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Es gibt nicht viele Notebooks von Markenherstellern, die von Haus aus mit einem Linux ausgeliefert werden. Klar kann man sich (mehr oder weniger) jedes Notebook holen und dann selbst ein Linux draufbügeln: Allerdings muss man hoffen, dass man nicht zu sehr in den Untiefen des Systems graben muss, wenn etwas klemmt. Mit der Developer Edition liefert Dell nun aber schon die dritte Generation seines leistungsstarkes Notebook aus der XPS-13-Reihe mit einem vorinstalliertem Ubuntu aus. Billig war das Gerät noch nie, im aktuellen Sale kann man allerdings knapp über 80 Euro plus die Versandkosten von etwa 30 Euro sparen.

  • CPU: Intel Core i5-6200U, 2x 2.30GHz
  • RAM: 8GB DDR3L
  • Festplatte: 256GB SSD (NVMe, M.2 2280)
  • Grafik: Intel HD Graphics 520 (IGP)
  • Display: 13.3″, 1920 x 1080, non-glare, IGZO
  • Anschlüsse: 1x Thunderbolt 3 + USB 3.1 (Typ-C), 2x USB 3.0
  • Wireless: WLAN 802.11a/b/g/n/ac, Bluetooth 4.1, Miracast, CardreaderSD/MMC/MS
  • Webcam: 1.3 Megapixel
  • Betriebssystem: Ubuntu 14.04 LTS
  • Akku: Li-Ionen, 56Wh
  • Gewicht: 1.29kg
  • Besonderheiten: beleuchtete Tastatur, 1x M.2/M-Key (NVMe, 2280, belegt), Slim Bezel
  • Herstellergarantie: ein Jahr (Vor-Ort)

Ein Schnäppchen wird das Gerät dadurch nicht, am Ende stehen 1.096,48 Euro auf der Rechnung. Dafür bekommt man allerdings einen Rechner mit Intel Core i5-6200U (2x 2.30GHz) der Skylake-Generation, 8 GByte Arbeitsspeicher und 256 GByte SSD. Beim Bildschirm handelt es sich um ein mattes InfinityEdge-Display mit 13,3 Zoll und 1920 x 1080 Pixeln. Ich hatte den Rechner noch nicht in der Hand — allerdings berichten viele Tester und Besitzer solch eines Geräts, dass die Bildqualität viele günstigere Geräte übertreffen soll.

Mit dem Gutschein SUMMERSALE7 spart man bis 29. Juni 7 Prozent auf Inspiron, XPS und Alienware-Geräte von Dell.
Mit dem Gutschein SUMMERSALE7 spart man bis 29. Juni 7 Prozent auf Inspiron, XPS und Alienware-Geräte von Dell.
Dadurch sinkt der Verkaufspreis der Developer Edition des Dell XPS 13 mit Ubuntu auf knapp unter 1100 Euro.
Dadurch sinkt der Verkaufspreis der Developer Edition des Dell XPS 13 mit Ubuntu auf knapp unter 1100 Euro.

Einen ausführlichen Test des Geräts (allerdings mit dem spiegelndem und nicht gerade akkuschonendem 4K-Display) kann man bei Golem lesen. Mit der FHD-Version des Dell XPS 13 Developer Edition sollten sich dann in der Praxis etwa 7h Laufzeit aus dem Akku kitzeln lassen. Optionen zum Um-/Aufrüsten des Modells gibt es keine: So muss man beim XPS 13 auf Ethernet verzichten und auch die die Features des High-End-Modells (Core i7 6560U, ein glänzendes 4K-Display, 16 GByte RAM und eine 512-GByte-M2-SSD) lassen sich nicht auf die Full-HD-Variante des Geräts übertragen.

Wer Interesse am Dell XPS 13 Developer Edition hat, der findet das Gerät dann direkt bei Dell. Für den Rabatt muss man den Code SUMMERSALE7 nach dem Hinzufügen des Geräts in den Warenkorb in das Gutscheinfeld eintragen, danach wird automatisch der Rabatt abgezogen und die Versandkosten gestrichen (Quelle: MyDealz).

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3 KOMMENTARE

  1. Hi! Nach meiner Meinung geht dieses Angebot an den Bedürfnissen der Linux-Anwender und -Entwickler vorbei. Eine Distribution ist in einer halben Stunde selbst installiert. Wozu das Vorinstallieren? Dell sollte lieber einzelne Laptops für Linux zertifizieren und ggf. Howtos für spezifische Konfigurationen veröffentlichen. Vor allen Dingen sollten sie ihre Geräte nicht mit Windows Zwangsbündeln. Das ist nach meiner Meinung das Linuxunfreundlichste überhaupt. Eine Winodws-Home-Premium-Lizenz kostet etwa 70€ – Win-Pro etwa 100€. Dies kann bereits bei Mittelklasse-Laptops mehr als 20% des Hardwarepreises sein.
    Vor Weihnachten wollte ich ein Gerät bei Dell kaufen. Doch Anfragen nach der Rückerstattung der Lizenzgebühren, wie es in der Windows-EULA zugesichert wird (wenn man die Lizenz ablehnt), wurden im Supportforum bis heute nicht beantwortet und vom Supportchat salopp und nach meinem Empfinden durchaus unfreundlich abgewiesen, während Argumente und Hinweise auf die Bestimmungen der Windows-EULA weder angenommen, noch geprüft wurden.
    Dell ist vielleicht für Firmen gut. Privatkunden behandeln sie Stiefmütterlich und die vier Laptops, die sie mit Ubuntu anbieten macht sie keineswegs zu einem guten Linux-Supporter. Eine Firma die Linux-Anwender unterstützen will drückt diesen Kunden keine teure Windows-Lizenz auf, sondern bietet zumindest ein Standardverfahren an, diese Lizenz zurückzunehmen und die aufgewendeten Kosten zumindest in Form eines Gutscheins zu erstatten.
    Dell hat, nach meiner Meinung, weder das Wesen der Linux-Systeme noch die Linux-Anwender (Entwickler sind auch Anwender) verstanden. Ich möchte nicht aus vier teuren Angeboten mit falscher, veralteter, vorinstallierten Distribution auswählen, sondern möglichst aus dem kompletten Pool. Auch Linux-Anwender haben unterschiedliche Ansprüche, denen man mit den vier Geräten nicht annähernd gerecht wird.
    Andere Hersteller bieten einen wesentlich größeren Pool ihrer Flotte ohne Zwangs-Windows an. Dies ist, nach meiner Meinung, für Linux-Anwender mehr Wert als das, was Dell hier Werbewirksam veranstaltet. Gerade der schwache Privatkundensupport haben mir klar gemacht, dass Dell, zumindest in Deutschland, keineswegs an Linux-Anwendern (wohl generell nicht sonderlich an Privatkunden) interessiert ist. Da kann man auch einen X-Beliebigen Hersteller wählen.

  2. Hhmm,
    obwohl es konservativ klingt, denke ich mit Schaudern an die Räumlichkeiten, wo ich mit meinem neuen coolen Dell auftauche, aber Ethernet-Anschluss gebracht wird. Keine Lust auf Adaptersammlung ala Apple.

    Dann nutze ich lieber etwas bulliger gebaute Lenovos usw., die man nebst obigen Vorteil noch selber reparieren kann. Leider gibt es hier auch einen negativen Trend zum Verschweißen.

    Linux-OS kann/muss ich selbst installieren können. Linuxuser gehören normalerweise zu den informierten und selbstständigen PC-Nutzern, die auch auf vorinstallierte Gerätschaft verzichten (können).

    Das Angebot van Dell finde ich löblich, geht aber an der Realität vorbei. Nur Hipster-Developer sind gefragt?

  3. nett gemeint, aber weit an meinen bedürfnissen vorbei.

    leider gibt es unter €300 nur consumer class laptops, die mit win10 per bios zwangsgekoppelt sind.

    somit kaum chancen, darauf ein linux zum laufen zu bekommen.

    also bleibt nur linux auf chromebooks mit limitierender hardware, oder weiterhin dell d640 aus 2008.

    aus ca 2006, nachgerüstet mit penryn c2d cpu, ssd und 8 gb ram…

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