-shell

16. April 2014
von Christoph
13 Kommentare

Firefox für den Betrieb in der GNOME-Shell optimieren

[wc_box color="info" text_align="left"]Dieser Beitrag enthält veraltete Informationen. Aktuelle Informationen zur optimalen Integration von Firefox in die Gnome Shell findet ihr in einer überarbeiteten und ausführlicheren Version dieses Artikels unter Firefox optimal in die Gnome Shell integrieren.[/wc_box] GNOME bringt ja mit … Weiterlesen

gnome-shell-virtualbox

31. März 2014
von Christoph
2 Kommentare

VirtualBox-VMs über die GNOME-Shell aufrufen (GNOME 3.8 und neuer)

Vor fast zwei Jahren haben ich schon einmal darüber geschrieben, dass man mit der Shell-Erweiterung VirtualBox Vm Search Provider in VirtualBox erzeugte virtuelle Maschinen aus der GNOME-Shell heraus aufrufen kann. Mit Hilfe der Extension muss man zum Starten einer VM einfach auf die Windows/Super-Taste drücken, einen Teil des Names der gewünschten VM eingeben, diese mit [Runter] auswählen und per [Return] starten — die eigentliche VirtualBox-Anwendung kann geschlossen bleiben.

Der VirtualBox Vm Search Provider funktioniert jetzt wieder mit aktuellen GNOME-Versionen.

Leider gab die Shell-Erweiterung recht schnell ihren Geist auf. Ich meine, dass sie bereits mit einem Update auf GNOME 3.6 ihren Dienst quittierte und danach lange nicht aktualisiert wurde. Nun aber — gut schon seit zwei Monaten — funktioniert sie aber auch wieder mit GNOME 3.8 und neuer. Wer VirtualBox auf seinem Rechner hat und die GNOME Shell nutzt, der muss nur die Erweiterung aktivieren. Die VM sollten dann umgehend in der Aktivitäten-Übersicht erscheinen.

gnome-update

27. März 2014
von Christoph
7 Kommentare

GNOME 3.12 geht heute an den Start, Live-CD ist schon verfügbar

Alle halben Jahre präsentieren die GNOME-Entwickler eine neue Version ihrer Desktopumgebung. Heute ist es mal wieder soweit, GNOME 3.12 wird in die Freiheit entlassen. Schaut man sich ein wenig in den Release Notes der neuen GNOME-Version um, dann lassen sich zahlreiche Neuerungen bei der in GNOME enthaltenen Software entdecken. Wer sich möglichst schnell informieren möchte, der schaut sich am besten das offizielle Video zu GNOME 3.12 an.

(Direktlink zu YouTube)

Mit “Software” wurde das Package-Kit-Frontend zur Installation von Programmen nochmal überarbeitet, Totem aka Videos, gedit und der Sound Recorder aka Tonaufnahme haben einen komplett neuen Look bekommen und mit Protokolle und Polari gibt es ganz neue offizielle GNOME-Anwendungen. Protokolle ist z.B. unter Arch Linux sehr nützlich, da sich mit dieser Anwendungen die binären Systemd-Logs einsehen lassen und mit Polari enthält GNOME in Zukunft auch einen offiziellen IRC-Client.

Bis GNOME 3.12 bei euch aufschlagen wird, dauert es natürlich noch ein bisschen. Als Arch-User bekommt man die neue Version der Desktopumgebung automatisch frei Haus geliefert, sobald die Paketbetreuer entsprechende Pakete geschnürt haben. Ubuntu-User müssen dagegen wohl selber aktiv werden, selbst Ubuntu 14.04 wird nichts von GNOME 3.12 enthalten, sondern kombiniert nur eine recht krude Mischung aus GNOME 3.6, 3.8 und Teilen aus GNOME 3.10. Wer aktuellere GNOME-Bestandteile installieren möchte, der muss auf das GNOME3-Team-PPA hoffen.

$ sudo add-apt-repository ppa:gnome3-team/gnome3
$ sudo apt-get update
$ sudo apt-get install gnome-shell ubuntu-gnome-desktop

Wer das PPA schon auf seinem Rechner hat, der muss “nur” noch seine Pakete aktualisieren — Noch enthält das PPA jedoch nichts aus GNOME 3.12 und auch generell halte ich es nicht gerade für dienlich das halbe OS über ein PPA zu aktualisieren. Als GNOME-User habe ich schon lange vor Ubuntu kapituliert und bin unter anderen aus diesem Grund zu Arch Linux gewechselt. Wer die aufwändigerer Installation scheut und dennoch ein aktuelles Linux mit GNOME als Desktopumgebung sucht, der wird wahrscheinlich auch bei Fedora glücklich.

$ sudo apt-get update && sudo apt-get dist-upgrade

Möchte man einfach nur mal in GNOME 3.12 reinschnuppern, dann ist es wohl das beste sich schnell die GNOME-3.12-Live-CD zu holen. Das ISO-Image passt leider nicht mehr auf eine CD, von daher müsst ihr es entweder auf eine DVD brennen oder am besten gleich auf einen USB-Stick schieben — Macht bei einer Test-Version sowieso mehr Sinn.

nautilus-anjuta

24. März 2014
von Christoph
5 Kommentare

Die GNOME-Shell öffnet unter Arch Linux Ordner mit Anjuta

Inzwischen habe ich eigentlich alle meine Rechner hier auf Arch Linux umgestellt. Als Desktopumgebung kommt dabei eigentlich immer die GNOME Shell zum Einsatz. Dabei fällt mir eines immer wieder unangenehm auf. Lasse ich aus einer Anwendung heraus eine Datei “im Ordner anzeigen”, dann öffnet sich anstatt Nautilus bzw. Files mit dem Verzeichnis die Entwicklungsumgebung Anjuta. Mir fällt das zum Beispiel immer wieder bei Shutter oder auch Google Chrome auf.

Öffnet man unter Arch Linux mit der GNOME-Shell Ordner aus Anwendungen heraus…

…dann meint sich leider allzu oft Anjuta einmischen zu müssen.

Das Problem lässt sich leider aus meiner Erfahrung heraus nicht graphisch lösen. In Nautilus fehlt bei Ordnern im Kontextmenü der Reiter “Öffnen mit”, in dem man die Zuordnung wie bei Dateien üblich korrigieren könnte. Weiß man man aber machen muss, ist die Lösung allerdings nicht sonderlich aufwändig, man muss sie nur in den Tiefen des Internets finden. In meinem Fall führte ein kurzer Beitrag auf bbs.archlinux.org zum Ziel, der auch gleich die Lösung des Problems beinhaltet. Die Ursache des Problems liegt in einem Bug, bei dem durch die Installation von Anjuta (oder auch andererer Apps) der Mime-Eintrag für Verzeichnisse verbogen wird, es gilt also diesen zu korrigieren.

$ xdg-mime query default inode/directory
anjuta.desktop

$ xdg-mime default nautilus.desktop inode/directory

$ xdg-mime query default inode/directory
nautilus.desktop

Die Befehle zeigen die verbogene Zuordnung von Ordnern an und korrigiere diesen gleich wieder. Unmittelbar nach dem Ausführen des zweiten Kommandos öffnen sich Ordner wieder mit Nautilus. Beachtet aber bitte, dass die Zuordnung nun nur für euren aktuellen Benutzer stimmt, bei anderen Usern des Systems öffnet sich nach wie vor Anjuta. Ihr müsst den zweiten Befehl daher für alle Benutzer des Systems ausführen, eine globale Lösung gibt es meines Wissens aktuell nicht.

//EDIT: Im AUR findet man mit gnome-defaults-list ein Paket, dass die Dateizuordnungen global für alle Benutzer des Systems korrigiert. Das ist für Mehrbenutzersysteme wahrscheinlich einfacher, als jedem User den Befehl zu vermitteln.

GNOME-Shell Extension List

2. Mai 2013
von Christoph
9 Kommentare

GNOME-Shell Erweiterungen TopIcons bzw. Status Icon Fixer rücken App-Icons wieder in den Fokus

Ich setze mein Arbeitssystem gerade auf Basis von UbuntuGNOME 13.04 neu auf. Auch wenn viele schimpfen, mir gefällt die GNOME-Shell im Großen und Ganzen. Allerdings finde ich es ein nach wie vor ein bisschen störend, dass Icons von Programme wie Skype, Dropbox oder Pidgin nicht mehr in die Statusleiste erscheinen, sondern sich immer im so genannten “Message Tray” einsortieren. So muss man immer erstmal die Maus an den unteren Bildschirmrand führen und dort für eine Weile halten, oder den “Overview-Modus” aufrufen.

Skype, Dropbox und Co. sortieren sich unsichtbar im “Message Tray” ein.

In den GNOME Extensions finden sich jedoch zwei Erweiterungen, mit denen man die Icons wieder an ihren angestammten Platz in der oberen Leiste schieben kann. Für GNOME 3.4 könnt ihr den Status Icon Fixer benutzen, für GNOME 3.6 — aus Ubuntu “Raring Ringtail” 13.04, hier im Screenshot auch abgebildet — könnt ihr die TopIcons installieren. Die Erweiterungen müssen nicht groß konfiguriert werden, einfach den Schalter auf “On” umlegen, und schon wandern die Icons nach oben.

TopIcons zeigt “Legacy Tray Icons” in der Top-Leiste der GNOME-Shell.

GNOME-Shell-Erweiterung auf Basis von Disper für Dual-Display-Systeme

29. August 2012
von Christoph
4 Kommentare

GNOME-Shell-Erweiterung auf Basis von Disper für Dual-Display-Systeme

Sehr praktische Erweiterung für alle, die mit der GNOME-Shell arbeiten, ihr Notebook öfters an einen externen Monitor oder einen Beamer anschließen und nicht lange in den Display-Einstellungen rumhantieren möchten. Mit Disper gibt es ein Kommandozeilen-Tool, das über die xrandr oder die nvidia-settings die Auflösung und das Monitor-Setup des Systems ansprechen kann. Disper Displays ist nun eine Erweiterung für die GNOME-Shell, die wiederum Disper nutzt um das Display zu wechseln, das Display zu klonen oder über die angeschlossenen Bildschirme zu strecken.

Mit Disper und der passenden Erweiterung für die GNOME-Shell schaltet man zwischen den Displays um.

Vorraussetzung für die Erweiterung ist die Installation von Disper (gibt es ab Ubuntu 12.04 und auch für zahlreiche andere Distributionen) und natürlich die GNOME-Shell. Laut den Kommentaren soll sie hauptsächlich mit dem proprietären Nvidia-Treiber zusammenarbeiten, allerdings nutzt Disper xrandr, von daher sollte das Shell-Tool wie auch die Erweiterung mit anderen Grafikkarten laufen.

$ sudo apt-get install disper

Getestet habe ich die Lösung auf einem Testsystem mit Ubuntu 12.10. Dort muss man die Versionsnummer der Erweiterung in der metadata.json des Add-Ons anpassen und bekommt sie auch auf so unter der GNOME-Shell 3.5.4 zum Laufen, allerdings funktionierte bei mir nur das Umschalten zwischen primären und sekundären Display zuverlässig, die anderen Modi erzeugten Grafikmüll auf dem Schirm. Speichert daher vor einem Test wichtige Dokumente ab, nicht dass ihr den Xserver killen müsst und wichtige Daten verliert, andere Systeme habe ich leider gerade nicht zur Hand.

(Via: World of GNOME)

GNOME-Shell Extension List

20. Juni 2012
von Christoph
16 Kommentare

GNOME-Shell Extension List

Was mich an den Erweiterungen der GNOME-Shell immer gestört hat war, dass ich keinen direkten Zugriff auf die installierten Erweiterungen hatte. Entweder muss man extra das GNOME-Tweak-Tool laden oder über den Browser die Verwaltungsseite öffnen. Damit ist jetzt durch die GNOME-Shell Extension List Schluss. Die Erweiterung tut das, was der Name schon suggeriert: Sie zeigt eine Liste der installierten Erweiterungen direkt in der GNOME-Shell in einem eigenen Reiter an.

Die GNOME-Shell Extension List

(Via ubuntu-perience)

Drei Wege den primären Monitor unter Ubuntu/GNOME Shell oder das Terminal zu bestimmen.

11. Juni 2012
von Christoph
16 Kommentare

Drei Wege den primären Monitor unter Ubuntu Unity/GNOME Shell oder das Terminal zu bestimmen

Solltet Ihr mal ein System mit zwei Monitoren oder einem Monitor und einem Beamer benutzen wollen, dann ist vielleicht folgendes Wissen für euch ganz nützlich. Ich nutze GNOME und seine diversen Shells ja schon eine ganze Weile lang, aber der … Weiterlesen