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Interaktives, webbasiertes Tutorial für Vim

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Auch nach Jahren des Linuxens hat sich bei mir – so muss ich zu meiner Schande gestehen – noch keine Vorliebe  für den Texteditor Vim (Wikipedia) eingestellt. Jeder der mit diesem Editor umgehen kann, wird einem sagen dass man mit Vim so viel besser und schneller arbeiten könne. Doch mir die Bedienung anzueignen, kostet mich einfach zu viel Aufwand. Irgendwie möchte ich kein Buch lesen müssen, um einen Texteditor bedienen zu können. Nichts desto trotz musste ich mich schon öfters mit Vim „herumschlagen“, zuletzt auf meinem HP Touchpad wo Vim der einzige Editor war, den man über das Terminal ansprechen konnte.

Um vielleicht doch etwas besser mit dem Editor arbeiten zu können, bin ich heute über Open Vim und das interaktive, webbasierte Tutorial für Vim gestolpert. In einer Reihe von Kapiteln bekommt man alles wichtige gezeigt um mit Vim arbeiten zu können. Zusätzlich gibt auch noch einen Sandkasten, mit angrenzendem Info-Block, so dass man seine erlernten Kenntnisse auch gleich ausprobieren kann. Sollte man nicht weiterwissen, so hilft einem der kontextsensitive Info-Block weiter. Ob man danach den Editor lieben wird, kann ich nicht sagen, doch auf jeden Fall findet man sich besser auf Systemen zurecht, auf denen nur ein Vim installiert ist.

Interaktives, webbasiertes Tutoruial rund um Vim

13 KOMMENTARE

  1. Hallo Christoph,
    ich nutze VIM nun seit einem halben Jahr und bin sehr froh darüber diesen Schritt getan zu haben. Es gibt einige Möglichkeiten, die es in „normalen“ Editoren nicht gibt und es klappt viel besser und schneller.
    Die Einarbeitungszeit hielt sich in Grenzen. Aber es kommt auch immer auf die Menge an, die man gelernt hat. Ich empfehle, dass nur ein paar Befehle pro Tag gelernt werden, damit es nicht zu viel wird.

    Es macht Spaß mit dem Editor zu arbeiten und ich erwische mich beim Tippen von „j,k“ in einem non-VIM und wundere mich, warum dort diese Buchstaben stehen. 😉

    Gruß DSIW

  2. Das interaktive Tutorial ist ziemlich cool und hat mich an tryruby erinnert. Ich nutze Vim zur Zeit fast nur auf der Serverseite, habe darin aber auch schon WordPress Themes geschrieben. Im Moment nehme ich aber lieber Netbeans, dank git Integration, und den ganzen tollen klick-Features. In Vim schaue ich aber gerne immer mal wieder rein und ich kann mich prinzipiell dafür begeistern.