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	<title>Linux und Ich</title>
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	<description>Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT</description>
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		<title>WebKitGTK 2.54: Kleines Sternchen, großes Speicherleck</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Oct 2026 14:33:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Arch Linux]]></category>
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		<category><![CDATA[PlanetFOSS]]></category>
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					<description><![CDATA[Bei der Arbeit an PlanetFOSS ist mir ein massives Speicherleck in WebKitGTK 2.54 begegnet: Ein harmloser Milchglas-Effekt per backdrop-filter treibt GNOME Web auf bis zu 9,8 GB. Firefox und Chrome lässt die gleiche Seite völlig kalt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Firefox und Chrome gehören beim Bauen einer Website zum Pflichtprogramm, ein Blick in <a href="https://apps.gnome.org/de/Epiphany/">GNOME Web aka Epiphany</a> fällt dagegen gerne unter den Tisch. Bei mir nicht ganz, schließlich sitze ich auf einem GNOME-Desktop. Und so ist mir bei der Arbeit an <a href="https://planetfoss.net/">PlanetFOSS</a>, <a href="https://linuxundich.de/planetfoss-start-linux-nachrichten-buendel-supernova/">meinem kleinen Linux- und FOSS-Nachrichtensammler</a>, ein ausgewachsenes Speicherleck in <a href="https://webkitgtk.org/">WebKitGTK</a> vor die Füße gefallen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Startseite ließ Epiphany kurzerhand komplett einfrieren. Im Journal fand sich anschließend ein Speicherabzug des Webprozesses, und systemd hatte eine Speicherspitze von 5,8 GB notiert. Für eine Nachrichtenseite mit ein paar Kärtchen ist das in meinen Augen dann doch etwas viel. Ein Neustart brachte nichts: Epiphany stellt brav den PlanetFOSS-Tab wieder her und verschluckt sich prompt erneut.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Auf Spurensuche</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Blick in die Paketchronik brachte den ersten Hinweis: Arch Linux hatte am 7. Oktober WebKitGTK, die Browser-Engine hinter Epiphany, auf Version 2.54 aktualisiert. Den Browser selbst konnte ich schnell entlasten. Der MiniBrowser, ein schlichter Testbrowser, der bei WebKitGTK mit dabei ist, lief mit der PlanetFOSS-Startseite innerhalb von Sekunden auf mehrere Gigabyte auf. Eine schlichte Beispielseite kommt dagegen mit 170 MB aus.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Spur führt zum Sternchen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Fehlersuche hat mir eine KI unter die Arme gegriffen, die Eingrenzung lief dann ganz klassisch per Ausschlussverfahren. Ohne JavaScript hing die Seite weiterhin, ohne Stylesheet lief sie dagegen brav. Danach flog eine Gestaltungsregel nach der anderen raus, bis der Übeltäter feststand: <code>backdrop-filter</code>. Der <a href="https://developer.mozilla.org/de/docs/Web/CSS/Reference/Properties/backdrop-filter">zeichnet den Hintergrund hinter einem Element unscharf</a> und sorgt so für den beliebten Milchglas-Effekt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Effekt nutzt PlanetFOSS an mehreren Stellen, vor allem aber an den kleinen Merken-Sternchen oben links auf jeder Artikelkarte. Davon gibt es auf der Startseite 55 Stück, dazu acht Nachrichtenkarten und zehn Play-Symbole auf den Videos. Jedes dieser Elemente bekommt seine eigene Milchglas-Ebene. In der Masse geht WebKitGTK 2.54 dabei offenbar in die Knie. Kleines Sternchen, große Auswirkungen eben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Gegenprobe habe ich mir eine Testseite mit lauter Kärtchen gebaut, jedes mit einem kleinen Milchglas-Element. Bei zehn bis 14 Karten blieb der Speicher im grünen Bereich, bei 18 Karten war schon rund ein Gigabyte belegt. Ab 22 Karten schoss der Verbrauch auf sieben bis acht Gigabyte. Irgendwo um die 20 Ebenen kippt die Sache also, ganz genau festnageln lässt sich die Grenze aber nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Spannend dabei: Am Weichzeichnen selbst liegt es gar nicht. Auch ein Milchglas ohne jede Unschärfe oder ein simpler Graufilter bläht WebKitGTK genauso auf. Das Problem steckt also darin, wie die neue Version solche Ebenen verwaltet. Schaltet man die Grafikbeschleunigung der Engine ab, bleibt die Testseite zwar schlank. Als Lösung taugt das aber nicht, schließlich kann ich meinen Besuchern schlecht vorschreiben, wie sie ihren Browser starten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Firefox und Chrome lässt das kalt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bleibt die Frage, ob nur WebKitGTK betroffen ist. Dazu habe ich dieselbe Kopie der Startseite einmal mit der alten und einmal mit der neuen Gestaltung in verschiedenen Browsern geladen und jeweils den Speicherverbrauch gemessen. Das Ganze einmal auf meinem Arch-Notebook und einmal in einer virtuellen Maschine mit Ubuntu 26.04. Bilder und Texte waren in allen Durchgängen identisch.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6adda5cb699d8&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6adda5cb699d8" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1280" height="745" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/02-speicherverbrauch-1280x745.webp" alt="Balkendiagramm: Speicherbedarf von WebKitGTK, Epiphany, Firefox und Chrome vor und nach dem CSS-Fix auf Arch Linux und in einer Ubuntu-VM" class="wp-image-48106" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/02-speicherverbrauch-1280x745.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/02-speicherverbrauch-640x372.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/02-speicherverbrauch-768x447.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/02-speicherverbrauch-1536x894.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/02-speicherverbrauch.webp 1650w" sizes="(max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">Nur WebKitGTK 2.54 bläht sich mit dem alten Stylesheet auf, Firefox, Chrome und WebKitGTK 2.52 bleiben gelassen.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ergebnis ist eindeutig. Firefox und Chrome zeigen vorher und nachher praktisch den gleichen Verbrauch. Auch die ältere WebKitGTK-Version 2.52 von Ubuntu bleibt mit rund 680 MB völlig gelassen. Nur die Version 2.54 explodiert: Auf meinem Notebook kletterte der Speicherbedarf in 40 Sekunden auf 9,8 GB, nach dem Umbau der Seite waren es gerade einmal 300 MB.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der VM lief Epiphany als Flatpak, das die neue Engine gleich mitbringt. Dort blähte sich der Browser in einer Minute auf 4,3 GB auf, bis von gut 5 GB Arbeitsspeicher gerade noch 300 MB frei blieben. In einem früheren Durchgang warf der Tab gleich ganz das Handtuch: <em>Hoppla! Beim Anzeigen dieser Seite ging etwas schief</em>. Mit der neuen Gestaltung blieb es bei 721 MB.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Deckender Hintergrund statt Milchglas</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Lösung auf Seiten von PlanetFOSS ist unspektakulär. Sternchen, Nachrichtenkarten und Play-Symbole verzichten jetzt aufs Milchglas, dafür ist ihr Hintergrund einfach etwas weniger durchsichtig. Den Unterschied sieht man eigentlich nur, wenn man beide Versionen direkt nebeneinanderlegt und ganz genau hinschaut. Für ein paar Gigabyte weniger Speicherhunger ist das in meinen Augen ein mehr als fairer Tausch.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;galleryId&quot;:&quot;6adda5cb6a03f&quot;}" data-wp-interactive="core/gallery" class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">

<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6adda5cb6aff0&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6adda5cb6aff0" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img decoding="async" width="1280" height="738" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" data-id="48107" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/01-lupe-vorher-1280x738.webp" alt="Ausschnitt der PlanetFOSS-Startseite mit Lupe auf dem Merken-Stern einer Artikelkarte, alte Version mit Weichzeichner" class="wp-image-48107" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/01-lupe-vorher-1280x738.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/01-lupe-vorher-640x369.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/01-lupe-vorher-768x443.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/01-lupe-vorher-1536x886.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/01-lupe-vorher.webp 1560w" sizes="(max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">Vorher: Hinter dem Sternchen liegt ein Weichzeichner per backdrop-filter, damit bläht sich WebKitGTK 2.54 auf bis zu 9,8 GB auf.</figcaption></figure>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6adda5cb6d75e&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6adda5cb6d75e" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img decoding="async" width="1280" height="738" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" data-id="48108" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/01-lupe-nachher-1280x738.webp" alt="Ausschnitt der PlanetFOSS-Startseite mit Lupe auf dem Merken-Stern einer Artikelkarte, neue Version ohne Weichzeichner" class="wp-image-48108" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/01-lupe-nachher-1280x738.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/01-lupe-nachher-640x369.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/01-lupe-nachher-768x443.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/01-lupe-nachher-1536x886.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/01-lupe-nachher.webp 1560w" sizes="(max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">Nachher: Ein deckenderer Hintergrund ersetzt den Weichzeichner, das Sternchen wird nur etwas dunkler, und WebKitGTK braucht 300 MB.</figcaption></figure>

</figure>



<p class="wp-block-paragraph">Seit ein paar Tagen ist die Änderung live, und der MiniBrowser kommt mit der echten Startseite wieder mit 213 MB aus. Den Milchglas-Effekt in der aufklappenden Rubrikenleiste und an den Quellen-Links im Aufmacher habe ich behalten. Das sind nur eine Handvoll Ebenen, und die bringen WebKit nicht aus dem Tritt. Auch linuxundich.de nutzt den Effekt nur an zwei Stellen und war deshalb nie betroffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alles in allem steckt das Problem klar in WebKitGTK 2.54 und nicht in meinem Stylesheet. Betroffen sind wohl alle Seiten, die genügend Elemente mit <code>backdrop-filter</code> verwenden. Von daher mein Rat an alle, die Websites bauen: Milchglas lieber sparsam dosieren und die Seite auch mal in Epiphany laden. Einen Fehlerbericht samt Testfall habe ich im WebKit-Bugzilla <a href="https://bugs.webkit.org/show_bug.cgi?id=328065">eingereicht</a>. Hoffentlich habe ich niemandem die Browsersitzung gekillt.</p>
<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>PHP2Shell: So prüft ihr eure Docker-Container auf die PHP-Lücke</title>
		<link>https://linuxundich.de/php2shell-docker-container-pruefen/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/php2shell-docker-container-pruefen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Oct 2026 07:48:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Anleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Docker]]></category>
		<category><![CDATA[Homelab]]></category>
		<category><![CDATA[PHP]]></category>
		<category><![CDATA[Server]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://linuxundich.de/php2shell-docker-container-pruefen/</guid>

					<description><![CDATA[Die kritischen PHP-Lücken CVE-2026-109618 und CVE-2026-109619 betreffen auch selbst gehostete Dienste. Eine kleine Schleife zeigt, welche Docker-Container noch eine anfällige PHP-Version mitbringen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Seit dem 21. Oktober geistert PHP2Shell durch die Newsticker. Hinter dem griffigen Namen stecken zwei Lücken in PHP, CVE-2026-109618 und CVE-2026-109619, über die Angreifer ohne Anmeldung per präpariertem HTTP-Request Code auf dem Webserver ausführen können. Die PHP-Entwickler stufen beide mit 9.2 nach CVSS 4.0 ein, und laut <a href="https://watchtowr.com/intelligence/php-cve-2026-109618-faq/">watchTowr</a> wird die Lücke bereits aktiv ausgenutzt. Wer selbst hostet, sollte also jetzt nachschauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Abgedichtet sind die Lücken in PHP 8.5.12, 8.4.27, 8.3.36 und 8.2.35. Für PHP 8.1 und älter gibt es bislang keine regulären Releases mit dem Fix, da hilft nur der Umstieg auf einen unterstützten Zweig. Auf einem normalen Server erledigt das der Paketmanager. Bei Docker sieht die Sache anders aus: Jeder Container bringt sein eigenes PHP mit, und das bleibt so alt, wie das Image eben ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welcher Container hat welches PHP?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die erste Frage lautet also: In welchen Containern auf dem Heimserverchen steckt überhaupt ein PHP? Bei Nextcloud oder WordPress ist das klar, bei selbst gebauten Images oder kleinen Web-Apps weniger. Statt jeden Container einzeln abzuklappern, fragt die folgende Schleife alle laufenden Container nach ihrer PHP-Version und gleicht sie gleich mit den gepatchten Versionen ab.</p>



<pre data-lui-file="php2shell-check.sh" class="wp-block-code"><code>for c in $(docker ps --format '{{.Names}}'); do
  v=$(docker exec &quot;$c&quot; php -r 'echo PHP_VERSION;' 2&gt;/dev/null) || continue
  case &quot;${v%.*}&quot; in
    8.5) fix=8.5.12 ;;
    8.4) fix=8.4.27 ;;
    8.3) fix=8.3.36 ;;
    8.2) fix=8.2.35 ;;
    *)   fix=99 ;;
  esac
  if [ &quot;$(printf '%s\n' &quot;$fix&quot; &quot;$v&quot; | sort -V | head -n1)&quot; = &quot;$fix&quot; ]; then
    printf '\e[32m%-30s %-8s ok\e[0m\n' &quot;$c&quot; &quot;$v&quot;
  else
    printf '\e[31m%-30s %-8s anfällig?\e[0m\n' &quot;$c&quot; &quot;$v&quot;
  fi
done</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Container ohne PHP überspringt die Schleife stillschweigend. Bei allen anderen landet die Version grün in der Ausgabe, wenn sie mindestens auf dem Stand des Patches ist, und rot, wenn sie darunter liegt. Rot gibt es auch für PHP 8.1, 7.x und älter, denn dafür existiert schlicht kein Fix. Bei mir sieht das Ergebnis so aus:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ ./php2shell-simple.sh
nextcloud-app-1                8.5.12   ok
nextcloud-cron-1               8.5.12   ok
linuxundich-test-wordpress-1   8.3.36   ok
planetfoss-web                 8.3.33   anfällig?
sisu-web                       8.4.26   anfällig?</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Nextcloud und das Test-WordPress hatten ihre Updates also schon gezogen, PlanetFOSS und die Seite für Sisu hingen dagegen noch hinterher. Das Fragezeichen hinter „anfällig“ ist übrigens Absicht. Die Schleife vergleicht nur die Versionsnummer. Nutzt ein Image das PHP-Paket von Debian, Ubuntu oder Alpine, kann der Fix zurückportiert sein, ohne dass sich die Nummer ändert. Dann hilft nur ein Blick in die Sicherheitsmeldungen der Distribution.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6adda5cb74df3&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6adda5cb74df3" class="wp-block-image size-full wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1397" height="877" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/php2shell-simple.webp" alt="Geteiltes Terminalfenster auf bender: links das Skript php2shell-simple.sh mit Zeilennummern, rechts seine Ausgabe mit grünen und roten Containernamen samt PHP-Version" class="wp-image-48100"/><button
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				<path fill="#fff" d="M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z" />
			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">Links die Schleife als kleines Skript, rechts ihre Ausgabe: planetfoss-web und sisu-web landen rot in der Liste, der Rest grün.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Genauer hinschauen lässt sich mit <a href="https://github.com/EXT-IT/php2shell-check">php2shell-check</a> von EXT IT. Das MIT-lizenzierte Skript arbeitet nur lesend und bewertet PHP anhand der Paketversionen statt nur der Versionsnummer, berücksichtigt also auch zurückportierte Fixes. Es schaut in Docker-Container, FPM-Pools und noch laufende alte Prozesse und schickt auf Wunsch eine harmlose Anfrage an eure Website. Für die Container braucht es Root-Rechte oder die Mitgliedschaft in der Gruppe docker.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Projektseite schlägt den üblichen Einzeiler mit <code>curl</code> und <code>sudo bash</code> vor. Bei einem Skript, das mit Root-Rechten auf dem Server läuft, mag ich das nicht so gern. Ladet lieber das Skript samt <code>SHA256SUMS</code> aus den Releases herunter, prüft es mit <code>sha256sum -c SHA256SUMS</code>, lest einmal drüber und startet es dann von Hand. Ein „nicht anfällig“ ist laut den Entwicklern übrigens keine Garantie:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ sudo bash php2shell-check.sh https://eure-seite.example</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Auf meinem Heimserver lief das Skript mit sudo. Als Mitglied der Gruppe docker sähe es die Container zwar auch ohne Root-Rechte, laufende Prozesse anderer Benutzer und manche Logs blieben dann aber verborgen. Geholt und gestartet habe ich es so:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ curl -fsSLO https://github.com/EXT-IT/php2shell-check/releases/latest/download/php2shell-check.sh
$ chmod +x php2shell-check.sh 
$ sudo ./php2shell-check.sh </code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Das Urteil deckt sich mit der Schleife: planetfoss-web mit PHP 8.3.33 und sisu-web mit PHP 8.4.26 sind anfällig, Nextcloud und das Test-WordPress nicht. Zusätzlich hat es einen gestoppten Container von Tuxsucht gefunden, den meine Schleife glatt übersehen hat:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>PHP in docker containers
  [ OK ] container      nextcloud-app-1 (nextcloud:35-apache)
         PHP 8.5.12 (fixed from 8.5.12)
[...]
  [VULN] container      planetfoss-web (planetfoss-web:local)
         PHP 8.3.33, fixed in 8.3.36
         -&gt; Update PHP to 8.3.36 or later (container: pull the new image and recreate)
[...]
  [VULN] container      sisu-web (sisu-web:local)
         PHP 8.4.26, fixed in 8.4.27
[...]
  [WARN] container      php83 (stopped, tuxsucht-php)
         stopped, but its image ships PHP 8.3.33: it comes back vulnerable on the next start
[...]
Summary  2 vulnerable, 3 undecided, 12 warnings, 11 ok</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Klar, <code>docker ps</code> listet eben nur laufende Container, und ein gestoppter Container nimmt keine Anfragen an. Startet ihn aber irgendwann jemand wieder, ist die Lücke sofort zurück. Deutlich wird das Skript außerdem beim Thema mod_php: Alle fünf laufenden Container liefern PHP über das Apache-Modul aus, und genau gegen dieses Setup demonstriert das Advisory einen kompletten Angriff ohne Anmeldung.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6adda5cb76fcb&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6adda5cb76fcb" class="wp-block-image size-full wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1397" height="877" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/php2shell-check.webp" alt="Terminalfenster mit der Ausgabe von php2shell-check auf bender: farbig markierte Einträge VULN, WARN und OK für die Container planetfoss-web, sisu-web und php83" class="wp-image-48101"/><button
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			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">php2shell-check meldet sisu-web als anfällig, warnt vor mod_php und findet auch den gestoppten Container php83 mit altem PHP.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bis zum Update schlägt das Skript als Notbehelf vor, <code>session.upload_progress.enabled=0</code> und <code>expose_php=0</code> zu setzen und <code>post_max_size</code> unter einem Viertel von <code>memory_limit</code> zu halten. Die Prüfung von außen hat dagegen wenig gebracht. Für die beiden Websites meldet das Skript nur, dass die Header keine PHP-Version verraten und keine WAF davorsteht. Über den Patchstand sagt das nichts, was das Skript auch ehrlich zugibt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Und wie bekommt man das PHP aktualisiert?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Container selbst solltet ihr nichts aktualisieren, das wäre beim nächsten Neustart wieder weg. Stattdessen zieht ihr im jeweiligen Compose-Verzeichnis das neue Image und baut den Container damit neu auf. Bei selbst gebauten Images mit eigenem Dockerfile braucht es ein <code>docker compose build --pull</code>, damit Docker auch das Basis-Image frisch holt:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ docker compose pull &amp;&amp; docker compose up -d</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig: Das hilft natürlich nur, wenn das Basis-Image die gepatchte Version auch schon enthält. Laut <a href="https://www.it-connect.tech/php2shell-and-docker-how-to-check-and-update-your-php-containers/">IT-Connect</a> tauchten die neuen Tags anfangs sogar ohne Image dahinter auf, inzwischen liefern allgemeine Tags wie <code>php:8.3-apache</code> das gepatchte PHP. Wer dagegen eine feste Version wie <code>php:8.4.24-fpm</code> im Dockerfile stehen hat, muss sie selbst anheben. Lasst die Schleife nach dem Update einfach noch einmal laufen. Kümmert euch zuerst um die Container, die aus dem Internet erreichbar sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie das in der Praxis aussieht, zeigt die Testumgebung von PlanetFOSS. Das Image baut auf <code>php:8.3-apache</code> auf und packt im Dockerfile nur noch Erweiterungen wie GD und Intl dazu. Mein Deploy-Skript ruft zwar <code>docker compose up -d --build</code> auf, holt dabei aber kein neues Basis-Image, sondern nimmt das vom August aus dem Cache. Daher stammte das alte PHP 8.3.33. Erst <code>--pull</code> lädt die frische Fassung:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ cd /data/docker/planetfoss
$ docker compose build --pull web
$ docker compose up -d web</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Nach gut einer Minute stand das neue Image, und der Container lief mit PHP 8.3.36. Die Datenbank im selben Compose-Projekt bleibt davon unberührt, weil beide Befehle nur den Dienst web ansprechen. Die Schleife zeigt PlanetFOSS danach grün, und auch php2shell-check meldet nur noch sisu-web als anfällig. Das alte Image liegt übrigens noch als Leiche auf der Platte, <code>docker image prune</code> räumt es weg.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ ./php2shell-simple.sh
[...]
nextcloud-cron-1               8.5.12   ok
linuxundich-test-wordpress-1   8.3.36   ok
sisu-web                       8.4.26   anfällig?</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Alles in allem ist PHP2Shell ein gutes Beispiel dafür, dass Selfhosting mit Docker zwar bequem ist, die Updates aber nicht von allein kommen. Weitere Details zu den Lücken hat <a href="https://www.heise.de/en/news/php2shell-Critical-flaws-allow-code-injection-in-PHP-11494897.html">heise</a> zusammengetragen. Wie man Container ohne viel Gefrickel auf Stand hält, habe ich mir übrigens in <a href="https://linuxundich.de/docker-container-einfach-aktuell-halten-mit-dockcheck/">Docker-Container einfach aktuell halten mit Dockcheck</a> angeschaut. Wie haltet ihr eure Container aktuell?</p>
<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://linuxundich.de/php2shell-docker-container-pruefen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>4</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>PlanetFOSS: Linux-Nachrichten, die sich selbst sortieren</title>
		<link>https://linuxundich.de/planetfoss-start-linux-nachrichten-buendel-supernova/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/planetfoss-start-linux-nachrichten-buendel-supernova/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Oct 2026 07:42:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Open Source]]></category>
		<category><![CDATA[PHP]]></category>
		<category><![CDATA[PlanetFOSS]]></category>
		<category><![CDATA[RSS]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://linuxundich.de/?p=48087</guid>

					<description><![CDATA[PlanetFOSS sammelt Linux- und Open-Source-Nachrichten aus deutschen und englischen Quellen und ordnet sie selbst: Gleiche Meldungen werden zu Bündeln, neue Themen zu Kometen, große Ereignisse zur Supernova. Ganz ohne KI-Dienst, nur mit etwas Statistik.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Planet-Seiten kennen alte Linux-Hasen schon seit Ewigkeiten. <a href="https://planet.gnome.org/">Planet GNOME</a>, <a href="https://planet.debian.org/">Planet Debian</a> oder <a href="https://planet.ubuntuusers.de">Planet ubuntuusers</a> sammeln die Blogs eines Projekts auf einer Seite, sauber untereinander, neuester Beitrag oben. Das funktioniert, solange man sich nur für ein Projekt interessiert. Wer dagegen wissen will, was in der ganzen Linux- und Open-Source-Welt los ist, der klappert weiterhin zig Seiten ab oder pflegt einen prall gefüllten Feedreader.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Genau dafür gibt es jetzt <a href="https://planetfoss.net/">PlanetFOSS</a>. Die Seite läuft schon ein paar Tage im Probebetrieb, ab heute möchte ich sie offiziell starten. Die Idee ist ein Planet, der nicht an einem Projekt hängt, sondern themenübergreifend sammelt: Distributionen, Desktops, Kernel, Selfhosting, Gaming, Sicherheit, Politik. Dazu kommen Verlage, Blogs, Projektseiten und Videokanäle, auf Deutsch und Englisch, und jeder Besucher filtert selbst, welche Sprache er sehen will.</p>

<h2 class="wp-block-heading">Magazin statt Liste</h2>

<p class="wp-block-paragraph">Optisch orientiert sich PlanetFOSS an einem modernen Computer-Magazin und nicht an der klassischen Planet-Liste. Es gibt einen Aufmacher, Karten mit Bild und Anriss, Rubriken und eine Leiste mit den Themen des Tages. Übernommen wird dabei nur, was die Seiten selbst für Vorschauen ausliefern, also Open-Graph-Angaben oder den Inhalt des RSS-Feeds. Jede Karte verlinkt direkt auf den Originalartikel, Volltexte gibt es nicht.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Auch beim Datenschutz habe ich mir Mühe gegeben. Die Vorschaubilder liegen als WebP auf dem eigenen Server, sodass keine Besucher-IP bei fremden Servern landet. Es gibt keine Cookies, keine externen Skripte und kein Tracking. Artikel lassen sich trotzdem mit einem Stern als lesenswert markieren, ohne Konto: Statt eines Captchas löst der Browser eine kleine Rechenaufgabe, gemerkt wird der Stern nur lokal im Browser.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Technisch steckt dahinter ganz klassisches PHP mit MySQL, ohne Framework, auf einem gewöhnlichen Webspace. Alle fünf Minuten stößt ein Cronjob den Takt an: Feeds abrufen, neue Artikel anreichern, einordnen, Startseiten neu erzeugen. Die eigentliche Arbeit steckt aber nicht im Abrufen, sondern im Sortieren. Denn eine Seite mit über hundert Quellen wird schnell zur Bleiwüste, wenn zehn Seiten über dasselbe berichten.</p>

<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6adda5cb8579e&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6adda5cb8579e" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="720" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/02-sonnensystem-quellen-1280x720.webp" alt="Seite Das Sonnensystem auf planetfoss.net in Firefox unter Fedora, Raster aus Quellenkarten, etwa heise online, Golem.de, GNU/Linux.ch und c't 3003" class="wp-image-48080" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/02-sonnensystem-quellen-1280x720.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/02-sonnensystem-quellen-640x360.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/02-sonnensystem-quellen-768x432.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/02-sonnensystem-quellen-1536x864.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/02-sonnensystem-quellen-1600x900.webp 1600w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/02-sonnensystem-quellen.webp 1920w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Im Sonnensystem stehen alle 172 Quellen, jeweils mit Sprache, Art der Quelle und ihrer Aktivität in den letzten sieben Tagen.</figcaption></figure>

<h2 class="wp-block-heading">Aus gleichen Meldungen werden Bündel</h2>

<p class="wp-block-paragraph">Erscheint eine neue Firefox-Version, schreiben gefühlt alle darüber. Auf einer normalen Planet-Seite stünde dann zehnmal Firefox untereinander. PlanetFOSS vergleicht deshalb jeden neuen Artikel mit allen Artikeln anderer Quellen aus den letzten 48 Stunden. Steckt im Titel dasselbe Thema mit derselben Versionsnummer, etwa „Firefox 158“ oder „Ubuntu 26.10“, landen die Artikel in einem gemeinsamen Bündel, auch über die Sprachgrenze hinweg.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Daneben gibt es zwei weitere Signale. Verlinken zwei Meldungen auf dieselbe Primärquelle, etwa die Release Notes oder eine Pressemitteilung, gehören sie sehr wahrscheinlich zusammen. Allerweltsziele wie GitHub oder Wikipedia zählen dabei nicht. Als letzter Weg vergleicht der Sammler die Titel selbst: Stoppwörter fliegen raus, und wenn sich die restlichen Wörter zur Hälfte decken und dazu ein gemeinsames Thema auftaucht, ist es ein Bündel.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Das Motto dabei lautet: lieber zu wenig als falsch bündeln. Ein fehlendes „auch bei“ fällt kaum auf, eine falsch zusammengeworfene Meldung dagegen sofort. Auf der Startseite erscheinen Bündel mit zwei Quellen als Karte mit einer Quellen-Leiste darunter. Ab drei Quellen wird daraus eine Story-Karte, die im Raster doppelt so breit ist und jeden weiteren Bericht mit eigener Schlagzeile und eigenem Link zum Original aufführt.</p>

<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6adda5cb87440&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6adda5cb87440" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="720" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/03-buendel-quellen-leiste-1280x720.webp" alt="Rubrik Desktop auf PlanetFOSS, Lupe auf der Karte zu GNOME 50.6 von 9to5Linux mit der Zeile Auch bei Linuxiac" class="wp-image-48081" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/03-buendel-quellen-leiste-1280x720.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/03-buendel-quellen-leiste-640x360.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/03-buendel-quellen-leiste-768x432.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/03-buendel-quellen-leiste-1536x864.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/03-buendel-quellen-leiste-1600x900.webp 1600w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/03-buendel-quellen-leiste.webp 1920w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">Berichten zwei Quellen über dasselbe, hängt PlanetFOSS die zweite als Leiste „Auch bei“ unter die Karte, hier Linuxiac zu GNOME 50.6.</figcaption></figure>

<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6adda5cb88a49&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6adda5cb88a49" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="720" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/04-buendel-story-karte-1280x720.webp" alt="Doppelt breite Story-Karte zur GNOME OS Preview mit Phoronix als Hauptartikel und weiteren Berichten von LWN.net, 9to5Linux, This Week in GNOME und LinuxNews, Lupe auf dem Hinweis 6 Quellen berichten" class="wp-image-48082" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/04-buendel-story-karte-1280x720.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/04-buendel-story-karte-640x360.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/04-buendel-story-karte-768x432.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/04-buendel-story-karte-1536x864.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/04-buendel-story-karte-1600x900.webp 1600w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/04-buendel-story-karte.webp 1920w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Ab drei Quellen wird das Bündel zur Story-Karte: Über die GNOME OS Preview berichten sechs Quellen, die weiteren stehen rechts daneben.</figcaption></figure>

<h2 class="wp-block-heading">Neue Themen ohne Wörterbuch</h2>

<p class="wp-block-paragraph">PlanetFOSS hat ein Wörterbuch mit Begriffen wie GNOME, Plasma, Proxmox oder Steam. Das hilft bei den Rubriken, die zusätzlich ein kleiner <a href="https://www.ibm.com/de-de/think/topics/naive-bayes">Naive-Bayes-Klassifikator</a> vergibt, und bei Versionsthemen. Nur tauchen in der Open-Source-Welt ständig neue Namen auf, die in keinem Wörterbuch stehen. Bei den ersten Tests fiel mir etwa <a href="https://getartcraft.com/">ArtCraft</a> auf: sieben Artikel zu einem neuen Projekt, und die Seite hatte davon nichts mitbekommen.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Seitdem sucht PlanetFOSS selbst nach neuen Namen. Ein Kandidat muss in den letzten 48 Stunden bei mindestens drei Quellen im Titel stehen (bei nur einer Sprache bei vier), in den vier Wochen davor aber höchstens einmal. Dazu kommt ein kleiner Trick: Ein Name wird nie kleingeschrieben. Wörter wie „released“ oder „Sicherheitslücke“ fallen damit heraus, ganz ohne endlose Stoppwortlisten. Der Rest wird zum neuen Thema.</p>

<h2 class="wp-block-heading">Kometen und Supernovas</h2>

<p class="wp-block-paragraph">Jetzt wird es spannend. Der Name gibt das Bild vor: Kommt zu einem Thema auf einen Schlag sehr viel herein, etwa am Release-Tag einer neuen Ubuntu-Version, wird es zur Supernova, einem plötzlichen, sehr hellen Ausbruch. Nimmt ein Thema gerade erst Fahrt auf, ist es ein Komet. Und wenn der Ausbruch vorbei ist, bleibt noch eine Weile das Nachglühen.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Ein Komet entsteht, sobald mindestens drei verschiedene Quellen binnen zwölf Stunden über ein Thema schreiben. Er bekommt ein Abzeichen an seinen Karten und rückt in der Themen-Leiste nach vorne. Damit allgemeine Sammelthemen wie der Linux-Kernel nicht zum Dauerkometen werden, müssen sie zusätzlich doppelt so viele Quellen wie normal vorweisen. Hält ein Komet die Substanz nicht, fällt er wieder auf ein normales Thema zurück.</p>

<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6adda5cb8a46a&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6adda5cb8a46a" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="720" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/01-startseite-supernova-1280x720.webp" alt="Fedora-Desktop mit Firefox und der PlanetFOSS-Startseite, Lupe auf der Themenleiste Im Orbit mit Linux-Kernel 7.3, GNOME und Linux-Kernel, darunter das Supernova-Band mit Verlaufsgrafik" class="wp-image-48083" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/01-startseite-supernova-1280x720.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/01-startseite-supernova-640x360.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/01-startseite-supernova-768x432.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/01-startseite-supernova-1536x864.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/01-startseite-supernova-1600x900.webp 1600w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/01-startseite-supernova.webp 1920w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Die Leiste „Im Orbit“ führt die Supernova Linux-Kernel 7.3 an, darunter brennt ihr Band mit elf Beiträgen aus neun Quellen.</figcaption></figure>

<p class="wp-block-paragraph">Eine Supernova braucht mehr. Vier Quellen müssen binnen 24 Stunden berichten, fast alle davon in den letzten zwölf Stunden. Das Thema muss breit gestreut sein, also mindestens zwei Arten von Quellen erreichen (Verlag, Blog, Projekt, Video) oder in beiden Sprachen auftauchen. Außerdem muss es mindestens dreimal so viele Quellen erreichen wie im Schnitt der letzten vier Wochen. Sonst wäre jede Ubuntu-Woche eine Supernova.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Einiges kennt PlanetFOSS dabei schon im Voraus. In einem Release-Kalender stehen die bekannten Termine von Ubuntu, GNOME, KDE Plasma, Fedora, Debian, dem Kernel und Firefox. Liegt ein Thema in diesem Fenster, reicht eine Quelle weniger zum Zünden. Gleichzeitig dürfen höchstens zwei Supernovas brennen, damit die Startseite nicht im Dauerfeuerwerk versinkt. Gibt es mehr Kandidaten, zünden die stärksten, der Rest bleibt vorerst ein Komet.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Eine Supernova brennt mindestens zwölf Stunden. Danach kühlt sie ab, wenn sechs Stunden lang nichts mehr kommt oder die Zahl der Quellen unter die Hälfte der Spitze fällt. Kommt eine zweite Welle, etwa die ersten Tests ein paar Tage nach dem Release, kann sie erneut zünden. Nach 72 Stunden landet das Thema im Archiv, die Themenseite bleibt aber erreichbar und sammelt auch spätere Beiträge.</p>

<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6adda5cb8ba26&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6adda5cb8ba26" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="720" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/06-themenseite-supernova-1280x720.webp" alt="Themenseite Linux-Kernel 7.3 auf planetfoss.net mit Supernova-Kennzeichnung und Karten von Bootlin, heise online, UbuntuHandbook, Linuxiac und weiteren Quellen" class="wp-image-48084" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/06-themenseite-supernova-1280x720.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/06-themenseite-supernova-640x360.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/06-themenseite-supernova-768x432.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/06-themenseite-supernova-1536x864.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/06-themenseite-supernova-1600x900.webp 1600w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/06-themenseite-supernova.webp 1920w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Jedes Thema bekommt eine eigene Seite mit allen Beiträgen, hier die Supernova Linux-Kernel 7.3 mit Berichten auf Deutsch und Englisch.</figcaption></figure>

<h2 class="wp-block-heading">So entsteht die Startseite</h2>

<p class="wp-block-paragraph">Brennt eine Supernova, steht sie als eigenes Band ganz oben über dem Aufmacher, mit der Zahl der Beiträge und Quellen und einer Reihe Karten, sortiert nach offiziellen Ankündigungen, Meldungen, Tests, Anleitungen und Videos. Was in diesem Band steht, taucht weiter unten nicht noch einmal auf. Zusätzlich verschickt PlanetFOSS eine halbe Stunde nach dem Zünden einen Beitrag an das Konto <a href="https://mastodon.social/@planetfoss">@planetfoss auf Mastodon</a>.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Für alles andere vergibt die Seite Punkte. In die Wertung gehen die Größe des Bündels, die Sterne der Besucher, ein aktives Supernova-Thema und das Gewicht der Quelle ein. Geteilt wird das Ganze durch das Alter des Artikels, sodass ältere Beiträge nach und nach nach unten rutschen. Über wen viele berichten, der hält sich also länger oben, aber eben nicht ewig.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Beim Aufmacher zählt Wichtigkeit vor Frische, nur stammen die Kandidaten aus den letzten 24 Stunden und bringen bevorzugt ein großes Bild mit. Als Alter eines Bündels gilt der zweitjüngste Bericht: Schreiben weitere Quellen, bleibt es vorne, ein einzelner Nachzügler reicht dafür nicht. Steht ein Beitrag schon über acht Stunden im Aufmacher, verliert er die Hälfte seiner Punkte, nach 14 Stunden drei Viertel.</p>

<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6adda5cb8d00c&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6adda5cb8d00c" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="720" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/05-aufmacher-top-meldungen-1280x720.webp" alt="PlanetFOSS-Startseite mit großem Aufmacher zu Trailblazers von GamingOnLinux, rechts zwei Karten und die Liste Weitere Top-Meldungen, darunter die Bereiche Neueste und Sternstunden" class="wp-image-48085" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/05-aufmacher-top-meldungen-1280x720.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/05-aufmacher-top-meldungen-640x360.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/05-aufmacher-top-meldungen-768x432.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/05-aufmacher-top-meldungen-1536x864.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/05-aufmacher-top-meldungen-1600x900.webp 1600w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/05-aufmacher-top-meldungen.webp 1920w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Der Aufmacher stammt aus den letzten 24 Stunden, daneben folgen die Top-Meldungen, jede davon aus einer anderen Quelle.</figcaption></figure>

<p class="wp-block-paragraph">Damit eine fleißige Quelle nicht die ganze Seite füllt, achtet die Auswahl außerdem auf Vielfalt. Im Aufmacher und bei den Top-Meldungen daneben stammt jeder Beitrag von einer anderen Quelle, im Bereich „Neueste“ kommen höchstens zwei Artikel von derselben Seite. Dadurch bekommen auch kleinere Blogs ihren Platz neben den großen Verlagen, und die Startseite wirkt bei jedem Besuch ein Stück anders.</p>

<h2 class="wp-block-heading">Statistik statt KI</h2>

<p class="wp-block-paragraph">Eine KI, die Texte zusammenfasst oder Themen errät, steckt in PlanetFOSS übrigens nicht. Alles läuft über Zählen, Vergleichen und ein paar Schwellenwerte. In meinen Augen ist das sogar der bessere Weg: Es kostet nichts, schickt keine Daten nach außen und bleibt nachvollziehbar. Wenn eine Supernova zündet, lässt sich genau sagen, warum. Entwickelt habe ich die Seite allerdings selbst KI-unterstützt.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Ganz ohne Nachjustieren ging es natürlich nicht. Anfangs zündete etwa eine Supernova zu Microsoft Defender, obwohl sich die vier Meldungen über 18 Stunden verteilten. Seitdem muss ein Ausbruch wirklich frisch sein. Auch Ubuntu 26.10 zündete am Release-Tag zunächst zwei Stunden zu spät, weil es gegen alle Ubuntu-Meldungen gerechnet wurde. Versionsthemen bekommen deshalb inzwischen ihren eigenen Normalwert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Solche Fälle schaue ich mir regelmäßig an, dafür legt die Seite alle sechs Stunden einen Schnappschuss von Themen, Bündeln und Aufmachern ab. Von daher wird sich die Logik sicherlich noch weiter verändern. Ein falsches Bündel oder ein Komet, der keiner sein sollte, lässt sich im Admin-Bereich von Hand korrigieren. Die Korrekturen respektiert der Algorithmus beim nächsten Durchlauf brav.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Schaut doch einfach mal auf <a href="https://planetfoss.net/">planetfoss.net</a> vorbei und sagt mir, was ihr davon haltet. Welche Quellen fehlen euch noch, und welche Blogs, Magazine oder andere Veröffentlichungen aus der deutschen oder englischen Linux- und Open-Source-Welt sollten unbedingt mit auf den Planeten? Vorschläge nehme ich gerne in den Kommentaren entgegen. Wer selbst ein Blog betreibt und lieber nicht dabei sein möchte, findet auf der Seite natürlich auch einen Weg zum Abmelden.</p>

<p class="wp-block-paragraph"><strong>Update:</strong> Warum die Sternchen auf PlanetFOSS kein Milchglas mehr tragen und was das mit einem Speicherleck in WebKitGTK zu tun hat, lest ihr in <a href="https://linuxundich.de/webkitgtk-speicherleck-backdrop-filter/">WebKitGTK 2.54: Kleines Sternchen, großes Speicherleck</a>.</p>
<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://linuxundich.de/planetfoss-start-linux-nachrichten-buendel-supernova/feed/</wfw:commentRss>
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			</item>
		<item>
		<title>Samba für Sonos S1: SMB1 erlauben, ohne das ganze Heimnetz aufzureißen</title>
		<link>https://linuxundich.de/samba-sonos-s1-smb1-ntlmv1-sicher-konfigurieren/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/samba-sonos-s1-smb1-ntlmv1-sicher-konfigurieren/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Oct 2026 15:44:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Anleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Arch Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Homelab]]></category>
		<category><![CDATA[Samba]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Sonos]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://linuxundich.de/?p=48077</guid>

					<description><![CDATA[Alte Sonos-Lautsprecher spielen eure Musiksammlung nur per SMB1 und NTLMv1 ab. Ein eigener Benutzer, eine schreibgeschützte Freigabe und ein paar Zeilen in der smb.conf sorgen dafür, dass die Lautsprecher spielen, ohne dass der Rest des Heimservers unnötig offen steht.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wer noch Sonos-Lautsprecher der ersten Generation betreibt und seine Musiksammlung auf dem eigenen Server liegen hat, stößt bei Samba schnell auf ein Problemchen: Ohne SMB1 und die alte NTLMv1-Anmeldung spielen die Lautsprecher keinen einzigen Titel. Die üblichen Anleitungen im Netz drehen deshalb einfach alles auf, was Samba aus gutem Grund abgeschaltet hat. Das geht aber auch deutlich sauberer, ohne auf die Musik zu verzichten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum Sonos S1 noch SMB1 braucht</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei mir hängen noch zwei Play:3, ein Play:1 und ein Connect:Amp im Netz. Alle laufen mit der S1-Software, für die Sonos nur noch Fehlerkorrekturen liefert. Die Lautsprecher spielen nicht nur Streams, sondern auch meine Musiksammlung vom Server. Laut einer <a href="https://en.community.sonos.com/conversations/86047">Diskussion im Sonos-Forum</a> reichen die Ressourcen der S1-Geräte dafür aber nur für SMBv1, mehr ist auf der alten Hardware nicht drin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Samba hat das alte Protokoll dagegen schon lange in Rente geschickt. Seit <a href="https://devel.samba.org/samba/history/samba-4.11.0.html">Version 4.11</a> steht <code>server min protocol</code> ab Werk auf SMB2_02, die NTLMv1-Anmeldung ist laut <a href="https://www.samba.org/samba/security/CVE-2018-1139.html">Samba-Projekt</a> sogar schon seit Version 4.5 abgeschaltet. Die üblichen Anleitungen schalten beides mit zwei Zeilen global wieder ein. Die Lautsprecher spielen dann zwar, aber eben nicht nur sie bekommen die Tür geöffnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer ein System mit S2 betreibt, ist fein raus. Sonos hat dort mit Version 13.4.1 im Dezember 2021 SMBv2 und SMBv3 nachgereicht und spricht inzwischen gar kein SMBv1 mehr. S2-User lassen die Samba-Standards also in Ruhe. Der Rest dieses Artikels richtet sich an alle, die wie ich noch an ihren alten Lautsprechern hängen und sie nicht wegen eines Protokolls entsorgen wollen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was an der schnellen Lösung das Problem ist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">SMB1 lässt sich in Samba nur für den ganzen Server erlauben, nicht für einzelne Freigaben oder Geräte. Spätestens seit WannaCry 2017 eine Lücke in Microsofts SMB1 ausnutzte, gilt das Protokoll als Altlast, und NTLMv1 macht es Angreifern leicht, mitgeschnittene Anmeldungen zu knacken. Meldet sich der Lautsprecher dann auch noch mit eurem normalen Benutzer an, wandert ausgerechnet euer Hauptpasswort im schwächsten Verfahren durchs Netz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu kommen Zeilen, die man beim Abschreiben gern gleich mitnimmt. Mit <code>wide links</code> und <code>allow insecure wide links</code> folgt Samba Symlinks auch dann, wenn sie aus der Freigabe herauszeigen. Gern hängt auch das ganze Datenverzeichnis schreibbar im Netz. Klar, von außen ist so ein Heimserverchen meist dicht. Doch im selben LAN hängen auch Fernseher, Steckdosen und Lautsprecher, deren Software ihr nicht in der Hand habt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein eigener Benutzer nur für Sonos</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der wichtigste Schritt ist ein eigener Benutzer, der nur für die Lautsprecher da ist und sonst nichts darf. Er braucht weder ein Home-Verzeichnis noch eine Shell, Samba kennt ihn nur zum Anmelden. Das Passwort vergebt ihr einmalig und verwendet es nirgendwo sonst, denn per NTLMv1 sollte man es als halb öffentlich betrachten. Neu anlegen lässt er sich mit zwei Befehlen:</p>



<pre data-lui-lang="bash" class="wp-block-code"><code>$ sudo useradd -r -M -s /usr/bin/nologin sonos
$ sudo smbpasswd -a sonos</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Habt ihr schon einen Benutzer, mit dem sich die Lautsprecher anmelden, stutzt ihr ihn mit <code>usermod</code> zurecht. Er verliert die Shell, bekommt <code>/</code> als Home-Verzeichnis und ein gesperrtes Unix-Passwort. Die Anmeldung an Samba läuft über das eigene Passwort aus <code>smbpasswd</code> und funktioniert davon unberührt weiter. Nutzen die Lautsprecher bisher euren normalen Benutzer, legt ihr dagegen lieber einen neuen an:</p>



<pre data-lui-lang="bash" class="wp-block-code"><code>$ sudo usermod -s /usr/bin/nologin -d / sonos
$ sudo passwd -l sonos</code></pre>



<h2 class="wp-block-heading">Die smb.conf</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Konfiguration erlaubt SMB1 und NTLMv1, grenzt aber alles drumherum ein. Samba lauscht nur auf der LAN-Schnittstelle und nicht auf Docker-Bridges oder VPN-Tunneln. Gäste fliegen raus, Drucker gibt es keine, und jede Freigabe bekommt eine Liste der Benutzer, die rein dürfen. Den Namen der Netzwerkschnittstelle (bei mir <code>enp0s25</code>) und die Pfade müsst ihr natürlich an euer System anpassen:</p>



<pre data-lui-lang="ini" data-lui-file="smb.conf" class="wp-block-code"><code>[global]
   workgroup = WORKGROUP
   server string = bender
   server role = standalone server

   # Sonos S1: nur SMB1 + NTLMv1
   server min protocol = NT1
   server max protocol = SMB3
   ntlm auth = ntlmv1-permitted

   # nur LAN und lokal, nicht auf den Docker-Bridges
   interfaces = lo enp0s25
   bind interfaces only = yes

   map to guest = never

   # keine Drucker
   load printers = no
   printing = bsd
   printcap name = /dev/null
   disable spoolss = yes

[homes]
   browseable = no
   writable = yes
   valid users = %S
   invalid users = sonos

[musik]
   path = /data/musik
   browseable = yes
   read only = yes
   valid users = sonos anna ben lena

[data]
   path = /data
   writable = yes
   valid users = anna ben</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph"><code>ntlmv1-permitted</code> ist übrigens nur der sprechende Name für das alte <code>yes</code>. Die Freigabe <code>[musik]</code> ist schreibgeschützt; lesen dürfen <code>sonos</code> und die Familie, hier <code>anna</code>, <code>ben</code> und <code>lena</code>. Selbst wenn jemand die Anmeldung des Lautsprechers knackt, kommt er so nur an die Musik. Auf <code>[data]</code> kommen nur <code>anna</code> und <code>ben</code>, <code>wide links</code> taucht nirgendwo auf, und Symlinks bleiben damit in ihrer Freigabe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig ist noch die Zeile <code>invalid users = sonos</code> unter <code>[homes]</code>. Diese Freigabe bietet jedem Benutzer sein Home-Verzeichnis an, und das ist beim Lautsprecher-Benutzer nach dem <code>usermod</code> von oben das Wurzelverzeichnis. Ohne die Zeile gäbe es also eine beschreibbare Freigabe <code>\\bender\sonos</code> auf das ganze System. Was dort tatsächlich geht, regeln zwar die Dateirechte, Verzeichnisse wie <code>/tmp</code> stehen aber für alle offen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lässt sich die Sonos-Bibliothek gerade nicht neu einrichten, gibt es auch einen Zwischenschritt ohne eigene Musikfreigabe. Dann nehmt ihr <code>sonos</code> in die <code>valid users</code> der bestehenden Freigabe auf und setzt zusätzlich <code>read list = sonos</code>. Der Lautsprecher darf dann weiter alles lesen, was die Dateirechte hergeben, aber nichts schreiben. Auf Dauer ist die eigene Freigabe aber klar die bessere Wahl.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bevor ihr die neue Datei aktiviert, lasst ihr sie von <code>testparm</code> prüfen. Das Programm meckert über Tippfehler und unbekannte Optionen, bevor Samba über sie stolpert. Danach startet ihr den Dienst neu, unter Arch heißt er <code>smb</code>, unter Debian und Ubuntu <code>smbd</code>. Offene Verbindungen brechen dabei kurz ab, eingehängte Freigaben auf euren Rechnern verbinden sich aber normalerweise von selbst wieder:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ sudo testparm -s
$ sudo systemctl restart smb</code></pre>



<h2 class="wp-block-heading">Die Musikbibliothek in der Sonos-App</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Schluss tragt ihr die Freigabe in der S1-App als Musikbibliothek ein. Öffnet dazu die <em>Einstellungen</em> und geht dort auf <em>Musikbibliothek</em> und <em>Musikbibliothek einrichten</em>. Als Pfad tragt ihr die Freigabe im Windows-Format ein, also <code>\\bender\musik</code>, darunter den Benutzer <code>sonos</code> und sein Passwort. Danach liest Sonos die Sammlung ein, was bei großen Bibliotheken etwas dauern kann.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;galleryId&quot;:&quot;6adda5cb92654&quot;}" data-wp-interactive="core/gallery" class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">

<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6adda5cba113a&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6adda5cba113a" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="456" height="1024" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" data-id="48073" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/01-s1-app-musikbibliothek-456x1024.webp" alt="Einstellungen der Musikbibliothek in der Sonos-S1-App" class="wp-image-48073" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/01-s1-app-musikbibliothek-456x1024.webp 456w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/01-s1-app-musikbibliothek-640x1436.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/01-s1-app-musikbibliothek-768x1724.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/01-s1-app-musikbibliothek-684x1536.webp 684w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/01-s1-app-musikbibliothek-912x2048.webp 912w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/01-s1-app-musikbibliothek.webp 1080w" sizes="auto, (max-width: 456px) 100vw, 456px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">In der S1-App tragt ihr die Samba-Freigabe als neuen Ordner für die Musikbibliothek ein.</figcaption></figure>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6adda5cba6706&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6adda5cba6706" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="456" height="1024" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" data-id="48074" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/02-s1-app-freigabe-anmeldung-456x1024.webp" alt="Eingabe von Freigabepfad, Benutzer und Passwort in der Sonos-S1-App" class="wp-image-48074" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/02-s1-app-freigabe-anmeldung-456x1024.webp 456w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/02-s1-app-freigabe-anmeldung-640x1436.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/02-s1-app-freigabe-anmeldung-768x1724.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/02-s1-app-freigabe-anmeldung-684x1536.webp 684w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/02-s1-app-freigabe-anmeldung-912x2048.webp 912w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/02-s1-app-freigabe-anmeldung.webp 1080w" sizes="auto, (max-width: 456px) 100vw, 456px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Als Anmeldung für die Freigabe dient der eigene Benutzer sonos, nicht euer normaler Benutzer.</figcaption></figure>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6adda5cba8cda&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6adda5cba8cda" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="456" height="1024" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" data-id="48075" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/03-s1-app-bibliothek-eingelesen-456x1024.webp" alt="Musikbibliothek in der Sonos-S1-App nach dem Einlesen" class="wp-image-48075" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/03-s1-app-bibliothek-eingelesen-456x1024.webp 456w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/03-s1-app-bibliothek-eingelesen-640x1436.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/03-s1-app-bibliothek-eingelesen-768x1724.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/03-s1-app-bibliothek-eingelesen-684x1536.webp 684w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/03-s1-app-bibliothek-eingelesen-912x2048.webp 912w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/03-s1-app-bibliothek-eingelesen.webp 1080w" sizes="auto, (max-width: 456px) 100vw, 456px" /><button
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			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">Nach dem Einlesen taucht die Musiksammlung vom Heimserver in der Sonos-App auf.</figcaption></figure>

</figure>



<h2 class="wp-block-heading">Kontrolle</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ob alles so läuft wie gedacht, zeigt euch <code>smbstatus</code>. In der Spalte <em>Protocol Version</em> seht ihr, wer mit welchem Protokoll angemeldet ist. Normale Rechner sollten sich weiter mit SMB3 verbinden, mein Notebook etwa mit SMB3_11, nur die Lautsprecher tauchen mit NT1 auf. Ein Gastzugriff ohne Passwort sollte dagegen mit <code>NT_STATUS_ACCESS_DENIED</code> abprallen, wenn ihr ihn mit <code>smbclient</code> von einem anderen Rechner aus probiert:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ sudo smbstatus -b
$ smbclient -N //bender/data -c ls</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Vom Ergebnis des zweiten Befehls solltet ihr euch nicht in die Irre führen lassen. Die Zeile „Anonymous login successful“ klingt zwar nach offener Tür, sie betrifft aber nur die Verbindung zum Server selbst, über die ein Client etwa die Liste der Freigaben abfragt. Entscheidend ist die zweite Zeile, denn in die Freigabe selbst kommt ohne Benutzer und Passwort niemand hinein:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ smbclient -N //bender/data -c ls
Anonymous login successful
tree connect failed: NT_STATUS_ACCESS_DENIED</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Bei mir sieht das so aus: Der Lautsprecher im Schlafzimmer liest als <code>sonos</code> per NT1, das Notebook hängt mit SMB3_11 und signierter Verbindung dran. Genau so soll es sein, denn das alte Protokoll bleibt damit auf die Geräte beschränkt, die nichts anderes können. Die übrigen Lautsprecher tauchen erst auf, wenn sie gerade auf die Bibliothek zugreifen:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ sudo smbstatus -b

Samba version 4.25.0
PID     Username     Group        Machine                                   Protocol Version  Encryption           Signing              
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
732192  sonos        sonos        192.168.0.60 (ipv4:192.168.0.60:38427)    NT1               -                    -                    
711090  anna         anna         192.168.0.191 (ipv4:192.168.0.191:52826)  SMB3_11           -                    partial(AES-128-CMAC)</code></pre>



<h2 class="wp-block-heading">Und auf Dauer?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ganz glücklich bin ich mit SMB1 natürlich trotzdem nicht. Auf meinem Server läuft ohnehin schon <a href="https://github.com/simojenki/bonob">bonob</a>, das Navidrome als Musikdienst in die Sonos-App bringt. Kommt die Musik darüber, braucht kein Lautsprecher mehr eine Samba-Freigabe, und SMB1 könnte endgültig weg. Wer jedoch ohne die interne Sonos-Bibliothek nicht auskommt, für den ist die eingegrenzte Variante in meinen Augen ein guter Kompromiss.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alles in allem kostet die saubere Variante nur einen Benutzer und ein paar Zeilen mehr in der <code>smb.conf</code>. Die Lautsprecher spielen genauso wie mit der schnellen Lösung, nur führt über sie kein Weg zum Rest des Servers. Wie habt ihr eure alten Sonos-Lautsprecher angebunden? Hängt bei euch auch noch SMB1 im Netz, oder seid ihr längst auf S2 umgestiegen?</p>
<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Microsoft Defender für Linux-Desktops: Endlich kann ich wieder ruhig schlafen</title>
		<link>https://linuxundich.de/microsoft-defender-fur-linux-desktops-endlich-wieder-ruhig-schlafen/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/microsoft-defender-fur-linux-desktops-endlich-wieder-ruhig-schlafen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Oct 2026 13:43:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Malware]]></category>
		<category><![CDATA[Microsoft]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[Microsoft bringt seinen Defender auf den Linux-Desktop. Gegen Viren, die es kaum gibt, für Distributionen, die ich nicht nutze, und zu Preisen, die ich nicht zahle. Ein Grund zur Freude, oder?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ich habe heute früh zweimal auf den Kalender geschaut. Nein, es ist nicht der 1. April, es ist der 15. Oktober. Und trotzdem hat Microsoft gestern ganz ohne Augenzwinkern <a href="https://techcommunity.microsoft.com/blog/microsoftdefenderatpblog/secure-linux-desktops-with-microsoft-defender/4560822">Microsoft Defender für Linux-Desktops</a> angekündigt. Für mich ist das eine kleine Erlösung: Seit fast 20 Jahren tippe ich ungeschützt auf Linux-Kisten herum, und ich lebe tatsächlich noch. Damit ist jetzt endlich Schluss.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wobei: Ruft ihr die Ankündigung auf, dann bekommt ihr womöglich nur eine Fehlermeldung zu sehen. Gedosst? Ge-DOS-st! Ausgerechnet der Blog zum Produkt, das Angriffe erkennen und abwehren soll, liegt ziemlich flach und lädt nur sehr langsam. Ob da jemand nachgeholfen hat oder nur zu viele Linux-User ungläubig nachschauen wollten, weiß ich nicht. Ein Defender für den eigenen Webserver wäre jedenfalls ein guter Anfang.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei hatte ich mich so festgelegt. Als 2015 <a href="https://linuxundich.de/sophos-antivirus-basic-fur-linux-kostenlos/">Sophos einen kostenlosen Virenscanner für Linux</a> brachte, habe ich noch frech geschrieben, dass ihr auch ohne Virenscanner Online-Banking betreiben dürft. Wenige Monate später habe ich im Artikel zu <a href="https://linuxundich.de/avg-uberarbeitete-privacy-policy-from-antivir-to-spyware/">AVGs Datenschutzerklärung</a> das Wort Snakeoil benutzt. Elf Jahre später muss ich mich wohl bei der Branche entschuldigen. Microsoft hat ja schließlich gesprochen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Microsoft entdeckt den Linux-Desktop</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der eigentliche Knaller steht im ersten Satz der Ankündigung: „As more developers begin to use Linux desktops“. Microsoft selbst bestätigt also, dass immer mehr Leute Linux auf dem Desktop einsetzen. Wir Linux-User haben über das Jahr des Linux-Desktops jahrzehntelang Witze gerissen. Jetzt ruft es ausgerechnet der Konzern aus Redmond aus. Ich hätte nicht gedacht, dass ich diese Bestätigung in einer Pressemitteilung für Sicherheitssoftware lesen würde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer schon länger mitliest, der kennt die Vorgeschichte. 2009 musste Microsoft der US-Börsenaufsicht beichten, dass <a href="https://linuxundich.de/linux-ist-nun-offiziell-ein-konkurrent-von-microsoft/">Linux offiziell ein Konkurrent</a> ist. 2014 erklärte Microsoft dann, dass Linux als Server-System <a href="https://linuxundich.de/microsoft-ueber-linux-als-server-system-thats-linux-falls-short/">„falls short“</a>. Heute verkauft der Konzern Schutzsoftware für Linux-Server und Linux-Desktops. Gandhi hatte also recht, nur die letzte Stufe hat er vergessen: Erst lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich, dann verkaufen sie dir einen Virenscanner.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was der Defender auf dem Linux-Desktop kann</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Technisch ist das Ganze übrigens keine neue Software. Microsoft setzt auf denselben Agenten, den es seit einigen Jahren für Linux-Server anbietet. Der Defender erkennt dabei selbstständig, ob er auf einem Server oder einer Workstation läuft. Das ist durchaus ein Fortschritt: 2014 hat mir die Microsoft-Homepage mein Linux noch <a href="https://linuxundich.de/uops-microsoft-homepage-erkennt-linux-als-windows-8-1/">als Windows 8.1 verkauft</a>. Heute unterscheidet Redmond immerhin schon Server von Desktop.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An Bord sind ein „Next-Gen“-Virenscanner, Endpoint Detection and Response (EDR), Schwachstellen-Management und eine Geräteinventur. Für den Ernstfall gibt es Live Response und Device Isolation. Sprich: Die Firmen-IT bekommt eine Shell auf eurem Rechner und kann ihn per Mausklick vom Netz trennen. Früher hätten wir so etwas als Fernwartungstrojaner bezeichnet und mit ClamAV gejagt. Heute heißt es Enterprise-grade Protection und kommt mit Lizenzvertrag.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6adda5cbb8979&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6adda5cbb8979" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="909" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/microsoft-defener-portal-1280x909.webp" alt="Microsoft-Defender-Portal mit Bereitstellungsoptionen für Linux-Geräte: automatisch, per Paket, Skript oder Datei" class="wp-image-48049" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/microsoft-defener-portal-1280x909.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/microsoft-defener-portal-640x454.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/microsoft-defener-portal-768x545.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/microsoft-defener-portal-1536x1090.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/microsoft-defener-portal.webp 1710w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Im Microsoft-Defender-Portal wählt man einfach Linux als Betriebssystem aus und rollt den Schutz per Paket, Skript oder Datei aus – Redmond behandelt den Pinguin nun als ernstzunehmende Kundschaft.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Unterstützt werden RHEL, CentOS, Ubuntu, Debian, SLES, Fedora und Oracle Linux, unter Gnome, KDE oder einem anderen Desktop. Dass ein Sicherheitsprodukt ausgerechnet CentOS aufführt, das seit 2024 keine Updates mehr bekommt, hat schon einen gewissen Charme. Arch Linux fehlt dagegen auf der Liste. Ich bleibe also leider schutzlos – I use Arch, btw. Und, ganz ehrlich, auch ein bisschen erleichtert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Für wen ist das Ganze gedacht?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Den Defender gibt es nicht als Paket im Software-Center und schon gar nicht kostenlos. Ihr braucht dafür Microsoft Defender for Endpoint Plan 2 oder eine Lizenz für Microsoft 365 E5 bzw. E7. Ein Phoronix-Leser bat im Forum, diese Marketingbegriffe doch bitte mal in normale Sprache zu übersetzen. Mache ich gerne: Für Hinz-und-Kunz-Linux ist das nichts. Und der Status ist ohnehin noch Public Preview.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ganz ernst gemeint: Ein Argument hat Microsoft schon. Entwickler-Rechner hängen an Git-Repos, CI/CD-Pipelines und Cloud-Zugängen, wer dort einbricht, der greift nach der ganzen Lieferkette. Die eigentliche Zielgruppe sind aber Compliance-Abteilungen. Die haben nun endlich ein Häkchen, um Linux-Notebooks im Konzern zu erlauben. Ob ihr dann noch <code>sudo</code> benutzen dürft, steht auf einem anderen Blatt. Microsoft hat sudo ja ohnehin <a href="https://linuxundich.de/microsoft-patentiert-sudo/">schon 2009 patentiert</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die schönste Zusammenfassung lieferte ein Leser im Phoronix-Forum: „Number of viruses on Linux: 1“. In meinen Augen trifft das den Nagel auf den Kopf. Wer privat Linux nutzt, Software aus den Paketquellen installiert und nicht jedes Skript aus dem Netz blind mit Root-Rechten ausführt, der braucht weiterhin keinen Virenscanner. Daran ändert auch ein Defender nichts, der für Linux nun hauptberuflich Windows-Malware sucht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nur eine Pointe kann ich mir zum Schluss nicht verkneifen. Schleswig-Holstein will <a href="https://linuxundich.de/schleswig-holstein-stellt-auf-linux-und-libreoffice-um/">bis Ende 2026 Windows und Microsoft Office</a> aus Verwaltung und Schulen werfen. Pünktlich zur Zielgeraden steht Microsoft nun mit dem passenden Defender für die neuen Linux-Rechner vor der Tür. Wer behauptet, dass man in Redmond nicht flexibel ist? Was meint ihr: Fürsorge, Telemetrie oder einfach nur gutes Geschäft?</p>
<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>30 Jahre KDE: Plasma 6.8 ohne X11 und eine Doku zum Geburtstag</title>
		<link>https://linuxundich.de/30-jahre-kde-plasma-6-8-doku/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/30-jahre-kde-plasma-6-8-doku/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Oct 2026 21:50:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Desktopumgebung]]></category>
		<category><![CDATA[KDE]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://linuxundich.de/?p=48040</guid>

					<description><![CDATA[KDE feiert seinen 30. Geburtstag und schickt Plasma 6.8 ins Rennen, das X11 endgültig hinter sich lässt und nur noch auf Wayland setzt]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Heute vor genau 30 Jahren, am 14. Oktober 1996, hat ein Student aus Tübingen namens Matthias Ettrich im Usenet nach Mitstreitern gesucht. Sein Ziel: eine grafische Oberfläche für Linux, die nicht nur Admins, sondern ganz normale Endanwender bedienen können. Daraus ist KDE geworden, eine der größten Gemeinschaften rund um freie Software. Zum Geburtstag gibt es drei Dinge: Plasma 6.8, eine Doku und eine Spendenaktion.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Name stand ursprünglich für Kool Desktop Environment, eine Anspielung auf das kommerzielle Common Desktop Environment (CDE) anderer Unix-Systeme. Weil KDE auf Qt setzte, dessen Lizenz damals nicht wirklich frei war, entstand als Gegenentwurf GNOME. Die Kurzfassung der folgenden Jahre <a href="https://www.heise.de/hintergrund/Linux-und-Unix-Desktop-KDE-feiert-30-Geburtstag-11487966.html">laut heise</a>: 1997 der Verein KDE e.V., 1998 KDE 1, später das beliebte KDE 3 und 2008 das ziemlich holprige KDE 4.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit KDE 4 sind damals viele User von Bord gegangen, manche pflegen den Vorgänger bis heute als Trinity-Desktop weiter. Gleichzeitig brachte die Version Programme wie Dolphin und Okular sowie die Plasma-Oberfläche mit. Heute teilt sich das Projekt in die Bibliotheken KDE Frameworks, die Anwendungen in KDE Gear und den Desktop KDE Plasma. Letzterer läuft inzwischen auch auf Smartphones, Fernsehern und dem Steam Deck.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Plasma 6.8: Tschüss, X11</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Pünktlich zum Geburtstag ist <a href="https://kde.org/de/announcements/plasma/6/6.8.0/">Plasma 6.8 erschienen</a>, und die Version zieht einen dicken Strich: Plasma startet keine X11-Sitzung mehr, sondern läuft nur noch unter Wayland. Gnome hat diesen Schritt ja bereits vorgemacht. Ältere Programme, die noch X11 brauchen, laufen weiterhin über XWayland. Die KDE-Anwendungen selbst sollen auf X11-Desktops vorerst weiter funktionieren.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6adda5cbbe773&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6adda5cbbe773" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="800" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/kde-linux-plasma-6-8_01-1280x800.webp" alt="KDE-Plasma-Desktop mit geöffnetem Infozentrum „Über dieses System“ und dem Dateimanager Dolphin im Hintergrund" class="wp-image-48037" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/kde-linux-plasma-6-8_01-1280x800.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/kde-linux-plasma-6-8_01-640x400.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/kde-linux-plasma-6-8_01-768x480.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/kde-linux-plasma-6-8_01-1536x960.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/kde-linux-plasma-6-8_01.webp 1600w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Die Arbeit geht weiter: KDE Linux bringt im Testkanal schon Plasma 6.8.80 mit, die Entwicklerversion des kommenden Plasma 6.9.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Unter der Haube zeichnet KWin <a href="https://9to5linux.com/kde-plasma-6-8-desktop-environment-officially-released-heres-whats-new">laut 9to5Linux</a> nur noch über OpenGL ES, Vulkan soll später folgen. NVIDIA-Grafik bekommt standardmäßig Triple Buffering, die Plasma-Shell startet schneller. Im Alltag sticht Spectacle heraus, das bei Bildschirmaufnahmen nun Systemton und Mikrofon mitschneidet. Neu sind außerdem das Backup-Programm Kup und ein Verweilklick, Steam-Fenster bekommen endlich Schatten und abgerundete Ecken.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6adda5cbc3326&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6adda5cbc3326" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="800" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/kde-linux-plasma-6-8_02-1280x800.webp" alt="KDE-Plasma-Desktop mit geöffnetem Startmenü, der Software-Verwaltung Discover und einem Firefox-Browserfenster." class="wp-image-48038" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/kde-linux-plasma-6-8_02-1280x800.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/kde-linux-plasma-6-8_02-640x400.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/kde-linux-plasma-6-8_02-768x480.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/kde-linux-plasma-6-8_02-1536x960.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/kde-linux-plasma-6-8_02.webp 1600w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Startmenü und Discover unter KDE Linux: Bis so große Brocken wie Plasma bei euch auf dem Desktop ankommen, dauert es eine Weile.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wann ihr Plasma 6.8 bekommt, hängt wie üblich an eurer Distribution. Laut <a href="https://www.omgubuntu.co.uk/2026/10/kde-plasma-6-8-released">OMG! Ubuntu</a> liefern Rolling-Release-Distributionen wie Arch Linux die Version in den nächsten Tagen aus, bei KDE neon dauert es einige Wochen. Kubuntu 26.10 hat den Termin knapp verpasst und bleibt bei Plasma 6.7. Dort heißt es also warten oder auf einen Backport hoffen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">KDE: The Documentary</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wer sich für die Geschichte hinter den Versionsnummern interessiert, der sollte sich heute Abend eine gute Stunde freihalten. Der YouTube-Kanal CultRepo hat mit Unterstützung von KDE eine Doku gedreht, die um 19:30 Uhr deutscher Zeit Premiere feierte. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=1Vyzla9mx4g">KDE: The Documentary – The Story of Free Software Underdogs</a> ist auf Englisch und dauert knapp über eine Stunde.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<figure class="lui-video-embed"><button type="button" class="lui-video-facade" data-embed-src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/1Vyzla9mx4g?feature=oembed&#038;autoplay=1" data-title="KDE: The Documentary — The Story of Free Software Underdogs" aria-label="Video laden und abspielen: KDE: The Documentary — The Story of Free Software Underdogs"><img decoding="async" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/lui-cache/video_youtube_1Vyzla9mx4g-dc950f25.jpg" alt="" loading="lazy" width="1280" height="720"><span class="lui-video-facade-play" aria-hidden="true"></span><span class="lui-video-facade-note">Video wird erst nach Klick von YouTube geladen.</span></button></figure>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Doku erzählt die Höhen und Tiefen der drei Jahrzehnte: den Streit um die Qt-Lizenz und die Rivalität mit GNOME, den Erfolg von KHTML, aus dem später WebKit und damit auch Chrome hervorgingen, und das Debakel um KDE 4. Zu Wort kommen unter anderem Matthias Ettrich, Lars Knoll, Aaron Seigo, Nate Graham und – nett für die Gnome-Ecke – auch GNOME-Mitgründer Miguel de Icaza.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Spenden zum Geburtstag</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ganz ohne Geld läuft natürlich auch freie Software nicht. KDE hat deswegen eine <a href="https://kde.org/fundraisers/yearend2026/">Spendenaktion zum Jahresende</a> gestartet, auf der Seite stehen Meilensteine bei 50.000, 75.000 und 100.000 Euro. Das Geld soll unter anderem in barrierefreie und stromsparende Software fließen. Wer KDE längerfristig helfen möchte, der kann Fördermitglied werden. Das Ziel dafür hat KDE passend zum Gründungsjahr von 1.500 auf 1.996 Mitglieder angehoben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">KDE und ich</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Meine eigene Linux-Reise begann mit Fenstermanagern wie Window Maker und Enlightenment E17. Irgendwann, ich schätze zu Zeiten von KDE 3.x, bin ich dann auch bei KDE gelandet. Ein kompletter Desktop mit allem Drum und Dran – das war für Linux damals herausragend. Bis dahin musste man sich Panel, Dateimanager und den ganzen Rest meist noch selbst zusammensuchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein KDE-Jünger bin ich allerdings nie geworden. In meiner Zeit als „Chrissss“ bei ubuntuusers.de saß ich fest auf der Gnome-Seite und habe bei Wiki-Artikeln regelmäßig die KDEler um Hilfe gebeten, sobald es um den KDE-Teil ging. Für einen Artikel über Bluetooth-Mäuse habe ich dann doch mal KDE 4 installiert – und mich gewundert, dass es nicht einmal Bluetooth-Einstellungen mitbrachte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ganz losgelassen hat mich KDE trotzdem nie. 2009 habe ich hier im Blog <a href="https://linuxundich.de/windows-7-fail-und-gratulation-an-kde/">zu KDE 4.3 gratuliert</a> und gefragt, ob die Entwickler einen alten GNOMEler wie mich noch zum Umstieg bewegen. Ganz geklappt hat das nicht. Doch KDE Connect habe ich mir <a href="https://linuxundich.de/gnome-erweiterung-zum-steuern-von-android-handys-via-kdeconnect/">per Erweiterung in Gnome geholt</a>, und schreibe ich unter KDE Markdown, dann <a href="https://linuxundich.de/kate-als-markdown-editor-mit-live-vorschau/">mit Kate</a>. Wenn KDE, dann richtig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alles in allem sähe der Linux-Desktop ohne KDE heute ganz anders aus, und ohne den ewigen Wettstreit der beiden wohl auch Gnome. In meinen Augen hat das Projekt einen Großteil dazu beigetragen, dass Linux überhaupt auf normalen Rechnern angekommen ist. Von daher: Herzlichen Glückwunsch zum Dreißigsten! Seit wann nutzt ihr KDE, und welche Version ist euch am meisten im Gedächtnis geblieben?</p>
<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>GNOME sucht Freiwillige für das Extensions-Team: EGO-Reviews ersticken in KI-Einreichungen</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnome-sucht-freiwillige-fur-das-extensions-team/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnome-sucht-freiwillige-fur-das-extensions-team/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Oct 2026 16:25:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[GNOME]]></category>
		<category><![CDATA[GNOME Extensions]]></category>
		<category><![CDATA[GNOME Shell]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://linuxundich.de/?p=48021</guid>

					<description><![CDATA[Javad Rahmatzadeh, der ehrenamtlich die Reviews für extensions.gnome.org stemmt, ruft zur Hilfe auf. Gesucht werden Reviewer, Mitstreiter für den Linter Shexli und Spenden.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wer GNOME mit Shell-Erweiterungen nutzt, kennt <a href="https://extensions.gnome.org/">extensions.gnome.org</a>, kurz EGO, als zentrale Anlaufstelle. Jede Erweiterung wird dort vor der Veröffentlichung von Menschen geprüft. Und genau diese Menschen sind laut einem <a href="https://blogs.gnome.org/jrahmatzadeh/2026/10/12/help-ego-team/">Aufruf von Javad Rahmatzadeh</a> immer mehr am Limit. Der ganze Beitrag liest sich wie ein Hilferuf, und genau das ist er in meinen Augen auch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Javad kam 2020 zum Team, weil damals die Dokumentation für Shell-Erweiterungen fehlte. Also entstanden YouTube-Tutorials und später, auf Einladung von Sriram Ramkrishna und dessen Projekt GNOME Extensions Rebooted, der Port Guide für GNOME Shell 40. Der half vielen beim Umstieg von GTK3 auf GTK4, und ohne ihn hätten laut Javad etliche Autoren aufgegeben.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6adda5cbcb3fc&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6adda5cbcb3fc" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="927" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnome-extensions-aufruf-javad-blog.de_-1280x927.webp" alt="Der Blogbeitrag auf blogs.gnome.org mit dem Titelbild Ecosystem, darunter die ersten Absätze über die Anfänge 2020." class="wp-image-48018" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnome-extensions-aufruf-javad-blog.de_-1280x927.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnome-extensions-aufruf-javad-blog.de_-640x464.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnome-extensions-aufruf-javad-blog.de_-768x556.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnome-extensions-aufruf-javad-blog.de_-1536x1113.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnome-extensions-aufruf-javad-blog.de_.webp 1597w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Javads Aufruf im GNOME-Blog beginnt mit dem Rückblick auf 2020, als die Dokumentation für Shell-Erweiterungen noch fehlte.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Heute gibt es die gesamte <a href="https://gjs.guide/extensions/">Dokumentation</a>, die man für eigene Erweiterungen braucht. Trotzdem vibe-coden viele ihre Extensions und reichen sie bei EGO ein, ohne je einen Blick in die Doku geworfen zu haben. Javad fühlt sich deshalb, als füttere die Dokumentation eher die LLMs als menschliche Entwickler. Seit Anfang 2025 explodieren die Einreichungen, und die große Mehrheit ist KI-generiert.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6adda5cbd060f&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6adda5cbd060f" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="927" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnome-extensions-ego-startseite.de_-1280x927.webp" alt="Browserfenster mit extensions.gnome.org, sortiert nach Beliebtheit: oben Lockscreen-Erweiterungen, im zweiten Tab der Aufruf für Freiwillige." class="wp-image-48019" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnome-extensions-ego-startseite.de_-1280x927.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnome-extensions-ego-startseite.de_-640x464.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnome-extensions-ego-startseite.de_-768x556.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnome-extensions-ego-startseite.de_-1536x1113.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnome-extensions-ego-startseite.de_.webp 1597w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Auf extensions.gnome.org verteilen sich die Erweiterungen auf 332 Seiten, und jede davon hat vorher ein Mensch im Review geprüft.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Javad beantwortet seit Jahren täglich Fragen und prüft Erweiterungen, oft 4 bis 10 Stunden am Tag. Das ist unbezahlt und entspricht locker einem Vollzeitjob, die monatlichen Spenden liegen dagegen nahe null. Die Folge: Javad steht nah am Burnout und schreibt, ohne finanzielle Unterstützung nicht mehr in diesem Tempo weitermachen zu können. Immerhin gab es 2026 den <a href="https://www.youtube.com/live/Q4O7dhreLDU?t=4081">GNOME Pants Award</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Hauptproblem ist die Qualität. Erweiterungen laufen direkt im Prozess der GNOME Shell, schlechter KI-Code gefährdet also die Stabilität des ganzen Desktops. Laut Javad erzeugen LLMs unnötig komplexen, schwer lesbaren Code, der im Review deutlich länger dauert. Manche Einreicher lassen sogar ihre Antworten von einer KI schreiben, und einmal landeten dabei versehentlich die Anweisungen an das Modell im Text.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einen Lichtblick gibt es allerdings: Javads <a href="https://blogs.gnome.org/jrahmatzadeh/2026/07/27/ego-ai-reference/">offener Brief an KI-Modelle</a> korrigierte konkrete Code-Muster, die die Modelle falsch erzeugten. Nach wenigen Wochen waren die meisten dieser Fehler verschwunden. Javad nimmt das als gute Nachricht, aber auch als Beweis dafür, wie stark die Dokumentation die Modelle füttert. Gelöst ist das Review-Problem damit nicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wer wird gesucht?</h2>



<ul class="wp-block-list">

<li><strong>Reviewer:</strong> Gefragt sind Entwickler mit Kenntnissen in GTK und im Quellcode der GNOME Shell. Die Rolle ist ehrenamtlich, die Verfügbarkeit unter der Woche sollte konstant sein. Javad bietet Mentoring an und bringt euch den Review-Prozess bei.</li>


<li><strong>Shexli-Helfer:</strong> Den <a href="https://github.com/NiffirgkcaJ/shexli-gnome-extension">Linter</a> gibt es seit ein paar Monaten, er soll Reviews erleichtern. Reviewer melden False Negatives und False Positives, und wer mithilft, behebt sie in Shexli. Gesucht wird jemand, der den Linter verbessert.</li>


<li><strong>Spender:</strong> Wer die Arbeit finanziell unterstützen möchte, findet die <a href="https://jrahmatzadeh.pages.gitlab.gnome.org/ego-donations/">Spendenseite</a>.</li>

</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Wer im Review-Team mitmachen oder bei Shexli helfen möchte, meldet sich im Matrix-Kanal <a href="https://matrix.to/#/#extensions:gnome.org">#extensions:gnome.org</a>. Eine feste Frist nennt Javad nicht, wohl aber den Grund zur Eile: Ohne mehr Hilfe geht es in diesem Tempo nicht weiter. Meldet euch also lieber früher als später, auch für eine erste Rückfrage ohne feste Zusage.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In meinen Augen ist das ein Weckruf für alle, die GNOME-Erweiterungen im Alltag nutzen. Ohne Reviewer gibt es keine geprüften Erweiterungen, und ohne geprüfte Erweiterungen fehlt vielen von uns ein gutes Stück GNOME. Wer Zeit und das nötige Know-how hat, sollte sich das also ernsthaft überlegen. Alle anderen können zumindest ein paar Euro in die Spendenkasse werfen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Räusper. Ich auch.</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich muss gestehen, dass ich mich da selbst angesprochen fühle. Mit <a href="https://linuxundich.de/projekte/pulsgeber/">Pulsgeber</a> habe ich eine GNOME-Shell-Erweiterung geschrieben, die KI-unterstützt entstanden ist. Und ja, ich habe durchaus Respekt davor, sie bei EGO einzureichen. Der Gedanke, dass jemand den entstandenen Code Zeile für Zeile durchgehen muss, ist mir nicht ganz geheuer. Ich möchte niemandem Arbeit aufhalsen, schon gar nicht einem Team, das ohnehin am Limit läuft.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6adda5cbdd4c9&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6adda5cbdd4c9" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="855" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnome-extension-pulsgeber.de_-1280x855.webp" alt="Das TUXEDO Control Center im Hintergrund, rechts das geöffnete Schnellmenü mit der Kachel TCC-Profil und der Auswahl Default, Cool and breezy und Powersave extreme." class="wp-image-48020" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnome-extension-pulsgeber.de_-1280x855.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnome-extension-pulsgeber.de_-640x428.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnome-extension-pulsgeber.de_-768x513.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnome-extension-pulsgeber.de_.webp 1420w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Pulsgeber legt die TUXEDO-Profile ins die GNOME Quick Settings: Die Energieprofile des Geräts wählt ihr dann ohne Umweg über das Control Center.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Trotzdem sollte man in meinen Augen nicht jeden KI-Beitrag als KI-Slop brandmarken. Solche Erweiterungen bringen vieles voran und ermöglichen Funktionen, die vorher außer Reichweite lagen. Entscheidend ist am Ende die Qualität des Codes, nicht das Werkzeug, mit dem er entstanden ist. Das Problem sind eher ungeprüfte Massen, nicht die KI an sich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dahinter steckt für mich auch diese Frage: KI-Code ist schnell erzeugt, aber jemand muss ihn trotzdem lesen und prüfen. Das dürfte nicht nur EGO treffen, sondern jedes Projekt, das Beiträge von außen annimmt und vor der Veröffentlichung prüft. Wie seht ihr das: Ist die Flut an KI-Einreichungen auch bei anderen Plattformen ein Problem, und wie sollten Projekte damit umgehen?</p>
<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Gnomos: Sonos-Lautsprecher am GNOME-Desktop steuern, auch alte Modelle</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnomos-sonos-gnome-desktop/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/gnomos-sonos-gnome-desktop/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2026 18:16:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[GNOME]]></category>
		<category><![CDATA[GTK]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonos]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://linuxundich.de/?p=48015</guid>

					<description><![CDATA[Gnomos ist ein freier Sonos-Client für GNOME mit GTK4 und libadwaita. Die App spielt Musik, gruppiert Räume und zeigt synchrone Liedtexte, ganz ohne Sonos-Konto. Auch Geräte der ersten Generation, die die offiziellen Apps nicht mehr unterstützen, bleiben damit steuerbar.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Seit Jahren stehen bei mir Sonos-Lautsprecher im Haus, nur unter Linux fehlte mir dazu eine passende Steuerung. Mit <a href="https://github.com/janbar/noson-app">Noson-App</a> gibt es zwar einen freien Sonos-Client. Ich bevorzuge allerdings Anwendungen, die sich ordentlich in den GNOME-Desktop integrieren, und da liegt bei Noson in meinen Augen noch viel Potenzial brach. Das ist keine Kritik am Projekt, nicht jeder Entwickler hat Lust sich mit GTK und GNOME herumzuplagen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Also habe ich mir selbst einen Client gebaut: Gnomos setzt auf GTK4 und libadwaita und soll sich wie ein ganz normaler Teil von GNOME anfühlen. Die aktuelle Version 0.28.5 könnt ihr als <a href="https://github.com/linuxundich/gnomos/releases/latest">Flatpak-Bundle auf GitHub</a> herunterladen und ausprobieren. Bei mir läuft das Programm schon eine ganze Weile, die schwerwiegendsten Bugs dürften von daher ausgeräumt sein.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6adda5cbe1b20&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6adda5cbe1b20" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="854" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-now-playing-lyrics.de_-1280x854.webp" alt="Das Gnomos-Fenster auf orangem Hintergrund zeigt das Album Breadcrumbs von Josh Woodward mit einem Seil-Knoten als Cover, darunter Titel, Fortschrittsbalken und Steuerung. Rechts stehen die Songtexte, die aktuelle Zeile ist rot hervorgehoben." class="wp-image-48008" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-now-playing-lyrics.de_-1280x854.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-now-playing-lyrics.de_-640x427.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-now-playing-lyrics.de_-768x512.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-now-playing-lyrics.de_.webp 1360w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Die Jetzt-läuft-Ansicht zeigt das Cover groß neben mitlaufenden Songtexten. Ein Klick auf eine Zeile springt im Lied dorthin.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Auslöser waren meine älteren Geräte. Sonos hat den Support für Produkte der ersten Generation <a href="https://support.sonos.com/de-de/article/sonos-app-version-compatibility">eingestellt</a>, darunter die ZonePlayer ZP80, ZP90, ZP100 und ZP120 sowie die Fernbedienung CR100. Die Lautsprecher selbst laufen weiter, nur die aktuelle Android-App spielt nicht mehr mit. Gnomos spricht die alten Kisten direkt über das Heimnetz an, ein Sonos-Konto oder ein Cloud-Dienst ist dafür nicht nötig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kommunikation mit den Lautsprechern übernimmt <a href="https://github.com/janbar/noson">noson</a>, die Bibliothek hinter der Noson-App. Darauf sitzt eine eigene Oberfläche, die sich an den aktuellen GNOME-Designprinzipien orientiert, anstatt die offiziellen Sonos-Apps oder das Vorbild Noson-App nachzubauen. Disclaimer vorweg: Bei der Entwicklung hat mir eine KI das Heavy-Lifting abgenommen. Architektur, technische Entscheidungen und Tests liegen allerdings bei mir.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Jetzt läuft, mit Liedtext</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Klickt ihr auf die Wiedergabeleiste am unteren Fensterrand, füllt der aktuelle Titel das ganze Fenster. Das Cover erscheint groß auf einem Hintergrund in dessen Farben. Daneben stehen die nächsten Titel der Warteschlange und, sofern ihr es einschaltet, synchrone Liedtexte von <a href="https://lrclib.net/">LRCLIB</a>. Ein Klick auf eine Zeile springt an die passende Stelle im Lied.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer es nostalgisch mag, lässt das Cover als Schallplatte rotieren. Eine Spielerei, klar, aber ein nettes Detail. Dazu kommt ein Mini-Player im Posterstil: Das Cover füllt ein kleines, quadratisches Fenster. Die Bedienelemente blenden erst ein, wenn ihr mit der Maus darüberfahrt. So bleibt die Musik im Blick, ohne viel Platz auf dem Desktop zu belegen.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6adda5cbe3ecb&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6adda5cbe3ecb" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="929" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-mini-player.de_-1280x929.webp" alt="Kleines quadratisches Gnomos-Fenster mit dem Breadcrumbs-Cover, darüber Titel, Fortschrittsbalken sowie Zurück-, Pause- und Weiter-Taste." class="wp-image-48009" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-mini-player.de_-1280x929.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-mini-player.de_-640x464.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-mini-player.de_-768x557.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-mini-player.de_-1536x1115.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-mini-player.de_.webp 1600w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Der Mini-Player füllt ein kleines Fenster mit dem Cover, die Bedienelemente liegen darüber und blenden bei Mausberührung ein.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Alle Räume an einem Ort</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Raumauswahl in der Kopfleiste zeigt, was gerade in welchem Zimmer läuft. Zieht ihr einen Raum auf einen anderen, gruppiert Gnomos beide, ein Klick löst die Gruppe wieder auf. Innerhalb einer Gruppe stellt ihr die Lautstärke pro Raum ein. Jedes Zimmer lässt sich zudem per Klick starten oder pausieren, ohne dass die Gruppe dafür aufgelöst werden muss.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6adda5cbe5e8b&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6adda5cbe5e8b" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="854" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-room-picker.de_-1280x854.webp" alt="Das Gnomos-Fenster mit geöffnetem Popover der Raumauswahl: Arbeitszimmer spielt Border Blaster, Schlafzimmer ist pausiert. Dahinter ist die Titelliste des Albums Breadcrumbs zu sehen." class="wp-image-48010" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-room-picker.de_-1280x854.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-room-picker.de_-640x427.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-room-picker.de_-768x512.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-room-picker.de_.webp 1360w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Die Raumauswahl zeigt, was in welchem Zimmer läuft. Räume lassen sich per Drag-and-drop gruppieren und einzeln pausieren oder starten.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Warteschlange bearbeitet ihr direkt in der App. Titel verschiebt oder entfernt ihr, eine fertige Liste speichert ihr als Sonos-Playlist. Dazu kommen Favoriten und die Sonos-Alarme, die ihr anlegen, bearbeiten und duplizieren könnt. Einen Wiedergabeverlauf führt Sonos selbst nicht, von daher zeichnet Gnomos ihn lokal auf. Über jeden Eintrag findet ihr Interpret oder Album später wieder.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die ganze Musiksammlung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gnomos durchsucht die Musikfreigabe im Netzwerk, Sonos-Favoriten und -Playlists, Internetradio und die Dienste, die ihr in Sonos verknüpft habt. Dazu zählen Spotify und über <a href="https://github.com/simojenki/bonob">bonob</a> auch <a href="https://www.navidrome.org/">Navidrome</a> oder andere Subsonic-Server. Große Bibliotheken öffnen sich zügig als Cover-Raster, wahlweise auch als Liste. Ein Live-Filter hilft bei langen Listen, Internetradio-Sender sucht ihr über <a href="https://www.radio-browser.info/">radio-browser.info</a> nach Name oder Land.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6adda5cbe8d4c&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6adda5cbe8d4c" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="854" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-album-grid.de_-1280x854.webp" alt="Das Gnomos-Fenster zeigt in der Bibliothek 1061 Alben als Raster aus Covern mit Titel und Interpret, links die Seitenleiste mit Warteschlange, Favoriten, Alarmen und Bibliothek, unten die Wiedergabeleiste." class="wp-image-48011" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-album-grid.de_-1280x854.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-album-grid.de_-640x427.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-album-grid.de_-768x512.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-album-grid.de_.webp 1360w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Auch große Musiksammlungen erscheinen als Cover-Raster, wahlweise lässt sich auf eine Liste umschalten. Ein Filterfeld grenzt die Auswahl ein.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Teil des GNOME-Desktops</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gnomos unterstützt MPRIS2. Medientasten, Sperrbildschirm und der Player in den Schnelleinstellungen funktionieren daher sofort, inklusive Shuffle und Wiederholung. Optional gibt es eine kleine Shell-Erweiterung, die für jeden Raum einen eigenen Lautstärkeregler in die Schnelleinstellungen setzt. Sie steckt nicht im Flatpak, ihr installiert sie getrennt, die Anleitung dazu liegt im Repository. Dann regelt ihr die Räume, ohne die App zu öffnen.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6adda5cbea8a5&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6adda5cbea8a5" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="853" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-quick-settings.de_-1280x853.webp" alt="Neben dem Gnomos-Fenster sind die GNOME-Schnelleinstellungen geöffnet. Unter Andere Räume stehen Regler für Arbeitszimmer, Schlafzimmer, Wohnzimmer und Bad, darunter die üblichen Schalter wie WLAN und Bluetooth." class="wp-image-48012" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-quick-settings.de_-1280x853.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-quick-settings.de_-640x427.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-quick-settings.de_-768x512.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-quick-settings.de_-1536x1024.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-quick-settings.de_.webp 1620w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">Die optionale Shell-Erweiterung setzt für jeden Raum einen eigenen Lautstärkeregler in die Schnelleinstellungen von GNOME.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu kommen ein Dunkelmodus, Desktop-Benachrichtigungen bei Titelwechsel und Tastenkürzel für Wiedergabe, Lautstärke, Suche und aktuellen Titel. An den Lautsprechern selbst stellt ihr Bass, Höhen, Loudness, Nachtmodus und Subwoofer ein. Ein Dialog pro Raum zeigt Modell, IP- und MAC-Adresse sowie die Softwareversion, praktisch bei mehreren Geräten im Netz. Geräte der ersten Generation kennzeichnet die App mit einem eigenen Hinweis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie das alles zusammenspielt, seht ihr in einem kurzen Video, in dem ich Gnomos bei der Arbeit zeige und die wichtigsten Funktionen durchgehe.</p>



<figure class="wp-block-video"><video controls src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/gnomos-release-demo-intro.mp4"></video><figcaption class="wp-element-caption">Das Video zeigt synchrone Songtexte, das Gruppieren von Räumen, die Lautstärke in den Schnelleinstellungen und den Mini-Player.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Steuerung selbst verlässt Gnomos das Heimnetz nicht. Online fragt die App nur zwei Dinge ab: Liedtexte bei LRCLIB und Künstlerfotos über die öffentliche Deezer-API. Beides ist standardmäßig ausgeschaltet, ihr entscheidet in den Einstellungen selbst, ob ihr es nutzen wollt. Alles andere bleibt im eigenen Netzwerk, es gehen keine Daten an Dritte, auch nicht heimlich.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Installation</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gnomos gibt es bisher nur als Flatpak-Bundle. Mein Plan ist, die App auf Flathub zu bringen, dafür braucht es aber noch ein paar mehr Tester. Bis dahin ladet ihr <code>gnomos-&lt;Version&gt;-x86_64.flatpak</code> von der <a href="https://github.com/linuxundich/gnomos/releases/latest">Release-Seite</a> herunter und installiert die Datei mit diesem Befehl:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>flatpak install --user gnomos-*.flatpak</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Fehlt die GNOME-51-Laufzeit, holt Flatpak sie von Flathub nach. Bundles aktualisieren sich nicht von selbst, schaut also gelegentlich auf der Release-Seite nach neuen Versionen, denn Gnomos bekommt regelmäßig Korrekturen und neue Funktionen. Die Anleitung zum Selbstbauen, die Übersetzungen (Deutsch und Englisch sind dabei) und den Quellcode findet ihr im <a href="https://github.com/linuxundich/gnomos/">GitHub-Repository</a>. Gnomos steht unter der GPL-3.0.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Noch nicht fertig</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich teste Gnomos bisher nur mit meinem eigenen Sonos-Haushalt aus Geräten der ersten Generation. Andere Modelle, neuere Generationen und ungewöhnliche Konfigurationen kann ich nicht prüfen, von daher sind Rückmeldungen Gold wert. Gnomos ist noch vor Version 1.0, und an der einen oder anderen Ecke knirscht es sicher noch. Mehr zum Projekt steht auf der <a href="https://linuxundich.de/projekte/gnomos/">Projektseite</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich ist Gnomos aber längst weit genug, dass ich es im Alltag einsetze. Habt ihr Sonos-Lautsprecher und einen GNOME-Desktop? Dann probiert die App aus und schreibt mir in den Kommentaren, was bei euch klappt und was nicht, gerne auch mit anderer Hardware als meiner. Fehler und Ideen könnt ihr außerdem als <a href="https://github.com/linuxundich/gnomos/issues">Issue auf GitHub</a> melden.</p>
<hr><p>☕ <strong>Linux und Ich unterstützen</strong><br>Danke, dass du <a href="https://linuxundich.de">Linux und Ich</a> liest. Wenn dir das Blog gefällt und du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest du weitere Informationen auf der <a href="https://linuxundich.de/spendiere-einen-kaffee/">Blogspende-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>DDNSS.de: Betreiber verhandelt über eine Übernahme des DynDNS-Dienstes</title>
		<link>https://linuxundich.de/ddnss-uebernahme-vielen-dank/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/ddnss-uebernahme-vielen-dank/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Oct 2026 08:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[DynDNS]]></category>
		<category><![CDATA[Fritz!Box]]></category>
		<category><![CDATA[Homelab]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://linuxundich.de/?p=47994</guid>

					<description><![CDATA[Seit 2013 betreibt Robert Niedziela den kostenlosen DynDNS-Dienst DDNSS.de. Nun verhandelt er über eine Übergabe an einen neuen Betreiber, spätestens Ende Oktober soll die Entscheidung fallen. Eure Einträge laufen vorerst weiter.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Im Mai 2013 machte Dyn, früher einmal dyndns.org, den Login alle 30 Tage zur Pflicht. Ich hatte mich damals in <a href="https://linuxundich.de/dyn-ehemals-dyndns-org-macht-login-alle-30-tage-zur-pflicht-alternative-selfhost-de/">einem Artikel</a> nach einem DynDNS-Anbieter umgeschaut, der nicht jeden Monat nervt. Wenige Wochen später meldete sich Robert Niedziela in den Kommentaren mit einem knappen „biete kostenlosen dyndns dienst.“ Sein Dienst <a href="https://ddnss.de/">DDNSS.de</a> war da gerade einmal einen Monat alt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Mai 2014 habe ich mir dort einen Account angelegt, seitdem begleitet mich DDNSS. 2016 habe ich den Dienst <a href="https://linuxundich.de/dyn-ehemals-dyndns-org-macht-login-alle-30-tage-zur-pflicht-alternative-selfhost-de/#comment-67378">in den Kommentaren</a> selbst als Anbieter „ohne Nervereien“ weiterempfohlen. Nun liegt eine E-Mail von Robert in meinem Postfach, mit der ich so nicht gerechnet hätte. Nach mehr als 13 Jahren Betrieb steht DDNSS.de vor einer Veränderung: Robert führt derzeit Gespräche über eine mögliche Übernahme des Dienstes.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Übernahme statt Abschaltung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein endgültiges Aus ist damit allerdings nicht beschlossen. Spätestens bis zum 31. Oktober 2026 soll eine Entscheidung fallen und die Übergabe geregelt sein – vorausgesetzt, die Gespräche führen zu einem Ergebnis. Kommt die Übernahme zustande, führt der neue Betreiber DDNSS einfach weiter. Scheitern die Gespräche, will Robert rechtzeitig Bescheid geben, damit ihr euch in Ruhe auf einen Wechsel einstellen könnt.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6adda5cc03f95&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6adda5cc03f95" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="811" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/ddnss-backend-1280x811.webp" alt="Browserfenster mit dem User Dashboard von DDNSS.de: links das Menü, oben ein Schnellmenü mit Symbolen, darunter Benutzerdaten, Account-Status und ein Spenden-Knopf. Persönliche Daten sind verpixelt." class="wp-image-47992" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/ddnss-backend-1280x811.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/ddnss-backend-640x405.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/ddnss-backend-768x487.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/ddnss-backend.webp 1490w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Im Dashboard verwaltet ihr eure Hosts. Mein Account läuft seit Mai 2014, unterstützen lässt sich DDNSS freiwillig per Spende.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wer DDNSS in seiner FRITZ!Box oder auf dem eigenen Serverchen eingetragen hat, muss also erst einmal nichts tun. Eure bestehenden DynDNS-Einträge laufen vorerst unverändert weiter, akuten Handlungsbedarf gibt es laut Robert nicht. Rückfragen beantwortet er unter webmaster@ddnss.de. Schaden kann es trotzdem nicht, schon mal nachzusehen, wo bei euch DDNSS überall eingetragen ist – im Router, im ddclient oder in irgendeinem Skript.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Danke, Robert</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Leicht fällt Robert der Schritt nicht. Seit Mai 2013 hat er nach eigenen Worten sehr viel Zeit und Arbeit in DDNSS.de gesteckt – ein Geschäftsmodell gab es dabei nie, wer wollte, konnte spenden. Nach über 13 Jahren ist so eine Entscheidung für ihn persönlich alles andere als einfach. Von daher bemüht er sich um eine tragfähige Lösung, statt einfach den Stecker zu ziehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei Robert bedanken. In meinen Augen ist es keine Selbstverständlichkeit, so einen kostenlosen Dienst über so viele Jahre am Laufen zu halten. Bei DynDNS merkt man ja meist erst, was man daran hat, wenn es plötzlich nicht mehr funktioniert. Ich hoffe, dass Robert für sein Baby ein ordentliches neues Zuhause findet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich selbst leiste mir inzwischen eine „richtige“ Domain für meine Selfhosting-Aktivitäten. Bei meinem Webhoster geht das recht einfach: Die FRITZ!Box aktualisiert die Einträge meiner eigenen Domain direkt per DynDNS, ein externer Dienst ist dafür nicht mehr nötig. Wer ohnehin eine Domain besitzt, sollte bei seinem Hoster mal nachschauen, ob der so etwas anbietet.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>MusicBrainz Picard 3.0: Qt6, Plugin-System und Einrichtungsassistent</title>
		<link>https://linuxundich.de/musicbrainz-picard-3-qt6-plugin-system-und-einrichtungsassistent/</link>
					<comments>https://linuxundich.de/musicbrainz-picard-3-qt6-plugin-system-und-einrichtungsassistent/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2026 18:05:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[MusicBrainz]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Picard]]></category>
		<category><![CDATA[Qt6]]></category>
		<category><![CDATA[Tagging]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://linuxundich.de/?p=47975</guid>

					<description><![CDATA[Nach rund drei Jahren Entwicklung ist MusicBrainz Picard 3.0 da. Der Tag-Editor wechselt auf Qt6, bekommt ein komplett neues Plugin-System, Sitzungen und einen Einrichtungsassistenten.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wer seine Musiksammlung sauber getaggt haben möchte, der kommt an Picard kaum vorbei. Der Tag-Editor des MusicBrainz-Projekts gleicht Dateien mit der Datenbank ab und schreibt Interpret, Album, Cover und Co. zurück in die Tags. Am 4. Oktober haben die Macher <a href="https://blog.metabrainz.org/2026/10/04/picard-3-0-released/">Picard 3.0 veröffentlicht</a>. Laut Ankündigung stecken knapp drei Jahre Arbeit darin, seit Ende 2023 die Umstellung auf PyQt6 begann: 687 gemergte Pull Requests, fast 6.800 Commits und Beiträge von über 100 Leuten.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6adda5cc071b6&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6adda5cc071b6" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="689" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-01-assistent-willkommen-1280x689.webp" alt="" class="wp-image-47968" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-01-assistent-willkommen-1280x689.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-01-assistent-willkommen-640x344.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-01-assistent-willkommen-768x413.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-01-assistent-willkommen-1536x826.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-01-assistent-willkommen.webp 1920w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Picard 3.0 begrüßt neue Nutzer mit einem Einrichtungsassistenten.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Qt6 und ein Assistent für den Start</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die größte Änderung unter der Haube: Picard 3 setzt auf Qt6 statt Qt5. Das bringt bessere Skalierung auf hochauflösenden Displays und einen Dunkelmodus auf allen Plattformen, ein Neustart ist beim Umschalten nicht mehr nötig. Als Voraussetzung nennt das Projekt unter Linux Qt 6.6 und Python 3.10 oder neuer. Wer ein älteres System fährt, bleibt bei Picard 2, das noch mindestens eine Wartungsversion bekommen soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neu ist auch ein Einrichtungsassistent beim ersten Start. Er fragt unter anderem, ob Picard Dateien beim Speichern umbenennen und verschieben soll, und wie es mit Update-Prüfungen aussieht. Dazu kommen kleine Tutorial-Hinweise, die beim ersten Laden von Dateien oder beim Clustern aufpoppen. Beides lässt sich in den Einstellungen abschalten.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6adda5cc089c4&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6adda5cc089c4" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="689" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-05-assistent-bearbeitet-1280x689.webp" alt="" class="wp-image-47969" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-05-assistent-bearbeitet-1280x689.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-05-assistent-bearbeitet-640x344.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-05-assistent-bearbeitet-768x413.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-05-assistent-bearbeitet-1536x827.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-05-assistent-bearbeitet.webp 1600w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">Auf der Updates-Seite legt ihr fest, wie Picard nach neuen Versionen, Plugins und Dokumentation sucht.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Das neue Plugin-System</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die tiefgreifendste Änderung betrifft die Erweiterungen. Plugins brauchen jetzt eine <code>MANIFEST.toml</code>, sind per Git versioniert und lassen sich aus einer zentralen Registry, aus fremden Git-Repositories oder aus einem lokalen Ordner installieren. Es gibt Vertrauensstufen von offiziell bis untrusted, und Plugins mit Sicherheitsproblemen können zentral gesperrt werden. Zum Start sollen etwa 30 Plugins bereitstehen, teils portiert, teils neu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Haken: Plugins aus Picard 2 laufen nicht mehr. Nicht jedes ist schon portiert, wer eines vermisst, kann es im Forum anfragen. Die Plugin-Liste in den Einstellungen ist übrigens erst einmal leer. Mit einem Klick auf „Plugin installieren“ kommt ihr an die verfügbaren Erweiterungen.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6adda5cc0a2d5&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6adda5cc0a2d5" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="689" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-11-plugins-bearbeitet-1280x689.webp" alt="" class="wp-image-47970" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-11-plugins-bearbeitet-1280x689.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-11-plugins-bearbeitet-640x344.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-11-plugins-bearbeitet-768x413.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-11-plugins-bearbeitet-1536x827.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-11-plugins-bearbeitet.webp 1600w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">In den Einstellungen gibt es nun eine eigene Plugin-Verwaltung mit Suche und Update-Knopf.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Sitzungen, Profile und Cover-Art</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Workspace lässt sich als Sitzung speichern und später wiederherstellen, inklusive Datei-Zuordnung und manuellen Änderungen. Einstellungsprofile kann man exportieren und importieren, Zugangsdaten bleiben dabei außen vor. Außerdem lassen sich eigene Spalten per Skript definieren, Listen filtern und mehrere Tags auf einmal kopieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei den Cover-Bildern kann Picard Bilder unterhalb einer Mindestgröße verwerfen, automatisch skalieren oder in ein bestimmtes Format konvertieren. Das Ganze geht auf ein Google-Summer-of-Code-Projekt von 2024 zurück.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6adda5cc0b9eb&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6adda5cc0b9eb" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="689" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-12-cover-art-processing-1280x689.webp" alt="" class="wp-image-47971" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-12-cover-art-processing-1280x689.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-12-cover-art-processing-640x344.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-12-cover-art-processing-768x413.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-12-cover-art-processing-1536x826.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-12-cover-art-processing.webp 1920w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Die neue Cover-Art-Verarbeitung: skalieren, konvertieren oder zu kleine Bilder aussortieren.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Neuerungen laut Ankündigung:</p>



<ul class="wp-block-list">

<li>Ein überarbeiteter Abgleich bei der Release-Zuordnung und eine Spalte „Match“, die nach Trefferqualität sortiert.</li>


<li>Der eingebaute Player unterstützt MPRIS2 und kann Listens an ListenBrainz melden.</li>


<li>Erste Unterstützung für synchronisierte Lyrics im LRC-Format über das Tag <code>syncedlyrics</code>.</li>


<li>ISRCs lassen sich von CDs auslesen und zu MusicBrainz einreichen.</li>


<li>Das neue Kommandozeilenwerkzeug <code>picard-cli</code> verwaltet Plugins und Profile.</li>

</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Wie schlägt sich Picard 3 in der Praxis?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe Picard 3.0.1 in einer TUXEDO-OS-VM ausprobiert, bewusst nur an Kopien zweier Alben aus meiner Sammlung: „Analogue“ von a-ha und „21“ von Adele. Gespeichert habe ich nichts, die Originale blieben unberührt. Picard 3.0.1 gibt es auf <a href="https://pypi.org/project/picard/">PyPI</a>, das Flathub-Paket ist noch nicht auf dem aktuellen Stand und liefert weiterhin Picard 2.13.3.
Der Ablauf ist vertraut: Ordner hinzufügen, Gruppieren, Abfragen. Beide Alben hat Picard auf Anhieb mit 13 von 13 Titeln zugeordnet und das Cover geladen. Bei a-ha schlägt der Editor aus „A-Ha“ ein „a-ha“ vor, so wie MusicBrainz den Namen führt. Die neue Ansicht mit Ursprünglichem und Neuem Wert macht solche Abweichungen schnell sichtbar.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6adda5cc0d41b&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6adda5cc0d41b" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="689" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-09-album-metadaten-bearbeitet-1280x689.webp" alt="" class="wp-image-47972" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-09-album-metadaten-bearbeitet-1280x689.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-09-album-metadaten-bearbeitet-640x344.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-09-album-metadaten-bearbeitet-768x413.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-09-album-metadaten-bearbeitet-1536x827.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-09-album-metadaten-bearbeitet.webp 1600w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Beide Alben sind zugeordnet, bei „Analogue“ zeigt Picard die geplanten Tag-Änderungen und das Cover.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Tutorial-Hinweise sind mir beim ersten Laden direkt begegnet. Wer Picard schon kennt, schaltet sie vermutlich ab, für Einsteiger sind sie eine nette Hilfe.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6adda5cc0fe74&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6adda5cc0fe74" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="689" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-08-tutorial-popup-bearbeitet-1280x689.webp" alt="" class="wp-image-47973" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-08-tutorial-popup-bearbeitet-1280x689.webp 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-08-tutorial-popup-bearbeitet-640x344.webp 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-08-tutorial-popup-bearbeitet-768x413.webp 768w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-08-tutorial-popup-bearbeitet-1536x827.webp 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2026/10/final-08-tutorial-popup-bearbeitet.webp 1600w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 680px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Ein Tutorial-Hinweis erklärt beim ersten Mal die Cover-Anzeige.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Alles in allem ist Picard 3 für mich vor allem ein großes Fundament-Update. Wer Plugins aus Picard 2 nutzt, sollte vor dem Umstieg prüfen, ob es sie schon im neuen System gibt. Alle anderen bekommen eine modernere Oberfläche und ein paar nützliche Neuerungen. Welche Picard-Plugins fehlen euch bisher in Version 3?</p>
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