Mit Fetchmirrors die Arch-Mirrorliste aktualisieren und optimieren

Avatar von Christoph Langner

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Fetchmirrors holt die Arch-Mirrorliste aus dem Netz, sortiert sie nach Erreichbarkeit und spielt sie ins System ein.

Mirrors

Wie viele andere Linux-Distributionen konzentriert auch Arch den Aufwand, seine User mit Paketen zu versorgen, nicht auf einen Rechner, sondern verteilt die Last über Mirrorserver auf zahlreiche Systeme, sodass jeder User schnell und zuverlässig sein System mit neuen Paketen erweitern oder aktualisieren kann. Diese Mirrorliste wird über das Paket pacman-mirrorlist ab und an aktualisiert, allerdings sollte man diese Liste generell ein wenig ausmisten und nach optimaler Erreichbarkeit sortieren. Dazu gibt es im Arch-Wiki eine ausführliche Anleitung, die man auf die folgenden Kommandos reduzieren kann.

$ sudo -s
$ cp /etc/pacman.d/mirrorlist /etc/pacman.d/mirrorlist.backup
$ sed -i 's/^#Server/Server/' /etc/pacman.d/mirrorlist.backup
$ rankmirrors -n 6 /etc/pacman.d/mirrorlist.backup > /etc/pacman.d/mirrorlist
$ exit

Mit dem ersten „richtigen“ Befehl erstellt ihr eine Sicherung der aktuellen Mirror-Liste. Mit dem zweiten entfernt ihr dann sämtliche Kommentare aus der Liste und „aktiviert“ somit praktisch jeden Mirrorserver. Das letzte Kommando klappert die Liste ab und misst die Erreichbarkeit. Anschließend reduziert rankmirrors die Liste auf die besten 6 Mirrorserver und entsorgt den Rest. Man kann aber alternativ auch auf das kleine Tool fetchmirrors zurückgreifen, das seit zwei Wochen im AUR zu finden ist.

$ pacaur -S fetchmirrors
$ fetchmirrors

Fetchmirrors holt sich die aktuelle Mirrorliste aus dem Netz und bittet euch anschließend, die für euch entsprechend zuständige Länderliste auszuwählen — Für Deutschland also die 12. Anschließend optimiert das Skript die Liste mittels rankmirrors und spielt die reduzierte Version ins System ein — dazu fordert das Programm kurz Root-Rechte an. So klappert die Arch-Paketverwaltung nur noch die für euch am besten erreichbaren Arch-Mirrors ab. Mittels pacman -Syu ruft ihr dann wie gewohnt die Paketquellen ab und spielt die neusten Updates ein. Sollte einer der Mirrors irgendwann mal spürbar klemmen, führt ihr einfach nochmal fetchmirrors aus oder optimiert die Liste bei Bedarf nochmal per Hand.

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3 Kommentare zu „Mit Fetchmirrors die Arch-Mirrorliste aktualisieren und optimieren“

  1. Avatar von Pitti

    danke für den Tip.

  2. Avatar von Ingo

    Bei mir funktioniert es leider nicht. Ich bekomme folgende Fehlermeldung:

    Enter the number corresponding to your country code [1,2,3…]: 12
    You have selected the country code: DE – is this correct [y/n]: y
    Fetching new mirrorlist from: https://www.archlinux.org/mirrorlist/?country=DE
    Please wait while ranking DE mirrors…
    usage: rankmirrors [-h] [-g] [-m {rank,random}] [-b {stable,testing,unstable}]
    [-c COUNTRY] [-d PATH] [-o FILE] [-t SECONDS] [–no-update]
    [-i] [-v]
    rankmirrors: error: unrecognized arguments: -n 6 /tmp/mirrorlist
    Error: an error occured in ranking mirrorlist exiting…

    Was kann ich tun??

    Gruß
    Ingo

    1. Avatar von Ingo

      Gleiche bei mir. Das backup wieder aufrufen vermutlich.. 🙁
      (sudo $ cp /etc/pacman.d/mirrorlist.backup /etc/pacman.d/mirrorlist )
      LG,

      Ebenfalls Ingo

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https://linuxundich.de/gnu-linux/mit-fetchmirrors-die-arch-mirrorliste-aktualisieren-und-optimieren/ — gedruckt am 1. Oktober 2026