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Gay Nigger Association of America trollt Linux mit der “Linux for Niggers”-Distribution

Gay Nigger Association of America trollt Linux mit der “Linux for Niggers”-Distribution

| 9 Kommentare

Linux wird eine zweifelhafte Ehre zu teil, die schon Apple, CNN oder auch gar Barack Obama bereits getroffen hat. Linux wird von der Gay Nigger Association of America kurz GNAA getrollt, dass sich die Balken biegen. Warum hab ich leider nicht herausfinden können, aber im Zweifel trollen Trolle weil sie trollen können. Wenn ihr in den nächsten Tagen also über “Linux for Niggers” stolpert, dann bleibt nicht lange stehen, ihr werdet getrollt… und ihr wisst ja: Don’t feed the trolls!

Die GNAA treibt schon seit 2002 ihre Späßchen im Netz, ist aber nicht nur eine reine Clown-Gruppe. Mit Goatse Security - Gaping Holes Exposed (den Zusammenhang aus Logo und Motto dürft ihr selber herstellen ;) ) gibt es eine Hacker-Gruppe innerhalb der GNAA, die durchaus schon diverse Ernst zu nehmende Sicherheits-Lücken aufgedeckt, aber auch missbraucht hat.

Die Homepage von Linux vor Niggers, das Logo der GNAA ist deutlich sichtbar.

Wenn ihr also in den nächsten Tagen über Linux for Niggers stolpert, dann bleibt ruhig und lasst euch nicht in die mit Sicherheit aufkommenden Flamewares einbeziehen. Die Seite – und natürlich auch die Distribution selber – ist reine Provokation, ein Troll-Versuch eben.

Linux for Niggers is a Linux “distro” that includes special features designed to make Linux easier and more comfortable for niggers the world over. Niggers have always had trouble understanding new (or any) technology. Computers are no exception. Some people have said this is because niggers are dumb, but we believe the real problem is that technology has traditionally been designed for white people. Linux for Niggers™ changes all that. It was developed from the ground up with niggers in mind. Linux for Niggers™ will usher in a whole new era of Afro-ergonomic computing.

Der Distribution selber müsst ihr keine große Beobachtung schenken. Ich habe mir das etwa 120 MByte schwere ISO-Image einmal runtergezogen und in einer virtuellen Maschine laufen lassen. Das Ergebnis ist ein System, das zwar “Bootet”, aber einen dann mit einer sinnlosen Abfolge an Bildern rickrollt. Wer sich das ansehen möchte, kann einfach auf nachfolgendes Bild klicken, so dass das animierte GIF geöffnet wird, mehr gibt es wirklich nicht zu sehen.

Linux vor Niggers in einer VirtualBox (Anklicken für einen Pseudo-Screencast)

Ein kleiner Twist ist btw. das Pseudonym unter dem die Domain linuxforniggers.us registriert wurde. Sie läuft unter dem Namen “Roger Tinsley” und der Adresse “11684 Ventura Blvd, Studio City, CA 91604″. Wenn man nach diesen Daten im Internet sucht, dann trifft man auf den ehemaligen Body-Guard und derzeitigen Schauspieler und Komiker Roger I. “Dangerman” Tinsley. Tinsley verkörpert unter dem Pseudonym Dangerman einen “Real-Life-Actionhero”, der sich gegen Fettsucht bei Kindern und Analphabetismus einsetzt. Einen seinen Auftritte gibt es bei YouTube zu sehen.

(Direktlink zu Dangerman auf YouTube)

Ich bezweifle stark, dass Tinsley die Domain registriert hat, sondern dass er seinen Namen ungefragt opfern musste. Ich kann nur hoffen, dass der vermeintliche Spaß nicht auf seine Kosten geht. Allerdings hat er wohl auch einige plausible Argumente, die ihm Helfen zu erklären, dass er nicht Urheber der Webseite wie auch der Distribution ist.

(Via, wie so oft in der letzten Zeit: Reddit)

Autor: Christoph

Hallo, ich bin Christoph -- Linux-User, Blogger und pragmatischer Fan freier Software. Wie Ihr ohne Zweifel bemerkt haben solltet schreibe ich hier über Linux im Allgemeinen, Ubuntu im Speziellen, sowie Android und andere Internet-Themen. Wenn du Freude an meinen Artikel gefunden haben solltest, dann kannst du mir über Facebook, Google+ oder Twitter oder natürlich dem Blog folgen.

9 Kommentare

  1. Also Idioten gibt es auf der Welt.
    Aber guck di rbitte nochmal den letzten SAtz an:
    “Allerdings hat er wohl ein plausible Argumente, die ihm Helfen zu erklären, dass er nicht hinter der Urheber der Webseite wie auch der Distribution ist. ”
    Da hast du scheinbar schneller gedacht als geschrieben.

    Lg

  2. Ich find das auf eine sehr infantile Art und Weise schon ein klein wenig unterhaltsam. Und wenn ich dann lese

    Niggers have always had trouble understanding new (or any) technology.

    Glaub ich auch nicht, dass ich die Zielgruppe des Trolls bin, wobei es auf mich auch eher wie Satire (und weniger Trolling) wirkt.

  3. Mir ist nicht ganz klar, was die Autoren mit ihrer Distribution ausdrücken wollen. Vielleicht bin ich aus Versehen durch eine Subraumspalte in ein Paralelluniversum gelangt.

  4. Ich möchte hier nur anmerken dass man nicht so einfach whois-Information veröffentlichen darf.
    Diese Informationen sind _geschützt_!

    • Räusper, $ whois linuxundich.de Alles öffentlich abrufbar ;)

      Grüße
      Christoph

      • Ich zitiere aus der Log:
        „By submitting a WHOIS query, you agree that you will use this data only for
        lawful purposes and that, under no circumstances will you use this data:
        (1) to allow, enable, or otherwise support the transmission of mass
        unsolicited, commercial advertising or solicitations via direct mail,
        electronic mail, or by telephone; (2) in contravention of any applicable
        data and privacy protection laws; or (3) to enable high volume, automated,
        electronic processes that apply to the registry (or its systems). Compilation,
        repackaging, dissemination, or other use of the WHOIS database in its
        entirety, or of a substantial portion thereof, is not allowed without
        NeuStar’s prior written permission.“

        Natürlich ist die Information öffentlich abrufbar, aber nur unter gegebenen Voraussetzungen. Man kann echt große Probleme bekommen, wenn man sich nicht an die Vorgaben hält, da whois-Information rechtlich gut geschützt ist.

        • Klar, und gegen welche dieser Nutzungsbedingungen verstößt man, wenn man die Daten für einen Bericht nutzt?

          Grüße
          Christoph

          • Natürlich kann man das alles unter die Pressefreiheit stellen, aber der Seitenbetreiber könnte sich in seinen Persönlichkeitsrechten verletzt sehen.
            Herrgott, ich möchte hier keine Diskussion darüber führen. Jeder soll selber wissen was er tut!

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