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Wer sein Handy schon einmal möglichst schnell an einem billigen Ersatznetzteil aufzuladen versucht hat, der hat mit Sicherheit gemerkt, dass es durchaus gravierende Unterschiede zwischen den einzelnen Steckernetzteilen gibt. Während das Handy am Orginialnetzteil (hoffentlich) innerhalb von ein paar Stunden praktisch voll geladen ist, braucht das Billigteil aus dem Internethandel fast die ganze Nacht für einen vollen Akku. Mit Ampere könnt ihr die Spreu vom Weizen trennen, die App zeigt euch den aktuellen Ladestrom an.

Ampere installiert ihr über den Google Play Store auf eurem Handy oder Tablet. Alternativ bekommt ihr die Anwendung auch als APK-Datei über das XDA-Developers-Forum — Wer die App auf seinem Android-Gerät probieren möchte, braucht keine Root-Rechte, jedoch zwingend Android 5.0 — Diese Android-Version werden viele von euch noch nicht auf ihrem Handy haben. Große Worte über die Bedienung zu verlieren, macht wenig Sinn, denn viel gibt es nicht zu machen. Ihr schließt euer Handy an ein Ladegerät an oder hängt es per USB an den Rechner, und nach einer kurzen Wartezeit könnt ihr den Ladestrom in mA vom Display ablesen.

Ampere zeigt den Ladestrom des Handys an

Die App zeigt den aus den letzten 50 Messungen gemittelten Ladestrom an, wobei die 10 höchsten und tiefsten Werte ausgeklammert werden — Exakte Daten könnt ihr so nicht erwarten, die App soll nur zum Vergleich verschiedener Netzteile dienen. Da der Ladestrom mit zunehmenden Füllgrad des Akkus immer weiter abnimmt, lassen sich die angezeigten Daten allerdings nicht beliebig vergleichen. Am besten hängt ihr das kräftig entladene Handy kurz hintereinander an die von euch zu vergleichenden Netzteile, so sollte der Ladestrom in der Tat vom Steckernetzteil abhängen und nicht vom inzwischen fast vollen Akku gedrosselt werden.

11 KOMMENTARE

  1. Kannst du eig. genauer einstellen, was für Werbung auf deimen Blog gezeigt wird? Abnehmpillen un iPhones für 17€ sind ja nicht so ganz die Zielgruppe… 😉

    • Hi Igor, die Frage kann ich mit einem klaren Ja und Nein beantworten. Bei den Anzeigenetzwerken z.b. in der Sidebar geht das je nach Netzwerk in gewissen Grenzen. Bei Blogfoster sehr gut, bei Adscale mit mehr Arbeit auch, bei Adsense könnte man gezielt Kategorien ausklammern, hat aber keinen direkten Einfluss auf die Anzeigen. Ich denke, dass du gerade mit deiner Frage auf das Plista Widget unter den Artikel ansprichst. Über diese Dinger bin ich auch alles andere als glücklich, allerdings nutzen die Leser das Widget mehr, als meine zuvor selbst gestrickten Lösungen (das Widget zeigt ja auch — leidlich — relevante Artikel an) und zum anderen überschreitet der eTKP sehr oft den der konventionellen Banner-Anzeigen. Allerdings hat man bei Plista gar keinen Einfluss auf die Anzeigen. Ich wollte bei Plista mal anklopfen und nachfragen, ob das möglich wäre — ich tue es heute endlich mal 😉 Generell hoffe ich, dass die bessere Anzeigen schalten, sobald man ein wenig länger dabei ist und die Zugriffszahlen stimmen.

  2. Sehr gut, danke!

    Von der Messung geht natürlich wahrscheinlich auch ab, dass man gerade mindestens das Display an hat, das zieht ja mit am meisten. Aber zum Vergleichen super, ich habe interessante Erkenntnisse gewonnen:

    USB am gedockten Laptop, sowie am normalen Port des ext. Monitors: 280mA
    USB „mit Blitz“ am externen Monitor: 640mA
    Wireless Charging per Qi: 640mA
    gleiches (gutes) Netzteil und Kabel wie bei Qi, jedoch direkt angeschlossen: 840mA

    So lässt sich auch schön die optimale Position fürs kabellose Laden finden.

    Alles bei ca. 62% Akkufüllung.

  3. Feine sache sowas. Ich hab erst gelesen das es für 5.0 ist, als ich es schon auf meinem 4.4 Note3 installiert hatte. Und was soll ich sagen. Es funktioniiert bei mir auch auf 4.4 😉

    edit: bin dahinter gestiegen das es bei Samsung Geräten leider probleme mit der Firmware gibt so das es immer den maximal möglichen Ladestrom anzeigt… schade 🙁

  4. Für grobe Vergleiche ist diese App wohl nett, aber bei weitem nicht genug, wenn man es genau(er) wissen muß/will. Abweichungen von 400 mA sind echt heftig. Da kann man ja gleich eine Fahrrad-Glühbirne nehmen…

    Ich bevorzuge daher lieber einen USB-Prüfstecker (im onlinehandel zwischen 10 bis 40€), der nebenbei vor Überlast schützt, beleuchtes Display hat, Spannung, Stromstärke, Leistung zeigt… auch Langzeitmessungen durchführt und mir am Ende zeigt, wieviel mAh tatsächlich in den Akku geflossen sind und wie viel Zeit verging, bis der Akku voll aufgeladen war. Mit so einem Ding konnte ich auch so manche Niete von Kabel in meinem Kabelbestand entlarven und raus treten.
    Tip:
    Je kürzer das Kabel, umso schneller ist der Akku voll. Es gibt Kabel mit gerade mal 10cm. Das ist kein Geiz des Herstellers, sondern Absicht. Und bitte blos keine USB-Verlängerungen benutzen! von 1000 mA kommen sonst ggf. nicht mal 10% an (habe nur noch 60 mA gehabt bei einer Verlängerung mit 1,5m).

  5. macht wenig Sinn

    Genau genommen, gar keinen, weil man Sinn einfach nicht machen kann. Das können nur die Inselaffen jenseits des Kanals oder die Weltterroristen jenseits des Atlantiks. Und natürlich dämliche Nachplapperer, die von nichts eine Ahnung haben.

    • Nicht aufregen, Willi. Mit den Anglizismen ist es wie mit dem Krebs; man wird ihn nur extrem selten wieder los und er ist meist tötlich… in diesem Fall für die Sprache, also langfristig.
      Wer ein besonders gutes bzw. schlechtes Beispiel hierfür erleiden will, der besuche mal tecchannel.de oder pcwelt.de (gehört inzwischen wohl eh zum selben Laden). Bei den Artikeln dort tut das Lesen fast schon weh (highlight, top ranking, buttons, shortcuts, icons, features und weiteres blafasel … statt z. B. Glanzlicht, Rang- oder Bestenliste, Knöpfe, Tastenkürzel, Sinnbild, Merkmale). Selbst die Redakteure bei Heise sind von diesem Sprachkrebs nicht verschont, wenn man deren Samstagsvideo sieht; immerhin ist die Druckausgabe der c’t sprachlich nicht so stark verunreinigt. Und gegen RTL/SAT1/Pro7 & Co (gehört zu Bertelsmann) kommen die Schulen/Lehrer einfach nicht an. Leider ist sogar das ZDF betroffen, was besonders jung herüber kommen will.

    • Hallo Herr Butz!

      Mag sein, dass es für Sie Sinn macht, Ihnen missliebige Menschen generell als „Inselaffen“ oder „Weltterroristen“ zu beschimpfen, oder Ihnen persönlich unbekannte gar als „Nachplapperer, die von nichts eine Ahnung haben“.

      Für mich sind Sie einfach nur ein sehr unfreundlicher Mensch, der seine Energie lieber in nützlichere Dinge investieren sollte, als den Sprach-Nazi im Netz zu geben. Mein Blog ist mit Sicherheit kein Leuchtturm der deutschen Sprache, das hat meine kleine Zwischennetzseite auch gar nicht zum Ziel.

      Damit ist Godwin’s law hoffentlich Genüge getan und die Diskussion beendet. Übrigens: Ich habe einen durchaus relevanten Teil meines Lebens bei den Weltterroristen verbracht.

      Mfg,
      Christoph

      //PS: Etwas mehr zum Thema: http://www.spiegel.de/kultur/zwiebelfisch/zwiebelfisch-stop-making-sense-a-261738.html

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