Das Release der nächsten Ubuntu-Version “Ubuntu 11.04 Natty Narwhal” am 28. April rückt Tag für Tag näher. Je mehr über Natty und Unity geschrieben wird, desto größer wird die Verunsicherung mancher User. Unity? Desktop-Shell? Launcher? Dash? Global-Menü? Ich versuche euch in einem ausführlichen Video zu zeigen für was diese Begriffe eigentlich stehen, was den Anwender mit Unity erwartet, wovon man letztendlich profitiert und wo es noch Stolpersteine zu umschiffen gibt.
(Alternativ gibt es hier auch eine mit Ogg Theora codierte Version des Videos)
Leider habe ich im Video vergessen zwei Punkte anzusprechen, die definitiv noch von Interesse sind. Zum einen gab es in den Anfangstagen von Unity keine Möglichkeit den Launcher anzupassen. Weder das Verhalten beim Minimieren, noch die Größe des Panels ließen sich Einstellen. Mittlerweile hat sich das schon länger geändert. Über das Unity-Plugin von Compiz lässt sich Unity recht umfassend einrichten.
Allerdings muss man dazu das Paket
von Hand nachinstallieren. Der CCSM (CompizConfig Settings Manager) wird nicht von Haus aus installiert.
Ein zweite clevere Sache sind individuelle Menüs, die in das Kontextmenü von Launcher-Icons eingebaut werden können. Ich glaube ich habe das im Video kurz angesprochen, aber viel schöner lässt sich das Live demonstrieren. Aktuell nutzt bspw. Shutter diese Menüs in einer Art und Weise, die erkennen lässt wohin der Zug damit geht.
//PS: Das Problem beim Verschieben von Fenstern zwischen den verschiedenen Desktops entsteht durch die Aufnahme des Screencasts durch RecordMyDesktop. Sobald ich die Aufnahme starte klappt das Verschieben der Fenster nicht mehr.



16. April 2011 um 16:38 Uhr
Sympathisch, kompetent, kritisch und informativ vorgestellt, vielen Dank!
16. April 2011 um 17:01 Uhr
Danke für diese sehr interessante Vorstellung!
16. April 2011 um 17:05 Uhr
@Christoph bzgl. der “Neues Terminal” Problematik. Kannst du auch wie bei Windows 7 per rechtsklick im launcher auf bspw. Terminal und dann auf “Terminal” klicken. Ebenso für andere Anw.
18. April 2011 um 00:36 Uhr
Ein Klick mit der mittleren Maustaste macht übrigens das gleiche.
16. April 2011 um 17:08 Uhr
Danke für die Ausführliche Beschreibung im Video. Ich selbst habe Unity auch bereits ausprobiert aber derzeit ist es (noch) nichts für mich was wohl daran liegen dürfte das ich mir Gnome mit Compitz, einem Dock (AWN) … stark auf meine Bedürfnisse angepasst habe und vieles davon mit Unity nicht funktioniert und außerdem habe ich mir so auch einige Neuerungen von Unity selbst implementiert.
Für Netbooks und Notebooks mit geringer Bildschirmauflösung könnte ich mir die Nutzung von Unity derzeit schon gut vorstellen aber auf meinem Schlepptop mit FullHD Auflösung und einem externen Monitor mit Ebenfalls FullHD arbeite ich lieber so weiter wie bisher.
Mal abwarten wie sich Unity entwickelt.
16. April 2011 um 17:08 Uhr
schöner Screencast… hat gut etwaige Stärken und Schwächen aufgezeitgt…
danke dafür
16. April 2011 um 17:34 Uhr
Also das mit dem an der Seite herausfahren gab es unter Gnome doch schon lange. Ich bleibe bei Debian Squeeze und Gnome. Ich hatte aufgrund der riesigen Aufregung über Unity einiges mehr davon erwartet. Besonders viel ist ja nun nicht verbessert oder verschechtert worden.
Grüße
Malte
16. April 2011 um 17:40 Uhr
Danke, netter Überblick.
Nachdem ich in der c’t einen Artikel über Gnome Shell gelesen habe, mache ich mir ernsthafte Gedanken, wie es bei mir bezüglich graphischer Oberfläche weitergehen soll..Sieht meines Erachtens beides noch recht unüberlegt und unausgereift aus :/
17. April 2011 um 22:39 Uhr
Also zu Unity kann ich (noch) nichts sagen, aber Gnome 3 bzw. die Gnome-Shell ist sogar sehr durchdacht. Es gibt noch hier und da einige Ecken und Kanten (z.B. etwas zu wenige Einstellungsmöglichkeiten über GUI, bislang kann man vieles nür über Config-Dateien einstellen, da aber so ziemlich alles), aber im Großen und Ganzen ist Gnome-Shell ein guter Schritt nach vorn.
Man muss sich in Zukunft neue Workflows angewöhnen, wenn man Unity oder Gnome-Shell benutzen will. Das ist nun einmal so. Wer das nicht möchte profitiert ja von der Artenvielfalt bei Linux. Gnome 3 im Classic/Fallback-Modus, XFCE, WMII, … .
Ich seh das Thema positiv: Man versucht mal was Neues. Wenn es mist ist und niemand das benutzt, dann wird es sich eh früher oder später wieder ändern.
16. April 2011 um 17:42 Uhr
Wegen Gajim: Müsste das nicht in die Benachrichtigungsanzeige (Briefumschlag, oben rechts) wandern?
16. April 2011 um 20:44 Uhr
Ja, aber die ist eben mit einer Whitelist versehen. Nur Programme, die eben auf dieser Liste stehen dürfen sich weiterhin in dieses beschnittene Benachrichtigungsfeld einquartieren. Aktuell sind auf dieser Liste Skype, Java und noch ein paar andere Programme. Siehe
$ gsettings get com.canonical.Unity.Panel systray-whitelist
['JavaEmbeddedFrame', 'Mumble', 'Wine', 'Skype', 'hp-systray']
Zusätzliche Anwendungen kann man von Hand dort eintragen. Aber mir ging es im Beitrag nicht darum, was man von Hand wie noch hinbasteln kann, sondern was Unity aktuell macht und wo noch Handlungsbedarf liegt.
16. April 2011 um 22:53 Uhr
Alternativ ginge auch ['all'], um allen Anwendungen Zugriff auf die Benachrichtigungsanzeige zu erlauben (vgl. http://www.webupd8.org/2011/04/how-to-re-enable-notification-area.html)
17. April 2011 um 18:00 Uhr
Ich meinte nicht das Benachrichtigungsfeld, sondern das Indicator Applet (=Benachrichtigungsanzeige). Und darin das Nachrichtenmenü (Briefumschlagsymbol).
Ich konnte es jetzt selber einmal testen und kann sagen, dass Gajim – wie Empathy und Pidgin auch – in diesem Nachrichtenmenü ladet: http://is.gd/i5c8xb- (Screenshot)
18. April 2011 um 00:15 Uhr
Ja, hab das jetzt auch bemerkt, aber kannst du Gajim aus dem Nachrichtenmenü wieder hervorholen? Das geht bei mir nach wie vor nicht.
16. April 2011 um 17:47 Uhr
Echt gut rübergekommen, auch wenn mich der Verhaspler ganz zum Schluss zum Lachen gebracht hat
16. April 2011 um 17:56 Uhr
Neue Instanz öffen, zum Beispiel Terminal, geht wie in „jedem“ Dock per Mittelklick
16. April 2011 um 20:47 Uhr
Oha, da habe ich schon viele Docks wie AWN, Cairo-Dock usw probiert und habe das noch überhaupt nicht gekannt. Vielen Dank für den Hinweis!
16. April 2011 um 18:39 Uhr
Toller Überblick. Gut gemacht. Du sagst am Ende des Films, das man jederzeit beim einloggen das klassische Menü wählen kann. Diese Möglichkeit wird ja mit der Version 11.10 ganz gestrichen ( http://derstandard.at/1301873716188/Ganz-und-gar-Unity-Ubuntu-1110-kommt-ohne-klassischen-GNOME-Desktop ) .
Frage: Welche Möglichkeiten siehst Du langfristig, noch eine klassischen Desktop zu benutzen? Wird es den “Fallbackmodus” von Gnome 3 noch länger geben? Was sind aus Deiner Sicht die Alternativen? Wie bei allen Beiträgen schätze ich Deine Meinung und Deine Fachkompetenz !!!!
Gruß von Markus
16. April 2011 um 20:50 Uhr
Mit Ubuntu 11.10 soll die GNOME-Shell nicht mehr von Haus installiert werden. Das heißt aber nicht, dass du unter Ubuntu nicht mehr GNOME verwenden kannst. Ich bin mir sicher dass es ein Metapaket “ubuntu-classic” (oder wie auch immer) geben wird, über das du den herkömmlichen GNOME 3 (wie lange wirds noch GNOME 2 geben?) nachinstallieren kannst. Über den Display Manager wirst du dann bestimmen können, welcher Desktop geladen werden soll.
16. April 2011 um 18:42 Uhr
Hatte mich schon gefragt, ob du noch einen Artikel zu Unity vor dem 28.04. schreibst
Super Video, sehr umfangreich und unterhaltend dazu! Vielen Dank!
Vielleicht für Neulinge und Einsteiger in Sachen Linux/Ubuntu alles ein wenig schnell abgehandelt, so dass ich mir vorstellen könnte, dass noch nicht groß in Ubuntu eingearbeitete Leute nicht mitkommen könnten. Aber es gibt ja die Möglichkeit zurück zu spulen
Ich hatte Natty vor ein paar Tagen auf einer alten Festplatte installiert und muss sagen, dass ich sehr angetan von Unity bin!
Da ich mein System eh nicht mit extra Desktop-Widgets, Docks oder Themes bestücke, muss ich auch auf nichts verzichten bzw. wieder neu einrichten (außer Progs natürlich). Allerdings worauf ich Wert lege sind ein paar Effekte mit Compiz. Zwar nicht viel, aber es macht alles ein wenig lebendiger
Apropos… die Effekte haben anfangs ziemlich geruckelt und sind hin und wieder abgeschissen. Aber das ist von Update zu Update immer besser geworden. Eben wurde auch ein Update des fglrx-Treibers installiert und jetzt ruckelt es nicht mehr. Hätte mich auch gewundert, wenn es so geblieben wäre, mein Rechner ist keine vier Monate alt.
Ich bin sehr gespannt, wie sich Unity weiterentwickeln wird und brenne auf den 28.04.
Zwei Fragen hätte ich da noch:
1. Wenn ich die Beta Natty installiert lasse, wird diese dann am 28.04. nach einem Update automatisch zur Final? Ich frage deshalb, da Natty mittlerweile echt gut bei mir läuft. Seit dem letzten Update heute Mittag hatte ich keine schwerwiegende Bugs. Dann könnte ich Natty nämlich schon jetzt auf meine Haupt-Festplatte installieren. Oder ist von einem produktiven Einsatz immer noch massiv abzuraten?
2. Kann der Home-Ordner 1:1 übernommen werden? Darin ändert sich doch nichts, oder?
16. April 2011 um 20:57 Uhr
Zu 1) Ja, über die Updates wird dein System automatisch zur finalen Version. Was aber nicht heißt dass die eine oder andere Leiche auf deiner Platte geblieben sein könnte. Vielleicht gab es ja irgendeine Einstellungen, die im Nachhinein Ärger gemacht hat und nun nicht mehr gesetzt wird. Aber das ist nur ein “könnte” gerede. Ich installiere schon seit Jahren immer die kommende Ubuntu Version beim Stand von Alpha3/4/Beta1 und aktualisiere dann bis zur Master durch…
Zu 2) Klar beim Upgrade von einer zu nächsten Ubuntu-Version kannst du dein Homeverzeichnis übernehmen. Allerdings räume ich bei mir alle paar Jahre mal die ~/.dateien und ~/.verzeichnisse auf. Da sammelt sich über die Zeit so viel Zeug an, das man eigentlich nicht mehr braucht. Stören tun die Konfigurationsdateien jedoch nicht.
17. April 2011 um 15:32 Uhr
Vielen Dank für deine Antwort
Zu Punkt 2 war ich mir nicht sicher, ob Unity da mitmachen würde. Zwar kenne ich die problemlose Datenübernahme von den vorherigen Ubuntu-Versionen, aber jetzt wegen Unity wollte ich noch mal sichergehen und frage den Profi! *thumbup*
16. April 2011 um 19:04 Uhr
Klasse Video, sachlich, informativ und kompetent. Mal sehen, inwieweit die Bugs bis zum 28.April gefixt werden.
Leicht OT: In dem Video sieht man so eine schwarze Ecke rechts unten im Chrome-Fenster. Hatte ich auch, kriegt man dadurch weg, indem man Chrome durch Chromium ersetzt. Keine Ahnung warum das so ist.
16. April 2011 um 20:59 Uhr
Dieses Viereck soll ein “Grip” symbolieren, über das du das Fenster einfacher greifen kannst, um es in der Größe zu skalieren. Sieht in der Tat bei Chrome nicht optiomal aus.
18. April 2011 um 15:45 Uhr
Du, das hat eigentlich eher historische Gründe. Ich habe recht früh damit angefangen Chromium zu verwenden. Speziell auf meinem alten Laptop war der Browser gut, da er recht wenig Last beim Rendern von Webseiten erzeugte und somit der Lüfter des Laptops beim Surfen nur noch selten anlief. Allerdings nervte mich Chromium damals mit Updates, nach denen dies und jenes dann nicht mehr funktionierte. So bin ich dann irgendwann mal auf Chrome umgestiegen und dabei geblieben.
16. April 2011 um 19:43 Uhr
Hat jemand schon mal die Hilfe aufgemacht? Im Ubuntu-Desktop-Guide sieht z.B bei “Start applications” Screenshots von der GNOME Shell
16. April 2011 um 20:05 Uhr
Um Programme wie Gajjim (oder alle) wieder im Nachrichtenbereich/Systray zu aktivieren, kann man sie wie folgt auf die Whitelist setzen: http://goo.gl/7Kjtt
16. April 2011 um 21:02 Uhr
Ja, da gibt es mehrere Methoden. Allerdings gings mir im Beitrag nicht darum wie man was noch nachträglich hindrehen kann, sondern zu zeigen was unter Unity aktuell unter dem Standardsetup wie funktioniert. Besser wäre es, wenn sich Applikationen von Haus aus an die üblichen Metaphern halten würden. Es ist schon unlogisch von Gajim, dass der Schließen Button Gajim nicht beendet, sondern in den Tray schickt.
16. April 2011 um 21:23 Uhr
“Man kann da schön den Guttenberg machen”
Sehr schön, hoffentlich etabliert sich das wirklich im alltäglichen Sprachgebrauch
17. April 2011 um 15:35 Uhr
Ja, der war echt gut!
16. April 2011 um 23:04 Uhr
Danke für den informativen und sachlichen Screencast. Eine Neuerung in Unity finde m.E. viel zu selten Erwähnung: “Zeitgeist” – zuerst als Highlight für Gnome 3 versprochen, dann dort (vorläufig) doch nicht aufgenommen, feiert in Unity seine Premiere, denn über den/die/das Dash lassen sich auch Dateien und Ordner auf neue Weise durchsuchen, wobei die Möglichkeiten dieses Frameworks hier bislang nur begrenzt genutzt werden (mehr u.a. hier: https://launchpad.net/zeitgeist-project)
17. April 2011 um 00:21 Uhr
Also ich bin ja auch Win 7 User, und als ich Unity gesehen habe, und die Erklärung dazu, hat mich die Position vom “Launcher” total überrascht.
Am Widescreen perfekt.
Ich habe auf Win auch gleich meine Taskbar vertikal links gelegt und wundere mich seit dem das ich erst eine Erklärung gebraucht habe um auf die Idee zu kommen
17. April 2011 um 00:26 Uhr
hervorragendes video! du hast einen stammleser mehr
17. April 2011 um 00:38 Uhr
Super Video mit ausführlichen Erläuterungen diverser Vor- und Nachteile von Unity. Ich arbeite bereits auch schon mit beta2, und doch kannte ich noch nicht alle Stolpersteine.
Allerdings ist mir gleich aufgefallen: Wie hast Du es hinbekommen, dass bei Dir das Dropbox-Icon im Panel gezeigt wird? Denn, ich kann lediglich vermuten, dass Dropbox läuft, sehen tue ich von dem Programm leider gar nichts
Wie bekomme ich ebenso mein Dropbox-Icon ins Panel?
17. April 2011 um 00:49 Uhr
Nimm einfach die aktuelle Version des Dropbox-Clients, dieser besitzt schon länger die Unterstützung für Indicator-Applets. Das Problem ist, dass die Update-Routine des Clients nicht wirklich gut funktioniert. Besser gesagt, sie funktioniert gar nicht
Beende Dropbox daher, lösche den Client, starte Dropbox dann neu und sage mit der Option -i, dass der Client neu heruntergeladen werden soll.
Grüße
Christoph
17. April 2011 um 01:03 Uhr
Sehr schön! Danke, das hat so funktioniert. Das Icon sieht zwar vom Design her ein wenig seltsam aus, aber immerhin: Es wird angezeigt
Besten Dank
17. April 2011 um 22:05 Uhr
Danke, klappt prima. Das neue Symbol sieht doch schick aus.
17. April 2011 um 22:23 Uhr
Ähm, das geht doch nciht so, wie ich mir vorstelle.Wie kann ich denn Dropbox laufen lassen, ohne, dass die Konsole mitläuft? bzw. Wie startet Dropbox wieder beim Systemstart mit?
18. April 2011 um 00:16 Uhr
Das sollte nach wie vor automatisch starten. Hast du mal in den Einstellungen von Dropbox überprüft, ob die Option für den automatischen Start nach wie vor aktiviert ist?
18. April 2011 um 09:20 Uhr
Ich verwende die Version 1.1.24 und leider gibt es dort eine solche Einstellung nicht (mehr). Verstehe ich nicht…
18. April 2011 um 12:40 Uhr
Jetzt gehts!
Ich habe nochmal alles deinstalliert und dann das Ubuntu-Paket von der Dropbox-Webseite installiert und seit dem gehts.
17. April 2011 um 01:54 Uhr
Schönes Video – vielen Dank dafür. Die Sache mit Gajim stellt sich bei mir allerdings anders dar: Wenn ich es mit dem roten X schließe, minimiert es sich unter dem Mail-Indikator. Ich habe eine normale Standard-Installation gemacht und nichts eingestellt. Ich habe auch nicht die von dir angesprochene Whitelist angerührt. Dafür schmeißt Gajim eine Fehlermeldung (TypeError: server_display() takes exactly 1 argument (2 given)) wenn ich aus diesem Indikator-Symbol wieder maximieren möchte.
Gruß Sebastian
17. April 2011 um 10:46 Uhr
Hallo Christopher
Also ich bin seid 7.10 dabei und mir gefällt Unity eigentlich viel besser als das Normale Gnome das uns gefühlte Jahrhunderte begleitet
Sicherlich steckt Unity noch in einem jungen Status, aber ich denke mit 11.10 wird das richtig cool
Bin froh das Ubuntu mal was frisches neues erlebt
Der Aufschrei ist wie immer gross bei neuerungen aber das wird sich schon noch legen
17. April 2011 um 11:50 Uhr
Hi,
schönes Video! Schön aufgezählt, was die Unity kann/nicht kann und wie das ganze Funktioniert!
Ich – heiß geliebter Gnome Fan – teste schon seit Januar täglich die Gnome-Shell.
Da sage ich nur eins: Warum macht Ubuntu sein eigenes Süppchen? Ich meine mal ehrlich, einen großen Unterschied gibt es nicht!
Im Prinzip ist das nur eine weitere/neuere/abgespecktere ,wie man es auch immer nennen mag, Version von der gnome-shell.
MfG
17. April 2011 um 22:54 Uhr
Seh ich ähnlich, auch wenn ich Unity bislang nur aus Videos kenne. Das Problem bei Unity ist aber, dass es immer noch auf Gnome 2.x basiert (afaik) und damit auf veralteten Libs, die (wie das Gnome-Projekt ja selber sagt) nur suboptimal vom Code her sind. Dazu noch das hoffnungslos überladene Compiz. Irgendwie kann ich mich damit beim besten Willen nicht anfreunden.
Und warum man mal wieder nen Alleingang starten muss, anstatt sich mit dem Gnome Team zusammenzusetzen, ist mir auch nen Rätsel.
17. April 2011 um 12:08 Uhr
Sehr ausführliches Review-Video. Vielen Dank!
Frage: Warum benutzt Du Chrome anstatt Chromium?
17. April 2011 um 12:35 Uhr
Hi,
wirklich schönes Video, das sicher viel Mühe gekostet hat!
Endlich mal eine guten Zusammenfassung, die einem einen Überblick verschafft!
Gruß Niklas
17. April 2011 um 13:15 Uhr
Moin,

sehr cooler Screencast, hab noch einiges Neues kennenlernen können. Unity stehe ich offen gegenüber, lassen wir es auf uns zukommen, ich verwende auch schon die Beta 2
Und auch insgesamt mal ein Lob für deinen Blog, bin täglich hier!
Grüße!
17. April 2011 um 14:35 Uhr
den guttenberg find ich gutt
endlich mal ne nette informative übersicht. thx.
17. April 2011 um 16:08 Uhr
Endlich mal ein Bericht über Unity, der objektiv an die Sache ran geht und dann auf die Vor-/Nachteile eingeht.
Ich finde den Ansatz sehr gut, finde es aber zu voreilig es jetzt schon in Ubuntu einzubauen. Ich hätte eine ausgiebigere Testphase gewünscht.
Aber gut. Nur wird der User ein wenig zum Testen gezwungen. Ist ja in der Softwarewelt nichts ungewöhnliches mehr.
Wenn du jetzt noch ein Video zu Gonme 3 machst, wäre ich erfreud

Da hatte ich bis her keine Zeit zu es selbst zu testen.
19. April 2011 um 09:19 Uhr
Die Testphase gab es doch, in der Netbook Edition gibt es Unity seit Ubuntu 10.04 und als Übergangsphase bleibt der normale Gnome Desktop noch eine Ubuntu Version lang drin. (und es wird sicher Repros geben über die man ein vollständiges Gnome 2 als auch ein Gnome 3 installieren kann).
17. April 2011 um 16:40 Uhr
das G bei Gnome ist ein stummes G
18. April 2011 um 00:13 Uhr
GGnome, nome, Genome… Es gibt ein paar Aussprachen für Gnome
17. April 2011 um 16:51 Uhr
Super Beitrag und mal endlich ein kritisches Video das seine Kritik auch belegen kann!

Sehr anschaulich. Bravo!
Jetzt wäre es noch interessant zu wissen ob ähnliche Probleme auch bei Gnome3 auftreten (z.b. die Automatische Fensterselektion+global Menu)
17. April 2011 um 17:03 Uhr
Sehr unwahrscheinlich, weil es in GNOME 3 kein globales Menü gibt.
17. April 2011 um 22:31 Uhr
oh das ist wohl wahr. Konnte noch keinen Blick auf gnome 3 werfen. Wollte nur ein Beispiel für einen Vergleich bringen
17. April 2011 um 22:25 Uhr
Wie kann ich denn mein heiß geliebtes radio_tray im System-Tray laufen lassen?
18. April 2011 um 00:33 Uhr
Yep, Radiotray gehört zu den Anwendungen, die so ihr Problemchen mit Unity haben. Ich hab dazu mal einen Bug geschrieben… https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/radiotray/+bug/764030 Allerdings wird sowieso gerade dran gearbeitet Radiotray umzugestalten… http://sourceforge.net/apps/trac/radiotray/ticket/54 Für einen Workaround kannst du Radiotray von Hand auf die Whitelist setzen. Schau dir dazu mal den Link an: http://www.fewt.com/2011/03/whitelist-utility-script-to-allow-apps.html Speichere das Skript, mach es ausführbar und führe es dann mit “whitelist radiotray” aus. Danach aus und wieder einloggen und schon erscheint Radiotray im Panel.
18. April 2011 um 12:16 Uhr
Hey, danke! es geht!
Der Vollständigkeitshalber:
Das Script muss natürlich “whitelist” genannt werden und es wird mit “./whitelist radiotray” ausgeführt
Die zukünftige Integration in den Indicator ist wohl ein logischer Schritt. Gefällt mir. Mal sehen, wie es wird. Ich liebe dieses Tool.
18. April 2011 um 14:11 Uhr
Noch ne Alternative Lösung. Die aktuelle Version von Radiotray 0.6.3 beherrscht schon das Indicator Applet. Allerdings muss man diese Version auch in Natty von Hand installieren und dann noch eine Einstellung im Programm selber ändern. Siehe http://www.webupd8.org/2011/04/how-to-enable-ubuntu-appindicator-for.html
19. April 2011 um 09:13 Uhr
Dass mit dem Global Menü ist auf kleinen Displays praktisch aber gerade bei Multi Monitor Systemen oder hoch auflösten Monitoren ist doch eher es unpraktisch da es nicht auf jedes Pixel ankommt, man die Maus aber viel weiter bewegen muss. Kann man das irgendwie ausschalten?
19. April 2011 um 12:09 Uhr
http://askubuntu.com/questions/10481/does-unity-support-disabling-the-global-application-menu
19. April 2011 um 12:25 Uhr
Du kannst das Global Menu komplett deaktivieren, wenn du das Paket indicator-appmenu deinstallierst. Alternativ kannst du wie von FERNmann bereits verlinkt über die Umgebungsvariable UBUNTU_MENUPROXY steuern ob eine Anwendung mit oder ohne Global Menü geladen werden soll.
//PS: In meinen Augen funktioniert das GlobalMenü auf EINEM großen Monitor ganz gut. Ich fahre hier einen 24 Zöller mit 1920×1080, also Full-HD, und finde dass das Menü auch auf einem größeren Desktop Sinn macht. Allerdings müsste ich mal ein Dual-Monitor Setup austesten. Hier wäre mir der Weg in der Tat oft zu lang. Wie löst MacOS X das denn?
Allerdings, wie oft braucht man bei einigen Anwendungen das Menü? Hier wurde bspw. Pidgin genannt, das man oft rechts auf dem Desktop ausrichtet. Ich richte meinen IM einmal ein (das braucht man das Menü, um in die Einstellungen zu kommen) und das wars dann. Das Programm wird danach einfach nur gestartet und Chats über Klicks auf die Kontaktliste gestartet. Ein Zugriff auf die Menüs kommt extrem selten vor.
21. Mai 2011 um 15:57 Uhr
Im Multi-Monitor-Betrieb bekommt jeder Schirm seine eigene globale Menüleiste. Das funktioniert ganz gut. Und in den meisten Fällen finde ich die globalen Menüs inzwischen auch besser.
MacOS X löst das garnicht (oder ich war bisher zu blöd die Einstellung zu finden, nutze Mac nur bei einem Nebenjob). Und da nervt das in der Tat tierisch, wenn man gefühlte drei Meter Mausweg zurücklegen muss, um irgendwas im Menü zu machen!
19. April 2011 um 15:00 Uhr
weiß jemand ob man dieses ausblenden des Globalmenüs abschalten kann? Das würd mich extrem stören wenn ich zuerst ein mouseover braucht und dann erst suchen kann.
Der rest muss ich sagen gefällt eigentlich
22. April 2011 um 17:07 Uhr
Hi, mir ist im Video aufgefallen, dass bei dir die Unity-Shell nur einen Teil des Bildschirmes in Anspruch nimmt. Bei mir (Beta 2, 64bit) sind die Symbole größer und die Schell erstreckt sich über den kompletten Desktop.
Hat jemand eine Ahnung, woran das liegt?
Gruß,
Mark
22. April 2011 um 18:02 Uhr
Was für eine Auflösung fährst du denn? Das Video wurde mit 1440×900 aufgenommen. Auf kleineren Bildschirmen mit 1024×768 kann das Dash in der Tat fast den kompletten Desktop einnehmen.
23. April 2011 um 11:12 Uhr
Danke für deine Antwort,
ich habe nutze eine Auflösung von 1366×768 px.
Habe mittlerweile herausgefunden, dass die Unity-Dash unter einer Auflösung von 1280×800 px den kompletten Bildschirm abdeckt.
Zu lesen bei OMGubuntu: http://www.omgubuntu.co.uk/2011/03/quick-tip-enable-full-screen-dash-in-natty-desktop/
Ps: Das verhalten lässt sich anscheinend nicht mehr mittels gconf-editor einstellen, sondern in den gsettings. Dazu installiert man das Packet dconf-tools und führt im Terminal folgenden Befehl aus:
”gsettings set com.canonical.Unity form-factor Desktop” <== oder statt Desktop, Netbook bzw. Automatic für das gewünschte Aussehen.
24. April 2011 um 02:01 Uhr
Erstmal schönes Video.
Das ganze hat mich jetzt noch mehr davon überzeugt, dass Unity, zumindest so wei es jetzt ist, nichts für mich ist.
Alle hier genannten Vorteile(und ich hab selbst noch keine anderen gefunden) kann ich schnell im klassischen Gnome2 nachbauen, und die Nachteile hab ich nicht.
Mal sehen, ne Weile bleibt Gnome2 ja noch erhallten, dann mal gucken wie Gnome3 Fallback so ist, ansonsten wirkt XFCE doch immer vielversprechender.
26. April 2011 um 22:58 Uhr
Danke für das Video, für mich zeigt es einduetig das Unity nicht ausreichend durchdacht ist, viele Usability Brakes hat und auch keine neue tolle Alternative darstellt.
Scroller und Global-Menu sind einfach nur aggeuckter Quark. Das alles zeigt nur das Ubuntu sich mehr für den Mobile Device-Markt interessiert als für den normalen Desktop und das auf Kosten der Anwender.
Eine Frechheit ist wohl das man für Unity einen optimierten Nautilus zur Verfügung stellt (stammt wohl aus dem ELementry-Projekt) aber bei Classic die altbackene überladene Version serviert.
Ich hoffe das sich Unity genauso schlecht wie eh und je durchsetzt und Gnome 3 einzieht.
Auch sehr schön das man für diese holzige Oberfläche auf alle aktuellen Programmversionen verzichtet hat da diese ja alle GTK3 benötigen aber Ubuntu 11.04 noch auf GTK 2 aufsetzt.
Wie ärgere ich mich heute noch das die Notification-Bubbles Dank dieses “tollen” Ubuntu-Projektes alle Funktionen verloren haben und damit nur noch stupide Anzeigen sind.
Ich habe heute erst wieder einen Artikel gelesen wo Langzeit-Ubuntu-Benutzer jetzt von Ubuntu weg wechseln. Das wird wohl auch mein Weg werden wenn der Support für 10.04 ausläuft.
PS: Ich bin auch ein sehr großer Fan von Gnome-Do, gerade in der Kombination Starter/Dock war das wirklich innovativ.
26. April 2011 um 23:16 Uhr
Bzgl Nautilus: Da hast du sehr genau hingeschaut. Den Screencast habe ich mit meinem “Produktivsystem” erstellt wo ich nicht Ambiance (Das Standardtheme von Ubuntu verwende), sondern ein anderes, das auch die Breadcrumbs des Nautilus Elementary besser nutzen kann. Daher ist der auch bei mir installiert. In der VM mit Ubuntu Classic läuft aber ein “Vanilla Natty”. In anderen Worten, Nautilus Elementary wird in Ubuntu NICHT verwendet, egal ob Unity oder Classic. Sorry für die Verwirrung.
Bzgl Notifications: Für mich sind funktionslose Benachrichtings-Popups eine gute Sache. Ich habe mich bei der normalen Notifications schon immer geärgert, dass sie mir im Weg sind. Sie überdecken bspw. ganz gerne die Fensterbuttons in der oberen Ecke, das kann dir bei Notify-OSD nicht passieren. In meinen Augen ist Notify-OSD das bessere Konzept.
Bzgl. Abwanderung: Ich denke dass sich zwar ein paar – sorry – Schreihälse lautstark von Ubuntu entfernen, doch letztendlich wieder zurückkommen und sich dann eben “ihr” Ubuntu zurechtbauen, was sie sowieso schon immer gemacht haben. Wer sich einmal in der Debian-Familie zurecht gefunden hat, der wird wohl auch bei einer auf Debian basierenden Distro bleiben wollen. Bleibt also ein Wechsel direkt hin zu Debian oder eben Ubuntu- bzw. Debian-Derivaten. Bei Debian würde es mich persönlich stören, dass ich nicht mehr so bequem über PPAs aktuelle Programme/Versionen nachrüsten kann. Bei Debian ist die Suche nach aktuellen deutlich aufwändiger. Bleiben also Ubuntu-Derivate, aber dann kann man auch gleich bei Ubuntu bleiben
27. April 2011 um 10:41 Uhr
In der Debian Familie werde ich garantiert bleiben, vielleicht bildet sich ja auch ein starker Ubuntu-Gnome3 Zweig oder man wechselt zu Mint als Alternative
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20. Juli 2011 um 02:15 Uhr
Hallo, interessante Infos!
Zum Thema Unity: Es soll wohl für Einsteiger sein, nun… es muss jeder selbst entscheiden, ob er damit gut klar kommt… W7 ist auch nicht schlecht
Ich bleibe bei openbox bzw. crunchbang: das ist schnell und dazu leicht konfigurierbar.
Viele Grüße!
27. Juli 2011 um 22:10 Uhr
Mich würde einmal interessieren wie sich das Unity mut seinen Pro und Kontras ca. 3 Monate nach Veröffentlichung in 11.04 bewehrt hat. Welche Bugs sind noch aktuell, geschehen immernoch solche Vorfälle wie mit Gajim oder gibt es inzwischen neue Lösungen dafür? Wie sind deine Erfahrungen? Aktuell arbeite ich noch mit 10.04 LTS.
27. Juli 2011 um 22:16 Uhr
Hallo Martin, ich habe mir Oneiric und somit das “nächste” Unity noch nicht angesehen. Aktuell bin ich persönlich eher auf dem GNOME3-Trip. Sobald Oneiric die Alpha4 erreicht schaue ich mir mit Sicherheit die nächste Ubuntu-Version und somit Unity nochmal näher an
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25. Januar 2012 um 03:07 Uhr
Keine Ahnung, was euch an dieser “GNOME”-Shell so begeistert. 3.0 ist überhaupt nicht mehr konfigurabel und 3.2 trotz gnome-tweak-tool immer noch weniger als LXDE. Und was an Compiz “überladen” sein soll, leuchtet mir auch nicht ein. Vielleicht solltet ihr auf Windoof XP umsteigen? das dürfte dann iun etwa euren Vorstellungen genügen, wie mir scheint. Da hat man einen Minimal-Desktop erschaffen, den Stinkefuß ohne Not hinterrücks ermordet und diesem neuen Machwerk auch noch den Namen des Gemeuchelten gegeben. Wenn euch diese Verschlimmbesserungen gefallen, dann könnt ihr wirklich auch ganz gut Unity nehmen, auch wenn beide, also “GNOME” 3 und Unity wie ein Tablet-PC-Desktops aussehen. Da könnte man auch Easy Peasy nehmen – oder eben XP, wie ich schon sagte…
30. Juli 2012 um 22:21 Uhr
Hallo Christoph,
ich bin zufällig auf Dein Blog gestossen. Ich schnuppere gerade in Linux hinein – mit anderen Worten: ich bin ein blutiger Anfänger
. Umso interessanter war für mich Dein Video zu Unity, das mir einen ersten Eindruck ermöglicht hat. Gratulation zu Deinem Blog, ich werde sicher öfter vorbeischauen.
Liebe Grüsse aus Wien, Wolfgang