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Das neue Alcatel One Touch Fire E mit Firefox OS 1.3 im Test

| 25 Kommentare

Wenn wir von einem Smartphones reden, dann eigentlich immer von Geräten mit Android oder iOS als Betriebssystem. Doch im Handy-Teich schwimmen mehr als diese beiden Fische — wenn auch die zwei die dicksten Karpfen im Tümpel sind. Blackberry ist praktisch im Nirvana verschwunden, Microsofts Windows Phone dümpelt bei nicht einmal 5 Prozent Marktanteil vor sich hin, erstaunlicherweise rechnet der Branchendienst Gartner sehr optimistisch mit 10 Prozent vom Kuchen — im Jahr 2018. Noch sehr jung auf dem Markt ist Mozilla mit Firefox OS. Als wirklich freies Open-Source-System soll Firefox OS eine Alternative für all die darstellen, die weg von den großen Zwei wollen, zudem bietet das freie System Herstellern von günstigeren Handys viele Chance, daher ist Firefox OS in Entwicklungs- und Schwellenländern gar keine so kleine Nummern. In Deutschland soll nun das Alcatel One Touch Fire E Marktanteile gewinnen. Ich habe das neue Firefox-Handy hier im Test. Das Alcatel One Touch Fire E ist nicht das erste Handy mit Firefox OS, das ich in den Händen halten darf. Ich war schon Ende 2013 bei der gemeinsam von Alcatel und Mozilla organisierten Präsentation des Vorgänger-Modells One Touch Fire mit von der Partie. Mein Testbericht zum Alcatel One Touch Fire ist heute noch auf android-user.de zu lesen, damals von ich keine netten Worte zu dem mit viel Stolz vorgestellten Gerät. Auch mehreren Monaten Abstand stehe ich zum Fazit von damals, das was Alcatel und Mozilla damals präsentierten war einfach nichts Ganzes und nichts Halbes. Wer Android- oder iOS-Geräte gewohnt ist und entsprechende Erwartungen an ein Smartphone hat, der wäre nie im Leben mit einem One Touch Fire glücklich geworden — letztendlich hat dies auch der Markt gezeigt, bewusst ist mir noch nie ein Alcatel-Handy in der freien Wildbahn aufgefallen.

Mozilla hat sich keinen Gefallen damit getan, Firefox OS in Deutschland erstmals auf einem Low-Budget-Handy zu präsentieren. Entweder müsste das Alcatel One Touch Fire wirklich billig sein und mit 30 Euro jedes andere Smartphone deutlich im Preis schlagen oder zumindest technisch ebenbürtig sein. Beides ist jedoch nicht der Fall. Das One Touch Fire ist eindeutig schlechter als Ascend Y300 und trotzdem fast genauso teuer. Damit eignet sich das Gerät nicht einmal als Zweithandy.

In den großen Industrienationen mag Firefox noch nicht sonderlich großen Erfolg gehabt haben, in Schwellen- und Entwicklungsländern sieht die Situation jedoch gänzlich anders aus. In Venezuela etwa konnte sich Mozilla mit Firefox OS immerhin 12 Prozent vom Kuchen abschneiden und auch in Brasilien und Mexiko hat sich Mozilla zusammen mit Partnern wie Alcatel und ZTE durchaus sehenswerte Marktanteile gesichert. Dies liegt Hauptsächlich daran, dass Firefox-OS-Handys aufgrund der Open-Source-Lizenz des Systems günstiger und einfacher entwickelt werden können. Bei Android, dessen Quellcode theoretisch ja auch offen liegt, wacht Google mit Argusaugen über das System, indem es die Installation des Google-Frameworks mitsamt den ganzen Google-Apps nur dann erlaubt, wenn der Hersteller seine Geräte von Google zertifizieren lässt. Diese Zertifizierung kostet Zeit und viel Geld und verhindert zum Beispiel auch, dass die Hersteller zügig Updates des Systems herausgeben. Ohne die Zertifizierung dürfen die Hersteller an der Firmware ihrer Geräte nichts ändern.

Alcatel One Touch Fire E im Test

Nun aber zum brandneuen Alcatel One Touch Fire E, das mir von der Presseagentur zur Verfügung gestellt wurde. Im Handel bekommt man das Gerät über Congstar (per Ratenkauf für 129 Euro) und O2 (ebenfalls als Ratenkauf für 121 Euro). Vergleiche ich das Fire E mit seinem Vorgänger, dann liegen schon alleine aufgrund der Hardwareaustattung Welten zwischen den Geräten. Im Vergleich mit Android-Top-Handys von Sony, HTC, Samsung und Co. sind das immer noch keine herausragenden Daten, doch insgesamt fühlt sich das Firefox-Handy nun auch an wie ein Smartphone an, beim One Touch Fire ohne E war dies noch nicht der Fall. Besonders positiv fällt die gute Verarbeitung im Zusammenspiel mit der geringen Dicke und dem leichten Gewicht auf. Obwohl das Handy federleicht und klein in der Hand liegt, wirkt es sehr solide gebaut.

Die Verarbeitung des Alcatel Onetouch Fire E wirkt sehr solide.

O2 und Congstar bieten das Alcatel Onetouch Fire E nur mir schwarzer Rückseite an.

Packt man das One Touch Fire E aus und schaltet das Gerät an, dann empfängt einen ein typischer Smartphone-Homescreen mit diverseren Icons auf dem Desktop, eine Suchleiste im Kopf des Displays und den wichtigsten Apps wie Telefon, Nachrichten, Kontakte und Browser als statische Zeile am unteren Rand. Das Handy besitzt wie ein iPhone nur einen Button unter dem Display, über diesen gelangt Ihr jederzeit zurück zum Homescreen. Wie bei Android wischt man sich von rechts nach links durch mehrere frei zu gestaltende Homescreens — Widgets wie bei Android gibt es bei Firefox OS jedoch nicht. Es lassen sich lediglich thematisch ähnliche Apps zu Ordner zusammenfassen.

Bis zu vier Tage Akkulaufzeit

Ansonsten gibt es auf den ersten Blick keine großen Überraschungen: In der Einstellungs-App passt ihr die Funktionen an eure Bedürfnisse an, die Kamera-App dient zum Erstellen von recht brauchbaren Bildern, der Musikplayer spielt MP3s von den eingelegten Speichermedien und lässt sich vom Lockscreen und der Statusleiste aus steuern und natürlich surft ihr bei Firefox OS mit dem Firefox-Browser durch das WWW. Die Telefon-App macht ihren Job unauffällig gut und auch die Sprachqualität muss den Vergleich zu Android- oder iOS-Handys nicht scheuen. Alcatel und Mozilla haben ihre Hausaufgaben allen Anschein nach ordentlich gemacht.

Im Gegensatz zu Android und iOS fällt bei Firefox OS jedoch auf, dass man von Smartphones gewohnte Funktionen erst aktivieren muss. Das gilt beispielsweise für den Internetzugang via Datenleitung, die GPS-Ortung oder die Freigabe der Daten auf dem Handy gespeicherten Daten per USB-Schnittstelle. All diese Funktionen sind von Haus aus nicht angeschaltet. Erst wenn man den entsprechenden Haken in den Einstellungen setzt, geht Firefox OS ins Internet oder gibt den internen Speicher oder den der SD-Speicherkarte frei. Ich finde das besonders für Einsteiger gar nicht mal so schlecht, da so das Handy vom Start weg erst einmal abgesichert in der Welt herumschippert.

Screenshots des Alcatel One Touch Fire E

Bei der Bedienung des Handys muss man sich allerdings bei Firefox OS vom Prinzip der klassischen Apps verabschieden. Nur die wenigsten Apps installiert man sich tatsächlich auf dem Handy, die meisten Anwendungen sind lediglich die mobilen Varianten von Webseiten wie Facebook, Google, Twitter und Co. Das hat den Vorteil, dass diese nicht alle Nase lang aktualisiert werden müssen und die Zugriffsrechte fein dosiert akzeptiert oder abgelehnt werden können, allerdings sind diese Anwendungen oder Spiele dann auch nur über das Internet verfügbar — hat man gerade kein Netz oder möchte im Ausland offline die eine oder andere App nutzen, dann steht man vor verschlossenen Türen.

Technische Daten: Alcatel One Touch Fire E

  • Betriebssystem: Firefox OS 1.3
  • Prozessor: Snapdragon 200 MSM8610, Dual-Core mit 1.2 GHz
  • Touchscreen: 4.5-Zoll-IPD-Display mit 960 x 540 Pixeln
  • Speicher: 512 MByte RAM, 4 GByte Flash, Micro-SD-Slot vorhanden
  • Kamera: 5 Megapixel mit Autofokus und Blitz-LED
  • Akku: 1.700 mAh
  • Maße und Gewicht: 129,0 x 63,5 x 8,2 mm, 103 Gramm

Was fehlt sind allerdings wirklich ordentliche, über die Darstellung mobiler Webseiten hinausgehende Apps. Beispiel gefällig? Wie komme ich von A nach B? Auf Android und iOS werde ich von Navigations-Apps nur so erschlagen. Soll es kostenlos sein, dann Google Maps. Vertraut ihr lieber den ehemaligen Marktführern in Sachen Navi, dann eben Navigon oder Tom Tom. Oder wollt ihr die OpenStreetMap immer mit euch dabeihaben? Dann würde ich zu GPS Navigation & Maps von Skobbler greifen — für ein paar Euro bekommt man damit Kartenmaterial inklusive Navigation aus der gesamten Welt. Für Firefox OS bieten auch eine Reihe von Entwicklern Navi-Apps an, diese gehen aber wie zum Beispiel Nokia Here Maps nicht über die Darstellung einer Karte mitsamt Routing hinaus. Die Here Maps sagen euch zwar wo ihr gerade seid und wie ihr zu eurem Ziel kommen, allerdings nicht per Turn-by-Turn-Navigation.

Nokia Here Maps unter Firefox OS

Im Alltag zahlt sich diese Beschränkung auf das Wesentliche jedoch aus. Im Gegensatz zu so gut wie allen Smartphones ist der Akku des Alcatel Onetouch Fire E nach 24 Stunden nicht gleich leer. Ganz im Gegenteil, auf der Tankuhr meines Testgeräts standen nach einem Tag Benutzung noch etwas mehr als 75 Prozent Kapazität. In der Praxis dürfte das Onetouch Fire E also bis zu vier Tage durchhalten — Solche Werte kennt man eigentlich nur noch von alten Feature-Phones. Synchronisiert man nicht andauernd Daten, sondern lädt diese nur bei Bedarf, dann kann lässt sich der Energiebedarf eines Smartphones eben auch kräftig reduzieren.

Das Alcatel Onetouch Fire E ist nur 103 g leicht und 8,2 mm dünn.

In der Schublade findet neben der Micro-SIM auch eine Speicherkarte Platz.

Soll man das Alcatel Onetouch Fire E kaufen? Taugt Firefox OS als Konkurrent zu Android, iOS oder Windows Phone? Ich würde sagen: Es kommt sehr stark drauf an. Wer von einem Smartphone lediglich erwartet, dass es telefoniert, Webseiten aufruft, die Mails holt und Bilder aufnehmen kann, der liegt bei Firefox OS und dem Onetouch Fire E gar nicht mal so falsch, denn all diese Aufgaben erledigt das Handy in meinen Augen zur vollsten Zufriedenheit — im Gegesatz zum Vorgängermodell. Das System ist so schlank, dass selbst eine betagte Dual-Core-CPU und 512 MByte Arbeitsspeicher für eine flüssige Bedienung ausreichen, und besonders die gute Akkulaufzeit bereitet Smartphone-geplagten Handy-Besitzern mit Sicherheit viel Freude. Allerdings hört der Spaß eben auf, wenn man die App-Welt eines Android-Handys gewohnt ist.

Noch nicht auf der Höhe von Android und Co.

Ihr mögt ein wenig andere Standards anlegen und andere Anwendungsfälle für besonders wichtig erachten, aber ohne eine ordentliche Navigations-App für Auto oder öffentliche Verkehrsmittel (Unter Android nutze ich Google Maps, Öffi und eben das zuvor genannte GPS Navigation & Maps), ohne eine breite Vielfalt an Reddit-Apps (Mein Favorit wäre für diese Aufgabe Reddit Sync Pro) oder der Verbindung zu meiner Tiny-Tiny-RSS-Installation mit einer entsprechenden App, ist zumindest für mich ein Smartphone im Alltag ziemlich uninteressant — da mag das Konzept dahinter noch so interessant sein. Im Endeffekt zählt, was man mit dem Handy in der Tasche anfangen kann.

So bleiben Firefox OS und Smartphones mit diesem Betriebssystem, wie eben das Alcatel Onetouch Fire E, nach wie vor Exoten auf dem Handy-Markt. Der Haupteinsatzzweck wäre in meinen Augen Geräte mit Firefox OS als Zweit-Handy zu nutzen, wenn ich eine besonders lange Akkulaufzeit benötige, oder wenn ich zwischendurch nicht als Google- oder Apple-Drohne unterwegs sein möchte. Denn alles in allem macht einen die Datensammelei der drei großen Konzerne schon Angst, auch wenn Sie einen mit entsprechenden Komfort ködern. Firefox OS bietet Smartphone-Komfort, ohne dass man auch nur einen Account anlegen müsste — Das gibt das Gefühl, zumindest ein wenig unter dem Radar zu fliegen, zurück.

Autor: Christoph Langner

Hallo, ich bin Christoph -- Linux-User, Blogger und pragmatischer Fan freier Software. Wie Ihr ohne Zweifel bemerkt haben solltet schreibe ich hier über Linux im Allgemeinen, Ubuntu im Speziellen, sowie Android und andere Internet-Themen. Wenn du Freude an meinen Artikel gefunden haben solltest, dann kannst du mir über Facebook, Google+ oder Twitter oder natürlich dem Blog folgen.

25 Kommentare

  1. Vielen Dank für den tollen Artikel.

    Kannst du bitte in 2 Wochen oder einem Monat nochmal einen Artikel mit langzeit-Erfahrungen schreiben? Besonders was die Akku Laufzeit angeht.

    Vielen Dank

  2. Danke für den Test, ich freue mich immer wieder etwas zu Firefox OS zu lesen und bin selbst stolzer Besitzer eines ZTE Open C.

    Bist du denn schon auf Evernav aufmerksam geworden?
    http://www.evernav.com/

  3. Hallo Christoph,

    Ich hatte mich schon für das erste Modell interessiert, allerdings kam es in der Kritik der Medien nicht gut weg, washalb ich lieber gewartet habe. Aber ich glaube, wenn man von meiner Sitiation ausgeht, (Traditionelles Handy) scheint das neue Modell für mich, oder auch für alle die sich nicht ihr Gerät mit Apps zumüllen wollen, doch eine recht gute alternative gegenüber Android und Co zu sein.

    Danke für den Beitrag! :-)

    • Es war definitv eine gute Entscheidung zu warten :) Das One Touch Fire E geht durchaus OK, wenn du nicht erwartest, dass sich das Ding wie ein Android- oder iOS-Gerät verhält. Telefonieren, SMS, Surfen, Mails damit kommt das Firefox-OS-System wunderbar klar. Aber die große Smartphone-Welt steht dem Gerät aktuell noch nicht offen.

  4. Wie verhält sich denn die Haptik des Touchscreens im Vergleich zum One Touch Fire (ohne E)? Gerade dieses joghurtbecherartige hat mich beim Vorgänger besonders gestört. Die Oberfläche ist viel zu „griffig“, wobei man bei einem Touchscreen genau das Gegenteil möchte und Zwischen Display und Abdeckung ist einfach zu viel Platz, wodurch das Gerät so spielzeughaft hohl wirkt.

    Ist das beim Fire E besser geworden?

    • Definitv besser, die Oberfläche des Touchscreens wirkt “richtig” — besser kann ich es nicht ausdrücken ;) Man klebt nicht mit dem Finger, wie bei manchen Billig-Gerät, zu rutschig ist das Display aber auch nicht. Zudem ist die Bezel wirklich klein, das sieht man ja auch auf den Bildern.

      Grüße
      Christoph

  5. Has du probiert das Handy Browser zu öffnen maps.skobbler.com ?
    Das mobile site kann mich lokalisieren und Richtungen vorzuzeigen: ich warte ihren turn by turn Webapp auf.
    Jetzt will ich probieren Skobbler mit diesen Proben https://github.com/suoko/mapquest

    Kannst du apps installieren ins OT FIRE E durch das appmanager/webIDE ?

  6. Ich nutze mein Android-Smartphone (neben Telefonieren und Ab und zu Surfen) als Podcast-Abspiel-Gerät (AntennaPod), als Nachrichten-Abrufer über RSS (Sparse rss https://code.google.com/p/sparserss/) und E-Book-Betrachter (FBReader, Cool Reader). Was mich nun interessieren würde: Gibt es nativ Apps dafür unter FirefoxOS oder muss ich irgendwelche Umwege gehen?

  7. Wie hast du deine Adressen auf das Telefon bekommen?
    Ich habe gehört das Firefox OS kein CardDAV unterstützt.

  8. Danke Christoph,

    ich hatte schon fast vergessen, dass Firefox OS inzwischen auch auf dem deutschen Markt erhältlich ist. Endlich ein Smartphone, das nicht von Google, Apple oder Microsoft beherrscht wird.
    Danke

    Daniel

  9. Zuerst: Blackberrys gibts immer noch ähnlich viele wie früher – der Markt für Smartphones ist nur größer geworden.

    Mittlerweile stehe ich sämtlichen (GUI-) Produkten von Mozilla recht kritisch gegenüber. Das ersatzlose Entfernen einer alten GUI ist BS – erst recht wenn dafür kein technischer Grund existiert ([1]). Die neue Firefox-GUI mag die intuitivste GUI aller Zeiten sein – trotzdem blockiert sie einen bestehenden Workflow ([2]).

    [1] Wenn man die alte GUI manuell einpatcht funktioniert sowohl der Buildprozess als auch das Resultat einwandfrei – ohne einen einzigen zusätzlichen Handgriff.
    [2] Übrigens auch das Problem von Windows 8, Unity, Gnome 3, etc.

  10. Hallo Christoph,

    danke für den ausführlichen Testbericht.

    Ich besitze selbst seit etwa einer Woche das OT Fire E. Es löst mein altes Galaxy Gio ab – und erfüllt seinen Zweck voll und ganz.

    Von der Geschwindigkeit der UI bin ich begeistert (öffnen des Browser unter Galaxy Gio mit Cyanogen 11 dauert rund 5 Sekunden, auf dem OT weniger als 1 Sekunde).

    Die einzigen beiden Kritikpunkte sind die recht “schmale” Email – App (so kann ich zum Beispiel diverse Anhänge nicht öffnen) und dass das WLAN sich aktuell nicht automatisch verbindet. Letzteres war allerdings nicht von Anfang an so, evtl. hab ich da auch nur was “kaputtgespielt”.

    Mit dem Angebot an Anwendungen bin ich allerdings durchaus zufrieden: Es gibt mit ConnectA2 einen passablen WhatsApp! – Client, es gibt haufenweise Spiele (nichts für mich, es ist mir nur aufgefallen) und es werden anscheinend täglich mehr.

    Die einzige App die ich persöhnlich wirklich vermisse, ohne eine gute Alternative gefunden zu haben, ist der DB Navigator. Die Webseite der Bahn ist zwar für Fahrplanauskünfte etc. auch mobil halbwegs verwendbar, aber ich habe oft und gerne den DB Navigator auch für mobile Tickets genutzt, das geht jetzt nicht mehr.

    Ansonsten bin ich recht zufrieden damit und bin gespannt, was sich in zukünftigen Versionen noch alles tun wird ;)

    Gruß,
    Sebastian

  11. Jeder der sich ein Firefox-Gerät kauft hilft mit ein Gegengewicht zur Gängel- und Spiogententruppe aufzubauen und die Entwicklung eines unbelasteten Systems zu fördern. Ich hab eins…

  12. Hi alle,

    Sehr guter Artikel ich habe seit ca 2 Wochen das Alcatel fire e und bin voll und ganz zufrieden.
    Es ist mein erstes richtiges smartphone weil ich keines von Google wollte.
    Leider musste ich ca 1½ Jahre darauf warten bis endlich ein brauchbares Gerät kam, aber dann habe ich gleich zugeschlagen und habe die 121 Euro für das blanke Gerät nicht bereut.

    Ich habe blau.de als Anbieter UN damit fuer 10 Euro eine 48mbit/s Verbindung.
    Die absolute starke des Geräts ist einfach der Internet Browser.
    Erst baut sich ultra schnell auf und ist schneller wie meine DSL light Verbindung von t-online.

    Der Akku ist auch ganz in Ordnung und reicht bei mir auf jeden Fall für einen manchmal auch für 2 tage. Ich serve recht viel.

    Zum appstore muss man schon sagen dass da noch nicht so viel geht, aber den brauche ich nur bedingt da ich ja jede Seite im browser die ich will als app auf meinen screen hinzufügen kann. Es ist dann zwar nur eine schnelle verknuepfung aber dass stört mich nicht. Es ist sehr praktisch und geht alles Rat fatz.

    Das Handy liegt gut in der Hand und ist federleicht.
    Das Display löst meiner Meinung nach super scharf auf und ist super zum lesen.
    Mit connectA2 hat man auch whatsapp und dass ganz umsonst.
    ConnectA2 ist eigentlich die einzige app die regelmäßig Updates macht.
    Die Kamera ist ganz gut solange es hell ist aber es ist ja auch nur ein 120 und kein 700 Euro Handy.

    Bin schon gespannt auf dass 2.0er Update was sich da alles noch verbessert.

  13. Richtig cool wär’ natürlich wenn es Mozilla wie Jolla schaffen würde Android-Apps (F-Droid FTW!) auf FFOS zum laufen zu bringen.

    Gibt’s Gründe warum das technisch nicht gehen könnte?

  14. Bitte mal ganz dringend Korrektur lesen, Grammatik und Satzbau! Und wenn ich das schon sage…
    Ansonsten pass das in etwa zu meinen Erfahrungen mit dem 1.3, abgesehen von der Akulaufzeit, das mag ich nicht glauben, zumindest nach den Erfahrungen mit meinem Open C.
    Eine brauchbare Navilösung vermisse ich auch, aber viele Apps sind erst bei Revision 0.5 oder so, was will man erwarten….

  15. Das Smartphone ist wohl der Schlechteste was man erwerben kann. Soll einsteigerfreundlich sein, deshalb habe ich es als 60jährige gekauft um “einzusteigen”.
    Absolut falsch, es ist schwierier wie alle anderen, selbst meine Smartphone erprobten Kinder kommen damit nicht zurecht.
    Der Akku soll lange halten ………….von wegen, auch ohne es benutzen ist der Akku am nächsten Tag schon fast leer. Es ist keinen Cent wert und ich ärgere mich einen 2-Jahresvertrag zu haben.

  16. Ich würde das Alcatel One Touch Fire E sehr gerne testen wollen beziehungsweise auch kaufen.Einfach damit man sich selbst mal einen Überblick über das neue OS machen kann. Habe mir jetzt auch mal noch ein Video drüber angeschaut. Mich würde einfach noch interessieren welche Hersteller dahinter stecken. Also zum Beispiel Touchscreen Hersteller, Leiterplattenhersteller sowie die SMD Bestücker. Gibt es da zu auch Informationen?

  17. Inzwischen hat Alcatel auch beim One Touch Fire das Betriebssytem auf Version 1.3 aktualisiert. Die Vorversion lief nicht ganz so stabil
    Das One Touch Fire E hat 2 Kameras und das bessere und grö0er Display. Es passt deshalb nicht mehr in jede Brusttasche. Kein Vorteil ohne Nachteil.
    Der Akku kann nicht mehr entnommen werden. Die SD-Karte und SIM-Karte werden auf einer Trägerplatine seitlich eingeschoben, die nur mit einem Stift entriegelt werden kann. Das ist schlecht gelöst.
    Der Micro-USB Anschluss ist jetzt unten mittig angeordnet. Das ist nach meiner Meinung die einzig richtige Position. So ließen sich zumindest eine Ladestation oder sonstige Zubehör verwirklichen.
    Wer ein Fire-OS Telefon in Betrieb nimmt muss nicht mal einen Lizenz-Vertrag anerkennen und sich nicht durch Preisgabe fremder Daten aus dem Telefonbuch oder sozialer Netze und somit durch Verletzung fremder Persönlichkeitsrechte strafbar machen.
    Ich bin mobil nicht mit dem Internet verbunden und habe noch keine Einschränkungen festgestellt. Diese Beurteilung teile ich nicht.
    Ich habe übrigens beide Modelle.
    Have al lot of fun!

  18. Ich möchte auch “unter dem Radar fliegen”. Vielen Dank für den Artikel. Lassen sich die Kalenderdaten mit Thunderbird Lightning synchronisieren? Das wäre noch ein KO-Kriterium für mich. Vielen Dank.

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