Heute geht es ja Schlag auf Schlag. Bei Skype bewegt sich schon wieder was! Nachdem man Ende August die erste Beta von Skype 2.1 für Linux veröffentlicht hat und kurz drauf ankündigte, dass man die Oberfläche als OpenSource freigeben möchte, trudelt nun die zweite Beta ein. Mit der zweiten Beta macht Skype für Linux wieder etwas Boden zum Funktionsumfang der Windows-Version gut. Endlich können nun auch Linuxer den Desktop eines Kontakts sehen bzw. den eigenen Desktop freigeben. Allerdings lässt sich nur der Inhalt des Desktops übertragen. Steuern lässt sich der entfernte Desktop via Skype nicht.

Im Linux-Client ist die neue Funktion gut versteckt. Ihr findet die Desktopfreigabe wenn Ihr ein Gespräch startet unter der blauen Schaltfläche, die bisher ein Videogespräch startete. Ihr habt die Möglichkeit nur einen Ausschnitt oder den kompletten Desktop zu übertragen.

Weitere Neuigkeiten und Änderungen findet man im Changelog. Die weiteren als Neuigkeit angeführten Features konnte ich entweder nicht entdecken oder sie sind einfach zu unspektakulär als dass man über sie schreiben könnte ;)

Pakete für alle großen Linux-Distributionen findet Ihr auf der Download-Seite von Skype, das “+” hinter Ubuntu 8.10+ 32-bit oder Fedora 10+ heißt übrigens dass das Paket ab der genannten Version benutzt werden kann, nicht dass sich jemand fragt, warum Skype nur Pakete für “veraltete” Linux-Distributionen anbietet ;)