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Selective Sync für Dropbox

Selective Sync für Dropbox

| 4 Kommentare

Den Webstorage-Dienst Dropbox habe ich hier im Blog schon das eine oder andere mal behandelt. Gerade mit dem Release von Lucid ist die Vorschau-Version von Dropbox interessant geworden, da es nun endlich möglich ist das Logo im Panel zu ändern und Dropbox somit perfekt in den Ubuntu-Desktop zu integrieren. Nun gibt es das nächste sehnlichst erwartete Feature in der experimentellen Version: Selective Sync…

Mit Selective Sync könnt ihr bestimmen welche Ordner in eurem Dropbox-Verzeichnis synchronisiert werden. Somit könnt ihr auf dem Netbook mit einem kleinen Solid State Drive Ordner ausklammern, die den Platz auf der Platte sprengen würde, oder Ihr könnt auf der Arbeit nur einen extra “Arbeits-Ordner” synchronisieren lassen. Weitere Anwendungsfälle fallen euch mit Sicherheit ein. Zusätzliche Infos bekommt Ihr in der Hilfe von Dropbox.

Endlich! Selective Sync für Dropbox

Die experimentelle Version müsst Ihr von Hand installieren. Die Downloads findet Ihr im Forum von Dropbox. Beachtet dass es sich um eine experimentelle Version handelt. Dropbox gibt euch keine Garantie dass diese Version nicht eure Daten shredert ;) Zur Installation könnt Ihr auch einfach die folgenden Befehle ausführen.

32-bit Linux:

$ dropbox stop && cd ~
$ wget http://dl-web.dropbox.com/u/17/dropbox-lnx.x86-0.8.64.tar.gz
$ tar -xvf dropbox-lnx.x86-0.8.64.tar.gz
$ dropbox start

64-bit Linux:

$ dropbox stop && cd ~
$ wget http://dl-web.dropbox.com/u/17/dropbox-lnx.x86_64-0.8.64.tar.gz
$ tar -xvf dropbox-lnx.x86_64-0.8.64.tar.gz
$ dropbox start

Danach könnt Ihr das heruntergeladene .tar.gz Archiv löschen. Im oben verlinkten Forums-Thread findet Ihr auch Downloads für Windows und Mac OS X. Zu “meinem” Dropbox-Glück fehlt nur noch eine offizielle portable Version, doch die kommt sicherlich auch noch.

Wer Dropbox noch nicht kennen sollte: Dropbox ist ein Webstorage-Dienst ähnlich wie bspw. Ubuntu One. Wenn man sich mit 2GB Speicherplatz begnügen kann ist der Dienst kostenlos. Mehr Platz kann gegen einen monatlichen Obulus erkauft werden, oder über Referral-Links auf bis zu 10GB erweitert werden. Pro geworbenen Dropboxer gibts 250MB für den Werber wie auch für den geworbenen kostenlos auf die 2GB oben drauf. Wer sich also über diesen Link (Referral-Link von SebSemmi auf Twitter) anmeldet, der hat automatisch 2,25GB Speicherplatz zur Verfügung.

(via WebUpd8)

Autor: Christoph Langner

Hallo, ich bin Christoph -- Linux-User, Blogger und pragmatischer Fan freier Software. Wie Ihr ohne Zweifel bemerkt haben solltet schreibe ich hier über Linux im Allgemeinen, Ubuntu im Speziellen, sowie Android und andere Internet-Themen. Wenn du Freude an meinen Artikel gefunden haben solltest, dann kannst du mir über Facebook, Google+ oder Twitter oder natürlich dem Blog folgen.

4 Kommentare

  1. In der überschrift hast du “Synx” geschrieben, sonst glaube ich immer “Sync” eines wird vermutlich eine tippfehler sein, ich vermute erstere Schreibweise. Gruß;-)

  2. Gibt es eigentlich eine Variante ohne X z.B. für einen Server. Geht das evtl. mit Ubuntu-One?
    Danke

  3. Gibt es eigentlich so etwas wie Dropbox für meinen eigenen Server?
    Also klar: Fürs Backend gibt es FTP, SSHFS usw.
    Aber gibt’s auch Software, die so etwas genauso komfortabel für den Endanwender macht?

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