GNOME bringt ja mit „Web“, „Internet“ beziehungsweise früher einmal „Epiphany“ einen eigenen Webbrowser mit, die wenigsten GNOME-User werden wohl aber den hauseigenen Browser nicht nutzen und eher mit Chrome/Chromium, Firefox oder Opera durchs Netz wandern. Besonders die Kombination GNOME-Shell, Firefox und kleinerer Bildschirm birgt viel Verbesserungspotenzial, mit den richtigen Einstellungen und zwei kleinen Erweiterungen passt deutlich mehr Inhalt auf den Bildschirm — zudem fügt sich Firefox deutlich besser in den GNOME-Look ein.
HINWEIS: Dieser Beitrag enthält veraltete Informationen. Aktuelle Informationen zur optimalen Integration von Firefox in die Gnome Shell findet ihr in einer überarbeiteten und ausführlicheren Version dieses Artikels unter Firefox optimal in die Gnome Shell integrieren.
Firefox-Menü zu Button komprimieren
Firefox blendet unter Linux üblicherweise von Haus aus die Menüleiste mit Datei, Bearbeiten, Ansicht und Co. ein. So hat man das Menü immer im Blick, aber wie oft braucht man das eigentlich? Von daher lässt sich die Leiste seit Firefox 4 ausblenden und gegen einen Button ersetzen. Den Unterschied bemerken besonders User, die mit einem kleineren Display arbeiten, durch das Fehlen der Menüleiste bleibt in Firefox deutlich mehr Platz für den Inhalt der betrachteten Webseite. Daher würde ich mit einem Rechtsklick auf ein freie Stelle in der Kopfleiste und einem Klick auf Menüleiste diese komprimieren lassen. Gefällt diese Darstellung nicht, lässt sich die Menüleiste auf dem selben Weg wieder einblenden.

GNOME-Theme für Firefox installieren
Firefox benutzt unter GNOME nicht die „original“ Tabs und Icons des Systems. Mit dem GNOME-3-Theme für Firefox — früher nannte sich das Theme „Adwaita“ – lässt sich der GNOME-Look von Firefox jedoch recht schnell an die Optik von GNOME anpassen. Mit der Neugestaltung der Tabs in GNOME 3.12 passt das Aussehen zwar nicht mehr ganz perfekt. Doch im Groben und Ganzen fügt sich Firefox nun deutlich besser ins Bild ein, besonders wenn man wie oben empfohlen das Menü von Firefox zu einem Button reduziert.


Fensterleiste bei maximierten Firefox ausblenden
Nicht nur für eine verbesserte Optik von Firefox unter der GNOME Shell dienlich, sondern auch sehr praktisch für User mit kleineren Displays ist die Firefox-Erweiterung HTitle. Sie entfernt – ähnlich wie etwa bei Nautilus oder auch Chrome/Chromium – die Fensterleiste des Browsers sobald man die Anwendung maximiert. Zusammen mit der reduzierten Menüleiste spart man so schnell 10 Prozent ansonsten brachliegenden Bildschirmplatz ein. Die Erweiterung arbeitet jedoch nur ordentlich mit der GNOME Shell zusammen, wer sie mit anderen Desktopumgebungen nutzen möchte, der muss in den Einstellungen der Erweiterung den „Legacy-Modus“ aktivieren.






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