Seit geraumer Zeit habe ich das Problem, dass ich mit gtk-RecordMyDesktop erstellte Screencasts zwar unverändert auf bspw. blib.tv hochladen kann, doch sobald ich diese mit etwa dem OpenShot-Videoeditor bearbeiten möchte, sehe ich nur noch Pixelbrei. Das Problem liegt imho irgendwo an mplayer, das sich daran stößt dass der erste Frame im Video nicht unbedingt ein Keyframe ist.
Das Problem äußert sich in OpenShot beim Importieren des Videos. Anstatt des Bildes sieht man im Editor-Fenster nur einen bunten Pixelbrei…
Und das Terminal spuckt die Meldung…
$ openshot [...] [theora @ 0x3288c60]vp3: first frame not a keyframe ...
…aus. Ich meine dass ich das Problem auch bei avidemux hatte. Angeblich tritt es auch beim Upload eines mit gtk-recordMyDesktop erstellten Videos auf YouTube auf. Die Lösung liegt an der Konvertierung des Videos. Ich hatte mich schon einmal daran versucht, doch damals war auch das konvertierte Video auch wieder nur Brei. Auf WebUpd8 findet sich jetzt endlich die richtige Einstellung für mencoder…
$ mencoder out.ogv -o out.avi -oac mp3lame -ovc lavc
Das transcodierte avi-Video lässt sich dann ohne Problem in OpenShot importieren. Wer mencoder noch nicht installiert hat, der kann das wie üblich über die Paketquellen nachholen. Es ist zwar nicht schön von einem Format ins Andere und dann wieder zurück zu kodieren, doch solange dieser Bug nicht behoben ist, so lange bleibt einem wohl nichts anderes übrig.

3. September 2010 um 08:51 Uhr
Hallo Christoph,
vielen dank für deine Beiträge, immer sehr schön zu lesen. Nur ein lieb gemeinter Tipp: Du solltest ganz am Anfang deines Scripts ini_set(‘display_errors’, false); setzen. Ab und zu sieht man bei dir php warnings (auch im uu-planeten). z.b.:
Warning: Invalid argument supplied for foreach() in /home/christoph-langner.de/hosts/linuxundich.de/wp-content/plugins/yet-another-related-posts-plugin/magic.php on line 54
viele grüße und weiter so
Basti
3. September 2010 um 11:47 Uhr
Hallo,
dein Artikel kommt im Feedreader mit einer Fehlermeldung. (Brief für Mozilla) Siehe Screenshot…
Gruß
Henrikx
http://img834.imageshack.us/img834/1228/briefmozillafirefox001.jpg
5. September 2010 um 17:21 Uhr
Danke für eure Hinweis, da lief ein Skript Amok…
8. September 2010 um 20:49 Uhr
> Angeblich tritt es auch beim Upload eines mit gtk-recordMyDesktop erstellten Videos auf YouTube auf.
Kann ich nur bestätigen – ich nutze immer das geniale Programm MobileMediaConverter und wandele es damit in AVI oder gleich FLV um bevor ich es weiterverarbeite oder hochlade…
27. September 2010 um 15:26 Uhr
Danke für den Tipp, Habe mich auch gewundert warum es nicht ging, die Standardeinstellung von Winff zu .avi hat auch nichts gebracht
9. Oktober 2010 um 22:27 Uhr
Hallo Christoph,
auch von mir vielen Dank für den Tipp. War echt schon am Verzweifeln. Weil ich es aber gerne noch viel einfacher habe, habe ich mir ein Konverterscript von GNOME-Look.org damit angepasst. Das Script kann unter einem beliebigen Namen im Ordner “/.gnome2/nautilus-scripts/ ” abgespeichert werden und muss ausführbar gemacht werden. Mit einem Rechtsklick auf die Datei erscheint dann im Kontextmenü der Punkt “Scripte”. Einfach das Script auswählen und dann geht’s los. Hier das Script:
Gruß
Andreas
12. Oktober 2010 um 02:20 Uhr
Klasse, das baue ich später noch in den Beitrag ein.
21. Dezember 2011 um 14:46 Uhr
Hallo,
mit folgendem Befehl konnte ich für die Weiterbearbeitung verhindern, dass bei der Konvertierung in AVI ein Qualitätsverlust geschieht:
mencoder out.ogv -o out.avi -oac mp3lame -lameopts cbr:br=112 -ovc lavc -lavcopts vcodec=mpeg4:vbitrate=9000
MfG
mEon
Pingback: Mit recordMyDesktop erstellte Screencasts auf YouTube hochladen, ohne dass diese nur in grün abgespielt werden | Linux und Ich
23. Januar 2012 um 17:43 Uhr
Hallo Christoph, seit gestern Nachmittag tut Openshot in der Alpha-Version von Ubuntu 12.04 LTS Precise Pangolin nicht mehr – hatte bis Mitte der Woche problemlos damit gearbeitet. Auf Dauer müsste man vielleicht auf Pitivi umschwenken – es sei denn, bis zum Erscheinen der offiziellen Version verbessert sich die Lage. OpenShot ist wirklich gut geeignet, um schnell Filmdaten aufzubereiten.
Schade.
23. Januar 2012 um 18:10 Uhr
Naja, Alpha ist eben Alpha