Linux und Ich

Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT

Videos mit HandBrake für das Samsung Galaxy aufbereiten

Videos mit HandBrake für das Samsung Galaxy aufbereiten

| 9 Kommentare

Moderne Handys, besser mobile Computer, wie das auf Android basierende Samsung Galaxy können auch Videos in guter Qualität abspielen. Doch dazu muss man die Filme vorher in das richtige Format konvertieren. Mit dem Programm HandBrake könnt Ihr das recht schnell machen. Handbrake gibt es für alle gängigen Betriebssysteme, ich konzentriere mich auf Ubuntu Linux…

Das Programm gibt es noch nicht in den Paketquellen von Ubuntu, doch über Pakete von getdeb.net (es werden Pakete für Ubuntu Jaunty und Intrepid angeboten) lässt sich Handbrake über einen einzigen Doppelklick in Ubuntu installieren. Nach der Installation startet Ihr Handbrake aus dem Menü “Anwendungen -> Unterhaltungsmedien -> HandBrake”.

Auf der rechten Seite des Programmfensters sind vorbereitete Profile für eine Reihe mobiler Videoplayer wie iPod, iPhone und Co. Für das Samsung Galaxy wird leider kein Profil mitgeliefert, doch das Profil des “iPhone Legacy” kann man fast unverändert übernehmen.

Um nun ein Video zu konvertieren öffnet Ihr via “Source” [1] euer Video, wählt dann “iPhone Legacy” [2] als Profil aus, ändert [3] die Bitrate auf 800kbps und speichert [4] das Profil für die Zukunft unter etwa “Samsung Galaxy” [5] ab.

Videos mit Handbrake für das Samsung Galaxy aufbereiten

Videos mit Handbrake für das Samsung Galaxy aufbereiten

Nun klickt Ihr nur noch auf Start und wartet… je nach Rechenleistung eures Computers und Vorlage eine ganze Weile. Bei mir (mit einem AMD X2 mit 3Ghz) brauchen zehn Minuten Video rund 7 Minuten für die Konvertierung.

Autor: Christoph

Hallo, ich bin Christoph -- Linux-User, Blogger und pragmatischer Fan freier Software. Wie Ihr ohne Zweifel bemerkt haben solltet schreibe ich hier über Linux im Allgemeinen, Ubuntu im Speziellen, sowie Android und andere Internet-Themen. Wenn du Freude an meinen Artikel gefunden haben solltest, dann kannst du mir über Facebook, Google+ oder Twitter oder natürlich dem Blog folgen.

9 Kommentare

  1. Arbeitet dieses Tool im Hintergrund mit ffmpeg? Wäre interessant zu wissen… Weiss da jemand etwas?

    Gruss
    Adam W.

  2. @Adam Weisshaupt: Laut der offiziellen Webseite benutzt es unter anderem Bibliotheken, die aus dem FFmpeg-Projekt stammen.
    Ein reiner Kommandozeilen-Wrapper für ffmpeg scheint es aber nicht zu sein.

  3. Das ist ja mal ein cooles Tool. Bis jetzt habe ich immer mit ffmpeg in der Konsole gearbeitet. Ein Skript, ein Befehl und die Sache war erledigt. Aber dies ist sicher ein großer Komfortgewinn.

  4. Für einfache transcodedier Aufgaben finde ich den Arista Transcoder sehr gut. Der hat eine wirklich schüne, aufgeräumte Benutzer-Schnittstelle:
    http://programmer-art.org/projects/arista-transcoder

  5. Hallo tobias, vielen Dank für den Hinweis auf Arista. Ich schau mir das Programm demnächst mal an :)

  6. @ Sebastian,

    ich bin an deinem ffmpeg skript und etwaige einfache HowTos interessiert. Die man pages fon ffmpeg und mencoder sind einfach nichts für den Gelegenheitskonvertiere :-)

    Habe in den letzten tagen versucht mit mencoder einige kurze Videoclips zu konvertieren und bin leider nicht so zufrieden mit meinen bisherigen Ergebnissen.

  7. Tobias, hast du mit Arista mal einen Film für Android bzw. das Samsung Galaxy aufbereitet? Ich habs probiert, doch das “Apple Ipod”-Profil aus Arista funktioniert nicht, wenn man das Ergebnis auf das Galaxy kopiert.

  8. @SEB: Vielleicht hilft dir diese Webseite dabei, die Kommandozeilen-Optionen für FFmpeg “zusammenzukloppen”.

  9. Hat ffmpeg eigentlich immer noch das “Problem” zwar eine Funktion zur Erkennung der Anzahl der verfügbaren Prozessoren/Kerne für Multithreading zu haben, diese aber nicht oder unzureichend funktioniert?
    Fragt mich nicht woher, aber irgendwas schwebt mir da im Kopf rum.
    Testweise also ruhig mal die Anzahl an threads manuell setzen. Ob Handbrake dasselbe Problem haben könnte weiss ich zwar nicht weil es ja kein reiner CLI Wrapper für ffmpeg ist, aber denkbar wäre es denk ich dennoch.

Hinterlasse eine Antwort

Auf Linux und Ich darf anonym kommentiert werden. Die Felder für Name und E-Mail-Adresse dürfen beim Eintragen eures Kommentars leer bleiben. Ich freue mich aber über jeden Kommentar, zu dem der Autor mit seinem Namen steht.