Ein Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT
Die Uhrzeit eines Rechners über das Internet stellen
Rorschach gibt heute den Tipp Uhrzeit mit cron.daily und ntpd auf dem neusten Stand halten. Von diesem Tipp möchte ich abraten… Ich zitiere mal ntpdate from cron — DON’T DO THAT!
Contrary to what you may have heard, ntpdate does not keep your system clock synced. Also ignore the foolish recommendations to run ntpdate from a cron job.
wie auch die manpage von ntpdate eher empfiehlt den ntpd zu benutzen.
However, it is important to note that ntpdate with contrived cron scripts is no substitute for the NTP daemon, which uses sophisticated algorithms to maximize accuracy and reliability while minimizing resource use. Finally, since ntpdate does not discipline the host clock frequency as does ntpd, the accuracy using ntpdate is limited.
Selbst der Autor von ntpdate rät vom Einsatz von ntpdate und Cron für diese Aufgabe ab. Warum sollte man nicht ntpdate über Cron nutzen, sondern einen Time-Server wie ntpd?
ntpdate aktualisiert die Uhrzeit auf einen Schlag. Geht die Systemzeit 10 Minuten vor und man ruft ntpdate auf, so ist es auf dem System sofort 10 Minuten “früher”.
Was ist daran schlimm? Nur um ein triviales Beispiel zu nennen. Ein Linux schreibt viele Logdateien. Wird die Uhrzeit nun auf einen Schlag um 10 Minuten nach hinten gestellt, so gibt es auf einmal Logeinträge die zur selben Uhrzeit erstellt wurden, aber eigentlich 10 Minuten auseinander liegen. Oder es gibt Prozesse, die eine Authentifizierung für eine gewisse Zeit erlauben, ein schlagartiges Ändern der Zeit kann hier problematisch werden, weil diese Authentifizierung auf einmal ablaufen. Daher ist der Einsatz von ntpdate und Cron ganz speziell auf Servern eine wirklich schlechte Idee.
Was macht ntpd nun anders? ntpd korrigiert die Zeit des Systems allmählich. Geht die Systemuhr nach, so wird sie etwas beschleunigt, geht die Zeit vor, so wird sie gebremst. Die geschieht schleichend, so dass im System nichts durcheinander gebracht wird. Des weiteren lernt ntpd wie die Systemuhr falsch geht und korrigiert sie so automatisch.
Wie lässt man nun den Rechner über ntpd korrekt seine Zeit stellen? Dazu muss nur das Paket ntpd installiert werden…
$ sudo apt-get install ntp
Anschließend sollte man noch einen Zeitserver in der eigenen Umgebung einstellen. Von Haus aus benutzt Ubuntu bspw. den Zeitserver ntp.ubuntu.com. Um die Latenzzeit zu verbessern, sollte man in der /etc/ntp.conf daher bspw.
server ntps1-0.cs.tu-berlin.de server ntps1-1.cs.tu-berlin.de
eintragen, um die Zeitserver der TU-Berlin zu benutzen. Damit diese Änderung aktiv wird muss letztendlich noch der Dienst neu gestartet werden.
$ sudo /etc/init.d/ntp restart
Alternativ bietet GNOME die automatische Installation des ntpd-Dienstes an. Man öffnet einfach “System -> Systemverwaltung -> Datum und Uhrzeit” aus und wählt die Option “Synchronisierung mit Internet-Servern aufrecht erhalten” aus. Danach wird automatisch ntp installiert.
Ruf man den Dialog anschließend nochmal auf, so kann man über eine graphische Oberfläche bequem und einfach die zu benutzenden Zeitserver auswählen.

Anschließend kann man die zu benutzenden Zeitserver aus einer Liste auswählen. Auch hier findet man wieder die Server aus Berlin.
Ähnliche Beiträge
Bisher keine Trackbacks.
Ubuntu auf einem HTC Touch Pro2
vor 2 Tagen - 10 Kommentare
Ich hatte vier Jahre lang Xda Neo mit Windows Mobile benutzt. Das Windows Mobile war so unbrauchbar, dass ich liebend gerne irgendein anderes OS auf das Gerät gepackt hätte, wenn es denn möglich gewesen wäre. Und nun? Ubuntu auf einem HTC Touch Pro2… Es gibt ein Video von dem Gerät, achtet mal auf die Desktop-Effekte. Mehr >
Warnung an Beta-Tester von Ubuntu Lucid mit Nvidia-Karten
vor 1 Woche - 20 Kommentare
Laut Nvidia betrifft der Fehler, der die die Lüfterregelung einiger GeForce-Karten nicht korrekt funktionieren lässt (heise online berichtete darüber), nicht nur den Windows-Treiber, sondern auch die Linux-Treiber in der Version 195.36.08 (aktuell in den Archiven von Ubuntu Lucid) sowie 195.36.03.
Ich persönlich kann auf einem Lenovo Ideapad S12 mit Nvidia ION-Chipsatz keine Probleme feststellen, doch Mehr >
Kein vorinstalliertes MP3-Plugin für Ubuntu Lucid
vor 1 Woche - 14 Kommentare
Vor gut einer Woche habe ich die FAQ zum Ubuntu One Music Store hier auf LinuxUndIch auf Deutsch übersetzt veröffentlicht. Eine Frage blieb jedoch trotz der FAQ noch offen: Ubuntu kann “out of the box” keine MP3-Dateien abspielen, der dazu nötige Codec muss erst nachinstalliert werden. (Bei K/Ubuntu helfen Assistenten dabei). Geht Ubuntu jetzt dazu Mehr >
Ubuntu Lucid und die Ausrichtung der Buttons
vor 1 Woche - 25 Kommentare
Das neue Theme für Ubuntu Lucid Lynx 10.04 hat enorme Diskussionen ausgelöst. Nicht nur weil es sich vom Stil her stark an MacOS X orientiert, sondern vielmehr weil man auch (in etwa) die Anordnung der Schaltflächen für das Minimieren, Maximieren bzw. Schließen von Fenstern übernommen hat. Diese Bedienelemente sind nun nicht mehr rechts, sondern links Mehr >
Eine Netbook mit Ubuntu für $100,278
vor 1 Woche - 14 Kommentare
Als ich neulich über eine Studie geschrieben habe, die besagt dass der Linux-Kernel mehr als eine Milliarde Euro wert sei, dachte ich nicht, dass sich das so schnell auf die Preise von Linux-Systemen durchschlägt. Die Notebooks von Dell mit vorinstallierten Ubuntu waren ja nie viel billiger, als Rechner mit Windows. Doch heute schießt DELL den Mehr >
FAQ zum Ubuntu One Music Store
vor 2 Wochen - 28 Kommentare
In den letzten Tagen und Wochen wurde ja viel über den neuen Ubuntu One Music Store spekuliert und diskutiert. Heute wurden Details erstmals offizielle Details zum Ubuntu One Music Store von Canonical veröffentlicht. Ich habe mir mal erlaubt die FAQ ins Deutsche zu übersetzen und sie so einem größeren Publikum zugänglich zu machen. Wer sich Mehr >
Lenovo S12 beim Amazon mit 50 Euro Rabatt
vor 2 Wochen - 1 Kommentar
Auf Amazon gibt es gerade das etwas zu groß geratene (und dadurch für Leute, die Netbook-Gewicht aber Laptop-Displaygröße wollen, interessante Gerät) Lenovo S12 im Angebot. Beim Kauf werden automatisch 50 Euro als Rabatt abgezogen. Ihr zahlt also aktuell auf Amazon 429 – 50 = 379 Euro. Laut geizhals.at liegt der nächste Vergleichspreis inkl. Versand bei Mehr >
Mark Shuttleworth im Interview
vor 3 Wochen - 6 Kommentare
Auf YouTube ist ein kurzes Interview mit (noch) Canonical-CEO Mark Shuttleworth erschienen. Im Dell Firmensitz in Round Rock, Texas spricht er mit den Jungs vom Dell Video Log. Die Themen sind…
Dell: Canonical arbeitet mit Dell an weiteren Dell Geräten mit Ubuntu. Mark sagt “It resulted in a great deal of work… Making Linux work, making Mehr >
Ich ♥ Freie Software
vor 4 Wochen - 17 Kommentare
Die Free Software Foundation Europe (kurz FSFE) hat dieses Jahr die Kampagne Ich ♥ Freie Software gestartet. Unter diesem Motto möchte die FSFE uns alle dazu motivieren, den hart arbeitenden Leuten hinter den FLOSS Projekten im Rahmen des Valentinstag am 14. Februar etwas zurückgeben. Jeder Beitrag, mag er auch noch so klein sein, macht einen Mehr >
Dell und die Position des Unternehmens zu Ubuntu
vor 4 Wochen - 24 Kommentare
Dell ist einer der wenigen Big-Player im Computerhersteller Markt, der vorkonfigurierte Linux/Ubuntu-Systeme sowohl für Geschäftskunden wie auch Endverbraucher ausliefert. In Deutschland ist das Angebot für Privatkunden leider Gottes von jeher
Ein Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT
Die Uhrzeit eines Rechners über das Internet stellen
Rorschach gibt heute den Tipp Uhrzeit mit cron.daily und ntpd auf dem neusten Stand halten. Von diesem Tipp möchte ich abraten… Ich zitiere mal ntpdate from cron — DON’T DO THAT!
Contrary to what you may have heard, ntpdate does not keep your system clock synced. Also ignore the foolish recommendations to run ntpdate from a cron job.
wie auch die manpage von ntpdate eher empfiehlt den ntpd zu benutzen.
However, it is important to note that ntpdate with contrived cron scripts is no substitute for the NTP daemon, which uses sophisticated algorithms to maximize accuracy and reliability while minimizing resource use. Finally, since ntpdate does not discipline the host clock frequency as does ntpd, the accuracy using ntpdate is limited.
Selbst der Autor von ntpdate rät vom Einsatz von ntpdate und Cron für diese Aufgabe ab. Warum sollte man nicht ntpdate über Cron nutzen, sondern einen Time-Server wie ntpd?
ntpdate aktualisiert die Uhrzeit auf einen Schlag. Geht die Systemzeit 10 Minuten vor und man ruft ntpdate auf, so ist es auf dem System sofort 10 Minuten “früher”.
Was ist daran schlimm? Nur um ein triviales Beispiel zu nennen. Ein Linux schreibt viele Logdateien. Wird die Uhrzeit nun auf einen Schlag um 10 Minuten nach hinten gestellt, so gibt es auf einmal Logeinträge die zur selben Uhrzeit erstellt wurden, aber eigentlich 10 Minuten auseinander liegen. Oder es gibt Prozesse, die eine Authentifizierung für eine gewisse Zeit erlauben, ein schlagartiges Ändern der Zeit kann hier problematisch werden, weil diese Authentifizierung auf einmal ablaufen. Daher ist der Einsatz von ntpdate und Cron ganz speziell auf Servern eine wirklich schlechte Idee.
Was macht ntpd nun anders? ntpd korrigiert die Zeit des Systems allmählich. Geht die Systemuhr nach, so wird sie etwas beschleunigt, geht die Zeit vor, so wird sie gebremst. Die geschieht schleichend, so dass im System nichts durcheinander gebracht wird. Des weiteren lernt ntpd wie die Systemuhr falsch geht und korrigiert sie so automatisch.
Wie lässt man nun den Rechner über ntpd korrekt seine Zeit stellen? Dazu muss nur das Paket ntpd installiert werden…
$ sudo apt-get install ntp
Anschließend sollte man noch einen Zeitserver in der eigenen Umgebung einstellen. Von Haus aus benutzt Ubuntu bspw. den Zeitserver ntp.ubuntu.com. Um die Latenzzeit zu verbessern, sollte man in der /etc/ntp.conf daher bspw.
server ntps1-0.cs.tu-berlin.de server ntps1-1.cs.tu-berlin.de
eintragen, um die Zeitserver der TU-Berlin zu benutzen. Damit diese Änderung aktiv wird muss letztendlich noch der Dienst neu gestartet werden.
$ sudo /etc/init.d/ntp restart
Alternativ bietet GNOME die automatische Installation des ntpd-Dienstes an. Man öffnet einfach “System -> Systemverwaltung -> Datum und Uhrzeit” aus und wählt die Option “Synchronisierung mit Internet-Servern aufrecht erhalten” aus. Danach wird automatisch ntp installiert.
Ruf man den Dialog anschließend nochmal auf, so kann man über eine graphische Oberfläche bequem und einfach die zu benutzenden Zeitserver auswählen.

Anschließend kann man die zu benutzenden Zeitserver aus einer Liste auswählen. Auch hier findet man wieder die Server aus Berlin.
Ähnliche Beiträge
-
Danke, dass ich nicht der einzige bin, der sich immer den Mund fusselig redet, dass ntpdate und cron keine wirklich geeigneten Kandidaten für eine kontinuierliche Zeitsynchronisation sind.
Jetzt fehlt bei Dir nur noch der Hinweis auf pool.ntp.org, um die wirklich wichtigen Stratum 0 Zeitserver zu entlasten.
-
Hi Chrisss,
erstmal danke für den Hinweis! Dessen war ich mir nicht bewusst.Ich denke der Impact dürfte aber doch relativ gering sein oder? Wenn ich jeden Tag diese Skript über einen cronjob ausführe sollten solche 10min Differenzen eigentlich nicht auftreten. Selbst eine Sekunde wäre schon sehr sehr merkwürdig.
Anders müsste ich ständig einen ntpd laufen lassen und der Atom-Prozessor meines Rechners ist so schon meist am glühen.
Ich werd mir jetzt mal überlegen ob ich das weiter so machen werden.
grüsse
-
> Was passiert eigentlich wenn ne Zeitumstellung zwischen Winter- und Sommerzeit ansteht? Bzw. umgekehrt. Die Zeit vorstellen kann ich ja verstehen aber so ne ganze Std zurückstellen ist doch sicher nicht so gut.
Nix, die interne Uhr läuft ja mit UTC. Wenn ein Programm aber nicht auf sowas eingestellt ist, kanns natürlich Probleme geben. -
> Wird ntpdate bei der Installation von ntp stillgelegt?
Nein.
> Nicht, dass zwei konkurrierende Prozesse gegeneinander arbeiten.
ntpd ist ein Dienst, läuft also immer im Hintergrund. ntpdate ist ein Programm, das nur bei Bedarf gestartet wird.
> Sicherheitshalber könnte man ja ntpdate deinstallieren. Macht das Sinn?
Nein.
-
Ich hab vor kurzem mal wieder ein Ubuntu auf meinem Rechner installiert und nach ner Weile mitbekommen dass die Systemuhr um eine halbe Stunde aus dem Ruder läuft. Nun ist ntp aber installiert und ntpd läuft auch ordnungsgemäß… Die Systemuhr geht übrigens nicht so extrem falsch (in 8 Stunden knapp 9 Minuten) was für mich also heißt dass ntp da irgendwas in die falsche Richtung korrigiert…
Irgendeine Idee warum dem so ist? -
Kleines Update: Die Hardwareuhr (ermittelt mit hwclock) läuft bestens und richtig, die Systemuhr (über date) läuft falsch…
ntp ist also doch nicht schuld…
Nur wieso geht die Systemuhr so falsch? Momentan behelfe ich mir mit einem minütlichen Abgleich (bei ausgeschaltetem ntpd, denn der kann ja eh nur 1s pro 2000 sekunden drift korrigieren) aber das ist nur eine “Frickellösung” die ich so eigentlich nicht lassen will… -
Hi, sorry dass ich dir da nicht helfen konnte. Solch eine bockige Hardware-Uhr hatte ich noch nicht vor mir. adjtimex hört sich nach dem richtigen Paket für diese Aufgabe an. Eventuell hätte man das auch mit einem Cronjob und ntpdate fixen können.
-
Hehe, bockig könnte man meinen Rechner manchmal nennen, das stimmt

Aber wie gesagt die Hardwareuhr läuft genau so wie sie soll, nur die Linuxzeit wollte nicht so wie sie sollte
Das Paket gibt einem im Grunde die Funktionalität des Systemcalls “adjtime” als Konsolenprogramm. Es macht also das Gleiche wie “ntpd”, allerdings geht es nicht so zimperlich vor wie ntp, und man kann so die ticks und frequency erstmal grundanpassen. Nun hoffe ich ntp verreißt mir die Werte nicht gleich wieder
Bisher keine Trackbacks.
Ubuntu auf einem HTC Touch Pro2
vor 2 Tagen - 10 Kommentare
Ich hatte vier Jahre lang Xda Neo mit Windows Mobile benutzt. Das Windows Mobile war so unbrauchbar, dass ich liebend gerne irgendein anderes OS auf das Gerät gepackt hätte, wenn es denn möglich gewesen wäre. Und nun? Ubuntu auf einem HTC Touch Pro2… Es gibt ein Video von dem Gerät, achtet mal auf die Desktop-Effekte. Mehr >
Warnung an Beta-Tester von Ubuntu Lucid mit Nvidia-Karten
vor 1 Woche - 20 Kommentare
Laut Nvidia betrifft der Fehler, der die die Lüfterregelung einiger GeForce-Karten nicht korrekt funktionieren lässt (heise online berichtete darüber), nicht nur den Windows-Treiber, sondern auch die Linux-Treiber in der Version 195.36.08 (aktuell in den Archiven von Ubuntu Lucid) sowie 195.36.03.
Ich persönlich kann auf einem Lenovo Ideapad S12 mit Nvidia ION-Chipsatz keine Probleme feststellen, doch Mehr >
Kein vorinstalliertes MP3-Plugin für Ubuntu Lucid
vor 1 Woche - 14 Kommentare
Vor gut einer Woche habe ich die FAQ zum Ubuntu One Music Store hier auf LinuxUndIch auf Deutsch übersetzt veröffentlicht. Eine Frage blieb jedoch trotz der FAQ noch offen: Ubuntu kann “out of the box” keine MP3-Dateien abspielen, der dazu nötige Codec muss erst nachinstalliert werden. (Bei K/Ubuntu helfen Assistenten dabei). Geht Ubuntu jetzt dazu Mehr >
Ubuntu Lucid und die Ausrichtung der Buttons
vor 1 Woche - 25 Kommentare
Das neue Theme für Ubuntu Lucid Lynx 10.04 hat enorme Diskussionen ausgelöst. Nicht nur weil es sich vom Stil her stark an MacOS X orientiert, sondern vielmehr weil man auch (in etwa) die Anordnung der Schaltflächen für das Minimieren, Maximieren bzw. Schließen von Fenstern übernommen hat. Diese Bedienelemente sind nun nicht mehr rechts, sondern links Mehr >
Eine Netbook mit Ubuntu für $100,278
vor 1 Woche - 14 Kommentare
Als ich neulich über eine Studie geschrieben habe, die besagt dass der Linux-Kernel mehr als eine Milliarde Euro wert sei, dachte ich nicht, dass sich das so schnell auf die Preise von Linux-Systemen durchschlägt. Die Notebooks von Dell mit vorinstallierten Ubuntu waren ja nie viel billiger, als Rechner mit Windows. Doch heute schießt DELL den Mehr >
FAQ zum Ubuntu One Music Store
vor 2 Wochen - 28 Kommentare
In den letzten Tagen und Wochen wurde ja viel über den neuen Ubuntu One Music Store spekuliert und diskutiert. Heute wurden Details erstmals offizielle Details zum Ubuntu One Music Store von Canonical veröffentlicht. Ich habe mir mal erlaubt die FAQ ins Deutsche zu übersetzen und sie so einem größeren Publikum zugänglich zu machen. Wer sich Mehr >
Lenovo S12 beim Amazon mit 50 Euro Rabatt
vor 2 Wochen - 1 Kommentar
Auf Amazon gibt es gerade das etwas zu groß geratene (und dadurch für Leute, die Netbook-Gewicht aber Laptop-Displaygröße wollen, interessante Gerät) Lenovo S12 im Angebot. Beim Kauf werden automatisch 50 Euro als Rabatt abgezogen. Ihr zahlt also aktuell auf Amazon 429 – 50 = 379 Euro. Laut geizhals.at liegt der nächste Vergleichspreis inkl. Versand bei Mehr >
Mark Shuttleworth im Interview
vor 3 Wochen - 6 Kommentare
Auf YouTube ist ein kurzes Interview mit (noch) Canonical-CEO Mark Shuttleworth erschienen. Im Dell Firmensitz in Round Rock, Texas spricht er mit den Jungs vom Dell Video Log. Die Themen sind…
Dell: Canonical arbeitet mit Dell an weiteren Dell Geräten mit Ubuntu. Mark sagt “It resulted in a great deal of work… Making Linux work, making Mehr >
Ich ♥ Freie Software
vor 4 Wochen - 17 Kommentare
Die Free Software Foundation Europe (kurz FSFE) hat dieses Jahr die Kampagne Ich ♥ Freie Software gestartet. Unter diesem Motto möchte die FSFE uns alle dazu motivieren, den hart arbeitenden Leuten hinter den FLOSS Projekten im Rahmen des Valentinstag am 14. Februar etwas zurückgeben. Jeder Beitrag, mag er auch noch so klein sein, macht einen Mehr >
Dell und die Position des Unternehmens zu Ubuntu
vor 4 Wochen - 24 Kommentare
Dell ist einer der wenigen Big-Player im Computerhersteller Markt, der vorkonfigurierte Linux/Ubuntu-Systeme sowohl für Geschäftskunden wie auch Endverbraucher ausliefert. In Deutschland ist das Angebot für Privatkunden leider Gottes von jeher ziemlich mau gewesen. Aktuell gibt es laut Homepage mit dem Inspiron Mini 10v gerade mal ein Netbook mit Ubuntu zu kaufen. Früher gab es wenigstens Mehr >
Empfehlungen
Auf Amazon gibt es gerade das Fujitsu Esprimo Mobile V6535
für 279 Euro inklusive Versand.
Dafür bekommt man zwar keine Rakete, jedoch ein solides und extrem preisgünstiges Gerät mit mattem 15,4 Zoll Widescreen Display (WXGA mit 1280 x 800 Pixel), Intel Celeron M 900 (2.20 GHz, 1 MB L2, 800 MHz), Intel GMA 4500M Grafik, 160GB Festplatte, WLAN, 1GBit LAN und DVD-Brenner.
Das Gerät hat durchweg positive Bewertungen auf Amazon bekommen und aktuelle Versionen von Ubuntu-Linux laufen out-of-the-box.
Anzeige
- 64-Bit Allgemein Android Browser Community Debian Dell Desktop Einsteiger Firefox Flash Fun GNOME GNU/Linux Google Handy Hardware Hardy Instant Messaging Internet Jaunty Karmic KDE Links Linux Lucid Multimedia Nautilus Netzwerk News Pidgin Samsung Galaxy Server Sicherheit Skype Software Uni Karlsruhe Video VirtualBox Virtualisierung VPN Webcam Windows Windows 7 Wordpress
- März 2010 (13)
- Februar 2010 (22)
- Januar 2010 (11)
- Dezember 2009 (16)
- November 2009 (29)
- Oktober 2009 (18)
- September 2009 (25)
- August 2009 (20)
- Juli 2009 (14)
- Juni 2009 (12)
- Mai 2009 (15)
- April 2009 (15)
- März 2009 (14)
- Februar 2009 (5)
- Januar 2009 (8)
- Dezember 2008 (7)
- November 2008 (8)
- Oktober 2008 (8)
- September 2008 (6)
- August 2008 (4)
- Juli 2008 (5)
- Juni 2008 (2)
- Mai 2008 (5)
- April 2008 (3)
- März 2008 (3)
- Januar 2008 (3)
- Dezember 2007 (3)
- November 2007 (6)
- Oktober 2007 (2)
- August 2007 (4)
- Mai 2007 (4)
- März 2007 (2)
- Februar 2007 (1)
- Januar 2007 (3)
- November 2006 (3)
- Oktober 2006 (2)
- September 2006 (2)
- Juli 2006 (1)
- Mai 2006 (2)
- April 2006 (5)
- März 2006 (3)
- Januar 2006 (5)
- Offener Brief an CHIP zum Thema Windows, Mac OS und Linux im Härtetest (105)
- The Gimp fliegt aus Ubuntu Lucid Lynx 10.04 (103)
- DNS-Server abseits von Port 53 abfragen (71)
- Neue Logos und Themes für Ubuntu Lucid Lynx (64)
- PulseAudio managen am Beispiel Skype 2.1 Beta (62)
- Zweispaltige Ansicht für Nautilus (62)
- Der Elementary-Desktop (59)
- Offizielle Paketquelle für Ubuntu und Firefox 3.6 (57)
- Die Ubuntu - Firefox 3.5 FAQ (54)
- VPN der Uni-Karlsruhe mit vpnc (überarbeitet)... (50)
- Christoph: Das war auch meine erste Idee, doch selbst mit der Tastatur konnte ich auf meinem 64-bit System die...
- Christoph: Yep, das sind Dinge, die auch der arme Tux gesehen hat... Ich hab mal eine Warnung hinter den...
- anino: Ich habe eine viel einfachere Lösung. zwei mal Tabulator + Leertaste.
- Commander: Wie schlecht ist das bitte? Ich benutzte das 2 Minuten und sehe 3 Männer die Selbstbefriedigung ...
- Moritz Schmale: Das Problem gibts nicht nur unter Linux, sondern auch unter Mac OS. Danke also für den Tipp mit der ...
- Mike1: Schiwi: Leider erkennt flash meine Logitech erst gar nicht, “no cam detected” sagt es. Ank...
- zilti: Sorry, aber Ubuntu's Benutzerfreundlichkeit ist immer noch ein Witz im Vergleich zu anderen...
- meru: Na toll! Nie was von Chatroulette gehört - also gleich mal ausprobiert. Was war das Erste was ich ...
Anzeige
-
Tags
64-Bit Allgemein Android Browser Community Debian Dell Desktop Einsteiger Firefox Flash Fun GNOME GNU/Linux Google Handy Hardware Hardy Instant Messaging Internet Jaunty Karmic KDE Links Linux Lucid Multimedia Nautilus Netzwerk News Pidgin Samsung Galaxy Server Sicherheit Skype Software Uni Karlsruhe Video VirtualBox Virtualisierung VPN Webcam Windows Windows 7 Wordpress
Mystique theme by digitalnature | Powered by WordPress | Webhosting by TiggersWelt
RSS Feeds XHTML 1.1 Top




vor 1 Jahr
Danke, dass ich nicht der einzige bin, der sich immer den Mund fusselig redet, dass ntpdate und cron keine wirklich geeigneten Kandidaten für eine kontinuierliche Zeitsynchronisation sind.
Jetzt fehlt bei Dir nur noch der Hinweis auf pool.ntp.org, um die wirklich wichtigen Stratum 0 Zeitserver zu entlasten.
vor 1 Jahr
Hi Chrisss,
erstmal danke für den Hinweis! Dessen war ich mir nicht bewusst.
Ich denke der Impact dürfte aber doch relativ gering sein oder? Wenn ich jeden Tag diese Skript über einen cronjob ausführe sollten solche 10min Differenzen eigentlich nicht auftreten. Selbst eine Sekunde wäre schon sehr sehr merkwürdig.
Anders müsste ich ständig einen ntpd laufen lassen und der Atom-Prozessor meines Rechners ist so schon meist am glühen.
Ich werd mir jetzt mal überlegen ob ich das weiter so machen werden.
grüsse
vor 1 Jahr
Ich hab schon darauf gewartet, daß sich jemand mit der besseren Alternative äußert
vor 1 Jahr
@Rohrschach, soviele Ressourcen bracht ntpd nicht. Selbst ein P1 würde sich da noch langweilen …
vor 1 Jahr
Ich bedanke mich für die Hinweise und die ausführlichen Erläuterungen. Ich war etwas verunsichert betreffs der Rohrschachhinweise.
Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang
vor 1 Jahr
Hmm… mach ich was falsch? Das packet scheint es unter 8.04server nich zu geben:
root@host:~# apt-get install ntpd
Paketlisten werden gelesen… Fertig
Abhängigkeitsbaum wird aufgebaut
Reading state information… Fertig
E: Konnte Paket ntpd nicht finden
vor 1 Jahr
Danke für die Erläuterungen, ich hatte mir da auch ein Cron-Script für gemacht
Das Paket heißt ntp, sowohl unter Debian als auch Ubuntu (Aber der Dienst heißt ntpd)
vor 1 Jahr
@rUMPel
Sorry, hatte einen Fehler im Artikel. Das zu installierende Paket nennt sich ntp, der Dienst ntpd… Habs im Artikel ausgebessert.
vor 1 Jahr
Was passiert eigentlich wenn ne Zeitumstellung zwischen Winter- und Sommerzeit ansteht? Bzw. umgekehrt. Die Zeit vorstellen kann ich ja verstehen aber so ne ganze Std zurückstellen ist doch sicher nicht so gut.
vor 1 Jahr
> Was passiert eigentlich wenn ne Zeitumstellung zwischen Winter- und Sommerzeit ansteht? Bzw. umgekehrt. Die Zeit vorstellen kann ich ja verstehen aber so ne ganze Std zurückstellen ist doch sicher nicht so gut.
Nix, die interne Uhr läuft ja mit UTC. Wenn ein Programm aber nicht auf sowas eingestellt ist, kanns natürlich Probleme geben.
vor 11 Monaten
Wird ntpdate bei der Installation von ntp stillgelegt? Nicht, dass zwei konkurrierende Prozesse gegeneinander arbeiten.
Sicherheitshalber könnte man ja ntpdate deinstallieren. Macht das Sinn?
vor 11 Monaten
> Wird ntpdate bei der Installation von ntp stillgelegt?
Nein.
> Nicht, dass zwei konkurrierende Prozesse gegeneinander arbeiten.
ntpd ist ein Dienst, läuft also immer im Hintergrund. ntpdate ist ein Programm, das nur bei Bedarf gestartet wird.
> Sicherheitshalber könnte man ja ntpdate deinstallieren. Macht das Sinn?
Nein.
vor 6 Monaten
Ich hab vor kurzem mal wieder ein Ubuntu auf meinem Rechner installiert und nach ner Weile mitbekommen dass die Systemuhr um eine halbe Stunde aus dem Ruder läuft. Nun ist ntp aber installiert und ntpd läuft auch ordnungsgemäß… Die Systemuhr geht übrigens nicht so extrem falsch (in 8 Stunden knapp 9 Minuten) was für mich also heißt dass ntp da irgendwas in die falsche Richtung korrigiert…
Irgendeine Idee warum dem so ist?
vor 6 Monaten
Kleines Update: Die Hardwareuhr (ermittelt mit hwclock) läuft bestens und richtig, die Systemuhr (über date) läuft falsch…
ntp ist also doch nicht schuld…
Nur wieso geht die Systemuhr so falsch? Momentan behelfe ich mir mit einem minütlichen Abgleich (bei ausgeschaltetem ntpd, denn der kann ja eh nur 1s pro 2000 sekunden drift korrigieren) aber das ist nur eine “Frickellösung” die ich so eigentlich nicht lassen will…
vor 6 Monaten
Hallo Stefan, hmmmm… Wenn an meinen Rechner die Uhr so falsch lief, dann lag es eigentlich meist an der BIOS-Batterie des Rechners. Wie alt ist denn der Rechner?
vor 6 Monaten
Mhm der ist jetzt um die 3 Jahre alt, allerdings läuft die Hardwareuhr ja richtig, nur der Teil der von “date” angesprochen wird ist total falsch…
Ich hab jetzt schon einen cronjob drinnen der jede Minute “hwclock –hctosys” aufruft, aber da ist ja das gleiche zu beachten wie bei “ntpdate”
vor 6 Monaten
*an den Kopf fass* Problem gelöst: nach der Installation von “adjtimex” läuft die Systemuhr wieder so wie es die Hardwareuhr tut, unterstützt von ntpd ist nun die PC-Uhr die genauste in meinem Haushalt
Danke für die Hilfe und auch den Post an sich, hab wiedermal einiges gelernt
vor 6 Monaten
Hi, sorry dass ich dir da nicht helfen konnte. Solch eine bockige Hardware-Uhr hatte ich noch nicht vor mir. adjtimex hört sich nach dem richtigen Paket für diese Aufgabe an. Eventuell hätte man das auch mit einem Cronjob und ntpdate fixen können.
vor 6 Monaten
Hehe, bockig könnte man meinen Rechner manchmal nennen, das stimmt

Aber wie gesagt die Hardwareuhr läuft genau so wie sie soll, nur die Linuxzeit wollte nicht so wie sie sollte
Das Paket gibt einem im Grunde die Funktionalität des Systemcalls “adjtime” als Konsolenprogramm. Es macht also das Gleiche wie “ntpd”, allerdings geht es nicht so zimperlich vor wie ntp, und man kann so die ticks und frequency erstmal grundanpassen. Nun hoffe ich ntp verreißt mir die Werte nicht gleich wieder