Screencasts mit Hilfe von Key Status Monitor verbessern

Avatar von Christoph Langner

2 Min. Lesezeit

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Key Status Monitor blendet die gerade gedrückten Tasten ein. Damit versteht man in einem Screencast auch ohne Ton, welche Kombination gemeint ist.

Im Netz stolpert man immer wieder über Screencasts (aka Desktop-Videos), die einem nützliche Dinge beibringen. Die populärsten Seiten im Netz dafür sind wahrscheinlich ShowMeDo, die eine ganze Reihe guter Videos zu allen möglichen FOSS Projekten anbieten, Screencasters at heathenx.org für Inkscape oder bspw. Ubuntu Screencasts für Ubuntu Lehrvideos.

Als Betrachter solcher Videos hat man jedoch oft ein Problem. Die Autoren/Ersteller benutzen gerne Tastenkombinationen oder „Maustaste plus Taste“-Kombinationen, wie sie es aus ihrer normalen Arbeitsweise her gewohnt sind. Wer löscht beispielsweise sämtliche Dateien in einem Ordner nicht über die Tasten „Strg+A“ und danach „Entf“? Würde man diese Aktion jedoch in einem Video ansehen, so verschwinden auf magische Weise die Dateien, doch das wie erfährt der Betrachter nicht. Dieses Problem lässt sich mit dem kleinen Programm Key Status Monitor jedoch wunderbar lösen…

Key Status Monitor ist eine GTK+ Anwendung, die in ihrem Fenster die aktuell gedrückte Taste bzw. Tastenkombination oder auch gedrückte Maustaste anzeigt. Dadurch eignet es sich eben besonders für nicht vertonte Screencasts, in denen der Betrachter trotzdem erfahren soll durch welche Tastenkombination eine Aktion ausgeführt wurde.

Ich kenne das Programm schon länger, doch erst die Version 6 will auf meinen Rechnern ordentlich funktionieren, so dass ich mich erst jetzt „traue“ die Software vorzustellen. Das Programm muss/kann nicht installiert werden, man muss nur das Archiv herunterladen, entpacken und dann das „key-status“ Skript ausführen. Auf einem Ubuntu-System funktioniert das Programm out-of-the-box…

$ sudo ./key-status

Alternativ kann man auch die Option „-d“ bzw. „–no-decorations“ übergeben, so dass keine Fensterdekoration um das Programm gezeichnet wird.

$ sudo ./key-status --no-decorations

Um eine kleine Demonstration von Key Status Monitor zu geben, hier ein kleiner Screencast, der euch das Programm vorstellt. Wer auf Flash auf seinem Rechner verzichtet, der findet hier eine .ogv-Version des Videos [Update: Blib.tv gibt es leider nicht mehr, daher steht mein eigenes Video von damals nicht mehr zur Verfügung.]

Einen kleinen Haken konnte ich jedoch schon ausmachen. Key Status Monitor funktioniert auf meinem Desktop mit Apple Tastatur und Mighty Maus mit Linux ohne Probleme, auf meinem Laptop wird das Touchpad aber nicht erkannt, so dass Mausaktionen nicht angezeigt werden.

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7 Kommentare zu „Screencasts mit Hilfe von Key Status Monitor verbessern“

  1. Avatar von bas89

    Warum „sudo“?

  2. Avatar von Christoph

    Weils ohne nicht geht… Auf ein


    ./key-status
    Found multiple mouse devices, only using the last
    Keyboard: /dev/input/event3
    Mouse: /dev/input/event5

    erscheint die Fehlermeldung „[Errno 13] Permission denied: ‚/dev/input/event3′“ und das Programm beendet sich.

  3. Avatar von Stefan W.

    Oh, ein böser Keylogger. 🙂

  4. Avatar von DIDIOpladen
    DIDIOpladen

    Nicht schlecht, nur das man es nicht installieren kann, finde ich nicht gut

  5. Avatar von Jack Dausman

    wow, what a cool tool to add for a screen cast. Thanks for the update, and the demo.

  6. Avatar von Karsten

    Es ist verdammt schwer Änderungen im Key-Status-Monitor zu bemerken, wenn man sich auf den Mauszeiger konzentriert.

  7. Avatar von ronald

    http://code.google.com/p/key-mon/

    scaling hatte ich arg vermisst – und man kann es jetzt sogar „installieren“ 😉

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