Linux und Ich

Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT

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10. Oktober 2014
von Christoph
4 Kommentare

Netflix funktioniert jetzt unter Linux ohne User-Agent-Changer

Wer eine Video-on-Demand-Videothek abonnieren möchte, der hat in Deutschland inzwischen die Qual der Wahl. Mit Watchever, Maxdome, Amazone Prime Video oder Sky Snap ist eigentlich inzwischen jeder größerere Anbieter am Markt aktiv. All die Angebote funktionieren in Kombination mit Smart TVs, Chromecast-Sticks oder dem Amazon Fire TV auch auf dem Fernseher, doch eigentlich ließen sich die Dienste auch vom Rechner aus nutzen. Doch dazu braucht es einen Browser mit dem Silverlight-Plugin. Da es dieses unter Linux nicht gibt und Pipelight nicht gerade einfach zu installieren ist, lässt man Video-on-Demand vielleicht besser gleich links liegen.

Seit Netflix nun aber auch in Deutschland in den Wettbewerb eingestiegen ist, werden die Karten neu gemischt. Der Dienst nutzt nicht nur Silverlight-Streams, sondern bietet auch HTML5-Streams an, die sich theoretisch mit jedem Browser abspielen ließen — wenn dieser denn die Encrypted Media Extension unterstützt. Die DRM-Rechteverkrüppelung hat allerdings bisher nur Googles Chrome-Browser vollständig implementiert. Firefox, Opera und auch Chromium, die quelloffene Basis von Chrome, fehlen die DRM-Funktionen.

Netflix bietet wie Watchever, Maxdome oder Amazon Prime Video Video-On-Demand an.

Im Gegensatz zur Konkurrenz bietet Netflix allerdings auch HTML5-Streams an.

Nun standen Linux-User zum Deutschland-Start von Netflix trotzdem vor verschlossenen Toren. Ein User-Agent-Filter verwehrte Film-Fans mit Linux auf dem Computer den Zugang zu Netflix. Nur mit einem manipulierten User-Agent konnte man Netflix nutzten. Grund für diesen Browser-Filter war, dass viele Distributionen — speziell Ubuntu — die Libnss3-Bibliothek nur in einer recht alten Version mit sich führten. Inzwischen hat Canonical aber die nötigen Updates für Ubuntu 12.04 und 14.04 ausgeliefert, sodass Ubuntu eigentlich fit für Netflix ist.

Damit erfüllen jetzt sehr viele Linux-Computer die technischen Voraussetzungen Netflix-HTML5-Streams abspielen zu können, sodass Netflix nun sein Versprechen erfüllt, die eigentlich unnötige Browserweiche abzustellen. Seit heute lassen sich Netflix-Filme auch ohne Änderung des User-Agents unter Linux abrufen. Die einzige Voraussetzungen für Linux-Anwender bleibt eine Libnss3 in der Version 3.16.2 oder neuer (was die meisten Distributionen erfüllen sollten) und eben Chrome als Browser. Damit bleibt es aber Raspberry-Pi-Fans mit XBMC auf dem RasPi nach wie vor verwehrt Netflix zu nutzen. Chrome und ARM als Rechnerarchtiktur vertragen sich nicht.

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19. September 2014
von Christoph
10 Kommentare

Netflix bietet Canonical an Ubuntu fit für seinen VoD-Dienst zu machen

Seit ein paar Tagen kommen auch User aus Deutschland, Österreich und der Schweiz in den Genuss des Video-on-Demand-Dienstes Netflix. Wie die Konkurrenz von Watchever, Maxdome und Amazon läuft jedoch auch Netflix nicht ohne Komplikationen unter Linux. Mit dem richtigen User-Agent … Weiterlesen

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16. September 2014
von Christoph
48 Kommentare

Netflix startet in Deutschland, dank HTML5-Player tut der Dienst unter Linux ohne Silverlight

Nach Watchever, Maxdome, Sky Go oder Amazon Prime Video starte mit Netflix heute auch noch der amerikanische Branchenprimus mit seinem in den USA den Markt beherrschenden Video-On-Demand-Dienst in Deutschland. Damit dürfte nun auch in good old Germany keiner der großen … Weiterlesen

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10. August 2014
von Christoph
7 Kommentare

Video-Streaming von Netflix mit HTML5 und ohne Silverlight bzw. Pipelight

Das Thema Maxdome, Amazon Video, Watchever und Silverlight bzw. Pipelight ist schon seit einiger Zeit eines der meist gelesenen hier im Blog, denn nach wie bereitet der ganze DRM-Heckmeck den Linux-Usern sehr viel Ärger. Nach außen hin sieht es auch nicht so aus, dass sich in der nächsten Zeit daran etwas ändern wird. Microsoft wird das für die meisten Streaming-Dienste benötigte Browser-Plugin Silverlight wohl kaum für Linux bauen und die mächtige Content-Industrie scheint die Video-on-Demand-Dienste so sehr im Griff zu haben, dass diese sich nicht trauen eine Lösung zu suchen, die zuverlässig plattformübergreifend funktioniert.

Netflix unter Linux mit HTML5 und ohne Silverlight (Quelle: Nathan VanCamp)

Allerdings gibt es einen mächtigen Game-Changer in diesem Spiel: Die Implementation von DRM-Mechanismen direkt in HTML5 mittels Encrypted Media Extension (EME). Nicht ohne Grund stecken hinter dieser Initiative Google, Microsoft und Netflix — In dieser Konstellation fehlt eigentlich nur noch Apple. Zusammen haben die drei Unternehmen so viel Einfluss, dass sie wohl auch den Himmel pink färben könnten — oder vielleicht auch Seen? Wer weiß?

Update: Netflix ist seit dem 16.09.2014 in Deutschland ganz offiziell am Start. Wer Netflix mit einem Linux-Browser aufruft, dem sagt der Dienst erst einmal, dass die Systemanforderungen nicht erfüllt werden. Mit den richtigen Einstellungen funktioniert Netflix unter Linux jedoch ganz ohne Silverlight und große Basteleien. Der Beitrag erklärt die Installation eines User-Agent-Switchers Schritt für Schritt.

Nicht ohne Grund gibt es gegen DRM in HTML5 auch kräftig Gegenwind. Nun ist es wohl aber so weit, dass Netflix auch ohne Silverlight funktioniert. Der Videodienst blockiert zwar immer noch Linux-Rechner, doch ein findiger User hat den entsprechenden User-Agent herausgefunden, so funktioniert Netflix im Zusammenspiel mit Chrome auch unter Linux. Hier sind seine Notizen…

  1. Installiere Chrome v38 Beta, wahrscheinlich funktioniert das Ganze aber auch mit Chrome v38. Andere Browser bus auf den Internet Explorer werden aktuell nicht unterstützt.
  2. Um den User-Agent entsprechend umzubiegen braucht ihr nach wie vor den User-Agent Switcher für Chrome.
  3. Fügt von Hand diesen User Agent hinzu Mozilla/5.0 (Windows NT 6.3; Win64; x64) AppleWebKit/537.36 (KHTML, like Gecko) Chrome/37.0.2049.0 Safari/537.36.
  4. Aktiviert den gerade hinzugefügten User-Agent und öffnet Netflix im Browser.

Ich kann das Ganze mangels VPN in die USA und mangels Netflix-Account gerade nicht eigenhändig überprüfen, allerdings verfügt mit Sicherheit einer von euch über die entsprechenden Ressourcen. Für uns Linuxer in Deutschland heißt das nun, dass wir in Zukunft zumindest einen Video-on-Demand-Anbieter haben werden, der auch ohne Silverlight funktioniert — Wenn denn Netflix in Deutschland, endlich mal startet. Die letzte Nachricht lautetete, dass Netflix im Laufe des Jahres in Deutschland, Österreich und der Schweiz loslegt. Hat Netflix mit dem Verzicht auf Silverlight und dem Einsatz von HTML5 Erfolg, dann werden mit Sicherheit auch die anderen Anbieter umschwenken.

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21. Mai 2014
von Christoph
6 Kommentare

Netflix kommt nach Deutschland… Was ist mit Linux?

Watchever, Amazon Instant Video, Maxdome und Sky Go, nun auch noch Netflix — viele sagen endlich! Das Angebot an Video-on-Demand-Anbietern soll in Deutschland, Österreich, der Schweiz und auch noch ein paar unserer direkten Nachbarn Zuwachs kommen. Einen genauen Termin nennt … Weiterlesen