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Mit EtherCalc webbasiert und kollaborativ an Tabellen arbeiten

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Vom webbasierten und kollaborativen Editor Etherpad muss ich euch ja nicht wirklich viel erzählen. Nachdem die eins proprietäre Software von Google gekauft und anschließend unter einer Open-Source-Lizenz veröffentlicht wurde, tummeln sich inzwischen unzählige Pads im Netz — viele hosten auch ein eigenes Etherpad. Etherpad ist ohne Frage eine geniale Anwendung, doch das kollaborative Arbeiten hört bei einfachen Textdateien nicht auf. Oft möchte man gemeinsam mit Freunden und Kollegen mit Zahlen jonglieren, es braucht daher auch eine kollaborative Tabellenverarbeitung. Die gibt es auch, EtherCalc hat jedoch nicht nicht so eine große Verbreitung wie Etherpad erfahren.

EtherCalc ist wie auch schon Etherpad freie Software, zum Betrieb braucht es lediglich einen Webserver mit Node.js, die Installation erfolgt über den Node.js-Package-Manager NPM. Alternativ findet ihr auf ethercalc.org auch eine öffentliche Instanz der Software, auf der ihr die Webapplikation ohne Installationsaufwand austesten könnt. EtherCalc bedient sich nicht groß anders wie LibreOffice Calc, Microsoft Office oder Google Docs. Dank der Unterstützung von CSV- und XLSX-Dateien könnt ihr bestehende Daten in EtherCalc importieren, wenn auch allzu komplizierte Dateien nicht wirklich sauber geladen werden können.

EtherCalc ist eine webbasierte Open-Source-Alternative zu Google Docs.

EtherCalc importert einfache CSV-Dateien und XLSX-Dokumente von Microsoft Office.

Ähnlich wie bei Etherpad könnt ihr den Link zu einem eurer EtherCalc-Spreadsheet mit anderen Usern teilen und gleichzeitig von mehreren Browsern aus an einem Tabellendokument arbeiten. Die Änderungen des einen Nutzers erscheinen ohne Verzögerung auf den Schirmen der User, die ebenfalls die Seite geöffnet haben. Einen Passwortscchutz gibt es jedoch nicht nicht, für private Daten solltet ihr daher eine eigene EtherCalc-Instanz aufsetzen und diese mit einer .htaccess vor fremdem Zugriff schützen.

Autor: Christoph Langner

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Ein Kommentar

  1. Danke für den Tipp, ich werde das mal auf meinen kleinen Rootie packen :)

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