Mit QEMU ohne Admininistrator-Rechten portable Virtualisieren

Avatar von Christoph Langner

2 Min. Lesezeit

1 Aufruf

Yet another blog about virtualisation… Ich hoffe es wird nicht langweilig. Im Beitrag Die Box auf nem Stick hatte ich ja schonmal beschrieben wie man ein Linux „Portable“ virtualisieren kann. Allerdings benötigt VirtualBox nach wie vor Hauptbenutzer-Rechte, auch wenn es nur „portable“ läuft, das Programm also nicht installiert wird. Der Macher hinter VirtualBox-Portable schreibt dazu……

QEMU mit dem Qemu Manager unter Windows XP

Yet another blog about virtualisation… Ich hoffe es wird nicht langweilig. Im Beitrag Die Box auf nem Stick hatte ich ja schonmal beschrieben wie man ein Linux „Portable“ virtualisieren kann. Allerdings benötigt VirtualBox nach wie vor Hauptbenutzer-Rechte, auch wenn es nur „portable“ läuft, das Programm also nicht installiert wird. Der Macher hinter VirtualBox-Portable schreibt dazu…

VirtualBox benötigt mindestens Hauptbenutzer-Rechte, da 3 Dienste (PortableVBoxDRV, PortableVBoxUSBMon und wenn nicht installiert VBoxUSB) eingerichtet werden müssen und VirtualBox im „Ring-3“-Modus getartet wird.

Muss daher der Wunsch nach einem virtuellen Linux auf einem abgeschotteten Windows unerfüllt bleiben? Nein! QEMU braucht keine höheren Rechte zum Betrieb und mit dem Qemu Manager gibts auch ein gutes Frontend für Windows. Für den portablen Betrieb muss man sich nur die „Zip File Edition“ herunterladen und entpacken.

QEMU mit dem Qemu Manager unter Windows XP
QEMU mit dem Qemu Manager unter Windows XP

Einen mächtigen Haken hat die Sache jedoch. Auch QEMU braucht mit dem QEMU Accelerator einen Treiber, damit das Gastsystem mit erträglicher Performance laufen kann. Und natürlich braucht man für die Installation dieses Treibers wieder Administrator-Rechte. Also wieder nix mit einem virtuellen Linux ohne Admin-Rechten… Ohne den QEMU Accelerator braucht die Installation eines Ubuntus rund 3 Stunden und Booten | Einloggen | Nautilus starten rund 5 Minuten. Schade…

Avatar von Christoph Langner

Ähnliche Beiträge

2 Kommentare zu „Mit QEMU ohne Admininistrator-Rechten portable Virtualisieren“

  1. Avatar von Adam

    Danke für den Hinweis, dann muss ich das nicht selber probieren. Bin auch noch auf der Suche nach einer portable Virtualisierungslösung. Schade, dass QEMU ohne den Treiber nicht performant genug ist.

  2. Avatar von

    Der Link führt zu einer nicht existierenden Seite.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Markdown wird unterstützt: **fett**, _kursiv_, [Linktext](URL), `Code`, Zeilen mit - für Listen, 1. für nummerierte Listen, dreifache Backticks für Codeblöcke.

Über den Blog

Linux und Ich ist ein unabhängiger Blog rund um GNU/Linux-Distributionen, freie Software, Raspberry Pi, Android und Hardware für Bastler und Umsteiger.

Zuletzt auf Mastodon

Im Vordergrund steht die Artikelansicht des Redesigns von Linux und Ich. Oben links befindet sich das Logo mit Schriftzug, rechts daneben die Navigationsleiste. Der Hauptbereich zeigt einen Artikel mit einer Überschrift, einem Screenshot und einem Fließtext. Rechts ist eine Seitenleiste mit einer Liste von Artikeln und einem Suchfeld zu sehen. Die Farbgestaltung ist modern, mit weißen und orangefarbenen Akzenten. Der Hintergrund besteht aus abstrakten, wellenförmigen lilafarbenen Formen.

Langsam aber stetig kommt ENDLICH mal ein neues Theme für das Blog an den Start. Ich denke, dann macht auch das Schreiben wieder mehr Spaß 😀 #Wordpress #Design

Kategorien

Blog unterstützen

Gefällt dir der Blog? Mit einer kleinen Spende hilfst du, Hosting und neue Testgeräte zu finanzieren.

Linux und Ich — Mit QEMU ohne Admininistrator-Rechten portable Virtualisieren
https://linuxundich.de/gnu-linux/mit-qemu-ohne-admininistrator-rechten-portable-virtualisieren/ — gedruckt am 13. September 2026