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Mittwald: Webhosting. Einfach intelligent.

Wenn ihr Musik ganz gerne mal über die „Cloud“ hört, dann ärgert ihr euch eventuell auch, dass Dienste wie Google Music, der Amazon Cloud Player, 8tracks oder rdio sich nicht in die Desktopumgebung integrieren lassen. Komfort-Features wie z.B. die Steuerung der Wiedergabe über Multimediatasten, die Integration in das Soundmenü von Ubuntu oder Benachrichtigungen beim Wechsel des Songs gibt es nur mit einem richtigen Player. Zur Hilfe kommt hier der Nuvola Cloudplayer, ich hatte euch die Anwendung schon einmal vorgestellt, jetzt gibt es sie in einer neuen Version.

Von außen her betrachtet hat sich Nuvola nicht großartig geändert, unter der Haube hat sich allerdings einiges getan. Aufgrund des Supports für GTK+ >= 3.4 (z.B. Debian 7.0 Wheezy oder Ubuntu 12.04 Precise Pangolin) gibt es jetzt zwei Versionen des Players. Nuvola 2.0 ist die aktuelle Variante, Nuvola 1.1.0 ist von den Funktionen her identisch, lässt sich aber noch auf älteren Systemen installieren.

$ sudo add-apt-repository ppa:nuvola-player-builders/stable
$ sudo apt-get update && sudo apt-get install nuvolaplayer

Ubuntu-User können auf das PPA des Entwicklers zurückgreifen. Wer lieber ein Debian betreibt, der findet ebenfalls eine offizielle Paketquelle. Ansonsten müsst ihr mal sehen, die Anwendung erscheint sicherlich auch in den Quellen anderer Distributionen, den Quellcode bekommt man über Launchpad.

Das Auswahlmenü wurde ein bisschen aufgehübscht.
Neu hinzugekommen ist zum Beispiel ein Lyrics-Plugin.

Neu in der Version ist der Support für den Amazon Cloud Player, direkt integriertes Scrobbeln zu last.fm, eine Plugin zur Anzeige von Songtexten, ein Kommandozeilen-Client so dass ihr aus Skripte zum Steuern von Nuvola nutzen könnt und noch ein paar weitere Details. Praktisch finde ich zum Beispiel die Möglichkeit die „Google-Bar“ aus Google Music ausblenden zu können.

Mittwald: Webhosting. Einfach intelligent.

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