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Mittwald: Webhosting. Einfach intelligent.

Unter Linux ist es mit dd oder partimage relativ leicht möglich Images eines Systems zu erstellen. Für fortgeschrittene Anwender ist das keine große Herausforderung, doch Einsteiger haben sicherlich ihre Probleme dabei die richtigen Partitionen für die Sicherung oder die korrekte Syntax zu finden. Hier springt die Linux-Live-CD Redo Backup and Recovery mächtig in die Bresche. Ähnlich wie bekannte kommerzielle Konkurrenten wie Norton Ghost oder Acronis True Image kann man von der CD aus Abbilder ganzer Partitionen herstellen und zurückspielen. Darüber hinaus kann man Redo Backup and Recovery auch als Notfall-System benutzen.

Redo Backup and Recovery baut dabei auf die koreanische Linux-Distribution xPUD auf (weitere Infos zu xPUD bei heise). Diese Distribution basiert auf einer Browser-gestützten Oberfläche names Plate und versucht zum einen leichtgewichtig zu sein und zum anderen soll sie einfach zu bedienen sein. In Redo Backup and Recovery wurde die Oberfläche von xPUD zum großen Teil übernommen, so kann man aus Redo heraus einen Browser starten und/oder sogar Software wie OpenOffice.org, zusätzliche Treiber oder sogar auch Skype nachinstallieren.

So lässt sich das System nicht nur zur Rettung benutzen, über das Netz kann man somit auch Hilfe bei Freunden oder Communities holen. Bei Bedarf gibt es auch die Möglichkeit Redo auf einem USB-Stick zu installieren, so dass Änderungen erhalten bleiben.

Redo Backup and Recovery

Das Erstellen von Images übernimmt Partclone zu dem von Redo eine Oberfläche entwickelt wurde. Sollte man nur einzelne Dateien vom beschädigten System brauchen, dann ist von Haus aus der PCMan File Manager als Dateimanager mit an Bord.

Redo Backup and Recovery steht unter der GNU GPL Lizenz und ist über die Homepage als rund 75MB große .iso-Datei herunterladbar.

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