Cirrus7 Nimbini: Neuer Kompaktrechner mit schnellen CPUs aber ohne Lüfter

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Dass moderne Computer nicht mehr die Größe einer Waschmaschine und laut wie ein Propeller-Flugzeug sein müssen, beweisen schon seit geraumer Zeit Single Board Computer wie der Raspberry Pi oder seine Alternativen wie BeagleBoard, Banana Pi oder Odroid. Doch so gut sich diese Mini-Rechner auch für Bastelprojekte oder gar einfache Desktops eignen, für „ernsthafte“ Aufgaben wie…

Christoph Langner, CC0

Dass moderne Computer nicht mehr die Größe einer Waschmaschine und laut wie ein Propeller-Flugzeug sein müssen, beweisen schon seit geraumer Zeit Single Board Computer wie der Raspberry Pi oder seine Alternativen wie BeagleBoard, Banana Pi oder Odroid. Doch so gut sich diese Mini-Rechner auch für Bastelprojekte oder gar einfache Desktops eignen, für „ernsthafte“ Aufgaben wie Software-Entwicklung oder der Betrieb von virtuellen Maschinen braucht es doch einen ausgewachsenen Rechner. Das Esslinger Unternehmen Cirrus7 stellt schon seit längerer Zeit kompakte und lautlose Rechner mit schnellen Prozessoren her, die von Haus aus mit Linux ausgeliefert werden. Mit dem Nimbini schrumpft Cirrus7 seinen Rechner ein weiteres mal.

Vom Aufbau erinnert der Nimbini an den Cirrus7 Nimbus, dem ich hier im Blog schon einmal einen längeren Testbericht gewidmet habe. Auch beim Nimbini sorgt das aus Aluminium gefertigte Gehäuse dafür, dass die vom Prozessor erzeugte Abwärme abgeführt werden kann, ohne dass das Gerät einen aktiven Lüfter braucht. Im Inneren des Nimbini arbeitet ein Intel NUC Board mit Chips aus der neuesten Broadwell-Generation (i3,  i5 oder i7 stehen zur Wahl). Als Speichermedium finden eine SSD im M.2-Formfaktor und ein zusätzliches 2,5-Zoll-Laufwerk im Gehäuse Platz. An Schnittstellen bietet der Nimbini zwei USB-3.0-Ports, zwei Mini-Display-Port-Anschlüsse für zwei Monitore, ein mal Gigabit-Ethernet und optional WLAN.

Als System installiert Cirrus7 je nach Wahl des Käufers auch beim Nimbini wieder Ubuntu 14.04 LTS oder das kommende Ubuntu 15.04 von Haus aus auf die SSD. Andere Linux-Distribution werden auf Wunsch genauso vorinstalliert wie selbstverständlich auch Windows — das allerdings nur gegen Aufpreis. Demnächst startet bei Cirrus7 ein neuer Shop, in dem man seine Lieblings-Distribution direkt auswählen können wird. Auch Dual-Boot-Installation mit Linux und Windows sind ab Werk bei Cirrus7 möglich.

Im Unterschied zum Nimbus gibt es den kleinen Nimbini für Anwender, die keine Angst vor einem Schraubendreher haben, auch als Bausatz zu einem reduzierten Preis. Dabei kann der Käufer eine flachere Version wählen, in die keine 2,5-Zoll-Platte mehr passt oder eine Variante nehmen, die sich an Wand- und Bildschirmaufhängungen montieren lässt. Die Preise für den Nimbini stehen noch nicht fest, erste Vorbestellungen können Ende April, Anfang Mai im Cirrus7-Shop vorgenommen werden.

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Linux und Ich — Cirrus7 Nimbini: Neuer Kompaktrechner mit schnellen CPUs aber ohne Lüfter
https://linuxundich.de/gnu-linux/cirrus7-nimbini-neuer-kompaktrechner-mit-schnellen-cpus-aber-ohne-lufter/ — gedruckt am 25. September 2026