Manch einer sucht ja immer nach Alternativen für bekannte Windows-Software. Ein Fall populärer und in Foren immer wieder bei “Bastler” gefragter Fall, ist das System-Tool CPU-Z, mittels dem man unter Windows zahlreiche Informationen über das eigene System herausfinden kann.
Vor kurzem bin ich über die Alternative CPU-G (leider gerade down…) gestolpert. Das Programm versucht CPU-Z bis ins Detail nachzuahmen, allerdings spuckt CPU-G bis dato bei weiten nicht so viele Informationen wie das Vorbild aus.
CPU-G benutzt für seine “Analyse” keine Magie, sondern liest einfach die Informationen aus, die sowieso in den Systemdateien /proc/cpuinfo, /proc/meminfo oder /sys/devices/virtual/dmi/id/ zu finden ist und stellst sie über ein paar Masken dar.
Das Programm CPU-G ist noch recht jung, die Einträge auf Sourceforge sind gerade erstmal eine Woche alt. Wer das Programm installieren möchte, der findet auf Sourceforge den Quellcode, oder auf opendesktop.org fertige .deb Pakete für 32-bit und 64-bit Systeme. Unter Ubuntu Karmic ließen sich die Pakete problemlos installieren.
Solltet Ihr Interesse an weiteren “Systemtools” haben, so würde ich zu Sysinfo oder HardInfo raten. Beide Tools sind schon länger auf dem Markt und zeigen auch deutlich mehr Infos an als CPU-G.


16. Oktober 2009 um 19:38 Uhr
Mir gefällt es!
HardInfo kenne und nutze ich auch Sysinfo will nicht so richtig bei mir
THX 4 CPU-G erinnert mich sehr an CPU-Z was wirklich unter Windows ein super Tool ist/war
16. Oktober 2009 um 20:26 Uhr
Ich bevorzuge noch immer das gute alte htop
16. Oktober 2009 um 20:38 Uhr
das Programm funktioniert auch unter Jaunty (zumindest 32 Bit), danke für den Tipp
16. Oktober 2009 um 20:42 Uhr
*edit
also das mit den meisten Infos ist defintiv hardinfo, geiles ding!
17. Oktober 2009 um 07:05 Uhr
Es giebt auch eine PPA bei Launchpad
https://launchpad.net/~phantomas/+archive/ppa
Leider nur für Ubuntu 9.04 (Jaunty Jackalope)
17. Oktober 2009 um 15:22 Uhr
Bisher nichts was man nicht selber über /proc/cpuinfo u.ä. finden könnte.
18. Oktober 2009 um 16:38 Uhr
Kann ich mit dem Tool auch die Timingwerte für mein Ram auslesen?
Habe bis jetzt noch kein Tool auf Linux(Debian) dafür gefunden.
Lg Testwiese
21. Oktober 2009 um 00:50 Uhr
Ich schließe mich cjk an und finde die shell allemal praktischer, als zuerst ein Programm zu starten und das Laden der GUI dauert mir zu lange und der Suchvorgang, während dem man mit der Maus lange und anstrengende Strecken zurücklegen muss dauern mir zu lange.
meow.
Pingback: Windows Installation konnte nicht abgeschlossen werden...
19. September 2012 um 20:29 Uhr
Hi!
Glückwunsch und Danke für diese App!
Leider fehlen wesentliche Teil, wie z.B. RAM-Timing…
Grüsse aus Hamburg.