Vielleicht benutzt ja schon der eine oder andere von euch Google Music. Prinzipiell ist Google Music ja von der Bedienung her ähnlich komfortabel wie Simfy oder Grooveshark, allerdings binden sich diese Cloud-Dienste nicht in das System ein. Schnell mal mit den << oder >> Tasten einen Song überspringen, Pausieren oder Stoppen oder über das Sound-Menü von Ubuntu die Musik steuern geht nicht. Eine Schnittstelle zwischen Browser und Multimedia-Tasten gibt es bislang nicht. Deswegen versucht Jiří Janoušek mit dem Google Music Frame zumindest Google Music etwas mehr Komfort zu geben.
Das Programm erzeugt einen Eintrag „Google Music Frame“ im Startmenü, über den die Anwendung geöffnet wird. Sie lädt Google Music in einem extra Fenster und bewirkt, dass beim Anspielen eines Songs eine Benachrichtigung erscheint und dass sich Google Music ins Sound-Menü von Ubuntu integriert. Zudem merkt sich das Programm die zuletzt genutzte Ansicht und die letzte Songliste bzw. das zuletzt abgespielte Album, Multimedia-Tasten werden jedoch leider bislang noch nicht unterstützt.
$ sudo add-apt-repository ppa:janousek.jiri/google-music-frame-daily
$ sudo apt-get update && sudo apt-get install google-music-frameDie Installation kann aus dem PPA von Jiří erfolgen, da das PPA auch nur Google Music Frame enthält, sollte sich das PPA bei einem Upgrade auf die nächste Ubuntu-Version nicht als Stolperstein erweisen. Jiří hat zum Programm auch ein kurzes Video erstellt, das ich an dieser Stelle gerne einbinde (Video ist nicht mehr verfügbar).
Problematisch ist Google Music Frame jedoch mit GNOME3 und vielleicht auch anderen Desktops, die nicht das Sound-Menü von Ubuntu unterstützen. Beim Schließen der Anwendung verschwindet sie nämlich im Nirvana. Sie spielt weiter Musik, ich kann sie jedoch nicht mehr in den Vordergrund holen.
Allerdings mag dies dem frühen Entwicklungsstadium geschuldet sein, Jiří hat die App erst vor ein paar Stunden als Version 0.1 bei Launchpad eingestellt. Mit den kommenden Versionen werden hoffentlich die fehlenden Funktionen hinzugefügt und auch andere Desktopumgebungen unterstützt.






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