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Mittwald: Webhosting. Einfach intelligent.

Die automatische Vervollständigung von Befehlen und Datei-/Ordnernamen (aka bash-completion) über die Tabulator-Taste ist eine tolle Sache. Zum einen „tippt“ es sich so schneller und zum anderen reduziert man deutlich die Gefahr von Vertippern. Allerdings funktioniert die Bash-Completion nicht mehr sobald man Root-Rechte für einen Befehl braucht. Stellt man einem Befehl ein sudo voran, dann bewirkt die Tab-Taste rein gar nichts mehr.

Ihr könnt Bash-Completion auf jedoch auch unter Ubuntu für sudo aktivieren (wie es mit anderen Distributionen aussieht habe ich jetzt nicht getestet, wichtig ist dass die Bash als Shell verwendet wird), öffnet dazu die ~/.bashrc in einen Editor

$ gedit ~/.bashrc

…und fügt am Ende die Zeilen…

if [ "$PS1" ]; then
    complete -cf sudo
fi

…ein. Speichert die Änderung ab, schließt das Terminal-Fenster und startet es danach neu. Nun sollte die Bash-Completion auch mit „sudo-Befehlen“ klappen… Was ich mich jedoch frage, hat das negative Auswirkungen? Oder warum ist das bei Ubuntu noch von Haus aus aktiviert?

(via wiki.archlinux.org)

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