Linux und Ich

Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT

KiTTY ist ein Fork des freien SSH-Clients PuTTY mit erweiterten Funktionen

KiTTY ist ein Fork des freien SSH-Clients PuTTY mit erweiterten Funktionen

| 5 Kommentare

Die meisten von euch werden den häufig unter Windows eingesetzten SSH-Client PuTTY kennen, aber habt ihr schon einmal etwas von KiTTY gelesen? KiTTY ist ein auf PuTTY 0.62 aufbauender Fork des beliebten Programms, der dem Vorbild ein bisschen Feuer unter dem Hintern machen möchte. Eigentlich habe ich an PuTTY nie wirklich viel vermisst – imho hat das Programm viel zu viele Schalter und Optionen, unter Linux reicht mir immer ein ssh ;) – aber wer zum Beispiel richtig viele Server zu verwalten hat, der wird sich über die Session-Filter-Funktion freuen. Damit lassen sich die einzelnen Logins in verschiedenen Ordnern speichern. Eine vollständige Übersicht über die Änderungen findet ihr auf der Homepage des Projekts.

Der Fork KiTTY des beliebten SSH-Clients PuTTY unter Windows 7.

Schaut man sich das Changelog von KiTTY an, dann sieht man dass KiTTY nicht als Fire&Forget-Projekt angelegt ist. Der Entwickler baut nach dem Release einer neuen PuTTY-Version auch immer wieder auch sein KiTTY neu, so baut die aktuelle Kitty-Ausgabe auch auf die aktuelle PuTTY-Version auf. Ewig mitgeschleppte Sicherheitslücken sind also nicht zu erwarten. Einziger “Haken” an KiTTY scheint zu sein, dass man sich auf Windows konzentriert und nur für dieses System Binaries baut. In meinen Augen ist das sehr zu verkraften, da ich PuTTY eigentlich wirklich nur unter Windows nutze.

(Via: Reddit, Bildquelle: Monica R, CC-BY, Flickr)

Autor: Christoph Langner

Hallo, ich bin Christoph -- Linux-User, Blogger und pragmatischer Fan freier Software. Wie Ihr ohne Zweifel bemerkt haben solltet schreibe ich hier über Linux im Allgemeinen, Ubuntu im Speziellen, sowie Android und andere Internet-Themen. Wenn du Freude an meinen Artikel gefunden haben solltest, dann kannst du mir über Facebook, Google+ oder Twitter oder natürlich dem Blog folgen.

5 Kommentare

  1. Hm, also unter Linux nutze ich für meine Sessions die ~/.ssh/config

    http://wiki.ubuntuusers.de/SSH#ssh-config

    Und dann einfach eine Verknüpfung im Menü hinterlegen das ein Terminal öffnet mit der SSH Session.

    Unter Windows ist etwas ähnliches auch möglich wenn man seine Sessions einrichtet und dann kann man über putty -load session einfach direkt sich einloggen.

    Kitty wird das auch können, vorteilhaft eben wenn ich ne Menge Server Administrieren muss. Allerdings sind Distributet SSH Session um ein Update Befehl auf viele Server (Cluster) gleichzeitig abzusetzen wichtiger, das könnten die mit einbauen. Gleich mal Anschreiben, vielleicht macht der Entwickler es ja :-)

  2. Wiedermal danke an Christoph fuer diesen tollen Tipp. Werde gleich nach Abschicken dieses Kommentars auf meinem Windowsrechner Putty runterschmeissen und Kitty draufhauen. Mal gucken wie es so ist.

    EDIT: Hab gerade ausprobiert. Goettlich. Auto-Username erleichtert mir die staendige Suche nach den ganzen generierten Usernames. :D Danke danke danke fuer diesen erstklassigen Tip.

  3. Es gibt neben Putty aber auch noch Tutty :-) Tutty ist für Freunde der Seriellen Verbindungen gedacht :-)

  4. Ich nutzte auf Arbeit gerne MTPuTTY

    http://ttyplus.com/multi-tabbed-putty/

    Gerade bei vielen Servern, ist die Tabfunktion super!

Hinterlasse eine Antwort

Auf Linux und Ich darf anonym kommentiert werden. Die Felder für Name und E-Mail-Adresse dürfen beim Eintragen eures Kommentars leer bleiben. Ich freue mich aber über jeden Kommentar, zu dem der Autor mit seinem Namen steht.