Linux und Ich

Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT

Über 100 Windows-Programme mit nur einem Klick installieren, fünf Ausgabe den Smart Software Magazins zu verlosen

30. April 2013
von Christoph
50 Kommentare

Über 100 Windows-Programme mit nur einem Klick installieren, fünf Ausgaben des Smart Software Magazins zu verlosen

Fragt man 100 Linux-User was die drei größten Vorteile von Linux sind, dann steht die Paketverwaltung und die dadurch sehr vereinfachte Installation von Software mit Sicherheit 100 mal auf der Liste. Anstatt sich nach der Installation des Systems durch das … Weiterlesen

Musik per Google Music Manager zu mehr als nur zwei Accounts hochladen

29. April 2013
von Christoph
2 Kommentare

Musik per Google Music Manager zu mehr als nur zwei Accounts hochladen

Für den Upload von Musik zu Googles Datencloud (insgesamt könnt ihr bis zu 20.000 Songs kostenlos bei Google hosten) braucht es bekanntlich den Google Music Manager, den es neben Windows und MacOS X auch für Linux (als .DEB und .RPM) gibt. Für einen Test-Account habe ich mich beim Music Manager über die Einstellungen aus meinem Account ausgeloggt und die Zugangsdaten des Test-Account eingetragen. Daraufhin meinte Google ganz nett, dass ich das Programm nur benutzen kann, um zwei Accounts von meinem Rechner aus mit Musik zu bestücken. Im Detail lautet die Meldung “Only two accounts can be used per computer”. Zum Glück gibt sich Google nicht all zu viel Mühe den Upload zu anderen Accounts zu blockieren, es reicht die MAC-Adresse zu ändern.

Über die Einstellungen wechselt ihr im Music Manager zu einem anderen Account.

Über die Einstellungen wechselt ihr im Music Manager zu einem anderen Account.

Google erlaubt es dem Google Music Manager nur zu zwei Google-Accounts Musik hochzuladen.

Google erlaubt es dem Google Music Manager nur zu zwei Google-Accounts Musik hochzuladen.

Beendet dazu am besten den Google Music Manager, so dass er auch wirklich nicht mehr im Hintergrund läuft. Löscht danach am besten die Einstellungen des Programms aus eurem Homeverzeichnis. Unter Linux findet ihr die Daten im Unterordner google-musicmanager im versteckten Verzeichnis ~/.config. Per Befehl geht das Löschen schnell von der Hand.

rm -rf ~/.config/google-musicmanager/

Danach gilt es die MAC-Adresse eurer Netzwerkkarte zu ändern. Hier auf meinem Rechner habe ich nur eine “normale” LAN-Karte eingebaut, daher beziehe ich die Anleitung auf “eth0″. Wer über WLAN ins Netz geht, muss wahrscheinlich “wlan0″ anpassen und vielleicht auch “eth0″ zusätzlich.

Das Vorgehen ist relativ leicht: Holt euch erstmal die aktuelle MAC-Adresse, fahrt dann die Netzwerkkarte runter, ändert eure ursprüngliche Adresse um vielleicht ein Zeichen, fahrt dann die Karte wieder hoch und schaut euch den Erfolg an. Gibt ifconfig -a jetzt die neue Adresse aus, dann könnt ihr den Google Music Manager wieder starten.

$ ifconfig -a | grep Hardware
eth0 Link encap:Ethernet Hardware Adresse 11:22:33:44:55:66
$ sudo ifconfig eth0 down
$ sudo ifconfig eth0 hw ether 11:22:33:44:55:67
$ sudo ifconfig eth0 up $ ifconfig -a | grep Hardware
eth0 Link encap:Ethernet Hardware Adresse 11:22:33:44:55:67

Jetzt sollte es euch möglich sein den “Fremd-Account” einzutragen und eure Musik hochzuladen. Beachtet, dass ihr die MAC-Adresse nicht permanent geändert habt, spätestens nach dem nächsten Neustart steht sie wieder auf ihrem ursprünglichen Wert. Was vielleicht auch gant gut ist, so könnt ihr wieder euren eigenen Account mit Musik bestücken.

Nach dem Ändern der MAC-Adresse greift die Prüfung des Rechners jedoch ins Leere.

Nach dem Ändern der MAC-Adresse greift die Prüfung des Rechners jedoch ins Leere.

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Video-Tutorials für die Bildbearbeitung mit GIMP von Roise Hardy

19. April 2013
von Christoph
12 Kommentare

Professionelle Video-Tutorials für die Bildbearbeitung mit GIMP von Roise Hardy

Findet Ihr die “Gimp ist keine Alternative zu Photoshop”-Diskussionen auch zum Gähnen? Trolle, die felsenfest zu dieser Aussage stehen, können einfach nicht mit Gimp umgehen, sollen sie doch bei einem gecrackten Photoshop bleiben! Schaut euch mal die Selbstportraits der Reihe 365 … Weiterlesen

Wordpress Android

18. April 2013
von Christoph
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WordPress-App für Android mit komplett neuem Look

Habt ihr die WordPress-App für Android bisher gemieden, weil der Anblick einfach zu altbacken war? Gebt der App nun mal eine zweite Chance, mit dem Release der Version 2.3 wurde sie komplett überarbeitet. Sie hält sich nun an die Guidelines zum aktuellen Holo-Stil Androids, hat eine herausziehbare Seitenleiste, nutzt die “Action-Bar” und benachrichtigt nun auch selber beim Eintreffen neuer Kommentare. Auf Push-Nachrichten muss man allerdings noch warten, diese sollen erst in den nächsten Updates nachgerüstet werden. Ansonsten: Alles richtig gemacht! Vielen Dank an alle Entwickler, die an diesem Release gearbeitet haben!

Wordpress für Android wurde komplett überarbeitet.

WordPress für Android wurde komplett überarbeitet.

Wordpress-Blogger mit einem Tablet bekommen eine angepasste Ansicht präsentiert.

WordPress-Blogger mit einem Tablet bekommen eine angepasste Ansicht präsentiert.

Beim Bearbeiten eines Beitrags wird nun das Text-Feld größer,

Beim Bearbeiten eines Beitrags wird nun das Text-Feld größer,

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Glimpse zeigt mobile Webseiten per Bild-in-Bild in Chrome an

17. April 2013
von Christoph
3 Kommentare

Glimpse zeigt mobile Webseiten per Bild-in-Bild in Chrome an

Lest Ihr manche Webseiten mittlerweile auch lieber auf dem Handy? Mir geht es zumindest so sehr oft, wenn ich bei Spiegel Online und Co. vorbeigehe. Lieber setzte ich mich mit dem Handy auf die Couch, dort habe ich es erstens bequemer als am Schreibtisch und zweitens eine Webseite mit allen Inhalten aber (fast) ohne jegliches Werbe- und Social-Network-Gedöns.

Browser im Browser, wie beim großen TV...

Browser im Browser, wie beim großen TV…

Damit man “den Komfort” einer mobilen Webseite auch mit dem Browser auf dem PC genießen kann, gibt es für Chrome mit Glimpse nun eine praktische Erweiterung. Glimpse überträgt praktisch die Bild-im-Bild-Funktion auf dem TV-Gerät auf den Browser. Das Add-On öffnet beim Klick auf das Icon ein kleines Browserfenster, über das ihr nun eure mobile Webseite ansteuern könnt. Ein weiterer Klick auf das Symbol lässt das Fensterchen wieder verschwinden. Das Plugin ist Open-Source und stammt aus der Schmiede von Arc90, die sich schon mit Readability einen klasse Namen erarbeitet haben.

(Via: Fefe)

Server-Monitoring unter Android mit Glances und Monyt

16. April 2013
von Christoph
10 Kommentare

Server-Monitoring unter Android mit Glances und Monyt

Wer Server im Internet zu verwalten hat, für den ist es wichtig schnell mal einen Blick auf den Status werfen zu können. Dafür gibt es natürlich einen Haufen professioneller Tools mit allen drum und dran, aber ich finde Glances gerade aufgrund seiner Einfachheit ebenfalls sehr gut. Das kleine Python-Skript hat sich seit meiner Besprechung vor mehr als einem Jahr kräftig weiterentwickelt. Auf meinen Serverchen werfe ich meist auch immer mal kurz Glances an wenn ich mich per SSH einlogge.

Glances auf einem Debian-Server.

Glances auf einem Debian-Server.

Inzwischen gibt es Glances jedoch nicht mehr nur fürs Terminal, das Tool ist flügge geworden und mittlerweile als Glances for Android auch auf dem Smartphone gelandet. So müsst ihr euch nicht erst per SSH einloggen, un den aktuellen Status per Glances zu errfahren. Genauso wie Glances selber ist auch die Glances Android-App Open-Source. Dazu müsst ihr Glances auf dem Server via…

$ glances -s

…im Server-Modus starten, dannach könnt Ihr mit dem Handy auf die von Glances gesammelten Daten in Echtzeit zugreifen. Ihr müsst der Android-App nur die URL bzw. IP des Servers mitgeben. Wer Glances immer bei Booten des Servers gestartet haben möchte, der trägt den Aufruf bei einem Debian- oder Ubuntu-System am besten gleich in die rc.local ein, so läuft der Dienst immer Hintergrund.

Glances für Android ruft die Daten über das im Server-Modus gestartete Glances-Skript ab.

Glances für Android ruft die Daten über das im Server-Modus gestartete Glances-Skript ab.

Und wenn ich gerade beim Thema Server-Monitoring unter Android bin, möchte ich euch kurz noch Monyt vorstellen. Mit der kleinen App lässt sich ein wirklich sehr einfaches Server-Monitoring aufsetzen. Es reicht ein kleines PHP-Skript auf den Webserver zu laden und die URL zur Datei in Monyt zu hinterlegen, von da an holt sich die App alle fünf Minuten die Daten vom Server. Einen Server-Teil mit Datenbank und anderem Pipapo braucht es bei Monyt nicht. Beachtet aber, dass dieser die shell_exec PHP-Erweiterung unterstützen muss, was bei gehosteten Seiten selten geboten wird.

Monyt funktioniert über ein kleines serverseitiges PHP-Skript.

Monyt funktioniert über ein kleines serverseitiges PHP-Skript.

(Bildquelle: CC-BY, Flickr, Bruno Cordioli)

Kostenlose Community-Edition der LinuxUser 05/2013 online

16. April 2013
von Christoph
2 Kommentare

Lesestoff: Kostenlose Community-Edition der LinuxUser 05/2013 online

Gerade eben ist die Ausgabe 05/2013 der unter der CC-BY-NC-ND lizenzierten Community-Edition der Linux User bei mir im Postfach gelandet. Da die Artikel wie immer interessant sind, möchte ich euch diesen Gratis-Lesestoff nicht vorenthalten. Das PDF findet auf der Homepage des Magazins oder auch gleich unter diesem Link.

  • [LU-CE] Porteus 2.0
    Das Live-System Porteus erweist sich als ein flexibler Werkzeugkasten für viele Alltagsaufgaben. Ein einzigartiges Konzept erlaubt die problemlose Installation neben einem vorhandenen System.
  • [LU-CE] Angetestet
    Globonote 1.3.1 erfasst Notizen, Gscan2pdf 1.1.3 macht Scans zu PDFs, Patool 1.0 spricht 20 Archivformate, Unsettings 0.08 tweakt Unity.
  • [LU-CE] IMHC CmapTools
    Eine Grafik wirkt besser als ein wortreiches Traktat. Die CmapTools liefern Ihnen das Werkzeug zum Gestalten anschaulicher Konzeptkarten.
  • [LU-CE] Shelr
    Das Ruby-Tool Shelr verwandelt die Kommandozeile in eine Kinoprogramm für Freunde der Shell.
  • [LU-CE] Fractal Fr0st
    Sphährisch schöne Fraktale erzeugen Sie mit dem Algorithmus Flam3. Die GUI Fr0st hilft, die komplexe Software zu meistern.
  • [LU-CE] Audio-Codec Opus
    Schon Ogg Vorbis bewies, dass freie Audio-Codecs es durchaus mit der kommerziellen Konkurrenz aufnehmen können. Sein Nachfolger namens Opus geht einen Schritt weiter und schlägt die Konkurrenz sogar.

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