Linux und Ich

Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT

LinuxTag 2012: NAO H25 Roboter für Entwickler und Universitäten

31. Mai 2012 von Christoph Langner | Keine Kommentare

Auf dem LinuxTag 2012 hier in Berlin gibt es ein paar richtige nette Sachen anzusehen, beeindruckend war zum Beispiel der NAO H25 von Aldebaran Robotics. Ein humanoider Roboter mit zahlreichen Sensoren und Aktuatoren, der sich frei programmieren lässt. Bislang richtet sich das Angebot des Startups an Universitäten und Entwickler, später wird es den Robot auch für Endanwender geben. 3010 Euro (Plus Steuer und Versand) sind natürlich kein Pappenstiel, aber woher bekommt man sonst einen humanoiden Roboter mit solchen Leistungsdaten? Ich habe ein paar Worte mit Akim Boukhelif, dem Community-Manager von Aldebaran Robotics gesprochen…

(Direktlink zu YouTube und dem LinuxUndIch YouTube-Kanal)

Ein bisschen mehr Details zum NAO und seiner Open-Source-Basis gab es während der Eröffungsveranstaltung des LinuxTags zu sehen. Laurent Lex spricht dort ausführlich über die Technik und die Software des NAO. Der Vortrag wurde von OpenSUSE TV aufgezeichnet und ins Netz gestellt, ab 3:09 geht der Beitrag richtig los.

(Direktlink zu YouTube)

Infografik: Debian verstehen

31. Mai 2012 von Christoph Langner | 2 Kommentare

Viele Worte muss ich eigentlich nicht verlieren: Geniale Arbeit des brasilianischen Entwicklers Claudio Ferreira Filho. Seine Infografik Debian Verstehen könnt Ihr mittlerweile in verschiedenen Sprachen von seiner Homepage herunterladen. Hier bei mir seht Ihr eine etwas kleinere Version des Bildes auf Deutsch, für die Original-Version schaut am besten auf der Homepage vorbei, das Bild wird dort auch hin und wieder aktualisiert. Die Grafik steht unter der Creative Commons BY-SA-NC Lizenz, so dass das Bild frei verteilt werden darf.

Infografik: Debian verstehen, das universelle Betriebssystem

(Via Open Mind Plus)

Anzeige
FRITZ!OS jetzt auch für ältere FRITZ!Boxen

31. Mai 2012
von Christoph Langner
4 Kommentare

FRITZ!OS jetzt auch für ältere FRITZ!Boxen

Mit einem Marktanteil von über 66 Prozent bei den DSL-Routern ist diese Pressemeldung von AVM sicherlich für viele von euch interessant: AVM gibt FRITZ!OS, also die mittlerweile umbenannte FRITZ!Box Firmware, für weitere FRITZ!Boxen frei. Damit gibt es FRITZ!OS nun für die Boxen 7390, 7360, 7330, 7320, 7312, 7270, 7240, 6360 Cable, 3370 und 3270. Das Update läuft entweder über die in der FRITZ!Box eingebaute Update-Routine übers Internet, oder über den manuellen Download der Firmware. Eure wertvollen Daten und Einstellungen bleiben beim Update erhalten, ein Backup — das beim Ausführen des Backups automatisch angestoßen wird — ist aber sicherlich auch keine schlechte Idee.

FRITZ!OS liest das Adressbuch von Google, Web.de und GMX aus.

 

Von den Funktionen finde ich die neue Firmware nicht sooooo spannend. Das große Feature, die “MyFRITZ-Cloud” ist leider nicht viel mehr als ein Ersatz für DynDNS-Anbieter wie bspw. Dyn.com oder no-ip.com. Ohne Desktop-Clienten, die im Hintergrund Daten synchronisieren, ist die eigene MyFRITZ-Cloud leider nur ein lahmer Online-Speicher, aber beleibe kein Ersatz für Dropbox und Co. Dann setzt man lieber ownCloud auf einem Raspi ein :)

Das für mich wichtigste Neuerung bei FRITZ!OS ist die Anbindung der Adressbücher von GMX, Web.de und natürlich Google. Die FRITZ!Box kann das Adressbuch von Google einlesen, so dass man nur mehr einen Adressbestand pflegen muss. Leider aber können “normale” DECT-Telefone das Adressbuch der FRITZ!Box nicht nutzen, da muss man schon zu einem Androiden mit FRITZ!App Fon oder einem FRITZ!Fon von AVM greifen.

 

 

LinuxTag 2012: XMBC auf dem Raspberry Pi

28. Mai 2012 von Christoph Langner | 12 Kommentare

Im Beitrag zu meinen ersten Tests mit dem Raspberry Pi kam in den Kommentaren öfters mal der Wunsch nach Informationen zu XBMC auf dem Raspi auf. Bislang hatte ich noch keine Zeit selber mit dem Raspi und dem leistungsfähigen Mediacenter rumzuspielen, doch auf dem LinuxTag 2012 in Berlin bin ich Edgar “Gimli” Hucek über den Weg gelaufen, der in meinem kurzen Interview aus erster Hand über XBMC sprechen kann. Er ist die treibende Kraft hinter der Portierung von XBMC auf den Raspi und kann von daher der Community Frage und Antwort stehen. Die im Video gezeigte Raspi läuft unter OpenELEC, einer XBMC-Distro die sich in zehn Minuten auf dem Pi installieren lässt.

(Direktlink zu YouTube)

ProxMate umgeht IP-Sperren bei YouTube und Co. für Chrome, Chromium und Firefox

25. Mai 2012
von Christoph Langner
16 Kommentare

ProxMate umgeht IP-Sperren bei YouTube und Co. für Chrome, Chromium und Firefox

Im Netz gibt es ja zahlreiche Tools und Erweiterungen um “geogefickte” YouTube-Videos doch noch abspielen zu können. Im Großen und ganzen funktionieren die ganz brauchbar, allerdings nervt mich bei den meisten Lösungen, dass sie nicht “einfach so” funktionieren. Immer muss … Weiterlesen

Anzeige
Offizieller GitHub-Client für Windows

23. Mai 2012
von Christoph Langner
8 Kommentare

Offizieller GitHub-Client für Windows

Der Hosting-Dienst für Software-Entwicklungsprojekte GitHub ist uns Linux-Usern nicht gerade unbekannt. Laut Heise hat GitHub SourceForge oder Google Code deutlich hinter sich gelassen, besonders Open-Source Projekte hosten dort gerne ihren Code. Ich möchte eigentlich gar nicht viele Worte verlieren, außer: Es gibt nun auch einen offiziellen GitHub-Client für Windows, was sicherlich den einen oder anderen Entwickler, der ab und an auch unter Windows unterwegs ist, freuen wird.

Der Client basiert auf zahlreichen quelloffenen Bibliotheken, ist aber wohl selber leider proprietär. Er läuft unter Windows XP, Vista und Sieben, und braucht .Net 4 zum funktionieren. Ist das Framework noch nicht installiert, dann wird es vom Setup automatisch aus dem Netz geladen und auf dem System installiert.

GitHub für Windows

(Quelle: GitHub-Blog)

Why Linux Sucks Part III von 2012

18. Mai 2012 von Christoph Langner | 7 Kommentare

Bryan Lunduke hat seinen “Why Linux Sucks”-Vortrag auf dem LinuxFest Northwest weiter vorgesetzt. Er meint “2012 is an amazing time for Linux. Huge changes. Amazing opportunities. …And lots and lots of ways that using Linux just plain sucks. We’ll look at some of the more interesting (to me) things that Linux sucks at — and exactly how to fix them.”

//EDIT: Auf der Konferenz gab es auch noch einen unterhaltsamen Nachschlag “Why Linux Does Not Suck (Not even a little)”, den ich euch an dieser Stelle nicht unterschlagen möchte.