Heute Mittag um 12 Uhr UTC möchte die Document Foundation LibreOffice 5.0 veröffentlichen. Noch ist auf der Homepage allerdings nichts von der neuen Ausgabe des Office-Pakets zu sehen. Dies heißt allerdings nicht, dass ihr noch länger auf die neue Version verzichten müsst. LibreOffice 5.0.0.5 steht bereits auf den Download-Servern der Foundation und lässt sich demnach auch schon auf allen gängigen Linux-Systemen (und selbstverständlich MacOS X und Windows) installieren. Nach dem Break findet ihr eine kurze Installationsanleitung für Debian, Ubuntu oder andere auf Debian basierende Distributionen wie Linux Mint.


Auf die Neuerungen von LibreOffice 5.0 möchte ich gar nicht erst groß eingehen, das machen die deutschsprachige Release-Notes zu LibreOffice 5.0 viel besser. Dramatische Veränderungen wie eine neue Oberfläche gibt es auch mit LibreOffice 5.0 nicht, allerdings gibt es hier und da nette Neuerungen. So bringt die neue Version etwa für KDE-Anwender ein neues Icon-Theme mit. Während es auf dem Desktop also eher konservativ zugeht, bekommt die Android-Version von LibreOffice nun endlich die Möglichkeit spendiert Dokumente zu editieren. Das Changelog spricht von „grundlegende Bearbeitungsfunktionen“, erwartet daher besser für den Anfang nicht zu viel.
LibreOffice 5.0 für Linux
- LibreOffice 5.0 Linux x64 (deb)
- LibreOffice 5.0 Linux x64 (rpm)
- LibreOffice 5.0 Linux x86 (deb)
- LibreOffice 5.0 Linux x86 (rpm)
LibreOffice 5.0 für andere Betriebssysteme
- LibreOffice 5.0 Mac OS X x86_64 (10.8 oder neuer)
- LibreOffice 5.0 Windows
- LibreOffice 5.0 Windows x86_64 (Vista oder neuer)
Die neue Version bekommt ihr wie immer über die Download-Seite. Beibehalten wurde die Aufteilung in das eigentliche Programm, die einzelnen Language-Packs und die Offline-Hilfe in jeweils ein eigenes Archiv. Diese müsst ihr entpacken und die jeweils in den DEB-Ordnern enthaltenen DEB-Dateien installieren. Mit geschickten Befehlen lässt sich der Aufwand zur Installation auf wenige Befehle reduzieren. Vorher solltet ihr darauf achten die bisher auf eurem Rechner installierte LibreOffice-Version zu löschen. Nach der Installation würde ich kontrollieren, ob die Abhängigkeiten von LibreOffice nach wie vor erfüllt und durch die Installation der neuen Version nicht kaputt gegangen sind.
### LibreOffice für Debian/Ubuntu 32-Bit...
$ wget http://download.documentfoundation.org/libreoffice/stable/5.0.0/deb/x86/LibreOffice_5.0.0_Linux_x86_deb.tar.gz \
http://download.documentfoundation.org/libreoffice/stable/5.0.0/deb/x86/LibreOffice_5.0.0_Linux_x86_deb_langpack_de.tar.gz \
http://download.documentfoundation.org/libreoffice/stable/5.0.0/deb/x86/LibreOffice_5.0.0_Linux_x86_deb_helppack_de.tar.gz
### LibreOffice für Debian/Ubuntu 64-Bit...
$ wget http://download.documentfoundation.org/libreoffice/stable/5.0.0/deb/x86_64/LibreOffice_5.0.0_Linux_x86-64_deb.tar.gz \
http://download.documentfoundation.org/libreoffice/stable/5.0.0/deb/x86_64/LibreOffice_5.0.0_Linux_x86-64_deb_langpack_de.tar.gz \
http://download.documentfoundation.org/libreoffice/stable/5.0.0/deb/x86_64/LibreOffice_5.0.0_Linux_x86-64_deb_helppack_de.tar.gz
### Alte Version entfernen
$ sudo apt-get remove libreoffice*
### Alle Pakete entpacken
$ for f in LibreOffice_5.0*.tar.gz; do tar xzf $f; done
### LibreOffice 5.0 installieren
$ sudo dpkg -i LibreOffice_5.0*/DEBS/*.deb
### Zur Sicherheit Abhängigkeiten prüfen
$ sudo apt-get install -fWer sich nicht die Mühe machen möchte das Programm manuell einzuspielen, der kann inzwischen auch auf das LibreOffice-PPA zurückgreifen — zumindest wenn man mit Ubuntu oder einem der Derivate wie Linux Mint arbeitet. Die folgenden Befehle binden das LibreOffice-Fresh-PPA ein, das zeitnah immer die neuste Office-Version beinhaltet, und aktualisieren die Software. Bei weiteren Veröffentlichungen müsst ihr euch so nicht um Updates kümmern, die bekommt ihr über das PPA automatisch auf eurem System eingespielt.
$ sudo add-apt-repository ppa:libreoffice/ppa
$ sudo apt-get update
$ sudo apt-get upgrade





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