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Wie ich gerade erfahren musste, löschen Mitglieder aus dem ubuntuusers.de Planeten-Teams meine Beiträge aus dem Planeten, ohne die Leser des Planeten und vor allen den Autor des Blogs darüber zu informieren. Der Grund für die Löschung war/ist ein Link zum Flattr-Account meines Blogs in der Fußzeile der Beitrages. In einem Beitrag auf dem Ikhaya wurde diese Änderung in den Bedingungen des Planeten präsentiert, jedoch wurden die Blogger des Planeten weder in die Entscheidungsfindung einbezogen, noch wurde das Ergebnis an die Blogger direkt kommuniziert.

Diese Löschung nehme ich nicht hin! Es mag arrogant klingen, doch nicht ubuntuusers.de füllt den Planeten mit Leben, sondern die Blogger die tagtäglich Inhalte produzieren und diese Inhalte dem Planet überlassen. Von daher ist es ein Affront gegenüber den Autoren, dass über ihre Köpfe hinweg entschieden wird und diese Entscheidung dann nicht einmal kommuniziert wird [UPDATE: Ich erfahre gerade über IRC, dass angeblich eine Mail bzgl. der Löschungen zu mir geschickt wurde, es kam aber nie Eine an. Gut dass man erst einmal löscht und dann fragt, es ist ja Gefahr im Verzug.]

Ich weiß, dass viele Leser erwarten meine Artikel im Planeten von ubuntuusers.de vorzufinden und deshalb Linux Und Ich nur zum Kommentieren besuchen, von daher ist die Löschung nicht nur ärgerlich für mich, sondern vielmehr auch für die Leser des Planeten. Ich möchte mich drauf verlassen können, dass Beiträge die für den Planet bestimmt sind, auch dort erscheinen.

Aus einem Gespräch mit dem Teamleiter des Ikhaya-Teams war zu entnehmen, dass es bei dieser Position auch keinerlei Gesprächsbereitschaft gibt. Aus diesem Grunde werden von heute an Beiträge von Linux und Ich nicht mehr im Planeten von ubuntuusers.de erscheinen. Es ist schade für euch liebe Leser, doch Ihr müsst von nun an entweder auf planet.debianforum.de ausweichen, alternativ den RSS-Feed zum Blog abonnieren oder öfter mal bei mir vorbeisehen.

Ich will mich noch bei allen alten Weggefährten aus den guten alten Zeiten bei ubuntuusers.de bedanken, es hatte immer Spaß gemacht ubuntuusers.de aktiv mitzugestalten und das Portal zu dem zu machen, was es heute ist. Doch diese Zeiten sind wohl leider endgültig vorbei. Von daher, Sayonara, au re voir, goodby ubuntuuers.de, auf wiederlesen bei LinuxUndIch.de, @ChrisZwitschert oder @Chrissss.

Liebe Grüße
Christoph (Chrissss)

154 KOMMENTARE

  1. Ich sah gerade, dass du dich auch im Forum komplett gelöscht hast. Sehr schade!

    Ich weiß, zu Flattr gehen die Meinungen stark auseinander, Ich habe auch Kritikpunkte daran, nutze den Dienst aber, da ich finde es ist sinnvoll Erfahrungen mit solchen Micropayment-Systemen zu machen. Sicherlich sind bei Flattr die Gebühren des Dienstes noch sehr hoch, sowas kann sich aber bei guter Etablierung des Dienstes und vielleicht etwas Konkurrenz auch geben. Es ist einfach leicht und man kann schnell kleine Geldbeträge an alle möglichen gute, kostenlose Websites, Blogs, OS-Software etc. spenden.

    Ich wäre sogar froh, wenn uu.de auch einen Flattr-Button hätte, meine monatliche Spende wäre sicher! Klar, ich kann auch anders für das ubuntuusers.de-Portal spenden und werde es auch tun, die Einfachheit von Diensten wie Flattr ist aber ein starkes Argument auch diesen Weg zu gehen.

    Auf der anderen Seite finde ich schon auch, dass die Regeln des Planeten und des Boards für alle Nutzer gleich sein sollten, die Entscheidung wenn sie in anderen Fällen auch so getroffen wurde, nicht in diesem Fall anders ausfallen kann. Allerdings könnte es den Anlass geben grundsätzlich darüber zu diskutieren ob Flattr nicht vielleicht doch ein Weg sein kann der uu.de und die Blogger des Planeten zu supporten. Es geht dabei ja nicht wirklich um große Einkünfte sondern um wirklich kleine Spenden, die mit Kommerz nicht viel zu tun haben. Den Kommerz macht der Dienst selber, aber die Argumente wieso man ihm als Versuch trotzdem eine Chance lassen sollte sind genannt. Hat Flattr wirklich Erfolg, wird es andere Dienste geben die gleiches für kleinere Gebühren bieten. Oder es wird einen OS-Micropayment-Dienst geben. Wie wäre es damit?

    • nunatak, den Account gibt es schon länger nicht mehr, er klaute mir einfach zu viel Zeit. Generell ist es so, dass ich mir noch die Möglichkeit nehmen lassen möchte das Blog hier zu refinanzieren. Ich hatte bislang den Content recht gerne dem Planet uu.de überlassen, doch unter diesen Bedingungen geht das leider nicht mehr.

      • Hi Christoph,
        ich respektiere natürlich sowohl Deine Entscheidung bezüglich Planet – empfinde die Einstellung der uu.de-Leitung in vieler Hinsicht als sehr zu überdenken – als auch die Löschung des Forumaccounts. Allerdings wundere ich mich über Deine kommentarlose Löschung. Viele Andere haben sich auch gewundert und das auch kundgetan. Mein Account ruht auch schon seit Längerem, aber ich käme nicht auf die Idee ihn zu löschen, deshalb meine Frage an Dich, so sie mir gewährt sei: 🙂
        hattest Du einen Grund für die Löschung? Das roch so nach einem überlegten Bruch mit uu.de.
        (vielleicht mit einem gutem Grund, eventuell nach einem Streit, das gabs ja leider schon öfter)

        Gut, so detailliert wollte ich das gar nicht loswerden, ich bin Dir nach wie vor sehr dankbar über die vielen Stunden, die Du mir und vielen Anderen in diversen Hilfestellungen geschenkt hast – das setzt sich nun in Deinem Blog fort, Du bist ja nicht „aus der Welt“ 🙂

        vielen Dank,
        FraGe

      • Also wie gesagt, ich habe selbst nichts gegen Flattr, benutze es selbst. Allerdings verstehe ich die Kritik an den deutlich zu hohen Gebühren die Flattr abzieht auch. Ich denke mit steigender Nutzerzahl werden die sinken, aber trotzdem. Flattr ist natürlich kommerziell. Eine Art OS-Flattr wäre super.

        Allerdings glaube ich auch, dass diejenigen, die deine Beiträge im Planet schätzen, auch immer wieder im Blog selbst vorbeischauen und hier den Flattr-Button nutzen. Deswegen wäre es doch auch ein Kompromiss im Planet darauf zu verzichten. Denn dass die uu.de-Regeln für alle gleich gelten ist doch richtig.

        Aber klar, das ist deine freie Entscheidung. In jedem Fall sind die Beiträge ein ordentlicher Verlust für den Planet.

    • Schade, dass du nur Arbeitest um die zu Bereichern. root, die Beiträge dieses Blogs schreiben sich nicht von alleine. Das Blog trägt sich nicht von alleine. Es wollen die Hosting-Kosten finanziert werden, es müssen Rechnungen bezahlt werden.

  2. hab grad den beitrag von Martin Graesslin gelesen… echt schade sowas…
    vorschlag: eine flatter ähnliche alternative von der community starten…
    das wäre in meinen augen eine lösung! die user werden mit content zugedeckt und die blogger mit entsprechender belohnung…

  3. Hallo, wem etwas daran liegt, dass dein Blog auf Ubuntuusers erscheint, der kann einfach selbst einen Blog machen, diesen in den Planeten einbinden und deine Beiträge dort hin kopieren. Selbstverständlich unter Namensnennung.

    Die Creative Commons BY-SA 3.0 (German) müsste das erlauben, wenn ich recht durchblicke.

    Liebe Grüsse
    Josef

    (PS: Bin selbst kein Kampfblogger, verzeiht mir deshalb Oberflächlichkeiten auf diesem Spezialgebiet)

    • Entweder das, oder man lässt den Planeten einfach langsam sterben, weil die zuständigen Leute nicht bereit sind, ihre überholte Meinung mal zu überdenken. Vielleicht haben sie ja Spaß daran irgendwann nur noch ihren eigenen Content zu verwalten, weil kein Blogger mehr Lust hat, sich für freiwillige Arbeit gängeln zu lassen. Wir sind hier ja schließlich nicht bei Apple:)

  4. @User, die ihre Emotionen nicht ganz im Griff haben:
    Bitte seid dem uu.de Team nicht böse. Sie haben ihre Regeln und ich habe meine Bedingungen wie ich meinen Nachrichten-Feed zur Verfügung stellen möchte. Diese zwei Regeln/Bedingungen passen jetzt leider nicht mehr zueinander, somit wird das Blog im Planet eben nicht mehr publiziert. Da jetzt ein großes Fass aufzumachen und die Emotionen hochkochen zu lassen ist nicht nötig.

    @Alle:
    Generell ist es so, dass für mich die Veröffentlichung der Beiträge im Planet mit Kosten verbunden ist. Nicht nur, dass durch die reinen Planet-Leser Besucher auf der Homepage fehlen, und somit die Werbeerträge schrumpfen. Sondern es kommt noch dazu dass die Bilder zu den Beiträgen weiterhin auf meinem Webspace liegen und jeder Abruf des Planeten mir somit nicht nur Besucher entzieht, sondern auch Traffic kostet. Ich bin froh, dass ich einen Webhoster habe, der meinen Enthusiasmus für Linux teilt, doch bei mehr als 70GB Traffic/Monat und hoher Last höhrt jeder Spaß mal auf. So möchte ich das Thema „Gerechtigkeit“ von fuchsfuchsfuchs wieder aufgreifen, ich finde es gerecht wenn man die Leser des Planeten auch daran erinnern darf, dass die konsumierte Leistung entlohnt werden kann.

    Für mich ist es faszinierend, dass um die „Kommerzialität“ der Blogs aufgrund von Flattr auf einmal so ein großes Ding gedreht wird, denn sind wir mal ehrlich, die meisten Blogs im Planet haben die Grenze zur Kommerzialität – so wie sie vom ubuntuusers.de Team gezogen wird – nämlich schon lange überschritten. Ich setze seit Jahren das Amazon-Partnerprogramm ein und wurde noch nie vom Team drauf angesprochen. Mache nur ich das? Nein, hier ist mal ein Auszug aus Beiträgen des Planeten, die ebenfalls Affiliate-Links enthalten…

    All diese Beiträge (wie auch zahlreiche von mir) erschienen im Planeten und erregten nie irgendein Aufsehen. Weder bei den Lesern, noch beim Ikhaya-Team, noch sonstwo. Auch der kommerzielle Dienst Dropbox wird inkl. Ref-Link gerne beworben.

    Im Forum gibt es extra einen Thread in dem Referrals gepostet werden sollen, um sich gegenseitig mehr – ansonsten kostenpflichtigen Speicherplatz zuzuschantzen. Es gibt sogar einige User wie HeinzBoettjer (Siehe hier) oder oliverhorn (aus dem Wiki-Team, siehe hier), die einen Dropbox-Link in ihre Signatur packen. Ich persönlich finde das nicht böse, aber es stellt ebenfalls eine persönliche „Bereicherung“ inkl. der Bewerbung eines kommerziellen Dienstes dar.

    Man sieht also, dass es schon lange „kommerzielle Inhalte“ im Planet und selbst im Forum gibt. Ich persönlich betreibe das Blog von Anbegin an „Kommerziell“ und verstecke das auch nicht. Manche scheinen das zu verachten, doch ihr bekommt man bei mir auf dem Blog kostenlos die selbe Qualität wie bei meinen Artikel, die im Rahmen meiner Autorentätigkeit für die Linux User entstehen, doch für diese Zeitschrift müsstet Ihr am Kiosk bezahlen. Ich finde das ist ein fairer Austausch, gut aufbereitete Inhalte gegen Werbung und die Option zu Flattern.

    • Aber die Affiliate-Links sind doch im Planeten nicht zu sehen oder täusche ich mich da jetzt. Kann es gerade nicht nachprüfen, komme nicht auf den Planeten.
      Wenn es so wäre ist es nicht vergleichbar denn du möchtest ja den flatr Button im Planeten angezeigt haben.

  5. @Christoph: Sehe ich genauso. Erstens tut ein kleiner Flattr-Button niemandem weh und zweitens wird ja niemand dazu gezwungen irgendwelche (kostenpflichtigen) Links anzuklicken, um den Beitrag zu lesen. Außerdem hält sich die Werbung hier doch arg in Grenzen und ist mehr oder weniger (dafür das es halt Werbung ist) dezent plaziert.
    Für die Qualität des Blogs (die meiner Meinung nach überdurchschnittlich ist) kann man auch Ruhig ein wenig Werbung „ertragen“.

    Naja, besuche ich halt eine Seite mehr am Tag, kommt auch nicht drauf an. Einzig und allein der Planet wird wieder ein Stück uninteressanter für mich.

  6. Kommerzielle Blogs sind halt eine etwas heikle Sache, wobei ich im Prinzip nichts gegen eine „normale“ Refinanzierung durch Werbung habe.
    Nur halt etwas gegen unter geschobene „Schleichwerbung“ die sich leider bei vielen Tech-Blog immer mehr Einschleicht.
    Kann man einen Artikel oder Test dann von einem Blogger noch Trauen? .. oder ist dieser vom Hersteller des Produkt Gesponsert ja teilweise sogar geschrieben?
    Es hat sich leider immer mehr Eingebürgert das auch hierzulande prominente Blogger oder Bolgs mit Hardware oder kostenloser Software geködert werden um dann einen vermeintlich Unabhängige persönliche Test zu schreiben, weil privaten Blogs eher Vertraut wird in der Kaufentscheidung als der „offiziellen Werbung“.
    Nur sind dann diese Test kaum noch „Unabhängig“.
    Kann ein Tech-Blogger dann noch frei und unabhängig über beworbene oder gesponserte Produkte Bloggen wenn er mit dem Blog Geld verdienen will?

    Wenn jeder für seinen Aufwand entschädigt werden will oder einfach mittels Blog nur noch Geld verdienen will klappt es irgendwann auch nicht mehr mit der Kostenlosen „Open Source“ Software oder freien Linux.
    Dann möchte früher oder später auch der Programmierer von Tools oder Programmen mit dem gleichen Recht für seine Unkosten oder investierte Freizeit bezahlt werden, von deren Arbeit ja eigentlich ein Linux-Blogger hauptsächlich lebt.
    Daher überlasst dieses lieber der Kommerziellen Soft -und Hardware.

  7. Ich kann deine Entscheidung nachvollziehen, nicht weil ich flattr so toll finde (denke eher es ist ziemlicher Mist), sondern weil die Leute bei uu mal ein bisschen toleranter sein sollten.

    Nicht GNU mit seiner fanatischen Dogmatik hat OpenSource populär gemacht sondern Linux, welches bereit war Kompromisse einzugehen und so deutlich mehr von dem erreicht hat was auch GNU ursprünglich angestrebt hat (natürlich dank einiger GNU-Programme).

  8. Chrstioph ist das jetzt dein ernst in deinem Kommentar? Du schreibst man soll dem uu.de Team nicht böse sein und ein paar Zeilen später kippst du wieder Öl ins Feuer? Solangsam weiß ich nicht mehr was ich davon halten soll.

  9. In Sachen Geld herrscht bei uu.de wirklich Wagenburg-Mentalität. Von meiner Warte aus betrachtet, nimmt das dort schon pathologische Züge an.

    Ich gehöre zwar auch zu denen, die kritisch werden, wenn Geld ins Spiel kommt und die dann nachfragen, von wem, wofür und warum es fließen soll. Aber die Regeln von ubuntuusers.de sind selbst mir zu fundamentalistisch bzw. verwirrend. Warum sind Affiliate-Links von Amazon in Ordnung, Flattr-Buttons jedoch nicht? Warum darf ein Verlag Bücher spenden? Und warum darf eine von der Community initiierte Bücher-Tombola, die das gleiche Leisten würde, nicht stattfinden?

    Als Initiator des Forumbeitrags „Die Zukunft von ubuntuusers“, in dem es auch um Geld und Spenden ging, bin ich zu dem Schluß gekommen, daß man Geld dort generell irgendwie „bäh“ findet und man am liebsten nix damit zu tun haben möchte. Und nicht nur Geld ist irgendwie „bäh“ sondern auch „Sachspenden“ oder „Preise“. Und zwar sind sie es selbst dann, wenn sie aus der Community kommen und für Contentschaffende bestimmt sind.

    Jede Commmunity-Initiative die dieses Gefälle zwischen den Nehmenden und den Gebenden ausgleichen soll, wird dort im Keim erstickt. Administratoren und Modertoren kommen hervor um dann im Gewand der Bescheidenheit, zeitliche Eigenbeteiligung und „Dankeschöns“ einzufordern. Nur, … das Gewand paßt nicht. Jemandem Zeit abzuverlangen ist in meinen Augen nicht „Bescheidenheit“ sondern „Gier“, … ist sie doch das wertvollste, was man hat.

    Ich biete „nur“ Geld und auch nur dann, wenn dessen Transfer niederschwellig genug daherkommt. Flattr leistet das und ich muß sagen, daß ich ein dankbarer und begeisterter Nutzer von Flattr bin.

    Als normaler ubuntuusers-Nutzer hatte ich keine echte Beschwerdemacht. Dein Rückzug könnte jedoch ein (kleines) Zeichen setzen und vielleicht sogar zum Umdenken (einiger) animieren, denn deine Beiträge gehörten – für mich – zum besten Content „auf diesem Planeten“. Mich zieht immer weniger zu ubuntuusers, weil es eher das Hobby einer kleinen Gruppe eingeweihter Menschen zu sein scheint. Den Content dort werde ich weiter nutzen, aber ich werde weder jedesmal „Danke!“ sagen, noch mich zeitlich beteiligen.

    Du, Christoph, hast jedenfalls einen neuen Blog-Stammleser gefunden, der deine Beiträge in Zukunft gern flattrn wird. Ich wünsche dir, daß deine Texte irgendwann ähnlich geflattert werden, wie CRE oder NSFW von tim Pritlove und Holgi

    xelixir@anfi

  10. Ich habe dein Blog ja auch über den Planeten kennen gelernt. Zu dem Zeitpunkt war ich ja noch Ubuntunutzer. Seit einiger Zeit aber nicht mehr, daher bekomme ich vieles nicht mehr mit, was dort abläuft. Aber irgendwie kann ich mich den Worten von anfi nur anschließen.
    Ich verstehe auch deinen Rückzug vollkommen. Sicher ist es ein Verlust für den Planeten. Ich habe auf meinem Blog ebenfalls seit ein paar Tagen flattr Buttons eingebaut. Es wird ja niemand gezwungen drauf zu klicken. Und von nichts finanziert sich so ein Blog auch nicht.
    Da ich zukünftig mehr über Linuxspezifische Dinge bloggen will, wollte ich mich auch um ubuntuusers Planet eintragen lassen. Das hat sich ja dann wohl leider erledigt.
    Wenn sie da ihre Richtlinien haben, dann sollte das irgendwie auch zB für das Amazon Partnerprogramm gelten…
    Tja, was will man machen 😉

  11. „ich finde es gerecht wenn man die Leser des Planeten auch daran erinnern darf, dass die konsumierte Leistung entlohnt werden kann.“

    Finde ich auch. Man _kann_ und wird nicht gezwungen. Selbst wenn du damit Millionen 😉 verdienst ist es das den Leuten eben wert.

    Mach weiter so, ich finde deine Entscheidung richtig.

    (Unabhängig sollte man natürlich sein und sich nicht von großen Sachspenden blenden lassen)

  12. Ich habe gleich nachdem ich diesen Beitrag über den Planeten gelesen habe deinen Blog in meinen Feedleser aufgenommen. Ich bin zwar nicht ein so großer Ubuntu-Nutzer, bin aber trotzdem gern über ein paar Linux-Dinge auf dem Laufenden.

    Ich denke durch diesen Beitrag hast du eine Menge neuer und aktiver Abonnenten bekommen.

    Weiter so!

  13. Tja, schade. Aber solange du deine Posts über twitter ankündigst, lese ich weiterhin alles, was mir interessant vorkommt 😉

    Dass es hier – wie von einigen geschrieben – wirklich darum geht, „Geld zu verdienen“, halte ich doch für übertrieben. So wie ich flattr verstehe (bin da nicht angemeldet), sind die Beträge ja nicht sonderlich hoch. Und das Hosting kostet eben auch was (btw. 70 GB Traffic sind echt krass, das muss man sich mal vorstellen…), da finde ich es nicht verwerflich, um Spenden zu bitten. Das ist ja nicht verpflichtend, die Artikel sind schließlich nicht nur „zahlenden Kunden“ zugänglich.

    Ich schaue gewiss immer wieder mal rein.

  14. Ist Canonical nicht selbst kommerziell ausgerichtet?
    Ubuntu One ebenfalls? Google? Wird dafür nicht fleißig Werbung betrieben? 10 Prozent – decken höchstwahrscheinlich den Verwaltungsaufwand…und Flattr ist freiwillig, nichts wird installiert. Im Gegensatz zu Ubuntu-One und Plugins in jedem Musikprogramm.

    So viele gute Leute haben UU verlassen…die Revolution frisst ihre Kinder. Zum Glück bist du noch im Debian Blog ..Back to the Roots.

    • jetzt erklär mir bitte was canonical mit ubuntuusers zu tuen hat…und die 10% sind verdammt viel…und nicht bloß „verwaltungsaufwand“ und was hat jetzt Google oder Ubuntu One damit zu tuen? Fragen über fragen…

      • Na, ubuntuusers möchte die Distribution Ubuntu voranbringen, hinter der das gewinnorietierte Unternehmen Canonical steckt. Schau dir auch mal den Kommentar http://linuxundich.de/de/ubuntu/goodby-planet-ubuntuusers-de/comment-page-2/#comment-16136 von Chrissss an. Jahrelang bauen die Blogger Amazon-Ref Links ein, und auf einmal – uuuuoooohhh – ist das Blog hier zu kommerziell.

        Ich bin froh, dass Chrissss hier mit dem Blog erfolgt hat. Ich gönne ihm den Erfolg. Jahrelang gabs exzellenten Support auf uu.de, danach das Blog hier. Mach das weiter so!

        • ich hab ja nichts dagegen das Chriss mit seinem Blog erfolg hat und evtl. auch etwas Geld bekommt…nur nicht wenn sowas durch Regeln eines Planets verboten ist…und dann auch noch über einen gewinnorientiert ausgerichteten Dienst…

  15. […] der hinter dem Blog Linux und Ich steht (und dort hervorragende Artikel schreibt), gab daraufhin bekannt, dass seine Artikel zukünftig nicht mehr im Planeten erscheinen werden. In den Kommentaren […]

  16. das ist schade, gleich den rss-feed abonniert . Dein Blog hat den Planet wirklich sehr bereichert. Ich finde es absolut gerechtfertigt, auf die Möglichkeit einer Spende hinzuweisen. immerhin hast du ja auch Kosten. ubuntuusers.de sollte diese Regeln überarbeiten.

  17. es ist schade das du nicht in der lage bist/warst die Regeln von ubuntuusers zu lesen und zu verstehen. Dort steht eindeutig, dass hinter Ubuntuusers kein kommerzieller Hintergrund steht, flattr ist kommerziell in jeder Hinsicht (10% klausel) und somit stehst du irgendwie ziemlich allein da…da jetzt so ein Theater drauß zu machen, dass schaffen nur wenige.

    • Es ist schade, daß du den tatsächlichen Stand der Diskussion noch nicht begriffen hast. Sie ist nämlich schon weiter.

      Niemand bezweifelt, daß uu.de Regeln aufgestellt hat, nach denen das Portal und der Planet nicht-kommerziell sein sollen. Und niemand bezweifelt, daß man Flattr als kommerziellen Dienst betrachten kann, wenn man denn unbedingt will.

      Bezweifelt werden kann allerdings, daß die Teams hinter uu.de bzw. dem Planeten die Regeln konsequent anwenden. Meiner Meinung nach ist jedenfalls nicht hinreichend geklärt, was an Flattr im Vergleich zu Affiliate-Links nun plötzlich so anders sein soll. Wäre man an der Stelle konsequent, müßten alle Contentlieferanten im Planeten vor die selbe Wahl gestellt werden wie Chrisss: Entweder werden die Affiliate-Links entfernt oder die Posts fliegen aus dem Planeten. Das wird man aber vermutlich nicht tun, den es bestünde die ernste Gefahr, daß sich noch weniger bereiterklären würden, Stunden an Zeit für gute Beiträge zu investieren.

      Die Alternative wäre, die Flattr-Buttons genauso zuzulassen, wie die Affiliate-Links.

      Die vorgebrachten Einwände finde ich gewagt:

      An einer Stelle wurde mit Störerhaftung argumentiert. Demnach gehe das nicht-kommerziell betriebene Portal uu.de als Betreiber des Planeten ein Risiko ein, wenn es als Plattorm wissenlich Straftaten/Ordnungwidrigkeiten/Vergehen zuließe. Da frage ich mich als juristischer Laie, worin die durch Chris verursachte Störung denn besteht, derer sich uu.de als Mit-Störer haftbar machen könne? Geld verdienen oder Spenden annehmen ist meiner Meinung nach kein Verbrechen, ausser Chris vergißt die Einnahmen in seiner Stuererklärung. Damit hat uu.de aber nichts zu tun. Die Frage ist eigentlich: Darf eine nicht-kommerzielle Plattform es zulassen, daß Teilnehmer der Plattform eben diese nutzen, um Einnahmen zu erzielen. Das ist ne Frage für Juristen, hat aber meiner Meinung nach ncihts mit „Störerhaftung“ zu tun. Es gelte dann aber noch zu klären, ob die gleiche Problematik nicht auch für Affiliate-Links gilt.

      Auch verstehe ich nicht so ganz, warum sich alle an den 10% für Flattr reiben. Peter Sunde (der Betreiber von Flattr) hat den Dienst erst wenige Monate am Laufen. Er befindet sich nachwievor in einer Beta-Phase. Erst vor kurzem wurde auf eine offene Beta-Phase umgestellt, sodaß sich nun jeder ohne Invite dort anmelden kann. Als er mit Flattr anfing – also zu dem Zeitpunkt als er sich überlegen mußte, was er für seinen Dienst verlangen will – konnte er nicht wissen, ob … und wenn ja in welchem Ausmaß er akzeptiert werden würde. Aber er und seine Mitgründer mußten von einer gewissen finanziellen Durststrecke ausgehen. In einer solchen Situation würde ich auch etwas großzügiger kalkulieren. Jetzt, da sich abzeichnet, daß Flattr akzeptiert werden wird und der eine oder andere Euro auf die Konten überwiesen werden, macht es Sinn, ggf. die Gebühren zu senken. Daß er das plant, hat Peter Sunde auch schon in Interviews angedeutet. Aber, ganz ehrlich, ich könnte auch mit den 10% dauerhaft leben. Diese stellen nämlich sicher, daß der Dienst von großen Firmen weitestgehend unabhängig bleibt, daß die Programmierer anständig bezahlt werden und daß es den Dienst auch morgen noch gibt.

      Dieses 10%-Argument ist ja auch bei Gräßlin das Hauptargument. Mich juckt es schon in den Fingern, ihn mal zu fragen, ab wieviel Prozent er Flattr akzeptieren würde. Leider kann ich diese Frage nicht stellen, da er (zum jetzigen Zeitpunkt) die Kommentarfunktion in seinem Blog (noch?) deaktiviert hat.

      Ich habe ja den Verdacht, daß Gräßlin selbst mit 0,01% noch n Problem hätte. Denn ihn stört in Wahheit nicht die Höhe der Prozente, sondern daß Leistung überhaupt vergütet/bespendet werden soll. Denn Geld ist irgendwie „bäh“ und „unrein“. Aber das läßt sich ja vielleicht demnächst beobachten. Dann nämlich, wenn Flattr den Beitrag senkt. Er wird sich dann entweder neue Argumenten aus den Fingern saugen oder erklären, warum 5% auch noch zu hoch sind, wetten?

      • Ich hab auf seinem Blog schon ausgeführt, dass die scheinbar vorgebrachten Argumente allesamt nur Geschwafel sind und vielmehr auf seiner eigenen Meinung beruhen (was ja ok ist, dann darf man diese aber nicht für allgemeingültig erklären, so wie sein Artikel den Anschein hegt).
        Dass er die Kommentarfunktion jetzt ganz deaktiviert hat, zeigt mir persönlich nur, wie es um seine Kritikfähigkeit bestellt ist:-)

        • Hab mir die entsprechende Stelle in Gräßlins Kommentaren mal angeschaut.

          Daß er dich mit Verweis auf auf deinen „Sarrazin-Bezug“ vom Kommentieren aussperrt, zeigt seine ideologisch verblendete Unreife. Das ist echt lächerlich.

          Sarrazin! Das wird man ja wohl noch sagen dürfen. m)

          *kopfschüttel*

      • okay…da ich bei mir RequestPolicy (plugin für firefox was zugriffe von drittseiten blockt, außer man erlaubt den Zugriff) laufen, daher hab ich von alldem bislang nie was gesehen/mitbekommen, ich weiß auch nicht was diese afairgendwas links sind, würde dir da aber ggf. zustimmen.

        Ich sag ja nichts dagegen das er dafür geld bekommt (chriss), für die Artikel und ihre Qualität ist das durchaus gerechtfertigt eine kleine Spende zu „wünschen“. Nur: flattr ist (nach meinem Verständnis) ein klar gewinnorientiertes unterfangen, hätte der typ jetzt gesagt das er bis x euro 10% einbehält und danach irgendwas bei 30ct verwaltungsgebühr oder was weiß ich wieviel das kosten würde einzubehalten, denke ich nicht das das ein Problem wäre…und ich denke das wollte auch Gräßlin sagen…

        • Affiliate-Links sind durch eine eindeutige ID markierte Links. Klickst du auf einen solchen Link und kaufst das verlinkte Produkt, so erhält der „Verlinker“ einen Obulus oder anders ausgedrückt:

          Chris verlinkt auf seiner Homepage einen DVB-T-Stick. Ein Nutzer folgt diesem Link (klickt also darauf) und landet bei Amazon. Da dem Nutzer das Produkt gefällt, kauft er es auch gleich. Für die Vermittlung dieses Verkaufs erhält Chrisss eine „Verkaufsprovision“. Die im Link befindliche ID ist im Prinzip nichts anderes als Chrisss´ Verkäufer-Nummer.

          Um den Bogen zurück zur Diskussion zu schlagen: Wer Affiliate-Links toleriert, aber mit Flattr ein Problem hat, hat entweder die dahinterstehenden Prinzipien nicht verstanden oder ist einfach unglaubwürdig.

          Du gehörst zu denen, die Chrisss immerhin die paar Euro gönnen, möchtest aber möglichst keinen kommerziellen Dienst dabei in Anspruch nehmen. Nur, wie soll das denn sonst laufen? Egal auf welche Weise man Chrisss eine Spende zukommen läßt, … in der Mitte zwischen Spender und Spendenempfänger ist immer irgendein Unternehmen, das sich für seinen Dienst bezahlen läßt. Bank, Paypal, Post oder Affiliate-Partner.

          Nebenbei: Selbst nicht-kommerzielle Spendenorganisationen haben einen Verwaltungsaufwand, den Sie von den Spendengeldern abziehen. Die bewegen sich meist auch bei 10% oder sogar darüber. In der Wikipedia heißt es dazu: „Drei Kategorien sind definiert: 0-10 Prozent (niedrig, 47 Prozent aller gelisteten Organisationen); 10-20 Prozent (angemessen, 34 Prozent) und 20-35 Prozent (vertretbar, 19 Prozent).“ Gemeint ist hier jeweils der Anteil der von den Spendengeldern einbehaltenden Verwaltungskosten.

          Quelle Wikipedia: http://bit.ly/bNHfb2

          Gut, man könnte, wenn man in Karlsruhe wohnt, bei Chrisss vorbeischauen und ihm nen 5er in die Hand drücken. In dem Fall wäre keine gewinnorientierte Firma beteiligt. Aber dieses System skaliert zu schlecht. ^^ Für alle die außerhalb von Karlsruhe wohnen wäre das wohl keine Lösung. 🙂

          Wie dem auch sei. Was mich an Flattr so begeistert ist schlicht der Umstand, daß hier die breite Masse ohne irgendwelche Affiliate-Ecken und Klickbanner-Banden Inhalteanbietern schnell und unkompliziert etwas Kleinstbeträge spenden können. Flattr ist in meinen Augen DAS Tool, um Finanzierung durch eine Community zu ermöglichen und sich von Firmenspenden zu emanzipieren und unabhängig zu machen.

          Man stelle sich mal vor: Von der Community bezahlte Entwickler. Keine Firma im Hintergrund, die vorschreibt, in welche Richtung die sich die geliebte Linux-Distribution entwickeln soll. Flattr hat Potential ohne Ende,

  18. Schade, dass hier so ein merkwürdiger Dogmatismus gepleft wird. Ich findet flattr eine gute Sache und habe mich schon überlegt, ob ich mich dort registriere, um anderen auf einfache Art etwas geben zu können. Sinnvoller und weniger kommerziell als diverse Ref-Links erscheint es mir auf jeden Fall. Wer auch immer das zu verantworten scheint eher Macht demonstrieren als Verstand nutzen zu wollen. Pfui!

  19. Na, da wurde ja etwas ausgelöst. Mir selbst war diese Werbung ja noch nie aufgefallen. Grundsätzlich: Prinzip ist Prinzip. Und das ist auch gut so. Aber von Zeit zu Zeit ist es durchaus erlaubt und sinnvoll seine Prinzipien auch mal zu überdenken…

  20. An Lächerlichkeiten kaum zu überbieten Christoph. Wenn gleich ich mich da noch sehr gut an andere Situationen erinnern mag … mach Dein Ding hier, dazu brauchst Du uu.de resp. Planet nicht wirklich.
    Good Time! 🙂
    Marko

  21. Schade, dein Blog war einer der besten vom Planet, da die Artikel recht verständlich und vor allem die Tipps zu Ubuntu sind immer toll.

    Ab und an sind Linux-User echt lächerlich. Kämpfen für die Freiheit, dass jeder Software nutzen kann, wie er möchte, aber wenn dann jemand mal Dienste wie Flattr nutzen mag, dann hört die persönliche Freiheit auf. Und dass deine Artikel ohne Vorwarnung gelöscht werden, ist die Krönung der Unfreundlichkeit. Das hat nichts mehr mit Ubuntu („Menschlichkeit“) zu tun, sondern eher was mit religiösen Fanatismus. Vielen Ubuntu-User ist des Weiteren wohl entgangen, dass Canonical kommerzieller ist als Flattr.

  22. Richtiger Schritt bei den Bedingungen. Auch der Umgang seitens uu.de ist echt schade. Ich werde mir dann ein weiteres Lesezeichen für linuxundich einrichten. Danke für den guten Blog!

  23. Schade, ich habe deine Beiträge immer gerne gelesen.
    Ist echt lächerlich. Ich kann dass nicht verstehen nur weil so ein kleiner Flattr button da ist, der niemanden weh und Dir etwas hilft die Serverkosten zu tragen.

    *kopfschüttel*

    Na ja es gibt ja noch den RSS Feed 😉

    Gruss Mirco

  24. Verblüffend, wie man sich über so einen Kleinkram aufregen kann. Würde jetzt unter jedem Artikel ein Linkgewitter mit bling-bling und pop-up gedöhns auftauchen, würde ich ja auch sagen, diese Blogs sollte man vielleicht mal um Mäßigung bitten….
    Jedenfalls finde ich persönlich Flattr für einen Mikropayment Dienst gar nicht verkehrt , und dieses 10% Rumgemotze ist sowieso albern. In der Textilbranche gibt es Gewinnmargen von 150 – 300%, da regt sich keiner drüber auf…..
    Wie dem auch sei – es ist einfach praktisch, und um eine Kleinigkeit zu Spenden, hat bislang noch keiner etwas besseres in petto, so – why not ?

  25. Ich finde die Reaktion schon etwas seltsam Chris. Immerhin hast du die geltenden Regeln von UU.de selbst mit auf die Beine gestellt, kennst diese also genau und hast, beginnend mit der Signatur, ganz bewusst dagegen gehandelt. Die Regeln gelten fairerweise für alle, da finde ich es (bei Kenntniss der Sachlage) schon etwas dreist wenn Jemand versucht Selbige über die Blogeinträge so offensichtlich zu unterwandern.

    Ich finde es konsequent, gut und richtig, daß bei UU.de diese Regeln auch bei „Stars“ mit zehntausenden von Beiträgen gelten. Alles andere wäre unglaubwürdig. Und nein: ich meine das keineswegs persönlich, ich ziehe den Hut vor so viel Engagement. Nur scheinen sich deine Ziele nicht mehr mit dem zu decken, was UU.de ausmacht. Schade.

    • Sorry aber das ist eben leider nicht richtig.
      Oben hat Chris eben gezeigt das die regeln nicht für alle gelten, weil ja andere RefLinks und Affiliate-Links etc. sehr wohl hingenommen werden.

      Es ist scheinheilig das eine zu erlauben und das andere zu verbieten.

      • Auch ich benutze hier Affiliate-Links. Aber es ist wohl so dass man diese Links bislang entweder stillschweigend tolleriert hat, nicht bemerkt hat, oder nicht bemerken wollte. Ein Link zu Flattr ist halt offensichtlicher.

    • Hallo Nordlicht, ich erachte Flattr weder als Werbung, noch als kommerzielle Dienstleistung. //Edit: Ich muss das besser formulieren, natürlich ist Flattr eine kommerzielle Dienstleistung, aber der Helfende der Flattr einbindet ist nicht automatisch ein kommerzieller Dienstleister.

  26. Flattr bietet nach meiner Meinung die unkomplizierteste Art der Unterstützung.
    Auch netzpolitik.org, oder die Taz setzen Flattr ein.
    Wer einen Beitrag honorieren möchte, warum nicht…

  27. „Die Bereitstellung von Inhalten auf linuxundich.de erfolgt als reines Hobby-Projekt. Ein bisschen Aufwandsentschädigung kommt über AdSense und Affiliate-Programme rein…“

    normale leute zahlen für ihr hobby gerne etwas, andere wollen geld dafür – fail

    • Hallo lieber anonymer blub. Ändere das Ganze in „Zu lange das ‚About‘ nicht mehr angepasst“-Fail, dann hast du recht. Der Satz stammt aus Zeiten, als diese Page hier hundert Besucher pro Tag anlockte.

    • und dann gab es noch die Leute, die ihr Hobby zum Beruf gemacht haben und diejenigen, die sich mit ihrer Gitarre an den Straßenrand stellen und den Gitarrenkoffer offen lassen, damit Passanten ein wenig Kleingeld hineinwerfen können.

      Nur weil Chrissss seinen Gitarrenkoffer offen läßt, heisst es noch lange nicht, dass er „nur“ gegen Entgelt spielt. Seine Beiträge jedenfalls sind qualitativ hochwertig und für mich als leser erstmal kostenlos.
      Das ist ein überaus fairer Deal, da klicke ich auch gern mal auf den Flattr-Button, damit er sein Hobby (für uns Leser) weiterbetreiben kann. Ihn mit einem Hobbyisten, der allein im Keller für sich selbst seinem Hobby nachgeht, zu vergleichen hinkt mMn.

  28. Kurz auf den Punkt gebracht: Schade, dass es so weit kommen musste. Flattr hin oder her, aber eine Löschung des Blogs aus dem Planeten (über die Rechtmäßigkeit dieser Löschung will ich an dieser Stelle garnicht reden) sollte harmonischer verlaufen und das uu-Team hätte auf jeden Fall vorher mit dir sprechen sollen.

  29. Schade, mir ist es grade erst aufgefallen, das Dein Blog im Planeten fehlt. Zu Flatr im Blog habe ich selbst keine Meinung.

    Ich finde den UU Planeten aber sehr angenehm gestalltet, grade wegen der Werbefreiheit. Da Kompromisse zu ziehen ist sicher nicht leicht (mit welchem Grund soll man Flatr erlauben und andere Dienste nicht?

    Den Debianforum Planeten finde ich sehr unübersichtlich, da lese ich eigentlich nie (bisher allerdings auch, weil die meisten Beiträge eh auch bei UU auftauchen.

    rss feeds für jeden interessanten blog wären ein schritt zurück, ich schätze grade die thematische aggregierung durch den Planet. Bei deinem Blog werde ich aber wohl eine Ausnahme machen, einige Artikel haben mir in der vergangenheit echt weitergeholfen, und es sind auch nicht nur die abgeschriebenen Meldungen von Golem und Co. sondern meist richt substanzielle Texte.

    Gönnen tue ich Dir von daher Spenden auf jeden Fall.

  30. Ich finde es sehr schade, dass du nun nicht mehr im Blog erscheinen wirst – deine Beiträge fand ich von allen am besten ! Naja, wird mich nicht davon abhalten sie weiterhin zu lesen. planet.debianforum.de werd ich mir auch mal anschauen.

  31. Um die Diskussion hier nochmal etwas zu verlinken:

    Ich habe mich auch schon im flattr-Thread auf uu.de abgearbeitet, die Idee zu flattr im Software-Center (http://brainstorm.ubuntu.com/idea/25383/) versucht mit Diskussion zu beleben und auch auf ubuntuforum.org ein Thread aufgemacht (http://ubuntuforums.org/showthread.php?p=9739317#post9739317) , das im Café verschimmelt und bin damit offensichtlich jemand, der die potentiellen Vorteile von flattr gegenüber der kommerziellen Natur des Dienstes höher bewertet. Es freut mich, dass die Diskussion auch im Planeten angekommen ist.

    In meinen Augen ist die mangelnde Diskussionsbereitschaft ein Kritikpunkt, den man getrennt von flattr diskutieren sollte. Da besteht auch aus meiner Sicht ganz klar Verbesserungsbedarf.

    Zum anderen will ich an dieser Stelle nur noch einmal betonen, dass flattr ausdrücklich sagt, dass sie die 10% zu reduzieren gedenken. Das ist natürlich erstmal nur eine Absichtsbekundung, aber ich denke in Bälde wird sich dahingehend Klarheit ergeben.
    Mr. Picklesworth hat zu den Kosten eine gute Aussage gemacht: „So, you want to use a service to support people, but you don’t want to support the service?“

    Ich denke ein Community-flattr ist nicht erreichbar und auch ein Ubuntu-flattr würde sich kaum durchsetzen.
    Die so rasant wachsende Verbreitung von flattr ist ein Riesenvorteil.

    Gehört zwar nur sekundär dazu, aber ich war wirklich geschockt, als im Thread im engl. Forum 3-4 Beiträge kommentarlos (!!!!) gelöscht wurden in denen es um den PirateBay-Hintergrund der flattr-Gründe ging. Ich habe das im Urlaub gemerkt, hatte also keine große Motivation mich direkt damit zu befassen aber ich werde nochmal versuchen da Licht ins Dunkel zu bringen. Aus meinen Augen war das krasse Zensur.

  32. Hi,

    lange nicht mehr im Planeten gewesen, bis zu deinem letzten Beitrag gekommen, UU.de zu gemacht, Kopf geschüttelt.

    Flattr wird verboten, aber für Dropbox wird sogar nen Fred aufgemacht (an dem sich wohl auch Team Mitglieder von UU.de beteiligen), um sich gegenseitig ein paar KOSTENLOSE GB zu beschaffen. Hmmm, ich könnte ja jetzt so böse sein und sagen:

    Wenns was Umsonst gibt, was sonst kostet sind alle schnell und gierig dabei. Denn man bekommt ja was für Lau. So könnte man das auch mit dem Planet sehen: UU.de bekommt Kostenlos Artikel. Aber wenn dann der Autor nen kleinen Button einbaut mit dem er vlt. 10-15 Euro im Monat bekommen KÖNNTE ist das sofort schlecht? Mag wohl nur schlecht sein weil UU.de nix davon hat.
    Aber das sag ich jetzt mal nicht 😉

    Naja, wie dem auch sei: Gute Entscheidung Chris!

    gruß Markus

  33. Ich hatte ja die Vermutung geäußert, daß diese 10%-Argumente gegen Flattr (insbesondere bei Gräßlin) nur Nebelkerzen sind. Nun böte sich die Gelegenheit das zu testen: Es gibt nämlich einen Micropayment-Dienst der dem 10%-Argument den Wind aus den Segeln nimmt. Er heißt

    http://www.yourcent.com

    Er wurde von einem HartzIV-Empfänger programmiert und unterscheidet sich in zwei wesentlichen Dingen von Flattr:

    1. man definiert einen Betrag, den man Zahlen möchte
    2. der prozentuale Anteil, der an den Betreiber gehen soll, darf SELBST festgelegt werden (!)

    Ein Interview mit dem Programmierer findet sich auf Carta.info

    http://carta.info/32215/micropayment-alternative-yourcent-ein-kleines-stueck-gesellschaftliche-vision/

    Diesen Dienst kann man nichtmal wirklich kommerziell nennen, da der Obolus an den Betreiber freiwillig ist. Da es sich um einen deutschen Betreiber handelt, dürfte das Aufladen des eigenen Kontos ebenfalls kostenlos möglich sein.

    Also Martin Gräßlin, Butter bei die Fische. Würdest du dem zustimmen, daß yourcent-Buttons im Planeten auftauchen?

    (leider kann ich dir die Frage nicht auf deinem Blog stellen, da die Kommentare nachwievor nciht aktiviert sind.)

    • Hallo anfi (und alle Anderen!), vielen Dank für deine zahlreichen und kompetenten Beiträge. yourcent.com ist wirklich interessant. Ich werde mir das mal die Tage anschauen. Von Seiten uu.de erwarte ich hier keine Änderung, da der eigentliche Grund von Markus (der Kommentar über deinem) schon gesagt genannt wurde. Es ist völlig egal wie viel beim Dienstleister hängen bleibt. Es missfällt, dass Einzelne die Möglichkeit besitzen Ihren Aufwand zu refinanzieren. Eigentlich habe ich auch nichts gegen die Aussage, doch mit dem Wie bin ich nicht einverstanden. Ritze vom Ikhaya-Team schreibt selber

      Wir haben bis vor kurzem die Blogbetreiber immer zuvor angeschrieben. Jedoch wurden wir in letzter Zeit mit Blogbeiträgen, die gegen die Regeln verstoßen, überflutet, dass wir genötigt waren, die Artikel erst zu verbergen und dann den Betreiber zu kontaktieren.

      Wo sind wir denn bitte? Ich habe ja nichts dagegen, wenn ehrverletztende, kriminelle (denkt euch selber was auch) Beiträge entfernt werden, doch wenn ein fünf Buchstaben langer Link „Flattr„-Link am Ende des Beitrages erscheint, dann ist Gefahr im Verzug und man entfernt die Beiträge eines langjährigen Mitstreiters, ohne dass man sicher stellt, dass man darüber mit ihm spricht?

      Das Team kennt meine E-Mailadressen und meine Jabber-ID, hätte mich also vorher ansprechen können, nein müssen! Aber stattdessen meint man die Muskeln spielen zu lassen. Als Blogger hat man den Eindruck, dass es eine Ehre wäre im Planet vertreten zu sein. Ich sehe es persönlich andersrum, ich stelle meine Inhalte nicht jedem zur Verfügung. Ich halte viel von uu.de und den Usern dort, ich möchte ihnen die Möglichkeit geben das Blog bequem zu lesen, doch dies hat zu unter gemeinsam gefundenen Bedingungen zu geschehen. Leider ist man bei uu.de überhaupt nicht an einem gemeinsam interessiert.

      Btw, nach wie vor sind die Dropbox-Links in den Signaturen der genannten User zu finden, und nach wie vor schiebt man sich im „Dropbox-Bettelthread“ die Links zu. Und gestern erschien im Planet ein Beitrag von Dirk Deimeke mit gleich drei Amazon Affiliate Links…

      Dirk benutzt nicht das übliche Format mit „&tag=affiliateid“, doch laut verschiedenen Blogs und selber dem Amazon-Affiliate Blog ist das ein valider Affiliate-Link (wobei das Format nach anderen Blogs auch wieder nicht tut).

      Ich weiß ganz ehrlich nicht was ich davon halten soll. Ich gehe völlig transparent mit der Thematik um, verstecke keine Affiliate-Links und baue einen Flattr-Link offen in den Footer ein. Dirk ist ja auch nicht mehr im Team vertreten, aber hmmmm, man sieht wie gut die Kommunikation zwischen dem Planet und den Bloggern funktioniert. Nämlich gar nicht. Erstens haben die aktuell Verantwortlichen wohl selber wenig Erfahrung mit der Materie und zweitens scheint es mit dem „Planet im Auge zu haben“ auch nicht wirklich gut zu funktionieren.

      • Der Entwickler von yourcent hat mir ne Handvoll Promocodes via Twitter zugesendet. Damit kann man sein Konto aufladen. Der genaue Betrag ist mir nicht bekannt, ich schätze aber, daß es sich im Bereich von 50 Cent bewegt:

        6WBNHMWE
        7CL3KBKB
        7H9VKAT3

        Weitere Informationen findet Ihr unter:

        http://www.yourcent.com

        Falls noch weitere Interessenten für n Promotion-Code da sind, bitte einfach ne kurze Mail an dropwort@gmx.de

    • Hi,

      danke für diesen Tip. Habe mich direkt angemeldet nach dem ich das Interview gelesen hatte. Starke Leistung und gute Idee. Ich werde es in meinem nächsten Projekt einbauen.

  34. 12.10.10 Schön das Dein Blog noch läuft, lese hier sehr gerne und lache gerade über die Ubuntuuser.de Pfosten die eben gerade ohne Forum so tun als wären sie noch da. Vielleicht schaffen es ja ein paar von diesen sogar zur Latte (kommt von Pfosten und muss deshalb auch nicht unbedingt gelöscht werden).

    • Naja, ubuntuusers.de haben schon eine ganz andere Last zu stemmen. Ausserdem bin ich – zum Glück – nicht für die Server zuständig, dass übernimmt mein freundlicher Webhoster TiggersWelt 🙂 Ich kann mich hier auf das Schreiben und Gestalten des Blogs konzentrieren.

  35. Ach deswegen bist du bei ubuntuusers.de nicht mehr zu finden, ich habe es mir beinahe gedacht. Sehr schade, auch für die Community. Ich habe dann mal deinen Blog direkt in meinem RSS-Reader abonniert, damit ich trotzdem noch was von deinen Artikeln mitbekomme. VG, Andreas

  36. Hm, was ich auf jeden Fall wirklich sehr schwach von uu.de finde ist, dass man als regelmäßiger Leser nix davon mitgekriegt hat, dass dein Blog aus dem Planet entfernt wurde. Oder hab ich das nur überlesen?
    Auf jeden Fall dachte ich du hättest das bloggen eingestellt und bin nicht auf die Idee gekommen das dein Blog einfach aus dem Planeten entfernt wird, ohne dass die Leser informiert werden.
    Durch einen im Planeten erschienenen Abschied eines anderen Blogs (http://picomol.de/2011/02/27/tschuss-ubuntuusers-planet/) bin ich erst auf die Idee gekommen dass dein Blog vielleicht noch existiert, und tatsächlich…
    Sehr schade, dass ich deinen Blog so lange verpasst habe.
    Zu Flatr möchte ich noch sagen, dass ich die Aufregung darum nicht verstehen kann. Freiwillige Spenden sind doch super und in jedem Fall besser als Werbung! Da muss man nicht den verdacht haben, dass der Blog durch Werbeeinnahmen gefärbt ist.
    Wie auch immer, ich freue mich jedenfalls, dass du weiterhin Blogst und ich das, wenn auch sehr verzögert noch entdeckt habe.

    lg
    andi

    • Hallo Andi, willkommen zurück 🙂 Yep, du hast den Abschied aus dem Planeten überlesen. Dieser Beitrag hier erschien noch auf dem Planet ubuntuusers.de, von daher hätte man das Ganze auch Abseits des Blogs mitbekommen können. Viel Spass beim Nachlesen, seit dem Rückzug aus dem Planeten sind einige Beiträge entstanden 🙂

  37. Aha hab ich’s also überlesen. Naja auf jeden Fall freut es mich dass es deinen Blog noch gibt, hatte deine Beiträge wirklich vermisst. Die zählten für mich immer zu den interessantesten im UU-Planet.
    Schade trotzdem für die Leser, dass dein Blog und anscheinend auch andere Blogs nicht mehr im Planeten zu lesen sind.
    Mir scheint es da einen Trend zu geben. Ohne nachgezählt zu haben, hab ich den Eindruck dass die Zahl der Artikel im Planeten in letzter Zeit abgenommen hat.
    Mal sehen wie sich das entwickelt.
    Dir möchte ich auf jeden Fall danken für die vielen guten Artikel die du geschrieben hast und anscheinend immer noch schreibst!

    Gruss
    Andi

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