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Mittwald: Webhosting. Einfach intelligent.

In der letzten Zeit komme ich immer wieder in die Verlegenheit, dass ich eine ganze Reihe an Dateien umbenennen muss. Dafür kursieren in den Paketquellen und im Netz eine ganze Reihe von Tools und auch im Terminal kann man mit ein bisschen Phantasie einiges erreichen, doch ich bin eigentlich auch immer ganz froh wenn ich zwischendurch nicht die Anwendung – sprich Nautilus – wechseln muss. Für Nautilus gibt es an diveresen Orten Skripte für Nautilus-Actions zum Umbenennen von Dateien im großen Stil, doch keines hat sich in meinen Augen wirklich bewährt, manch eine Lösung funktioniert mittlerweile auch gar nicht mehr ordentlich. Richtig brauchbar und umfassend fand ich dagegen die Erweiterung Nautilus Renamer, ihr könnt sie direkt über ein .deb-Paket installieren, den Download findet ihr auf der rechten Spalte der entsprechenden Launchpage-Seite.

Sobald man mehrere Dateien markiert hat, bietet das Kontextmenü die Option zum Batch-Umbenennen an.

Nach der Installation des Pakets und einem Neustart des Dateimanagers (am einfachsten über ein Terminal und den Befehl $ nautilus -q && nautilus &) findet ihr im Kontextmenü von Nautilus den neuen Eintrag „Mass Rename“, sobald ihr mehrere Dateien ausgewählt habt. Über diesen könnt ihr dann Dateien nach einem bestimmten Schema umbenennen, Namensteile lassen sich Ersetzen oder ihr ändert einfach nur die Schreibweise wie etwa die Groß-/Kleinschreibung. Das einziges große Manko ist in meinen Augen, dass Nautilus-Renamer wohl nicht mit via GVFS eingebundenen Netzwerk zurecht kommt, auf einem FTP-Server versagte das Programm leider seinen Dienst. Für diesen Fall müsste man die Netzwerkfreigabe komplett im System mounten.

Renamer nennt die Dateien dann nach einem Muster um, ersetzt Zeichenfolgen oder ändert die Schreibweise.
Mittwald: Webhosting. Einfach intelligent.

12 KOMMENTARE

  1. Ah cool, das ist wirklich eine nützliche Sache. Ich habe so etwas bisher immer mit dem pyRenamer gemacht.
    In Nautilus eingebunden ist das aber natürlich viel günstiger.
    Danke für den Tipp!

    Update:
    Installiert und getestet: Funktioniert super!

  2. Habs zwar noch nicht installiert, aber solch eine Funktion habe ich in Nautilus schon immer vermisst. Ich frage mich sowieso wie es mit Nautilus weitergehen soll, wenn die Entwickler fortlaufend (nützliche) Funktionen streichen. Vielleicht baut sich Canonical ja ein eigenes Nautilus-Fork.

  3. Danke für den Tipp, das habe ich auch schon lange gesucht.

    Leider ist die Installation bei mir nicht möglich, da ich bei Lucid nur Python 2.6 habe.
    Irgendwie ist mir das Update zu heikel.
    Gibt es noch Alternativen?

  4. Schaut echt gut aus, kann es aber nur theoretisch beurteilen. Die Installation funktioniert bei mir nämlich – aus welchen Gründen auch immer – nicht, d.h. es erscheint nichts im Kontextmenü.
    Wenn ich das richtig sehe ist das ja ein Skript, oder? Müsste ich das dann noch über „nautilus-actions“ aktivieren?
    Ich verwende übrigens 12.04. Das .deb ist mit „oneiric“ bezeichnet. Könnte da ein Grund liegen?

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