Die Sonos-App für Android kann es jetzt auch mit Google Music und All Inclusive

Avatar von Christoph Langner

3 Min. Lesezeit

0 Aufrufe

Die Sonos-App für Android bekommt in der Beta endlich Zugriff auf Google Music – so wird der Dienst eingerichtet.

Christoph Langner, CC0

Wie lange gibt es eigentlich schon Googles Musikdienst Google Music? Im November 2011 ist der Dienst in den USA gestartet, im Dezember 2012 in Deutschland und anderen Ländern Europas. Fast 1,5 Jahre nach dem Start in Deutschland macht nun endlich das Multi-Room-Multimedia-Center Sonos seine Android-App fit für den Zugriff mit Google Music — wahrscheinlich ist Google an dieser Verzögerung nicht ganz unschuldig. Das Feature gibt es jedoch noch nicht in der offiziellen App, sondern nur in der öffentlichen Beta, die man sich von Hand installieren muss.  Aber der offizielle Start des Features wird wohl nicht mehr lange auf sich warten lassen — ich kann aber generell zu der Beta raten, sie liefert nicht nur eine deutlich bessere Oberfläche, sondern arbeitet in meinen Augen deutlich performanter.

Das Einrichten von Google Music in der Sonos-App geht recht einfach. Ihr müsst in der Übersichtsseite einen neuen „Musikdienst hinzufügen“, in der Liste dann zu „Google Play Music“ scrollen und euch dort dann von Punkt zu Punkt durchklicken. Dabei muss der Zugriff auf die Google-Music-App für Sonos über einen Key freigeschaltet werden. Ist der Assistent durchgearbeitet, hat eurer gesamte Sonos-Installation Zugriff auf euren Google-Music-Account. Dabei seid ihr nicht nur auf eure eigene Musikbibliothek festgelegt, wer für knapp 10 Euro die Musikflatrate Google Music All Inclusive gebucht hat, der kann auch diese nun mit seinen Sonos-Netzwerkboxen nutzen.

Nach dem Einrichten von Google Music in der Sonos-App findet ihr in der Musikdienste-Sektion den Eintrag zu Google Play Music. Dort könnt ihr dann Google Music in Sonos, wie auch in der normalen Play-Music-App nutzen. Das „Radio“ spielt zufällige Titel aus eurer Google-Music-Sammlung ab, „Meine Music“ listet alle in eurer Bibliothek gespeicherte Titel auf — das umfasst auch All-Inclusive-Alben, die ihr eurer Sammlung hinzugefügt habt — und auch „Playlists“, „Radiostationen“ und „Entdecken“ wird hier aufgeführt.

Im Sonos-System wird nur ein Google-Account abgespeichert; nutzt ihr das System also mit Kind und Kegel, kann nur einer aus eurer Familie seinen Google-Music-Zugang im Sonos-System hinterlegen. Dies hat aber auch den Vorteil, dass man nur einmal eine Google-Music-All-Inclusive-Flatrate braucht, um in mehren Räumen Zugriff auf Googles Musikflatrate zu haben. Es funktioniert ohne Probleme auf Sonos-Box-A den einen Song aus All Inclusive zu streamen und auf Sonos-Box-B etwas ganz anderes aus All Inclusive — oder natürlich irgendwas anderes aus im Sonos-System eingetragenen Quellen.

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Markdown wird unterstützt: **fett**, _kursiv_, [Linktext](URL), `Code`, Zeilen mit - für Listen, 1. für nummerierte Listen, dreifache Backticks für Codeblöcke.

Sicherheitsabfrage: Welches Logo ist das?

Über den Blog

Seit 2006 probiere ich hier aus, was Linux, freie Software und die passende Hardware so hergeben – von Distributions-Tests bis zum Raspberry-Pi-Projekt. Praxisnah statt bloßem Nachrichtenticker.

Zuletzt auf Mastodon

Ich brauche eigentlich keine App für Zeitzonen – aber die GUI von Timezones ist einfach richtig schön gemacht. Eine native GTK4-/Libadwaita-App, die Städte und Zeitzonen übersichtlich auf einer gemeinsamen Zeitachse…

Kategorien

Blog unterstützen

Gefällt dir, was du hier liest? Mit einer kleinen Spende hilfst du, Hosting und neue Testgeräte zu finanzieren – und sorgst nebenbei für den nötigen Kaffee.

Linux und Ich — Die Sonos-App für Android kann es jetzt auch mit Google Music und All Inclusive
https://linuxundich.de/android/sonos-android-google-music-all-inklusive/ — gedruckt am 30. September 2026